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Zypern ist nicht Griechenland Das Chaos fällt vorläufig aus

 ·  Michael Martens berichtet für die F.A.Z. aus der zyprischen Hauptstadt Nikosia. Dort erlebte er den Tag, als die Banken wieder öffneten.

Artikel Audio (1) Lesermeinungen (8)
Lesermeinungssuche (gesamt):
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Manfred Schwierz

Zypern, ein EU-Waterloo...

Das Zypern Desaster ist de facto DAS EU-Waterloo!
Die EU-Bonzen werden es freilich anders sehen...

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Frank Bähr

Das Chaos fällt vorläufig aus

vorläufig... eine beruhigende Perspektive !

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 29.03.2013 12:05 Uhr

Warum

sollten die Zyprioten Geld zusich nachhause holen, das ihnen die EU-Bürger gerade mit 2-3 Containern nach Nikosia gestellt haben? Das ihnen ohne Eigenleistung verfügbar wird ? In den
Teppich müssen nur die Ausländer beissen, die 1/3 ihrer Einlagen grundlos einbüssen. Und der
Russe wird sogar das hinnehmen. Weil er das seine längst woanders hat. Und weil er lieber 1/3
Ersetzbares auf Zypern verliert, als zuhause im Kriminal-Chaos Moskau alles.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 29.03.2013 10:43 Uhr

Der Verfasser ist nicht konsequent

Das Geschäftsmodell von Z. ist jetzt lange Zeit weg. Die Insel bleibt politisch zweigeteilt und ist keine Bank mehr nebst Steueroase. Was ist sie aber dann ? Wie genannt, eine arme Insel, die nicht von ihren wirtsch. Möglichkeiten leben kann, ohne ihre Bürger nicht auf das Lebens-niveau zurückzuwerfen, das früher üblich war. Die Banken auf Z. haben sich bei Auslands-Spekulationen verzockt. Sie haben ihr ??? Geld auch in Griechenland verloren. Sie sind durch Zocken insolvent. Russen und andere können einem leidtun: Sie verlieren 40 % ihrer Kohle, nur weil sie in Z. gebunkert haben. Sie hatten jedoch nicht gezockt im eigentlichen Sinn. Alles Russengeld stammt immer vom russ. Staat und dessen Bürgern, die laufend "oligarchisch" betrogen werden. Insofern ist den Russen-Reichen Recht geschehen, wofür Putin öffentlich nicht mehr sorgen muss. Ob Putins Milliarden nicht auch in Zypern liegen ? Oder doch auf den
Caimans ?

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Andreas Rammelmeyer

Eigentlich lese ich lieber die interessanten Artikel von Herrn Martens, als hier dem Hin und Her...

... zuzuhören, wobei die eingeschränkte Tonqualität vielleicht auch noch eine Rolle spielt. Sorry, nichts für mich. Bitte lieber schreiben. :-)

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Andreas Heinz
Andreas Heinz (AHeinz) - 28.03.2013 22:12 Uhr

Die Demokratie

Die Demokratie hat funktioniert. Das Volk hat protestiert, das Parlament hat eine Beteiligung der Kleinanleger an der Bankenrettung abgelehnt und das Volk handelt verantwortungsbewusst, indem es die Banken nicht stürmt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2013 10:57 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 29.03.2013 10:57 Uhr

Nicht richtig so,

richtiger ist: Die Staatsbanken (das sind fast alle) waren pleite, weil sie sich in Griechen- land verzockt hatten. Der Staat musste den Bürgern und Ausländern an die Tasche. Immerhin hat der Durchschnitts-Zypriote bescheidene 85 Tsd. Euro auf der hohen Kante das Vierfache des arbeitend sperenden Deutschen. Das kommt durch die unmäßige Selbst bedienung bei den Löhnen, Gehältern im ÖD, den Renten und in der Politik. Man gönnte sich was...und nun hat die zyp. Regierung den Rückschnitt gefordert. Au, das tut weh ! Das hat man als Forderung der EU verkauft. Andere sind Schuld ! Aber zu den 6 Mrd. Eigenanteil konnten die 10 Mrd. Fremdanteil der EU nur kommen. Z. haben eine neue Form des "No Bail Out" geschaffen. Die Dummen sind die Fremden, die 1/3 verlieren, obwohl sie nur ihre Petrodollars aus Russland mitbrachten. Dass das Diebstahls-Geld am russ. Volk ist, ist momentan nur das Thema im Kreml. Diese Geschichte erzählen deutsche Residenten im Sonnenschein-Staat Z.

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Werner Busch

Fatalismus?

Was sollen die Menschen gegen den Tabubruch tun:Nichts.

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28.03.2013, 19:53 Uhr

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