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Mittwoch, 19. Juni 2013
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„Zusätzliche Sicherheitsmarge“ Spanien reicht Antrag auf Hilfe für Banken ein

 ·  Spanien hat nun auch formell Finanzhilfe der Eurogruppe für seine Banken beantragt. Die Hilfsgelder sollen zur Rekapitalisierung der Banken eingesetzt werden. Eine genaue Summe wurde zunächst nicht genannt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (7)

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Matthias Rimkus

unglaubliche Fusionswelle ermöglichte diesen Antrag

Nur eine unglaubliche Fusionswelle unter den Sparkassen und Banken der letzten zwei Jahre ermöglichte diesen Antrag auf Milliardenhilfen. Mir kann keiner erzählen, dass der jetzige Antrag nicht schon von zwei Jahren zu erwarten war. Deshalb haben doch die Spanier fleißig fusioniert, um jetzt nur noch systemrelevante Banken zu besitzen. Die Hilfen drohen zu weiteren Fehlallokationen zu führen und die dringend durchzuführende Marktbereinigung bleibt aus.

Unter Hinweis auf die EU-Kontrollmitteilungen ziehen die spanischen Banken deutsche Kontoinhaber mit m. E. unzulässigen Gebühren über den Tisch. Die Ausländerpe haben es ja ... jetzt noch ein paar Milliarden direkt aus Brüssel, perfekt... so können die Banken - leider nicht die braven Angestellten, aber das Management - gut leben. Übrigens, wussten Sie schon, dass Frühpensionierung bei den spanischen Sparkassen mit 54 Jahren bei Erhalt 75% des letzten Bruttogehalts möglich ist - leider limitiert bis max. 70.000 Euro Jahreseinkommen?

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Tobias Kluge
Tobias Kluge (T-Kluge) - 25.06.2012 20:30 Uhr

Spanien reicht Antrag auf Hilfe für Banken ein

Zitat:"Er plädierte dafür, die „schädliche Verknüpfung“ zwischen Bank- und Staatsschulden zu durchtrennen und eine Bankenunion mit gemeinsamen Fondsgarantien für Einlagen und Restrukturierung zu schaffen. Sie sollten am Ende zu Eurobonds führen."
Wieder einmal werden die Fakten verdreht. Anstatt das (von Deutschland ohne Gegenleistung geerbte) geringere Zinsniveau auf Staatsanleihen für Haushaltkonsolidierungen zu nutzen, hat Spanien (wie auch die anderen fiskalischen Pleiteländer der Eurozone) den Euro utilitaristisch mißbraucht, indem die Wirtschaft aus nationalen Egoismen auf Pump aufgebläht wurde (Immobilienblase, Bau von Autobahnen, die niemand braucht, die jetzt von uns auch wieder Geld benötigen, etc.).
Die veranschlagten 100 Milliarden werden defintiv nicht reichen. 400 Milliarden müßten es mindestens sein (allein 140 davon für 19 spanischen autonomen Regionen). Wer soll das erwirtschaften, geschweige denn bezahlen. Wer hilft uns Deutschen bei einer Pleite?

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Chris Heidrich

Gegenleistung ?

Was ist die Gegenleistung ? Zinszahlungen ? Hoffentlich zu einem Zinssatz, der dem Risiko angemessen ist ... Oder Eigenkapitalinstrumente ? dann doch bitte mit Stimmrecht ... 100 Mrd. sollten reichen, 100% der Stimmrechte der grossen Banken zu erwerben ... Und dann sollte man diese Banken ausplündern, so wie sie uns täglich ausplündern ... Spareinlagen auszahlen und abwickeln

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Closed via SSO
Walter Kunz (waltk) - 25.06.2012 18:16 Uhr

wenn man das liest, kann man gespannt auf die Entscheidungen warten

denn nicht die Regierung sondern in Vertretung der spanische Bankenfond (frob) soll das Geld erhalten, also entgegen den Bestimmungen.
Dann wird indirekt die Forderungen am Ende nach Euro

den, das Geld soll nicht direkt an den Staat, sondern an die Banken ( frob ) gehen. Entgegen den Verträgen. Dann wird am Ende weitreichend Eurpoa in die Haftung als Forderung eingebunden.
Aber Schäuble und Merkel werden sich schon breitschlagen lassen.
Es kommt so vor, als wenn die Spanier meinen, die Banken gehörten nicht zu Spanien sondern zu Malia. Mal sehen, wie die Eurogruppe auf die Forderungen reagiert und entscheidet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 19:22 Uhr
Teito Klein

Die Eurogruppe wird natürlich zustimmen!

Rajoy, Monti, Hollande, Samaras und Christofias gehören alle zum ClubMed.
Außerdem übernimmt Zypern zum 1. Jule den EU-Rat.
Dragi war "Europachef" von Goldman Sachs und Monti "Berater". Was ist von ihnen zu erwarten?
Und natürlich wird Mekel sich breitschlagen lassen. Sie wiederholt dann wieder ihr "ewiges Mantra": "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa; und wenn Europa scheitert, dann gibt es KRIEG!!!". Und/oder: "Wir (der deutsche Steuerzahler) werden den Euro retten, koste es (dem deutsche Steuerzahler) was es wolle!!!".

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Paul Hansen

Sematische Kickereien.....

"Trennung von Staats- und Bankschulden" - und wie soll das gehen? Wenn die EU spanische Staatsschulden oder/und Bankschulden garantiert, wird diese Verknuepfung doch nur eine Ebene verlagert, aber nicht beendet. Wortfinten ohne Wirkung.

Und zur Glaeubigerstellung des ESM - wenn die ESM Papiere nicht bevorzugt werden, wird es fuer den ESM teuer, weil das Risiko hoeher ist, die Entlastung fuer die Schuldner also geringer. Wenn die ESM Papiere (schliesslich sollen ja private Investoren einen grossen Teil finanzieren) bevorzugt werden, sinken die Chancen, dass noch irgendjemand freiwillig nicht ESM garantierte Staatsanleihen kauft. Ein Teufelskreis und kein Ausweg, der akzeptabel erscheint.

Schaun wir mal, wie unsere Politiker sich da freidribbeln....

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Teito Klein

Wir wollen zwar das Geld von der EU, wissen aber noch nicht, wie viel.

Am besten, ihr gebt uns die "versprochenen 100 Mrd€, ABER OHNE BEDINGUNGEN!
Und "die Herren in Schwarz" bleiben außen vor.
Und Zypern will es Spanien nachmachen. Zyperns Banken haben nur noch "Ramschniveau".
Und dann folgen Italien und Frasnkreich .....
Und Merkel/Schäuble wollen das "Ermächtigungsgesetzt" - aka ESM - am Parlament vorbei, durchdrücken. OHNE Volksabstimmung!

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Jahrgang 1950, politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel, Marokko und Tunesien mit Sitz in Madrid.

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