22.05.2012 · In der EU herrscht vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs an diesem Mittwoch offener Streit über den Umgang mit der Schuldenkrise. Laut EU-Ratspräsident Van Rompuy dürfe es bei der Debatte über die Zukunft der Währungsunion „keine Tabus“ geben.
Von Hendrik Kafsack, BrüsselRichtlinien für Lesermeinungen
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...soll sie ruhig machen. Deutschland aber muss die Hände davon
lassen und eine Mithaftung für
"Eurobonds" verbindlich und endgültig ablehnen. Denn
niemand ist verpflichtet, den eigenen Staat in Misskredit oder in
schlechteren Kredit zu bringen.
DIE EZB wurde nach dem Prinzip der Deutschen Bundesbank gegründet -
und heute?
Die Weichwährungs- und Inflationsfanatiker haben die Mehrheit und
damit die Macht übernommen. Die Bundesbank hat im EZB Rat nichts
mehr zu sagen. Und das gleiche passiert jetzt mit der Frage zu den
Eurobonds. Deutschland wird isoliert. Merkle und Co verkaufen uns das
anschliessend wieder als alternativlos, und wir bürgen, garantieren
zahlen zahlen zahlen. Widerstand ist angesagt.
Nun, kein Tabu heisst auch: Austritt Deutschlands aus dem EUR
und dafür gäbe es in Deutschland eine klare Mehrheit. Also los, Volksabstimmung vorbereiten und dann raus aus dem EUR.
wann wird Merkel diesmal (um)fallen?
lange kann es nicht mehr dauern. Unsere Hoffnungen ruhen nun auf der österr. Finanzministerin. Oder sollten wir nicht doch zumindest eine Mail-Kampagne starten und unsere Zukunft in die eigenen Hände legen? Schreiben wir doch Frau Merkel und Herrn Schäuble wie wir über Eurobonds und die Zukunft des Euro denken.
Die Eurobonds mal wieder. Wie schon des öfteren von mir
geschrieben, stellt sich die einfache Frage:
Wer soll diese Schrottpapiere, die beim Kauf schon mit einer
Verlustquote von ca. 80% behaftet sind und ein Ratung zwischen Gut und
Böse haben werden, auf den freien Kapitalmärkten kaufen?
Das es aus meiner Sicht so gut wie keinen gibt, wird sich das von
alleine klären. Diese Dikussion war vor etlichen Monaten schon
einmal und es haben alle potenziellen Schwellenländer und auch
große Investoren den Kauf verneint. Daher kann man das recht
gelassen betrachten.
Mehr Sorge bereitet mir in des der ESM (EUROPÄISCHEN
STABILITÄTS MECHANISMUS) Vertrag. Tritt dieser in Kraft, muß
DE zahlen ob wir wollen oder nicht. Eurobonds sind dagegen Pinuts. Ich
kann nur jeden bitten sich diesen Vertagswahnsinn (gibts im Netz zu Teil
mit Kommentare) zu lesen. Wer es gelesen hat, wird verstehen was ich meine.
Also: Durchsetzung der Verträge, ggf. Ausschluß Griechenlands aus dem EURO, keine Diskussion über Eurobonds, Stimmrecht der Länder in der EZB nach Anteil BIP, keine Ausweitung des "Rettungsschirmes", Aufspaltung des EURO in Nord-und Südzone . . .
Euro-Bonds-Beutegeld sozialistischer Gleichmacherei-Dealer
Den €-Rettern ist aufgrund dilettantischen Verhaltens nicht
gelungen, die Folgen der Lehman- u. die folgende €-Schuldenkrise in
den Griff zu bekommen.
Die unverantwortliche u. erfolglose Strategie des "Koste es, was es
wolle" hat die PIIGS-Länder, insb. GR, aufgrund des Spardrucks
in tiefe Tristesse versetzt.
Verständlich, dass die in diesen Ländern unfähigen
Politiker in Hollandes wahlkampfverwirrten €-Bond-Träumereien
den Strohhalm sehen, an den sie sich klammern können.
Zu verlockend ist die Vorstellung, man könne sich mit der
Bonität der wenigen erfolgreichen €-Staaten auf den
internationalen Kapitalmärkten in günstige Zinssätze
hineindealen.
Aber wie das bei Dealer ist, denken sie nur an ihren eigenen Vorteil, u.
vergessen, dass das Geld durch harte Arbeit u. Anstrengungen verdient
werden will mit niedrigen Schuldzsinsen als Belohnung.
€-Bonds für sozialistische Gleichmacherei-Dealer dürfen
nicht in Umlauf gebracht werden, denn sie sind unverdientes Beutegeld!
Herr von Rompoy fordert eine offene Debatte ohne Tabus über die
Zukunft der Währungsunion.
Die kann er haben, aber anders, als er denkt.
Es wird Zeit, daß folgenschwere Entscheidungen mit
Rechtsbruch-Charakter (gegen das Bail-Out-Verbot des EU-Vertrages oder
die Finanzsouveränität des Bundes) nur noch nach einer
Volksabstimmung in Deutschland erfolgen dürfen.
ESM oder Euro-Bonds gibt es also nur mit einer Mehrheit der deutschen Wähler.
Damit dürften diverse Pläne von Herrn Schäuble und Herrn
Gabriel hinfällig werden.
Hollande setzt zum letzten Erpressungsversuch an
und seine Aussichten sind gar nicht schlecht.
Da Merkel und Schäuble ja jeden Preis für den € bezahlen wollen.
Und die Linken sind ideologisch sowieso für alles , was D. schadet.
Natürlich nur unter strikten Bedingungen, an die sich später,
wie gewohnt, niemand mehr erinnern wird,
eurobonds werden den € übrigens nicht retten. Er fällt
sowieso. Das wissen auch die Schuldenländer.
Ihnen geht es nur noch darum, bis dahin so viele ihrer Schulden wie
möglich auf Deutschland zu übertragen, um dann schuldenfrei in
die eigene Währung zu gehen .
Es ist ein Machtspiel. Eine Gelegenheit, D. auszupressen.
Und falls der € wirklich überleben sollte, ist auch ok.
Merkel und Schäuble sehen wieder die Falle nicht.
Die Übersetzung für "Es dürfe dabei keine Tabus geben" ist ganz simpel:
Deutschland, Klappe halten und zahlen!
Oeffentlicher Aufruf zum Vertragsbruch
No Bail-Out, kategorische Ablehnung einer Haftungsgemeinschaft- so steht es im Vertrag von Lissabon, ratifiziert von allen Teilnehmern. Jetzt wird, ganz oeffentlich und ohne Scham, dazu aufgerufen, ihn erneut zu brechen. Und zwar international - nicht nur von den Herren Hollande, Obama und Monti oder der OECD, sondern auch von Frau Lagarde vom IWF. Totale Missachtung gueltiger Vertraege auf internationaler Ebene. Wir sind eben doch alle nur kleine Ameisen.
Es bedarf keiner stärkeren Integration
Das sagen die, die die Krise zu verantworten haben und jetzt auch noch ganz frech dazu nutzen wollen, Brüssel und Straßburg mehr Macht zu verschaffen. Es bedarf einzig und allein der Erfüllung bestehender Verträge. Und schon hier scheitern alle Beteiligten kläglich und verspielen alles Vertrauen in ihre Kompetenzen und ihre Redlichkeit.
... und von mir energisch fordert ich solle für seine Schulden
bürgen würde ich ihn für verrückt halten. Aber in
diesem unseligen Europa ist das üblich.
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Das was jetzt stattfindet ist lediglich eine neue Variante der Kriegführung:
Krieg hat traditionell den Zweck Resourcen und Arbeitskraft des Gegners
für sich arbeiten zu lassen.
Genaus dasselbe ist jetzt im Gange - nicht mehr militärisch sondern
wirtschaftlich. Und das was früher "Gegner" hieß
heißt jetzt "Freund der Solidarität fordert". Das
Ziel ist aber unverändert - den anderen zu eigenen Gunsten auszubeuten.
Und Kollaborateure hat es auch schon immer gegeben.
Hoffentlich bleibt Angela Merkel standhaft und lässt sich nicht von den Möchtegernökonomen in ihrem EU-Umkreis aufs Glatteis der Eurobonds führen. Es war zu erwarten, dass der neue französische Präsident erneut das sozialistische Solidaritätsgesäusel anstimmen würde, das - erwiesenermaßen - nicht zu positiven Resultaten führt. Hollande kennt die wirtschaftliche Situation im eigenen Land, über die niemand im erlesenen Minidterrat offen spicht. Und er weiß damit, dass Frankreich selbst ohne entschlossene Strukturreformen in absehbarer Zeit zu einem Profiteur dieser Bonds zu werden droht. Der Wahlkampf ist vorbei, Hollande muss jetzt liefern: aber bessere, taugliche Ideen. Sonst wird es seinen Landleuten mit oder ohne Bonds nicht besser gehen. Und dann wird er in fünf Jahren dasselbe erleben, was Sarkozy erlebt hat. Mit dem Zusatz allerdings, dass auch die stärkeren Länder im Euroraum darunter leiden werden. Denn wer bürgt, muss im Zweifelsfall auch zahlen, ob es ihm passt oder nicht.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 21:50 UhrGalgenhumor?
"Hoffentlich bleibt Angela Merkel standhaft" - ganz bestimmt.
Zumindest für eine Woche.
Oder zwei.
Dann knickt sie - wie schon so oft - mal wieder ein und verrät und
verkauft die deutschen Bürger und Steuerzahler an die EU.
„Solange die Haushaltsdisziplin in den Eurostaaten nicht zur
Gänze eingehalten ist, solange die Stabilisierung nicht wirklich
erreicht ist, solange es keinen direkten Einfluss gibt, wie Staaten
wirtschaften und welche Fiskalmaßnahmen sie setzen, solange werde
ich die österreichische Bonität nicht dafür
hergeben“, sagte Fekter.
Ein solch klare Aussage würde man sich von unserer Kanzlerin bzw.
unserem Finanzminister auch einmal wünschen. Aber stattdessen mit
Hurra in den Untergang. Aber damit kennen wir uns ja bestens aus.
Prima, wenn es bei der Diskussion keine Tabus geben dürfe, sollte auch mal der Austritt Deutschlands aus Euro und EU angesprochen werden. Die Pleiteländer und ihre grün-sozialistischen Helfershelfer in Deutschland und der EU wollen Deutschland ausplündern. Dagegen müssen wir uns mit allen Mitteln wehren. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 01:26 UhrKeine Tabus
Ihr Beitrag ist Balsam für meine Seele, warum gehen wir eigentlich nicht ??
Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund
Ich kann mich Ihnen nur anschließen: Keine Tabus heißt eben auch Austritt aus dem Euro für Deutschland.