19.07.2012 · Vor der Abstimmung im Bundestag über Milliardenhilfen für Spaniens marode Banken hält die Debatte über die Unterstützung an. Die Kanzlerin rechnet mit der Zustimmung des Bundestags am Nachmittag - der Bundesrat mahnt im Gegenzug für die Hilfen unterdessen strikte Sparvorgaben für Spanien an.
Richtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
es sind keine Sparauflagen beschlossen
Der Bundesrat mahnt nur welche an. D.h. er wünscht sich welche,
fordert sie aber nicht oder macht sie gar von seiner Zustimmung
abhängig. Also reine Show zur Bürgerverdummung.
Hier soll uns vorgegaukelt werden, das der Bundesrat verantwortungsvoll zustimmt.
Ein Forist hier nannte das, was in Europa geschieht, Schneeballsystem.
Das trifft es exakt.
Nationale Egoismen haben Europa im letzten Jahrhundert zweimal in die Katastrophe geführt. Wenn es wieder nicht gelingt, diese Egoismen zu überwinden, ist die nächste Katastrophe absehbar. Die hasserfüllte griechische Berichterstattung über Deutschland erinnert bereits stark an die deutsche Berichterstattung über Nachbarländer in den Jahren 1936. Können wir das vor unseren Enkeln verantworten?
Lasst ihn weiter Pochen! Dann tut er wenigstens ETWAS.
Es wäre zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre.
Im BR sitzen doch die selben Volksverkäufer wie in der Regierung
und im BT.
immer nach dem gleichen Betrugsschema
Deutschland unterschreibt rechtsverbindliche Blankoschecks, und die
Empfänger werden von unserer Bundesregierung "gemahnt"
doch bitte möglichst solide mit unserem Geld zu wirtschaften.
Im Lichte des Völkerrechts ist dieses Berliner Mahngeschwafel
absolut wertlos. Werthaltig sind in diesem Spiel leider allein unsere Schecks.
Nicht die Nehmerländer, unsere eigene Bundesregierung betrügt uns.
Diese Spekulantenrettung ist der reine Wahnsinn
Warum soll ich als deutscher Steuerzahler mit meinem Geld spanische Spekulanten-Banken unterstützen, die sich in ihrer schamlosen Geldgier bei der Immobilienspekulation verrechnet haben ? Es ist absurd, für die Fehler der Bankgauner nun Staaten und die Normalbürger verantwortlich machen zu wollen. Die Sparforderungen, die immer zur Vernebelung und Beruhigung der Leute kommen, richten sich an die falschen Adressaten, denn vermutlich wird jetzt wieder bei Bildung, Gesundheit usw. gespart statt bei den Bankgaunern und deren Kreditgebern. Warum sollen wir als Deutsche die Risiken geldgieriger Ausländer übernehmen ? Das ist doch Wahnsinn. Es wird höchste Zeit, dass der alte marktwirtschaftliche Grundsatz wieder beachtet wird, dass derjenige, der sein Geld einsetzt, um damit Gewinn zu erzielen, auch eventuelle Verluste selbst (!!!) tragen muss. Spanische Risiken deutschen Steuerzahlern aufzuladen, ist eine vollkommen abwegige Idee.
Nicht umsonst wurden in den U.S.A., schon vor langer Zeit, die Service
Clubs,
wie z.b. Rotary International und der Lions Club gegründet um einen
Gegenpol
gegen die talentierten Geschäftspraktiken der PIIGS Staaten zu
bilden, was offen-
sichtlich von den eifrigen Europafahnenschwenkern bisher nicht erkannt wurde,
die weiterhin mit dem bekannten Schneeballsystem die Solvenzprobleme der
Clubmed Banken mit den schwindenden Mitteln der BRD Steuerzahler be-
kämpfen wollen. Am Ende sägen sich die deutschen
Parlamentarier, mit ihren
naiven Vorstellungen eines in ihren Augen ''funktionierenden''
Eurosystem, selbst
den Ast ab!!
Was lernt der Baenker denn aus diesen Subventionen?
Seit dem Lehman-Crash werden Banken gestuetzt, daraus lernen die Banken
doch nur, dass sie immer hoehere Risiken gehen koenen ohne Konsequenzen!!!
Wenn's schief geht kommt der doofe Steuerzahler dafuer auf, wenn's klapp
gibt es dicke Renditen aber nicht fuer den Steuerzahler.
Was passiert eigentlich mit den Typen die bei alle Banke die Stresstests
als bestanden abgenickt haben?
Das kann es nicht mehr sein, jeder Privatie, jeder Unternehmer wuerde
weggesperrt! Ich verstehe nicht , die Banken werden fuer Misswirtschaft
auch noch belohnt!
Bundesrat pocht auf strenge Sparauflagen für Spanien
und stimmt dann zu und verbrennt das Geld deutscher Bürger in nicht-systemrelevanten spanischen Banken. Pfui!
Seit 2008 geht das "Gespenst" BANK um, Regierungen knicken vor Angst ein. Oder hat sich wiedermal Lobbys durchgesetzt!? Alle bisherige Bankenrettungen brachten keine Besserungen, förderten ehr Skrupellosigkeit zu tage. Siehe jüngste Aufdeckungen. Warum weiter Banken retten welche bisher NICHT im Sinne der Verbraucher/Menschen gearbeitet hatten und jetzt mit Str.-Gelder finanziert/gerettet werden sollen? Weiter Bemühungen werden sinnlos sein, außer das die Bevölkerung die Zeche zahlen muss!
poche darauf das der deutsche Steuerzahler nicht in Haftung für
ausländische Banken genommen werden kann. Das ist doch ein Unding.
Das sind Privat Institute und zu mal noch im Ausland wo keinerlei
rechtliche Handhabe besteht. Woher nimmt das Parlament die
Rechtsgrundlage her. Die Regierung verkauft uns Bürger an
ausländische Banken.
Finnland hat sich den Bailout mit von 770 absichern lassen. Haben wir
anscheinend nicht nötig.
Und was das Pochen des Bundesrat angeht....mein Gott, wie oft haben die
schon zu Griechenland gepocht. Griechenland hat laut zurück
gepocht, mit dem Hinweis: was erlauben Schäuble, und wir sind ein
stolzer souveräner Staat.
Spanien kann nie und nimmer das Geld zurückzahlen, das gibt die
wirtschaftliche Lage des Landes einfach nicht her. Spanien muss jetzt
schon ca. 280 Mrd bis 2013 refinanzieren.
(schönes Wort für Schulden) Jetzt kommen noch einmal Schulden
hinzu. Wie soll das mit dem Rückzahlen funktionieren?
"Und ich poche darauf
dass der deutsche Steuerzahler nicht in Haftung für
ausländische Banken genommen werden kann."
Wird er doch nicht! Denn die Deutsche Bank ist einer der Gläubiger
spanischer Banken, also fließt ihr Steuergeld in die Schatullen
der Deutschen Bank. Nur Einer hat überhaupt nichts von der Hilfe:
Der arbeitslose Spanier, für den interessiert sich aber auch
niemand im Bundestag.
Ein fehlgelenktes Bankensystem wird nicht dadurch stabil, dass man es durchsubventioniert
Olaf Scholz steht an der Spitze einer Stadt in der
Immobilienblasen+Bauskandale Schlagzeilen liefern. Im Artikel heisst es:
"Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) begründete die
Unterstützung für das Vorhaben mit dem großen Interesse
an einem funktionierenden Bankensystem in der EU ..." (Zitat Ende)
Scholz geht damit den Scheinplausibilitäten der Subventionisten
auf den Leim.
Es stimmt sicherlich, dass zu einer marktwirtschaftlich gesteuerten
Nation ein starkes (= für sein Treiben haftungsfähiges)
Bankensystem gehört. Doch was sind die Folgerungen daraus ?
Werden Banken tatsächlich durch Subvention zu den gewünschten
"starken Banken" ?
Sicher nicht:
Banken, die Subventionen benötigen, beweisen damit Versagen+ Fehlsteuerung.
Krisen sind hier notwendiger Ausleseprozess, um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Span. Banken sind eben nicht von einer gottgemachten Krise getroffen,
span. Banken sind der Kern des Problems.
Spanien braucht kein billiges Geld, sondern eine Götterdämmerung.
Das absolut mieseste Spiel in diesem Drama
spielen SPD und Grüne.
Dieses Zieren mit der eigenen Zustimmung dient einzig und allein dem
Zweck, den Regierungsparteien Zugeständnisse aus den Rippen zu
leiern, von denen wir lieber nichts wissen wollen.
Das ist wie in Europa: die Zustimmung für Etwas, dass ich sowieso
will, lasse ich mir noch einmal teuer bezahlen.
Mehr als Verachtung für unser Politpfeifen bleibt da wirklich
nicht. Wenn die wenigstens für ihre Fehler ebenso teuer bezahlen
müssten wie Otto Normalbürger...
Unsere Volksvertreter versuchen uns weiterhin mit Halbwahrheiten (
Lügen ) ruhig zu setzen. Der Wähler schläft weiter, da
er ja scheinbar nicht betroffen ist. Wie wäre es mit einem
kurzfristig zu erhebenden Solidarbeitrag auf die Lohn-, Einkommen- und
Körperschaftsteuer. Ich glaube, das macht wach und interessiert,
wenn es fühlbar ans eigene Geld geht.
Die Re-Feudalisierung unserer Gesellschaft
„Der Euro tut genau das, was seine Schöpfer - die reichen 1%,
die ihn ersonnen haben, für sie zu tun geplant haben", so Greg
Palast im Guardian v. 26.6. Und er zitiert den Paten des Euro, Robert
Mundell: "It [der Euro] puts monetary policy out of the reach of
politicians," [und] "without fiscal policy, the only way
nations can keep jobs is by the competitive reduction of rules on business."
Das ist genau das, was Carrol Quigley 1966 über die Ziele der
Finanzoligarchie vorausgesagt hat „Das war kein geringeres als die
Schaffung einer weltweiten Finanzkontrolle in privaten Händen, die
fähig sein sollten, die Politik jedes Landes und die Weltwirtschaft
insgesamt zu steuern. [...] Der Schlüssel zu ihrem Erfolg”,
so Quigley, “war, daß die internationalen Banken das
Geldsystem einer Nation kontrollieren und manipulieren und diesem den
Anschein geben wollten, daß es von der Regierung kontrolliert werde“.
Präsident Clinton bezeichnete Quigley als einen seiner wichtigsten Professoren.
Strenge Auflagen finde ich gut,
da aber kein Kontrollör da ist, kann ja mal wieder Viel versprechen.
Brüssel ist weit, wie man eine Insolvens unter Sicherung des
eigenen Vermögens durchzieht, weis jeder Banker.
Wenn will Deutschland verklagen?
Sind es spanische Banken wird es denen spanisch vorkommen.
Da das aber AG´s sind wird das ins Ausland transferierte
Vermögen in Moskau, Lichtenstein und Monaco verschwinden.
Das ganze zum Wohle des Euro. Das wird ein hübsches Waterloo und
die Geschichtsschreiber werden in 20 Jahren über soviel
Blödsinn lange Bücher schreiben, die sich auch verkaufen
lassen. Dann kommt wenigsten Märchensteuer in die Staatskassen zurück.
Das "Pochen" der treuest-partei-ergebenen Abgeordneten ist wie
das Mutmachen kleiner Kinder durch laut Reden im finsteren Wald.
Alle wissen doch dass die Süd-Staaten und die Süd-Banken
niemals ihre Schulden zurückzahlen werden / können / wollen.
Wenn man daher von "Garantien geben" oder "Haftung
übernehmen" redet heißt das in Realität, dass das
Geld das Deutschland hier "im Feuer" hat in jedem Fall schon
unwiederbringlich weg ist!
Die Drohung dass Deutschland beim Euro-Austritt viel Geld verlieren
würde ist also Volksverdummung, denn das Geld um das es geht ist in
jedem Fall verloren.
Es geht also nur darum schlechtem Geld nicht noch gutes Geld hinterher
zu werfen.
Und nach dem früher oder später in jedem Fall kommenden crash
werden die Süd-Staaten unter Führung Frankreichs fordern,
sofort beim Neustart mit einer finalen Transferunion zu beginnen.
Eine Verdummungskampagne.................
die an Dummdreistigkeit nicht mehr zu überbieten ist.
Da wird dem Volk eingeredet :
Die Stützung spanischer Banken liege auch im deutschen Interesse
und diene auch deutschen Arbeitsplätzen.
Tatsache ist, dass spanische Banken -ohne deutsche Beteiligung- Kredite
in eine gigantische Immoblilienblase steckten und jetzt auf
leerstehenden Immoblien sitzen.
Wo liegen denn die deutschen Interessen und die Arbeitsplätze in
einer spanischen Immobilienblase ?
Das Traurige an dieser Verblödungsstrategie ist, dass Merkel aus
dem Volk unverändert mit 54 % Zustimmung erhält. Eines Tages
wird das bittere Erwachen kommen, nämlich dann wenn das Volk
für die Folgen den Gürtel enger, sehr enger schnallen muss.
Anscheinend lernt man aus dem Desaster am Nürburgring
überhaupt nichts.
Somit sind sämtliche Parteien nicht mehr wählbar.!
Deshalb gilt für die nächste Wahl, die "Feien
Wähler" aus Bayern die den Eurowahnsinn stoppen wollen.
Soweit so gut. Und die FreienWähler koalieren, wie angekündigt, in Bayern dann mit RotGrün und
deren allerwichtigstes Anliegen wird der Austritt aus dem Euro sein.
Ganz sicher.
wenn Sie in der Hinsicht was bewegen wollen, müssen Sie schon
andere wählen.
Die FreienWähler nutzen nur populistisch die Stimmung gegen den
Euro, aktiv ändern werden die nichts. Definitiv.
40% davon gehören deutsche Banken!!
40% der faulen Kredite an spanischer Banken wurden von deutschen Banken finanziert. Wenn also die spanishen Banken pleite gehen, kommen die Deutschen auch mit runter.
Wer hat denn bisher geprüft mit welchen
Summen spanische Banken den finanziellen Irrsinn der 1° Division
(Fussball) finanziert haben?
Wette: Niemand!
Wir Deutschen gewähren wieder grosszügig Blanko- Kredite (gem.
Presse bis zu Euro 28 Mrd. ohne Sicherheiten)!
Lachhaft erscheint mir stets das wichtigtuerische Gehabe
unserer Volksvertreter, wenn sie uns etwas von der
„Kompliziertheit“ einer „Beschlußvorlage“
weismachen wollen.
Ich setze hierzu einmal ein wahres Wort des
Freiherrn Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge (1752 - 1796) her:
„Allein wir, die wir immer der Meinung bleiben werden, daß
solche Wahrheiten, die allen und jeden vernünftigen Menschen
nötig und wichtig zu wissen sind, auch so vorgetragen werden
können und müssen, daß sie allen und jeden
vernünftigen Menschen verständlich werden…“
Das sieht dann in der Praxis der Berliner Regierungsrealität
ungefähr so aus:
1. Absolut unverzichtbar ist die Aufnahme einer Schuldenbremse in die
Verfassung. Ersatzweise reicht auch ein einfaches Schuldenbremsgesetz.
Oder zumindest eine Erklärung, die eine künftige
Schuldenbremse nicht ganz ausschließt.
2. Ausschließlich systemrelevante Banken dürfen gerettet
werden. Ersatzweise muß es sich bei den zur Rettung ausersehenen
Instituten aber zumindest um Banken handeln.
3.