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Streit um Gibraltar Rajoy und Cameron rufen EU an

 ·  Spanien und Großbritannien haben in ihrem Streit über Gibraltar Brüssel um Vermittlung ersucht. Spanische Fischer demonstrieren derweil gegen das von den Briten gebaute künstliche Riff vor der Halbinsel.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (14)
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Reinhold Wuest

Bravo! Alter Kolonialismus in diesem Europa

Britenrabatt, Spanien: Schuldenschnitte, hilfsprogramme, beide spielen den "Max" in der EU. Das darf doch wohl nicht wahr sein! Diese EU könnt ihr geschenkt haben. Keinen Cent!

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Joachim Lohner

Rajoy und Cameron rufen EU an

Schon wieder eine Alibiveranstaltung. Gibt es auch dafür Gelder von der EU?
Nun wird aber gleich im Ruderboot die britische Außenbordbeauftragte losdüsen um dort
aufzuräumen was noch nötig ist. Gibt es nichts wichtigeres. Holt diese ganzen Inselbewohner an das Festland und versenkt diese Dekatenden Räuberburgen.

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Closed via SSO

Leider kanns der Papst nicht mehr richten...

...wie damals im Mittelalter, wenn zwei Nationen sich um Gebiete und Grenzen stritten. Es sei denn die Queen trifft sich mal mit dem Papst zu einem Kaffeekränzchen. Unbestrittene Tatsache ist jedoch daß Gibraltar unrechtmäßig den Spaniern 1704 geraubt wurde. Dies kann auf Dauer so nicht hingenommen werden. Deshalb wäre eine Totalblockade das richtige Mittel bis das Vereinigte Königreich den Felsen wieder herausgibt.

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Robert Bendix

Da streiten sich gerade wirklich die zwei "Richtigen"...!

GB, wie auch Spanien sind quasi die "Urnationen" des Kolonialismus
in Reinkultur! Die historisch, wirtschaftlichen Grundlagen der
spanischen Krone wie auch des britischen Empire basieren fast
ausschließlich auf der im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlosen
Ausbeutung und der z.T. billigenden Ausrottung ganzer Völker über
nahezu den ganzen Planeten!
Die kolonialen Scharmützel dieser Nationen haben eine ebenso
lange wie blutige Geschichte und sind fast schon Tradition!
Gibraltar war wegen seiner strategischen Bedeutung schon immer ein
Zankapfel beider Nationen. Von 1969 bis 1985 war die Grenze zu
Spanien ganz geschlossen! Die Spanier werden sich nie wirklich damit
abfinden, dass diese Enklave, direkt vor ihrer Haustür, de facto zu
England gehört!
Die derzeitige Auseinandersetzung kommt beiden Regierungschefs
als Ablenkung gelegen, z.Z. Herrn Rajoy mehr als Herrn Cameron!
Wie anfällig europäisches "Gemeinwesen" bei der Wahrnehmung
nationaler Egoismen ist, kann man hier in natura sehen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.08.2013 11:37 Uhr
Hellmut  Wilde
Hellmut Wilde (HWilde) - 20.08.2013 11:37 Uhr

Nicht de fakto

sondern de jure gehört Gibraltar seit 1713 zum UK.
In einer Zeit, als es noch keine Nationalstaaten gab, hat Spanien einer Abtretung (Gibraltar und Menorca) an Großbritannien in einem europäischen Friedensvertrag aller Großmächte zur Beendigung des spanischen Erbfolgekriegs zugestimmt- was noch heute gilt.
Wenn die Spanier das heute anders sehen, dann ist das ihr Problem. Das Recht steht nicht auf ihrer Seite.

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Axel Puhl

Gibraltar; Schottland; Australien; Nord Irland; Canada alles die gleiche Masche

England hat immer diese Undinge geschaffen die alle ähnlichen Charakter haben.
Gibraltar gehört zu England aber dann doch nicht, Steuer Oase und Schmuggler Paradies
Schottland darf keine Aussenpolitik machen und keine Armee haben.
Nord Irland ein Teil der Insel Irland besetzt von England
Australiens Staatsoberhaupt ist die Queen und wird überwacht von einem Gouverneur General und einem Gouverneur in jedem Staat die werden nicht gewählt sondern von der Queen eingesetzt.
Canada die ähnliche Geschichte
In England selbst gehören 70 % von Grund und Boden 1 % der Bevölkerung und davon gehört die Hälfte der Queen.
England bespitzelt Europa und agiert auch als Steuerparadies.
Dieses Land gehört nicht in die EU, England wird die EU zerstören, dies fängt bei Gibraltar schon an.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.08.2013 18:53 Uhr
Paul Roth

Das kann nicht nur England

Ich hoffe ihre Haltung dbzgl. halten sie auch stringet durch, wenn es um Ostpreußen, die Kirillen, Südtirol, Westseite des Bosperus, Ostzypern, Konstantinopel und co. geht.... und schießen nicht nur einseitig gegen UK.

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Erwin Stahlberg

Nationale EGOISMEN wie vor 300 Jahren!

Aber solche EGOISMEN sind täglich

EU-TAGESORDNUNG!

Nur DEUTSCHLAND verhält sich edel.

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Rolf-Dirk Maehler

Zum Thema Gibraltar und Großbritanien gäbe es viel zu sagen

Aber einen Begriff wie "Steuerschlupflöcher" zu verwenden, ist eine höfliche Untertreibung. Und obwohl der Herr Cameron immer so tut, als ob auch er gegen Schwarzgeldkonten sei, so schaut er aber offensichtlich im Falle Gibraltar nicht so genau hin. Es gilt als Allgemeinwissen, dass die Anzahl der Schwarzgeldkonten in Gibraltar jede Vorstellungskraft übersteigt, aber auch von der Politik in der EU totgeschwiegen wird. Und genauso wie mit dieser Frage geht die "Selbstverwaltung" Gibraltars auch mit anderen "Rechtsgegenständen" eher schlampig um. Die Vorwürfe der spanischen Regierung sind nicht alle aus der Luft gegriffen.
Und die hier in den Kommentaren hergestellte Verknüpfung mit Ceuta und Melilla ist auch ein wenig absurd, wenn man sich ein wenig in Geschichte auskennt. Außerdem gibt es noch weitere unrealistische marokkanische Forderungen, wie z.B. die, dass man auch die kanarischen Inseln einfordert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.08.2013 11:43 Uhr
Hellmut  Wilde
Hellmut Wilde (HWilde) - 20.08.2013 11:43 Uhr

Überseeische Besitzungen

haben viele Staaten, Spanien hat 6 davon, das UK 17 (mit den Kanalinseln und Man), Frankreich 16, selbst Dänemark und Norwegen haben welche. Das ist per se also noch nichts Ungewöhnliches, weder für Spanien, noch für alle anderen. Spanien könnte sich deshalb leicht mit einem britischen Gibraltar abfinden - wenn es denn wollte.

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Karl Dietrich Naumann

Schmarotzer Dasein !

Gibraltar gehört zu mindest in die EU, wenn schon nicht nach Spanien. Genauso wie die
sog. spanischen Enklaven nach Marokko gehören. Jetzt sind sie alle eine latente Gefahr
für den lokalen Frieden. Die verstreuten Reste des europäischen Kolonialismus sind
anachronistisch sollten politisch in ihre Umgebung integriert werden. Dazu gehört auch
die Übergabe von Königsberg an Polen.

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Enzo Aduro
Enzo Aduro (EnzoAduro) - 18.08.2013 15:46 Uhr

Alle 4 minuten und 12 Sekunden raucht ein Gibraltari eine Zigarette

Alle 4 minuten und 12 Sekunden raucht ein Gibraltari eine Zigarette.

Das 17 Stunden am Tag (Schlafen muss er ja auch), jeden Tag im Jahr. Und das im Durchschnitt, also Kinder und andere Nichtraucher sind da natürlich noch nicht rausgerechnet.

Also ich finde das Glaubwürdig :-)

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Enzo Aduro
Enzo Aduro (EnzoAduro) - 18.08.2013 15:35 Uhr

Gibraltar ist nicht Teil der EU!

Das sollte Cameron mal einsehen. Gibraltar kann nicht auf der einen seite davon leben Steuerschlupflöcher und Regulierungslöcher zu nutzen welche da sind weil Gibraltar NICHT Teil der EU ist, und auf der anderen Seite die Vermitlung nutzen.

Auch Cameron ist nicht zuständig, sondern die Queen.

Die Queen soll sich an die UN wenden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.08.2013 16:08 Uhr
Dietmar Fleischhauer

Status Gibraltars innerhalb der EU

Wikipedia ist bekanntlich nicht der Weisheit letzter Schluß, widerspricht allerdings Ihrer Behauptung diametral:

"Aus Sicht der Europäischen Union sind die Einwohner Bürger des Vereinigten Königreichs und Gibraltar Teil der EU. Es gibt jedoch einige spezielle Regelungen:[16]

- Gibraltar ist den freien Warenverkehr betreffend nicht Teil des EU-Binnenmarktes.[17]
- Das Schengenrecht findet in Gibraltar grundsätzlich keine Anwendung, da kein gesonderter Anwendungsantrag gestellt wurde.
- Die EU-Bestimmungen zur Mehrwertsteuer finden in Gibraltar keine Anwendung.
- Gibraltar nimmt nicht an der Gemeinsamen Agrarpolitik und der Fischereipolitik teil.

Im Jahr 2003 erhielten die Bewohner Gibraltars durch den European Parliament (Representation) Act 2003 das Wahlrecht für das Europäische Parlament. Gibraltar gehört bei der Europawahl zum Wahlgebiet Südwestengland, das sieben Vertreter stellt."

Wer hat nun Recht?

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18.08.2013, 14:53 Uhr

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