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Streit über Schengen-Abkommen Empörung im Europaparlament

 ·  Die Reform des Schengen-Raums ist fürs erste blockiert. Im Europaparlament sorgte der Beschluss der EU-Innenminister zu EU-Grenzkontrollen für Empörung. Von „Vertrauensbruch“ ist die Rede.

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Reinhard Szimm
Reinhard Szimm (hotroad) - 15.06.2012 16:01 Uhr

Empörung im Eu-Parlament

Für Herrn Schulz wäre es besser, er würde mit Putin reden, vielleicht hat der ein Platz für ihn, den bei seinem Demokratieverständnis wäre er dort besser aufgehoben ! Wer erklärt diesem EU-Rat den Sinn des Wortes Demokratie , aber die dort sitzen hatten im eigenen Land nichts zu Melden , darum wurden sie nach Brüssel abgeschoben ! Schulz ist ein SOZI mit Kommunistischen Ambition !

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 14.06.2012 09:38 Uhr

"Parlamentspräsident Martin Schulz sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,

die Mitgliedstaaten könnten nach ihrem Vorgehen „nicht so einfach“ erwarten, dass das Parlament jetzt noch mit ihnen zusammenarbeite."
Dieser Mann ist doch tatsächlich so abgehoben, daß er meint, die Staaten, die ihn finanzieren, bevormunden zu können. Der Lakai schreibt dem Herrn vor, wie er sich zu benehmen habe. Wenn das kein Größenwahn ist, was dann?

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Wolfgang Richter

Wer bricht wessen Vertrauen?

Solange Herren wie Axel Schulz (der Armutsmigration vermutlich sowieso für wünschenswert hält, weil sie uns "bunter" macht) und Herr Brok (dem es um die ständiger Machterweiterung der nicht legitimierten Eurokraten geht) das Sagen haben, gibt es zu diesem "Parlament" kein Vertrauen.
Die Bürger der europäischen Länder werden von ihren Staaten und nicht von den überbezahlten Mandarinen in Brüssel vertreten.
Und wenn die Staaten, oft sogar übereinstimmend, ihre Grenzen gefährdet sehen, ist es ihr Recht und ihren Bürgern (an denen die Sozialausgaben und die Kriminalität hängen bleiben) gegenüber auch ihre Pflicht, ihre Grenzen wirksam zu kontrollieren.
Wenn die Brüsseler hier Ärger suchen, können sie ihn haben: Eine 20%ige Budgetkürzung dürfte ihnen gut tun.

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wolf haupricht

Aufschrei der Machtlosen.....

Da sitzen ca 960 Leute und haben keine bzw eingeschränkte Kompetenzen. Dass da Frust aufkommt, ist die Folge. Das Parlament ist daher mehr oder minder eine Alibieinrichtung.
Dass dies den derzeitigen Präsidenten Schulz besonders nervt als andere, die sich daran gewöhnt haben, nicht gefragt zu werden in substanziellen Angelegenheiten, ist seinem Naturell geschuldet. Fehlt nur noch, dass die Parlamentarier auf die Straße gehen und protestieren. Das unterlassen sie wohl lieber, wer weiss, wahrscheinlich würden sie nicht ernst genommen werden. So ein Mist aber auch, kostet das Parlament doch Millionen. Priorität besteht darin, 2x im Jahr die kisten zupacken oder packen zu lassen und nach Straßburg zu verlegen. Auch eine sinnvolle Sache, oder?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 00:20 Uhr
Wolfgang Richter

Und das ist gut so

Daß das Brüsseler Parlament wenig Kompetenzen hat, ist gut so.
Erstens wird das Prinzip "one man, one vote" vor allem zum Nachteil Deutschlands verletzt, zweitens sitzt dort inzwischen eine solide Mehrheit aus Nettoempfängerstaaten.
Und diese Mehrheit hat sicher viele gute Ideen, was Deutschland noch alles bezahlen könnte.

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wolf haupricht

Danke für die Info...

Da hat der Präsident doch eine sinnvolle Aufgabe, sich ins Zeug zu werfen, um Kosten zu reduzieren. Ansonsten würde der Anachronismus im europäischen Gefüge seltsame Blüten treiben. Da er Hollande als seinen Freund bezeichnet, weiss er sicherlich, wie er das anpacken muss.

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thomas schulz

2x pro Jahr ?

Sitz des Europäischen Parlaments ist Straßburg, wo jährlich zwölf jeweils viertägige Plenarsitzungen stattfinden. Die Ausschüsse und Fraktionen des Parlaments tagen jedoch in Brüssel, wo zudem bis zu sechsmal im Jahr zweitägige Plenartagungen abgehalten werden. Das Generalsekretariat des Parlaments hat seinen Standort in Luxemburg. Daher setzt sich die Karawane zwangsläufig wegen der parlamentarischen Sommer-/Winterpause jedes Wochenende in Bewegung. An diesem Wanderzirkus ist das EU-Parlament allerdings unschuldig, da der Grundstein dieses kuriosen Arrangements schon 1951 bzw. 1957/58 gelegt wurde und F bis heute kategorisch auf Strasbourg als offiziellem Parlamentssitz besteht. Alle Reformvorschläge seitens der EU-Kommission und aus den Reihen des EU-Parlament waren bislang erfolglos.

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Dietmar Fleischhauer

Hui, "rechtspopulistisch" mal wieder

Der Begriff adelt allmählich. Jedenfalls, wenn man die Personen betrachtet, die ihn regelmäßig vom Stapel lassen.

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Rolf Joachim Siegen

Dieser Konflikt zwischen europaeischen Institutionen

erhellt schlagartig, was uns bluehte, scheiterte der Euro.
Unter anderem haette 'Kerneuropa' mit einer Welle (dann illegaler) Arbeitsmigranten aus den Suedstaaten zu rechnen. Denn mit der Freizuegigkeit innerhalb Europas waere es dann vorbei. Diese kaemen wohlgemerkt noch zu dem jetzt schon fraglichen Personenkreis. Im Handumdrehen haetten wir den alten Kontinent der grossen und kleinen Rivalitaeten zurueck. Eine Katastrophe!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 20:20 Uhr
Rolf Joachim Siegen

Mitforist Baade, Sie scheinen ein Zyniker zu sein,

dem man es einfach nicht recht machen kann.

Zu den 'großen und kleinen Rivalitäten (in Europa): Jetzt werden diese in konstruktiver Weise angegangen, im Falle eines Rueckfalls in herkoemmliche Nationalstaatlichkeit bluehten uns schlussendlich wieder Kriege. Das ist der Unterschied.

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Holger Baade

"Die großen und kleinen Rivalitäten"

müssen nicht erst zurückkehren; sie gab es immer und gehören zum "Geschäft".
Ich bin übrigens sehr zufrieden damit, "wie" und nicht "dass" sich die pseudo
EU-Parlamentarier im Schengen-Theater aufplustern.

Macht es doch schlagartig deutlich, dass in diesem EU genannten Absurdistan nichts, aber auch rein gar nichts zusammenpasst. Ob Sie, Herr Siegen, nun den Lissabon-Vertrag heranziehen oder den von Nizza: heraus kommt jedesmal nur die Erkenntnis, hier vertreten
mit Ausnahme der BRD/NL als auserkorenem Dukatenscheisser inzwischen 25 Staaten unterschiedlichster Größe und Kulturen nur nationale Interessen. Und die lauten unisono: herausholen, was herauszuholen geht. Das freilich funktioniert nicht mehr, wenn die Taschen leer sind.

Nicht Schengen oder andere Nichtigkeiten, sondern allein der Euro wird dieses ganze unsägliche Konstrukt zum Einsturz bringen. Und das ist anlässlich der Gemengelage auch gut so.

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George Rauscher

Empörung über Vertrauensbruch

der war echt gut, ein richtiger Schenkelklopfer!
Aus dem papier der ganzen EU-Verträge kann man sich doch höchstens noch dicke Joints drehen, und so abgehoben-idealistisch wie die Herrschaften angesichts der Tatsachen daherreden, haben sie das wahrscheinlich auch getan...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 21:41 Uhr
Reinhard Szimm
Reinhard Szimm (hotroad) - 13.06.2012 21:41 Uhr

Empörung über Vertrauensbruch....

Au weia, den ist noch nicht einmal aufgefallen,diesem selbstherrlichen EU-Rat, das sie die jenigen sind, die immer wieder das Vertrauen der EU-Bürger brechen ! Leider eignet sich keiner von den Herrschaften für eine Gehirntransplation , ausser es ist bei einem Vakkum möglich

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Dietrich Wollheim

Schengen ist völlig richtig und notwendig - denn es ist nur der Anlauf!

Wer wie Manteufel (s. u.) das Schengenabkommen als Fehler begreift hat nichts begriffen! Natürlich wird Europa nur in den Vereinigten Staaten von Europa überleben können. Andernfalls wird es als Bettvorleger der Chinesen, und Toilettenvorleger der USA enden. Es ist doch völlig klar, daß die Menschheit irgendwann zu einer Weltregierung kommen wird, denn es gibt ja nun gar keinen Grund, warum wegen einer Grenze plötzlich andere Rechtsnormen gelten sollen. Auf dem Weg dahin muß aber sehr scharf aufgepasst werden, daß die Weltregierung nicht eine Diktatur wird - wie es jetzt von den Bilderbergern angestrebt wird!
Till

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 20:20 Uhr
egon samu
egon samu (egonsamu) - 12.06.2012 20:20 Uhr

Wir brauchen keine Weltregierung

Denn eine Diktatur haben wir bereits. Eine sozialistische Gesinnungsdiktatur, die Europa fest in den Krallen hält....Und sogenannte Volksvertreter, die die Völker Europas entmündigen, enteignen und in eine sozialistische Sklavenunion führen wollen.
Aber träumen Sie ruhig weiter!

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Rolf Joachim Siegen

Toilettenvorleger der USA!?

Dazu machen wir Europaer uns schon laengst, Herr Wollheim.

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Dietmar Blum

Erinnert mich

irgendwie an Grimmche Märchen und die Wunschträume kleiner Kinder!

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Cornelia  Holtmann

Lustig, dass sich die Abgeordneten über einen "Vertrauensbruch" empören.

Sie haben doch seit der Einführung des Euro nichts anderes getan, als das Vertrauen der Bürger an die Gültigkeit von Verträgen zu brechen.

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Mathias Raschke

undemokratisch und anmaßend

Das EU-Parlament ist undemokratisch aufgrund der ungleichen Stimmengewichtung für die Bürger der verschiedenen EU-Nationen. Und es ist anmaßend, weill es immer mehr in Beiche drängt, für die es gar nicht zuständig ist. das EU-Parlament versucht somit die nationalen Parlamente zu entmachten.

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 12.06.2012 16:15 Uhr

Friedrich soll hart bleiben. Das Schengen-Abkommen war von Anfang an ein Fehler.

Es gab auch vor Schengen praktisch keine Grenzkontrollen auf EU Ebene, aber es war ein gewisser Schutz. EU-Ideologen wollten dann auch Griechenland und Rumänien in den Schengen-Raum aufnehmen. Die Folge: Massive illegale Einwanderung aus Nicht-EU Ländern, Wanderungsbewegungen von Sinti und Roma (mit den bekannten Problemen etwa in Deutschland, im TV wird regelmässig berichtet). Die EU-Politiker leben ihre Wunschträume auf Kosten der Bürger aus. Man sollte nicht vergessen: Das liberale Dänemark setzte erstmals wieder Grenzkontrollen ein, wegen der illegalen Einwanderung vor allem von Türken und Arabern, denn seit den Mohammed Karikaturen und dem folgenden islamistischen Terror ist man dort dünnhäutig. In Brüssel glaubt man an Wolkenkuckucksheime kosmopolitischer Toleranz. Die Realität sieht anders aus: Menschenhandel der über die griechisch-türkische Grenze organisiert wird, illegale Zuströme in die Wohlstandsräume Europas, wachsende Kriminalität. Die Wut der Bürger steigt ständig.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 21:21 Uhr
peter bernhardt

@Ronald Grünebaum

Ein guter Mensch tut Gutes, ein "Gutmensch" lässt Gutes tun......

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George Rauscher

Altes Sprichwort

Gute Zäune machen gute Nachbarn

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Dietmar Blum

Herrlich

der Schaum vor dem Mund der Multikulti-Phantasten:

ich gehe jede Wette ein, daß mindestens 70-80% der Bevölkerung aus den von Ihnen mit den einschlägigen Titulierungen versehenen aus "dumpfen", "bornierten" Nationalisten besteht.

Keine Bange, ich weiß wovon ich rede, wohne selbst im direkten Grenzgebiet D-Lux-B mit engster Verwandschaft in diesen Ländern, sowir F und GB.

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Ronald Gruenebaum

Dummes Zeug

Ihre Einlassungen sind dumpf und falsch.

Sinti sind überhaupt nicht unterwegs (da weitestgehend sesshaft und integriert) und die Roma kommen aus den Nicht-Schengen-Staaten Rumänien und Bulgarien (mit normalen Touristenvisa).

Die Dänen sind nicht so liberal wie sie glauben, sondern in manchen Parteien regelrecht rassistisch. An der dänischen Grenze lassen sich arabische oder türkische Migranten jedenfalls nicht ausmachen.

Es gab ein temporäres Problem mit Tunesiern, die es nach Italien geschafft hatten, aber eigentlich nach Paris wollten. Und Griechenland versagt bei der Grenzkontrolle (was kein Problem ist, da man von GR ohne Fährticket im Schengenraum nicht weiterkommt).

Wenn man an Schengen etwas verbessern kann, dann so: Man schafft eine Zone, wo bornierte Nationalisten im eigenen Saft schmoren können.

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Jahrgang 1969, politischer Korrespondent für die Nato und die EU mit Sitz in Brüssel.

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