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Sarkozy im Wahlkampfendspurt Viel Wachstum und gar keine Schulden

 ·  In Umfragen liegt er knapp vor seinem Herausforderer Francois Hollande. Nun hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sein Wahlkampfprogramm vorgestellt - und den Franzosen große Versprechen gemacht.

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Gerhard Dünnhaupt

Versprechugen entsprechen nicht den Tatsachen

Erst heute früh berichtete die Direction générale des douanes, dass das französische Handelsbilanzdefizit im Februar erneut angestiegen ist. Seit Frankreich im Jahr 2007 zum letzten Mal einen Handelsbilanzüberschuss melden konnte, hat sich das Defizit in der Außenhandelsbilanz von Monat zu Monat laufend erhöht.

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Wolfgang Richter

Versprechungen

Sarkozy wird seine Versprechungen nie einlösen können.
Aber immer noch besser er als der ideologische Traumtänzer Hollande, der es schaffen würde, Frankreich mit seiner sozialistischen Wirtschaftspolitik binnen 2 Jahren in den Graben zu fahren.
Die Frage ist nur, wen die Franzosen wollen.

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bernd ullrich

Sarkozy wird alles versprechen, um die Wahl ....

.... zu gewinnen; das ist offensichtlich. Messen die Franzosen Sarkozys Leistungen an seinem bisherigen Tun, müßte er durchfallen. Das Symphatisieren mit Merkel hat ihm eher geschadet, als genützt. Im zweiten Wahlgang wird er verlieren, wenn die Linken die Zeichen der Zeit erkennen und gemeinsam marschieren.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 06.04.2012 00:37 Uhr

Wettlauf der Versprechungen

die Tendenz geht eindeutig in Richtung alles versprechen. Nicht nur in Frankreich. Koste es, was es wolle.
Ehrgefühl, Prinzipien oder Patriotismus sind Hemmschuhe von gestern und hält heute keinen Politiker mehr davon ab, für ein paar Jahre Macht das Land zu ruinieren.
Wird die Demokratie langsam schädlich für die Völker ?

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 05.04.2012 17:40 Uhr

"Präsident Nicolas Sarkozy hat seinen Landsleuten für eine zweite Amtszeit ...

... ein robustes Wirtschaftswachstum und einen Haushaltsüberschuss versprochen." Und warum gab´s das nicht schon in der ersten Amtszeit"? Irgendwie hat das alles mit dem "richtigen Leben" nichts zu tun. Das spielt sich woanders ab, z.B. bei den Target2-Salden - Frankreich steht hier inzwischen ebenfalls mit über 100 Milliarden in der Kreide. Auch hier bleibt nichts anderes zu sagen, der EURO muss weg. Denn auch Frankreich hat massiv an Wettbewerbsfähigkeit verloren (Lohnstückkosten etwa 6x stärker als in D gestiegen). Früher hatte man abwerten können um die Wettbewerbsfähigkeit wieder zu erlangen, heute droht die Pleite. Zurück zum Franc, dann hätte "running inch" vielleicht eine Chance, aber mit dem EURO gehts weiter bergab - und nicht nur für Frankreich, sondern für uns alle.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.04.2012 08:41 Uhr
Theo Kauther

Abwärtsspirale

Deutschland ist das Land mit dem größten Niedriglohnsektor aller Industrieländer und die Arbeitnehmer haben von 2000 bis heute Reallohnverluste hinnehmen müssen. Der private Konsum geht seit Jahren zurück (ungeachtet der Jubelmeldungen).

Wenn in Frankreich die Lohnstückkosten stärker steigen als bei uns, dann hat das vornehmlich mit uns zu tun. Frankreich hat sich an die Absprachen gehalten (Zielinflation seitens der EZB 2% zzgl. der Produktivitätssteigerungen als Lohnsteigerung).

Hätten wir uns an die Spielregeln gehalten, dann hätte es auch mit dem Euro geklappt.

Merke: Man kann nicht ein Wirtschaftswachstum fordern und gleichzeitig die Löhne in den Keller gehen lassen. Der Anteil der Löhne am Gesamteinkommen ist seit Jahren rückläufig.

Wir haben ein (bescheidenes) Wachstum auf Kosten der Länder erwirtschaftet, die sich an die Regeln gehalten haben (Inflation + Produktivitätsgewinn). Wenn wir Dumping betreiben, gehen erst bei den anderen und dann bei uns die Lichter aus.

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