23.11.2012 · Der Sondergipfel zum EU-Haushalt ist ohne Einigung beendet worden. Die Staats- und Regierungschefs konnten sich nicht auf einen Finanzrahmen bis 2020 einigen. Die Verhandlungen sollen im kommenden Jahr fortgesetzt werden.
Von Nikolas Busse und Hendrik Kafsack, BrüsselRichtlinien für Lesermeinungen
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@-Dilettanten-Herden gewinnen überall den Versager-Pokal: GR, Zypern, EZB-Hazard, eigener Haushalt!
Leider geht dieser wenig beliebte Pokal an die EU-Spitzen-Versager Riege
um Juncker, Barroso, Barnier, Andoor, & Co.
Die erfolgreichen EU-Länder, insb. D, aber auch GB, haben kein
Interesse, den ausgeuferten Brüsseler Wasserkopf
überhöhte Mitgliedsbeiträge zu opfern.
Denn wie bei dem GR-Problem, wo die an Dummheit nicht zu
überbietende Kreditgewährung und -verwaltung durch die EU den
griechischen Ptienten ins Koma und dazu gebracht hat, seine Auflagen
nicht zu erfüllen, würde die Überfütterung des
ohnedies viel zu teuren EU-Beamtenmolochs nur dazu führen, dass in
Brüssel noch weniger gleistet würde.
Eigentlich bekanntes Wissen. Nur die EU-Spitzen-Dummen, die ja
unmittelbar Betroffene sind, möchten davon nichts wissen.
Denn zu schön ist das Schlafmützendasein in Brüssel,
unkontrolliert, ohne Hirn und Verstand. So dionysisch soll es nach den
Wünschen der Schummelunion auch bleiben!
was in der Diskussion vergessen wird...
... auch die Nettozahler zahlen all das auf Pump!
Keiner hat einen ausgeglichenen Haushalt! Die Herren und Damen sind
alle lern- bzw beratungsresistent!
"Nur" 310 Mitteilungen? Sorry, Fazianer was sagte Helmut Schmidt? "Ihr müsst Euch auch Mühe geben und Euren rechten und linken Nachbarn überzeugen."
Man beachte das folgende Zitat des Artikels:
"Das britische Unterhaus hatte von Cameron in einer
Entschließung verlangt, eine Kürzung des EU-Haushalts in
Brüssel durchzusetzen. Frau Merkel soll nach Angaben von Diplomaten
in Vorgesprächen auf einer weiteren Kürzung des Rahmens
für die Verpflichtungen um 30 Milliarden Euro beharrt haben.
Cameron verlangte Kürzungen von bis zu 50 Milliarden Euro. Schweden
und die Niederlande forderten noch tiefere Einschnitte."
Nun -wenn das doch so ist, warum wird es in den deutschen
Massen(Hysterie)Medien dann immer so dargestellt, als seien es die
Briten die "quer schießen"? Offensichtlich wollen die
meisten Länder berechtigter weise sogar noch höhere
Kürzungen als die Briten! Spiegelt diese Art falscher deutschen
Berichterstattung mit den Briten als böse Onkels nun mangelnde
Sachkompetenz der Medien oder ein Zerrbild journ.
"Unabhängigkeit" wieder?
Warum werden die Deutschen permanent so falsch über die EUDSSR
informiert? Die 4. Macht soll der Demokratie nützen und sie nicht korrumpieren!
Cameron for President ! Hätten wir den doch in Deutschland!
Einen Kanzler, der durchhält, was er vorher gesagt hat. Im nationalen Interesse des Landes, deren Bürger und Steuerzahler er vertritt. Grandios. Bitte weiter so.
Brüssel lebt in Paralleluniversum
Völlig richtig und zwar in einem ohne Bürger.
Im Spiegel war neulich zu lesen, daß EU-Beamten im Schnitt eine
Pension von 4300 € haben, deutsche Beamten dagegen 2520€.
Mit einem dieser EU-Beamten hatte ich neulich ein Gespräch. Er
selbst fand seine Pension, die nach seinen Angaben höher ist als
bei einigen Ministerpräsidenten in D und bei einem Job ohne
Personal- oder Finanzverantwortung, nicht vermittelbar. Wohnsitze in
mehreren EU-Ländern (unter anderem einen in Paris und Brüssel)
kann sich dieser nach eigenen Angaben ehemalige "einfacher"
Beamte leisten.
Was soll man von solch einer EU-"Elite" halten?
gut, dass wenigstens die Briten hart gegen Steuergeldvernichtung vorgehen
und das ganze zeigt nur, dass jedes Mitgliedsland die EU nur als Kuh zum
melken ansieht.
Pfui teufel mit solch einer Union.
Einige Parallel-Universen und Prinzipienlosigkeit
Cameron bezeichnet die EU-Kommission als Parallel-Universum: Ja, aber da gibt es einige: Grossbritannien, aber auch Luxemburg oder Zypern, leben in Parallel-Universen des Finanzwesens, in denen man sich einen überproprtional grossen Teil vom Kuchen der Wirtschaftsleistung abschneiden kann, ohne eigene produktive Wirtschaft. Einige Staaten, nennen wir Griechenland, Spanien, Portugal, haben es sich in einer Welt bequem gemacht, in der am Ende nicht abgerechnet wird, sondern in der man am Ende nur so viel zahlt wie man glaubt zu können. Andereswo duldet man einen ausgefransten Rand am Rande des Staates, in dem das Recht nicht gilt, und mehr oder weniger Korruption und organisierte Kriminalität besteht. Warum ist das so? Die heren Ziele für den Aufbau Europas, formuliert von deGaulle, Schuman und Adenauer waren nicht unmittelbar in eine Staatsraison für eine EU umsetzbar. Kohl und andere setzten nur noch auf Schlaumeierei statt auf Prinzipien. Die Karre steckt jetzt im Morast fest.
Finanzrahmen bis 2020 ohne zu wissen, wer überhaupt bezahlen kann
Der Verdacht liegt nahe, dass dieser langfristige Finanzrahmen nur
deshalb verhandelt wird, weil man damit der EU- und
Weltöffentlichkeit demonstrieren will, dass der Euro und die EU in
der aktuellen Form 2020 noch existieren.
Was sonst spricht dagegen, jedes Jahr auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren?
Und die Streitereien sind doch das übliche politische
Geschäft, dafür werden die unter anderem bezahlt, das kann ich
als Argument nicht annehmen.
Portugal und Griechenland fallen als Einzahler bis 2020 weg, Spanien
kann sich nur beteiligen wenn sie Plus dabei machen, Frankreich wackelt,
Italien ist ganz mit sich beschäftigt. Die Briten hatten auch schon
bessere Zeiten und verteidigen ihren Rabatt. Momentan sind die
Geberstaaten klar in der Minderheit, glaube gelesen zu haben bei 10:15.
Diese freie Bürger hemmungslos verzweckende Umverteilerei muss ein
Ende haben! Forschungs-, Bildungs- und kulturelle Projekte gern, aber
Beamtenjobs, Industrie und Straßen zu verschenken ist ein Unding
mit den beiden begossenen Pudeln betrachte, vermisse ich nur einen gewissen Würseler Buchhändler und das Trio der Unnützen wäre komplett.
"Donald Tusk sagte: „Großbritannien will kein Budget,
es will nicht für Europa zahlen, das sehen wir heute sehr deutlich.“"
Ausgerechnet der Ministerpräsident des Landes, das seit Jahren am
meisten Gelder der EU netto kassiert wirft dem Nettozahler England vor,
dass es nicht " Europa zahlen will". Das ist selbst für
EU-Verhältnisse ein bemerkenswert hohes Level an absurder
Selbstgerechtigkeit. Das einzig positive daran ist vielleicht, dass hier
ausnahmsweise mal ein anderes Land als D dran ist, sich diesen
selbstgerechten Unsinn anhören zu müssen.
Gaebe es ein EU-Wahlrecht fuer Personen, dann wuerde ich David Cameron waehlen. Er setzt sich zur Wehr gegen den Moloch EU der immer nur mehr Geld will, sich unreformierbar gibt und unbeeindruckt bleibt vom Willen der europaeischen Bevoelkerung. Deren Regierungen (incl. und insbesondere Deutschlands) sind zu jedem faulen Kompromiss bereit, koste es was es wolle. Aber in Berlin sieht man das sicher anders.
Brüsseler Geldvernichtungsapparat
Ich bin kein Freund der konservativen Briten aber mit der Forderung den aufgeblasenen EU-Beamtenapparat zu reduzieren hat Cameron absolut recht. Dieser Geldvernichtungsapparat gehört massiv gestutzt und die überhöhten Gehälter und Pensionen der EU Beamten müssen dringend reduziert werden um den gequälten Bürger in Europa zu zeigen, dass auch die gewählten Vertreter in Brüssel den Gürtel enger schnallen. Denn zur Zeit predigen sie alle Wasser aber trinken selber Champagner bis zum Abwinken.
Ich habe 8 Jahre in Brüssel gelebt und in den berühmten
Fressgassen oft EU-Bedienstete am Nebentisch erlebt.
Neben völlig ungerechtfertigen Spitzengehältern für
diejenigen die wegen Unfähigkeit von ihren ehemaligen
Landesregierungen nach Brüssel "befördert" wurden,
habe diese Bediensteten eine ganze Reihe von finanziellen Privilegien,
von denen der Normalbürger noch nicht mal träumt, wenn er vom
Schlaraffenland träumt.
Das die EU es bis heute nicht geschafft hat, sich auf eine gemeinsame
"Amts-Sprache" zu verständigen, und statt dessen viele
Millionen für unsinnige Übersetzungswerke finanziert, ist der
Beleg dafür, dass dort nicht die geringste kaufmännische
Qualifikation vorhanden ist.
Der festen Überzeugung, dass niemand auf der Welt merkt, wenn 50 %
der EU-Beamten entlassen werden, plädiere ich in jedem Fall
für eine rigorose "Entmistung" in Brüssel. Einen
großen Vorteil hätte diese Reduzierung: Je weniger Beamte,
desto weniger Unsinn wird dort verzapft.
Brüssel - Ein Nest madiges Nest
Ich habe 8 Jahre in Brüssel gelebt und immer wieder viele EU-Beamte in den teuersten Esslokalen und und den berühmten "Fressgassen" an Nebentischen miterlebt. Deshalb weiß ich über was ich rede. Das macht die EU aus: Höchstgehälter für "Minderbemittelte", die von ihren ehemaligen Landesregierungen wegen Unfähigkeit nach Brüssel geschickt wurden, und dieses natürlich ohne jegliches "Murren" als "Beförderung" hin genommen haben.
M!-ein völlig neuer Finanzkreislauf-!!!
1. Die EZB druckt - variabel - das zehnfache an Geld.
2. Diese Geldmenge wird KOMPLETT !! an die KOMPLETTE !! Bevölkerung
als jeweils zehnfache Erhöhung ihrer Bezüge weitergereicht.
3. Der Staat und der Handel ( besonders das prekäre Luxussegment)
machen einen vielfach höheren Umsatz, bzw. nehmen eine vielfach
höhere Steuermenge ein.
NEBENHER: sinkt die Kriminalitätstrate exorbitant, die
Arbeitslosenzahl sinkt exorbitant,...die Arbeitsmoral steigt, und wie
bemerkt, die Kaufkraft steigt ins Unermessliche !
Erdacht und vorgeschlagen von Henk Nijmeijer, unveröffentlichter
Philosoph, Berlin
...immerhin nehmen die Briten, wenn auch nicht gewollt, deutsche Interessen wahr, denn deutsche Politiker tun das nur Selten...
Vergebliches Bemühen der Eurokraten
Die Differenzen sind zu groß. Da kann es keine Einigung geben.
Jeder beharrt auf seinen Standpunkt. Die Nehmerländer wollen nichts
abgeben; im Gegenteil! Sie wollen MEHR!
Die Geberländer wollen nicht ausgenommen werden und das ist verständlich.
Cameron hat recht, wenn er auf eine Kürzung besteht, vor allem bei
der Bezahlung der EU-Beamten. Es gibt derer 44.000 plus 11.000 Zuträger.
Und auch der "Wanderzirkus zwischen Brüssel und Strasbourg ist
überflüssig. Brüssel reicht!
"Der britische Premierminister David Cameron sagte, außer
seinem Land seien Deutschland, Schweden, die Niederlande, Finnland und
Dänemark nicht mit dem letzten Kompromissvorschlag von
EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy einverstanden gewesen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel spielte die Bedeutung des Scheiterns herunter."
Bei Cameron bedanken liebe Diskussionsteilnehmer ....
da halte ich mich erst einmal - britisch vornehm - zurück. Was Cameron nicht beisteuern will - werden andere beisteuern! Wer wohl - Preisfrage? Ich glaube die Antwort zu kennen! Richtig unruhig macht mich aber die Frage: Warum Deutschland trotz zunehmender eigener Verschuldung, zunehmender Beteiligung an Schulden der anderen EU-Pleite-Staaten im Ratting nicht herabstuft oder der Ausblick hierauf zumindest deutlich auf negativ gesetzt wurde! Will man hier - die zu melkende "Kuh" in Sicherheit wiegen - bevor sie restlos - von interessierter Seite - ausgeschlachtet wird?
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.11.2012 07:37 UhrCameron soll der EU ihre Nichtigkeit aufzeigen, mehr nicht. Und das tut er bzw. versucht es.
Und dafür kann Zustimmung auch aus Deutschland nicht schaden.
Jeder weiß um die Probleme von GB, aber sie versuchen sie allein
zu lösen und haben genug Spielraum dafür. Exakt diesen
Spielraum verspielt sich Deutschland, ob es nun für die durch
Großbritannien entstehende Milliardenlücke einsteht oder
nicht. Aber Cameron wird A. Merkel hoffentlich die Zustimmung aus
Deutschland präsentieren, wenn auch nur um seiner Stimme etwas mehr
Gewicht zu verleihen. Die derzeitige EU braucht niemand bzw. sie
nützt nur einer kleinen Klientel und sie blockiert alle eingebunden Staaten.
Und anbei, es werden derzeit durch den Euro viel größere
Summen verplempert, da ist der EU-Haushalt nur ein Mittel für die
Regierungschefs ihrem Volk guten Willen zu zeigen.
Nun, Herr Martin ....
... der Dank an David Cameron hat sicherlich nur symbolischen Wert; aber
es setzt ein Signal dort, wo es ankommt: bei einem wichtigen
Funktionsträger, der sich stark macht gegen den immer
mächtiger werdenden Apparat in Brüssel; der das krebsartige
Wuchern der EU und das penetrante Schreien nach "Mehr" in
Frage stellt.
Sie können an Frau Merkel schreiben, was Sie wollen. Sie
können auch dem Kreisvorsitzenden der Partei Ihrer Wahl
gegenüber ihren heftigen und nachdrücklichen Protest zum
Ausdruck bringen. Der Effekt ist jedes Mal derselbe: exakt null.
Nicht, dass ich glaube, mit dem Dank an David Cameron wirklich etwas zu
bewegen. Aber man setzt ein Mini-Zeichen; man signalisiert nach
Britannien, dass hier nicht alle wie die Lemminge in vollem
Schweinsgalopp in Richtung Klippe hetzen ....
David Cameron bekommt Unterstützung von Leuten, die nicht mal zu
"seinem Wahlvolk" gehören. Geschieht dies
vieltausendfach, ist das ein starkes Signal .... mitten aus Europa.
Nikolas Busse Jahrgang 1969, politischer Korrespondent für die Nato und die EU mit Sitz in Brüssel.
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