Home
http://www.faz.net/-gq4-75ulu
Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Martin Schulz Die EU ist auf dem Weg in eine Depression

 ·  Der Europaparlamentspräsident, Martin Schulz, bezeichnete das Verhalten Großbritanniens in der EU als „selbstsüchtig“. Deutschland sieht er hingegen als „stabilen Anker, an dem die EU hängt“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (133)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3 4  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Hartmut Jacques

Da hat Schulz Recht

Wenn Leute wie Schulz die EU "vertreten", und das sind die meisten, kann man nur depressiv werden.

Empfehlen
Daniel Anft

faszinierend

"90 Prozent der Bürger teilen die faszinierende Idee gemeinsamer Institutionen über Staatsgrenzen hinweg". Das Wort "Idee" ist hier wohl entscheidend. Diese "Idee" hat mit der Realität gleichwohl wenig zu tun.

Empfehlen
Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 21.01.2013 09:27 Uhr

Auch die deutschen Bürger wollen keine Haushaltsmacht nach Brüssel transferieren.

Die Kritik an England ist zu einseitig. Auch die deutschen Bürger wollen keinen Euro-Staat. Die Mehrheit will auch hier eine wirtschaftliche Union, aber keine Abtretung der Haushaltsmacht an Europa. Wie man jetzt sieht würde das nur zu einer Vernichtung deutscher Ersparnisse und Vereinnahmung durch die Trickser-Länder Italien,Griechenland usw. führen. Die Engländer wollen nicht aus Brüssel bevormundet werden,genau wie die deutschen Bürger.Man hat in Brüssel ein weltfremdes Beamten-Heer mit Top-Gehältern erbaut. Links-Ideologen wie Cohn-Bendit lassen sich vom Steuerzahler ihre Selbstdarstellung auf hohem Niveau finanzieren. England hat durchschaut,dass die EU einer Diktatur ähnlicher ist, als einer Demokratie. Denn der einzelne Bürger hat in ihr keine Übersicht mehr. Ein Brüsseler Klüngel,von Lobbyisten gesteuert, übt die Macht aus. Die deutschen Bürger wollen einen deutschen Staat, sonst werden ihre Rechte zukünftig nicht verteidigt und sie landen finanziell ewig in der Blutpresse.

Empfehlen
Cornelius Schwarz

Der Präsident von Europa

Schäule hat zurecht moniert, daß die Herzensbindung an Europa bisher unvollkommen ist und dafür einen Präsidenten vorgeschlagen, der gewählt werden soll.

Jetzt haben wir den Präsidenten von Europa.

An den Leserbriefen sieht man, wie ihm die Herzen zufliegen.

Es ist eine Begeisterung, wie das letzte mal bei Kaisers Geburtstag.

Jetzt ist der Euro endlich akzeptiert. Das Volk wird pflichtgemäß applaudieren und die Gegener niedergemacht.

Empfehlen
Cornelius Schwarz

no exit

Das strategische Ziel der Euro Strategen war, den Euro unumkekehrbar zu machen.

Die von der Euro Kaste unrechtmäßig eingegangen Verplichtungen und Verträge sollen verhindern, daß jemand dem Unheil lebend entkommt. Die Verträge sind nicht lebensfähig und führen zum Konflikt mit Kriegegefahr, weil jeder anders interpretiert und nicht geleistet werden kann. Vgl. Versailles.

Nach Stalingrad war es in gleicher totalitärer Weise Hitlers Ziel, daß niemand aus Stalingrad lebend entkommt. Sie sollten sterben für ihn.

Martin Schulz, der als Einpeitscher, the whip seine Verdienst im Euro System hat, ist ein gutes Beispiel, welches Niveau die Euro Kaste erreicht.

Das Euro System bricht zusammen, aber das Ende wird fürchterlich, wie bei dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

Wer seinen Anspruch auf Demokratie hat, sollte den jetzt geltend machen.

Empfehlen
Peter-Georg Römer

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz

ist der fleischgewordne Beweis dafür, daß man Deutsche von entscheidenden Positionen der EU besser fernhält.

Empfehlen
Philip Tory
Philip Tory (ecb017) - 20.01.2013 12:42 Uhr

fehlende demokratische Legitimation

Für den Präsidenten eines Parlamentes mit so fragwürdiger Legitimation, macht er ziemlich dicke Backen. Er muss mal lerne, dass nicht seine Meinung relevant ist sondern die der Stimmbürger - und die wollen mal gefragt werden, welche Art von Europa sie wollen. Ich habe die deutliche Vermutung, das Ergebnis läge näher an der englischen Position als der seinigen

Empfehlen
Wolfgang Richter

Depression

Depressionen können einem kommen, wenn man Herrn Schulz sehen und vor allem hören muß.
Wenn so jemand als EU-Parlamentspräsident eines der wichtigsten Mitglieder der Euro-"Elite" ist, kann einem Angst und Bange werden.

Empfehlen
Klaus v.Geiso

Schulz, der Chefideologe des Eurpäischen Parlaments

Wer ist denn nun schon dieses Europäische Parlament? Etwa polemisch formuliert: Ein permanenter Wanderzirkus aus abgehalfterten politischen Frühpensionierten, die dort eine höchst großzügig alimentierte Unterkunft gefunden haben. Die folgen gerne diesem europäischen Hohepriester Schulz und werden den Teufel tun, ihren bequemen Sesselplatz etwa durch Kritik zu gefährden. ( Ausgenommen Nigel Farage, der lautstark und höchst unterhaltsam mal eine große Lippe riskiert.)
Ich stehe da mit viel Sympathie auf Seiten der Engländer, die dieser Politik der europäisch benebelten Sakralbewegung kritisch Kontra bieten. Wer etwas Ahnung von Geschichte hat, der wird bestätigen, dass GB immer eine große Rolle gespielt hat, praktisch eine der tragenden Säulen dieses Kontinents im guten und schlechten gewesen ist. Jetzt ein Europa ohne England? Das wird nicht gut gehen! Treten die Briten aus, werden sie die voraussehbaren Leiden mit großer Tapferkeit ertragen. Sich dann aber voller Schadenfreude die Hä

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 11:21 Uhr
Cornelius Schwarz

Er ist der Chef mit Friedensnobelpreis

Zu Recht gehört der Chefideologe Martin Schulz belobhudelt.

Schließlich überragt er das Europaparlament an Bildung und gepflegtem Auftreten.

Es handelt es sich bei dem Parlament um eine selektierte, gezüchtete und auf die höheren Ziele des Euro eingeschworene Elite, die den Sinn des Primates der Politik erfasst hat.

Ein guter Beißdackel muß auch einmal das Hosenbein des Gegners zerfetzen, bevor er den Wink seines Herren erhalten hat.

Empfehlen
Klaus v.Geiso

Letzter Satz:

Werden sich dann aber voller Schadenfreude die Hände reiben, wenn dann in voraussehbarer Zeit der ganze Laden durch diese verkorkste Kunstwährung €URO auffliegt, braucht nur noch etwas Zeit, bis mehr Menschen erkennen, welch' Trojanisches Pferd da vor unsereren Toren steht.-

Empfehlen
Wolfgang von der Beeck

Berufsluegner Schulz

Der Buchhändler Schulz wird als einer der ganz grossen Verräter deutscher Interessen in die Geschichte eingehen.
Das einzige was diesen Mann interessiert ist sein eigener wirtschaftlicher Vorteil.
Er und die vielen anderen EU-Buerokraten sind neben der Finanzwirtschaft die eigentlichen und einzigen Profitöre der EU.
Wie kann man eigentlich mit einer solch geringen Qualifikation einen so hohen Posten bekommen?
Hat der Mann ueberhaupt den Fuehrerschein geschafft ?
Da kann man ja gleich ungelernte Schulabbrecher und Analphabeten zu Ministern machen.

so long

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 11:23 Uhr
Hartmut Jacques

Sorry,

....Analphabeten zu Ministern machen...? Da haben Sie etwas nicht bemerkt. Die haben wird doch schon!

Empfehlen
Willem Jan Van der Woude

'Eine Europäische Regierung....

die durch das Europäische Parlament gewählt ist‘
Vorausgesetzt das nicht ‚Lateinische Solidarität‘, aber ‚Rheinländische Solidität‘ im Mittelpunkt der Wirtschaft steht. Sonst können wir warten auf unendliche, tolle ‚haircuts‘ beim Brüsseler Friseure.

Empfehlen
Lope de Aguirre

Es ist an der Zeit dem Brüssler Moloch die letzte Ölung zu geben

Vor Aristoteles gibt es in der Staatskunst kein Entkommen und deshalb war es auch Wahnsinn die europäischen Völker zu einem Zentralstaat zusammenfassen zu wollen: „die Sprache dagegen dient dazu, das Nützliche und Schädliche mitzuteilen und so auch das Gerechte und Ungerechte. (…) Die Gemeinschaft in diesen Dingen schafft das Haus und den Staat.“ Da wohl niemand seine geliebte Muttersprache aufgeben wird und die Lingua Franca Latein erst in den Schulen eingeübt werden müßte, so ist nun das Ende des Brüssler Molochs endlich gekommen; das EU-Unrecht und die EU-Behörden sind ersatzlos abzuschaffen und den Völkern die Regelung ihrer Angelegenheiten zurückzugeben; trennt man sich nun im Guten, so ist es möglich heilsame Dinge wie eine Wehrgemeinschaft oder eine gewisse politische Zusammenarbeit einzurichten, wenn aber nicht so wird sehe viel zu Bruch gehen müssen. So oder so ist es für Deutschenland an der Zeit sich von der EU loszusagen bevor es durch diese noch mehr Schaden erleidet.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 11:32 Uhr
Hartmut Jacques

Doch, es kann funktionieren

nämlich als ein Europa der Vaterländer, wie es den Gründervätern vorschwebte. Die Nachfolger haben, weil lernresistent, daraus einen Zwangsstaat gemacht. Und das das nicht funktionieren kann, haben Sie beschrieben.
Wie sehr die Wahrnehmungsfähigkeit der Euro-Europäer inzwischen entschwunden ist, sieht man an der Reaktion auf Camerons Rede. Cameron spricht als EU-Mitglied, der auch expressis verbis erklärt, Mitglied bleiben zu wollen. Mitglied der EU, aber nicht der Eurozone.
Inzwischen entblöden sich die Mitglieder der Eurozone nicht, auch die übrigen Nicht-Euro-Mitglieder zu vereinnahmen und sie mit in ein Boot zu setzen, in das sie erklärter Maßen - sie sind ja eben nicht der Eurozone beigetreten - nicht wollen.

Empfehlen
günter ganivet
günter ganivet (F451) - 19.01.2013 14:18 Uhr

Leider habe ich hier an meinem Wohnort...

...in einer ländlichen Gegend Frankreichs nicht die Möglichkeit, mir die gedruckte Samstagsausgabe der FAZ mit dem gesamten Schulz-Interview zu kaufen, aber vielleicht kann mir einer der Mitforisten mitteilen, ob der Journalist, der das Interview mit Schulz geführt hat, selbigen auch gefragt hat, aus welcher nachprüfbaren Quelle die Behauptung stammt:
"90 Prozent der Bürger teilen die faszinierende Idee gemeinsamer Institutionen über Staatsgrenzen hinweg.“

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 18:36 Uhr
Karl Bogner
Karl Bogner (Bogner1) - 19.01.2013 18:36 Uhr

Keien gedruckte Ausgabe in der frazösischen Provinz?

...dann abonnieren Sie doch das E-Paper der F.A.Z. Einen Internetzugang haben Sie ja offensichtlich, also nur Mut: die Ganzseitendarstellung ist perfekt und Sie könen sich jeden Artikel per Klich vergrößert zum bequemen Lesen auf den Schirm holen. Ich genieße das schon seit es dies Angebot gibt. Überdies ist die D-Ausgabe schon ab 21°°h am Abend vor dem Erscheinen als Druckausgabe abrufbar.

Empfehlen
Willem Jan Van der Woude

90%?

Zahlreiche Umfragen, nicht nur in Deutschland, unterstützen dieses nicht. Ausserdem, Hr. M. Schulz macht sich nicht gläubwürdiger, auch weil er sagt ‚ ‚… für das was vergemeinschaftet ist, brauchen wir dann eine Europäische Regierung …..‘.
Leider darf ein Europäische Regierung nicht eingreifen in Institutionen wo Schulden sozialisiert sind. Und so ja, dann würden referenda notwendig sein.

Empfehlen
Fritz Reinhardt

Neudeutsch: Unwahrheit (von Kohl kreiert weil er es nicht ertrug als Lügner bezeichnet zu werden

Herr Ganivet, es ist modern unter Politikern die Unwahrheit zu sagen, dann braucht man ja nicht mehr zu Lügen. Das schlimmste daran ist, die meisten Deutschen sind so dumm und glauben daran.

Empfehlen
wolf haupricht

Ich bin mal gespannt..

ob ich diesesmal dem Hr.Parlamentspräsidenten Schulz eine Antwort auf meine e-mail wert bin. Kritische Stimmen werden offensichtlich negiert, weil sie in seine Welt nicht hinein passen.

Empfehlen
Klaus Letis

Der Herr fürchtet um seine Pensionsansprüche

Er und seine Freund haben durch naive Regulierungen und Untätigkeiten in wirtschaftlichen Belangen die Menschen in Arbeitslosigkeit und Armut getrieben, jetzt kann keiner mehr dieses Luxus-Beamten und Abgeordneten bezahlen.

Schuld sind dann diejenigen, die eine Änderung zu guten wollen.

Empfehlen
Bertram von Steuben

Eine repräsentative Umfrage in meiner Familie hat ergeben, dass

bei 17 Befragten, insgesamt 16 die EU, in dieser derzeitigen Konstruktion, massiv(!) ablehnen!
Der Hund enthielt sich der Stimme und fand seinen Kauknochen interessanter als Herrn Schulz.

Empfehlen
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 11:46 Uhr
Hartmut Jacques

Vorsicht,

ich bin "retired". Zuvor habe ich allerdings langzeitig im Ausland gearbeitet, in Europa und außerhalb Europas.
Aus meiner wirklich langjährigen internationalen Erfahrung kann ich nur sagen, dass die Bundesrepublik bereits seit langem als eine der besten Lachnummern gilt.
Dieses Land ist zum Musterland des Plagiatentums verkommen.
Egal welche Veränderungen sich aufdrängen, es kommen nur Lösungen in Betracht, die im Ausland bereits angewandt wurden, auch wenn sie sich dann als unbrauchbar erwiesen haben. Dass es eine Unmenge an Spezifika gibt, zählt in diesem Land nichts mehr. Nur nicht selber denken! Nachplappern ist allemal einfacher und erzeugt vor allem später auch keine unangenehmen Nachfragen. Schließlich hat man die Lösung ja nur übernommen.
Langfristiges Denken? Gott bewahre.
Wohin man blickt, eigene, dem Staatswesen angemessene Wege, gibt es nicht, sei es Bildung, Sozialpolitik, Technik usw. Es zählt der Einheitsbrei.

Empfehlen
Dietmar Blum

Diese Bevölkerungsgruppe,

Herr Grünbaum, hat welchen prozentualen Anteil an der Gesamtbevölkerung der EU?
Im Übrigen finden Sie in diesem Forum, so wie ich die Beiträge lesen, NIEMANDEN, der eine Europäische Gemeinschaft ablehnt, allerdings das Diktat einer UNION!

Empfehlen
Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 19.01.2013 20:32 Uhr

Humor ist etwas, was die EU-Hörigen überhaupt nicht haben,

und Sie , Herr Gruenebaum scheinen der Ansicht zu sein, das der Familie, deren Kompetenz Sie in Frage stellen. nicht berechtigt zur Kritik ist. Aber genau in diesem Punkt irren Sie sich wahrscheinlich. Es gibt unzählige Publikationen, aus denen man sein Wissen beziehen kann. Dazu ARTE und andere gute Kanäle. Also informierungsdefiziete bestehen nur in dem Masse, in dem Straßburg und Brüssel es nicht fertig bringen, Transparenz in ihre Arbeit zu bringen. Dazu kommen die unsinnigen Vorschläge von Schulz, Rehn oder Reding. Und ich persönlich habe den Eindruck, das auch die demokratischen Regeln in Brüssel und Straßburg ausser Dienst gestellt werden. Und das Europäische Parlament wie auch die Kommission nur noch an Bestandssicherung interessiert sind. Wenn also die Briten mauern, misstrauisch geworden sind, den Haushalt ablehnen, dann haben sie guten Grund dazu. Und ich würde mich freuen, wenn die Nordeuropäer inclusive GB und Österreich ihr eigenes Kerneuropa der Tüchtigen aufmachen.

Empfehlen
Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 19.01.2013 18:22 Uhr

Ihr Hund scheint noch intelligenter zu sein als die Familie

Wenn auch zumindest in Ihrer Familie die Demokratie noch einen gewissen Stellenwert besitzt, der in Brüssel nicht mehr gepflegt wird, scheint Ihrem Hund schon das Nachdenken über Schulz und Co. nicht des Nachdenkens Wert zu sein. Ich denke, das wir Ihren Hund zum Vorsitzenden des Europäischen Parlaments wählen sollten. Das wäre billiger,denn was Schulze sagt, versteht sowieso keiner, so das ein wenig Knurren oder Bellen auch genug Aussage wäre. Für mich gesehen, halte ich die Sprüche von Schultze und Schultze/Herge`sowieso für amüsanter. So und jetzt habe ich dem Herrn genug Zeit gwidmet und möchte nur noch eines bemerken. Und das im Ernst. Frankreich und auch andere haben schon immer ihre besten Leute nach Straßburg und Brüssel geschickt. Warum wir immer diejenigen, Schulz, Verheugen und auch die ÖTV -Vorsitzend, wie hiess sie bloß noch, die wir loswerden wollen?

Empfehlen
Ronald Gruenebaum

Nun ja

Das ist sicherlich interessant, aber total irrelevant solange wir nicht erfahren, wie EU-kompetent Ihre Familie ist. Gibt es bei Ihnen einen Erasmusstudenten, einen exportierenden Mittelständler oder jemanden, der im EU-Ausland arbeitet?

Vielleicht reden hier doch wieder nur Blinde von der Farbe.....

Die Kolportage von in der nationalen Presse gesammelten Vorurteilen ist leider wenig zielführend.

Empfehlen
Bertram von Steuben

Da ist der Beruf doch egal...

zu Beginn dieses Forums wurde der Beruf Herrn Schulz' erörtert (Buchhändler o.ä.) und damit die Qualifikation quasi in Abrede gestellt. Nun sind es doch aber die Handlungen dieses Menschen, die es ihre mangelnde Qualifikation zu Tage bringen.
Mir ist (in diesem speziellen Falle natürlich nicht!) ein politischer Vertreter, der einen ehbahren Beruf erlernt hat erheblich(!) lieber als ein Berufspolitiker, der sein Handwerk beider FDJ erlernte ... (oder bei der SPD oder der CDU oder ...wo auch immer).

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 19:39 Uhr
Wolfgang von der Beeck

Nicht ganz qualifikationslos

J.Fischer konnte lesen und schreiben.
Darauf ist er sehr stolz.

so long

Empfehlen
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 19.01.2013 14:20 Uhr

Wenn ich Buchhändler höre,

muss ich immer an Herrn J. Fischer, in seiner Frankfurter Zeit, denken. Er hat aus namhaften Bibliotheken und Handlungen teure med. und jur. Literatur mitgehen lassen, um sie zu verticken. Als er dann Umweltminister in Hessen wurde, kam heraus, dass er berufslos und qualifikationslos ist. Es gab bei der Personalangabe nur Taxisfahrer...und Buchhändler! Auch Student konnte nicht herhalten, es gab keine Vorqualifikation. Na toll, was? Es geht mich nicht wirklich an, jedoch sind diese Typen wachsweich in den Fingern z.B. einer Madeleine Albright. Genau deshalb wären sie als Erpressbare auszusondern.

Empfehlen
Clara West

Es gibt kein Problem mit der Akzeptanz Europas,

sondern es gibt ein Problem mit der Akzeptanz Brüssels.

Daher mein Vorschlag: Löst Brüssel auf und schafft neue, wirklich demokratisch gewählte Instanzen und befreit uns von den Barrosos, van Rompuys und Schulzes dieser Welt. Schickt diese ganzen Bilderberger-Abgesandte in die Wüste und lasst die Bevölkerung Europas die Repräsentanten wählen, die sie wirklich wollen. Als Barroso "gewählt" wurde, gab es nicht mal einen Gegenkandidaten, van Rompuy wurde einfach in diesen Sessel gewuchtet und Martin Schulz sitzt dort aufgrund eines Deals - und wundert sich nun über den Vertrauensverlust. Von solchen Lichtblicken der Arbeitswut wie Koch-Mehrin will ich gar nicht erst anfangen.

Die Bevölkerungen sind nämlich viel weiter, als ein Martin Schulz es erfassen kann.

Und was Großbritannien angeht, kann ich nur feststellen, dass sich viele an der Integrationsbereitschaft der Briten eine dicke Scheibe abschneiden können.

Cameron kritisiert sehr zu Recht das selbstherrliche Konstrukt Brüssel!!!

Empfehlen
Horst Rachinger

Schulz ist exakt das Ergebnis des politischen Niedergangs unseres Landes

Über ihn viele Worte zu verlieren, verbietet sich von selbst. Über die Entstehungsgeschichte aber wird man reden müssen. Wir haben zugelassen, dass in den für Wohl und Wehe des Volkes entscheidenden Funktionen selbsternannte "Fachleute" sitzen, bar jeder Eignung. Wenn im Ausnahmefall fachliche Voraussetzungen gegeben sein sollten, dann mangelt es an Integrität oder Anstand. Diese sog. "Eliten" kann man nur noch als Negativauslese bezeichnen. Und die Talfahrt geht weiter.

Empfehlen
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 11:53 Uhr
Hartmut Jacques

Haben Sie da etwas missverstanden

Sich zur Wahl stellen? Wie soll das denn gehen? Nach dem Parteieintritt, egal in welche, wird Ihnen, wenn Sie tatsächlich eigene Ideen vortragen und argumentieren können, der umgehende Parteiverweis blühen.
Argumentation innerhalb der Parteien heißt: Darüber diskutiere(n) ich/wir nicht. Punkt und Ende.

Empfehlen
Gerhard Katz

Herr Rachinger,

keine "Fachleute", das sind "Experten"!

Ein Fachmann muss etwas wissen und können.

Empfehlen
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 19.01.2013 14:21 Uhr

Wieso?

Schulz ist seit Jahrzehnten der Beiss-Hund der SPD in Brüssel.

Empfehlen
Horst Rachinger

Beachtlich diese Naivität

aber rührend!

Empfehlen
Uwe Borg
Uwe Borg (Borgward) - 19.01.2013 12:07 Uhr

Machen Sie es besser, stellen Sie sich zur Wahl!

Niemand hindert Sie daran. Stellen Sie fest, ob Ihre Ansichten mehrheitsfähig sind.

Empfehlen
Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 19.01.2013 11:44 Uhr

Schön war die Zeit, als das EU-Parlament "nur" mit Spesenbetrug, erschlichenen Sitzungsgeldern

... und Selbstprivilegierung bei Vergütung+Versorgung Schlagzeilen machte.
Die Bräuche dort überraschten niemanden. Man ja wusste, wen man da nach Brüssel und Straßburg geschickt hatte:
Häufig zweifelhafte Parteisoldaten, die für den Heimateinsatz nicht mehr vorzeigbar waren. Sei es nun wegen pol. Versagens, sei es wegen anderer Verfehlungen.
Die Saat begann aufzugehen:
"EU-Subventionsbetrug" wurde eine eigenständige+ lukrative Ausprägung des organisierten Verbrechens.
So schleusten die Akteure (lange bevor eine Schuldenkrise virulent wurde) 130 Mrd. € an rückzahlungsfreien EU-Geldern nach Griechenland. Einen manifesten Nutzen sucht man bis heute vergeblich.
Mit der Etablierung der "Eurorettung" wird nun die bisher höchste Stufe organisierter Kriminalität erreicht.
Italiens Schwarzgeldwirtschaft, Spaniens Immobiliengaukler, Irlands Steuerschieber, Griechenlands Diebeseliten ... sogar der Betrugsvermarkter Zypern:
Sie aller erhalten eu-weiten Zugriff in die Taschen entmündigter Bürger.

Empfehlen
Weitersagen