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Marode Banken Spanien beantragt Milliardenhilfen

 ·  Spanien hat nun auch offiziell den Antrag auf Hilfsmilliarden für seine Banken gestellt - die „Troika“ verhandelt jedoch noch über Kreditsumme, Zinsen und übrige Auflagen. Madrid ist verärgert über Euro-Gruppenchef Juncker.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (44)

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Carlos Anton

An der Grenze zum Betrug

Das spanische Vorgehen ist hart an der Grenze zum Betrug. In relativ kurzer Zeit wurden kleine Banken und Sparkassen zum Zusammenschluss gedrängt, so dass man nun deren Systemrelevanz behaupten kann, wenn dies auch dennoch abwegig ist. Die naiven Deutschen spielen natürlich mit und zahlen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2012 22:11 Uhr
Carlos Anton

100 Mrd für kerngesunde Banken???

Wenn das spanische Bankensystem so gesund wäre, bräuchte es keine Hundert Milliarden Unterstützung.

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Ferdinand Groß

das ist doch Quatsch

gerade die systemrelevanten Banken in Spanien sind im Grunde bis auf eine, eben Bankia, kerngesund. Bankia ist sicher ein Beispiel für Fehlentwicklung in der Bankensanierung. Die Fusionen, die letztlich unter dem Dach von Bankia stattgefunden haben, wurden ziemlich stark von der EU und der EZB vorangetrieben. Hier hat Brüssel erheblichen Druck auf die spanische Zentralbank und Regierung ausgeübt. Es ist einfach haarsträubend, wie wenig oder wie sclecht hier die meisten Foristen informiert sind und trotzdem mit der Keule draufhauen wo es nur geht.

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Matthias Lier

Die EU-SSR ist schon zerbrochen

Dieses merkwürdige Konstrukt aus "Freier Handel für Unternehmen - aber nicht für die Bürger" - "Versklavung osteuropäischer Bürger" - "Schengen und freier Menschenhandel" - "Aussetzung marktwirtschaftlicher Prinzipien", praktisch also die sog. EU ist bereits zerbrochen.

Somit lebt man noch auf Kosten gerade der jungen Generation, die noch gar mitbekommen hat, wie ihre Zukunft zerstört wird.

Es ist der blanke Wahnsinn, dass ein paar Politiker mit einer undemokratisch legimitierten sog. "Kommission" ganze Volkswirtschaften zerstören dürfen.

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Matthias Rimkus

Mit System an die Milliarden herangearbeitet

Nur eine unglaubliche Fusionswelle unter den Sparkassen und Banken der letzten zwei Jahre ermöglichte diesen Antrag auf Milliardenhilfen. Mir kann keiner erzählen, dass der jetzige Antrag nicht schon von zwei Jahren zu erwarten war. Deshalb haben doch die Spanier fleißig fusioniert, um jetzt nur noch systemrelevante Banken zu besitzen. Die Hilfen drohen zu weiteren Fehlallokationen zu führen und die dringend durchzuführende Marktbereinigung bleibt aus. Unter Hinweis auf die EU-Kontrollmitteilungen ziehen die spanischen Banken deutsche Kontoinhaber mit m. E. unzulässigen Gebühren über den Tisch. Wir haben es ja ... jetzt noch ein paar Milliarden direkt aus Brüssel, so können die Banken - leider nicht die braven Angestellten, aber das Management - gut leben. Übrigens, wussten die Leser schon, dass Frühpensionierung bei den spanischen Sparkassen ab 54 Jahre mit 75% des letzten Bruttogehalts möglich ist - leider limitiert auf 70.000 Euro Jahreseinkommen? Toll!

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Gerhard Katz

Ist das der Beginn

des "€-Endgame" ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 22:19 Uhr
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Jörg Addicks (JADH) - 25.06.2012 22:19 Uhr

Nein, das Euro-Endgame begann schon mit der Einführung jener Variante eines...

.. staatsmonopolistischen Papiergeldes!

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Günter Jäger

Wirtschaftliche Grundsätze für die Banken

Da gaben die Banken schlecht gesicherte Kredite, machten Zwangsvollstreckung der Immobilien, nahmen sie in ihr Portfolio und verlangten jetzt von anderen Staaten, diese schlechten Schulden zu übernehmen. Die Bankkunden wqerden insolvent. Soll doch zuerst der spanische Staat eingreifen, wenn die Banken ihr Geschäft nicht verstehen. Da gibt es bestimmt auch gesunde spanische Banken, die die Bad Banks (die man nicht erst erfinden muss) zu marktfähigen Konditionen übernehmen. Im übrigen können zum Beispiel auch Deutsche spanische Immobilien zu akzeptablen Preisen kaufen. Dann müssen auch keine Staaten alles übernehmen. Alternativ können gesicherte Kredite von deutschen Banken zu günstigen Konditionen übernommen werden. Da finden sich bestimmt Liebhaber von spanischen Fincas, Villen, Wohnungen und Baugrundstücken bei uns.

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Erwin Stahlberg

Das Banken-Universum wird implodieren

Die „SCHULDZINSEN“ stellen,
lt. unserem BUNDESHAUSHALT 2012
(= nach „ARBEIT + SOZIALES“)
die zweitstärkste Position dar (38.324 Mio. EURO).

Es dürfte sich bald mit großer Dringlichkeit die Frage stellen:

„Müssen wir nur noch für die BANKEN arbeiten
und weiterhin riesige --- abartige --- BANKEN-RETTUNGS-SCHIRME
aufspannen?

BANKEN-KAPITAL ist anonymes Kapital und ohne Verantwortung,
und d e m-gemäß wird auch gehandelt,
und es zeitigt die tollsten Früchte.

„Société anonyme“ (S.A.)
= die französische Bezeichnung für „Aktiengesellschaft“
erscheint mir treffender.

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Michael Scheffler

Na wie schön, dass Hochtief jetzt spanisch ist

Gut, das wir den Spaniern bereits ihren "Aufschwung" finanzieren konnten, so dass Pleiteunternehmen Deutsche Firmen übernehmen konnten. Danke EU! Aber vor allem: danke Deutsche Politiker!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 20:00 Uhr
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 25.06.2012 20:00 Uhr

Auch auf diesem Wege wird Deutschland ausgeplündert, die spanischen € haben eine deutlich geringere

. Kaufkraft als "deutsche EUROs". Nähme man jetzt den Kaufpreis den ACS für HochTief gezahlt hat und wollte damit in Spanien einkaufen, bekäme man nicht mehr den Gegenwert, den HT darstellt, sondern ca. 40% weniger. Im übertragenen Sinne hat man hier 60%-EUROs gegen 100%-EUROs getauscht. Hätte ACS zum Kauf von HochTief Peseten in DM tauschen müssen, wäre dies (aufgrund der starken DM) für ACS niemals bezahlbar gewesen. Die Kaufkraft des € in den unterschiedlichen Ländern klafft inzwischen dermaßen weit auseinander, dass diese Lücken nicht mehr geschlossen werden können. Liegt die Kaufkraftparität des EURO in den Ländern NL, FIN, LUX, A, und D bei 100%, so heißt das grob geschätzt für Frankreich 60-70%, Spanien 50-60%, Italien 50-60%, Griechenland 40-50%. Das heißt nichts anderes. als das die EUROs der PIIGS+F gegenüber den Euros von NL, FIN, LUX, A, und D minderwertig sind. Diese Ungleichgewichte sind Dynamit, welches über kurz oder lang zur Explosion kommt und den € gänzlich zerreißt

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Horst Henn
Horst Henn (glufa) - 25.06.2012 15:09 Uhr

Eine wirklich wirksame Schuldenbremse und frisches Geld mmüssen her

Die Staaten der EURO-Zone (Ähnlichkeiten mit der Wirtschaftsführung in der DDR sind rein zufällig) sollten per Gesetz beschließen, dass die Ausgaben für Zinsen und Rückkäufe auf Altanleihen auf 10% der Steuereinnahmen begrenzt werden. Dann würde sich jeder Geldgeber beim Staat genauso verhalten, wie bei einem privaten Kreditnehmer. Neues Geld sollten die überschuldeten Staaten nur auf dem Gnadenweg aus der EZB Gelddruckerei erthalten und zwar direkt und nicht über den Umweg über Banken. Mit effektiv eingesetzten 600 Milliarden € (Motto: weg ist weg) ließe sich in der EURO-Zone wirklich etwas bewegen und man würde eine bessere Entkopplung von Staats- und Privatgeldwirtschaft erreichen. Leider traut sich niemand zuzugeben, dass alle heute diskutierten Lösungen nicht funktionieren und neue Wege gegangen werden müssen. In USA, England und China klappt die bedungungslose Ausgabe von neuem Geld offensichtlich prächtig.

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heinz herzing
heinz herzing (heinz48) - 25.06.2012 14:05 Uhr

Klasse

Jetzt werden Steuergelder direkt an die Banken gezahlt , ob die jemals zurückgezahlt werden steht momentan in den Sternen . Keine Private Bank würde solche summen einem Pleitekandidat Gewähren aber unsere Politiker veruntreuen Steuergelder ihrer Bürger um die verursacher der Eurokrise zu retten . Ich glaube schlimmer kann es nicht mehr kommen . Wenn Gelder ohne Bürgen direkt an Banken Gezahlt werden ist es das Ende der Europäischen Staatengemeinschaft . Zu aller erst müssen die Eigentümer inklusiv Gläubiger mit einem Ordentlichem verlust ihres Kapitals herangezogen werden bevor auch nur 1 Euro an solche Totalversager verschenkt wird , ohne Haftung darf Spanien absolut nichts ausgezahlt werden .

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 25.06.2012 13:16 Uhr

Die angeratenen 62 Mrd. sind nur ein schlechter Scherz und die 100 Mrd. ein Witz,

.... denn bislang wurden die "Zombie-Immobilien" der spanischen Banken nur äußerst zaghaft wertberichtigt. Würde man sich, durchaus unter wohlwollender Betrachtung, in etwa den tatsächlichen Marktwerten nähern, dürften vermutlich eher 300 Mrd. erforderlich sein. Aber dieses Spiel kennen wir ja, erst mal kleine Beträge zum "anfüttern" ..... ! Ante portas: Italien. Die Skrupellosigkeit unserer Politiker, mit der sie ihre Bevölkerung verraten und verkaufen ist ohne Beispiel - und der Michel merkt nichts.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 17:01 Uhr
Closed via SSO
Jörg Addicks (JADH) - 25.06.2012 17:01 Uhr

Am 29.06.2012 wird der BT den ESM durchwinken! Die realistischen Zahlen aus ...

... Spanien sind deshalb doch gar nicht mehr von Interesse. Jetzt warten wir auf Zypern, welches von Fitch gerade als Ramsch eingestuft wurde.

Nach Errichtung des ESM werden wir mit ähnlichen Schreckensmeldungen (aus Italien, Frankreich...) -bis zur endgültigen, über den Zusammenbruch des Papiergeldsystems, oder bis zum Eintreffen der Hyperinflation? -nicht mehr belastet. Der ESM soll seine Transaktionen doch ganz diskret und hinter den schützenden Mauern der vollständigen Verantwortungslosigkeit (im Neusprech: Immunität) abwickeln.

Brauchen wir da wirklich noch Zahlen, sehr geehrter Herr Noll? Die Akteure jedenfalls halten es für ausreichend, dass wir zahlen.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 25.06.2012 13:06 Uhr

100 Milliarden werden den spanischen Banken aufgedrängt.

Rückzahlung ist höchst ungewiss. An das spanische Volk mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 50% geht kein Cent. Verstehen sie das? Wann werden endlich dieser Bankenlakai Schäuble und die Bankenhaushälterin Merkel in die Wüste gejagt?

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Markus Teuber

Claro que si! Die Spanier sind unschuldig,Herr Gross !

Achtung ,Obiges ist Ironie !
.
Sie-Herr Gross-meinen also,daß die Spanier an ihrem Desaster völlig unschuldig sind,dies nicht zu verantworten hätten und es im Übrigen daher nur völlig gerecht ist,daß somit insbesondere die Deutschen die spanische Zeche zu zahlen haben -über ESFS und ESM?!
.
Ein wahrer Gerechtigskeitsausgleich also ?
.
Konnte und kann man Ähnliches nicht auch aus Griechenland hören - wie davor schon aus Frankreich -dort meinte man ja vor 2 Jahren,die Deutschen mit ihrer hohen Exportquote seien allein an der Verschuldung Frankreichs schuld ?
.
Also bleibt wohl festzuhalten : der Sündenbock ist endlich gefangen !
.
Die Deutschen sind wiedereinmal schuld - an den hohen Schulden allenthalben in den südeuropäischen Ländern !
.
Parbleu ! -dann ist es ja nur gerecht,wenn Deutschland über den ESFS und ESM alle diese Schulden begleicht ,no ?!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 16:00 Uhr
Marc Bugnard

Wenn "der spanische Steuerzahler" mal bei sich zu Hause sauber macht...

dann, dann kann er über die Mitschuld der andern reden. Das war bisher jedoch NICHT der Fall. Von diesem inneren selbstkritischen Prozess in Spanien ist ERSCHÜTTERNDERWEISE nichts zu sehen. Die Zitrone Volk wird sehr wohl stärker ausgepresst (Kürzungen). Die Machtelite verbleibt jedoch völlig unbescholten in ihren Posten und freuen sich bereits auf die 1.300 Millionen Euro die nächstes Wochenende zur Widerbelebung der Europäischen Wirtschaft angekündigt werden. "Frisches Wasser naht. Wir können bald weitermachen wie vorher." Diese spanischen HAUSAUFGABEN sind übrigens alle schon zwanzig Jahre alt; genau diese "günstigen Umstände" haben es ermöglicht, die überfälligen Reformen und Fortschritte aufzuschieben.

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Ferdinand Groß

Sehr geehrter Herr Noll,

schauen Sie, letztlich ist es mir egal ob man mich ernst nimmt oder nicht, bzw. ernst nehmen will oder nicht. Leider haben wir uns in Deutschland auf die anderen Staaten schon so eingeschossen, daß wir grundsätzlich nichtmehr erkennen und akzeptieren wollen, daß auch wir Deutsche ( unsere Banken, unsere Politiker ) erheblich zur Entstehung und zur Zuspitzung dieser Krise beigetragen haben. Wir sind nichtmehr objektiv und scheren alles über einen Kamm. Wir haben berechtigte Angst, daß uns alles um die Ohren fliegt und trachten nach dem "kleineren Übel", nämlich daß die anderen zugrunde gehen und wir einigermaßen davonkommen. Um das zu rechtfertigen versuchen wir uns von jeglicher Mitschuld freizusprechen. Doch das ist eben nicht korrekt. Das politische und ökonomische Fehlverhalten zieht sich durch ganz Europa und wir werden es gemeinsam ausbaden.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 25.06.2012 14:51 Uhr

Herr Gross, wenn Sie möchten, dass man Sie ernst nimmt, wäre es angebracht, wenn ...

Sie Ihre These noch einmal überarbeiten würden. Das ist völlig unsinnig was Sie da schreiben. Es sind einzig und alleine die Spanier hierfür verantwortlich, die haben die Millarden versemmelt und niemand anders! Nach Ihrer Argumentation wäre auch der Bestohlene schuldig und nicht der Dieb der ihm das Portemonnaie gestohlen hat - schließlich hätte er sein Geld ja auch zu Hause lassen können....

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Ferdinand Groß

Quatsch..

mit keinem Wort habe ich behauptet, daß die Spanier unschuldig sind. Selbstverständlich wurde in Spanien sowohl von den Banken als auch von der Politik fahrlässig und verantwortungslos gehandelt. Ich wollte lediglich darstellen, daß auch andere Player aus anderen Ländern, wie z.B. auch Deutschland, an der Entstehung dieser Immobilienblase beteiligt waren. Das ist nunmal Fakt. Somit ist es für mich nicht gerecht, daß der spanische Steuerzahler alleine zur Verantwortung gezogen wird.

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Dr. Ludwig Paul Häußner

Herr Schäuble sollte sich besser mit den Regierungschefs der Eurozone anlegen

Deutliche Worte auch für die Eurozone erforderlich!

Das Haushaltsdefizit der USA ist höher als das der Staaten der Eurozone. Nur dient Herrn Schäubles Kritik nicht der Bewältigung der Haushaltskrise in der Eurozone.

Durch die MwSt-Erhöhug zum 01. 01. 2007 - aufgrund eines Beschlusses der damaligen schwarz-roten Koalition - wurde erst die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte in Deutschland möglich.

Nun müsste eigentlich Herr Schäuble von den Euro-Mitgliedsstaaten das Gleiche zur Bewältigung der Euro-Haushaltskrise fordern: eine deutliche Erhöhung der MwSt!

Die EU lässt derzeit einen MwSt-Satz von 25% zu. Spanien hat gerade einmal 18% allgemeinen MwSt-Satz - Portugal immerhin schon 23% und ist damit auf dem Wege der Haushaltskonsolidierung. Auch Italien und Frankkreich werden ihre Staatshaushalte nur über deutliche MwSt-Erhöhungen konsolidieren können.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 13:38 Uhr
mathias dumke

Konsolidierung der öffentlichen Haushalte in Deutschland???

Wann soll das gewesen sein?

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Marc Bugnard

Der spanische Patient ... regional und lokal putzmunter

Die spanische Zentralregierung verspricht zwar Reformen und Sparmassnahmen. - Regional und lokal ist davon jedoch NICHTS zu spüren. Wie im Beispiel Cádiz (südwest Spanien; Rekordarbeitslosigkeit 36,5%) zu sehen ist, machen dieselben Potentaten von vor der Krise mit denselben überrissenen Projekten weiter. Bedingung dafür ist, dass jegliche kritische öffentliche Aufarbeitung der Krise und ihrer Gründe TABU bleibt. Auch im grossen Stil geht es weiter wie gehabt: Die grösste Brücke Europas in Cádiz (10x zu gross für die Inselstadt) wird weitergebaut. - Hier gibt es keine Krise, sondern es wird nur abgewartet, bis wieder das Euro-Mana fliesst, wie vorher... Dummes Deutschland.

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Edgar Timm
Edgar Timm (duet) - 25.06.2012 12:14 Uhr

Spanien will für seine Banken eine Institutssicherung - vergleichbar der Gewährträgerhaftung ...

für Sparkassen und Landesbanken in Deutschland - die jedoch auf Wunsch der privaten Großbanken (!) und letztlich auf Geheiß der EU („Brüsseler Konkordanz“ vom 17. Juli 2001) abgeschafft werden musste, um Wettbewerbsvorteile bei der Refinanzierung auszuschalten [Quelle: Wikipedia: Gewährträgerhaftung].
.
Nunmehr jedoch fordern Brüssel und Madrid genau so eine Institutssicherung - wobei jedoch nicht die Eigentümer - sondern deutsche Steuerzahler haften sollen. Und zwar ohne Kontrioll- und Mitspracherechte. Das ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten und lädt zur Nachahmung ein!
.
Wird durch die von Brüssel und Madrid jetzt angestrebte Institutssicherung nicht auch der Wettbewerb verzerrt, wenn der deutsche Steuerzahler für die Verbindlichkeiten der spanischen Sparkassen haftet und dadurch die Refinanzierungskosten sinken?
.
Nein - schon allein aufgrund der in der Vergangenheit gegenüber deutschen Instituten angemahnten Gleichstellung ist dieser Vorstoß abzulehnen.

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Ferdinand Groß

völlig unnötige Beantragung von Hilfsmittel

..Spanien ist von der EWU quasi gezwungen worden Hilfsmittel zu beantragen. Das wird dem Land eher schaden als helfen. Der Hilfsantrag ist völlig unnötig, der spanische Bankenfonds FROB hätte die notwendigen Mittel problemlos am Kapitalmarkt z.B. in Form von einer Aktienemission beschaffen können. Die potenzielle Nachfrage hätte lt. Wallstreet Journal gereicht um bis zu 55 Milliarden Kapital zu generieren. So hätten Privatanleger die Rekapitalisierung finanziert und es wäre nicht dem Staat aufgebrummt worden. Es war ein Fehler der spanischen Regierung, sich unter Druck setzen zu lassen. Der europäischen Bürokratie unter der Führung der deutschen Regierung geht es lediglich darum, mehr Einblick in die krisengeplagten Länder zu erhalten und deren Souveränität zu beschneiden. De Guindos wollte insgeheim diesen Rettungsantrag nicht stellen; leider ist er von Rajoy gezwungen worden, dies zu tun. Es war und ist völlig überflüssig.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 12:39 Uhr
Günter K. Hesse
Günter K. Hesse (v6yz) - 25.06.2012 12:39 Uhr

350 Milliarden Traget 2 Kredit

Spanien hat in den letzten 12 Monaten Target 2 Kredite in der Höhe von 350 Milliarden Euro gezogen. Verzinsung: 1% , Fälligkeit ungeregelt. Deckel nicht vorhanden. Solange ich solche Geschenke bekomme, will ich keine Kredite mit höherem Zinssatz und geregelter Fälligkeit.

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Jack Murphy

Spaniens Hütchenspieler-Trick

Der EFSF soll "nur zur Kapitalisierung spanischer Banken" angezapft werden, die Mittel sollen nicht auf die Summe der spanischen Staatsschulden angerechnet werden. Gleichzeitig scheidet Spanien damit aus der Haftungsgemeinschaft des EFSF aus mit der Konsequenz, dass die verbleibenden Geberländer den spanischen Anteil mit übernehmen müssen (D haftet dann anstatt für 29% mit ca. 33% der EFSF-Kredite).

Allein dieses Ansinnen beweist, für wie verblödet Rajoy seine EUR-Partner hält. Er zündet die Kerze gleich von beiden Enden an und ist beleidigt, wenn man dies bemerkt. Im wahren Leben würde kein Mensch mehr Geschäftsbeziehungen mit Vertragspartnern wir GR oder E unterhalten. Spanische Banken sind Angelegenheit von Spanien (vgl. Hypo Realestate und D).
Egal wofür Spanien die 100 Mrd EFSF Kredite verwenden will, es sind Staatsschulden. Wir müssen die Vergemeinschaftung der Haftung für spanische Bankrottbanken verhindern!!!

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 21:47 Uhr
Ferdinand Groß

Spaniens Anteil am Rettungsfonds bleibt unverändert

..lieber Herr Murphy, da es sich nicht um eine klassische Rettung handelt, bei der das Land aufgrund der Unfinanzierbarkeit der Staatsfinanzen komplett unter den Rettungsschirm schlüpft, bleibt der spanische Anteil am Rettungsfonds unberührt. Sie verbreiten hier schlichtweg Unwahrheiten. Das Schlimme ist, daß man an der Zustimmung erkennt, daß immer mehr Menschen in diesem Land völlig unkritisch und pauschal allen Diffamierungen und Klischees des korrupten, faulen und diebischen Südländers beipflichten. In diesem Land entwickelt sich etwas, daß sehr viel Sorgen bereitet.

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Ferdinand Groß

Wahrlich keine Chorknaben! Aber ein kleiner Hinweis zu Cadiz

Sie sollten sich mal etwas genauer über die Struktur der Arbeitslosigkeit in Spanien informieren. In Spanien kann sich jeder arbeitslos melden, Hausfrauen und Selbsbtändige eingeschlossen. Es gibt keine separate Sozialhilfe oder subventionierte Jobs wie z.B. bei uns die Aufstocker. Nicht jeder, der sich arbeitslos meldet, erhält auch automatisch eine Unterstützung. Ca. 55% der Arbeitslosen in Spanien erhalten derzeit auch Arbeitslosenhilfe. Und dann wäre noch die Schattenwirtsch. Gerade in Andalusien liegt der Anteil der Schwarzarbeit bei ca. 35% vom BIP! So wird davon ausgegangen, daß etwa 50% der arbeitslos gemeldeten Menschen ganz oder teilweise einer illegalen Beschäftigung nachgehen. Davon wiederum die Hälfte arbeitet und kassiert zusätzlich Arbeitslosenhilfe. Das große Problem Spaniens heißt Schwarzarbeit und Sozialbetrug. Gerade in Andalusien, das Stammland der Sozialisten, wurde das lange Zeit geduldet. Die neue Regierung versucht dieses Thema konsequenter anzugehen.

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Marc Bugnard

Sie haben recht ... und trotzdem ist Spanien KEIN Chorknabe

Nochmals: Ihre Beschreibung der äusseren Umstände trifft sehr wohl auch zu. Inakzeptabel ist und bleibt jedoch, Spanien als Musterland darzustellen. Das ist eine Selbstbeweihräucherung, die sich Spanien selber vormacht und einige schaffen es sogar es zu glauben. Die SELBSTKRITIK unter den spanischen AKTEUREN hinsichtlich der vergangenen 15 Jahre hat noch nicht stattgefunden (bis auf das Feigenblatt Zapatero). - Cádiz ist wohl auch Spanien, oder nicht? Für Europa jedenfalls schon: Cádiz war aufgrund der Armut besonderer Empfänger europäischer Hilfsgelder. Das "Ergebnis" davon ist die Rekordarbeitslosigkeit von 36,5%

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Ferdinand Groß

Thema verfehlt!

Sie verfehlen mit Ihrem Kommentar das Thema. Sie führen hier ein Beispiel heran, bei dem es sich um öffentliche Ausgaben dreht. Aber Spanien hat keine hohen öffentlichen Schulden. Bis 2008 waren die öffentlichen Ausgaben gemessen am BIP sogar niedriger als in Deutschland. Spanien hat zumindest was die öffentlichen Ausgaben angeht, nicht über seine Verhältnisse gelebt. Und kommen Sie mir bitte nicht mit Korruption & Co. Das ist nämlich kein rein spanisches Problem wie die Fälle West-LB oder Bayern-LB zeigen. Das Problem in Spanien lautet "Bankenkrise". Diese wurde verursacht durch das Platzen einer Immobilienblase. Diese Immobilienblase, die einherging mit einer Konsum-und Kreditblase wurde von internationalen Investoren, u.a. auch deutsche Banken und Pensionsfonds mitfinanziert. Sie alle tragen zumindest eine Mitverantwortung. Daher müssen Banken durch einen anderen Mechanismus als ESM oder EFSF unterstützt werden, und zwar unter Beteiligung der Finanzindustrie selbst.

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Marc Bugnard

Spanien hat also nichts falsch gemacht?

... wie Sie beschreiben, stimmt sehr wohl. Jedoch bezüglich dem WIE Spanien mit diesen Umständen umgegangen ist und umgeht, das ist nicht nur eine, sondern DIE eigene Angelegenheit Spaniens. Man hätte diese Chancen auch "gescheiter" nutzen können (die EU-Hilfen gehören dazu) und diesbezüglich sollte heute eine selbstkritische Rückschau stattfinden, damit es in Zukunft besser würde. Doch genau diese eigene Schuld und Verantwortung Spaniens übergehen Sie, wenn Sie direkt auf die ENTschuldigung hinweisen, Deutschland und Resteuropa hätten Spanien zu blauäugig Chancen verschafft. Wie das regionale/lokale Beispiel DER FALL CÁDIZ zeigt und zeigen wird, findet auf regionaler und lokaler Ebene KEINE SELBSTKRITISCHE KRISENBEWÄLTIGUNG statt. "Wir machen weiter wie vorher!"

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Marc Bugnard

Dass die UMSTÄNDE für Spanien so waren..

... wie Sie beschreiben, stimmt sehr wohl. Jedoch bezüglich dem WIE Spanien mit diesen Umständen umgegangen ist und umgeht, das ist nicht nur eine, sondern DIE eigene Angelegenheit Spaniens. Man hätte diese Chancen auch "gescheiter" nutzen können (die EU-Hilfen gehören dazu) und diesbezüglich sollte heute eine selbstkritische Rückschau stattfinden, damit es in Zukunft besser würde. Doch genau diese eigene Schuld und Verantwortung Spaniens übergehen Sie, wenn Sie direkt auf die ENTschuldigung hinweisen, Deutschland und Resteuropa hätten Spanien zu blauäugig Chancen verschafft. Wie das regionale/lokale Beispiel DER FALL CÁDIZ zeigt und zeigen wird, findet auf regionaler und lokaler Ebene KEINE SELBSTKRITISCHE KRISENBEWÄLTIGUNG statt. "Wir machen weiter wie vorher!"

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Marc Bugnard

Sie übergehen die EIGENVERANTWORTUNG SPANIENS, oder auch nationale Selbstbestimmung genannt

Sie argumentieren, Deutschland hätte sich mit X Summen an der Immo-Blase beteiligt und sei deshalb mitverantwortlich. Dabei spielen sie vollkommen die ansonsten so stolz behauptete nationale Selbstbestimmung Spaniens herunter. Da hätte Deutschland also vor sieben Jahren in die spanische Immobilien- (Wirtschats-) Politik "eingreifen" sollen.. Spanien ist SELBER verantwortlich dafür, dass sich ihre öffentlichen Verwaltungen in reine Investitionsverteilungsagenturen verwandelt haben. Hauptsächliche Beschäftigung dieser Politiker: Ankündigen von pro-forma Projekten und anschliessend öffentlichkeitswirksam einweihen. Dazwischen wird privat abkassiert. Tatsächlicher Nutzen: käumlichst. - Der SKANDAL dabei ist, dass diesbezüglich noch NICHTS unternommen wurde. Wie das Beispiel DER FALL CÁDIZ zeigt, machen dieselben Leute mit denselben Projekten, unverändert und unbehelligt, weiter. - JA: Deutschland sollte mehr Mitverantwortung zeigen, gerade auf lokaler/regionaler Ebene wie CÁDIZ

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Ferdinand Groß

Irrtum !!

Sie haben in einem recht; die Hypo Real Estate ist eine rein deutsche Angelegeneheit, denn die hat sich ebenso wie die Commerzbank ganz alleine verzockt, indem sie verbriefte Investments in Schrottimmobilien erwirben hat. Die spanische Immobilienblase hat jedoch einen internationalen Ursprung. U.a haben deutsche Banken und Pensionsfonds diese Immobilienblase mit über 200 Milliarden €uro mitfinanziert. Ohne deutsches Geld wäre die Entstehung dieser Blase nicht möglich gewesen. Begonnen hat das Desaster 2001-2003 als die EZB entgegen aller Vernunft die Leitzinsen gesenkt hat um der kränkelnden deutschen Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Es ist schlichtweg ungerecht, daß der spanische Steuerzahler allein für dieses Debakel einstehen muß.

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Tobias Wolff

Warum soll der deutsche Steuerzahler für private Fehlinvestitionen Dritter zahlen?

Wir erleben gerade eine Situation, in der private Investoren ihre faulen Kredite dem deutschen Steuerzahler aufbürden. Und unsere Politiker lassen das mit sich und unserem Land machen.
Diverse weltweite Anleger haben festgestellt, dass es eine dumme Idee war, ihr Geld bei diesen spanischen Banken zu investieren. Aber statt selbst für ihre Fehlinvestition aufzukommen und zu haften oder mit dem Schuldner eine Sanierung zu organisieren, gelingt es diesen Investoren gerade per ESM/Fiskalpakt, diese spanischen Zahlungsausfälle dem deutschen Steuerzahler aufzubürden.
Ist das nicht ganz klassisches Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren? Die Marktwirtschaft wird auf den Kopf gestellt, wenn Investoren nicht mehr für ihre Investitionsentscheidung haften. Wenn der Steuerzahler für jede Murks- Investition haftet, wird in Zukunft viel Murks finanziert. In einer funktionierenden Wirtschaftsordnung können auch Banken pleite gehen, wenn sie falsche Investitionsentscheidungen treffen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 12:08 Uhr
Roland Magiera

Weil unsere Regierung in diesen Fragen hochgradigst inkompetent ist

und die anderen, mit ganz wenigen Ausnahmen wie ein Mann zusammenstehen und mit aller Macht den letzten möglichen Cent aus Deutschland ohne die geringste Rücksicht auf Verluste herauspressen wollen und dabei auch vor den schändlichsten, verlogensten Argumenten und beleidigendsten Vergleichen zurückschrecken.

Die völlig merkbefreite deutsche Regierung hat es noch nicht begriffen, mit solchen Freunden, die sich nur für unser Geld interessieren und wie sie es möglichst ohne Gegenleistung vereinnahmen können, haben wir nicht den Hauch eine Chance in dieser Deutschlandtodeswährung, außer wir erklären uns bereit, für alle Zeiten für die Schlampereien der anderen ohne Fragen zu stellen aufzukommen.

Die Summen aus Target 2 sind so gut wie verloren, kommt noch der ESM hinzu, geht der Schaden für Deutschland in die Billionen, das verkraften wird nicht, vielleicht herrscht hier bald die Anarchie.

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Michael Radloff

Erst sollen die Besitzer der Banke ihr Kapital verlieren,

dann die Besitzer von Zertifikaten und Obligationen der Bank und dann auch die Gläubiger. Einlagensicherung für die Sparer kann Spanien dann selbst zahlen.
Weshalb sollen die Gläubiger mit Steuergeldern belohnt werden?
Die Banken haben die Berge an Immo-Krediten ausgereicht. Ihre Manager haben die Arbeitslosigkeit verdient! Unser Steuergeld können wir hier ausgeben. Gerne wachstumswirksam für würdige Alterheime, gute Straßen, neue Schienen etc.

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 25.06.2012 11:18 Uhr

EU verkommt zum Selbstbedienungsladen

wenn de Bankenhilfe von den Staatsschulden entkoppelt wird. Dann ist alles Bankenhilfe und dann kommen noch andere Sektoren, wie Autombilbau oder Landwirtschaft.

Dies wäre der Anfang des Bankrottes des Euros - auch wenn es erst mal nach moralischen Bankrott aussieht sich so erpressen zu lassen!!!

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Jahrgang 1950, politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel, Marokko und Tunesien mit Sitz in Madrid.

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Die große Unruhe

Von Klaus-Dieter Frankenberger

In vielen Ländern Europas ist das Tal der Tränen noch nicht durchschritten. Es wird unruhig bleiben, solange die Lasten der Anpassung nicht bewältigt sind. Mehr 5