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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Kurs halten in der Krise

 ·  Von Portugal bis Griechenland gehen die Leute auf die Straße, um sich der Sparpolitik zu widersetzen. Im Frühherbst des Sozialprotests sollte die Regierungen in den Schuldenländern aber nicht der Mut verlassen, an ihrem Kurs festzuhalten.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (76)

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michael hergen

Schuldenschnitt?

Frau Wild schlägt einen weiteren Schuldenschnitt vor. Bei Griechenland hatten wir bereits zwei. Was bringt das am Ende? Nichts. Denn die Regierungen, die das Maleur verursacht haben, sitzen zum größten Teil in der Regierung oder an wichtigen Positionen. Sie sind unfähig und haben doch überhaupt kein Interesse, an der Misere irgend etwas zu ändern. Hauptsache Brüssel zahlt. Mit Ausnahme von Monti in Italien gibt es keine seriösen Politiker, denen man frisches Geld aus EU-Töpfen anvertrauen möchte. Dann lieber die Reset-Taste drücken und ein neues, kleineres Europa basteln. Ein Europa ohne Banditenstatus.

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Sven Adrian
Sven Adrian (erzaehle) - 30.09.2012 07:28 Uhr

Wieso Kurs halten?

Warum soll der Club Med sparen oder etwas reformieren? Deutschland als Hauptzahler mit fast 1/3 der Schulden anderer, will doch unbedingt den EURO halten. Also weiter so liebe PIIGSS+F. Erst wenn euer Wohlstand gesichert ist und wir vollkommen pleite sind, haben sich der EURO und die EU bewährt.

Mein Spruch damals hat heute noch Gültigkeit, wird nur noch ertweitert:

Kohl fährt Deutschland gegen die Wand - und Schröder gibt nochmal Gas - Merkel vollendet was ihre Vorgänger nicht geschafft haben - Steinbrück wird das Finale perfekt machen! Das wars dann und Tschüß.

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Klaus Hessenauer

verkehrte Welt

die Kostgänger gehen auf die Staße ... weil es nicht unbegrenzt Knete gibt!
Die Zahlmeister hocken auf dem Sofa vor der Glotze....
und bescheinigen Mutti eine tolle Politik!

Michel wach auf !
Wahlalternatife 2013 unterstützen die freien Wähler aktiv stärken

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 29.09.2012 12:57 Uhr

KAPUTTSPAREN + FUSSBALL

Die Schuldenländer sind durch das Gegenteil von Sparen in die missliche Lage gekommen, in der ihnen keine Bank mehr Geld geben will. Auch Spanien hat sich nicht irgendwo verschul- det, sondern bei tausenden Privatbanken der Welt und Hedgefonds und Versicherungen usw. Deshalb auch die Bankenkrise. Weil alle (!) Kredite faul gewesen und geworden sind. Die EZB und die Rettungsfonds sind nur an die Stelle der unwilligen Banken getreten. Der Sachkern ist ein Anderer: Die Schuldenstaaten müssen ihre Innenbeziehungen i.O. bringen. Es kann beispielsweise nicht sein, dass der spanische Fußball längst pleite ist, durch Rekordausgaben in Milliardenhöhe und seit Jahren seine Sponsoren und Banken in das Soll gezogen hat, diese dann die spanischen Großbanken, diese wiederum die Staatsbank und die Staatsbank alle Alt-Schulden auf Europa abwälzt. Die Gläubigerschaft zahlt somit den gesamten spanischen Fußball, der allerdings null Chance hat je wieder wirtschaftlich zu werden. Ergo: Shit..spiel!

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Reinhard Kropp

Den Regierungen kommen die Proteste sehr gelegen...

...sollen sie doch der bösen Troika zeigen, wo die Grenzen des Sparens sind. Aber die Griechen sparen nicht wirklich, sie haben einen unglaublichen Wohlstand, der ihren Leistungen nicht angemessen ist, sie werden ihn zurückführen müssen auf das Niveau vergleichbarer Länder wie etwa Rumänien, Bulgarien oder Tschechien, das wird schmerzhaft sein aber alternativlos, Frankenberger´s Artikel trifft den Nagel auf den Kopf.

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Jorn Mirke
Jorn Mirke (mirke) - 27.09.2012 12:39 Uhr

Armut vs. Gier

Es geht jetzt nicht um Hunger in Europa, weder Griechen noch Spanier und schon gar nicht Italiener haben nix zum essen und verlieren rasant Körpergewicht, es geht hier nicht ums Überleben! Unsere generation ist so was noch wohlhabend, auch die Südeuropäer, solchen Wohlstand gab es noch nie!!! Schauen Sie an unsere Eltern und Großeltern, von so einem Leben könnten früher viele nur träumen, früher hat man mehr als die Hälfte des Einkommens für Lebensmitteln ausgegeben! Und jetzt? Man hat meherer Fernseher in der Wohnung, will auto haben, schmeisst das Brot weg, nur weil es von gestern ist.

Es ist lange nicht mehr die Frage des Überlebens, sondern des Giers! Natürlich will man mehr und mehr haben, die Armen in Europa von heute sind längst nicht den Armen in anderen Ländern gleich und nicht den Armen in Europf noch vor 60 Jahren.

Gesunden Verstand muss man haben!

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.09.2012 12:58 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 29.09.2012 12:58 Uhr

Bravo

mit minimalem Aufwand direkt ins Ziel.

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Jorn Mirke
Jorn Mirke (mirke) - 28.09.2012 09:38 Uhr

einverstanden

ich bin da bei Ihnen, bei meisten Protestaktionen in GR demostrieren eben die Beamten, klar da mischen sich auch Rentner und radikale Linken ein, die dann soclhe Demontrationen mit Gewalt diskreditieren.

Eben weil die Beamten die wohlhabenste Gruppe unter "normalen" gr. Bürgern ist (Nicht-Unternehmer).

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Karin Gossmann-Walter

Lieber John,

bei den arbeitenden Menschen, habe ich die Beamte - zumindest in Italien - ausgenommen.
Politiker und Regionalbeamte sind überbezahlt, und kriegen nie genug, sie langen voll zu.
Eben Feudalpolitik - in Italien wurden wieder einmal Machenschaften in div. Regionen aufgedeckt, die unglaublich sind.
Die Italiener, die meisten, akzepierten das nicht mehr. Die Entrüstung
darüber wird tägl. mehr, man will es nicht mehr hinnehmen, ein gutes was die Krise aufzeigt.

Gegenfront formiert sich gegen diese Parassiten - so werden sie genannt. Nicht schmerzhaft für unsereins, der Steuern zahlt wäre e. Umbau d. Systems. Doch diese Politcaste samt Gönner wird von Monti nicht bzw. kaum dazu gebracht, zu sparen. Ja warum wohl ? Es wird auch kaum von der EU moniert, merkwürdig nicht ?

Wie lange es hier noch ruhig bleibt, ist eine Frage der Zeit.
Die Politikmumien sind zur Verschrottung angezählt (kein Ausdruck von mir, sondern i. Italien geläufig)

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Jorn Mirke
Jorn Mirke (mirke) - 27.09.2012 14:26 Uhr

klar

liebe Karin,

ich bezweifle doch gar nicht, dass man bei reichen anfangen muss! Natürlich! Aber eben nicht nur, auch Beamte, die ziehmlich hohe Gehälter kassieren (vollkommen unproporzionales Beamten-Apparat, 14. Monatsgehälter, furchtbare Korruption bei Beamten etc., Schwarzgeld, was sie neben 14 gehältern kassieren) müssen was dafür tun! Und nicht nur, auch LKW-fahrer, die noch mittelalterliche Zunftrechte geniessen usw.

Die sind jetzt eben die privigilierte Minderheit, die das Leben im land lahmlegt!

Klar, System muss umgebaut werden, das ist das schmerzhafste.

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Karin Gossmann-Walter

Gier bei wem ? b. den 99 % die f. Gier haften sollen, oder bei den 1 % die davon profitieren ??

zumindest nicht bei den Menschen, die sie ansprechen. Denn die haben sehr wohl ums Überleben zu kämpfen.
Es kann kein Trost sein, wenn Sie auf Großeltern verweisen. Hier geht es um das perfide System d. ungerechten Umverteilung.
Oder haben Sie gehört, dass ausser Landes gebr. Schwarzgeld eingezogen wurde, Reeder i. GR jetzt Steuern zahlen ecc..?

Auf schmerzhafte Reformen, i.d. Hoffnung, dass es wieder aufwärts geht, hatten sich die Südländer eingestellt, blieben still. Doch nun sieht man offensichtl., es betrifft die arb. Menschen u. Pensionäre ganz alleine, das etwas aufwärts ginge eher nicht, das Gegenteil,
tägl. mehr Betriebsschliessungen.

Auch in D. wählen die Menschen die Parteien, die ihnen Wohltaten versprechen, kein Politiker ist ehrlich u. steht f. Entschuldung, warum wohl ?
Die Menschen sind empört über e. System, für das sie alleine haften sollen u. immer undremokratischer wird.

Auch Sie werden noch empört sein, kommt noch...nach Deutschland die gr. Empörung.

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Jorn Mirke
Jorn Mirke (mirke) - 27.09.2012 12:56 Uhr

Ergänzung

ich will damit nur sagen, dass man in schwierigen zeiten (so wie jetzt) sich eben auf schmerzhafte reformen und Kürzungen einstellen muss und kann, wenn es später wieder aufwärts geht (das kann man zumindest hoffen), werden die Bürger dafür eben belohnt.

Stattdessen legt man ganzes Land lahm (Griechenland), schreckt noch die letzten Turisten ab (von denen viele andere Griechen, v.a. auf den Inseln extenziell abhähgig sind) um gegen schmerzhafte aber notwendige Reformen zu demonstrieren. Das ist unverhältnismäßig. Diese Menschen haben die beiden großen Parteien in GR gewälht, weil diese in Konzurrenz zueinander stehend, immer mehr Leistungen (aus dem Nix) versprachen. Woher die kommen, wer später für die zahlen muss, das interessierte die menschen da nicht die Bohne.
Jetzt aber sind sie erwacht (worden). Und grenzenlos empört, die Politik hat ja Schuld, obwohl diese Politik den Menschen das gegeben hat, was sie von ihr wollten und wofür sie für diese stimmten.

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Dietmar Wandel

Kürzungen treffen viele Leute wirklich

Herr Frankenberger sollte sich die Wirkung einmal vor Ort ansehen.
Es trifft nämlich genau die Falschen: wo sind die Milliarden "Marschallplan"-Gelder geblieben, die Griechenland seit des EU-Beitritts jährlich erhalten hat? Warum holt sich der Staat nicht die ihm vorenthaltenen Steuern der Villen- und Yachtenbesitzer? Weil dann auch die ganze Politikerklasse in Erklärungsnot geriete?
Hier muss erst ein Systemwechsel vollzogen werden, bevor bei Arbeitern und Rentnern abkassiert wird.
Hier sollten die EU-Geldgeber, und voran Deutschland, keine falschen Anreize zur Erhaltung des bestehenden Systems leisten durch Versenkung immer neuer Gelder in einem schwarzen Loch.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.09.2012 13:03 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 29.09.2012 13:03 Uhr

Die Griechen sollten

ihre Staatsverderber, Politiker und Kapitalflüchtlinge, rankriegen. Die Troika kommt als Geber
der Steuergelder anderer. GRE hat bislang noch jede Anleihe von der EZB versilbert bekom- men. Es ist falsch, dass bislang gespart wurde. Die GRE haben aneinander gespart, indem der
Arzt die Patienten erst recht nur nach dem übl. Geldbriefchen behandelt hat.

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Peter Gorski

Operation gelungen - Patient leider tot

Aber das musste leider so sein, wegen der Ansteckungsgefahr!
Hier stehen Grundbedürfnisse europäischer Mitmenschen den Zinsgewinnen einer Finanzindustrie gegenüber, in der natürlich auch Gelder deutscher Sparer stecken!
Der Mensch wird für die Industrie zu teuer, die Kosten ihn zu ernähren schmälern die angestrebten Gewinne, man sollte ihn abschaffen, diesen teuren und immer lästiger werdenden Menschen!

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.09.2012 14:14 Uhr
Peter Gorski

aber...

wie wollen wir denn die Welt retten,
wenn wir nicht mal die Zustände in unserem eigenen Haus gerechter gestalten können?

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Jorn Mirke
Jorn Mirke (mirke) - 28.09.2012 09:45 Uhr

tja

ich bin mir Ihnen in viele Sachen einverstanden, die Speklanten sollen Verantwortung tragen und die reichen mehr beitragen, klar.

man soll nur vorsichtig mit Begriffen umgehen, so wie "menschliches Überleben", "Existenzkrise", "kaputt sparen" etc. Der Vergleich mit andernen Ländern war nur zum Vergleich eben, Sie können aber nicht sagen, dass die Leute in EU die besseren Menschen sind, dasss das was man den Afrikanern zumutet, kommt bei uns gar nicht zum Vergleich! Auch wenn wir hundert mal reicher als Somalier sind, sind wir trotzdem bettelarm, das akzeptiere ich nicht, sorry

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Karin Gossmann-Walter

Lieber John, Europa u. Somalia ????


Überleben bedeutet nicht nur keinen Hunger zu haben, wobei im Süden gehts da vielen schon ziemlich an die Substanz. Vielleicht kann man sich das in Deutschland nicht vorstellen.

Was ich u.a. mit Überleben meine, hat Herr Peter Gorski gut beschrieben! bezügl. den Zuständen in den Euroländern.

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Peter Gorski

Lieber John,

ich wehr mich vehement dagegen, den Maßstab oder die Meßlatte auf die Zustände in Somalia oder Bangladesh legen zu lassen.
Das ist ein anderes Thema v. Ungerechtigkeiten und Überlebenskämpfen.
Ich wäre ja mit Ihnen, wenn es denn darum ginge eine nicht zu verhindernde Krise zu überstehen und wenn ich Licht am Ende des Tunnels sehen würde.
Ich glaube aber nicht, dass hier die Löhne erkennbar steigen werden, wenn die Krise überstanden ist, denn die *Gier* der Märkte, die Gewinnmaximierungsphilosophie der Industrie und das Besitzstanddenken einiger extrem reicher Menschen wird sich nicht ändern, wenn wir nicht massiv dagegen angehen!
Überlebenskampf meint nicht nur nicht zu verhungern, denn dass das leben vorrangig aus Essen bestehen sollte, will ich mir hier von niemandem mehr einreden lassen!
Es ist eben nicht so, dass wir knappes Geld verteilen und dadurch sparen müssen,
wir sollen unseren Lebensstandart permanent weiter drücken lassen für einige wenige andere

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Jorn Mirke
Jorn Mirke (mirke) - 27.09.2012 14:28 Uhr

nein

menschliches Überleben ist das nicht.
Eben, es geht um gesellschftlichen Wandel, Fortbestand in Währungunion etc.

Wenn Sie menschlichen Überlebungskampf sehen möchten, fahren Sie nach Somalia, Bangladesh o.ä.

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Karin Gossmann-Walter

Waren Sie in letzter Zeit in Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien ?

sie würden schnell erkennen, es geht ums Überleben !!
es geht um einen gesellschaftlichen Wandel, da der Fortbestand der Währungsunion unbedingt fortgesetzt werden muss, auf Kosten auch der Demokratie.

EU-Politik ist Systempolitik auf Kosten der EU-Bevölkerung.

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Jorn Mirke
Jorn Mirke (mirke) - 27.09.2012 12:38 Uhr

Patient tot?

Pardon?

habe ich Sie richtig verstanden? Es geht jetzt nicht um Hunger in Europa, weder Griechen noch Spanier und schon gar nicht Italiener haben nix zum essen und verlieren rasant Körpergewicht, es geht hier nicht ums Überleben! Unsere generation ist so was noch wohlhabend, auch die Südeuropäer, solchen Wohlstand gab es noch nie!!! Schauen Sie an unsere Eltern und Großeltern, von so einem Leben könnten früher viele nur träumen, früher hat man mehr als die Hälfte des Einkommens für Lebensmitteln ausgegeben! Und jetzt? Man hat meherer Fernseher in der Wohnung, will auto haben, schmeisst das Brot weg, nur weil es von gestern ist.

Es ist lange nicht mehr die Frage des Überlebens, sondern des Giers! Natürlich will man mehr und mehr haben, die Armen in Europa von heute sind längst nicht den Armen in anderen Ländern gleich und nicht den Armen in Europf noch vor 60 Jahren.

Gesunden Verstand muss man haben!

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Stefan Uhlig
Stefan Uhlig (printul) - 27.09.2012 11:03 Uhr

Griechenland

GR ist ökonomisch keine Diskussion mehr wert, da pleite und derzeit so nicht sanierungsfähig. Warum Merkel und Co das Land trotzdem in der EU und im EURO halten wollen, ist einzig und allein außen- und sicherheitspolitisch begründet. Deshalb wird auch weiterhin Geld fließen, Troika hin oder her. Die eigentlichen Entscheider sitzen im NATO-Hauptquartier und hier ist die Entscheidung pro GR längst gefallen. Ersparen wir uns daher alle weiteren rein ökonomischen Aspekte bzgl. Griechenland

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Rolf Joachim Siegen

Kurs halten gegen Klientelpolitik!

Im Beitrag 'Griechenland im Generalstreik' wird herausgearbeitet, dass sich die griechischen Regierungsparteien nicht zu Entlassungen im Staatsdienst durchringen koennen. Um dieses Manko wett machen zu koennen, vergreift man sich dann bei den Schwaecheren der Gesellschaft (Renten, Sozialleistungen). Damit wird der Anlass der Proteste verstaendlich.
SO wird die Krise nicht ueberwunden werden koennen. Die Europaeische Gemeinschaft darf sich nicht laenger vor (konkreten) Eingriffen in die Klaerungsprozesse Suedosteuropas scheuen (Leistung nur gegen Gegenleistungen, die von Brussel zu genehmigen sind). Wenn die verantwortlichen Amtstraeger dieser Staaten vor ihrer Klientel einknicken, d. h. Erbhoefe unangetastet lassen,muss massiv dagegen gehalten werden. Kurz: Europa muss fuer die Schwachen dieser Laender Partei ergreifen, und zwar SOFORT. Ob das demokratietheoretisch anfechtbar sein mag, spielt jetzt keine Rolle.
Der Verfasser hat vollkommen recht: die Krise muss ueberwunden werden

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.09.2012 18:04 Uhr
Peter Gorski

Ja, Herr Siegen,

und die Völker dieser Länder hätten auch ein anderes Bild von uns, wenn man statt sparen, sparen, sparen auch die Dinge mal beim Namen nennen würde und Forderungen auch an die Eliten definieren und einfordern könnte!

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Peter Giessinger

Die Reeder nicht zu vergessen,

die durch die Verfassung (!!!!) gestzlich vor Steuerzahlungen geschützt werden. Leider haben viele in Griechenland (und auch in Deutschland) die wahren Verursacher der Krise und der jetzigen Spardiktatur immer noch nicht erkannt. Wir müssen zurück zu einer strengen Steuer- und Fiskaldisziplin der Nachkriegszeit, sonst folgt nur noch Krise auf Krise. Um es invers zu Friedrich Merz zu sagen: "Wir haben kein Ausgaben sondern ein Einnahmenproblem! Nicht die Mittel- und Unterschicht lebt über die Verhältnisse, sondern die Oberschicht.

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peter muller

immer dasselbe im Reich

erst kritiklos den starken Fühern hinterherlaufen und dann weinen, daß natürlch der kleine Bürger die Zeche zahlt, der einfache Soldat am Schlachtfeld bleibt - das ist die ganze raison d'être der Demokratie!und wo Demokratie funktioniert, der Bürger der Souverän ist, gibt's weder 'große' Politiker noch Schuldnprobleme oder gar Militärinterventionen. Also: die Bürger konstituieren den Staat und die Politiker sind Transparenz und Rechenschaft schuldig - wann lernt's der deutsche Michel?

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 27.09.2012 09:13 Uhr

Die Weltwirtschaftskrise lässt offenbar auch den Journalismus vor die Hunde gehen

Da wird beim "über die Verhältnisse leben" die irre Kapitalvermögenskonzentration, die an den Börsen im Wettlauf um die irrwitzigsten Anlagemöglichkeiten und Sekundenbruchteilvorteile, die wohl für sich keine Werte schaffen, jedoch Machtkonstellationen ergeben, nicht erwähnt. Da wird ohne fundierte Ursachenrecherche eine Sparpolitik verordnet, die zwangsläufig die Krise verschärft, obgleich das Beispiel Island belegt, dass neoliberale Glaubenssätze ignorierende, konsequent Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft folgend restrukturierende staatliche Rahmensetzungen sehr wohl diese Krise effektiv beantworten können, ohne dass dies in die Betrachtungen einbezogen wird.
Glücklicherweise müssen Zeitungen nicht unbedingt gekauft werden - eigene Recherche im Netz ist das bessere Angebot.

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Rolf Huchthausen

Demokratie ist teuer! Muss das so sein? Unsere Demokratie braucht Alternativen! Und zwar dringend!

Dieses Zitat stammt von einer GRÜNEN-Vertreterin. Aber Sparen darf in der Gesellschaft nicht zu einer Assymetrie führen. Und das haben wir in ausnahmslos allen Ländern.

Sicher ist über die Kürzung von Renten und Pensionen die Masse getroffen, und da sammelt man am meisten ein. Aber der ÖD und die Politiker auf allen Ebenen haben sich ein Eldorado eingerichtet, welches nun ebenfalls parallel und verhältnismäßig gestutzt werden muss.

Wieso alimentiert man in ESP ein funktionsloses Königshaus? Kann der König denn nicht mehrere zusammengelegte Wohnungen im leeren Plattenbau beziehen? Thron rein und einen Nagel für die Elefantenbüchse wird sich finden.

Wir erleben einen gesellschaftlichen Wandel zurück zu einer verwaltungs- und feudaladligen Diktatur, einer bipolaren Parteien- und Verwaltungsdiktatur. Man hat nur die Auswahl des geringsten Übels!

Und das ist die Schuld der Bevölkerung selbst, sich in Jahrzehnten geduldig oder blind Sand in die Augen gestreut haben zu lassen.

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Ralf Vormbaum

Kurs halten

Da man die Probleme nicht löst, sondern lediglich durch nebulöse Floskeln vom Sparen verkleistert, muss man durchaus vom Kurshalten der Regierungen sprechen. Die entscheidende Frage dabei ist aber, ob der Kurs überhaupt der richtige ist. Die fortschreitende Bürokratisierung innerhalb der EU, die Verfestigung des Funktionärstums in der Politik lassen da ernste Zweifel aufkommen. Die totale Verwaltung geht notwendig an ihrer mangelnden Kreativität und damit Ineffizienz zugrunde. Es ist eine der vielen Illusionen der Politik und vieler Journalisten, dass eine zunehmend verarmende Masse in den südlichen EU Ländern sich für den Fortbestand einer Währungsunion opfert und sich der völligen Perspektivlosigkeit fügt. Gerade die rasant ansteigende Jugendarbeitslosigkeit z.B. in Spanien birgt hier einen Sprengstoff, den die saturierten Parteikader nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Am Ende werden politische Visionen immer von der Realität eingeholt.

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Peter Giessinger

Angebotsorientierte

Ökonomie nennt man das wohl. Wenn man keine Arbeit mehr hat, dann muss man sich eben billiger anbieten, im Notfall wohl umsonst für ein Stück Brot. Der Feudalismus lässt grüßen. Leider haben die allermeisten in Deutschland noch nicht begriffen, dass es sich um eine Systemkrise handelt, die durch politische Fehlentscheidungen ausgelöst wurde und deshalb auch nur durch jetzt hoffentlich richtige Entscheidungen korrigiert werden kann. Sparen für das sogenannte Großkapital ist sicherlich der falsche Weg und führt direkt in Miss- und Mangelwirtschaft. Der bereits übergroße Kapitalstock erdrückt bereits die "Realwirtschaft" indem er immer höhere Renditen/Einsparungen verlangt. (Oder sollte man nicht besser sagen: Das gescheiterte Hütchenspiel der Zentralbanken? "Wie hoch ist die Inflationsrate oder die Teuerung oder das Wachstum..." Also Geldmengenausweitung ohne Kaufkrafterhalt der unteren Schichten. Ich glaube die BB nennt das Geldwertstabilität!)

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Peter Salomon
Peter Salomon (p.salo) - 27.09.2012 07:11 Uhr

Die jetzige EU...

Vor fast einhundert Jahren, hatte jemand eine Idee, von einem christlichen Europa.
Pan Europa - eine Gemeinschaft mit Werten. Wo stehen wir heute?
In den vergangenen 20 Jahren haben Welche, nicht nur diese Idee verworfen, sie haben auch Tor und Tür einem selbst zerstörenden System geöffnet und es erweitert.
Menschen, die nie etwas hatten müssen verhungern.

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Tobias Weber

Kurshalten unmöglich...

Unser Dampfer, der bereits absäuft, kann nicht mehr auf Kurs gehalten werden. Die Rettungsboote der "1. Klasse" haben bereits abgelegt und trockenen Fusses neue Ufer erreicht.
Wir hingegen, der plebejische Pöbel, dürfen aufgrund der Ermangelung an Rettungsbooten gepflegt absaufen. Da unser Schiff vom Heck her untergeht, steht die Hälfte von uns schon im, oder unter Wasser. Wir auf dem Bug haben das "Glück" noch kurze Zeit länger trocken zu bleiben, bevor der Dampfer auseinandergebrochen und komplett versunken ist.

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 27.09.2012 06:07 Uhr

Interne Abwertung

...ist eben die für jeden im Alltag am meisten spürbare und daher unangenehmste Art der Wiedererlangung von Wettbewerbsfähigkeit. Als Alternative bleibt immer noch, dass diejenigen Staatsvölker, die sich das nicht antun wollen, zu ihren nationalen Währungen zurückkehren. Die Vorteile liegen auf der Hand:

1. Die Abwertung nach außen wirkt rasch und gleichmäßig. Sie verbessert die Wettbewerbsfähigkeit unmittelbar und trifft jeden zur selben Zeit im selben Maß.

2. Eine neue Währung reduziert gleichzeitig den Wert der Schulden von Unternehmen und Privatpersonen. Dieses entlastende Element fehlt bei einer internen Abwertung über Löhne, Renten und Preise, die daher als besonders bitter empfunden wird.

3. Eine neue Währung ist ein klares Signal an die lokalen Vermögenden, ihr im Ausland geparktes Geld zu repatriieren und in die durch die Abwertung erneut wettbewerbsfähig werdende heimische Wirtschaft zu investieren. Das bringt den selbsttragenden produktiven Aufschwung.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 27.09.2012 05:38 Uhr

Umverteilen, Umverteilen, Umverteilen

So ging es doch Jahrzehntelang. Jetzt sind wir bald gleichgemacht. Keiner hat mehr - nichtsmehr! Wir hatten mal bessere Gewerkschaften.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.09.2012 14:35 Uhr
Peter Giessinger

absolut...

Mich neven vor allem die immer gleichen Schlagworte von Leuten, die in der vollig falschen Ecke suchen. Anscheinend ist den allermeisten Politikern und sogenannten Wirtschaftslenkern das Verständnis für den Unterschied zwischen Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre komplett abhanden gekommen. "Die Südländer müssen wettbewerbsfähiger werden." "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt." "Wir brauchen mehr Wachstum." "Wir müssen mehr sparen." "Wir sollten die D-Mark wieder einführen." Da haut es mir regelmäßig den Vogel raus. Gibt es denn keinen echten Ökonomen mehr, der diesen BWL-Quatsch ignoriert? Wir können nicht den Großteil der Bevölkerung "entlassen", weil es uns "wirtschaftlich schlecht geht". Interessanterweise wird nur über Kürzungen der Transferleistungen an die Unterschicht geschrieben (Und natürlich unsere eigenen). Die Transferleistungen an die Oberschicht werden als gegeben akzeptiert. Komisch oder? Ich sage: Wir brauchen wieder Ablassbriefe und Kathedralenbau

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 27.09.2012 12:23 Uhr

Herr Giessinger,

Kennen sie mehr als Schlagworte?

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Peter Giessinger

Falsch!

Der Großteil der Gesellschaft hat immer weniger flüssiges Geld, während sich immer mehr Geldvermögen bei einer ganz kleinen Oberschicht sammelt. Das verursacht die bekannten Probleme. Geldvermögen verursachen sozusagen Zinszahlungen, die wiederum von der breiten Masse realwirtschaftlich erarbeitet werden müssen. Fazit: Wir beobachten gerade die Entwicklung weg vom Wirtschaftwunder, hin zur Feudalherrschaft.

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Closed via SSO

Kein Geld zu erhalten

motiviert offensichtlich mehr zum Protest (siehe auch Marokkaner ersticht Angestellte und versteht das Kundenverhältnis falsch) als Geld unter Auflagen abgepresst bereitzustellen. Im speziellen Fall Deutschland kann man sicher sein, dass bei allgemeiner Geld-und Existenznot gewaltsamer Protest von den Migranten ausgehen wird und die Einheimischen auch dann lieber zuhause bleiben. Schon allein aus diesem Grund wäre eine allgemeine Überprüfung der Einwanderungspolitik sinnvoll.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.09.2012 10:37 Uhr
Dieter Aster
Dieter Aster (derast) - 27.09.2012 10:37 Uhr

Selten so einen Unsinn gelesen

Anscheinend raubt seine Ausländerfeindlichkeit diesem Schreiber auch den letzten Rest an Verstand. Sein Ideal ist anscheinend apathisches Verhalten der "Einheimischen", wenn er es lobt, selbst "allgemeine Existenznot" ohne Protest hinzunehmen. Keine Worte ...

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Jahrgang 1955, verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik.

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