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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Im Gespräch: Polens Außenminister „Wir schließen uns dem Euro an, wenn Sie Ihre Probleme gelöst haben“

 ·  Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski hat vorgeschlagen, den Vorsitz in der EU-Kommission, im Rat und in der Eurogruppe zusammenzulegen. Im Gespräch mit der F.A.Z. bekräftigt er seinen Vorstoß: „In Krisenzeiten müssen wir zuallererst Vertrauen wiederherstellen.“

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (16)

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Erich Pohoralek

In Krisenzeiten

müssen wir erst Vertrauen herstellen - wie wahr. Hat jemand die Dokumentation Goldmann Sachs auf Arte gesehen?

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Klaus Letis

Polen entwickelt sich gut

Auch der Zusammenhalt in der Gesellschaft ist gut.
Man muss sich nur mal anschauen, wie in den Schulen gearbeitet wird.

Hier zeigen sich die Vorteile, die sich ergeben wenn man keine 68er oder Grünen im Staatsdienst hat.

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Wolfgang Richter

Weise und diplomatisch formuliert

Polen wird, im Gegensatz zu Deutschland, seine mühsam errungene Freiheit und Unabhängigkeit nicht gegen eine neue sozialistische Bürokratie-Diktatur eintauschen und auch noch für andere zahlen.
Den realen Sozialismus kennt man und hat von ihm die Nase voll.
Könnte Herr Sikorskis Partei nicht eine Zweigstellle in Deutschland eröffnen?

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Closed via SSO

Probleme in der EU

hat es von Anfang an gegeben und wird es weiter geben. Noch mehr Europa klingt wie eine Drohung und die Forstsetzung eines falschen Weges. Die Art und Weise der gegenwärtigen Problembewältigung läßt auf keinen Fall einen nahen Beitritt Polens erwarten. Im Gegenteil, Polen wäre klug beraten auf solche Länder wie Dänemark, Norwegen und Schweden mehr zu achten.

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Markus Höppner
Markus Höppner (MarHop) - 03.09.2012 12:03 Uhr

Euroanschluss

Clever sind die Polen, muss man sagen, wenn das sinkenden Schiff Eurozone untergeht, können sie zumindest den Rettungsring werfen...andere Länder wollen ja mit dem Kopf durch die Wand, bwz werden um jeden Preis aufgenommen!
Hut ab!

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Robert Bendix

Ach könnten wir Deutschen das doch bitte auch mal sagen:

Wir pausieren jetzt mal kurz unsere EU-Mitgliedschaft in diesem völlig
aus dem Ruder gelaufenen, südlänische-marode verbogenen
"juice-Shop" und kommen wieder wenn ihr Eure!!! Probleme
gelöst habt!
Ach wäre das schön mal das "schweizer-Modell" politisch neutralen
partiziepirens und sei es nur auf Zei auch bei uns zu mal Leben!!!

Wenn das alles einem Mini-Staat wie der Schweiz so 1. Klasse
gelingt, warum redet man uns nur immer wieder ein, ohne die
Gemeinschaftwährung EURO wären wir in Deutschland dem
Untergang geweiht?
Ich bin für ein probeweises "Ruhenlassen" der EURO-Währungs-Mitgliedschaft
bis "Die" ihre Prbleme gelöst haben! Dann können wir ja noch mal neu nachdenken...!

IM LEBEN NICHT!!!

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Karl Wilhelm Goebel

Außenminister Radoslaw Sikorski

Offenbar ein entscheidungfreudiger Mann mit klaren Worten, die was bewegen können. Und kein gespültes, windungsfrohes Weichei, wie so viel Politiker unserer Tage.

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Stefan Wahowski

Dann hat der Kaczynski doch Recht gehabt.

Der Kaczynski wäre der letzte polnischer Politiker, der den Eurobeitritt Polens gebilligt hatte. Dann hat der Kaczynski doch Recht gehabt.
Kritiker von Kaczynski, meldet Euch. Besser wissen und Recht haben/Recht beweisen ist doch ein Unterschied !

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Eva  Plecita

Vielen Dank Pan (Herr) Sikorski!

Und natürlich auch der FAZ für diese Zeilen.

Herr Biedenkopf hat sich auch klar ausgedrückt indem er Herrn Kohl eine gewisse Schuld für die Europrobleme zuteilt. Diese Probleme zu lösen ist mit Kosten verbunden. Der Verursacher kommt also nicht umhin die Verantwortung zu übernehmen. In diesem Fall also Deutschland zumindest zu einem gewissen Grad. Die traditionellen Schwächen einiger Südländer waren ja schliesslich nicht unbekannt, diese Schwächen wurden nicht genügend berücksichtigt von jenen die es wirklich besser wissen sollten, Herr Kohl eingeschlossen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.09.2012 18:51 Uhr
Eva  Plecita

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist weitaus besser!

Es ist und war in unser aller Interesse die gute Erfahrung die Deutschland mit der Deutschmark gemacht hat zu übertragen in weit höherem Masse als dies geschah. Die D-Mark wurde ja schliesslich von allen bewundert, Grund genug sich durchzusetzen.

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Peter Goetz

Von einer Aufforderung über die Verhältnisse zu leben...

und die Schulden anschließend der Gemeinschaft aufzubürden, steht jedenfalls nichts in den Verträgen.

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Joachim Schroeder

Polen gibt sich nicht freiwillig verloren!

Aus den Erfahrungen seiner tragischen und schmerzhaften Geschichte
wird sich Polen nicht noch einmal seine Eigenstaatlichkeit mit einer Gleich-
schaltung und Abgabe von Souveränitätsrechten, wozu andere EU Staaten,
u.a. die BRD direkt danach schreien, nehmen lassen! Eine Zustimmung zu
einem ESM-Ermächtigungsgesetz wäre allein schon aus den Gründen,
daß die polnische Regierung im Interesses seiner Bürger handelt, nicht
möglich!
Wenn schon Europa, dann sollte Polen mit seiner Einstellung ein Vorbild
sein!!

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Christoph Rohde

Polen vernünftig

Die Polen erkennen, dass die Idee Europa auch und gerade ohne den Euro lebbar ist. Und der Name Sikorski verpflichtet in Polen, gut so.

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Bill Tauer

Wir werden unsere Probleme so nicht lösen

Das wird nur möglich sein, wenn wirklich eine demokratische Kontrolle und Legitimierung realisiert wird. Eigentlich habe ich nur noch Verdruss übrig für die mangelhafte Arbeit unserer "Führung"... Das Projekt Europa ist erstmal gescheitert. Ohne ein paar Schritte zurück wird Europa im Chaos versinken. Eine politische Integration schafft man nicht von Heute auf Morgen. Herr Schäuble liegt da ganz falsch, wenn er meint, eine Krise als Treibkraft für mehr Integration nutzen zu können. Dass das Verhalten unserer Kanzlerin und insbesondere unseres Finanzministers verachtenswert ist, müsste medial mehr aufbereitet werden. Ja, Merkel und Schäuble wollten den ESM an der Öffentlichkeit vorbei durchbringen. Eigentlich ist es schon mehr als verachtenswert, wenn man sich den Zusammenhang klar macht.

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Closed via SSO
Jörg Addicks (JADH) - 02.09.2012 23:40 Uhr

Kluge Polen schließen sich der Euro-Zone niemals an. Da sie nicht beitreten wollen, ...

... solange die Eurozone in einer schweren Krise steckt, ist ein Beitritt unwahrscheinlich. Polnische Politiker vertreten wohl noch Interessen ihrer Bürger?

Der Minister meint, es gehe in dieser Krise „nur oberflächlich um Geld“. Damit hat er recht und unrecht zugleich.
Die uns zwangsweise verordnete Zettelwährung ist kein Geld, sondern "Scheingeld". Sie wird von den Herrschenden aber gebraucht, um das zu tun, was wesentliche Ursache des Krisengeschehens ist: Die Schuldenmacherei unverantwortlicher Politakteure. Weil sie damit auf nationaler Ebene an Grenzen stoßen, ist der Ruf nach „Mehr Europa“ mehr als eine vordergründig impulsiv erscheinende Reaktion. Was im eigenen Land aufzufliegen droht, muss verborgen werden. Wenn es der EU-27-Superstaat –noch- nicht sein kann, muss halt vorerst der EURO-17-Zonen-Zentralismus genügen, um eigenes Versagen hinter einer freiheitsfeindlichen Bürokratur organisierten Unrechts auf höherer Ebene zu verbergen.

Soweit ist Polen noch nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.09.2012 13:12 Uhr
Peter Goetz

Zur Zeit ist Polen der Hauptempfänger von EU-Strukturhilfen.

Warum sollten sie nicht ruhig zuschauen, solange diese fließen? Nach bisheriger Gewohnheit wird die EU sich es etwas kosten lassen, um das Land zum Beitritt in die Eurozone zu bewegen.

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