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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Griechenland Multiplikatoren einer Krise

 ·  Die Nachrichten aus Athen sind schlecht: zu geringe Steuereinnahmen, zu viele Arbeitslose, zu langsame Erholung. Umso erfolgreicher macht Linkspopulist Alexis Tsipras die Leute glauben, das Elend sei die Folge einer Rechenpanne beim IWF.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (44)
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Otto Kaldrack

griechenland und die schuld der anderen

das ist typisch für menschen, die sich durchs leben gelogen und betrogen
haben, die schuld bei anderen zu suchen. zuerst war es deutschland,
dessen menschen die griech. steuer total umgangen, die renten von griech.
toten weiterbezogen, die als taxifahrer dort blindenrente bezogen u. haben.
jetzt ist es der IWF. wer sich so in die tasche lügt, dem ist doch nicht
mehr zu helfen, nur unsere politiker glauben das noch.

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Walter Kunz (waltk) - 21.02.2013 17:28 Uhr

das Hauptproblem für einen Wähler liegt - wer richtet den geringsten Schaden an

dies wurde auch heute in der BT-Debatte - wieder deutlich. Letzendlich macht Streinbrück einen kleinen Berlesconi . Es wird versprochen ; mal sehen wie der dumme Wähler dann wählt.
Was bleibt aber dem anderen Wähler? Merkel und Co. müssen für ihre Politik weggejagt werden; denn nur ein Abwahl bleibt für die Arbeit ( Energie, Finanzchaos, u.u.u. in diesem politischen Spiel - Demokratie - übrig.
Alleine der Zuzug der Asylanten und Einreisende mit EU-Recht läßt den normalen Menschen verzweifeln.Aber Merkel und co. ist alles egal. nachBrüderle ś Sex-Anmache versucht er die Türken auf die Seite zu ziehen. Wegjagen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 21:33 Uhr
Gerd Kronast

@Kunz

ich werde auf jeden Fall keiner dieser sog. etablierten Parteien meine Stimme geben! Da wird von jeder dieser "Einheitspartei" die Losung vertreten ...."wir werden den Euro -- bis zum letzten deutschen Sparbuch verteidigen! - die eigene Bevölkerung spielt da keinerlei Rolle!!!
-
Explodierende Mieten aufgrund des Massenzuzugs von Emigranten - für "unsere" Regierung und die "Oposition" - kein Thema!
Armutsrenten, Kriminalitätssteigerung unbekannten Ausmaßes, EEG, implodierende Sozialsysteme usw. usw. betreffen ja "nur" die eigene Bevölkerung!! - für diese Parteien - kein Thema!!
-
Das einzige Thema - welches diese Parteien umtreibt ist der Traum der "Vereinigten Staaten von Europa!" - und die schnellstmögliche Auflösung der BRD!
--
Für mich ein "Alptraum!!!"

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Günter K. Hesse
Günter K. Hesse (v6yz) - 21.02.2013 10:13 Uhr

Natürlich kein Rechenfehler

Der Wert eines Staatsausgabenmultiplikators hängt von vielen Einflussfaktoren ab, die in einem komplizierten Modell miteinander verbunden werden. Der konkrete Wert wird dann von einem Computer berechnet, der keine Rechenfehler macht, sondern nur an den Tag bringt, was in die Modellannahmen gesteckt wurde. Wenn man zu Beginn der Retterei den jetzt für zutreffend erkannten Multiplikator genannt hätte, wäre klar gewesen, dass GR nicht zu vertretbaren Kosten zu retten ist. Also musste die Rettung als machbar dargestellt werden, die negativen Folgen der Verminderung der Verschuldung (irreführend als Sparen bezeichnet) klein gemacht werden. Nun sind die privaten Gäubiger (mit einem blauen Auge) gerettet worden, Kreditgeber sind nur noch die Steuerzahler und der IWF. Der IWF will bekanntlich aussteigen und sein Geld irgendwann zurück haben. Also müssen jetzt die Steuerzahler mehr Geld geben. Clever ausgerechnet!

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Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 20.02.2013 13:40 Uhr

Für bestimmte Länder dient die EU nur dem Zweck des Nehmens... und das tut sie allzu gerne.


Wir wissen doch, dass Geld auf Bäumen wächst. Und falls nicht, dann gibt es die Deutschen, die werden schon blechen. Unsere Geschichte macht uns für die Ewigkeit zum idealen Melkesel. Und genau da setzt der Grieche gerne an, denn er ist immer Opfer und unschuldig, die Deutschen sind immer Täter uns müssen zahlen.

Griechenland hat immer nur genommen, um seine Straßen zu asphaltieren, seine Gebäude aufzupeppen oder seinen Beamten 13. und 14. Monatsgehälter zu zahlen. Auf die Idee, etwas im Sinne der Solidarität zurückzugeben, etwa in Form eines effizienten Steuersystems, ist man nicht gekommen, das würde dann wohl zuviel Selbstaufgabe bedeuten. Diese kann man dann umso lauter von anderen Staaten fordern.

Immerhin, diese EU, in Wahrheit eine riesengroße Umverteilung für Lobbyisten und Hochbeamte, hat ja mit dem Friedensnobelpreis gezeigt, was sie angeblich sei, eine friedensstiftende Vereinigung. Das lässt sie sich ordentlich durch Steuergelder "honorieren". Am liebsten durch deutsche.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 15:47 Uhr
Dietmar Blum

Und in der hiesigen Nation

der Euro-/Europaphantasten werden die Rentner neuerdings von den Finanzbehörden gnadenlos drangsaliert: alles zu einem höheren Zweck.

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Patrick Stein
Patrick Stein (bud3030) - 20.02.2013 13:29 Uhr

schuldenschnitt...

wäre das einzig sinnvolle gewesen. oder eben der austritt griechenlands aus der eurozone, was dem gleich gekommen wäre. die situation in griechenland ist weder für die bevölkerung noch für die geldgebenden staaten akzeptabel.
zum IWF lässt sich sagen, dass sie mit ihrer radikalen gläubigerpolitik schon manches land an den rande eines zusammenbruchs gebracht haben.

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Ronald Gruenebaum

Klaro

Die griechische EU-Kommissarin hat diesen Schuldenschnitt zum Jahresende vorgestern bereits in einer Rede vor dem griechischen Parlament angedeutet (obwohl sie für dieses Thema nicht zuständig ist).

Man kann den Griechen alle Schulden erlassen und sie wären im selben Schlamassel in wenigen Jahren.

Die Griechen wollen es wohl nicht begreifen, dass sie als Kollektiv das Problem sind. Allerdings ist die Vorstellung, dass Europa auf Daueralimentierung der Griechen schaltet, ziemlich weltfremd. Auch Herr Hollande kann nicht mehr bieten als schöne Worte, wie gestern gesehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 14:16 Uhr
Alexander Pfaff

Wieso?

Eine Daueralimentierung von schwachen EU-Staaten liegt doch im zukünftigen Interesse der Fransozen oder glauben Sie, daß Frankreich Strukturreformen durchführen wird, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und selbst aus der Krise zu kommen. Lieber weiter das Leben genießen, große Sprüche klopfen und den Michel schuften und zahlen lassen.

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Christoph Kuehnen

Achtung

dieser Artikel ist äußerst manipulierend.
Hier wird der "Rechenfehler" auf dessen Basis gerade eine ganze Volkswirtschaft an die Hunde verfüttert wird so dargestellt, als wäre das Problem vergleichbar mit einem Schüler, der seinen Turnbeutel vergessen hat.
Eine Vielzahl von Ökonomen setzt den Multiplikator sogar bei 2,5+ an.
Derjenige, der zurecht das Problem beim Namen nennt, ist auf einmal Populist.
Es zeichnet sich ein Neoliberaler dadurch aus, dass der Multiplikator zu niedrig angesetzt wird und dadurch in der Haushaltspolitik obsolet macht.
Dass die Neoliberale Misswirtschaft sich gerade an der Realität die Zähne ausbeißt, hat längst jeder begriffen. Nur die Medien, die das Volk erst mündig machen, die nicht.

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Enrico Eder
Enrico Eder (ono22) - 20.02.2013 13:06 Uhr

Schade!

Endlich mal, dacht ich, erscheint hier ein guter kritischer Artikel zur Eurokriese. Denn schließlich wär das Material doch bestens geeignet dafür! Aber pustekuchen!
Leider hat der Autor vergessen zu erwähnen das der Herr Blanchard im Anschluß zu seinem eingestandenen Multiplikatorfehler sagte, dass genau dieser Fehler die Krise weiter verschärft hat. Da letztlich die gesamte Eurorettungspolitik auf diesen Modellrechnungen basieren bleibt kurzum nur ein Schluss den wir alle ziehen sollten. Die Eurorettungspolitik momentan hilft in keinster Weise die Krise zu lösen sondern eher sie noch zu verschärfen.
Natürlich ist dies im Jahr der Bundestagswahl eine Information die gut zu schützen ist, schließlich hängt die Wiederwahl, die im übrigen schon beschlossene Sache ist für die EU, von Frau Merkel ab.
Also für mich gebührt dem Herrn Blanchard allergrößter Respekt, den er kann zumindest seine eigenen Fehler erkennen und eingestehen wenn etwas fehlerhaft ist.

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N micic
N micic (danenffm) - 20.02.2013 12:55 Uhr

Meine Erfahrungen

Ich habe in den letzten Jahren Griechenland mehrfach bereist. Auf den Inseln Santorini und Mykonos bestanden die Zimmervermieter auf Barzahlung (dafür gebe es einen guten Preisabschlag vom Internetpreis). Natürlich haben wir keine Quittung oder Beleg erhalten. Die britisch-griechischen Hausbesitzer auf Mykonos haben erzählt, dass die Genehmigungen für den Bau des Swimmingpools (Erweiterung auf einem benachbarten Stück Ödland) mehr als 10 Jahre gedauert haben. Taxis sind auf beiden o.g. Inseln Mangelware und völlig überteuert, dies aufgrund der antiquierten Taxigesetze, teilweise mussten wir als Sammeltaxi fahren. Essen und Getränke auf beiden Inseln völlig überteuert und nie eine Quittung erhalten. In Athen ähnliches erlebt. Nun, dies sind meine Erfahrungen. Herr Tsipras sollte vielleicht mal seinen Landsleuten auf die Finger schauen und versuchen an die geschätzen 300 Milliarden Euro (gebunkert alleine in der Schweiz !) zu kommen, bevor weitere Schuldenschnitte kommen!

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Closed via SSO

Auf Deutsch: Die Griechen sind 3x unfähiger irgendwann ihre Schulden zu bezahlen,

als dem IWF von der Brüsseler Euro-Gruppe suggeriert wurde. Nun ja, der IWF besteht auch nur aus Menschen und ist beeinflußbar. Bei den Deutschen klappt ja alles ganz prima, - mit dem Lügen und Betrügen, weil Merkel und Schäuble als Laienspiel-Vorstände sich alles von "Hinz und Schulz" glauben lassen machen. Aber immerhin, die nächste Vorstellung in wenigen Wochen, wenn nur noch eine Woche Zeit sein wird, Griechenland vom letzten, allerletzten Pleitetermin zu retten sein wird, steht selbstverständlich bevor und dann wird wieder die Versprechungs- und Beteuerungsmaschine angeworfen. Vielleicht ist dann der IWF wacher und läßt sich nicht hinters Licht führen.
Einen Rechenfehler vorzugeben, ist eine Beleidigung der dümmsten aller EU-Bürger. Das war kein Fehler, die haben die Troika ganz einfach massiv betrogen. Wie immer und immer weiter...

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Christian Schubert

Es läuft schlecht!

Es läuft schlecht in Griechenland!
Millionen Arbeitslose und das Geld der Deutschen Steuerzahler kommt natürlich nicht wirklich beim griechischen Volk an; das bekommen die Banken und Lobbyisten!
Ich war von Anfang an gegen den Euro und selbst jetzt, wo jeder sehen kann das diese Einheitsbreiwährung eine dumme Idee war, machen die Politiker weiter!
Meine Freunde vom "Orden der Patrioten" haben recht, wenn Sie fordern:
"Wir brauchen eine neue Regierung, die zum Wohle Deutschlands handelt!"
Also: Macht bei der nächsten Wahl euer Kreuz bei einer Partei die zum Wohle Deutschlands handelt, sobald sie an der Macht ist! Die "Freien Wähler" und die "Deutsche Konservative Partei" sind ganz gut.....

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Erwin Stahlberg

Rechnen ist nicht jedermanns Sache

Gerade die „EU-DIRIGENTEN“
offenbaren hinter ihren stark entwickelten Quassel-Fähigkeiten,
erschreckende Rechenschwächen
(bei riesigem Beamten-Apparat!).

Dieses verbunden mit total fehlendem
VERANTWORTUNGSGEFÜHL ,

müßte j e d e n EUROPÄER sich schütteln lassen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 16:05 Uhr
Dietmar Blum

Alle Indikatoren der Vergangenheit

lassen diese Annahme des IWF, gelinde ausgedrückt, naiv erscheinen.

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Ronald Gruenebaum

Rechenfehler

Es handelt sich wohl kaum um einen echten Rechenfehler.

Der IWF hat angenommen, dass die Griechen ihr Land wirklich retten wollen - mit harter Arbeit, Unternehmergeist, Steuerehrlichkeit, Reformwillen, Gemeinschaftssinn.

Diese Eigenschaften haben die Griechen aber offenbar nicht.

Es geht also um ein kulturelles Missverständnis.

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henning strothjohann

den nächsten Schuldenschnitt hat tsirpas auch schon angekündigt und dann werden die

deutschen Garantien schlagend. Die privaten Investoren mußten 2011 schon auf 80% verzichten, nun sind die Staaten, die EZB und der IWF an der Reihe!

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Jens Frisch
Jens Frisch (frischer) - 20.02.2013 11:31 Uhr

"Linkspopulist"

"Statt des vom IWF verwendeten Multiplikators von etwa 0,5 hätten, je nach Umständen und Land, Multiplikatoren zwischen 0,9 und 1,7 eingesetzt werden müssen."

Wenn der IWF selbst einräumt, sich verrechnet zu haben, wieso ist Tsipras dann ein "Linkspopulist", wenn er das auch so benennt?

In unseren Medien hat es sich scheinbar etabliert, die Wahrheit als Populismus zu diffamieren - konnten wir auch schon in Deutschland erleben - ich sage nur "Eurorebell Schäffler".

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 13:19 Uhr
Konstantinos Dafalias

IWF-Experten???

Na so eine Überraschung, mit so einem Extrem-Sparprogramm würgt man eine Ökonomie komplett ab. Das konnten die Experten im IWF ja nicht ahnen.

Komisch, jeder Bürger mit ein bisschen Hausverstand hat das voraus gesehen und die Medien haben es auch groß angekündigt. Vielleicht sollten die Experten des IWF einmal Zeitung lesen. Zeitung lesen bildet.

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Gerhard Storm

GR schlau auf weiteren Geldfluss bedacht, auf Dummkopfgeldgeber EU, EZB u. IWF abgestellt!

Um den dilett. Geldgebern von Schummelunion, Schummelbank u. La Garde-verwirrtem IWF wieder einen formalen Zahlungsgrund zu liefern, setzten die Griechen schlau die Mär vom Rechenfehler in die Welt. Dieser müsse dazu führen, dass die nächsten zig Mrd anstandslos transferiert werden. Es fehlen nur noch die üblichen Accessoires wie Zeitdruck, Kanzlerwunsch - ich möchte, dass GR im € bleibt - u. der GR-Hilfeschei, dass der € kaputt geht, wenn nicht weitere Gelder von den o.a. Dummköpfen geliefert werden. Die Multiplikatoren der Krise werden im übrigen bald abgelöst werden von einer viel schlimmeren Potenzierung der GR- Malaissen. Entscheidend für diese neg. Entwicklung sind, was im Artikel nicht zum Ausdruck kommt der viel zu große unfähige u. korrupte GR-Beamtenapparat u. analoge Politiker. Der GR-Beamtenapparat kostet rd. 2 Drittel des GR-Haushalts! Geld für Schuldentilgung fehlt, aber man geht in GR davon aus, dass die Troika-Dummköpfe weiter brav zahlen. D besonders, wie dumm!

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Closed via SSO

Lächerlich

In so einem Land hunderte von Milliarden Euro versenken, für letztlich nichts und wieder nichts. Solange GR von der EU alimentiert wird, wird sich in GR nichts ändern, weil die Griechen begriffen haben, dass die EU niemals zugeben wird etwas falsch gemacht zu haben, und es in Zukunft anders tun zu müssen. Die EU ist nämlich unfehlbar.

200 Mrd hat "man" GR schon geschenkt. 100 Mrd kommen locker noch dazu, und auch das wird nicht das Ende der Geschenkepolitik sein.

300 Mrd ... damit könnte man, hmmm, das gesamte europäische Bildungssystem sanieren, Forschungseinrichtungen (NB. das LHC in Genf kostet schlappe 5 Mrd) in großen Stil bauen, bahnbrechende Wissenschaftsprojekte initieren, allen Rentnern ein anständiges Leben finanzieren ... usw usw usw

Aber die Geldvernichtung in GR ist uns halt wichtiger, und die Mutti und ihr Hofstaat werden dafür mit einer dritten Amtszeit belohnt werden.

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Markus Teuber

"Wirf den ersten Stein" -

denn Du bist unschuldig" . So steht es in der Bibel.
.
Jaja Frau Baiser-alle sind schuld -die Weltbank,der IWF,Washington eh,die Deutschen im Besonderen...- nur die Griechen ,die sind natürlich völlig unschuldig an ihrer Lage.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 11:57 Uhr
Alexander Vowinkel

Ich erinnere mich anders

Niemand, der mich kennt, würde mich als bibelfest bezeichnen, aber das Zitat lautet anders:

"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie."
bzw.
"Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie"

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franz  feldmann

Schuld sind immer die Anderen!

Die Dreistigkeit, mit der man in Athen wohl darauf spekuliert, dass selbstverständlich die Anderen für Griechenland verantwortlich sind, würde mich als Grieche tief demütigen. Als Deutscher emfpinde ich hier nur noch Wut und Abscheu.
Griechenland kann seine Problem vollständig selbst lösen, wenn es denn um das Einfrieren der Konten griech. Steuerflüchtlinge im Ausland bittet und diese zur Tilgung der griech. Staatsschuld heranzieht. Aber da passiert komischerweise gar nichts! Statt dessen destabilisiert man die eigene Gesellschaft nach unten und nimmt hin, dass Mengen obdachlos werden. Es geht gar nicht um "Schuld", es geht um Effiziens : warum den großen Hahn beiseite lassen und dafür den kleinen Hahn immer mehr zudrehen. Darüber sollten Leute wie Tsipras nachdenken.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 13:21 Uhr
Konstantinos Dafalias

England

Und Sie glauben ernsthaft, die Schweizer und Engländer werden dem gern nachkommen und sich damit ihre wirtschaftliche Grundlage rauben?

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Albert Sommer

Der kleine Kommunist

soll sich doch nicht so aufregen.

Nach der Bundestagswahl im Herbst wird ihnen doch die "bedingungslose" Hilfe seines tiefroten deutschen Gesinnungsgenossen .......brück unter Zuhilfenahme massiver Steuererhöhungen hierzulande sicher sein.

Und auch die grünen Steigbügelhalter dieses zukünftigen „Erfolgskanzlers“ -der in seiner Vergangenheit bereits NRW "erfolgreich" ins Pleitenirvana führte- werden Freudenschaum auf ihren Mündern tragen, endlich den letzten Rest deutschen Bürgertums in den solidarischen (EU)Untergang geleiten zu dürfen.

Sozialismus nennt man heute eben Friedensprojekt!

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Jürgen Dannenberg

Ich bin mir sicher

die Griechen glauben ihre eigenen Lügen und Verdrängungen, und betrachten diese auch noch als Wahrheit.
Auch die Politiker in Deutschland wollen einfach nur glauben, aber Griechenland ist einfach nicht kompatibel zu Deutschland und dem Euro. Da beißt die Maus einfach keinen Faden ab.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 13:23 Uhr
Konstantinos Dafalias

Vorurteile

Lustig, Tsipras und die Gewerkschaften polemisieren weit jenseits der Realität und hier im Forum wird gleich extrapoliert auf die Meinung von 10 Millionen Griechen.
Natürlich hat das Volk die Sparmaßnahmen satt, weil es leidet. Und nicht den versprochenen Erfolg bringt, den die tollen Experten von EU und IWF vorausberechnet haben. Wer soll dem griechischen Volk das verübeln.

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20.02.2013, 10:22 Uhr

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