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Griechenland Erniedrigte und Beleidigte

 ·  Die griechisch-deutsche Schmähkultur blüht. Präsident Papoulias fragt, wer denn Herr Schäuble sei, „dass er das griechische Volk beleidigen kann?“ Das griechische Volk indes behält sich das rhetorische Verprügeln der eigenen politischen Klasse gern selbst vor.

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Yilmaz Özdemir

Korrektur: Fehler der politischen Klasse?

Ich lese immer wieder, dass die griechischen Politiker in der Vergangenheit Fehler begangen hätten.
Verschwiegen wird aber, dass Griechenland Mitglied der EU war und ist. Hierbei treten folgende Punkte auf:
1. Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, aber auch Frankreich und in den 1990´ern auch Deutschland haben sowohl vom EU - Strukturfond, als auch vom Agrarfond im höchsten Maße profitiert. Allein 2011 betrugen die EU- Ausgaben für den Kohäsionsfond (Wettbewerbsfähigkeit & Angleichung der Regionen) rund 45% des Haushalts, 31 % Direktbeihilfen an den Agrar und 11% für die Ländliche Entwicklung. Also knapp 88 % des EU - Haushalts fließen an Angleichung der Regionen, Agrar und Entwicklung. Das schon seit Jahren (Quelle: EU).

Ich frage mich:
Ist denn seit Jahren keiner in den EU - Institutionen auf die Idee gekommen zu fragen, wo die Gelder geblieben sind? Oder hat man diese Leute einfach zum Schweigen gebracht?

Wer heute so tut, als wäre er der Musterschüler, ist der Mittäter!

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Roman Gerhard Urbanek

Krisen -Bewältigung ist nicht mit “ Volksverhetzung “ sondern nur mit kühlem Kopf machbar !!!

Dass die Frau Bundeskanzlerin Merkel und der Bundesfinanzminister Schäuble
in der Sache hart bleiben müssen, kann doch kein Mensch mit einem so genannten
gesunden Menschenverstand wirklich in Frage stellen.
Die deutschen Entscheidungen werden vertreten , um die EU und Euro-Zone zu retten
und nicht von Schmarotzern und notorischen Schuldenmacherei seit Generationen von
EU- Staaten zerstören zu lassen!
Deshalb sollten Berichterstatter und Journalisten ausländischen Medien der Staaten bzw.
notirischen Schuldenmacher der Euro-Zone und EU nicht hämisch und schadenfroh über
Deutschland herfallen, um seine Position in der EU und Euro-Zone zu schwächen.
Denn durch ihr jahrelanges Schweigen darüber tragen sie Mitschuld an dieser Katastrophe!!!

Also wer selbst im Glashaus sitzt, soll sich hüten mit Steinen zu werfen, denn
sonst könnte der Sturm oder die eigene Staatspleite durch die kaputten Scheiben
schneller über sie kommen, als sie anscheinend denken können!

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Mario Rutar
Mario Rutar (Rufaz) - 18.02.2012 11:02 Uhr

Die Reaktion erinnert mich an eine Geschichte aus Österreich...

Das ist jetzt so ca. 2-3 Jahre her, da gab es bei uns in Österreich eine neue "Mode" unter organisierte Bettelbanden (vornehmlich aus dem osteuropäischen Raum "importiert", wie ich wohl nicht weiter ausführen muss): Das ware die sogenannten "Spuckbettler". Wenn nun der edle Spender durchaus nicht edel, sprich freigiebig, war, wurde ihm vom jeweiligen Bettler einfach ins Gesicht gespuckt. An sich eine recht amüsante Anekdoten, wenn da nicht das Problem gewesen wäre, dass viele von diesen "Sandlern" TBC hatten. Die Griechen erinnern mich in ihrem wehleidigen Geschrei an eben diese Bettler-Banden...

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Stefan Weist
Stefan Weist (weist) - 17.02.2012 19:02 Uhr

Wo ist die Perspektive?

Das, was jetzt immer wieder von der Troika gefordert wird, ist seit 2 Jahren nichts Neues, es ändert sich nur nichts in Griechenland. Und wenn man (wenn auch ungeschickt) anbietet "Berater" zu schicken, wird wieder Nazi-Deutschland ausgepackt. Natürlich kann mit ständigen Kürzungen die Wirtschaft nicht angekurbelt werden aber man kann schon gar nicht auf unabsehbare Zeit regelmäßig Milliarden überweisen, ohne Perspektive. Es war schon immer so: wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird.
Vielleicht ist es jetzt an der Zeit einen anderen Weg zu gehen!

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Heiko Steinmann

in Grossbritannien genau das gleiche...

verstehe nicht richtig, weshalb man sich ueber kanzlerin merkel in nazi-uniformen in griechischen zeitungen aktuell besonders aufregt! in grossbritannien passiert genau das gleiche: siehe the times, daily mail. aendert natuerlich nichts an der tatsache, dass das alles geschmacklos und traurig ist im jahr 2012, nach jahrzehnten europaeischer einigung(sversuche). gruss aus london

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Michael Knoechelmann

demnächst Forderung zum Duell ?

die Reaktionen der Repräsentanten Griechenlands offenbaren, dass die dortige politische Klasse die Realität noch lange nicht begriffen hat und lern- und reformunfähig ist.
Dies sind mediterane Imponier-Reflexe aus der Degen und Pistolenzeit des 19. Jhrt.! Es fehlt nur noch die Forderung zum Duell oder gleich - die Kriegserklärung. ( Die Kulisse auf dem Foto mit Papoulias passt ja schon) Ein so stolzes Volk sollte auch fremde Hilfe ablehnen und eine eigene stolze Währung haben wollen.

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Herwig Schmidl

Ein Tunichtgut ist böse

Nun sind die Griechen beleidigt mit Deutschland, weil da offen ausgesprochen wird, was jedermann weiß: Das griechische System ist unfähig, sich wie ein ordentlicher Staat zu verwalten, geschweige denn, Steuern für den Staat und nicht für den Steuereintreiber zu kassieren. Dass es aber auch in der deutschen Natur liegt, den Mund weit aufzureißen, ist ebenso unbestritten, die "Bild"-Zeitung ist so eine Art Megafon ("Wir sind Papst" etcetc.)
Deutschland hat so wie ganz Europa, Österreich aufgrund seiner Geschichte vielleicht ausgenommen, keine Ahnung vom Balkan. Griechenland wurde seinerzeit in die EWG aufgenommen als Antwort auf das gestürzte Obristen-Regime - also aus politischen, nicht aus ökonomischen Gründen. Dann erzwangen Rumänen und Bulgaren unter dem Erweiterungskommissar Verheugen mit abenteuerlicher Prämisse ihren Eintritt in die EU. Nächstes Jahr kommt das durch und durch korrupte Kroatien dazu. Der Balkan ist das Leichentuch des Vereinten Europas, und Europa sieht das nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 17:44 Uhr
Armin Wollf
Armin Wollf (AWG_2.Oh) - 17.02.2012 17:44 Uhr

Den Nagel traf es auf den Kopf

Genau!!!
Ja
so sehe ich das auch!
Sie haben warscheinlich nicht nur meine volle Zustimmung, sondern vielfach mehr, nur keiner traut sich mal was zu schreiben oder zu sagen! Dass ist traurig!
Beste Grüße

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Armin Wollf
Armin Wollf (AWG_2.Oh) - 17.02.2012 15:55 Uhr

nu is ma genung

Ich bin Jahrgang 1955 geboren, keinen Krieg musste ich erleben und bin wie Alle aus den den Jahren nach dem 2. Welt-Krieg durch Schule, Eltern usw. mit abgewöhntem Nationalstolz erwachsen geworden. Nun sehe ich Deutschefahnen in Greec verbrennen? Und ich soll denen die Schulden mit meinen Steuergeldern begleichen?
Es muß mal Schluß sein!!!
Aus Ende Nickolaus!!
Lasst des Land pleite gehen! denn die Wirtschaftleistung ist vergleichbar mit dem des Landes Hessen (auch von der Bevölkerungsdichte und übrigen Kennzahlen) und wenn man sich die (Bank-Pleite von Lehmann-Brothers) ansieht kann Griechenland ruhig kommen. Die Auswirkungen sind kalkulierbar. Warum in ein System weiter Geld pumpen das nicht fähig ist auch nur die Rentner die älter als 100 Jahre sind mal vor zu laden oder auch nur die Steuern einzutreiben? Griechenland muss weg, es muß richtig weh tun! Denn dann wagt Portugal oder Irland nicht sich auch so zu verhalten.

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Heider Heydrich

Das ist nun der große europäische Einigungseffekt

...den uns der Euro bescheren sollte. Er hat sich zum Spaltpilz entwickelt. Diese Tatsache kann sich Frau Merkel in ihr Stambuch schreiben. Wir sollten sehr schnell wieder zur Ausgangsidee des Europa der Vaterländer kommen und die ganze Brüssesler Kohorte in die Wüste jagen.

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Dominik Fe
Dominik Fe (fflying) - 17.02.2012 14:18 Uhr

griechen

Griechen studieren hier für ca. 10 jahre+ während sie monatlich überweisungen aus griechenland bekommen...

da könnte ich schon etwas neidisch auf sie werden, die stolzen griechen ^^

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dimi g
dimi g (creazyg) - 17.02.2012 12:04 Uhr

das bockige Kind ist nicht bockig sondern demokratisch

Viele sagen man soll dankend das Geld annehmen und nichts gegen die Politik der Deuscthen sagen, doch es ist nicht gegen Angela Merkel selbst oder die Deutschen an sich , sondern die MEthoden sind die eines Besatzers, vieles kriegen die Duetschen hier gar nicht mit zu mal die Duetsche Medienwelt nur teilweise Informationen durchsickern lässt. Wie würden sich die Deutschen fühlen wenn ein Russe, Franzose, oder Türke kommen würde und euch die Renten kürzen würde, wiewürdet ihr euch fühlen wenn man euch tglich Nazi SSchweine oder so schümpfen würde, so wie die Griechen als faul dargestellt werden, was faktisch und statistisch falsch ist. Wir verlangen ja nicht, dass die deutsche uns für 50 jahre Geld geben, wir möchten nur freie Luft zum atmen das wäre wirtschaftlich auch für die deutschen von Interesse. Wer war da als die Perser kamen, oder die Osmanen oder die Nazi Diktatur die Eurpäer schulden Griechenland mehr als nur Geld. Wacht auf wir fordern nur Gerechtigkeit

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 12:51 Uhr
Steven-Alexander Karnapke

Loorbeeren der Veergangenheit

schützen nicht vor den Fehlern von heute. Diese Regularien richten sich nicht primär gegen das griechische Volk, sondern gegen die Entscheidungen der Regierung in den letzten Jahren. Und würde Deutschland in diese Situation geraten hätten wir auch mächtig was falsch gemacht, was zumal heutzutage nicht ausgeschlossen ist, und wir würden uns in diesem Fall den gleichen Regularien stellen müssen. Die Spielregeln entscheiden nun einmal die Geldgeber, nicht die Nehmer. Das lernt man schon im Kindergarten.

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Udo Müller
Udo Müller (MMITH) - 17.02.2012 11:46 Uhr

Das ganze Geschacher um Griechenland ist brotlose Kunst

Last endlich die Griechen in Stolz und Würde ziehen. Mit immer mehr Geld auf Pump hat man noch kein einziges Problem gelöst, nur verwaltet. Es hat nur dafürgesorgt das man bequem so weiterwurschteln konnte. Kluge Menschen wissen das. Den meisten europäischen Politikern fehlt diese Erkenntnis.
Keine Hilfe von uns ist die beste Hilfe zur Selbsthilfe.
Mit so einem Präsidenten und einer Regierung die seit Jahren das eigene Volk verdummt hat, kann es keine Sanierung geben. Solange die Griechen nichts besseres aufzubieten haben wird es auch so bleiben. Die Maßnahmen der EU, EZB und IWF die sie der griechischen Regierung aufzwingen wollen strangulieren das giechische Volk nur noch mehr.
Die griechen benötigen einen Selbstreinigungsprozess, müssen erst ihre maroden Systeme (eine nicht funktionierende Verwaltung) gründlich reformieren. Dabei sollte man sie unterstützen aber auch nur wenn sie darum bitten. Die griechische Regierung mit samt ihren Präsidenten vedient keine Unterstützung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 12:45 Uhr
Steven-Alexander Karnapke

oder....

die 5 stärksten Investoren bilden einen Aufsichtsrat, bis das Land wieder auf eigenen Beinen stehen kann, so wie es in der Geschäftswelt Gang und gebe ist, denn darum geht es hier doch: Nur ums Geschäft. Das Prinzip hat sich doch in den letzten jahren so erfolgreich durchgesetzt. Das Ergebnis dieser Weitsicht sehen wir jetzt und weil das Allen so gefällt und die Breite Masse ja damit zufrieden ist, machen wir einfach so weiter ;) *bitte mit ironischem Unterton lesen*

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 17.02.2012 11:33 Uhr

In GR gibt es ein anderes Lebensgefühl

So ist das eben. Aber wer sich beleidigt fühlt, sollte auch ab sofort nicht mehr anderer Leute Geld in Anspruch nehmen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 12:38 Uhr
Konstantinos Dafalias

Sie schätzen die Griechen völlig falsch ein

Nach fast 2 Jahrtausenden Besatzung sind die Griechen sehr leidensfähig geworden, aber was seit der Krise an Hass und Schmähung von Deutschland kommt, ist wirklich nicht mehr erträglich.
Schauen Sie nur in dieses Forum.
Warum erstreckt sich der griechische Zorn nicht auf die Franzosen, die machen doch auch jede Menge Druck?
Denken Sie einmal darüber nach!

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Steven-Alexander Karnapke

Das bockige Kind........

wird doch immer gleich persönlich, wenn es nicht mehr argumentieren kann. Reiten wir auf der alten Nazi-vergangenheit rum, während wir doch ihr Geld so unbedingt wollen und brauchen. Vielleicht sollen wir noch Zahlungen alter Kriegs- und Völkermordsopfer aus Griechenland draufrechnen? Sehr erwachsen! Früher haben sich solche Kinder eine Backpfeife eingefangen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 12:34 Uhr
Konstantinos Dafalias

Sehr höflich

aber es sind genau diese Äußerungen, die in Griechenland den Unmut erzeugen.
Berlin lebt auch hoffnungslos über seine Verhältnisse, ich lese aber nirgends so abschätzige Einträge über die unreifen Kinder.
Davon abgesehen weigert sich übrigens Deutschland seit über 70 Jahren mit der Nazi-Vergangenheit aufzuräumen, indem es das Geld zurück gibt, das es während der Besatzungszeit aus der griechischen Staatskasse gestohlen hat.
Mit 70 Jahren Zinseszins kommt da ein schöner dreistelliger Milliardenbetrag zustande.
Aber statt dessen "leiht" man lieber Geld und erpresst Griechenland und polemisiert.

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Hans-Georg Rensing

Ähnlichkeit mit Schundfernsehen

Es ist mir zwar fast peinlich es zuzugeben, aber ich habe schon mal die sog. Dokumentarsendungen aus dem Bereich der scripted reality gesehen, in denen z.B. hoffnungslos überschuldete Paare mit der Privatinsolvenz kämpfen. Die verhalten sich da in Teilen so, wie die griechische Bevölkerung es dem Medienanschein nach tut. In den lachhaften "Dokumentationen" weinen z.B. Frauen, die ihre wöchentliche Maniküre nicht mehr machen lassen oder nicht mehr beim Versandhandel bestellen dürfen - auf Befehl des Insolvenzverwalters. Die dort gezeigten Menschen beschweren sich dann auch häufig und sehen sich ihrer Würde und Menschrechte beraubt. Ganz besonders schwerwiegend scheint der Verlust des folgenden "Menschenrechts" zu sein: nicht existierendes Geld ausgeben zu dürfen, bzw. auf Kosten anderer leben zu dürfen. Trotz des wie bereits erwähnten scripted reality-Charakters dieser Sendungen, scheint es ein solches Selbstverständnis tatsächlich zu geben, z.B. in Griechenland. Traurig!

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andreas lück
andreas lück (64al) - 17.02.2012 09:10 Uhr

spontan

meine frau, krankenhaus-ärztin und politisch (leider) leidenschaftslos reagierte wie aus der pistole geschossen. "na, dann würde ich von denen doch kein geld mehr nehmen"
bitte schön. ihr stolzen griechen.

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Erhard Grund
Erhard Grund (ErhGrund) - 17.02.2012 08:36 Uhr

Papadingsbumms

Was beschwert sich der mann? Soll er doch froh sein, daß Deutschland ihn seinerzeit aufgenommen hat, als er es nötig hatte. Und bei der gelegenheit: wer hat eigentlich sein studium in D bezahlt? Daß die Deutschen über steuern und erzwungenen verzicht auf angemessene löhne, rente, bafög und Hartz 4 sein üppiges salär bezahlen, ist ihm wohl entgangen? Gäb es hier in der BRD endlich eine volksabstimmung über diesen EU-zirkus, dann wär der ganze zauber schon zu ende.

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Eberhard Stoeckel

Sykophanten

waren schon im alten Griechenland zu finden. Vielleicht ist der griechische Präsident schon in seiner Schulzeit dort in die Lehre gegangen. Ein Studium in Deutschland hat ihm dann die weitere Qualifikation gegeben: "Wie kann ich die Deutschen am wirksamsten in ihrem Selbstbewusstein treffen?" Aber wenn's ums Geld geht, hört nicht nur bei den Deutschen der Spaß auf.

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Joachim Mummot
Joachim Mummot (jmummot) - 17.02.2012 01:11 Uhr

In vielen Kommentaren wird befuerchtet Europa koenne "am Ende" sein. Das glaube ich nicht

gleichwohl ich ueberzeugt bin, dass sehr harte Zeiten auf Europa und Deutschland zukommen werden und der Euro so nicht bestehen bleibt. Der Euro und Europa sind jedoch zwei verschiedene paar Schuhe. Die deutsche Seite muss nach dem alten Jesuitenmotto auftreten und handeln: "Suaviter in modo, fortiter in re", also leiser werden, kein Porzellan zerschlagen, nicht mit rauen oder groben nationalen Toenen verschrecken oder reagieren und andere gegen sich - offen - aufbringen und so Solidarisierungseffekte in Gang setzen - gleichzeitig knallhart in der Sache agieren, Zahlungen ebenfalls verschleppen, einfrieren oder reduzieren, aber zusehen, dass man sich nicht poltisch-historisch den Schwarzen Peter zuschieben laesst. Das ist eine Sprache, die verstanden wird, wie ich im geschaeftlichen Umgang in P und S lernen musste. Meines Erachtens sollte man sich von den PIGS zu trennen suchen oder umgekehrt mit FI, F, NL und anderen eine Union vorbereiten, wie es Herr Henkel vorgeschlagen hat.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 19:20 Uhr
Joachim Mummot
Joachim Mummot (jmummot) - 17.02.2012 19:20 Uhr

Vielen Dank fuer Ihre Antwort! Sicher haben Sie recht: anfaenglich gibt es Verwerfungen beim

Export und auf dem Arbeitsmarkt. Die kommen ohnehin in Kuerze! Aus eigener Anschauung: in Lateinamerika, ES und P kauft man selten ein dt. Import-Produkt, weil es guenstig ist - die sind schon lange teuer im Verhaeltnis. Demgegenueber sind die Gewinne, die mit Rohstoffen z.B. in BR od. RUS generiert wurden und werden, immens. Schauen Sie sich die Anstrengungen der deutschen Wirtschaft und Politik fuer den Zugang, Kauf und die Sicherung von Rohstoffen an, dann wird einleuchten, dass sich Rohstoffe durch den Nordeuro/die Rueckkehr zur Mark verbilligen liessen. Kosten-Effekte der Neuwaehrung wuerden somit vermindert. Mag sein, dass Laender wie DK u. S kleiner sind, aber S hat eine aehnliche Wirtschaftsstruktur wie wir (siehe Export und Arbeitslosenquote v. S). Wenn die neue Waehrung stabil gehalten wird, dann koennten die riesigen Schulden getilgt, Investitionen getaetigt werden - Ihre Kinder und Enkel werden es Ihnen danken. Ueber die angefuehrten "Euro-Oekonomen" schweige ich lieber.

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Daniel Nemethy

Nord-Euro? und die Folgen?

Sie müssen aber auch weiterdenken. Sobald das die "schwache" Südstaaten den Euroraum verlassen, die Euro wird stark. So stark, dass die günstige Kurse den Export der Eurostaaten nicht mehr unterstützen werden. Die Ausfuhr für die deutsche Industrie wird zurückgehen. Das heißt weniger Standorten in Deutschland, weniger Arbeit, schrinkenden Wohlstand. Sie müssen verstehen dass die Ökonomen, die Euro beibehalten wollen sind nicht dumm, und sind nicht nur von Solidarität bewegt.

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Oliver Titze
Oliver Titze (Flight) - 17.02.2012 01:02 Uhr

Wenn die EZB nicht wäre

man muss das Volk verstehen, die Politiker aber nicht. Die EZB kauft illegal Anleihen und ist somit größter Gläubiger. Wenn Griechenland in dieInsolvenz geht (wo es schon längst sein sollte) dann zahlt der Steuerzahler das Drama. Aber lieber ein Ende mit Schrecken. Zu meinen Landsleuten sage ich 90% haben das System mitgemacht. Soviel Olivenbäume kann man auf der ganzen Insel Kreta nicht Pflanzen die von der EU Subventioniert wurden. Freunde, räumt in eurer Regierung auf, stellt sämtliche Finanzbeamten vom Dienst frei und organisiert das Finanzsystem Übergangsmäßig neu. Dann bekommt ihr auch Steuereinnahmen rein. Solange die Prüfer in "unseren" Hotels nach wie vor erst einamal stundenlang bewirtet werden und einen Briefumschlag unter der Serviette finden, solange ändert sich nichts.

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Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.

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