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Gemeinsame Brigade Bundeswehr erstmals in Frankreich

 ·  Für die Bundesregierung ist das Vorhaben von „hoher symbolischer, historischer Bedeutung“. Der französische Staatspräsident Sarkozy und Bundeskanzlerin Merkel haben sich darauf verständigt, eine Bundeswehr-Einheit der deutsch-französischen Brigade auf französischem Boden zu stationieren, voraussichtlich im Elsass.

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Der französische Staatspräsident Sarkozy und Bundeskanzlerin Merkel haben sich bei ihrem Treffen in Paris am Montag darauf verständigt, eine Bundeswehr-Einheit der deutsch-französischen Brigade auf französischem Boden zu stationieren, voraussichtlich im Elsass. Das bestätigte der Elysée-Palast am Mittwoch. Damit kommt Bundeskanzlerin Merkel der französischen Seite weit entgegen.

Frankreich hatte im Zuge einer umfassenden Standortreform im Juli die Schließung seiner Kasernen in Saarburg, Immendingen und Donaueschingen sowie eine Personalreduzierung in Müllheim angekündigt. Als Reaktion auf deutsche Proteste gegen diese Sparbeschlüsse unterbreitete Premierminister Fillon das Angebot, eine deutsche Einheit der deutsch-französischen Brigade in Frankreich zu stationieren und aus deutschen Mitteln zu finanzieren.

Im Gegenzug erklärt sich Frankreich bereit, einen Teil seiner Truppen auf deutschem Boden zu belassen, vermutlich in Donaueschingen. Der stellvertretende deutsche Regierungssprecher Thomas Steg bezeichnete das Vorhaben als Entscheidung von „hoher symbolischer, historischer Bedeutung“. Die deutsch-französische Brigade wurde 1990 in Dienst gestellt und ist Teil des Eurokorps.

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Von Berthold Kohler

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