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Gaucks Grundsatzrede „Nicht deutsches Europa, sondern europäisches Deutschland“

 ·  Bundespräsident Gauck warnt vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich für eine tiefere Integration in der EU aus. Sorgen der EU-Partner vor einer deutschen Dominanz weist er zurück.

Artikel Bilder (5) Video (3) Lesermeinungen (442)
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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 22.02.2013 16:03 Uhr

BP. Gauck, wird für seine Rede von allen Parteien gelobt...

nur, dass Volk sieht es anders.
Was läuft hier schief?
Sind denn nicht die Parteien, vom Volk gewählt?
Oder, soll das Volk wenn es unzufrieden ist, Kuchen essen?
Also Herr BP. Joachim Gauck, sind sie ein Präsident der Parteien oder ein Präsident des Deutschen Volkes!

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 15:49 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 23.02.2013 15:49 Uhr

Aber Herr Tiefert

Wo sien all die imme rlatstark nach dem GG rufen? Und nach dem GG wurde der Praesident gewaelt. Ob der Mann mir zusagt oder nicht, ist doch nicht entscheident. Diese Heuchelei sollte aufhoehren! Sie eine Damen und Herren sind NICHT die Mehrheit, sie sind eine kleine Minderheit!

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Simon Eichendorff

Gelenkte Demokratie

Manche haben es noch nicht gemerkt: die Politiker regieren gegen das Volk in unserem Land. Z.B. ist eine Mehrheit gegen den Afghanistankrieg, aber keine der (wählbaren) Parteien bietet ein Nein zu diesem Krieg an. Ähnlich ist es mit Europa, vor allem mit der Eurorettung. So leicht wird eine "gelenkte" Demokratie daraus.

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Herbert Weidinger

Herr Tiffy

Ich möchte ja nicht stören, aber EU-kritische Parteien werden praktisch nicht gewählt. Vielleicht stimmt an Ihrer melodramatischen Darstellung doch etwas nicht.

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Fritz Garbor

Gauck ist ein herrschaftlicher Prediger von der Kanzel aus, so wie in der DDR- Kirche

gelernt und innerhalb der Kircha auch in Ordnung, das gilt aber nicht für die Politk!
Der Mann hat in der Politik nichts zu suchen!

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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 22.02.2013 17:29 Uhr

@ H. Henseler

Sie haben Recht, ich habe kein Mandat für das Deutsche Volk zu sprechen.
Brauche ich auch nicht, ich bin das Volk - wie jeder andere im Forum!
Wie so viele Deutsche, bin auch ich, gegen ESM, Fiskalunion, Eurobond usw..
Wenn Sie sich damit nicht identifizieren können, so ist es Ihre Sache, aber nicht desto trotz, habe ich das Recht so zu schreiben oder zu sprechen!

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Hans henseler

Lieber Herr Tiffert, wer hat Ihnen denn ein Mandat erteilt

fuer das deutsche Volk zu sprechen?

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Max Schmid
Max Schmid (CH-Gast) - 22.02.2013 15:58 Uhr

Endlich, Hallelujah !

Nach der Rede von Hrn. Gauck, wird die Korruption in GR sofort aufhören, GR wird die Arbeitslosigkeit von 26% auf 5% reduzieren, vom letzten Platz der Wettbewerbsfähigkeit in der EU die Nr. 1 werden. Analog für Spanien, Italien, Portugal, Frankreich...
Hr. Draghi wird die EZB-Notenpresse sofort anhalten, die 2000 Mia. deutschen Schulden werden sich in nichts auflösen. Die wertlosen 700 Mia. Target2 Papiergeld bei der Bundesbank werden pures Gold...
Ein Paradies auf Erden entsteht. Hallelujah !

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Fritz Garbor

Seit dem Ende der veralteten Beherrschung des Westens durch den weltlichen Kriegeradel

ab 1789/ 1918 werden unsere Länder zunehmend durch Polit- Priester bürgerlichen Hintergrundes beherrscht, die sich dabei als liberal- demokratische Führer ausgeben, dies aber nicht sind.
Das Problem dabei: Politische Gestaltung braucht tatsächlich Herrschaft und nicht nur Führung.
Wir wollen aber keine neuen Herrscher, auch keine demokratisch legitimierten, und der ökonomische Liberalismus läßt das auch nicht zu: Wir wollen ganz ganz freien Markt!!
Deshalb erhalten wir Wölfe im Schafspelz!
Pfarrerstöchter und Pfarrer als Politiker!
Schon diese Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts,der Versailler Vertrag, war das Kind des calvinistischen Priestersohnes Präs. Wilson.
Diese Leute konstruieren theologische Ordnungen nicht für den Himmel, also eine Metaphysik,sondern für die Welt, also politische Konstruktionen - ganz ähnlich wie die Sozialisten oder die Faschisten!
Jetzt ist es mal wieder soweit, eine Großkonstruktion auszubilden: Das Großimperium der Menschenrechte Heil dir Europa.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 01:56 Uhr
Philipp Laurisch

herr Bujtor

Es muss richtig heißen BISLANG schrecklichste Zeit der Weltgeschichte...

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Fritz Garbor

Bitte erst lesen, dann schreiben.

....

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 23.02.2013 16:10 Uhr

Herr Garbor Sie haben die schrecklichste Zeit der Weltgeschichte vergessen!

Die Zeit von 1917-1989. Zuerst fingen die Kommunisten an, dann kamen, 33, die Nazis dazu. Und der Krieg, zusammen mit den Verfolgungen wurden dann meh als 300 Millionen Menschen ermordet!!! Was wollen Sie noch?

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Fritz Garbor

@Henseler Vordergründig haben sie recht mit Frankreich, aber Im Hintergrund zog

der Calvinist und Puritaner und Welterlöser W. Wilson die Fäden!
Er hätte Frankreich locker bremsen können, er wollte das aber nicht, um den Druck auf D. zu erhöhen, ohne sich selbst (der Predigersohn!!!) die Hände schmutzig zu machen!
Mein Argument entschuldigt dabei in keiner Weise das damals hochhysterische Sozialisten- Frankreich.
Ich argumentierte hier und moralisierte nicht!
Ich bin ja hier -im Gegensatz zu ihnen - kein Prediger! Alles klar?

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Hans henseler

Natuerlich, aber es ist ein grosser Unterschied ob wir 80 Mio oder 350 Mio sind

Wir brauchen einen europaeischen Binnenmarkt um minimal konkurrenzfaehig zu sein,
aber auch mit diesem Binnenmarkt muessen wir uns sehr warm anziehen um einigermassen
ueber die Runden zu kommen.

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Klaus Demota

Keine Panik!

Schon zu Zeiten von Karl Marx standen Europäer Indern & Chinesen (& vor allem Japanern) gegenüber.

Die Japaner haben die gesamte Unterhaltungselektronik & preiswerte Automobilherstellung übernommen zu Zeiten der EWG. Die Chinesen die gesamte "schmutzige" Produktion zu Zeiten der EU.

Was soll also dieses nutzlose Beamtenkonstrukt genau aufhalten?

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Jürgen Dannenberg

Hans henseler

Stehen wir denen nicht schon längst wirtschaftlich gegenüber?

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Hans henseler

Machen Sie sich kundig - die negativen Klauseln des Versailler Vertrags stammen nicht von

Woodrow Wilson sondern hauptsaechlich aus Frankreich. Warten Sie mal ab, was passiert
wenn 80 Mio Deutsche Milliarden von Chinesen und Indern gegenueberstehen - nicht
militaerisch sondern wirtschaftlich.

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Michael Posthoff

Es wäre schon einiges gewonnen..

..wenn der ein oder andere Gauck-Kritiker darauf kommen würde, daß der Mann mit seinen Aussagen zu DDR oder Stasi vielleicht auch nicht so ganz richtig lag.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 22:50 Uhr
Fritz Garbor

versteh ich nicht, ich bin kein Ossi, bite erläutern!

...

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Horst Rachinger

Ein Volk der Hoffnungslosigkeit

Die weitgehend einheitliche, vernichtende Bewertung der Aneinanderreihung von Floskeln durch den Bundepräsidenten, die sozialistische Ausrichtung von Rot-Grün und die Kanzlerin einer Beliebigkeitspolitik zeigt uns deutlich, dass nur wir uns selbst retten können. Artikel 20 (4) GG.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 02:02 Uhr
Philipp Laurisch

Rot-Grün

Rot-Grün IST sozialistisch, weil diese Parteien ja eine Vergemeinschaftung der Schulden anstreben. Sozialismus heißt nicht gleiche Chancen, sondern gleiches Resultat. Wenn Sie also einen Riesenschuldenberg anhäufen, dann muss diesen die Gemeinschaft abtragen - etwa via Eurobonds und Schuldentilgungsfonds oder welcher klangvolle Namen dafür bemüht wird.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 23.02.2013 16:13 Uhr

S21 nicht

vergessen!

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Horst Ziegler

Artikel 23 und 24 GG

Das Widerstandsrecht nach Artikel 20,3 bringt Sie in die braune Ecke.

Ein Volksenscheid zu o.g. Artiken aber nicht.

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Andreas Buntrock

Sie belieben

"die sozialistische Ausrichtung von Rot-Grün"

zu scherzen???

MfG
A. Buntrock

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Dragan Mayer
Dragan Mayer (asmo-uk) - 22.02.2013 15:39 Uhr

Europa braucht Bürgerdemokratie und keinen pastoralen Realitätsverlust

Bürger die ein EURO- vereinigtes Europa haben wollen oder sollen, müssen JA- oder NEIN sagen dürfen, jedenfalls ist das in Demokratien so üblich.

EU-EURO Vorteile Industrie, erzielte Gewinne werden in Asien investiert.
EU-EURO Vorteile Banken, Verluste werden sozialisiert.
EU-EURO Nachteile, EU-Bürger mit Dumping Löhnen können Heizung und Strom nicht mehr zahlen.
Unter Rot-Grün begann dieses Dilemma mit der Reduzierung von Unternehmenssteuern und der hässlichen H4 Keule, „Noch-Beschäftigten“ mit Lohneinbussen zu erpressen.

Europäische Bürger wollen Europa, aber Bürger wollen keine Brüsseler Autokratie, welche es sich durch Steuergeldern sehr gut gehen lässt und die politische Arbeit an Lobbyisten und an den ERT- European Round Table delegiert hat.

Die einstige Stärke Europas basisierte auf Vielfalt und unterschiedliche Währungs-, Zinsen- und Produktivitäts- Dynamiken, und heute?
Prosperität und Wachstum ade- für immer?
Entweder es ändert sich, oder es heißt Kofferpacken wie 1930.

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Ulrich Dust

Was solls,

früher haben die Pfaffen die Kanonen gesegnet und heute eben die fortschreitende Entdemokratisierung durch die EU Bürokratie

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Johann Otto

An-Europa-Festhalten-Gauck - von Westerwelle übertroffen

Während der Gender-Rhetor Gauck sich im beschaulich kranken Subventions-Berlin von einer Phrase zur nächsten vorarbeitete, um über die wahrhaft billionenschwere Euro-Europakrise-Krise mit Arbeitslosenzahlen in den Südländern, die sich wahrlich sehen lassen können, den Fleiß französischer Arbeiter hier einmal nicht berücksichtigt, donnerndes Schweigen verbreitete, übertraf ihn bei allem Bemühen doch noch einer am heutigen denkwürdigen Berliner Tag märchenschöner Ergüsse: Politherzchen Westerwelle, kein Vollidiot und auch kein Verbrecher. Der Außenminister hält sich derzeit in Tirana auf und wirbt um die EU-Mitgliedschaft des Wirtschaftsgiganten Albanien. Es gibt ja derzeit keine Probleme mit zwei anderen EU-Highlights: Rumänien und Bulgarien. Nun soll auch für Interessenten aus Albanien gelten: Auf, nach Deutschland! Der Deutschlandfunk: „Anschließend reist Westerwelle nach Mazedonien. Er betonte, beide Balkanstaaten hätten eine europäische Perspektive.“ Das ist einfach nur noch krank!

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Thomas Wiesengrund

Kernbotschaft: Einbahnstrasse ?

Er macht sich anscheinend mehr Sorgen um das Empfinden aller Europäer, ausser den deutschen Europäern.
Wenn man an eines seiner Lieblingsthemen "Freiheit" denkt, muss man sich fragen, ob das auch die Freiheit betrifft "Nein" sagen zu dürfen.

In vielen Fällen hat man das Gefühl, dass ein großer Haufen Politiker das Ziel Europa hartnäckig verfolgt, weil es sich für sie lohnt und weil sie keinen Plan B haben.

Gewiss ist nur, dass die Bürger dafür zahlen werden, dafür bluten werden. Manche behaupten ja wir zahlen dafür, dass Frieden herrscht, aber auch das wird kein Argument für die Ewigkeit sein.

Europa ist ein "Tunnelspiel" und das versprochene helle Licht am Ende des Tunnels könnte sich als Glühwürmchen entpuppen, dann stehen wir alle blass da.
Aber das haben unsere Politiker dann ja auch schon immer gewusst und sie können sicherlich wunderbare neue Ideen anbieten, wieder auf Kosten der Bürger, versteht sich.

Wer zahlt hat nichts zu sagen, ein soziales europäisches Motto.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 19:31 Uhr
Fritz Garbor

Primär sollte 1945 zwar Deutschland gefesselt werden, aber natürlich auch alle anderen in

Westeuropa - seitens der USA!
Italien oder NL usw. wurden seinerzeit auch Kolonien Amerikas. Das hatte aber auch kulturelle Vorteile für uns, die immer übersehen werden:
Wir mußten darüber nicht mehr versuchen, imperial zu werden, also adlig zu werden z.B. über eine politi.Theologie. Es entstand also nicht ein polit- kultisches Vakuum - wie nach WK 1 in demokrat. Europa mit der dann erfolgenden hilflosen Abgabe der Macht an pseudoadlige Terrorgruppen!
USA als Adels- Überbau war besser als Adolf oder Benno!
Seit 1990 sind wir frei, wissen uns nun aber wieder mal in Europa zu helfen: deshalb diese enorme Bigotterie im Politischen!
Weil das unpolit. Christentum eigentlich eine entsprechend weltl. Adelsethik als Gegenpart zur unadl. chr. Menschenbild erfordert, soll das Bürgertum frei bleiben von Auserwähltheitskult- Formen wie in den USA oder F. !
Fazit:
Weltliche Egalität führt also zur politische Theologie oder unter das Kult-Diktat einer Nation, die gerne über uns stehen möchte !

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Simon Eichendorff

Eigentlich logisch - aber wir lieben unsere Illusionen

Die EU ist ein Nachkriegskonzept, bei dem die - unausgesprochene, aber jedem Insider nur allzu bekannte - Geschäftsgrundlage war, dass D immer mitmacht, zahlt, aber nichts zu entscheiden hat. Man nennt das die besondere Verpflichtung Deutschlands für Europa. Ein raffiniertes Konzept, um die anderen europäischen Staaten für das alle Länder fesselnde EU-Konstrukt zu gewinnen. Jetzt zeigt sich langsam, dass dabei nicht nur Nachkriegsdeutschland dauernd entmachtet war (war ja auch logisch), sondern auch die anderen europäischen Länder. Wirtschaftlich sind sie aber weiterhin stark, daher benötigt man seitens der westlichen Hegemonialmacht zunehmend "Instrumente", die erarbeitete Prosperität abzugraben und umzuleiten ("Eurorettung").

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Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 22.02.2013 15:26 Uhr

Wenn Herr Gauck kürzlich beklagte...

...daß man dem Volk Europa besser erklären sollte: Er kann es leider auch nicht. Schade eigentlich. Offensichtlich gibt es nichts wirklich Positives und Realistisches zu erklären.

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M. Seeck

Die EUrokratie dominiert Europa

und spielt Laender im Eigeninteresse und nach Gutduenken gegenseitig aus.

Deutschlands Vertreter sind demokratisch legitimiete Politiker, die immer noch glauben, sich einem ausuferndem EU System unterzuordnen, welche es in dieser Form nie schaffen wuerde, eine Legitimation vom Souveraen zu erreichen. Es ist eine Schande, wie sich deutsche Politiker, aufgrund eines Falschverstaendnisses hinsichtlich eines geeinten Europas, einem Gebilde anvertrauen, dass sich laengst zu einem unkontrollierbaren, Eigendynamik entwickelnden, buerokratischen Moloch entwickelt hat. Eine noch groessere Schande ist es jedoch wenn der eigene Praesident, der bislang sehr geschaetzt wurde, von seinen Mitbuergern quasi Frondienste fuer die EU verlangt.

Die EU ist tot, lang lebe Europa !

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Bernhard Sorg

Deutschland - ein protestantisches Pfarrhaus

Unsere politische Klasse will zusammenzwingen, was nicht zusammen gehört. Mehr Europa bedeutet: Weniger Demokratie. So werden wir weiter taumeln, bis alles zusammenbricht.

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Jürgen M. Backhaus

angesichts von Buchenwald oder Dachau wäre deutsches Europa ein bißchen viel verlangt

Herr Gauck muss sich fragen, ob er nicht nur das Ansehen der Kirchen, sondern auch sein Amt schwer beschädigt. Einem Rücktritt steht aus meiner Sicht nichts im Wege, seine Altersvorsorge scheint gesichert und der unbeteiligte Zeitgeschichtler muss sich nicht ständig ungewollt an die Stirn fassen, ob soviel Geschichtslosigkeit.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 22:57 Uhr
Fritz Garbor

bei einer engen Einigung ist der Kampf um die wahren Tugenden für die EU- Festung nicht

zu vermeiden:
das gäbe ein blutiges Hauen um Stechen um
la cultur premiere ,
deutsche Sekundärtugenden,
englisches Piratentum,
italienischen Rechtsbruch,
griechische Rechtsignoranz- Kultur usw
.....grauenhaft!

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Jupp Grüner

Unbelastet?

"Also als "unbelasteter" Europäer würde ich mir diese "Wertegemeinschaft", dh. den "deutschen Schuh" allerdings nicht ungefragt anziehen."
Die Anzahl unbelasteter Nationen ist in Europa ziemlich überschaubar, das Problem würde andersherum ebenso bestehen. Man sollte Geschichte allerdings generell nicht parteiisch von einer Seite sehen, das versperrt nur den Erkenntnishorizont.

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Jürgen M. Backhaus

PS: wer wie Gauck überhaupt die Frage zu stellt, deutsches Europa oder europ. D-Land

scheint geschichtstechnisch immun gegen die Vergangenheit zu sein. Die erste Option besteht eigentlich nicht. Im Übrigen, wer will eigentlich als Europäer mit der deutschen Vergangenheit behaftet sein? Ob sich schon jemand die Frage gestellt hat? Die Werte, die das III.Reich hervorgebracht hat scheinen dem kollektiven Vergessen anzugehören und damit gestrichen worden zu sein? Also als "unbelasteter" Europäer würde ich mir diese "Wertegemeinschaft", dh. den "deutschen Schuh" allerdings nicht ungefragt anziehen.

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 22.02.2013 14:53 Uhr

Gaucks Kernbotschaft an die Deutschen


"Ein deutsches Pferd würde nicht ganz Europa ziehen wollen,
wohl aber der deutsche Esel mit Wonne und Leidenschaft."

Da hätte er sich das ganze Gerede sparen können nur um uns das
zu sagen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 18:36 Uhr
Karin Gossmann-Walter

da muss ich Ihnen Herr Lietsch recht geben, mit dem Esel,

ich habe einen, einen Esel, und Esel sind schlauer als Pferde!.
Nein, dummer Esel ist falsch, es gibt sie nicht.

Wenn sie etwas nicht machen wollen, machen sie es nicht und basta.
Ein Pferd lässt sich zwingen, ein Esel nicht.
mit grüssen von meinem Esel, ital. Abstammung.

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Karl Lietsch
Karl Lietsch (Lietsch) - 22.02.2013 15:09 Uhr

Ein richtiger Esel würde dem Gauck wohin treten,....

..aber sich ganz bestimmt nicht überlasten. Esel sind schlauer als Deutsche Bürger. Esel hören auf zu arbeiten und andere Leute Karren zu ziehen, wenn sie kein Sinn drin sehen oder es ihnen zu mühsam wird.

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Fritz Garbor

Gauks Rhetorik ist letztlich extrem priesterlich- patriarchal: "Wir wollen nicht..einschüchtern..."

....ja, aber WIR wissen das Richtige für Europa, wir Deutschen (deren Polit- Elite) wissen es ja am besten, weil wir am (ökon.) erfolgreichsten sind....
fürchtet Euch nicht, sagt der liebe antike Patria- Gott...
.
...ja, unsere Politiker provozieren den großen Aufstand der romanischen Länder:
erst machen sie den Süden mit Billionen Geldflutungen von uns materiell wie seelisch abhängig, um dann zu verkünden: Wir sind die guten Patriarchen! Fürchtet euch nicht!
.
FAZIT: Gauk hat eine große Mission: eine politische Großtheologie pseudo- lutherischer Art für sein imperiales Großeuropa!

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Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 22.02.2013 14:39 Uhr

Tiefere Integration

Zitat:" Bundespräsident Gauck warnt angesichts der Euro-Krise vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich vielmehr für eine tiefere Integration in der EU aus.

Die könnte er, am praktischen Beispiel haben. Bauen wir doch ein schönes Containerdorf auf dem Rasen seines Schlosses Bellevue zur Beherbergung der romän.u. bulgarischen Roma, die Dank der EU-Politik und Gesetze z.Z. in D Unterschlupf suchen. Eine Versorgung aus der Schlossküche müßte doch machbar sein? Ein besseres Beispiel für praktizierte Integration von Europäern in das jährliche Sommerfest in Bellevue gibt es doch nicht, Herr Gauck.

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Manfred Berger

O Herr gib uns den Christian wieder...

...........

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 21:04 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 23.02.2013 21:04 Uhr

Und welcher tiefere Sinn ergibt sich aus dem Wunsch ...

... eine heuchelnde, selbstverliebte Kriechernatur durch eine andere zu ersetzen? Wenn, dann bräuchten wie einen wirklich unabhängigen Geist im höchsten Staatsamt, keinen Schleimer, der tagtäglich seinen Bückling vor den sogenannten Eliten macht und die Kanzlerin offenbar als seine Chefin ansieht. Doch das bleibt uns Deutschen offenbar verwehrt.

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Karl Lietsch
Karl Lietsch (Lietsch) - 22.02.2013 14:36 Uhr

Frei nach Joschka Fischer: „Herr Präsident, Sie sind ein ….“

Was fällt dem eigentlich ein? Der Typ ist eh‘ bloss zweite Wahl, so als ob’s Geld für den BigMac nicht gereicht hätte und stattdessen der Spar-Burger genommen werden musste.
Gauck ist nicht nur die grösste politische Enttäuschung in der Geschichte Deutschlands, er scheint nicht zu begreifen, dass er:
1. nur der Begrüssungsaugust ist
2. bloss die zweite Wahl ist und er nur zufällig genommen wurde, weil er kein Job hatte

Das war wohl eine der antidemokratischsten Reden, die ich je vernehmen musste. Ueber die Belange der Bürger geht er hinweg und dichtet Tatsachen so um, dass sie in sein Konzept passen.

Das schlimme ist, dass er dummerweise als ein Repräsentant Deutschlands gilt. Dessen Worte werden vom Ausland als repräsentative Meinung für ganz Deutschland angesehen

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 15:10 Uhr
Wolfgang Balzuweit

....dummerweise als ein Repräsentant Deutschlands...

passd scho!

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Karl Lietsch
Karl Lietsch (Lietsch) - 25.02.2013 09:04 Uhr

@Herr Laurisch: Hoffentlich!

Hoffentlich. Und wenn wir grosses Glück haben, hält es ihn für jemanden aus Dieter Bohlens DSDS-Team

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Philipp Laurisch

Das Ausland...

...weiß nicht wer das ist.

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Frank Schufter

Warum verharren die sonstigen Parteien...

...bei konstant 5%? Was ist in diesem Land los?
Warum wählen trotz solcher Politiker fast alle die etablierten Parteien?
Es ist kafkaesk!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 16:14 Uhr
Frank Schufter

Da ist etwas faul im Staate Dänemark...

...es gibt also keinen signifikanten Unterschied, folglich auch keine Opposition. Schlussfolgerung: Es ist also schlicht wurscht, was man wählt.
Trotzdem möchte der Bürger sicher sein, dass seine Stimme mit entscheidet?
Sind Sie sicher?
Es ist weiterhin kafkaesk!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 15:18 Uhr

Jeder Wähler / Bürger will sicher sein dass mit seiner Stimme die Partei im Parlament

sicher mit entscheidet

Und deshalb bekommen die Parteien die ganz sicher mehr als 7 oder 8 % erreichen die Stimme.

Und in allen Parteien gibt es wirklich hervorragende Politiker auch wenn man in vielen Dingen eine andere Meinung hat so wählt man sie weil die Partei in weiten Teilen richtige und gute Politik macht.

Oft unterscheiden sich die Parteien auch gar nicht. Sie reden nur als bestünde ein Unterschied.

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Christoph Naumann

„Unsere europäische Wertegemeinschaft will ein Raum von Freiheit und Toleranz sein.“

Und genau deshalb wollen wir nicht vereinheitlicht werden!
Wirmüssen langsam mal auf die Straße!

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22.02.2013, 11:01 Uhr

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