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Gaucks Grundsatzrede „Nicht deutsches Europa, sondern europäisches Deutschland“

 ·  Bundespräsident Gauck warnt vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich für eine tiefere Integration in der EU aus. Sorgen der EU-Partner vor einer deutschen Dominanz weist er zurück.

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Herbert Bielefeld

Hat wer was anderes erwartet?

Die Anforderungen an das Amt des Bundespräsidenten wurden im Laufe der Wulff-Affäre aufgeblasen bis zum Gehrnichtmehr. Ansprüchen, denen auch Joachim Gauck nicht genügen kann. Er kann weder übers Wasser laufen, noch die Eurokrise lösen. Insofern kann ich die Kritik derer, die von seiner Rede enttäuscht sind, nicht teilen.

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Hans Lutz Oppermann

Fehlbesetzung

Der Mann ist eine einzige Fehlbesetzung! Er gehört angesetzt! Maßstab kann nur sein, dass wir Bürger über Europa abstimmen. Fordern wir ein Referendum über Europa und beenden die Technokratie aus Brüssel!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 14:26 Uhr
Wolfgang Balzuweit

"Angesetzt" wird Likör, eine Maische zum Schnapsbrennen.....

und wo bitte fordert man "gschwind" ein Referendum? Schön wärs.

Ansonsten voll bei Ihnen.

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Fritz Garbor

An alle Prediger in der Welt: zurück in die Kirche, in der Politik habt ihr nichts zu suchen!

Sünder unter den Priestern, Ihr seid für die Himmelsordnung, aber nicht für die das Weltliche zuständig!
Sünder Gauck, haben Augustinus, Albertus Magnus und Luther Dir diese weise Einsicht nicht gelehrt?
Hast Du nicht zugehört?
Willst Du nicht gehorchen?
Kehret um und gehet den Weg Jesu!

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Peter Westermann

Nun ja...

Herr Gauck muß es wissen. Er verfügt über die "göttlichen" Eingebungen.

Om mani padme hum.

Sorry, soweit ganz so weit ist er leider noch nicht. >:)

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Ingrid Hoyer

Habe ich Glück gehabt, dass ich keine Zeit hatte mir diesen Schwachsinn anzutun.

Dafür amüsieren mich jetzt die Beiträge hier im Forum. Dass dieser Gauckler nur peinlich ist, war mir leider von Anfang an klar. Schade, dass der Bürger nicht den BP wählen darf somit auch keine Chance bestand, den Herrn Köhler zu behalten. Der Wulf war schon eine Lachnummer, aber was wir jetzt haben ist eine Zumutung fürs Land.

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Wilfried Albers
Wilfried Albers (Walber) - 22.02.2013 18:02 Uhr

Falscher Sender?

Ich hörte einige Auszüge der Rede im Auto und dachte ich hätte den Sender gewechselt und einen Kirchensender eingestellt. Fand die Rede sehr pastor(Priester)alisch und bei mir ist kein Ruck durch das Auto gegangen, im Gegenteil.
Wenn eine kleine Clique (Bundesregierung, Bundespräsident, Bundestag für Europa stimmt, heisst das nicht, dass ca. 60 Mio BürgerInnen der gleichen Meinung ist. Es wird einfach ignoriert. Das ist Demokratur pur.

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 22.02.2013 18:00 Uhr

Herr Pfarrer Gauck;

anfangs dachte ich ja noch, dass mit Ihrer Wahl -nach der jämmerlichen Vorstellung von C.W.- es wenigstens "etwas besser würde". Aber weit gefehlt. Hatten Sie nicht zur Weihnachtszeit zu "einem besseren Umgang mit dunkelhaarigen Mitbürgern aufgerufen", die schon seinerzeit bei vielen Mitbürgern "Unbehagen" auslöste?
Die heutige Rede zeigt einmal wieder -aber vielleicht haben wir uns daran schon gewöhnt- wie weit die -man muss es leider sagen von uns frei gewählten Personen- sich von dem "Normalsterblichen" man könnte auch sagen "steuerzahlenden Mehrheit" entfernt haben.
Leider spielt die ev. Kirche seit Aufkommen der Links-grünen Bewegung auch keinen nenneswerten Beitrag zum demokratischen "Tagesgeschäft". Also nicht immer nur auf die katholische Kirche einhauen-erst einmal vor der eigenen Türe kehren-.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 18:47 Uhr
Simon Eichendorff

C.W.

Bitte auch nicht unreflektiert auf CW einhauen. Er hatte sich skeptisch zur Euro "Rettung" geäußert. Schon war er weg... Der Pfarrer hat sich vor seiner Wahl "committed", dass er uneingeschränkt für den EU-Wahnsinn ist. Soviel zum "etwas besser".

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Reinhardt Gutsche

Verteilte Rollen

„Wir wollen andere nicht einschüchtern, ihnen auch nicht unsere Konzepte aufdrücken.“ (Joachim Gauck, Bundespräsident, 22.03. 2013, 11.30 Uhr)

„Die Franzosen müssen ihre Hausaufgaben machen. Da liegen sie weit, weit hinter anderen Ländern. Und das ist auch bedenklich, denn Frankreich ist die zweitgrößte Volkswirtschaft in Europa. Es ist notwendig, dass die Franzosen jetzt zurückkehren auf den Pfad der Tugend. Die Dinge, die wir mit der Agenda 2010 gemacht haben, müssen in Frankreich alle noch durchgeführt werden. Ich hoffe, dass Hollande das verstanden hat.... Kurzfristig werden die Franzosen vermutlich in dem gesamten Bereich Soziales überlegen müssen, ob sie nicht da und dort überall zu viel ausgeben.... Zum Beispiel im Rentenbereich liegen sie völlig falsch.“ (Michael Fuchs, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender, im Deutschlandfunk, 22. 02. 2013, 7.15 Uhr)

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 08:51 Uhr
Dietmar Blum

Aber

deren Konzepte aufdrücken lassen?

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Simon Eichendorff

Genau

... und Westerwelle "ermahnt" die Italiener, europäisch zu wählen ...

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 22.02.2013 17:58 Uhr

Gibt es auch ein asiatisches oder afrikanisches Deutschland ?

Ich versteh den Mann nicht. Haben sie verstanden was er will ?
Rückschritte im europäischen Einigungsprozeß... Was sagt die europäische Prozeßordung dazu?
Weswegen der Prozeß? Wer sind die Beschuldigten, wer die Kläger?
Nach welchen Rechtsnormen wird verhandelt und mit welchem Ziel und wer will das ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 18:26 Uhr
Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 22.02.2013 18:26 Uhr

Wir Europäer haben keinen Gründungsmythos.....

nach Art einer Entscheidungsschlacht, in der Europa einem Feind gegenübertreten, siegen oder verlieren, aber jedenfalls seine Identität bewahren konnte.

Der Fall des eisernen Vorhangs? Schon vergessen ?
Was war da was wir keines Falles wollten ?
Weshalb ist man in der DDR in Polen et cetera auf die Straße gegangen?

Es war nicht die Absicht einen Superstaat zu gründen m.E.

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Hans Quednau
Hans Quednau (HQuednau) - 22.02.2013 17:58 Uhr

Genauso wenig wie eine Ameise das Teppichmuster erkennen kann ...

... ist die heutige Situation nur aus der Gegenwart erklärbar. Man muß schon das letzte Jahrhundert überblicken, um die Kontinuität zu erkennen, die uns in diese Misere geführt hat.

Die Belagerung Europas, insbesondere Deutschlands als größter Konkurrent des britischen Weltreiches, führte zum „30 Years War, 1914 to 1945“ (Zitat John Major, britischer PM am 8.5.1995 in Berlin). Die Pleite des Empire am Ende der Hälfte veränderte die Hackordnung innerhalb der Anglo-Amerikaner.

Seither bauen die USA unablässig ihre Hegemonie weltweit aus: „Transatlantische Netzwerke sind in allen Parteien wirksam, in Wirtschaft, Medien und Militär, für sie ist es völlig unerheblich, welche Parteienkonstellationen gerade „an der Macht“ sind.“ schreibt Friederike Beck bei zeitgeist-online. Und die EUdSSR sind nichts weiter als ein Projekt der herrschenden Clans. Das Gauck diese Position vertritt, sollte nicht überraschen. Er ist ja Teil der transatlantischen Brüderschaften.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.02.2013 10:49 Uhr
Simon Eichendorff

Ein schönes Beispiel

die Ameise und das Teppichmuster, das muss ich mir merken.

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Monika Lorenz

Oh je, Volksmeinung

Vor der Wahl hochgejubelt, redet er sich jetzt bei "seinem" Volk fast schon um Kopf und Kragen.
Da hatten wir ja ein kurzes Glück.

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Otto Meier

„Mehr Europa heißt: mehr gelebte und geeinte Vielfalt.“ An wen war diese Rede gerichtet?

An die gemeinen Europäer ja wohl kaum, die hatten und haben in Mehrheit kein Problem mit einem grenzenlosen Europa. Jedenfalls dann nicht, wenn es um die gelebte und geeinte Vielfalt der Menschen geht.

Allerdings haben immer mehr Europäer etwas gegen die Vielfalt der Rahmenbedingungen in Europa, gegen Ungleichheiten der Systeme, die immer wieder zu Problemen führen, führen müssen, wie man am Euro überdeutlich erkennen kann, die ein geeintes Europa letztlich verhindern.

An wen also war die Rede gerichtet? Da bleiben wohl nur die Wirtschaft und vor allem die Politik. Und so ist die Rede Gaucks wohl eher als Selbstgespräch zu verstehen, allenfalls noch als hilfloser Aufruf gegen politischen Dilettantismus national geprägter Politiker und ihrer Politik.

Ein europäisches Deutschland? Was soll das sein, gibt es Europa doch nur auf der Landkarte. Insofern kommt die Warnung Gaucks schon viel zu spät, denn Europas Fehlkonstruktion ist nicht mehr zu reparieren. Es droht der Totalschaden.

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Ulla Nachtmann

Das Mantra des Gauck

und der Nomenklatura: Die Deutschen profitieren vom € .
.
WIE wir profitieren kann man ganz leicht an der Tankstelle sehen.
Obwohl heute der € zum $ bei nur noch 1,3164 steht und ÖL = WTI inzwischen auf $ 92,69 gefallen ist - der Heizölpreis reagiert fast nicht!
Er liegt momentan immer noch zwischen € 0,88-0,86.
Je tiefer der teuro sinkt, je teurer werden deutsche Importe und nicht nur für Öl sondern alle Grundstoffe und Bauteile, die wir einführen.
Aber WIR profitieren vom €, der für die wettbewerbsuntüchtigen Südländer nicht tiegmgenug zum $ fallen kann!?
Es ist pure Propaganda für dumme Leute was da verkündet wurde und weiter wird.

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Closed via SSO

"Keine

Bedenkenträger...sondern Zupacker" - gemeint etwa so wie die EU-Beamten und -Politiker bei den Steuergeldern? Na ja, nach dieser Predigt bleiben jedenfalls die Bedenken, auch hinsichtlich einer besseren Besetzung in Amt und Bürokratie.

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Karin Gossmann-Walter

Herr Gauck, und ich bin erschrocken, doch auch wütend

über dieses Europa, wie es sich entwickelt hat !
Nein, es liegt nicht an den Menschen, es liegt an der undemokratischen EU, den Euro, wir fühlen uns terrorisiert.

Wir, das europäische Volk werden nicht gefragt, wir werden missbraucht, ausgeplündert,
sollen einem System fügig gemacht u. nivelliert werden.

Es wird nicht klappen, im Herzen bleibt ein Spanier ein Spanier, ein Italiener ein Italiener und ein Deutsch ein Deutscher. Wir waren, seit ich denken kann, immer fähig miteinander gut auszukommen, doch dieses friedliche Auskommen wird von heutiger Europapolitik kaputt gemacht, wir lassen das nicht zu !

Sie haben recht, es braucht Mut! Stoßen Sie eine Volksabstimmung in Europa über Europa und den Euro an ! das wäre ein Zeichen - ihre Sonntagsrede über Europa, sind schöne Worte, doch sinnlos.

Sie wissen: wir sind das Volk !!! unser Mut steigt täglich, dieses Europa wie es jetzt ist, wie es von Eliten angedacht ist, nicht z. akzeptieren

Wir sind für Europa! doch nicht für dieses

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 18:34 Uhr
Klaus Piesters

Vielen Dank für Ihren Kommentar

Danke!
Grüße
Klaus

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Dragan Mayer
Dragan Mayer (asmo-uk) - 22.02.2013 17:52 Uhr

Gauck: Das unverzichtbare europäische Gesamtprojekt....

....ohne Krieg?
Zitat Barroso: Die Kommission schützt EU-Bürger vor der Globalisierung.

Neulich: USA und EU planen mit gemeinsamer Freihandelszone einen Schutzwall gegen China.

Ex BP Köhler: Die Bundeswehr kämpft in Afghanistan für deutsche Wirtschaftsinteressen.

Deutschland: ehemaliger Exportweltmeister, Industrie schrumpft 2012 um 0,6%.

OECD: 2060 beträgt der deutsche Weltwirtschaftsanteil noch 2%, kein anderes Land der Welt wird so stark Marktanteile verlieren wie der ehm. Exportweltweltmeister.

Frage: wie und wovon leben dann die Deutschen, wie werden sie regiert, wie (pastoral) redet die Politik die Situation schön?

Negative Zukunft: das positive an einer negativen Zukunft ist dass die Zukunft heute beeinflusst werden kann, damit diese einen anderen Verlauf nimmt, dazu gehört der nationale Profit unterschiedlicher EU-Volkswirtschaftlicher Dynamiken.

Positive Zukunft: keine Technologietransfer aus Deutschland, Unternehmensgewinne zu 85% hierorts investieren, oder versteuern.

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Hans  Wollschlaeger

Evolution oder Revolution???

…ist die derzeitige europäische Politik, der Euro – wie uns hier „vorgegaukelt“ wird - ein Beitrag zu einer europäischen Evolution - die Völker Europas werden über eine gemeinsame Währung weiter zusammengeführt - oder sind wir Zeuge einer sich anbahnenden Revolution – die europäischen Staaten werden durch eine unfähige, den Banken, dem Geld und zwangsläufig auch den nationalen Interessen verbundene politische Kaste gegeneinander aufgebracht…
… Versuche, souverän gebliebene Menschen sprich Staaten mit unterschiedlicher Mentalität / Lebensauffassung / Leistungsfähigkeit und jeweils souveränen Regierungen, über ein gemeinsames Konto sprich Währung zusammen zu zwingen, wird nicht funktionieren…
…auch Politiker sollten Fehlentwicklungen eingestehen können und korrigieren

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Elke Uhlemann

Ich bin froh,

das ich nicht die einzige bin,die heute Morgen Magenschmerzen hatte, als ich über Gaucks's beabsichtigte Rede, im Fernsehen hörte.

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Norbert Regin

Schuster bleib bei Deinen Leisten!

Wäre besser Pfarrer geblieben. Mit seinen Worten kann er vielleicht die alten Omas verzaubern, aber nicht die mündigen deutschen Bürger.

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Andreas Buntrock

Man vermeint, bei genauerem Lauschen, noch das Wispern von

"Europa brauche jetzt „keine Bedenkenträger, sondern Bannerträger - keine Zauderer, sondern Zupacker“

"keine sozialstaatsduseligen, zögerlichen Demokraten sondern fest zupackende, auf die Würde des Einzelnen, zu Gunsten des "Großen Ganzen" pfeifende, Eurokraten!" zu vernehmen.

MfG
A. Buntrock

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 18:10 Uhr
Peter Westermann

Lieber Herr Buntrock,

glauben Sie ernsthaft, dass Ihr Kommentar hier verstanden wird?

Die Eingebungen eines freischafenden Geistlichen sind wegweisend. :)

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22.02.2013, 11:01 Uhr

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