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Gaucks Grundsatzrede „Nicht deutsches Europa, sondern europäisches Deutschland“

 ·  Bundespräsident Gauck warnt vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich für eine tiefere Integration in der EU aus. Sorgen der EU-Partner vor einer deutschen Dominanz weist er zurück.

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Stefan Scholz
Stefan Scholz (krips) - 23.02.2013 07:11 Uhr

Von Besserwissern

Unser gesamtes politisches Personal schreckt davor zurück, die Menschen direkt einzubinden und zu befragen. Es braucht weniger pastorale Reden, Herr Gauck, sondern ein klares Bekenntnis zu demokratischen Grundprinzipien.

Ich möchte einfach nur über diese EU und Währungsunion abstimmen. Nicht mehr, nicht weniger. 60 Millionen Millionen wahlberechtigte Bürger müssen nicht erzogen werden!

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Roland Müller

Lieber Herr Gauck,

das Nachkriegseuropa war eine wunderbare Zeit, wo so mancher Zeitgenosse nach Jahrhunderten endlich bemerkt hat, das der eine von der Kultur des anderen noch etwas lernen kann. Danach kam eine Zeit, wo so mancher auf die Idee gekommen ist, das ein gutes Europa darin besteht, eine Kultur zu schaffen in der der eine den anderen über den Tisch zieht und das ganze als Einigungsprozess zu beschönigen. Das Ergebnis der Bemühungen ist der Rückgang von dem, was Kultur(insbesondere kulturelle Vielfalt) ausmacht, unzählige Arbeitslose und ein politischer Bürokratentrümmerhaufen. Dagegen hilft Geld von denjenigen. die gerade etwas weniger pleite sind als die anderen beim besten Willen nicht.

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Klaus Battenberg
Klaus Battenberg (KlaBat) - 23.02.2013 05:28 Uhr

Europa

Ich kann mir gut vorstellen, dass Kommentare wie sie hier aufgeführt sind auch 1848 bzw 1871 ausgetauscht worden sind. Als die hier bereits zitierten Badener sinnbildlich über die Bayern wetterten. Oder noch besser - Schwaben/Bayern/Sachsen/Hessen/Rheinländer/usw. bilden ein gemeinsames Staatengebilde? Wo soll das nur hinführen? Nein, sowas wird es nie geben. Da hat doch keiner einen Nutzen von, das kostet doch nur.

Europa? Nein, da hat doch keiner einen Nutzen von (Oh, natürlich ausser Wirtschaftkapitalisten), dass kostet doch nur.

Nungut, Sie mögen es nicht oder Sie sind nicht mit allem einverstanden. Das ist ihr gutes Recht. Es ist mein gutes Recht zu sagen: Ich stehe zu der gemeinsamen Währung. Ich werde zu einer gemeinsamen Regierung und einer gemeinsamen Armee stehen. Ich werde zu Europa stehen.

Das der Weg bis dahin nicht mit Zuckerwatte gepolstert ist nehme ich gerne in Kauf.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 21:10 Uhr
Klaus Battenberg
Klaus Battenberg (KlaBat) - 23.02.2013 21:10 Uhr

Europa II

Herr Dumke, war weder Mitglied der HJ bzw. der FDJ. Für ersteres bin ich mit Anfgang 30 zu Jung und für zweiteres im "falschen" Teil von Deutschland zur Welt gekommen. Darüber hinaus ist das Einzige was ich stütze unsere Freiheitliche Demokratische Rechtsordnung - Sei sie Deutsch oder Europäisch.

Europa existiert bereits. Und es ist mehr als die von Ihnen beschriebene Transferunion. Es ist das Europa der Menschen. Der intereuropäische Dialog besteht und wird auch weiter wachsen.

Wir sind seid 22 Jahren dabei aus zwei Deutschen Staaten einen gemeinsammen Staat zu formen - und immernoch dabei. Einigung braucht Zeit, Anpassung plus den Willen für ein gemeinsammes Ziel zu Arbeiten. So wie einst für ein geeintes Deutschland gearbeitet wurde.

Haben die sogannten "Südstaaten" Vorteile? Natürlich, haben sie das. Aber zu glauben, dass in den S. nur schmarotzer Leben die unser "gutes Deutsches Geld" wollen ist schlichtweg falsch. Der Mensch strebt nach Verbesserung und Wohlstand - Überall

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 23.02.2013 11:31 Uhr

Das Statement beginnt falsch !

Jeder damalige Staat hat Seines eingebracht i.d. Norddeutschen Bund, später ins II.Reich.
Die Eindringlinge in die Währungsunion haben gezinkt und sind bereits mit verborgenen
Schulden gekommen, um Weitere zu machen. Dazu kommt, die neuen EU-Staaten wachen
wie die Geier über ihre Autonomie. Die wollen sonst zu garnichts beitreten. Außer zum Nutzen,
den alle Wirtschafts-Versager davon haben. Die gemeinsame Währung ist das Mittel der
Ausbeutung schlechthin. Besser kann es nie kommen: Keine Abwertung, kein Kaufkraftverlust
einer miesen Pesete, einer noch mieseren Lira usw. mehr. Wer diese Scheine noch im Kopf
hat, weiss auch, dass man die Nullen darauf zählen musste. Für 1000 it. Lire = 2 Brötchen!

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mathias dumke

Jedem das seine, Herr Battenberg.Ich kenne ihr Alter nicht, aber abhängig davon, nehme ich an,...

dass Sie auch in der HJ bzw. FDJ waren und unkritischer, linientreuer Opportunist waren.
Sie sind eine Stütze jedes Regimes.

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Florian Adler

Dieses Europa

ist der Ausverkauf unserer Werte. Freiheit wird nicht durch Verzicht auf Freiheit gerettet.

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Gerhard Storm

Gauck verschweigt regelwidrige Staatsdefizitfinanzung, Rede zu schön, um wahr zu sein!

Nach der Nobailout-Klausel muß kein europ. Staat für die Schulden eines anderen haften od. zahlen. Diese Klausel ist Gauck wohl noch nicht zu Ohren gekommen. Dann könnte er jene Deutschen verstehen, die es satt haben, durch ihre unfähigen Spitzenpolitiker immer mehr für die Schulden anderer, konsumfreudigerer Länder zu haften od. zu zahlen. Gauck faselt in wohl gesetzten Worten von den Rettungsschirmen, verschweigt aber dummerweise die von der Deutschen Bundesbank abgelehnte, von der EZB aber lfd. praktizierte regelwidrige Staatsdefizitfinanzierung zulasten von D. Und das mit Assistenz der €-rettungsverrückten u. Draghi-devonten Kanzlerin. Von dt. Vormachtstellung in Europa zu sprechen, ist geradezu eine Lachnummer. Denn die Spitzenpolitiker von D bemühen sich krampfhaft, so rasch wie möglich, alle Vorteile von D aus langjähriger fleißiger u. erfolgreicher Arbeit - ohne Lohnerhöhung - mit den konsumfreudigeren Schwachländern zu teilen! Gaucks Rede zu schön, um wahr zu sein, leider!

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Markus Teuber

Schutz vor Krieg

Herr Klein -iSIe unterliegen -wie so viele- leider einem Irrtum .
.
Nicht die EU hat "uns" vor einem neuen Krieg in Europa bewahrt. Das war die NATO .
.
Während der nun über 60 Jahre Friedenszeit gab es die meiste Zeit nämlich gar keine EU. Und als es die EU dann gab, im Jahr 1993 , war die größte Bedrohung für den Frieden - der kommunistische Ostblock bereits zerfallen und gebannt.

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Markus Teuber

The Juggler

Englisch als die Primärsprache - da dürften wohl die in TEuropa bestimmenden Franzosen recht hellhörig geworden sein.

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Fritz Garbor

...europäisches Deutschland? Was soll das sein?

Italienische Rechtsgeflogenheiten in Deutschland?
Englisch als Verkehrssprache?
Scharia in Gerichten?
Nicht deutsches Europa?
Wenn Herr Gauck ausreichende Geschichtskenntnisse hätte, müßte er wissen, daß es ohne das landgermanische Gesellschaftsrecht, das ganz Europa prägte, Europa nie diese große "gotische" Neuausbildung Europas gelungen wäre, nachdem es vor 1500 J. schon einmal unter romanischer Führung gescheitert war.
Europa wurde erneuert über die spezif. Neuausrichtung in der karoling.Zeit und dann, ab 960, eindeutig unter Führung und Absicherung seiner Grenzen durch das seinerzeit entstehende deutsche Reich.
Europa hat damit seine damalige Rettung dem Kern Europas mit seinen deutschsprachigen Gebieten zu verdanken.
Es wäre kein Fehler, an diese Rettung vor den zuvor 150 Jahre lang ganz Europa zerstörenden Überfällen erinnern.
Deutschland beteiligete sich auch nicht an der Sklaverei, von der in Frankreich, Holland Italien und England ganze Regionen fürstlich lebten!

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Werner Franke

Deutsche Dominanz? Wie kommt Gauck darauf?

Deutsches Europa? Deutschland wird in der EU zurückgesetzt und übervorteilt, wo es nur geht: Es ist der größte Nettozahler und schultert damit die Hauptlast u.a. der Gemeinsamen Agrarpolitik, der Strukturfonds und neuerdings der Rettungsschirme. Im Gegenzug ist es in den EU-Organen mit gemessen an der Bevölkerungszahl erheblich unterproportionalem Stimmrecht vertreten (Im Parlament z.B. haben 8 Deutsche das gleiche Stimmgewicht wie ein Luxemburger). Bei der Besetzung von EU-Spitzenpositionen gehen die Deutschen regelmäßig leer aus; auch im EU-Beamtenapparat sind sie deutlich unterrepräsentiert. Obwohl Deutsch die mit Abstand meistgesprochene Muttersprache in der Union ist, spielt sie im politischen Betrieb kaum eine Rolle. Der Europäische Gerichtshof misst oft mit zweierlei Maß (Dtld. darf für Bier nicht sein Reinheitsgebot vorschreiben, die Engländer aber sehr wohl für "Marmelade" die Zitrusfrüchte). Usw. usf. ... Hier von "deutscher Dominanz" reden zu wollen, ist nur noch zynisch.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 11:37 Uhr
Fritz Garbor

Gauck fühlt sich mit den VW- Gewinndaten im Hintergrund eben selbst omnipotent!

Es ist nur eine hinterhältige Form, das zur Frage und Selbstbeweihräucherung bringen zu können!

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Christine Kirchhoff

Korrektur: The Telegraph

Ich korrigiere mich. Es war The Telegraph.

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Christine Kirchhoff

Gauck - endlich angekommen

Nun ist unser Bundespräsident also endlich angekommen im Klub der der EU-Claqueure. Nun stellt also auch er sich gegen die Bevölkerung, die - man sieht es an der Mehrheit der Kommentare hier - den EU-Wahnsinn nicht will.
Der Independent schrieb vor wenigen Tagen, dass die EU ein Budget von 2 Mio dafür verwenden will, ein rasch agierendes Trüppchen bereit zu halten, dass bei kritischer Debatte der EU in den social media umgehend in die Diskussion eingreift.
Gedankenpolizei 2013. Und unser BuPrä macht mit.
Schöne neue Welt.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 19:20 Uhr
Ellen Schreiber

"Parteien, die einen EU-Austritt fordern gibt es nicht"

...gibt es noch nicht, muss es heissen, Herr Pätzold.
Anstatt mir Unterstellungen zu unterstellen, sollten Sie sich lieber mit der undemokratischen Realität in der EU beschäftigen. Das beginnt mit der nichtrepräsentativen Stimmengewichtung bei den Wahlen zum europ. Parlament und geht bis zum Brechen von wesentlichen Verträgen zum massiven Nachteil der Bürger und Steuerzahler einzelner Staaten. Gar nicht zu Reden von der Abschaffung der nationalen Währung ohne Volksentscheid in den meisten EU-Staaten.
Und wenn man nicht ganz blind ist, sieht man bereits heute, wie schlecht es vor allem dank Einheitswährung um Europa bestellt ist, und wie gross die Verwerfungen zwischen bestimmten Staaten bereits sind.

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Andreas Pätzold

Parteien die einen Austritt aus der EU fordern gibt es meines Wissens nicht

von der einen oder anderen Splitterpartei mal abgesehen. Und somit wird für die EU gestimmt, mit allen Konsequenzen. Und sparen Sie sich künftig irgendwelche Unterstellungen.

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Ellen Schreiber

Über welche Politik wird denn entschieden,

und zwar "von allen Wahlberechtigten", Herr Pätzold? Etwa über die EU-Politik, die mittlerweile unser Leben bestimmt, über die wir Deutschen jedoch noch nie abstimmen durften? Dann glauben Sie wohl auch, daß die SED in der DDR in freien und geheimen Wahlen immer 90 Prozent der Wählerstimmen bekam. Träumen Sie weiter. Sie werden bald in einer absoluten Diktatur aufwachen.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 23.02.2013 01:11 Uhr

Ich sehe unter den politischen Gestaltern in Deutschland niemanden, der ein ...

... ein deutsches Diktat anstrebt. Was für ein armseliger Satz ! Der schlimmste in der ganzen Rede. Der Bundespräsident beteuert, dass D niemanden berauben, bestehlen und erpressen will, kein politischer Gestalter will einmarschieren, plündern, brandschatzen, aufnötigen, dekretieren und erwürgen.

Außerdem völlig dement, denn wie krähte noch vor einem Jahr Herr Kauder: "Europa spricht deutsch."

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 09:54 Uhr
mathias dumke

Richtig, Frau Sirisee, niemand in Deutschland will berauben, bestehlen und erpressen.

Das ist das Alleinstellungsmerkmal Deutschlands in der EU.
Bei allen anderen Ländern der EU ist es genau umgekehrt, denn ausschließlich dafür wurden die EU und insbesondere der Euro gegründet.
Euphemistisch heißt es: "Deutschland muss eingebunden werden in die westliche Wertegemeinschaft".
Diese "Werte" lernen wir jetzt gerade gnadenlos kennen.

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Axel Fachtan

Euro weg, D-Mark her

"Ohne gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik kann eine gemeinsame Währung nur schwer überleben."

Richtig. Das wusste man auch schon bei Einführung des Euro. Also her mit der D-Mark und weg mit dem Euro. Wenn Pfaffen anfangen, sich wirtschafts- und finanzpolitisch zu äußern, dann kommt dabei alles heraus, nur nicht der Himmel auf Erden.

"Gauck unterstrich, die Europäische Union dürfe für niemanden eine Einbahnstraße sei, sondern folge dem Prinzip der Gegenseitigkeit. „Verlässlichkeit und Solidarität stehen und fallen miteinander."

Wer glaubt, dass Griechenland, Spanien, Irland, Portugal, Zypern jemals im Wege der "Verlässlichkeit und Solidarität" in 30 Jahren den Lebensstandard einer deindustrialisierten Rentnerrepublik Deutschland absichern werden, ist ein hoffnungsloser Narr.

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Rolf Ahlers

Herr Ahlers

Gaucks erste wichtige Ansprache war hervorragend! Deutschland verseht sich nicht als Unterdrückungsstaat. Deutschland steht für Pflege gemeinsamer Werte und Toleranz bei Achtung regionaler Differenzen und Sprachen. Super! Nationalstaaten haben keinen Ewigkeitswert. Das neue Europa ist auch nicht durch Sieg über einen Feind entstanden. Ein Kommentator bemängelt Gaucks theologische Bildung. Sie qualifiziere ihn nicht für sein politsches Amt. Diese Sicht stammt aus einer Froschperspektive nicht nur auf die Theologie sondern auch auf Gaucks Wirken und Schaffen als Politiker in der ehemaligen DDR. Nahmhafter deutsche Bürger haben sich positiv zu Gaucks Ansprache geäussert. Dem muß man zustimmen. Daß Deutschland nach dem 2. Weltkrieg eine Bahn der Weltoffenheit auch gegenüber der eigenen Vergangenheit einschlagen konnte ist Vorbild für das neue Europa: Nicht Herrschaft sondern Kooperation. Gaucks Verständnis des Staates und der Gesellschaft entspricht deren Begriff.

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Matthias Friedrich

Wie auf Kommando

....und es kam, wie es kommen musste. Rede des BP zum Lieblingsthema des Forum-Stammtisches, nämlich Europa, und man kann hier seitenweise die übliche Mischung aus Defätismus, Besserwisserei und Diffamierung lesen. Beruhigend nur, dass die Krakeler null gesellschaftliche und politische Relevanz haben. Sonst müßte man sich ob dieses Ungeistes, der sich hier Bahn bricht schon Sorgen machen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 10:07 Uhr
mathias dumke

Troll Control der EU. Jetzt wo das Budget freigegeben ist,...

mehren sich Beiträge, wie der Ihrige, Herr Friedrich.
Dass Sie außer Beleidigungen der Schreiber keine Argumente haben, kann man Ihnen allerdings nicht anlasten -es gibt sie nicht- die Realität der allgegenwärtigen Verbrechen der EU und ihrer lokalen Statthalter sind nicht mehr zu verbergen.

Grüßen Sie mir den Martin Schulz bei Ihnen in Brüssel.

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Georg Gärtner

Wir sollen alle Englisch reden...

in Europa, schlägt Herr Gauck vor. Denke ich das weiter, dann ist politische Teilhabe bald nur noch in einer Fremdsprache möglich. Ein anschaulicheres Beispiel lässt sich kaum finden, wie die fortschreitende Integration den Souverän entmündigen wird, dem Bürger seine demokratischen Rechte verwässert werden.

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Wolfgang Richter

Bitte nicht!

Natürlich ist es keinem europäischen Land zuzumuten, von Deutschland beherrscht zu werden.
Dies beabsichtigt auch kein einziger ernstzunehmender deutscher Politiker.
Allerdings ist es auch keinem deutschen Staatsbürger und Steuerzahler zuzumuten, dem Mehrheitsdiktat Frankreichs und der PIIGS-Staaten (darauf läuft das EU-Parlament hinaus) unterworfen zu werden.
Man darf nicht zusammenzwingen, was nicht zusammen gehört.
Es lebe die weise Idee von de Gaulles Europa der Vaterländer. Diese Idee garantiert Freiheit und Frieden.
Der Zwangsstaat "Europa" dagegen ist wegen seiner realen Interessengegensätze eine Garantie für üblen (und begründeten) Streit und Schlimmeres.

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Günter Dedie

Anbiederung an Großbritannien

Seine Anbiederung an Großbritannien erinnert mich ein wenig an den bekannten Satz von Bundespräsident Lübke: "Meine Damen und Herren, liebe Neger ..."
Warum hat man das Amt nicht damals sofort abgeschafft?

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 22.02.2013 22:49 Uhr

Unser täglich EU gib uns heute!

„...ein Thementag geplant, an dem Engagierte der Initiative „Ich will Europa“ angehört werden sollen. Auch Studenten würden eingeladen, um mit Gauck ihre Ideen für Europa zu diskutieren.“
So ist das in der Theologie. Alle haben sich lieb und das Ergebnis steht als Dogmengebäude von vornherein fest. Vertreter abweichender Meinungen werden exkommuniziert, oder man versucht, ihnen die Zuhörerschaft zu nehmen, indem man ihnen die Lehrerlaubnis entzieht.

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Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 22.02.2013 22:40 Uhr

Wenn "Reichspräsident"

Hindenburg, alt und offenbar senil??, für den Ausverkauf der "Weimarer Republik" verantwortlich war, dann ist der heutige, auch schon in die Jahre gekommene "Bundespräsident" verantwortlich für den Ausverkauf der "Bundesrepublik Deutschland".
Ein Fall für ZDF-History.

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22.02.2013, 11:01 Uhr

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