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Gaucks Grundsatzrede „Nicht deutsches Europa, sondern europäisches Deutschland“

 ·  Bundespräsident Gauck warnt vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich für eine tiefere Integration in der EU aus. Sorgen der EU-Partner vor einer deutschen Dominanz weist er zurück.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 23.02.2013 10:44 Uhr

Ich bin gegen Salbungsvolle

denn sie nutzen das angeborene und nachgeschulte Rede-Talent zur Volksverdummung, jedenfalls fast immer. Merkel war immer gegen Gauck, sie hat ihn nie gemocht und gewollt. Man sieht sie kaum zusammen. Merkel hat Gauck seit Kindesbeinen distanziert gesehen, wie auch ihr Herr Papa als Pfarrer unter den Nordlichtern. Tatsächliche DDR-Gegner haben merk- würdig gegrinst als Gauck BP werden sollte. Er soll nicht an Runden Tischen gesessen haben. Was hat dies zu bedeuten ? Ich sage klar, dass die Linke falsch liegt, ausgerechnet diesen Mann zum Ersten im Staat ausgewählt zu haben. Oder war das Absicht ? Wer die heutigen europäischen Todsünden nicht öffentlich benennt, sondern quasi gesund betet und die Gefah- ren mehrheitlich in einer Obstruktion gegen Europa sieht, betreibt Volksverdummung. Es geht hauptsächlich um unser Vermögen, unsere Lebensleistung, die langsam aber sicher in den Taschen Fremder, und das ohne Rückzahlungschance, verschwinden. Die Transfer-Union ver-
schlimmert alles.

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Klaus Hessenauer

Für Herrn Gauck

der eine fragt was kommt danach
der andre fragt ist's recht
und also unterscheidet sich
der Freie von dem Knecht!
(Th. Storm)

Herr Gauck hat's schon "recht" gemacht!

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Roland Münch

Ich wäre echt verzweifelt....

....wenn ich alleine mit meiner Meinung dastehen müsste. Als ich die Rede hörte, wurde es mir ganz komisch. Hier wurde schon alles gesagt und beschrieben und das ist gut so! Und ich bin echt froh, dass ich nicht alleine bin mit meiner Meinung in unserem Deutschland. Euch allen noch ein schönes Wochenende! Danke.

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Dieter Drabiniok
Dieter Drabiniok (Didra) - 23.02.2013 10:36 Uhr

Für den Schutz der Meinungsfreiheit:

Aber ein wenig gruselt es mich, wenn ich die nationalistischen, deutschnationalen, fremdenfeindlichen, chauvinistischen und rassistischen Töne, nebst Unter- und Zwischentönen, in so vielen Kommentaren lese. In der Regel sind es die mit den meisten Empfehlungen.

Von dieser dumpfen Kritik, die eher an ein aus kotzen über alles Schlechte in der Welt erinnert und sich vereinzelt nicht entblödet, die Herkunft Gauks verantwortlich für diese schlechte Rede zu machen, will ich mich hier öffentlich distanzieren.

An meiner Kritik, an diesem Europa der Ökonomen, ändert das nichts. In diesem Europa sehe ich auch die Ursache für die Maßlosigkeit der Dumpfbacken, die statt einer Toilette die Tastatur benutzen. Dass diese Kommentatoren auch wahlberechtigt sind, stimmt mich für die Zukunft ein wenig nachdenklich.

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Antworten (9) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 13:03 Uhr
Dieter Drabiniok
Dieter Drabiniok (Didra) - 23.02.2013 13:03 Uhr

Hallo Herr Mayer,

Ihre Kritik ist berechtigt und Ihre Analyse verständlich.

Ein Problem der Opposition ist, dass sie "die Wahrheit" selbst nicht mitteilen. Dass dieses Europa sich nicht mehr aus Ländern, sondern aus Märkten zusammensetzt. Dass innerhalb dieser Märkte noch zu viele öffentliche Infrastrukturen gibt, die privatisiert werden sollen. Dass in diesen Märkten keine Menschen, sondern nur noch Konsumentvieh lebt.

Würde die Opposition so etwas aussprechen, müsste sie sich auch für ihre eigene Politik in der Vergangenheit und Gegenwart rechtfertigen, die sich auf nationaler Ebene ebenfalls dem Primat der puren Ökonomie unterworfen hat.

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Dieter Drabiniok
Dieter Drabiniok (Didra) - 23.02.2013 12:36 Uhr

Hallo Herr Kern,

wenn ich nur geschrieben hätte "Ich distanziere mich", wüssten weder Sie noch sonst jemand, wovon ich mich distanziert habe.

Also: es war keine "Schlaumeierei" sondern eine Begründung. Bedauerlich, dass Sie nicht einmal so etwas simples erkennen. Aber trotzdem kräftig in die Tasten hauen.

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Dieter Drabiniok
Dieter Drabiniok (Didra) - 23.02.2013 12:26 Uhr

Hallo Frau Sachtler

nein, das halte ich nicht direkt für chauvinistisch und nationalistisch. Das gehört in die Kategorie dumpfbackiger innenpolitischer Machtkampf in England. Unpolitisches Boulevard Niveau

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Dieter Drabiniok
Dieter Drabiniok (Didra) - 23.02.2013 12:21 Uhr

Hallo Herr Klier,

unter chauvinistisch, fremdenfeindlich und rassistisch lassen sich auch Frauenfeindlichkeit und Islamphobie fassen.

Aber ich bestätige Ihnen sehr gern, dass ich beides für ebenso verachtungswürdig halte.

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Torsten Klier

Nein, Herr Salewski, das ist ihm nicht klar.

Herr Drabiniok gehört zu denen, die ihre pausenlos abgesonderten Verbalinjurien für "Argumente" halten.

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Weitere Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Dieter Drabiniok
Dieter Drabiniok (Didra) - 23.02.2013 12:16 Uhr

Hallo Herr Salewski

Ich habe nichts gegen Andersdenkenden. Wogegen ich etwas habe, habe ich beschrieben. Und davon habe ich nichts zurückzunehmen oder zu abzuschwächen.

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Wolfgang Salewski

Beleidigung

Ihnen ist schon klar, dass Sie Andersdenkende i.e.S. "Denkende" als Dumpfbacken bezeichnen?

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Dragan Mayer
Dragan Mayer (asmo-uk) - 23.02.2013 11:23 Uhr

Es wird oft nur das gegessen was auf den Tisch kommt

Für Meinungen von teilweise überforderten und armutsgefährdeten Menschen zu komplexen Thematiken sind in Demokratien unabhängige Presse- und Informationsplattformen verantwortlich.
Und hier versagt der ÖR.
Der teilweise „diffuse“ Missmut spiegelt eine „gefühlte“ Hilflosigkeit einzelner Leserkommentatoren wieder.

In Talkshows verweisen Oppositionspolitiker gerne, die Regierung sollte den Menschen „die Wahrheit“ mitteilen und fördern dadurch bei den „zu recht“ Ertäuschten gebastelte Legenden.
Wenn im ÖR von der hohen Deutschen Sparquote-, IFO-Index-Positive Wirtschaftsstimmung usw. schwadroniert wird, aber anderseits Menschen keine finanziellen Mittel mehr besitzen um Kindern Weihnachtsgeschenke zu kaufen, ganz abgesehen von Heizung & Strom, dann produziert die Politik eine rhetorische Infrastruktur, welche zu den Ereignissen von 30.01.1933 in Deutschland geführt haben.

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Torsten Klier

Herr Drabiniok

"nationalistische, deutschnationale, fremdenfeindliche, chauvinistische und rassistische Töne"
ist ja schon mal gut.
Aber was ist mit Frauenfeindlichkeit und Islamophobie? Gruselts Ihnen nicht bei den frauenfeindlichen und islamophoben Tönen, "nebst Unter- und Zwischentönen", die Sie "in so vielen Kommentaren lese. In der Regel sind es die mit den meisten Empfehlungen."
Bitte beachten Sie das beim nächsten mal.

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Klaus Hessenauer

der Kommentar

in unserer lokalen Tageszeitung hat es schön auf den Punkt gebracht:

"Wer um den heißen Brei herumredet macht keinen Appetit!"

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Dragan Mayer
Dragan Mayer (asmo-uk) - 23.02.2013 10:27 Uhr

Demokratiegefährdende Informationskontrolle im ÖR zur Gauck Rede

Gestern wurde im ARD/ZDF die Gauck Rede zu 100% positiv kommentiert. Kommentare: „die Rede kam bei den Zuhörern gut an, Gauck sprach sich gegen Populisten & Skeptikern jeglicher Art aus und erhielt nur Lob“. In der TS gab es keinen kritischen Kommentar zur Rede.

Diese Totalitär- autokratische ÖR- Berichterstattung gleicht einer Zensur.
In allen Foren stößt die „Europa Predigt“ auf Widerstand, nur nicht im zwangsfinanzierten ÖR.

Auch morgen im ARD Presseclub wird der Widerstand gegen Gaucks Europa ausgeblendet und darüber schwadroniert, ob Leiharbeit fair ist. Selbst wenn Gaucks Europa Thema wäre, die „Sonntagsfrage“ TED-Abstimmung wurde abgeschafft. Weil, so die Begründung, diese Abstimmung nicht repräsentativ ist. Bei jeder interaktiven Abstimmung zum „EURO-Europa“ lag die Ablehnung bei 90%, die anwesenden Journalisten waren zu 100% dafür und verwiesen auf einen Informationsvorsprung, welche sie aber nicht teilen wollten.
Also, wenn 99% dagegen sind, dann ist das nicht repräsentiv

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 12:23 Uhr
wolfram UHLEMANN

die

ÖR Berichterstattung erfolgt nach den Worten von Heinrich von Kleist " Journalistik ist die Kunst, das Volk glauben zu machen, was die Regierung für gut findet "

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Norbert Regin

Nur eine Marionette für das Berliner Kasperltheater

weder vom Volke gewählt, noch repräsentiert er das Land im Interesse der deutschen Volkes.
Er vertritt lediglich die politische Kaste, steht für ein europäisches Staatsschmarotzertum, mit dem Ziel die Bürger Europas bis aufs letzte auszupressen. So ein Europa wollen die Bürger nicht,
nur die Politiker und deren Helfershelfer.

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Micha Siebert
Micha Siebert (michasb) - 23.02.2013 10:18 Uhr

Bullshit Bingo

Möchte man den Reden der europabesoffenen Blockparteien-Politiker etwas abgewinnen, empfehle ich Bullshit-Bingo. Man hat dabei eine Liste der üblichen Laberphrasen, wie z.B. Deutschland profitiert am meisten vom Euro, die EU dient dem Frieden, grenzenloses Reisen, böse deutsche Vergangenheit usw. Jedesmal wenn eine dieser Hohlphrasen fällt streicht man sie aus seiner Liste. Hat man eine ganze Liste gestrichen, ruft man laut Bullshit.
Bedi Gaucks Rede gestern kam ich gar nicht mehr nach, so viel Bullshit musste ich rufen.

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joachim tarasenko

Du meine Güte

Nix als seichtes Geschwafel dieses Herrn. Da brökelt der Staub von der Decke ob dieser salbungsvollen Worte, die alle an der Realität vorbei gehen. DA war mir sogar noch der Heinrich Lübke lieber.

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Jörg Schieber

Das derzeitige Europa läßt sich eigentlich nur noch durch Asterix-Latein beschrieben.

„Tock, tock, tock“ und „die spinnen, die...“ sowie diese eine denkwürdige Szene aus „Asterix bei den Olympischen Spielen“ in der in einem Bild „Einspruch!“ gerufen wird, verdutzt drehen sich deshalb die Anwesenden zur Seite. Dann sieht man im nächsten Bild Obelix, der sich mit dem rechten Bein hinter dem linken Ohr kratzt... ;)

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Horst Ziegler

Wo bleibt der Mut Herr Bundespräsident?

Italien könnte demnächst von einem Clown und einem Milliardär regiert werden. Zu dieser Perspektive sagte unser BP aber nichts. Er denkt wohl, das Schicksal wird es schon richten. Diese theologische Denke hat mit Realpolitik nichts zu tun.

Pikanterweise hat sich Frau Merkel zur Rede nicht geäußert, weil ihre klar ist, dass Italien die Abrissbirne des EU-Marktes werden könnte und sie sich erst dann entscheiden muss.

Westerwelle hat sich offenbart. Steinbrück auch. Was macht unsere große Schweigerin? Trippelschritte ins Irgendwo!

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Friedhelm van Aal

Herr Gauck redet wie ein "Staatssekretär" von Merkels Gnaden

Herr Gauck scheint Probleme mit der Wahrnehmung der Realität zu haben. Denn, dass Deutschland die EU dominiert, ist offensichtlich. Was bleibt von der EU und insb. dem Euro-Raum übrig, wenn Deutschland fehlen würde. Richtig, in wirtschaftlicher Hinsicht eher ein Häufchen Elend.

"Zugleich empfahl Gauck Englisch als gemeinsame Verständigungssprache der Europäer, die daneben aber weiter ihre Muttersprachen pflegen sollten."

Was ist das für eine merkwürdige Geisteshaltung. Ohne jedes Bemühen, z. B. für eine Beförderung der Hauptsprache in der EU (und das ist nunmal Deutsch mit seinen unzählig vielen Anhängern, insbesondere im deutsch sprachigen Raum), dieses merkwürdige "Kauderwelsch" (man nennt es wohl "Englisch") einführen zu wollen.

Eine schwache Rede von einem schwachen Präsidenten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 23:22 Uhr
Fritz Garbor

Weil die 180 Millionen Romanen in der EU englisch nie freiwillig lernen

und dann auch noch "ALS ANGEBLICHE besonders FEINE KULTUR PFLEGEN" werden, hat englisch gar keine Chance als europäische Elitesprache,
und französisch ist umgekehrt viel zu hölzern, künstlich, rituell und unkreativ, um wirklich angenommen zu werden. Sie konnte nur in dem mathematischen oder rationalistischen Zeitalter des Spätbarock in Mode kommen und war dann auch sofort weg vom Fenster, als
die Kultur das Empirische, das Malerische entdeckte! Sie wurde umgehend weggeschmissen!
Für die Wissenschaft ist immer noch deutsch am besten geeignet und damit die natürliche Sprache breiter Wissenschaftskreise.
Verliert die USA die WS- Dominanz und verläßt England die EU, ist englisch als WS- Sprache Europas infrage gestellt. Chinesen werden bald wieder auf chinesisch umstellen.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 23.02.2013 11:01 Uhr

Was die Sprache angeht,

es ist längst so wie Sie es beschreiben. Und die Deutschen machen fleißig von ihrem Denglish
gebraucht. Dem stehen Spanier, Italos und Franzens gegenüber wie Taubstumme und Kopf- schüttler. Die können nämlich nicht mal Spenglish, Itenglish oder LaFrenzish. Ihre Regierungen haben es ihnen verboten !

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mathias dumke

Eine alte Rede, die der Prediger bereits kurz vor dem Untergang der DDR in der Kirche ...

seines Dorfes gehalten hat und jetzt geringfügig modifiziert hat.
Er war stramm in die vorherigen Regime auf deutschem Boden eingebunden und hat sich wieder einem untergehendem Regime angedienert; dumm gelaufen: gleich 3 mal aufs falsche Pferd gesetzt; aber er lebt ja noch.
Der Mann ist ein Kriecher; den aufrechten Gang hat er niemals gelernt.

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Mark Zanzig
Mark Zanzig (mzanzig) - 23.02.2013 09:04 Uhr

Alles ist gesagt

Auch mich befremdet die blinde Aneinanderreihung von politisch korrekten Allgemeinplätzen in der Gauck-Rede, die allerdings gerade beim Thema "Europa" zu befürchten waren. In kaum einem anderen Thema wird die Trennung zwischen dem Volk auf der einen und Politikern und Systemmedien auf der anderen Seite deutlicher! Da hätte mich Kritik von Gauck überrascht.

So beweist Gauck mit dieser Rede doch nur, dass er ein Mitläufer und Günstling des Systems ist: Pastoral schwadroniert er über Freiheit und Solidarität und vergisst dabei die wirtschaftliche Realität vieler Bürger. Aber ihn betrifft das alles nicht: Er ist über alle Maßen abgesichert, war es immer. Nein - Gauck ist sicherlich niemand von uns.

Hoffnungsvoll stimmt mich, dass die Stimmen der Bürger in den Foren ungewohnt harsch erklingen, hier im Forum, bei SPON, in der Zeit. Nur wenige sehen in dieser Gauck-Predigt eine "große" Rede, und bei denen, die es tun, kann man sich über die Motivation seinen Teil denken.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 09:49 Uhr
Kerstin Leopold

das ist wirklich interessant,

obwohl die Bürger so reaktieren, stimmen die Journalisten in Lobhuddelei ein, z.B. bei den Tagesthemen oder auch hier der Kommentar bei der FAZ finde ich irgendwie "naja". Warum machen die das? Haben die soviel Angst vor Meinungsfreiheit? Dinge zu benennen, die doch ganz offensichtlich sind? Wo bleibt der Mut und der gesunde Menschenverstand der Journalisten?

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Reiner Mumpitz
Reiner Mumpitz (Mump) - 23.02.2013 08:55 Uhr

And the oscar goes to ...

.. BP Gauck

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 11:05 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 23.02.2013 11:05 Uhr

Für den schlechtesten Film

kriegt man die "rote Himbeere". Für sein Äußeres also den Oscar, für sein Inneres die Beere!

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Peter-Georg Römer

Die Kritiker hier übersehen das Wichtigste

Der Herr Bundespräsident trug eine interessante Krawatte. Und der Knoten liebe Britinnen und Briten, ein Windsor!

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Bernhard Keim
Bernhard Keim (KeimB) - 23.02.2013 08:39 Uhr

Man soll nicht in die Quelle sch... aus der man getrunken hat.

Hier wird Deutschland über den Grünen Klee gelobt und Europa verächtlich gemacht. Vielleicht sollte man ein paar Dinge in Erinnerung rufen.
1. Nachdem sich mehr als die Hälfte der Deutschen 1933 dafür entschieden hatte der Demokratie Lebewohl zu sagen (den Stimmanteilen der Nazis sind jene der KPD hinzurechnen, die genausowenig von Demokratie wissen wollten), überfiel man ein paar Jahre später die Nachbarstaaten und brachte Tod, Leid und Verwüstung unter diese. Nach dem Krieg wurde Deutschland - trotz der in seinem Namen begangenen Verbrechen - auffallend wohlwollend behandelt. Das Land wurde nicht geschleift, noch einem Neuaufbau gehindert. Hätten die Nachbarn so über Deutschland gedacht, wie viele hier über die EU, hätte es kein Wirtschaftswunder gegeben.
2. Deutschland gib es keine 150 Jahre. In dieser Zeit wurden zwei Kriege vom Zaun gebrochen, zweimal die Währung entwertet, gab es zwei Diktaturen und schließlich auch ein Wirtschaftswunder, durch und dank Europa.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 11:42 Uhr
Wolfgang Salewski

Zu so nebenbei....

1. Gebietsabtretungen
2. Demontage der Industrie in West- und Ost-Deutschland
3. Uran-Abbau im Erzgbirge durch die UDSSR für die Atom-Rüstung
4. Zahlungen von Reparationen und Entschädigungen
5. Diebstahl von Patenten durch die Alliierten im unschätzbaren Wert
6. Vertreibungen und Verbrechen an der Zivilbevölkerung
7. Misshandlung deutscher Kriegsgefangener usw. usw.

Zumindestens der 1. Weltkrieg wurde nicht nur von Deutschland vom Zaun gebrochen...

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 23.02.2013 11:16 Uhr

Zur Geschichte...

am 1. WK waren die D. natürlich nicht allein schuld. Dafür hat der Versailler Schandvertrag gesorgt. Den haben sogar maßgebliche Franzosen (Petain) als "merde" bezeichnet. Dann kamen die Kriegs-Kontributionen, die einfach gigantisch waren, sehen sie selbst nach. Die
amerik. Delegation konnte die Franzosen dabei nicht bremsen, sprach gar vom neuen Kriegsgrund. Im Gefolge entstand --in aller Meinungsbreite in D. --die Saga vom Dolchstoß und vom gestohlenen Sieg. Da die dt. Bevölkerung bis 1940 doppelt so schnell wuchs, wie jede Andere in Europa, musste und konnte es nach genau einer Generation zum neuen Waffengang kommen. Marschall Petain, der franz. OB im 1. WK hat sich nicht getäuscht. In Wahrheit ging es aber immer nur ums Rote Russland. Der Westen musste als 2.Front ausgeschaltet sein. Amerika hat den 2.WK gewonnen, niemand sonst. Bei allen Anderen kam nach 1945 der Zerfall ihrer ehem. Weltreiche. Die UdSSR war nur das Letzte.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 23.02.2013 10:40 Uhr

Herr keim, wie recht sie haben!

Ich moechte noch zu Ihrem letzten Satz UND Amerika hinzufuegen!!! Wir wurden im Sport sehr schnell in de Europaeische- und Weltgemeinschaft der Voelker aufgenommen. Schon 10 Jahre!!! nach der Machtergreifung Hitlers wurden wir Fussbal-Weltmeister.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 23.02.2013 10:27 Uhr

Frau Grossmann-wlter, Schluss sein?

Churchill sagte mal: Deutschland du hast genug fuer die Geschichte getan, zweimal musste die Ganze Welt zusammenkommen, um sich selber zu retten. Und jeder, der sich am Augapfel Gottes vergreift, bekommt es mit Gott zu tun. Wer die Geschichte und die Bibel kennt, kann sich wundern wie die ueberinstimmen.

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Karin Gossmann-Walter

Herr Kiem

es wird hier keinesfalls Europa verächtlich gemacht, nein diese EU-Politik ist zu verachten.
Und wie die Diktatur zustande kam, sollte ihnen zu denken geben..

Ich möchte wissen, warum wir ständig und immerfort uns für die deutsche Vergangenheit entschuldigen sollen, darunter leiden sollen, einstecken sollen, uns unter Umständen als
Nazi bezeichnen lassen sollen ????? ich bin es leid !!unter so eine Art Sippenhaft gestellt
zu werden.

Wie lange sollen wir noch "bezahlen", was hat meine Generation verbrochen, was die Generation vor und nach mir, die auch nicht damit in Verbindung zu bringen sind ?

Nein, einmal muss Schluss sein !


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Erwin Stahlberg

Unbegreiflich!

Wie kann nur ein deutscher Bundespräsident,
der einst Pastor war, eine UNION feiern und preisen,
die ausdrücklich ohne GOTTES-BEZUG in ihrer Verfassung
(beziehungsweise dem Vertrag von Lissabon)
existiert und entsprechend ausschaut in ihrer
Banken-Anbetung???

Wie kann ein Bundespräsident,
eine UNION von Vertragsbrechern und Bankenhörigen,
unserem Volk als musterhaft und zukunftsträchtig
„verkaufen“ wollen?

Wo bleibt die Verantwortung?

Grauenhaft!

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Dietmar Blum

Offensichtlich

hat der Name seines Amtssitzes "Bellevue" abgefärbt!
Gauck, reinigen Sie die Fenster..entfernen die Milchglasscheiben...Draussen sieht Niemand das, was Sie sehen "Schöner Blick"

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 11:20 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 23.02.2013 11:20 Uhr

Er geniesst es,

nicht mehr neben und in einem strengen Gotteshaus leben zu müssen. Mit den ewig nicht enden wollenden Sorgen der Leute. Mit Dienern, Sekretären und hoch gestochenen Reden
ist es rundum besser. Ich wäre sogar heftig gegen das Fensterputzen. Er wird wohl ein ganz
großer Versager und Schönredner.

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Closed via SSO
Wolfgang Hebold (hebold) - 23.02.2013 07:41 Uhr

Blutleere Phrasen

Es ist immer dasselbe: Wenn das Geld knapp wird, ruft man nach Ideen. Tatsächlich verdienen zumindest politische Ideen aber keinen einziger Heller. Allerdings tragen sie eventuell durch schwere Zeiten, wie etwa das "Empire" England durch Monate zwischen August 1940 und Dezember 1941. Falls diese Idee von den Bürgern mitgetragen werden. Bei Europa ist das aber nicht der Fall: Denn Europa ist ein reines Verwaltungskonstrukt, geboren nach '45 aus der äußeren Bedrohung durch Russland und der inneren durch Deutschland. Es war immer nur eine Wirtschaftsunion, wenn auch eine zeitweise sehr erfolgreiche. Jetzt, da diese Wirtschaftlichkeit verloren geht und die Bedrohungen verschwunden sind, ist es auch mit der Idee Europa vorbei. Das immer lautere Gerede davon macht das nur umso deutlicher. Nicht zufällig erinnert Gaucks Rede an Parteitagsreden, egal ob von CDU, SED oder KPdSU. Ein langweiliges Sammelsurium aus blutleeren Phrasen von Politikern, die im Grunde nur um ihren Job fürchten.

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22.02.2013, 11:01 Uhr

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