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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Gaucks Grundsatzrede „Nicht deutsches Europa, sondern europäisches Deutschland“

 ·  Bundespräsident Gauck warnt vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich für eine tiefere Integration in der EU aus. Sorgen der EU-Partner vor einer deutschen Dominanz weist er zurück.

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Michael Posthoff

Es wäre schon einiges gewonnen..

..wenn der ein oder andere Gauck-Kritiker darauf kommen würde, daß der Mann mit seinen Aussagen zu DDR oder Stasi vielleicht auch nicht so ganz richtig lag.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 22:50 Uhr
Fritz Garbor

versteh ich nicht, ich bin kein Ossi, bite erläutern!

...

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Horst Rachinger

Ein Volk der Hoffnungslosigkeit

Die weitgehend einheitliche, vernichtende Bewertung der Aneinanderreihung von Floskeln durch den Bundepräsidenten, die sozialistische Ausrichtung von Rot-Grün und die Kanzlerin einer Beliebigkeitspolitik zeigt uns deutlich, dass nur wir uns selbst retten können. Artikel 20 (4) GG.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 02:02 Uhr
Philipp Laurisch

Rot-Grün

Rot-Grün IST sozialistisch, weil diese Parteien ja eine Vergemeinschaftung der Schulden anstreben. Sozialismus heißt nicht gleiche Chancen, sondern gleiches Resultat. Wenn Sie also einen Riesenschuldenberg anhäufen, dann muss diesen die Gemeinschaft abtragen - etwa via Eurobonds und Schuldentilgungsfonds oder welcher klangvolle Namen dafür bemüht wird.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 23.02.2013 16:13 Uhr

S21 nicht

vergessen!

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Horst Ziegler

Artikel 23 und 24 GG

Das Widerstandsrecht nach Artikel 20,3 bringt Sie in die braune Ecke.

Ein Volksenscheid zu o.g. Artiken aber nicht.

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Andreas Buntrock

Sie belieben

"die sozialistische Ausrichtung von Rot-Grün"

zu scherzen???

MfG
A. Buntrock

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Dragan Mayer
Dragan Mayer (asmo-uk) - 22.02.2013 15:39 Uhr

Europa braucht Bürgerdemokratie und keinen pastoralen Realitätsverlust

Bürger die ein EURO- vereinigtes Europa haben wollen oder sollen, müssen JA- oder NEIN sagen dürfen, jedenfalls ist das in Demokratien so üblich.

EU-EURO Vorteile Industrie, erzielte Gewinne werden in Asien investiert.
EU-EURO Vorteile Banken, Verluste werden sozialisiert.
EU-EURO Nachteile, EU-Bürger mit Dumping Löhnen können Heizung und Strom nicht mehr zahlen.
Unter Rot-Grün begann dieses Dilemma mit der Reduzierung von Unternehmenssteuern und der hässlichen H4 Keule, „Noch-Beschäftigten“ mit Lohneinbussen zu erpressen.

Europäische Bürger wollen Europa, aber Bürger wollen keine Brüsseler Autokratie, welche es sich durch Steuergeldern sehr gut gehen lässt und die politische Arbeit an Lobbyisten und an den ERT- European Round Table delegiert hat.

Die einstige Stärke Europas basisierte auf Vielfalt und unterschiedliche Währungs-, Zinsen- und Produktivitäts- Dynamiken, und heute?
Prosperität und Wachstum ade- für immer?
Entweder es ändert sich, oder es heißt Kofferpacken wie 1930.

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Ulrich Dust

Was solls,

früher haben die Pfaffen die Kanonen gesegnet und heute eben die fortschreitende Entdemokratisierung durch die EU Bürokratie

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Johann Otto

An-Europa-Festhalten-Gauck - von Westerwelle übertroffen

Während der Gender-Rhetor Gauck sich im beschaulich kranken Subventions-Berlin von einer Phrase zur nächsten vorarbeitete, um über die wahrhaft billionenschwere Euro-Europakrise-Krise mit Arbeitslosenzahlen in den Südländern, die sich wahrlich sehen lassen können, den Fleiß französischer Arbeiter hier einmal nicht berücksichtigt, donnerndes Schweigen verbreitete, übertraf ihn bei allem Bemühen doch noch einer am heutigen denkwürdigen Berliner Tag märchenschöner Ergüsse: Politherzchen Westerwelle, kein Vollidiot und auch kein Verbrecher. Der Außenminister hält sich derzeit in Tirana auf und wirbt um die EU-Mitgliedschaft des Wirtschaftsgiganten Albanien. Es gibt ja derzeit keine Probleme mit zwei anderen EU-Highlights: Rumänien und Bulgarien. Nun soll auch für Interessenten aus Albanien gelten: Auf, nach Deutschland! Der Deutschlandfunk: „Anschließend reist Westerwelle nach Mazedonien. Er betonte, beide Balkanstaaten hätten eine europäische Perspektive.“ Das ist einfach nur noch krank!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 15:49 Uhr
Closed via SSO

@ Johann Otto

Mit Albanien verbinde ich zwei Begrifflichkeiten: Blutrache sowie Heroinschmuggel.

Herr Otto, das sind doch beste Voraussetzungen für die Aufnahme in die EU, nicht wahr?!

Manchmal frage ich mich, was eigentlich noch alles passieren muss, bevor diese Phantasten aufwachen?! Wenn bei mir daheim irgendeine dubiose Gestalt an der Tür klingelt, gucke ich doch vorher auch durch den Spion und überlege mir dann, ob ich die Tür öffne. In der EU läuft das offensichtlich andersrum...

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Thomas Wiesengrund

Kernbotschaft: Einbahnstrasse ?

Er macht sich anscheinend mehr Sorgen um das Empfinden aller Europäer, ausser den deutschen Europäern.
Wenn man an eines seiner Lieblingsthemen "Freiheit" denkt, muss man sich fragen, ob das auch die Freiheit betrifft "Nein" sagen zu dürfen.

In vielen Fällen hat man das Gefühl, dass ein großer Haufen Politiker das Ziel Europa hartnäckig verfolgt, weil es sich für sie lohnt und weil sie keinen Plan B haben.

Gewiss ist nur, dass die Bürger dafür zahlen werden, dafür bluten werden. Manche behaupten ja wir zahlen dafür, dass Frieden herrscht, aber auch das wird kein Argument für die Ewigkeit sein.

Europa ist ein "Tunnelspiel" und das versprochene helle Licht am Ende des Tunnels könnte sich als Glühwürmchen entpuppen, dann stehen wir alle blass da.
Aber das haben unsere Politiker dann ja auch schon immer gewusst und sie können sicherlich wunderbare neue Ideen anbieten, wieder auf Kosten der Bürger, versteht sich.

Wer zahlt hat nichts zu sagen, ein soziales europäisches Motto.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 19:31 Uhr
Fritz Garbor

Primär sollte 1945 zwar Deutschland gefesselt werden, aber natürlich auch alle anderen in

Westeuropa - seitens der USA!
Italien oder NL usw. wurden seinerzeit auch Kolonien Amerikas. Das hatte aber auch kulturelle Vorteile für uns, die immer übersehen werden:
Wir mußten darüber nicht mehr versuchen, imperial zu werden, also adlig zu werden z.B. über eine politi.Theologie. Es entstand also nicht ein polit- kultisches Vakuum - wie nach WK 1 in demokrat. Europa mit der dann erfolgenden hilflosen Abgabe der Macht an pseudoadlige Terrorgruppen!
USA als Adels- Überbau war besser als Adolf oder Benno!
Seit 1990 sind wir frei, wissen uns nun aber wieder mal in Europa zu helfen: deshalb diese enorme Bigotterie im Politischen!
Weil das unpolit. Christentum eigentlich eine entsprechend weltl. Adelsethik als Gegenpart zur unadl. chr. Menschenbild erfordert, soll das Bürgertum frei bleiben von Auserwähltheitskult- Formen wie in den USA oder F. !
Fazit:
Weltliche Egalität führt also zur politische Theologie oder unter das Kult-Diktat einer Nation, die gerne über uns stehen möchte !

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Simon Eichendorff

Eigentlich logisch - aber wir lieben unsere Illusionen

Die EU ist ein Nachkriegskonzept, bei dem die - unausgesprochene, aber jedem Insider nur allzu bekannte - Geschäftsgrundlage war, dass D immer mitmacht, zahlt, aber nichts zu entscheiden hat. Man nennt das die besondere Verpflichtung Deutschlands für Europa. Ein raffiniertes Konzept, um die anderen europäischen Staaten für das alle Länder fesselnde EU-Konstrukt zu gewinnen. Jetzt zeigt sich langsam, dass dabei nicht nur Nachkriegsdeutschland dauernd entmachtet war (war ja auch logisch), sondern auch die anderen europäischen Länder. Wirtschaftlich sind sie aber weiterhin stark, daher benötigt man seitens der westlichen Hegemonialmacht zunehmend "Instrumente", die erarbeitete Prosperität abzugraben und umzuleiten ("Eurorettung").

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Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 22.02.2013 15:26 Uhr

Wenn Herr Gauck kürzlich beklagte...

...daß man dem Volk Europa besser erklären sollte: Er kann es leider auch nicht. Schade eigentlich. Offensichtlich gibt es nichts wirklich Positives und Realistisches zu erklären.

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Michael  Seeck

Die EUrokratie dominiert Europa

und spielt Laender im Eigeninteresse und nach Gutduenken gegenseitig aus.

Deutschlands Vertreter sind demokratisch legitimiete Politiker, die immer noch glauben, sich einem ausuferndem EU System unterzuordnen, welche es in dieser Form nie schaffen wuerde, eine Legitimation vom Souveraen zu erreichen. Es ist eine Schande, wie sich deutsche Politiker, aufgrund eines Falschverstaendnisses hinsichtlich eines geeinten Europas, einem Gebilde anvertrauen, dass sich laengst zu einem unkontrollierbaren, Eigendynamik entwickelnden, buerokratischen Moloch entwickelt hat. Eine noch groessere Schande ist es jedoch wenn der eigene Praesident, der bislang sehr geschaetzt wurde, von seinen Mitbuergern quasi Frondienste fuer die EU verlangt.

Die EU ist tot, lang lebe Europa !

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Bernhard Sorg

Deutschland - ein protestantisches Pfarrhaus

Unsere politische Klasse will zusammenzwingen, was nicht zusammen gehört. Mehr Europa bedeutet: Weniger Demokratie. So werden wir weiter taumeln, bis alles zusammenbricht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 16:00 Uhr
Fritz Garbor

ein pseudo-lutherisch- protestantisches Pfarrhaus, wenn schon!!! Luther bildete keine

politische Theologie aus, aber dagegen der fanatische Schweizer Jean Calvin durchaus!
Wirkliche Pfarrhäuser sind harmlos, aber politisch- theologische Haus- oder Staatskontruktionen sehr gefährlich!

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Jürgen M. Backhaus

angesichts von Buchenwald oder Dachau wäre deutsches Europa ein bißchen viel verlangt

Herr Gauck muss sich fragen, ob er nicht nur das Ansehen der Kirchen, sondern auch sein Amt schwer beschädigt. Einem Rücktritt steht aus meiner Sicht nichts im Wege, seine Altersvorsorge scheint gesichert und der unbeteiligte Zeitgeschichtler muss sich nicht ständig ungewollt an die Stirn fassen, ob soviel Geschichtslosigkeit.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 22:57 Uhr
Fritz Garbor

bei einer engen Einigung ist der Kampf um die wahren Tugenden für die EU- Festung nicht

zu vermeiden:
das gäbe ein blutiges Hauen um Stechen um
la cultur premiere ,
deutsche Sekundärtugenden,
englisches Piratentum,
italienischen Rechtsbruch,
griechische Rechtsignoranz- Kultur usw
.....grauenhaft!

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Jupp Grüner

Unbelastet?

"Also als "unbelasteter" Europäer würde ich mir diese "Wertegemeinschaft", dh. den "deutschen Schuh" allerdings nicht ungefragt anziehen."
Die Anzahl unbelasteter Nationen ist in Europa ziemlich überschaubar, das Problem würde andersherum ebenso bestehen. Man sollte Geschichte allerdings generell nicht parteiisch von einer Seite sehen, das versperrt nur den Erkenntnishorizont.

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Jürgen M. Backhaus

PS: wer wie Gauck überhaupt die Frage zu stellt, deutsches Europa oder europ. D-Land

scheint geschichtstechnisch immun gegen die Vergangenheit zu sein. Die erste Option besteht eigentlich nicht. Im Übrigen, wer will eigentlich als Europäer mit der deutschen Vergangenheit behaftet sein? Ob sich schon jemand die Frage gestellt hat? Die Werte, die das III.Reich hervorgebracht hat scheinen dem kollektiven Vergessen anzugehören und damit gestrichen worden zu sein? Also als "unbelasteter" Europäer würde ich mir diese "Wertegemeinschaft", dh. den "deutschen Schuh" allerdings nicht ungefragt anziehen.

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 22.02.2013 14:53 Uhr

Gaucks Kernbotschaft an die Deutschen


"Ein deutsches Pferd würde nicht ganz Europa ziehen wollen,
wohl aber der deutsche Esel mit Wonne und Leidenschaft."

Da hätte er sich das ganze Gerede sparen können nur um uns das
zu sagen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 18:36 Uhr
Karin Gossmann-Walter

da muss ich Ihnen Herr Lietsch recht geben, mit dem Esel,

ich habe einen, einen Esel, und Esel sind schlauer als Pferde!.
Nein, dummer Esel ist falsch, es gibt sie nicht.

Wenn sie etwas nicht machen wollen, machen sie es nicht und basta.
Ein Pferd lässt sich zwingen, ein Esel nicht.
mit grüssen von meinem Esel, ital. Abstammung.

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Karl Lietsch
Karl Lietsch (Lietsch) - 22.02.2013 15:09 Uhr

Ein richtiger Esel würde dem Gauck wohin treten,....

..aber sich ganz bestimmt nicht überlasten. Esel sind schlauer als Deutsche Bürger. Esel hören auf zu arbeiten und andere Leute Karren zu ziehen, wenn sie kein Sinn drin sehen oder es ihnen zu mühsam wird.

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Fritz Garbor

Gauks Rhetorik ist letztlich extrem priesterlich- patriarchal: "Wir wollen nicht..einschüchtern..."

....ja, aber WIR wissen das Richtige für Europa, wir Deutschen (deren Polit- Elite) wissen es ja am besten, weil wir am (ökon.) erfolgreichsten sind....
fürchtet Euch nicht, sagt der liebe antike Patria- Gott...
.
...ja, unsere Politiker provozieren den großen Aufstand der romanischen Länder:
erst machen sie den Süden mit Billionen Geldflutungen von uns materiell wie seelisch abhängig, um dann zu verkünden: Wir sind die guten Patriarchen! Fürchtet euch nicht!
.
FAZIT: Gauk hat eine große Mission: eine politische Großtheologie pseudo- lutherischer Art für sein imperiales Großeuropa!

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Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 22.02.2013 14:39 Uhr

Tiefere Integration

Zitat:" Bundespräsident Gauck warnt angesichts der Euro-Krise vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich vielmehr für eine tiefere Integration in der EU aus.

Die könnte er, am praktischen Beispiel haben. Bauen wir doch ein schönes Containerdorf auf dem Rasen seines Schlosses Bellevue zur Beherbergung der romän.u. bulgarischen Roma, die Dank der EU-Politik und Gesetze z.Z. in D Unterschlupf suchen. Eine Versorgung aus der Schlossküche müßte doch machbar sein? Ein besseres Beispiel für praktizierte Integration von Europäern in das jährliche Sommerfest in Bellevue gibt es doch nicht, Herr Gauck.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 15:31 Uhr
Jürgen Dannenberg

Ein guter Gedanke,

fürwahr ein christlicher Gedanke. Und da er dem Christentum so nahe steht wird Ihr Wunsch bei ihm bestimmt Gehör finden. Da kann er den "europäischen Geist" im Dialog finden den er in seinen Sonntagsreden gesucht hat. Da wird er fündig. Und um die Renovierungskosten braucht er sich keine Sorgen zu machen, dass zahlen wir ihn auch noch. So wie wir sein ganzes Leben bisher bezahlt haben.

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Klaus Piesters

Ich muß doch sehr bitten

Dann doch lieber den Gauck in einen Container mit grossem Fenster, ala Kasperletheater und die Zugewanderten in das Schloß. Letztere wissen das sicherlich mehr zu schätzen als Gauck.

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Manfred Berger

O Herr gib uns den Christian wieder...

...........

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 21:04 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 23.02.2013 21:04 Uhr

Und welcher tiefere Sinn ergibt sich aus dem Wunsch ...

... eine heuchelnde, selbstverliebte Kriechernatur durch eine andere zu ersetzen? Wenn, dann bräuchten wie einen wirklich unabhängigen Geist im höchsten Staatsamt, keinen Schleimer, der tagtäglich seinen Bückling vor den sogenannten Eliten macht und die Kanzlerin offenbar als seine Chefin ansieht. Doch das bleibt uns Deutschen offenbar verwehrt.

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Oliver Safarowsky

Da haben Sie recht

selbst der ist eine wahre Wonne im Vgl. zu Gauck(ler)

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Karl Lietsch
Karl Lietsch (Lietsch) - 22.02.2013 14:36 Uhr

Frei nach Joschka Fischer: „Herr Präsident, Sie sind ein ….“

Was fällt dem eigentlich ein? Der Typ ist eh‘ bloss zweite Wahl, so als ob’s Geld für den BigMac nicht gereicht hätte und stattdessen der Spar-Burger genommen werden musste.
Gauck ist nicht nur die grösste politische Enttäuschung in der Geschichte Deutschlands, er scheint nicht zu begreifen, dass er:
1. nur der Begrüssungsaugust ist
2. bloss die zweite Wahl ist und er nur zufällig genommen wurde, weil er kein Job hatte

Das war wohl eine der antidemokratischsten Reden, die ich je vernehmen musste. Ueber die Belange der Bürger geht er hinweg und dichtet Tatsachen so um, dass sie in sein Konzept passen.

Das schlimme ist, dass er dummerweise als ein Repräsentant Deutschlands gilt. Dessen Worte werden vom Ausland als repräsentative Meinung für ganz Deutschland angesehen

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 15:10 Uhr
Wolfgang Balzuweit

....dummerweise als ein Repräsentant Deutschlands...

passd scho!

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Karl Lietsch
Karl Lietsch (Lietsch) - 25.02.2013 09:04 Uhr

@Herr Laurisch: Hoffentlich!

Hoffentlich. Und wenn wir grosses Glück haben, hält es ihn für jemanden aus Dieter Bohlens DSDS-Team

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Philipp Laurisch

Das Ausland...

...weiß nicht wer das ist.

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Frank Schufter

Warum verharren die sonstigen Parteien...

...bei konstant 5%? Was ist in diesem Land los?
Warum wählen trotz solcher Politiker fast alle die etablierten Parteien?
Es ist kafkaesk!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 16:14 Uhr
Frank Schufter

Da ist etwas faul im Staate Dänemark...

...es gibt also keinen signifikanten Unterschied, folglich auch keine Opposition. Schlussfolgerung: Es ist also schlicht wurscht, was man wählt.
Trotzdem möchte der Bürger sicher sein, dass seine Stimme mit entscheidet?
Sind Sie sicher?
Es ist weiterhin kafkaesk!

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Oliver Safarowsky

Liebe Frau Gruber

hätten Sie den mittleren Absatz weg gelassen, könnte ich 100% zustimmen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 15:18 Uhr

Jeder Wähler / Bürger will sicher sein dass mit seiner Stimme die Partei im Parlament

sicher mit entscheidet

Und deshalb bekommen die Parteien die ganz sicher mehr als 7 oder 8 % erreichen die Stimme.

Und in allen Parteien gibt es wirklich hervorragende Politiker auch wenn man in vielen Dingen eine andere Meinung hat so wählt man sie weil die Partei in weiten Teilen richtige und gute Politik macht.

Oft unterscheiden sich die Parteien auch gar nicht. Sie reden nur als bestünde ein Unterschied.

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bernhard klingenberger

Gaucks Menschenbild

Es gab einmal einen deutschen Politiker, Theodor Waigl, dieser hat den Deutschen den Euro verkauft mit dem Werbespruch: "In ihrem Italienurlaub müssen sie dann nicht mehr die Lira in DM umrechnen. - Nur noch mit dem Euro bezahlen"

Herr Gauck sagte heute wohl:"Nach der schnellen Osterweiterung der Union und der Einführung des Euro müssten nun Konstruktionsfehler der EU beseitigt werden"

Was Herr Gauck damit eigentlich sagen will bedeutet, daß alle Deutschen und der Rest Europas für sogn. "Konstruktionsfehler der EU", also für die "feuchten Träume" eines Theodor Waigl u.a., mit geringerem Einkommen, geringeren Renten, oder zusammenfassend, mit ihrer Lebensleistung bezahlen sollen.

Das ist das christliche Menschenbild des Pfarrer Gauck.
Stand da nicht in der Bibel - Matthäus 5:39 :"Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, so wende ihm auch die andere zu."

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Christoph Naumann

„Unsere europäische Wertegemeinschaft will ein Raum von Freiheit und Toleranz sein.“

Und genau deshalb wollen wir nicht vereinheitlicht werden!
Wirmüssen langsam mal auf die Straße!

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Maximilian Samwer

...egal wie man es dreht und wendet, es steht fest...

...dass im selben Maße, in dem die EU wächst, massive Nachteile für unser Land entstehen.
Darunter sind die wichtigsten:
-Massives Demokratiedefiziet in allen Belangen. Bereits das Initiativrecht von den sogenannten Kommissaren ist ein deutlicher und grundlegender Rückschritt, und das für JEDES Land in der EU, für jedes Gramm der Abgabe nationaler Souveränität, das für sich schon seit Jahrzehnten eine Ungeheuerlichkeit darstellt!
-Massiver Wohlstandsverlust, nicht nur mit den 200 Milliarden Euro netto, die Deutschland seit der Wiedervereinigung auf nimmerwiedersehen überwiesen hat. Je enger die Einigung, desto größer werden die Kosten. Wenn Brüssel es schafft, Steuern zu erheben, wird die Umverteilung auf einen Sprung vervielfacht.
Ich möchte gerne die Argumente hören, die das für uns Bürger rechtfertigen. Und bitte nicht das Friedensargument. Friede kommt in dem Umfang, in dem Demokratie herrscht.Zu behaupten, es wären die Völker, die Kriege führten, ist eine unfassbare, freche Lüge!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 02:15 Uhr
Philipp Laurisch

Export

Export?
Tatsache 1: Deutschland wird 2014 so viel in die Schwellenländer exportieren, dass es einen Eurozusammenbruch besser verkraften könnte als GB - obwohl dieses gar nicht im Euro ist. Wir exportieren übrigens sehr fröhlich in die USA, ein voll entwickeltes Land.
Tatsache 2: Der Euro behindert den Export Deutschlands eher, da er die sog. "ClubMed"-Länder wirtschaftlich kaputt macht. GB hat Frankreich jetzt als Deutschlands größten Handelspartner abgelöst.
Tatsache 3: Japan ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, ohne in irgendeiner Wirtschafts- und Währungsunion zu sein. Japan ist ebenfalls Exportgigant.
Tatsache 4: Demokratiedefizite können nicht mit angeblichen wirtschaftlichen Vorteilen aufgewogen werden. Never ever.

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Götz Solmos

Über Demokratiedefizite...

kann man diskutieren, allerdings vermisse ich Ihre Gegenrechnung, welche wirtschaftlichen Vorteile Deutschland durch die EU hat und hatte. Hier verweise ich nur mal auf das Thema Export.

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Dennis Dovidat

Ein Präsident verrät sein Volk

Wie sollte es auch anders sein.
Wie kann das deutsche Volk erwarten, dass es auch nur einen einzigen Vertreter gibt, der im Namen und im Sinne des deutschen Volkes spricht.
Hier wird ein Volk von seinem obersten Vertreter an der nase geführt und das Weltbild eines Volkes vollkommen ins absurde getrieben.
Was wissen die anderen Länder über die wirklichen Wünsche und Ängste der deutschen??
Im Ausland weiß man nur über uns, was unsere Politiker erzählen und die Reden nicht im SInne dessen, was die Mehrheit des Volkes wirklich wünscht.
Unsere einzige Hoffnung ruht auf dem Handeln anderer Völker, die Konsequnter sind als wir und aktiv unter Einsatz aller Mittel versuchen die POlitik ihres Landes in die von Ihnen gewünschte Richtung zu bringen.
Vielleicht haben wir Deutschen auch irgendwann den Mut dazu.
Ich war jetzt geschäftlich im Ausland und durfte hören, was man dort so über uns Deutsche denkt :-(

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 15:30 Uhr
Fritz Garbor

....Erwartungen des deutschen Volks? Für unsere Politvertreter gibt es kein

deutsches Volk mehr, dafür aber jetzt ein "europäisches Volk"!
Warum?
Bei diesen können sie - ohne "die spaßlose deutsche Geschichtsbewältigung" zu berühren -
wieder aus dem Vollen schöpfend so richtig "Elite spielen".
Es bildet sich eine neue europäische Priesterkaste heran, die es mit den Wilsons, Roosevelts, Bushs und Obamas aufnehmen will!
Warum das ?
Da man sich seit 1918 nicht mehr beim Aufstieg blaublütig adeln lassen kann und das weltlich gesinnte europäische Bürgertum einen ähnlichen Statusgewinn NOCH !!! nicht kennt, betreibt man in amerikanisch- gnostischer Nachahmung - dann eben politische Theologie und erklärt sich zum "gütigen" Retter Europas - im Stile des Priestersohnes US- Präsdent Wilson anno 1918 der des Bush- junior.
Man möchte in Europa unbedingt das Prinzip der politischen Theologie einführen, da dieses ursprüngliche GB/ US- Konzept nach dem Ende der alten adligen u. jakobinischen Imperiumsmethoden Europa als (neues agressives) Imperium auferstehen lassen kann.

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Hans-Günter Müller
Hans-Günter Müller (supu) - 22.02.2013 14:53 Uhr

Erzählen sie doch mal

Wo waren sie, mit wem haben sie gesprochen und was denkt "man" denn so. Vielleicht ergehen sie sich mal weniger in Andeutungen sondern nennen die Dinge beim Namen.

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Die G 8 redet einer Übergangsregierung das Wort. Aber über die Zukunft des syrischen Diktators Assad schweigt man sich aus - kein Wunder, denn Russland will ihn (noch) nicht preisgeben. Mehr 4 3