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Gaucks Grundsatzrede „Nicht deutsches Europa, sondern europäisches Deutschland“

 ·  Bundespräsident Gauck warnt vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich für eine tiefere Integration in der EU aus. Sorgen der EU-Partner vor einer deutschen Dominanz weist er zurück.

Artikel Bilder (5) Video (3) Lesermeinungen (442)
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Fritz Garbor

"Traditionslinie deutscher Großmachtpolitik" Ja, das wird in D. und Europa viel diskutiert,

aber wo liegt denn das angeblich so imperiale in der d. Geschichte, das Gauck mit einer großen Selbstverständlichkeit anspricht, so als ob darüber Konsens herrschen würde?
1.
Bekanntlich kann man den WK2 und das NS- Regime als Folge des WK1 ansehen, bei dem nicht D. irgendwelche Ziele verfolgt hat, sondern insbesondere GB, dann auch die USA - die günstige Situation für sich ausnutzend.
D. war um 1900 als stärkstes Industrieland der Welt wenig imperial eingestellt: man wollte Dinge verkaufen und nicht andere agressiv missionieren (wie die USA) oder das Weltmeer und dessen Märkte als seinen Besitz/Vorrecht ansehen, wie GB!
Und davor: 15 Überfälle seitens F. in 1500 bis 1815; Überfälle aus Russland, Landabspaltungen an allen Seiten ohne Rache, 1618-1648 D. als Schauplatz europ. Blutbäder, verursacht seitens Rom, F. und S.
D., das im MA zumeist den kaiserlich-christl. Friedensschirm für Europa stellte und die EU verteidigte!!! , kann man am wenigsten als imperialistisch definieren!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 14:15 Uhr
Dietmar Blum

Vorgeblich "Profunde Geschichtskenntnisse",

Herr Schneider, sind belanglos, wenn sie nicht im Kontext der jeweiligen Zeit gesehen werden.
"Dreidreidrei, bei Issos Keilerei" hilft nicht bei Beurteilung der damaligen Situation.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 25.02.2013 03:06 Uhr

ich stimme Ihnen zu, Herr Garbor

dazu muß man allerdings profunde Geschichtskenntnisse haben.
Die meisten plappern nur das nach, was sie ständig vorgesagt bekommen.
Der Militarismus und die Großmachtpolitik der anderen Großmächte stand der deutschen in nichts nach.

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Fritz Reinhardt

Bundespräsident Gauck warnt vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess

Dieses Wesen ist nicht vom Volkk gewählt. M.E. hat er keine LEGITIMATION für das deutsche Volk zu sprechen. Seine Glaubwürdigkeit ist anzuzweifeln:
Ev. Pfarrer, rechtskräftig verheiratet, in wilder Ehe mit Zweitfrau lebend. Ferner angeblich in der DDR Oposition gemacht, aber in Saus und Praus gelebt! Meines Wissen wurden Opositionisten von der Stasi eingesperrt, er hat aber wunderbar in Freiheit gelebt. Irgend etwas stimmt da doch nicht?

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Fritz Garbor

Seitdem Europa nicht mehr unter den Imperialistischen Mächten USA und UdSSR steht,

bastelt man in Brüssel an einem "Europäischen Imperium light":
-Es soll stark sein, aber keine Führung durch starke EU- Länder besitzen.
-Es soll nicht agressiv sein, aber sich "seinen" Anteil an den Weltbodenschätzen holen.
-Es soll die Welt mit gestalten, aber nicht imperialistisch sein.
-Zu hohe Energiepreise sollen gestoppt über geopolitische Militär-Maßnahmen werden.
-Ein Mythos Europa soll gebastelt werden.
-Europa soll möglichst groß und stark werden: maximale Einwanderung u. Ausdehnungoweit
-Maximale EU- Größe bewirkt maximale- Statusgröße seiner Polit- Herrscher!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 14:16 Uhr
Dietmar Blum

Kennen Sie eigentlich

nur Ihre permanent propagierten Verschwörungstheorien?

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Ulrich Heinrich

Eine kleine Gauck-Collage zum Thema Demokratie:

Anfang Oktober 2012 in einem Interview mit dem Deutschlandfunk:

"Die Bevölkerung dieses Raumes muss sich noch gewöhnen daran, dass die Nation möglichweise nicht der letzte Wert ist." (m.E. für das Staatsoberhaupt einer Demokratie doch sehr befremdliche Worte)

In der Rede vom 22.2.2013:

"Takt und Tiefe der europäischen Integration werden letztlich von den Bürgerinnen und Bürgern bestimmt." -- "Heute sind wir allerdings gezwungen, die Taktik grundlegend zu überdenken."

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 16:13 Uhr
Fritz Garbor

Der in der Menschheit letzte Wert ist natürlich nicht die Nation, sondern der Mensch selbst.

Das Problem ist nur, daß Gauck nicht in der Lage oder willens ist, sich präzis auszudrücken.
Wenn er den letzten weltlichen Wert in Bezug auf politische Gemeinschaften reden sollte, was hier unklar bleibt, dann kann es bis heute nur die NATION sein, da es bis heute keine höhere Gemeinschaft gibt. Noch gilt das deutsche Grundgesetz, auf das Sie vereidigt sind, Herr Gauck. Paßt Ihnen das nicht, bitte sofort abtreten!
Die EU ist bis heute nur ein Nationenbund, also nichts Höheres!
Und wenn sie darüber steigen solte, wäre die EU dann eben auch eine Nation, also widerum ihr "letzter Wert" im Politischen!
Oder wollen sie ein polit-theologisches Gebilde (im Sinne der Idee der Anbetung des "GOLDENEN KALBS") mit Name Europa schaffen, wie dies bereits die USA, Iran, China oder Israel sind?

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Halit Z. Kuyumcu
Halit Z. Kuyumcu (borlu) - 23.02.2013 14:14 Uhr

1.Schlosspredigt des Pastors Gauck

in seinem ersten Schlosspredigt verkündet Pastor Gauck mit viel Herzensliebe ein Europäisches Deutschland. Dabei sah er sogar ziemlich selig aus, als hätten sich alle anderen Länder und Völker Europas bereits zu einem solchen Konstrukt bekannt. Bereits bei der Gründung der Montanunion, die gern als die Keimzelle der Europäischen Union zitiert wird, war der Grundstein gelegt, dass Europa als eine Gemeinschaft zum Ausgleich wirtschaftlicher Interessen der Partner gedacht war. Die Einführung der gemeinsamen Währung ohne die Forderung einer politischen Einheit hat dies nachdrücklich bestätigt. Worüber jetzt lamentiert wird ist nichts anderes als ein Alibi dafür, dass eine politische Union in der Agenda der Europäer nicht existiert. Was soll denn da fromme Aufrufe nach der Art " Kommet, oh Ihr Engländer.. "

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Fritz Garbor

Gauck bringt einiges durcheinander: Er spricht von der zeitlosen Wertegemeinschaft Europas.

Jeder gute evang. Pfarrer oder Christ müßte aber wissen, daß sich eine solche nur auf reine Glaubensgemeinschaften beziehen kann, und die ist nicht zufällig im Christentum auf das Universale bezogen - und eben nicht auf ein weltliches Gebilde wie Europa!
Durch den Bezug auf Europa mache ich aus einer intelligenten und guten Theologie eine gefährliche politische Theologie, "Himmlische Werte" pflanze ich in das Weltliche, in die egoistische Interessensphäre der Welt - hier in Europa - ein!
.
Was Schlimmeres kann ein Theologe gar nicht machen.
.
Dann werden die Werte der Menschenwürde mit Ansprüchen, Rechten und Erwarteungen gemixt und ich erhalte genau dieses aggressive Ego- Chaos, das Gauck für Europa beklagt- und das "dank" Gauck u.a.
Ja, Gauck pflegt diese weltlichen "Werte"- Dummheiten an vorderster Front!
An die Leute von der CDU, Grüne, SPD u. an alle Polit- Pfarrer: Zeitlose Wertekonstrukte haben in der Politik - als dessen Instrumente !!! - nichts zu suchen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 14:20 Uhr
Dietmar Blum

Gut zu wissen....

das Sie nicht aus der Provinz stammen und ich nicht in EINER Provinz eines "Europäischen Imperiums" namens Bundesrepublik Deutschland leben möchte.

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Rolf Joachim Siegen

F. Gabor, die Geographie (Europas) ist nun mal zeitlos

und sicher nicht 'weltlich' - wie Sie meinen. Ihr Provinzler scheint nur darauf gewartet zu haben, Gauck am Zeuge flicken zu koennen.

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Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 23.02.2013 12:54 Uhr

Man vergleiche diese Predigt mit der Rede des Vorgängers in Davos über EURO und Bankenrettung.


Die von der Presse totgeschwiegene und vom Publikum nicht anerkannte Rede von Wulff (auch der hat mal was Richtiges getan) befasste sich sehr kritisch mit der EURO-Einführung, der Bankenrettung und der Grenzöffnung.

Und die hat er vor Eliten und Mitläufern gehalten.

Man wird die Presse, das schnarchende Publikum und unsere Politik irgendwann mal fragen, warum sie wissentlich wegschauten und vertuschten. Dann geht aber nicht die Antwort "wir hamm von nix gewusst"...

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Dennis Gartner

Hollande hat erklärt, er lebe als Patriot den französischen Traum -

- von Englisch als Kontinentsprache oder einem "europäischen Frankreich" war nicht hauchweise die Rede.

Herr Gauck ist Pastor mit jenseitigen Visionen. In der Realpolitik ist dieser Mann absolut fehl am Platze.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 14:13 Uhr
Fritz Garbor

...leider sind die Visionen des Herrn Gauck ja sehr weltlich und damit alles andere als

harmlos: Er ist als Anhänger von politischen Wertegemeinschaften ein Demagoge.
Er ist weder als Pfarrer noch als Politiker geignet.

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Daniela Tolberd

Herr Gauck hat sich bereits im September

im ÖR Staatsfernsehen dahingehend geäussert, dass die Deutschen für Volksabstimmungen, noch nicht "reif" seien, dies ist für mich eine Misstrauensbezeugung gegenüber seiner eigenen Bevölkerung.
Dieses Misstrauen beruht auf Gegenseitigkeit.

„Unsere europäische Wertegemeinschaft will ein Raum von Freiheit und Toleranz sein.“

Schöne Worthülsen: Freiheit, Toleranz und Demokratie - wollen wir alle, aber wir haben sie nicht, solange wir nicht über unserer aller Zukunft entscheidende Themen abstimmen dürfen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 14:22 Uhr
Dietmar Blum

"grüner Redenschreiber"?

nennen Sie Ross und Reiter" bitte.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 25.02.2013 03:19 Uhr

eine relativ kleine Chlique Linksextremer

in Politik und vor allem den Medien bestimmt die Politik dieses Landes. Sie machen Politik gegen das Volk und fürchten deshalb nichts so sehr wie Volksabstimmungen.
Gauck mußte einen grünen Redenschreiber (Aufpasser) akzeptieren.

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 23.02.2013 12:28 Uhr

Babylonischer Turmbau

"Zugleich empfahl Gauck Englisch als gemeinsame Verständigungssprache der Europäer, die daneben aber weiter ihre Muttersprachen pflegen sollten."

Das machen Sie mal den einfacheren Menschen klar, denen, die Sie von der "gemeinsamen Öffentlichkeit" über die Sprache ausschließen wollen! Warum eine Minderheitensprache? Warum nicht die, die von der bei weitem größten Zahl Menschen gesprochen wird? In der ehemaligen K u. K-Monarchie war Deutsch die lingua franca und ist es teilweise noch. Von den Goethe-Instituten höre ich, daß der Andrang zu den Deutschkursen so groß geworden ist, daß sie ihn kaum noch bewältigen können.

"Denn Europa habe bisher keine gemeinsame Öffentlichkeit, sondern zerfalle in verschiedene nationale Diskussionen."

Gibt es denn eine echte demokratische Partizipation z.B. an der Gesetzgebung? Am Europäischen Rat und der Kommission?

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Hans Bethe

Was soll der arme Mann denn sonst sagen?


Etwa wie Wahrheit?!?

Liebe Mitbürgerinnen und -bürger,

nach der Einführung des Euros konnten sich zahlreiche Mitgliedsstaaten der EU dank niedriger Zinsen hoch Verschulden. Durch einen Konstruktionsfehler des EZB Systems finanzieren EU Mitgliedsstaaten wie Deutschland, Finnland oder die Niederlande die Leistungsbilanzdefizite des Südens. Es sind bereits Target Salden von rund 800 Milliarden EUR für DE aufgelaufen.

Wir stecken in der Falle! Zerbricht die Währungsunion, so haben wir Forderungen gegen eine nicht mehr existierendes Währungsunion. Wir befinden uns in der Hand mächtiger Finanzinvestoren, welche die Macht haben drohende Verluste aus Spekulationen mit hohen Risiken dem europäischen Steuerzahler aufzubürden!

So bitter es für Euch und Eure Kinder auch ist: Der einzige Weg voran ist die Transferunion, in dem die Vermögen aller gleichverteilt auf niedrigem Niveau ausgeglichen werden.

usw.

Das kann Herr Gauck nun unmöglich öffentlich sagen! Oder doch?

Hans

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 23.02.2013 12:04 Uhr

Was meint ER? Die der Freihti dienende EWG von 1957 oder die regulierungswütige EU von heute?

Die EWG wurde 1957 geschaffen zur Durchsetzung der vier großen Freiheiten für Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital. Die EU von heute verkörpert sich aber durch das Gegenteil, nämlich rd 100.000 Druckseiten von EU-Rechtsnormen („Acquis communautaire“). Dieser Unterschied zwischen Freiheit und Regulierung mochte sich Herrn Gauck nicht erschließen, obwohl doch „Freiheit“ sein selbstgewähltes Lebensthema ist.. Schade, aber nicht überraschend. Er teilt dieses Schicksal mit einer Landsmännin. Weiter. Aus der Mathematik wissen wir, dass zwei Größen untereinander gleich sind, wenn jede von ihnen einer dritten Größe gleich ist. Soll es also ein „europäisches“ Deutschland geben, so muss es auch ein „europäisches“ Rumänien geben. Diese Gleichheit aber gibt es nicht und kann es nicht geben. Also gibt es auch kein gleiches Europa. Beweis: Siehe oben unter „Regulierung.“

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Rolf-Dirk Maehler

So waren sie halt in der ehemaligen DDR und einige sind immer noch so: Sich anpassen und ...

... um Gottes Willen nur keine abweichende Meinung vertreten. Ob der Herr Bundespräsident auch zu der Erkenntnis fähig ist, dass eine stärkere europäische Integration nur sinn voll ist, wenn sie nicht Anpassung an die Pleitementalität bedeutet. Gerade die europäische Einigung kann nicht von den Deutschen alleine betrieben werden, es sei denn man unterwirft sich auch der Unvernunft. Konsequente Marktwirtschaft haben Deutschland zu Wohlstand geführt, aber gerade das wird mit allen seinen Pflichten von einem Teil der EU-Mitgliedsstaaten heftig bekämpft. Oder warum ist so vielen Staaten die Wettbewerbsfähigkeit abhanden gekommen. Und der Herr Bundespräsident scheint es für richtig zu halten sich dem anzupassen?!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 18:27 Uhr
Rolf-Dirk Maehler

@ Hans Mehler (Mehler1) - Nun gut, das konnte man in der DDR kaum lernen, aber ...

... Wirtschaft funktioniert nur wenn sie liberal ist. Alles was Sie so wortreich beklagen haben diejenigen gekonnt, die mit "Aufbauprogrammen" und anderen Regulierungen massiv Einfluss auf liberale Wirtschaftssysteme genommen haben. Und darüber hinaus: Auch in Griechenland wie z.b. hier in Spanien haben alle beim Schulden machen mitgemacht. Es mag ja in der DDR so gewesen sein, dass es Geld vom Himmel geregnet hat, aber trotz massivster staatlicher Eingriffe ist dieser Teil Deutschlands pleite gegangen. Und dass eine gesunde Haushaltsführung einigen Mitmenschen nicht gefällt mag zwar so sein, endet aber andernfalls fast immer in der Pleite. Und selbst wenn die ehemalige "BRD" selbstgerecht sein sollte: Ohne massive finanzielle Transfers, die nur durch eine freie Marktwirtschaft geschaffen worden waren, hätte die DDR kaum in derartig kurzer Zeit aufgebaut werden können - und wenn ich mich nicht irre kommt man in den neuen Bundesländern immer noch nicht ohne den Soli aus.

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Ulrich Dust

Immerhin ist dieser

lastminute Bürgerrechtler mit der Verhaltensweise erster Gauckler der Republik geworden ;-)

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Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 23.02.2013 12:34 Uhr

Das finde ich richtig, man darf sich nicht der Pleitementalität der Wirtschaftsliberalen anpassen.

Es muss Schluss sein mit dem Sozialbetrug in Geschäftsmodellen, die nachher mit Sozialleistungen und Steuersubventionen finanziert werden. Stichwort Leiharbeit, Ausweitung des Niedriglohnsektors, Zerstörung des Rentensystems. Auch ein Finanzsektor, der wenns schief geht, die Pleite auf "Länder" und "Völker" abwälzt muss endlich im sozialen und demokratisch nützlichen Sinne reguliert werden. Der Normalbürger hat ja gar keine Schulden und in der Masse eher nur die Chance sich mit den Verhältnissen zu arrangieren. Wenn wir also von "den Griechen" jetzt verlangen, dass sie ihr Regierungssystem demokratisieren und gegen Korruption vorgehen, sollten wir hier denjenigen auf die Finger klopfen, die weder für sich selbst noch "das System" transparenz wollen. Wo also ist das europäische Wirtschafts-Aufbauprogramm, statt der Behauptung die Bevölkerungen hätten Schulden gemacht? So sind sie halt, in der ehemaligen BRD. Immer ein bisschen selbstgerecht.

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Norbert Regin

Diese Rede hat den Steuerzahler bestimmt eine Million Euro gekostet.

Das müssen die Bürger für die Staatspropaganda zahlen. Für die Volksverdummung wird alles
getan, koste es, was es wolle. Notfalls werden die GEZ-Gebühren verdoppelt.

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Rolf Joachim Siegen

Die (faz.net -) Gemeinde der Europa - Hasser

ist mal wieder beisammen.

Manche Passagen der Rede Gaucks sind problematisch, wie diejenige des Appells an die Briten. Aber der Grundtenor ist billigenswert.

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 14:29 Uhr
Dietmar Blum

Erklären Sie doch den Provinzlern,

besonders den (west-) deutschen Ihren kosmopolitischen, weltläufigen Hintergrund, Ihre Herkunft!
Mag sein, Sie finden mitleidgeschwängertes Verständnis.

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Rolf Joachim Siegen

F. Garbor, wen meinen Sie bloss mit 'wir'?

Bereits die Anzahl Ihrer Beitrage weist Sie als masslosen Eiferer aus.

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Fritz Garbor

Wir lieben vielmehr Europa, wie es lebt, wie es in der Basis lebt, dagegen mögen die an einem

NEUEN EUROPA u. dem neuen Menschen bastelnden futuristischen bis faschistischen Konstruktivisten (die Neoliberalen, Sozialisten, Feministen, Genderisten, Euro- Bewunderer wie Sie ) nicht die europäischen Völker mit ihrer Vielfalt und ihren kleinen menschlichen Schwächen, also das Reale, sondern vielmehr ihre eigene abstrus ausgedachte Vision.
Nicht?
Sie lieben viel mehr ihre eigenes Denkgebäude, ihre Theorie, ihr narzistisch- krankes Selbstbild, das sie dann Europa, dem zu Erziehenden, gegenüberstellen!
Sie halten die Realität nicht aus, Sie verachten die Realität, wie das leider auch die Spitzenpoliter meist tun - und warum diese Realitätsuntüchtigen dann eine Ideologie als magische Abwehr des Realen nötig haben!

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Rolf Joachim Siegen

D. Gartner, Ihr Lied von der 'europaeischen Freundschaft'

ist fuer mich eine Phrase, denn Worte sind billig. Das Credo (west-)deutscher Provinzler.

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Rolf Joachim Siegen

Nadine, waren Sie nicht diejenige,

die seinerzeit Franzoesisch - Unterricht an deutschen Schulen fuer schaedlich erklaerte??
Fuer mich sind Sie eine typisch (west-) deutsche Eifererin und Provinzlerin.

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Weitere Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 23.02.2013 16:14 Uhr

@nadine hoffmann. Klasse Kommentar!

Danke.

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Dennis Gartner

Absurder Vorwurf !

Ich liebe das bunte und freie Europa, in dessen Länder ich seit je verreise und teilweise dort auch lebe ! Wenn ich mich gegen den Euro-Ausverkauf unseres Vermögens zu Gunsten krimineller Regime und Banken wende, so hat das mit Europahass überhaupt nichts zu tun !

Im Gegnteil: Ich will die europäische Freundschaft, die wunderbare Gemeinschaft verschiedener Völker, die der Euro in eine aufeinander schimpfende Völkergemeinschaft verwandelt hat.

Bleiben Sie mir mit Ihren Killerphrasen aus dem Gesichtsfeld !

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Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 23.02.2013 12:20 Uhr

Wie wird man denn zum Hasser des Kontinentes Europa?


Können Sie das erklären, oder unterliegen Sie hier schon der Meinungsmache, dass man als Kritiker des EURO und der EU-Ausgestaltung zum Europahasser mutiert.

Also quasi gleich hinter der schlimmsten aller Möglichkeiten des Nationalisten ein Europahasser zu sein.

Wissen Sie, ich finde es putzig, dass Leute, die hier kein Argument weder Pro noch Kontra bringen ihre eigene Selbstüberhöhung zusammenbasteln, indem sie Andersdenkenden (kennen wir aus der Geschichte, nicht wahr) das "Prädikat" Schädling aufdrücken.

Ich will gar nicht wissen welche imperialistischen Motive sie mit dieser EU verbinden sehen wollen, aber Sie müssen schon wissen, wie albern es ist, den Oberlehrer wie Gauck zu spielen und den Finger zu erheben, wenn in ganz EU-EURO-Europa die Lunte brennt.

Vielleicht sind Sie mal kreativ und suchen sich selbst einen neuen Begriff für diese Anderen zurecht... Empathische, Mitdenkende, Nichtmitläufer hätte ich im Angebot.

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Torsten Klier

Sehr gut, Herr Siegen

Mir gefallen die Hass-Kommentare der Europa-Fanatiker.
Ihr Hass demonstriert das erbärmliche intellektuelle Niveau, welches nötig ist um die Europa-Wahn zu unterstützen.
Bitte machen Sie weiter. Ihr Hass, Ihre Hetze wird noch mehr Menschen die Absurdität, die Menschenfeindlichkeit der Europa-Wahns vor Augen führen.

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Dragan Mayer
Dragan Mayer (asmo-uk) - 23.02.2013 12:13 Uhr

Hass, eine Definition

Wiki:
Hass ist eine menschliche Emotion scharfer und anhaltender Antipathie. Ausgehend von der Fähigkeit zu intensiven negativen Gefühlen wird der Begriff auch im übertragenen Sinne verwendet und steht allgemein für die stärkste Form der Abwendung, Verachtung und Abneigung. Die Motive des Hassenden sind oft unbewusst, können in der Regel jedoch bewusst gemacht werden (*Anm.). Als Gegenbegriff in vergleichbarer Gefühlstärke wird vor allem die Liebe angesehen.

(*Anm.)
zb im ÖR

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Anton Pongratz
Anton Pongratz (ajp3803) - 23.02.2013 11:15 Uhr

Widerlich

Herr Gauck schweigen Sie! Diesen Schwachsinn und Ihre Schleimerei sind ekelhaft!

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Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 23.02.2013 11:15 Uhr

Wir haben die Politiker die wir verdienen. Die meisten die hier nationalliberale,

patriotisch-reaktionäre Reden schwingen, haben wahrscheinlich -bestenfalls- CDU-CSU-FDP gewählt. Manche möglicherweise noch weiter rechts, oder sie gehören zur politischen Partei der Nicht-Wähler. "Alles Gesindel diese Politiker". Damit haben sie selbst ein Personal verursacht, das sich gegen ein paar wesentliche Prinzipien wehrt, die für das Vertrauen in das demokratische, wie auch europäische Projekt konstituierend sind: Die SPD zum Teil, die GRÜNEN schon mehr, aber DIE LINKE legt das wirklich vor: Keine Spenden aus Industrie und Lobbyorganisationen, Nebeneinkünfte fein säuberlich und öffentlich einsehbar aufgeführt. Keine kopierten Gesetzestexte aus interessierten Kreisen, deren Herkunft verschleiert oder gar bestritten wird. Das sind schon mal Grundlagen gegen ein korruptes System. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es keine Alternative zu "Europa". Frage ist nur, wer und wie es gebaut wird. Ein paar Modelle sind ja schon durch. Hier wollen einige offenbar dahin zurück.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 16:35 Uhr
Fritz Garbor

Wir haben spätestens 1918 eine ökonomisch unabhängige gebildete Elite abgeschafft, in der

Folge haben wir dann logischerweise eben primär Opportunisten, Jasager, reine ängstliche Zivilisten, Ingenieure und Theologen an der Spitze, also Leute, die nicht in erster Linie "für andere" einstehen können, die nicht PRIMÄR für andere - aus einer "natürlichen" hohen Position heraus - als Schirmherr kämpfen können,
weil sie als "naturgegeben" angstbesetzte Mittelstandsbürger ja selbst ein Teil des Ringkampfes um Anerkennung und Geld und Teil der notwendig bigotten Mittelstandsethik sind!
Alles hat eben seinen Preis!
Bismarck war noch so ein Alter von Schrot und Korn: Er einigte die deutschen Lande, was sonst niemand zustande brachte.
Dagegen haben wir nur noch Hänflinge als Politiker, die sich gerne duckmäuserig unter ein fremdes Imperium stellen,
- in 1917 war es unter das Wilson- Amerika
- in 1933 war es unter einem rotzfrechen Lümmel!
- in 1945 diesmal notgedrungen unter die USA
- in 1990 ff beflissen unter Brüssel schlüpfend, blos ist das auch nur eine Art "Hänfling".

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Closed via SSO

"Wer um den heißen Brei herumredet macht keinen Appetit!"

Der Herr Gauck ist doch eher ein Lübke und kein Weizsäcker ... .

Frau Merkel hatte die vorletzten 2 Präsidenten wohl danach ausgewählt, daß sie selber nicht überstrahlt wird.
Da sie selber nicht so viel Watt (oder Lumen) hat, durften es auch keine Starklichtleuchten sein.

Deswegen hatte sie bei Herrn Gauck wohl erst bedenken - braucht sie aber nicht ... ... .

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Closed via SSO

Gauck ist eben kein deutscher Kleingeist. Das sorgt für Aufregung im Forum :)

Wann werden die Deutschen endlich offene Weltbürger und legen ihre ländliche Prägung engstirniger Kleinstaaterei ab?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 11:50 Uhr
Hans  Wollschlaeger

...von wem werden Sie denn gesponsert...

…niemand hat etwas gegen die europäische Idee Von R. Schuman, K. Adenauer u.a….
Sie haben offensichtlich die Problematik nicht verstanden, die hinter einer Völkergemeinschaft mit unterschiedlicher Mentalität unterschiedlicher Leistungsfähigkeit steht, die über eine gemeinsame Währung, über Rettungsschirme, über eine „Transferunion“ zusammen gezwungen wird…
Vorschlag: wie wäre es, wenn Sie als leuchtendes Vorbild für Ihre Vorstellungen zum Thema Europa / Euro 30 % Ihres Vermögens und Ihres Einkommens in einen zu gründenden Griechenland, Italien Spanien, Portugal, Zypern Rettungsfonds einzahlen und Menschen, die wie Sie denken mit ins Boot holen, z.B. die CDU,CSU,SPD,Grünen Mannschaft fast das ganze Parlament und viele, viele andere, die zu mindestens offiziell die Meinung vertreten: die derzeitige Fehlkonstruktion Europa/Euro muss um jeden Preis gerettet werden…
Damit würden Sie so oder so in die Geschichte eingehen…das wäre doch mal was..

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Herbert Weidinger

Herr Fischer

Seien Sie nicht so. Lassen Sie den verzweifelten Seeln, die unter Ausnutzung verschiedener Benutzernamen tag- und nachtlang Ihre hysterischen Tiarden los werden müssen doch ihren Spass. Ich amüsiere mich dabei nämlich auch. Als es noch kein Internet gab, war alles irgendwie trist. Aber jetzt geht Opa ein Süppchen kochen!

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Torsten Klier

Und wieder, Herr Fischer,

fragen wir uns, ob Sie wenigstens einmal mehr hinkriegen als die Selbstdenker anzupöbeln.

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michael maukisch

Wahrlich Erschreckend !

es ist ziemlich erschreckend die Macht und Propaganda Maschine Brüssels erleben zu müssen.
Zur Zeit wird die EU Propaganda verschärft. Warum ? Werden wir bald die nächste sehr bittere Pille zu schlucken bekommen ? Meine Tochter war gestern mit einigen Freunden im Kino, Als "Vorfilm" lief dort dieser EU Propaganda Spot der Bundesregierung. Meine Tochter erzählte mir davon, Sie und ihre Freunde ( alle um die 20 ) konnten erst gar nicht glauben was sie da sahen, sie wähnten sich in China, Nord Korea oder so. Nach der ersten Überraschung wurde das "Filmchen nur noch lächerlich gemacht. Wirkung verfehlt ( zum Glück ) hat uns aber 700.000 Euro Steuergelder gekostet ! Propaganda Filmchen im Kino. Eigener EU Fernsehsender, Medienkontrolle, Programm Indect ect. Was Herr Gauck , hat das mit Freiheit zu tun ?? Was ?

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22.02.2013, 11:01 Uhr

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