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Gaucks Grundsatzrede „Nicht deutsches Europa, sondern europäisches Deutschland“

 ·  Bundespräsident Gauck warnt vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich für eine tiefere Integration in der EU aus. Sorgen der EU-Partner vor einer deutschen Dominanz weist er zurück.

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Klaus Hessenauer

but where is the beef ?

....

indirekt das Eingeständnis dass die EURO Einführung ohne entsprechenden politischen Unterbau gescheitert ist und dann nichts als Augen zu und durch!

Ich wünsch mir eine Persönlichkeit wie v.Weizäcker zurück

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Roland Magiera

Auf deutsch: der Rettungsschirm wird jetzt auch auf nicht EU-Mitglieder ausgeweitet

Also auf vom Ruin bedrohte bulgarische oder rumänische Banken. Und der Clou dabei, die EU braucht den deutschen Bundestag nicht zu fragen.
Der Bundestag, der sowieso nur Pudding in den gierigen Händen der EU ist.

Nur das Volk könnte eventuell einen Strich durch die schöne Ausplünderungsrechnung ziehen. Wie man dem begegnet, hat Deutschland der Welt vor gut 70 Jahren gezeigt, mit einem Höchstmaß an Propaganda. Irgendwann glauben die Leute die größten Lügen, die müssen nur oft genug wiederholt werden.

Der Euro ist der Fehler, der so oft wiederholt wird, dass er sich zum Standard entwickelt. Das "Alternativlos" Gerede ist der schlagende Beweis für die Ahnungslosigkeit und beispiellose Leistungsverachtung der Politiker.

Wer die Leistung verachtet, verachtet damit auch die Menschen die sie erbringen!

Außer dafür das Geld anderer Leute ausbeutend umzuverteilen ist diese Regierung für rein gar nichts gut. Und es wird mindestens sehr lange dauern, sich davon zu erholen.

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 22.02.2013 12:48 Uhr

Vereinheitlichung

"Die tiefere Integration dürfe aber nicht auf die Wirtschaft beschränkt sein. ,Wir brauchen auch eine weitere Vereinheitlichung unsere Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik.'"

Des weiteren brauchen wir eine weitere Vereinheitlichung der europäischen Presse, der europäischen Bürger, ja - der europäischen Gesinnung. Ohne eine gemeinsame Schlacht, einen Gründungsmythos wird das nichts, meine lieben Freundinnen und Freunde. Schreiben Sie sich das hinter die Ohren! Wir dürfen dem grassierenden Pluralismus in Europa nicht weiter tatenlos zusehen, in dem jeder meint, er wüsste selbst ganz gut, was für ihn funktioniert und was nicht. So geht es nicht weiter! Da "Tod oder Taufe" politisch nicht mehr durchsetzbar ist, müssen wir uns etwas anderes überlegen, um unsere Mythen zu verbreiten. Mir schwebt da ein gesamteuropäischer öffentlich-rechtl. Agitprop-Sender vor, der den Bürgerinnen und Bürgern unsere Medizin schon einimpft. Keine Angst vor dt. Hegemonie, wir schaffen uns schon ab.

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Gerd Mannes

500 Millionen Europäer...

haben sehr wohl einen Feind, mit dem sie jeden Tag konforntiert sind...
Die EU Kommision mitsamt dem europäischen Parlament mit unfähigen Politikern, einem nutzlosen, verschwendungssüchtigen und selbstsüchtigen Beamtenstaat und nicht zuletzt einer EZB und einen ESM, der von Bankmanagern fremdgesteuert ist...
Man kann den Europäern nur wünschen, dass sie gegen diese undemokratische Organisationen die entscheidende Schlacht gewinnen

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Jörg Schieber

Leider wurde in der Rede die „heilende Wirkung“ von Volksabstimmungen nicht angesprochen.

Damit die EU Rückhalt und Glaubwürdigkeit bei den Wähler/innen zurückerlangt, ist mehr Bürgerbeteiligung vermutlich der einzig gangbare Weg.
Die Schweiz hat das Mitspracherecht der Bürger sowohl bei der Verfassungs- als auch der Gesetzgebung und sonstigen Vorhaben vorbildlich umgesetzt.
Dort gibt es nicht das „Primat der Politik“ sondern das „Primat der Mehrheit der Bürger“, d.h. der Bürger hat stets das letzte Wort. Deshalb haben die Bürger dort auch eine viel vertrauensvollere Beziehung und Identifikation mit Ihrem Staat.
Wir könnten so vieles von der Schweiz lernen...
Aber was momentan nicht ist, kann ja noch werden. Deshalb gebe ich die Hoffnung für ein demokratisches, vereintes Europa nicht auf.

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Rolf Huchthausen

Amen!

EU-Europa demonstriert weltöffentlich dramatische Probleme und Konflikte: kein Wort! Die EU ist eine Ansammlung von Staaten, die sich ausschließlich gegenseitig betrügen, belügen und übervorteilen!

EU-Europa versinkt in der Korruption ihrer Politiker mitsamt der lobbykorrupten Entourage zu Lasten der BürgerInnen: kein Wort!

Die Strukturierung zur Vergrösserung der Entfernung der BürgerInnen zu gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen: kein Wort!

Die strukturierte Unterdrückung von Freiheit durch die Übertragung überbordener Lasten auf die BürgerInnen entgegen Wettbewerbs-, Verursacher- und Versicherungsprinzip: kein Wort!

Systematischer Ausbau der Institutionen zur Abschaffung von Demokratie, Mitbestimmung der BürgerInnen und Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen.

Köhler ist vermutlich gegangen worden, weil er Merkel mit vorgenanntem konfrontiert hat.

Ich schäme mich für so eine verlogene deutsche Bundesregierung und unseren Bundespräsident!

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Andreas Graf
Andreas Graf (Graf_AH) - 22.02.2013 12:28 Uhr

Europa - Targetsalden und Enteignungsklausel

Sehr schöne Rede, warum verliert Herr Gauck kein Wort über europäische Bedrohungen wie z.B. Targetsalden und Enteignungsklausel?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 17:27 Uhr
Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 22.02.2013 17:27 Uhr

Aber er hat ihn unterschrieben!

Ich bin mir sehr sicher, dass Gauck den ESM Text nicht gelesen hat.
Mit ordinären weltlichen Dingen gibt sich ein Pfarrer nicht ab.
Vielleicht hat er Merkel gefragt, ob er das Gesetz unterschreiben soll.
Er soll sich auf sein Kerngeschäft zurückziehen. Das Predigen.
Der Mann ist leider eine Fehlbesetzung.

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Judie Lehmann
Judie Lehmann (Judie2) - 22.02.2013 12:56 Uhr

Weil...

er keine Ahnung hat was das ist....

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Joachim Solcher

"Ich sehe unter den politischen Gestaltern in Deutschland

niemanden, der ein deutsches Diktat anstreben würde“

Ach Herr Gauck, diese Feststellung ist so wahr wie trivial. Allerdings sprechen Sie hier eine imaginäre Gefahr an.

Die konkret vorhandene und zunehmende Gefahr ignorieren und verschweigen Sie hingegen geflissentlich: Wir, die Menschen in Europa, sehen unter den politischen Gestaltern in Europa bzw. Brüssel Viele, die ein Europäisches Diktat anstreben!

Während Europa vor unseren Augen in eine von Elend, Unfreiheit, Unfrieden und inhumane Gleichmacherei gekennzeichnete Diktatur des kleinsten gemeinsamen Nenners transformiert wird, die mit "UDSSR 2.0" noch euphemistisch beschrieben ist, kämpfen Sie - wie bizarr und absurd - völlig weltfremd gegen eine "Vorherrschaft Deutschlands" und fordern eine weitergehende Integration.

Die Menschen keines einzigen Landes der EU wollen ihre Kultur, ihre Sprache, ihre Identität, ihre Freiheit und Selbstbestimmung für einen zwangshomogenisierten stumpfen Völkerbrei aufgeben!
Niemals!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 14:03 Uhr
Klaus Hessenauer

Ich sehe unter den politischen Gestaltern in Deutschland

niemand der deutsche Interessen hinreichend vertreten würde

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Closed via SSO

Gauck ist deutlich schwächer als erwartet ...

... bekannter Wein in neuen Worten ... ... .

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 13:05 Uhr
Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 22.02.2013 13:05 Uhr

Gauck ist nicht deutlich schwächer als erwartet....

....seine "ungeeignet" für das Amt war lange vorher bekannt.
Albrecht Müller von den NachDenkSeiten hatte es in einem Buch zusammen gefasst.

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jean-claude pfister

Da wünscht jetzt so mancher sich

den Wullf zurück? Atemberaubend wie sich der Herr Gauck vom Paulus zum Saulus gewandelt hat !
Und diese Rede wird in den nächsten 24 Stunden vom Staatsfernsehen gelobt werden : Mutige Rede ein Appell an das moderne Deutschland für eine offene Gesellschaft :):)
So langsam dämmerts warum der Wullf "abgeschossen" wurde ?? Der Herr Gauck entblösst sich nun " plötzlich" als EU Falke ?! Schritt für Schritt, um den Bürgern die kommende EUDSSR verständlich zu machen . Alles Zufall ? Leiden alle Kritiker an Paranoia ?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 14:50 Uhr
jean-claude pfister

So ist es..

Man beobachte alleine den politischen Ersatz , der durch die Plagiats "Affären" hochgeschwemmt wurde in höchste Ämter. Shavan zu Wanka (aus Brandenburg) Guttenberg zu de Maiziere (seit 1990 in Mekpom und Sachsen in politischen Ämtern tätig gewesen) Nach Wulff nun Gauck ..da darf man sich nun irgendwann mal fragen , aus welcher Ecke die Anschuldigungen und das mobbing kommt in der Merkel Volkskammer ? Aber wahrscheinlich sind das alles Zufälle !
Oder ist ein stiller , schleichender coup d'etat im Gange ?

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Klaus Hessenauer

lieber noch Herrn Köhler....

... aber beide waren ja eher Kritisch zu Bankenrettung und EURO Rettungswahn eingestellt.

Bei Köhler hat man halt kein Bobbycar finden können.
Da musste halt die Wahrheit über deutsche Auslandseinsätze her halten zur Verunglimpfung

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Judie Lehmann
Judie Lehmann (Judie2) - 22.02.2013 12:59 Uhr

Tja,

die langsam aber sichere Ubernahme durch die ehemaligen DDR oberen...

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Closed via SSO

Europäischer Wertekanon

Manche fragen sich was das sein soll. Hier der Klartext:

- Abwesenheit von Pluralismus, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und FREIHEIT
- Systemische und gewollte staatliche Überschuldung
- Gelddrucken durch eine politisch gesteuerte Notenbank
- EU-Beamtentum als höchste Form menschlicher Existenz
- äh

Gaucks Sprechblasen.

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Matthias Schwarzer

Hat er wirklich nicht mehr gesagt?

Ich hätte doch als erstes erwartet, dass Gauck den europäischen Eliten und Abzockern mal kräftig-pastoral die Leviten liest und Moral in Europa einfordert. In Südeuropa, Irland, Island usw. haben sich hunderttausende über viele Jahre mit schmutzigen Geschäften, Korruption, Banker-Boni, Maklerprovisionen, Immobiliengeschäften, Steuervermeidung, Selbstbereicherung usw. die Taschen voll gemacht. Die haben ihre Millionen inzwischen in der Schweiz, London usw. sicher vor dem Zugriff des Fiskus geparkt oder investiert, und der kleine Steuerzahler und Sparer soll nun die Zeche zahlen.

Und kein Wort zur EZB, die mit negativen Realzinsen alle Sparer beraubt? Unglaublich!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 14:04 Uhr
Closed via SSO

@ M Schwarzer

Was erwarten Sie in diesen Zeiten?!

Der BuPrä schreibt seine Floskeln sicherlich nicht selbst. Er hat höchstwahrscheinlich einen eigenen Schmierfinken, der politisch korrekt hohle Floskeln aus einem extra für solche Fälle von BuPrä an BuPrä weitergereichten Floskeln-Buch zitiert und aneinander reiht.

Jede Floskel ist nummeriert und hinter jeder Floskel stehen die Ziffern der Floskeln, die politisch korrekt an die erste Floskel angehängt werden sollten usw.

Im Anschluss wird diese Zahlenreihe kurz an die Floskel- und Worthülsenbeauftragte im Bundeskanzleramt zur Kontrolle und Freigabe gemailt und anschließend in einen Gauck ähnlich sehenden Androiden geladen, der dann monoton die Floskeln vor der Presse runterbetet.

(Sie müssen zukünftig mal an das Stromkabel zu seinen Füßen achten!)

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Closed via SSO

Eine Rede so überflüssig wie das Bundespräsidentenamt selbst

Diese Rede hatte Guido Westerwelle auch schon gehalten. Mehr Europa, laber, laber, laber. Wobei das in deutschem Kontext heißt, mehr deutsches Geld für Europa, so dass z.B 80% der Griechen, und 70% der Spanier im Eigenheim sitzen, aber weiterhin nur 40% der Deutschen. Das muss so bleiben, um die Freiheit, Empathie, Solidarität ... habe ich noch eine Plattheit vergessen? ... in "Europa" zu wahren.

Gauck, go home. Wir haben genug von Ihrem Geschwätz. Und vergessen Sie nicht den Ehrensold an Griechenland zu spenden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 14:03 Uhr
Dietmar Blum

....

"den Ehrensold an Griechenland spenden"....der Himmelskomiker kennt sicherlich ein Bibelzitat, das ihm gerade DIES nicht gestattet.

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Wolfgang Graf von Ballestrem

An der Wirklichkeit vorbei!

Eine nette Rede - aber wo ist der Clou? Zwei Punkte enthält Gaucks Vortrag, die er nicht wirklich offen angegangen ist:
1. "Den 500 Millionen EU-Bürgern fehle eine gemeinsame Erzählung für ihre europäische Identität". Richtig. Ohne diese Identiität ist und war es ein Fehler, Europa über eine gemeinsame Währung aufbauen zu wollen. Daran werden wir noch lange zu schaffen haben, wenn nicht scheitern!
2. "Gemeinsamer Wertekanon": Gemeinsam ist uns Europäern, dass wir radikal Werte abbauen - angefangen bei der gemeinsamen Grundlage einer christlich basierten Ethik und Moral, auch mit der Folge, dass heute unter "Toleranz" und "Freiheit" jeder etwas Anderes versteht und hier eher immer größere Risse durch unsere Gesellschaft und durch Staaten (siehe Unabhängigkeitsbestrebungen in Europa) gehen.
Darauf hätte der Bundespräsident eingehen sollen - so ist seine Rede keine wertvolle Orientierungshilfe!

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Erwin Stahlberg

Eine FLOP-Rede!

Diese Rede wirkte auf mich wie eine Anbiederungs-Rede an
das europäische Ausland.

Völlig daneben!

Von DEMOKRATIE --- kein Wort!

Da lob ich mir den Herrn Cameron in GB:

„Die Briten sollen 2017 über ihren Verbleib
in der EU entscheiden.“

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 08:20 Uhr
Roland Müller

Lieber Herr Stahlberg,

auch in unseren europäischen Nachbarländern gibt es jede Menge Bürger, die diese Art von Anbiederungsreden von ihren eigenen Politikern kennen und davon genau so wenig halten wie Sie. Ich glaube daher nicht, das der Herr Gauck mit seiner Rede bei unseren Nachbarn einen großen Eindruck hinterlassen hat.

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Hans-Joachim Mueller

es lebe die deutsch-europaeische Freundschaft, sie lebe hoch

gelernt ist eben gelernt. Naivitaet ist das Markenzeichen der Einheitspartei, kein Schwein wird bei den politischen Gestalte(r)n anrufen und mehr staatliche Vergemeinschaftung anfragen, denn unsere europaeische Kultur hat nur eine Gemeinsamkeit, die der aehnlichen Werte und so hoffe ich der Toleranz zwischen den Staaten. In D gibt es nicht einmal die Buerger sichernde Sozialstandard, was alle Nehmerlaender eingefuehrt haben und von D bezahlen lassen. In Europa grassiert die Arbeitslosigkeit, weil keiner der Politgestalten die Arbeitswelt
reformieren kann, das verhindern Gewerkschaften, die es in D leider nicht gibt. D hat keine Grundrente und keine Mindestloehne, weil damit Heerscharen von Staatsbeamten und Angestellten der Sozialindustrie beschaeftigt werden koennen, jeder kann ja aufs Amt betteln gehen. Solange eine Vereinigung von Staaten mit nahezu 100 % abgelehnt werden, wie es derzeit der Fall ist, solange solte Gauck seine religioesen Tiraden bleiben lassen.

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Jann Derrenbach

Realpolitiker statt Theologen sind gefragt

Herr Gauck verkündet Glaubensangelegenheiten statt realpolitischer Analyse. Diese müsste ihm zeigen : Die Zentripetalkräfte dominieren Europa und da nützt auch das gesamte verpfändete und geopferte deutsche Volksvermögen als Klebstoff nichts. In jedem Winkel Europas wollen die Leute weg von der zentralen Bevormundung - Basken marschieren weiteren spanischen Regionen vorweg, selbst Mallorca will weg von der Zentrale, Schotten wollen raus, Tschechen und Slowaken trennten sich, Nord- und andere Iren wollen ihr eigenes Dasein, Südtirol fühlt sich unwohl bei den Italienern, der gesamte Balkan fliegt auseinander - das kann doch nur bedeuten, dass das bunte, vielfältige Europa angesagt ist. Der Brüsseler Gurkenradiusmoloch wird rundum abgelehnt. Man haut noch möglichst viele Milliarden aus dem gemeinsamen Topf heraus, um anschliessend eigener Herr zu sein. So und nicht anders ist die europäische Realsicht, Herr Gauck.

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Hubert Röhrenbeck

Diese Rede hätte Gauck an einem Sonntag halten müssen.

Eine fast belanglose Aneinanderreihung von uralten europ. Gemeinplätzen. Die eigentlichen existentiellen akuten Probleme der EU werden nur am Rande erwähnt. Und wenn er schon auf England eingeht und er überzeugt ist, dass die große Mehrheit in Deutschland für d i e s e s Europa ist, dann hätte er ja auch eine Volksabstimmung in Deutschland dazu anregen können.
Europa als Hort der Bürgerrechte darzustellen und Rechtsstaatlichkeit darzustellen - einfach nur groteskt. Kein Wort dazu, dass keiner der EU-Granden demokratisch legitimiert ist. Kein kritsches Wort zur unglaublichen Aneinanderreihung offener Rechtsbrüche imZusammenhang mit der sogenannten Eurorettung durch europ. Regierungen und EU-Organisationen.
In Vorfeld war angekündigt worden, dass er die Regierung ermahmen wolle, sie müse den Bürger Europa besser erklären. Da hat wohl Merkel im Vorfeld mal kurz bei ihm angerufen (sie wollte ihn ja nicht wirkl. haben!) und das wars dann.

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Reinhold Lakotta

Zu der Rede...

...kann ich nur sagen:"Ein Hoch auf Friede, Freude, Eierkuchen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Amen."

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Jürgen M. Backhaus

Kirche und Staat in Personalunion belieben zu philosophieren, köstlich,

das hatten wir in diesen Breiten schon im Hochmittelalter (der mit dem roten Bart, wusste ein Lied davon zu singen), diese Form des Deutelns hat sich auch im Islam bis in die Gegenwart erhalten. Gauck, Sie machen mich wirklich glücklich. Nur gut, dass die bürgerliche Vernunft ihre eigene Sprache besitzt und nicht mit der Ihren verschwägert ist. Fremdschämere bringt ja nichts, dann erledige ich das eben selber.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 16:56 Uhr
Klaus Piesters

Grüße aus Baden

da gab es in der jüngeren Historie interessanterweise ein Freiheitslied mit einem Rotbart namens Gagern. Vivat hoch die Republik!

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22.02.2013, 11:01 Uhr

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