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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Gaucks Grundsatzrede „Nicht deutsches Europa, sondern europäisches Deutschland“

 ·  Bundespräsident Gauck warnt vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich für eine tiefere Integration in der EU aus. Sorgen der EU-Partner vor einer deutschen Dominanz weist er zurück.

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Christine Kirchhoff

Korrektur: The Telegraph

Ich korrigiere mich. Es war The Telegraph.

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Christine Kirchhoff

Gauck - endlich angekommen

Nun ist unser Bundespräsident also endlich angekommen im Klub der der EU-Claqueure. Nun stellt also auch er sich gegen die Bevölkerung, die - man sieht es an der Mehrheit der Kommentare hier - den EU-Wahnsinn nicht will.
Der Independent schrieb vor wenigen Tagen, dass die EU ein Budget von 2 Mio dafür verwenden will, ein rasch agierendes Trüppchen bereit zu halten, dass bei kritischer Debatte der EU in den social media umgehend in die Diskussion eingreift.
Gedankenpolizei 2013. Und unser BuPrä macht mit.
Schöne neue Welt.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 19:20 Uhr
Ellen Schreiber

"Parteien, die einen EU-Austritt fordern gibt es nicht"

...gibt es noch nicht, muss es heissen, Herr Pätzold.
Anstatt mir Unterstellungen zu unterstellen, sollten Sie sich lieber mit der undemokratischen Realität in der EU beschäftigen. Das beginnt mit der nichtrepräsentativen Stimmengewichtung bei den Wahlen zum europ. Parlament und geht bis zum Brechen von wesentlichen Verträgen zum massiven Nachteil der Bürger und Steuerzahler einzelner Staaten. Gar nicht zu Reden von der Abschaffung der nationalen Währung ohne Volksentscheid in den meisten EU-Staaten.
Und wenn man nicht ganz blind ist, sieht man bereits heute, wie schlecht es vor allem dank Einheitswährung um Europa bestellt ist, und wie gross die Verwerfungen zwischen bestimmten Staaten bereits sind.

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Andreas Pätzold

Parteien die einen Austritt aus der EU fordern gibt es meines Wissens nicht

von der einen oder anderen Splitterpartei mal abgesehen. Und somit wird für die EU gestimmt, mit allen Konsequenzen. Und sparen Sie sich künftig irgendwelche Unterstellungen.

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Ellen Schreiber

Über welche Politik wird denn entschieden,

und zwar "von allen Wahlberechtigten", Herr Pätzold? Etwa über die EU-Politik, die mittlerweile unser Leben bestimmt, über die wir Deutschen jedoch noch nie abstimmen durften? Dann glauben Sie wohl auch, daß die SED in der DDR in freien und geheimen Wahlen immer 90 Prozent der Wählerstimmen bekam. Träumen Sie weiter. Sie werden bald in einer absoluten Diktatur aufwachen.

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Andreas Pätzold

Über Politik wird immer noch in freien und geheimen Wahlen entschieden

und zwar von allen Wahlberechtigten. Nicht von wenigen hundert Defätisten im FAZ-Forum.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 23.02.2013 01:11 Uhr

Ich sehe unter den politischen Gestaltern in Deutschland niemanden, der ein ...

... ein deutsches Diktat anstrebt. Was für ein armseliger Satz ! Der schlimmste in der ganzen Rede. Der Bundespräsident beteuert, dass D niemanden berauben, bestehlen und erpressen will, kein politischer Gestalter will einmarschieren, plündern, brandschatzen, aufnötigen, dekretieren und erwürgen.

Außerdem völlig dement, denn wie krähte noch vor einem Jahr Herr Kauder: "Europa spricht deutsch."

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 09:54 Uhr
mathias dumke

Richtig, Frau Sirisee, niemand in Deutschland will berauben, bestehlen und erpressen.

Das ist das Alleinstellungsmerkmal Deutschlands in der EU.
Bei allen anderen Ländern der EU ist es genau umgekehrt, denn ausschließlich dafür wurden die EU und insbesondere der Euro gegründet.
Euphemistisch heißt es: "Deutschland muss eingebunden werden in die westliche Wertegemeinschaft".
Diese "Werte" lernen wir jetzt gerade gnadenlos kennen.

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Axel Fachtan

Euro weg, D-Mark her

"Ohne gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik kann eine gemeinsame Währung nur schwer überleben."

Richtig. Das wusste man auch schon bei Einführung des Euro. Also her mit der D-Mark und weg mit dem Euro. Wenn Pfaffen anfangen, sich wirtschafts- und finanzpolitisch zu äußern, dann kommt dabei alles heraus, nur nicht der Himmel auf Erden.

"Gauck unterstrich, die Europäische Union dürfe für niemanden eine Einbahnstraße sei, sondern folge dem Prinzip der Gegenseitigkeit. „Verlässlichkeit und Solidarität stehen und fallen miteinander."

Wer glaubt, dass Griechenland, Spanien, Irland, Portugal, Zypern jemals im Wege der "Verlässlichkeit und Solidarität" in 30 Jahren den Lebensstandard einer deindustrialisierten Rentnerrepublik Deutschland absichern werden, ist ein hoffnungsloser Narr.

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Rolf Ahlers

Herr Ahlers

Gaucks erste wichtige Ansprache war hervorragend! Deutschland verseht sich nicht als Unterdrückungsstaat. Deutschland steht für Pflege gemeinsamer Werte und Toleranz bei Achtung regionaler Differenzen und Sprachen. Super! Nationalstaaten haben keinen Ewigkeitswert. Das neue Europa ist auch nicht durch Sieg über einen Feind entstanden. Ein Kommentator bemängelt Gaucks theologische Bildung. Sie qualifiziere ihn nicht für sein politsches Amt. Diese Sicht stammt aus einer Froschperspektive nicht nur auf die Theologie sondern auch auf Gaucks Wirken und Schaffen als Politiker in der ehemaligen DDR. Nahmhafter deutsche Bürger haben sich positiv zu Gaucks Ansprache geäussert. Dem muß man zustimmen. Daß Deutschland nach dem 2. Weltkrieg eine Bahn der Weltoffenheit auch gegenüber der eigenen Vergangenheit einschlagen konnte ist Vorbild für das neue Europa: Nicht Herrschaft sondern Kooperation. Gaucks Verständnis des Staates und der Gesellschaft entspricht deren Begriff.

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Matthias Friedrich

Wie auf Kommando

....und es kam, wie es kommen musste. Rede des BP zum Lieblingsthema des Forum-Stammtisches, nämlich Europa, und man kann hier seitenweise die übliche Mischung aus Defätismus, Besserwisserei und Diffamierung lesen. Beruhigend nur, dass die Krakeler null gesellschaftliche und politische Relevanz haben. Sonst müßte man sich ob dieses Ungeistes, der sich hier Bahn bricht schon Sorgen machen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 10:07 Uhr
mathias dumke

Troll Control der EU. Jetzt wo das Budget freigegeben ist,...

mehren sich Beiträge, wie der Ihrige, Herr Friedrich.
Dass Sie außer Beleidigungen der Schreiber keine Argumente haben, kann man Ihnen allerdings nicht anlasten -es gibt sie nicht- die Realität der allgegenwärtigen Verbrechen der EU und ihrer lokalen Statthalter sind nicht mehr zu verbergen.

Grüßen Sie mir den Martin Schulz bei Ihnen in Brüssel.

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Andreas Pätzold

Mittlerweile habe ich einen hohen Respekt vor Politikern die öffentlich Stellung beziehen

egal zu welchem Thema, egal aus welcher Partei. Ich würde mir und meiner Familie so etwas nicht antun.

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Georg Gärtner

Wir sollen alle Englisch reden...

in Europa, schlägt Herr Gauck vor. Denke ich das weiter, dann ist politische Teilhabe bald nur noch in einer Fremdsprache möglich. Ein anschaulicheres Beispiel lässt sich kaum finden, wie die fortschreitende Integration den Souverän entmündigen wird, dem Bürger seine demokratischen Rechte verwässert werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 09:05 Uhr
Andreas Pätzold

Englisch als gemeinsame Verständigungssprache...

im Geschäftsleben längst Realität. Erst vor einigen Tagen sprach ich mit serbischen Geschäftspartnern. Auf deutsch. Das lernen die dort auf der Schule. U.a. als Hauptsprache.

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Wolfgang Richter

Bitte nicht!

Natürlich ist es keinem europäischen Land zuzumuten, von Deutschland beherrscht zu werden.
Dies beabsichtigt auch kein einziger ernstzunehmender deutscher Politiker.
Allerdings ist es auch keinem deutschen Staatsbürger und Steuerzahler zuzumuten, dem Mehrheitsdiktat Frankreichs und der PIIGS-Staaten (darauf läuft das EU-Parlament hinaus) unterworfen zu werden.
Man darf nicht zusammenzwingen, was nicht zusammen gehört.
Es lebe die weise Idee von de Gaulles Europa der Vaterländer. Diese Idee garantiert Freiheit und Frieden.
Der Zwangsstaat "Europa" dagegen ist wegen seiner realen Interessengegensätze eine Garantie für üblen (und begründeten) Streit und Schlimmeres.

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Günter Dedie

Anbiederung an Großbritannien

Seine Anbiederung an Großbritannien erinnert mich ein wenig an den bekannten Satz von Bundespräsident Lübke: "Meine Damen und Herren, liebe Neger ..."
Warum hat man das Amt nicht damals sofort abgeschafft?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 09:07 Uhr
Andreas Pätzold

Für Ihre Wahrnehmung abseits der Realität kann man HeRrn Gaugk nicht verantwortlich machen

kwt

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 22.02.2013 22:49 Uhr

Unser täglich EU gib uns heute!

„...ein Thementag geplant, an dem Engagierte der Initiative „Ich will Europa“ angehört werden sollen. Auch Studenten würden eingeladen, um mit Gauck ihre Ideen für Europa zu diskutieren.“
So ist das in der Theologie. Alle haben sich lieb und das Ergebnis steht als Dogmengebäude von vornherein fest. Vertreter abweichender Meinungen werden exkommuniziert, oder man versucht, ihnen die Zuhörerschaft zu nehmen, indem man ihnen die Lehrerlaubnis entzieht.

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Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 22.02.2013 22:40 Uhr

Wenn "Reichspräsident"

Hindenburg, alt und offenbar senil??, für den Ausverkauf der "Weimarer Republik" verantwortlich war, dann ist der heutige, auch schon in die Jahre gekommene "Bundespräsident" verantwortlich für den Ausverkauf der "Bundesrepublik Deutschland".
Ein Fall für ZDF-History.

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 22.02.2013 22:38 Uhr

Großer Gott, EU!

„... Wahrnehmungen, die das heutige Deutschland in einer Traditionslinie deutscher Großmachtpolitik sähen.“
EU-Politik IST Großmachtpolitik. Sie selber wollen wenige Sätze vorher die EU als Global Player sehen. Wenn nun Deutschland das bei weitem bevölkerungs- und wirtschaftsstärkste Land ist, der mit Abstand größte Nettozahler, dann ist man doch schon da, selbst ohne deutsches Diktat. Nein, es ist nicht die Traditionslinie, es ist die politisch korrekte Traditionslinie. Die EU löst nicht automatisch das europäisch-deutsche Dilemma.

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Roswitha Blunthofer

Es geht nicht um Gauck, es geht auch nicht um die mächtigen Interessengruppen,

die sich das unter den Nagel gerissen haben, was gerne das europäische Haus genannt wird. Es geht darum was im sozialen Interesse der Mehrheit der europäischen Gesellschaften ist. Und darum es zu formulieren und "auf die Strasse zu tragen". Positiv. Viele schwingen hier anti-demokratische Reden, ganz in der Tradition und Wortwahl bestimmter Kreise der Weimarer Republik, indem sie die -zweifelsfrei- undemokratische Realität der Europäischen Union mit nationalliberalen und patriotisch-antikapitalistisch-kapitalistischen Argumenten anprangern. Diese Mischung bedeutet Krieg und wird uns "Politiker" bescheren, die mit "patriotischen" Parolen "Schuldige" benennen. Europa sieht so aus, weil wir das zugelassen haben. Weil uns nicht interessiert was im Europaparlament passiert und mit dem sozialen Frieden spielen. Der Rücksprung in nationale Währungen wäre eine politisch-ökonomische Katastrophe, deren soziale Folgen niemand mehr kontrollierte. Es gibt nur ein Vorwärts. Wir alle sind Griechen.

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Frank Müller

Europa ist nicht die EU

Die Freiheit wollte Herr Gauck zum Leitthema seiner Präsidentschaft machen. Wo ist denn diese Freiheit in einer EU, die von nicht gewählten Kommissaren geführt wird, in der regelmäßig Verträge gebrochen und der Volkswillen ignoriert wird? Wo ist die Freiheit, wenn die EU Medien kontrollieren will - natürlich, um eine ausgewogene Berichterstattung sicherzustellen?
Was ist das für eine Freiheit, wo die deutsche Sprache, die Muttersprache von kanpp 100 Millionen Europäern, die nahezu in der Hälfte der EU-Staaten leben, nicht dem Englischen und dem Französischen gleichgestellt ist. Was hat es mit unserer nationalen Freiheit zu tun, wenn Herr Verheugen als ehemaliger EU-Kommissar selbst einräumt, dass es in der EU immer noch darum geht, Deutschland einzubinden, damit es nicht zur "Gefahr" wird?
All das wären Themen, wo es um elementare Freiheitsfragen geht, aber hierzu schweigt Herr Gauck, der sehr rasch das übliche Politsprech angenommen hat.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 11:29 Uhr
Rolf Joachim Siegen

F. Mueller, Sie scheinen die Prinzipien

der Europaeischen Union nicht verstehen zu wollen. Die Kommissare sind dem Europaeischen Parlament und den nationalen Regierungen verantwortlich.

Ihre Zeilen dokumentieren typische Europa - Noergelei.

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 22.02.2013 21:58 Uhr

Oh mein Gott, Europa!

„Das Verbindende der Europäer sei aber der gemeinsame Wertekanon.“
Warum wohl ist Dürer nach Italien gereist? Warum Goethe? Warum hat Friedrich d. Gr. Voltaire nach Sanssouci eingeladen? Was war mit Liszt und Chopin? Nein Herr Bundespräsident! Das verbindende ist sehr viel mehr: Europa ist ein gemeinsamer Kulturraum, lange vor der EU gewesen.

„Der Bundespräsident vermied Aussagen, wo die Grenzen Europas seien. Europäische Identität... sei nicht an... kulturelle... Kriterien gebunden.“
Ein Wertekanon ist nicht wesentliches Element einer gemeinsamen Kultur? Wenn es die gemeinsame Kultur nicht sein soll, wie sonst wollen Sie „Europa“ den Menschen vermitteln? Womit sonst sollen sie sich identifizieren? Mit abstrakten Werten? Das ist doch irre! Ohne gemeinsame Kultur gibt es kein Europa.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 00:52 Uhr
Fritz Garbor

vermied Auusagen über die Grenzen.. Sie haben recht, ein Politiker muß Haltung annehmen,

Maß nehmen, Grenzen setzen... das alles umgeht dieser allzu wendige Gauck.
Statt dessen predigt er diffus daher, aber nicht christlich, sondern polit- theologisch in übelster schleimiger DDR- Tradition - natürlich dem aktuellen p.c.- Jargon modisch perfektionistisch angepaßt.

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Willi Wiberg
Willi Wiberg (Wiberg) - 22.02.2013 21:48 Uhr

Keine Werte

Der "gemeinsame europäische Wertekanon" reicht eben nicht aus, um eine kollektive Identität zu stiften. Man muß nicht Europäer sein, um in "Freiheit und Toleranz" zu leben. Was unterscheidet uns darin von Amerikanern, Südkoreanern oder Eskimos?

Frei und tolerant lebt jeder, der im Einklang mit sich und seiner maßgeblichen Umgebung lebt. Das sind leere Worthülsen, die erst mit Inhalt gefüllt werden müssen. Leider gehört Gauck wie unser gesamtes politisches Personal zu einer Sorte Mensch, der jegliche Maßstäbe abhanden gekommen sind.

Sie putschen gegen das Volk. Soll das Freiheit sein?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 02:39 Uhr
Philipp Laurisch

Freiheit

"Freiheit ist Sklaverei"
"Unwissenheit ist Stärke"
"Krieg ist Frieden"
...

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 22.02.2013 21:27 Uhr

Freiheit,

welche meinten Sie, Herr Gauck?

Die Freiheit von Ordnung, Rechtsbrüchen, Hamsterrädern und Ersparnissen jeder Art?

Deutscher Dominanz im Begleichen der Versäumnisse?

Butter bei die Fische!

zum Grusse

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Wolfgang Müller

Ich mag ihn zwar, ...

... aber das unkritische Vortragen von "Europa-ist-so-toll" Phrasen zeigt, daß er in der politischen / undemokratischen Realität angekommen ist.

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Kerstin Leopold

Ich finde Gauck einfach nur grauslig...

.....wie er immmer arrogant-bedeutungsschwanger seine Lippen spitzt! Mich schüttelt´s. Eine solch sonderbare Mischung von Hybris und Doppelmoral, die auch noch selbstverliebt posaisch-künstlerisch daher kommen möchte, habe ich selten erlebt. Einfach Fruchtbar.

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Sigrid Arfgen

Sagen Sie doch mal Herrn Gauck direkt Ihre Meinung

bundespraesidialamt@bpra.bund.de

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 22:58 Uhr
Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 22.02.2013 22:58 Uhr

@sigrid arfgen. Frau Arfgen,

guter Tip.
Anstelle sich nur in Foren die Seele aus dem Leib zu schreiben.
Bin ich schon lange dazu übergegangen den betroffenen Damen, Herren, Institutionen etc. den "elektronischen Briefkasten" zu füllen. Ein probates Mittel um sich direkt zu äußern. Zwar mit relativ wenig inhaltlicher Resonanz. Aber steter Tropfen höhlt den Stein, auch den härtesten. Werde deshalb weiter machen, unentwegt, und vielleicht finden sich ja ein paar Mitmacher. Viele, viele wären wünschenwert.
Am besten alle, die hier im Forum schreiben.

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bernhard klingenberger

ein direktes Gespräch wäre die Anerkennung dieser Person

Sehr geehrte Frau S.Arfgen,

1. ich schreibe nicht an das Bundespräsidialamt, da ich nicht daran denke Herrn Gauck die Gunst einer persönlichen Anerkennung zu erweisen.

2. Ich schreibe an die FAZ da hier der "auslösende Zeitungsartikel" geschrieben wurde

Mit freundichem Gruß

bk

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