22.02.2013 · Bundespräsident Gauck warnt vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozess und spricht sich für eine tiefere Integration in der EU aus. Sorgen der EU-Partner vor einer deutschen Dominanz weist er zurück.
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Ich korrigiere mich. Es war The Telegraph.
Nun ist unser Bundespräsident also endlich angekommen im Klub der
der EU-Claqueure. Nun stellt also auch er sich gegen die
Bevölkerung, die - man sieht es an der Mehrheit der Kommentare hier
- den EU-Wahnsinn nicht will.
Der Independent schrieb vor wenigen Tagen, dass die EU ein Budget von 2
Mio dafür verwenden will, ein rasch agierendes Trüppchen
bereit zu halten, dass bei kritischer Debatte der EU in den social media
umgehend in die Diskussion eingreift.
Gedankenpolizei 2013. Und unser BuPrä macht mit.
Schöne neue Welt.
"Parteien, die einen EU-Austritt fordern gibt es nicht"
...gibt es noch nicht, muss es heissen, Herr Pätzold.
Anstatt mir Unterstellungen zu unterstellen, sollten Sie sich lieber mit
der undemokratischen Realität in der EU beschäftigen. Das
beginnt mit der nichtrepräsentativen Stimmengewichtung bei den
Wahlen zum europ. Parlament und geht bis zum Brechen von wesentlichen
Verträgen zum massiven Nachteil der Bürger und Steuerzahler
einzelner Staaten. Gar nicht zu Reden von der Abschaffung der nationalen
Währung ohne Volksentscheid in den meisten EU-Staaten.
Und wenn man nicht ganz blind ist, sieht man bereits heute, wie schlecht
es vor allem dank Einheitswährung um Europa bestellt ist, und wie
gross die Verwerfungen zwischen bestimmten Staaten bereits sind.
Parteien die einen Austritt aus der EU fordern gibt es meines Wissens nicht
von der einen oder anderen Splitterpartei mal abgesehen. Und somit wird für die EU gestimmt, mit allen Konsequenzen. Und sparen Sie sich künftig irgendwelche Unterstellungen.
Über welche Politik wird denn entschieden,
und zwar "von allen Wahlberechtigten", Herr Pätzold? Etwa über die EU-Politik, die mittlerweile unser Leben bestimmt, über die wir Deutschen jedoch noch nie abstimmen durften? Dann glauben Sie wohl auch, daß die SED in der DDR in freien und geheimen Wahlen immer 90 Prozent der Wählerstimmen bekam. Träumen Sie weiter. Sie werden bald in einer absoluten Diktatur aufwachen.
Über Politik wird immer noch in freien und geheimen Wahlen entschieden
und zwar von allen Wahlberechtigten. Nicht von wenigen hundert Defätisten im FAZ-Forum.
Ich sehe unter den politischen Gestaltern in Deutschland niemanden, der ein ...
... ein deutsches Diktat anstrebt. Was für ein armseliger Satz !
Der schlimmste in der ganzen Rede. Der Bundespräsident beteuert,
dass D niemanden berauben, bestehlen und erpressen will, kein
politischer Gestalter will einmarschieren, plündern, brandschatzen,
aufnötigen, dekretieren und erwürgen.
Außerdem völlig dement, denn wie krähte noch vor einem
Jahr Herr Kauder: "Europa spricht deutsch."
Richtig, Frau Sirisee, niemand in Deutschland will berauben, bestehlen und erpressen.
Das ist das Alleinstellungsmerkmal Deutschlands in der EU.
Bei allen anderen Ländern der EU ist es genau umgekehrt, denn
ausschließlich dafür wurden die EU und insbesondere der Euro gegründet.
Euphemistisch heißt es: "Deutschland muss eingebunden werden
in die westliche Wertegemeinschaft".
Diese "Werte" lernen wir jetzt gerade gnadenlos kennen.
"Ohne gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik kann eine
gemeinsame Währung nur schwer überleben."
Richtig. Das wusste man auch schon bei Einführung des Euro. Also
her mit der D-Mark und weg mit dem Euro. Wenn Pfaffen anfangen, sich
wirtschafts- und finanzpolitisch zu äußern, dann kommt dabei
alles heraus, nur nicht der Himmel auf Erden.
"Gauck unterstrich, die Europäische Union dürfe für
niemanden eine Einbahnstraße sei, sondern folge dem Prinzip der
Gegenseitigkeit. „Verlässlichkeit und Solidarität stehen
und fallen miteinander."
Wer glaubt, dass Griechenland, Spanien, Irland, Portugal, Zypern jemals
im Wege der "Verlässlichkeit und Solidarität" in 30
Jahren den Lebensstandard einer deindustrialisierten Rentnerrepublik
Deutschland absichern werden, ist ein hoffnungsloser Narr.
Gaucks erste wichtige Ansprache war hervorragend! Deutschland verseht sich nicht als Unterdrückungsstaat. Deutschland steht für Pflege gemeinsamer Werte und Toleranz bei Achtung regionaler Differenzen und Sprachen. Super! Nationalstaaten haben keinen Ewigkeitswert. Das neue Europa ist auch nicht durch Sieg über einen Feind entstanden. Ein Kommentator bemängelt Gaucks theologische Bildung. Sie qualifiziere ihn nicht für sein politsches Amt. Diese Sicht stammt aus einer Froschperspektive nicht nur auf die Theologie sondern auch auf Gaucks Wirken und Schaffen als Politiker in der ehemaligen DDR. Nahmhafter deutsche Bürger haben sich positiv zu Gaucks Ansprache geäussert. Dem muß man zustimmen. Daß Deutschland nach dem 2. Weltkrieg eine Bahn der Weltoffenheit auch gegenüber der eigenen Vergangenheit einschlagen konnte ist Vorbild für das neue Europa: Nicht Herrschaft sondern Kooperation. Gaucks Verständnis des Staates und der Gesellschaft entspricht deren Begriff.
....und es kam, wie es kommen musste. Rede des BP zum Lieblingsthema des
Forum-Stammtisches, nämlich Europa, und man kann hier seitenweise
die übliche Mischung aus Defätismus, Besserwisserei und
Diffamierung lesen. Beruhigend nur, dass die Krakeler null
gesellschaftliche und politische Relevanz haben. Sonst müßte
man sich ob dieses Ungeistes, der sich hier Bahn bricht schon Sorgen
machen.
Troll Control der EU. Jetzt wo das Budget freigegeben ist,...
mehren sich Beiträge, wie der Ihrige, Herr Friedrich.
Dass Sie außer Beleidigungen der Schreiber keine Argumente haben,
kann man Ihnen allerdings nicht anlasten -es gibt sie nicht- die
Realität der allgegenwärtigen Verbrechen der EU und ihrer
lokalen Statthalter sind nicht mehr zu verbergen.
Grüßen Sie mir den Martin Schulz bei Ihnen in Brüssel.
Mittlerweile habe ich einen hohen Respekt vor Politikern die öffentlich Stellung beziehen
egal zu welchem Thema, egal aus welcher Partei. Ich würde mir und meiner Familie so etwas nicht antun.
Wir sollen alle Englisch reden...
in Europa, schlägt Herr Gauck vor. Denke ich das weiter, dann ist politische Teilhabe bald nur noch in einer Fremdsprache möglich. Ein anschaulicheres Beispiel lässt sich kaum finden, wie die fortschreitende Integration den Souverän entmündigen wird, dem Bürger seine demokratischen Rechte verwässert werden.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 09:05 UhrEnglisch als gemeinsame Verständigungssprache...
im Geschäftsleben längst Realität. Erst vor einigen Tagen sprach ich mit serbischen Geschäftspartnern. Auf deutsch. Das lernen die dort auf der Schule. U.a. als Hauptsprache.
Natürlich ist es keinem europäischen Land zuzumuten, von
Deutschland beherrscht zu werden.
Dies beabsichtigt auch kein einziger ernstzunehmender deutscher Politiker.
Allerdings ist es auch keinem deutschen Staatsbürger und
Steuerzahler zuzumuten, dem Mehrheitsdiktat Frankreichs und der
PIIGS-Staaten (darauf läuft das EU-Parlament hinaus) unterworfen zu werden.
Man darf nicht zusammenzwingen, was nicht zusammen gehört.
Es lebe die weise Idee von de Gaulles Europa der Vaterländer. Diese
Idee garantiert Freiheit und Frieden.
Der Zwangsstaat "Europa" dagegen ist wegen seiner realen
Interessengegensätze eine Garantie für üblen (und
begründeten) Streit und Schlimmeres.
Seine Anbiederung an Großbritannien erinnert mich ein wenig an den
bekannten Satz von Bundespräsident Lübke: "Meine Damen
und Herren, liebe Neger ..."
Warum hat man das Amt nicht damals sofort abgeschafft?
Für Ihre Wahrnehmung abseits der Realität kann man HeRrn Gaugk nicht verantwortlich machen
kwt
Unser täglich EU gib uns heute!
„...ein Thementag geplant, an dem Engagierte der Initiative
„Ich will Europa“ angehört werden sollen. Auch
Studenten würden eingeladen, um mit Gauck ihre Ideen für
Europa zu diskutieren.“
So ist das in der Theologie. Alle haben sich lieb und das Ergebnis steht
als Dogmengebäude von vornherein fest. Vertreter abweichender
Meinungen werden exkommuniziert, oder man versucht, ihnen die
Zuhörerschaft zu nehmen, indem man ihnen die Lehrerlaubnis
entzieht.
Hindenburg, alt und offenbar senil??, für den Ausverkauf der
"Weimarer Republik" verantwortlich war, dann ist der heutige,
auch schon in die Jahre gekommene "Bundespräsident"
verantwortlich für den Ausverkauf der "Bundesrepublik
Deutschland".
Ein Fall für ZDF-History.
„... Wahrnehmungen, die das heutige Deutschland in einer
Traditionslinie deutscher Großmachtpolitik sähen.“
EU-Politik IST Großmachtpolitik. Sie selber wollen wenige
Sätze vorher die EU als Global Player sehen. Wenn nun Deutschland
das bei weitem bevölkerungs- und wirtschaftsstärkste Land ist,
der mit Abstand größte Nettozahler, dann ist man doch schon
da, selbst ohne deutsches Diktat. Nein, es ist nicht die
Traditionslinie, es ist die politisch korrekte Traditionslinie. Die EU
löst nicht automatisch das europäisch-deutsche Dilemma.
Es geht nicht um Gauck, es geht auch nicht um die mächtigen Interessengruppen,
die sich das unter den Nagel gerissen haben, was gerne das europäische Haus genannt wird. Es geht darum was im sozialen Interesse der Mehrheit der europäischen Gesellschaften ist. Und darum es zu formulieren und "auf die Strasse zu tragen". Positiv. Viele schwingen hier anti-demokratische Reden, ganz in der Tradition und Wortwahl bestimmter Kreise der Weimarer Republik, indem sie die -zweifelsfrei- undemokratische Realität der Europäischen Union mit nationalliberalen und patriotisch-antikapitalistisch-kapitalistischen Argumenten anprangern. Diese Mischung bedeutet Krieg und wird uns "Politiker" bescheren, die mit "patriotischen" Parolen "Schuldige" benennen. Europa sieht so aus, weil wir das zugelassen haben. Weil uns nicht interessiert was im Europaparlament passiert und mit dem sozialen Frieden spielen. Der Rücksprung in nationale Währungen wäre eine politisch-ökonomische Katastrophe, deren soziale Folgen niemand mehr kontrollierte. Es gibt nur ein Vorwärts. Wir alle sind Griechen.
Die Freiheit wollte Herr Gauck zum Leitthema seiner Präsidentschaft
machen. Wo ist denn diese Freiheit in einer EU, die von nicht
gewählten Kommissaren geführt wird, in der
regelmäßig Verträge gebrochen und der Volkswillen
ignoriert wird? Wo ist die Freiheit, wenn die EU Medien kontrollieren
will - natürlich, um eine ausgewogene Berichterstattung
sicherzustellen?
Was ist das für eine Freiheit, wo die deutsche Sprache, die
Muttersprache von kanpp 100 Millionen Europäern, die nahezu in der
Hälfte der EU-Staaten leben, nicht dem Englischen und dem
Französischen gleichgestellt ist. Was hat es mit unserer nationalen
Freiheit zu tun, wenn Herr Verheugen als ehemaliger EU-Kommissar selbst
einräumt, dass es in der EU immer noch darum geht, Deutschland
einzubinden, damit es nicht zur "Gefahr" wird?
All das wären Themen, wo es um elementare Freiheitsfragen geht,
aber hierzu schweigt Herr Gauck, der sehr rasch das übliche
Politsprech angenommen hat.
F. Mueller, Sie scheinen die Prinzipien
der Europaeischen Union nicht verstehen zu wollen. Die Kommissare sind
dem Europaeischen Parlament und den nationalen Regierungen verantwortlich.
Ihre Zeilen dokumentieren typische Europa - Noergelei.
„Das Verbindende der Europäer sei aber der gemeinsame Wertekanon.“
Warum wohl ist Dürer nach Italien gereist? Warum Goethe? Warum hat
Friedrich d. Gr. Voltaire nach Sanssouci eingeladen? Was war mit Liszt
und Chopin? Nein Herr Bundespräsident! Das verbindende ist sehr
viel mehr: Europa ist ein gemeinsamer Kulturraum, lange vor der EU gewesen.
„Der Bundespräsident vermied Aussagen, wo die Grenzen Europas
seien. Europäische Identität... sei nicht an... kulturelle...
Kriterien gebunden.“
Ein Wertekanon ist nicht wesentliches Element einer gemeinsamen Kultur?
Wenn es die gemeinsame Kultur nicht sein soll, wie sonst wollen Sie
„Europa“ den Menschen vermitteln? Womit sonst sollen sie
sich identifizieren? Mit abstrakten Werten? Das ist doch irre! Ohne
gemeinsame Kultur gibt es kein Europa.
vermied Auusagen über die Grenzen.. Sie haben recht, ein Politiker muß Haltung annehmen,
Maß nehmen, Grenzen setzen... das alles umgeht dieser allzu
wendige Gauck.
Statt dessen predigt er diffus daher, aber nicht christlich, sondern
polit- theologisch in übelster schleimiger DDR- Tradition -
natürlich dem aktuellen p.c.- Jargon modisch perfektionistisch angepaßt.
Der "gemeinsame europäische Wertekanon" reicht eben nicht
aus, um eine kollektive Identität zu stiften. Man muß nicht
Europäer sein, um in "Freiheit und Toleranz" zu leben.
Was unterscheidet uns darin von Amerikanern, Südkoreanern oder Eskimos?
Frei und tolerant lebt jeder, der im Einklang mit sich und seiner
maßgeblichen Umgebung lebt. Das sind leere Worthülsen, die
erst mit Inhalt gefüllt werden müssen. Leider gehört
Gauck wie unser gesamtes politisches Personal zu einer Sorte Mensch, der
jegliche Maßstäbe abhanden gekommen sind.
Sie putschen gegen das Volk. Soll das Freiheit sein?
Freiheit
"Freiheit ist Sklaverei"
"Unwissenheit ist Stärke"
"Krieg ist Frieden"
...
welche meinten Sie, Herr Gauck?
Die Freiheit von Ordnung, Rechtsbrüchen, Hamsterrädern und
Ersparnissen jeder Art?
Deutscher Dominanz im Begleichen der Versäumnisse?
Butter bei die Fische!
zum Grusse
... aber das unkritische Vortragen von "Europa-ist-so-toll"
Phrasen zeigt, daß er in der politischen / undemokratischen
Realität angekommen ist.
Ich finde Gauck einfach nur grauslig...
.....wie er immmer arrogant-bedeutungsschwanger seine Lippen spitzt! Mich schüttelt´s. Eine solch sonderbare Mischung von Hybris und Doppelmoral, die auch noch selbstverliebt posaisch-künstlerisch daher kommen möchte, habe ich selten erlebt. Einfach Fruchtbar.
Sagen Sie doch mal Herrn Gauck direkt Ihre Meinung
bundespraesidialamt@bpra.bund.de
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 22:58 Uhr@sigrid arfgen. Frau Arfgen,
guter Tip.
Anstelle sich nur in Foren die Seele aus dem Leib zu schreiben.
Bin ich schon lange dazu übergegangen den betroffenen Damen,
Herren, Institutionen etc. den "elektronischen Briefkasten" zu
füllen. Ein probates Mittel um sich direkt zu äußern.
Zwar mit relativ wenig inhaltlicher Resonanz. Aber steter Tropfen
höhlt den Stein, auch den härtesten. Werde deshalb weiter
machen, unentwegt, und vielleicht finden sich ja ein paar Mitmacher.
Viele, viele wären wünschenwert.
Am besten alle, die hier im Forum schreiben.
ein direktes Gespräch wäre die Anerkennung dieser Person
Sehr geehrte Frau S.Arfgen,
1. ich schreibe nicht an das Bundespräsidialamt, da ich nicht
daran denke Herrn Gauck die Gunst einer persönlichen Anerkennung zu erweisen.
2. Ich schreibe an die FAZ da hier der "auslösende
Zeitungsartikel" geschrieben wurde
Mit freundichem Gruß
bk