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Folgen des Geiseldramas Cameron sagt EU-Grundsatzrede ab

 ·  Eigentlich wollte der britische Premierminister seine mit Spannung erwartete Rede zur EU an diesem Freitag halten. Nun verschiebt er sie wegen des Geiseldramas in Algerien.

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Großbritanniens Premierminister David Cameron wird seine mit Spannung erwartete Grundsatzrede zum britischen Verhältnis zur EU nicht wie geplant an diesem Freitag halten. Der Premierminister werde in Großbritannien bleiben und sich um das Geiseldrama in Algerien kümmern, teilte ein Sprecher der Downing Street am Donnerstagabend mit.

Cameron hatte seine Rede in Amsterdam halten wollen. Großbritannien müsse sich bei dem Geiseldrama auf weitere schlechte Nachrichten einstellen, hieß es von der britischen Regierung. Nach bisherigen Informationen wurde ein Brite getötet, zwei Schotten konnten entkommen.

Gibt es einen Volksentscheid über Verbleib in der EU?

Cameron hatte am Freitagmorgen in Amsterdam über das Verhältnis seines Landes zur EU sprechen wollen. Es wurde erwartet, dass er dabei die Rückholung von Befugnissen von Brüssel nach London fordern würde.

Zudem wurde angenommen, dass er für die Zeit nach den Wahlen 2015 ein Referendum zu der Frage ankündigen werde. Cameron steht unter Druck des euroskeptischen Flügels seiner
konservativen Partei. Die pro-europäischen Liberaldemokraten, die mit an der Regierung beteiligt sind, lehnen ein Referendum aber entschieden ab.

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17.01.2013, 20:13 Uhr

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Von Berthold Kohler

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