Home
http://www.faz.net/-gq4-6xaoj
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Finanztransaktionssteuer Opposition dringt auf Börsenabgabe

 ·  SPD und Grüne fordern Kanzlerin Merkel auf, der Initiative Sarkozys zu folgen. Eine Abgabe auf Börsengeschäfte sei „nur fair“, sagt SPD-Chef Gabriel. Der hessische Ministerpräsident Bouffier warnt hingegen vor Nachteilen für den Finanzplatz Frankfurt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (28)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 31.01.2012 10:42 Uhr

Inkompetenz hoch drei

...... "SPD und Grüne fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, der französischen Initiative zur Einführung einer FINANZTRANSAKTIONSSTEUER zu folgen. Eine solche ABGABE AUF BÖRSENGESCHÄFTE sei „nur fair“, sagte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel." .......... Sehr geehrter Herr Gabriel, ist Ihnen aufgefallen, dass Ihre Genossen eine "Finanztransaktionssteuer" fordern und Sie selbst von einer "Abgabe auf Börsengeschäfte" reden? Sie sehen darin keinen Unterschied, für Sie ist es ein und dasselbe? Den Menschen in unserem Lande eine zusätzliche Steuer aufbürden wollen, ohne deren Charakter auch nur ansatzweise verstanden zu haben, dies ist Ihre Politik und die Ihrer Genossen und Verbündeten – gute Nacht Deutschland, Inkompetenz (nicht nur auf diesem Gebiet) wird offensichtlich Teil des Regierungsprogramms ......

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.01.2012 18:55 Uhr
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 31.01.2012 18:55 Uhr

Auch Arroganz

Sie erfinden irgendwelche unsinnige Gesetze, ohne mal auf Billigkeit zu achten, höchstens auf einer gewissen groben Akzeptanz. Die haben das Gefühl, sie dürfen befehlen, die anderen müssen dann folgen.

Empfehlen
Peter Slater

"Herr Hauptricht" Rot/Grun werden Steuern "demokratisch & gesetzlich" erfinden ! Wetten das !

Also Herr Hauptricht, naturlich haben Sie vollig recht und mir wird jetzt schon Angst & Bange, was rot/grun fur Steuerwunsche an die Burger Deutschlands haben und da konnen sie sich gleich Anschauungsuntericht von Sarkosy ansehen, denn der plant auch neue Steuern, damit Europa und Griechenland uberleben kann und was Berlin betrifft, kame eine Mittelmeersteuer dazu, wobei diese Einnahmen Portugal, Spanien, Italien und naturlich Griechenland zugute kame. Niemand von denen fragt sich, wie der deutsche Burger entlastet werden kann und wie Arbeitsplatze geschaffen werden, weil das halt unter den Sozialdemokraten und Sozialisten nunmal zweitrangig ist. Ich kann nur hoffen, das selbst die "Anti-Merkel-Fraktion" erkennt, das schwarz/gelb das wesentlich kleinere Ubel ist. In Sachen Wirtschafts - Steuer - und Sozialpolitik von rot/grun haben wir Nordrhein Westfalen als Beispiel, wie ein verfassungswidriger Haushalt verabschiedet wurde, eine Rekordverschuldung einsetzt usw ...

Empfehlen
Alina Bergmeier

Man darf ja noch träumen...

Träumen vom Nachtwächterstaat, der sich mit minimalen Steuern begnügt, vernünftige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft setzt und im Übrigen für Sicherheit im Innern und nach Außen sorgt und sonst gar nichts sorgt.
Statt dessen träumen die Blockparteien von einem kombinierten Super-Finanzamt und -Sozialamt, das sämtliche Einnahmen kassiert und den Bürgern ganz Europas zuteilt, was es für angemessen hält...
Die Schweiz sollte uns Vorbild sein! Nicht nur in Bezug auf die Besteuerung der Bürger, auch hinsichtlich Demokratieverständnis und Bürgerfreiheiten.
Ich wünsche mir keine DDR 2.0, auf die wir zusteuern. Neuerdings werden hierzulande krampfhaft Versorgungsmängel geschaffen (Abschalten sicherer Stromversorgung), die anschließend verwaltet werden (sog. intelligente Stromnutzung).
Schlimmer geht`s immer...

Empfehlen
wolf haupricht

Gabriel und Trittin fordern!!!!

Nahles wiederholt zum x-ten Mal die Reichensteuer.Wenn Rot-Grün die Macht haben, werden uns die Augen überlaufen, was die noch alles an Abgaben an den Staat geplant ist. Und das wird nicht wenig sein, da sie vor allem die Transferunion als Ihre persönliches Anliegen favorisieren.

Empfehlen
Joachim Frei
Joachim Frei (j.frei) - 30.01.2012 17:37 Uhr

Da sind sie wieder,

unsere politischen Raubritter und fordern Steuern, die der Endkunde schliesslich zahlen wird. Und das bei bereits horrenden Steuerlasten. Ein Hohn, dass da noch argumentiert wird, so eine Steuer nuetze irgendwem, ausser den Raubrittern. Damit diese Raubritter irgendwelche Wahnsinnsprojekte aus dem Boden stampfen koennen. Wenn schon die Einfuehrung einer neuen Steuer: Wie waere es mal mit der Einfuehrung einer Dummschwafelsteuer fuer Politiker? Schaeuble wuerde augenblicklich im Geld ersaufen! Gell Frau Roth? Zwinker!

Empfehlen
Rolf-Dirk Maehler

Selbst wenn es nicht schon zuviele Steuern gäbe, wäre die Finanzmarkttransaktionssteuer an ...

... Dummheit kaum zu übertreffen wie übrigens das Wort selbst schon signalisiert. Wenn man grundsätzlich einer Mehrwertsteuer zustimmt, dann muß man auch feststellen, daß Finanztransaqktionen keinen Mehrwert schaffen. Und wenn man Spekulationsgewinne als "Mehrwert" annehmen möchte, dann müsste der Staat auch für entsprechende Verluste einstehen. Gerade Sozialdemokraten sinnen ununterbrochen darüber nach wie man die Bürger weiter abzocken kann. Und genau das sollten sich die Bürger für die kommenden Wahlen merken. Steuern gibt es schon zuviele und Steuereinnahmen mehr als genug und trotzdem geht die Verschuldung immer weiter. Mehr Steuern machen einfach keinen Sinn, sondern nur weniger Ausgaben. Und für die ganz Schlauen: Steuern egal welcher Art machen nur Sinn, wenn sie die breite Masse treffen, also uns alle. Und das bei einer totalen Steuerlastquote oberhalb von 70 %, auch für die breite Masse. Und wer es nicht glaubt, der rechne mal alles zusammen - direkte und indirekte.

Empfehlen
Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 30.01.2012 17:19 Uhr

Hessens Ministerpräsident Bouffier mahnte, eine Börsenabgabe müsse so gestaltet sein,

dass der größte deutsche Finanzplatz Frankfurt nicht geschwächt werde.
Nein, sie muß so gestaltet sein, daß Zocker, die täglich zig Tausende Transaktionen durchführen, zur Kasse gebeten werden. Den Privatanleger trifft eine solche Abgabe nämlich gar nicht, da er nur hin und wieder Börsengeschäfte tätigt und da spielen 0,1% oder auch 1% Umsatzsteuer keine Rolle. Auf Pferdewetten und Glücksspiele werden auch Steuern erhoben und es ist nicht zu beobachten, daß Wettbüros und Bingo-Säle in der BRD infolge dieser Besteuerung schließen müßten, im Gegenteil, sie vermehren sich epidemieartig. Warum dann nicht auch auf Börsenzockerei Steuern erheben?

Empfehlen
Andreas Tepe
Andreas Tepe (NetFox) - 30.01.2012 17:15 Uhr

Hier spricht die Angst

Solange an Börsen mit Papieren gehandelt werden kann, die keinen materiellen Gegenwert besitzen, sind Börsen nicht anderes als volkswirtschaftliche Risiken. Das volkswirtschaftliche Risiko kann man z.B. anhand der Bankenkrise beobachten.

Demnach ist es nicht nur fair, sondern geradezu unerläßlich, jede Form der Spekulation zu besteuern. Diese Steuern dürfen auch hoch ausfallen, insbesondere bei Risikogeschäften. Solange der Staat als Absicherung für die Privatwirtschaft fungiert, könnte man diese Steuer als eine Art Versicherungsbeitrag betrachten.

In meinem Bekanntenkreis fürchtet sich übrigens niemand vor einer solchen Steuer. Liegt das vielleicht daran, daß man ersteinmal viel Geld haben muß, damit diese Steuer unangenehm wird?

Empfehlen
Peter Slater

Na klar, Sarkosy soll gleich alles kaputt steuern, da sind Sozial-listen-demokraten ja Spitze ...

... und als Beispiel dient uns ja das Bundesland Nordrhein Westfalen, nicht zu vergessen, das rot/grun ein verfassungswidrigen Haushalt bewusst verabschiedet haben, sondern deren Verschuldungspolitik ist ja grosstenwahnsinnigg, nur wer bezahlt diesen Schuldenberg, der BUND oder die Burger des Bundeslandes und dazu haben sie namlich nichts gesagt. Darf ich die Sozialdemokraten und die Sozialisten in Deutschland und Frankreich fragen, warum sie sich so wirtschaftsfeindlich geben und die Steuerschraube weiter heftig nach oben drehen wollen, anstatt eine Mehrbeschaftigung zu erreichen, indem namlich Betriebe Steuernachlasse bekommen und wenn sie die Burger weiter mit Steuern beladen, fehlt naturlich das Geld der Burger, in die Wirtschaft zu investieren. Also, zur Eurokrise ist es notwendig, das Staaten wie Griechenland glaubwurdig werden, ernsthafte Reformen beschliessen und mit einer Geldverschiebungspolitik losen sie namlich garnichts, weder in der EU, in D + F noch bei Griechenland ...

Empfehlen
Melita Zimmermann

Was Gabriel & Co so alles unter "fair" verkaufen wollen!

Ausgerechnet die Parteien (SPD/Grüne), die die Büchse der Pandora durch das Finanzmarktinnovationsgesetz geöffnet haben, drängen heute darauf eine Strafaktion gegen die Banken einzuleiten! Das ist Heuchelei pur! Aber noch viel schlimmer sind die absehbaren Folgen, denn letztendlich wird der kleine Anleger belastet, denn der Hochfrequenzhandel weicht in Länder aus, die diese Transaktionssteuer nicht erheben. Aber noch viel schlimmer ist, dass damit die angestrebte Kontrolle über die Finanzmärkte ausgehebelt wird. Hier wird nur der Populismus bedient, aber die bereits verplanten Einnahmen sind Wunschträume, die nie erreicht werden!

Empfehlen
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 30.01.2012 16:53 Uhr

„nur fair“

Es ist unfassbar, was alles für recht und fair gehalten wird. Auch der Zwangsbeitrag für die Rundfunkanstalten wird mit dem Stichwort "Gerechtigkeit" verkauft, obwohl es nicht ungerechter und unbilliger geht. Politiker haben kein gesundes Rechtempfinden, kein Empfinden, krank sind sie.

Empfehlen
Siegfried Kellner

Was soll der Opposition auch sonst schon einfallen...........

Entweder fordern sie Steuern und Abgaben oder ein anderes bürokratisches Krebsgeschwür mit dem man die Wirtschaft lahm legen kann. Manchmal frage ich mich, ob die nicht die Planwirtschaft a la DDR wieder einführen wollen, dann könnten sie ihre Hände in alles stecken. Nur haben sie keine Ahnung und verplempern das Geld für irgend einen sozialen Firlefanz. Das Problem könnte man schon lösen, wenn man die "toxischen" Geschäfte verbieten würde, aber da kochen wieder zuviele Köche mit.

Empfehlen
Klaus Letis

Gabriel setzt auf Populismus/Kampagne. Das Gegenteil führt zu Lösung.

Der Hausmachiaveli der SPD hat mal wieder ein Ei gelegt.
Die öffentlich-rechtlichen Medien werden die Sache als Gerecht verbreiten
und die Folgen verschweigen (Tagesschau). Der Schaden wird Deutschland treffen.

Wenn man die Geshichte nach London und NYC vertreibt,
werden die dort mit geballter Ladung und im Sinne der Wirtsländer
gegen die Festlandseuropäer spekulieren.

Die einziege Chance ist, dieer Industrie in Frankfurt den roten Teppich auszurollen
und diese hierher zu bringen.

Wenn dann der Schaden auch für diese Länder überhand nimmt,
werden die sich bewegen.

Diese Kampage kann nur aus den Händen der Befürworter dieser Finanzwelt kommen.

Empfehlen
Art Bleiglass

Ein Witz...

... standfest zu behaupten, Cameron und die UK waren gegen die Finanzwassauchimmer Steuer. Sie haben sie bereits auf Aktiengeschaeften. Aber LUEGEN und VERDREHEN ist die Masche verzweifelter Euro-Politiker, die nichts mehr scheuen als ihre eigenen Waehler.

Empfehlen
Thomas Lagershausen

Frankfurt muß mit London weiterhin das Mekka der Spekulanten in Europa bleiben.

Wir sollten unbedingt bei der bewährten Sonderbehandlung der Spekulationsblasen erzeugenden Finanzindustrie in Deutschland bleiben.

So schöne Spekulationsblasen auf dem Immobilienmarkt wie 1929 und 2008 dürfen keine einmaligen historischen Ereignisse bleiben.

Das Leben wäre so langweilig für den Bürger, ohne regelmäßiges staatliches Rauskaufen der Banken mit Steuergeld und nachfolgendem Zusammenbruch der Weltwirtschaft,nach dem Blatzen der von uns erzeugten Spekulationsblasen.

Also bitte nicht die Spekulationsintervalle mit einer Steuer einbremsen, die nur Staatshaushalte wieder auf solide Füßé stellt.

Das würde blöderweise auch noch unser Geschäftsmodell, mit hohen Zinsen für Staatsanleihen, verunmöglichen.

Und damit unseren Lebensentwurf mit Reichtum, durch leistungsloses Einkommen, erschweren.

Denkt bitte nicht immer soviel an das Gemeinwohl.

Es muß im Leben schließlich immer Dumme geben, die uns Spekulanten kostenlos Rauskaufen aus unseren Hochrisikogeschäften.

Empfehlen
Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 30.01.2012 16:03 Uhr

Die SPD setzt aus Prinzip immer aufs falsche Pferd.

Eine Abgabe auf Börsengeschäfte wäre natürlch fair, aber sie wird nicht kommen, solange in Frankfurt die Bankentürme stehen. Also: warum lieber Gabriel machst du dich immer wieder lächerlich mit illusionären Vorschlägen?

Empfehlen
nikolaus hesse

fair trade

"Der hessische Ministerpräsident Bouffier warnt hingegen vor Nachteilen für den Finanzplatz Frankfurt." immer diese staenker.
es geht hier um groesseres als nachteile fuer den finanzplatz frankfurt.
hier geht es um ein stueck "weltgerechtigkeit."
wenn die boerse in frankfurt dann pleite ist, kann man ja vielleicht in den alten geschaeftsraeumen
eine filiale von "fair-trade" einrichten. cafe aus nicaragua und so.
das waere einmal etwas.
bei diesem geschaeftsmodell wuerde dann auch der ganze strom fuer die aufwendigen displays
und pc's entfallen. wenn man die ganzen oekologischen synergieffekte mit einbezieht,
rechnet sich das alles locker.
ausserdem wollen die frankfurter bald mit new york fusionieren.
tja, wenn die deutschen in die grosse weite welt draengen.
wie derartige deutsche fusionen regelmaessig ausgehen weiss man ja.
(siehe auch daimler chrysler). da bleibt wohl dann in frankfurt nur noch die leere huelle.
insofern also.

Empfehlen
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 30.01.2012 15:02 Uhr

Man glaubt es nicht, wie arm im Geiste manche Politiker sind ....

... Kursicherungsgeschäfte (in Währungen) für Im- bzw. Exporteure verteuern sich bei 0,01 % Transaktionssteuer um das 10-fache, bei 0,1 % um das 100-fache. Dies vorausgesetzt, ein Kursicherungsgeschäft wird nur EINMAL besteuert und nicht, weil z.B. der Kunde später zahlt oder die Lieferung später erfolgt, die Verlängerung dieses Geschäftes dann nochmals besteuert wird. Müssen beide Kontrahenten bezahlen, dann verdoppeln sich die Kosten noch. Man greift sich nur noch an den Kopf über so viel Unverstand .....

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.01.2012 16:23 Uhr
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 30.01.2012 16:23 Uhr

Noch ein Nachtrag:..es triftt natürlich den Bürger und Unternehmen, nicht die Banken.

...Für die ist es ein Kostenfaktor, der weitergeleitet wird und auf der Wertpapierabrechnung des Kunden steht, der ein paar Fonds für seine Altersvorsorge gekauft hat. Auch hat schon die Abgeltungssteuer bei der Altersvorsorge der Menschen so richtig reingehauen - früher waren Kursgewinne nach einem Jahr steuerfrei. Jetzt sollen die, die für ihr Alter vorsorgen nochmals abgezockt werden - und so etwas kommt auch noch von der SPD. Ich kann mich nur wiederholen: Beati pauperes spiritu! Ach ja, und die wirklichen Spekulanten? Abgesehen davon, dass Spekulanten nicht dauerhaft Preise oder Märkte beeinflussen können - sie erzeugen erst eine zusätzliche Nachfrage, dann wenn sie verkaufen wieder ein zusätzliches Angebot, per Saldo = Null - ja, für die ist London, Singapore oder Hongkong nur ein Mausklick entfernt. Und noch eine Frage: Wenn ich mein Geld nicht mit maroden Staatsanleihen verlieren will und deswegen einfach keine kaufe, bin ich dann schon ein Spekulant???????????

Empfehlen
Dr. Michael Menzel

Augenauswischerei!

Wie verträgt sich denn die permanente Forderung der Opposition nach exzessiver Ausweitung des Outbailings selbst der hoffnungslosesten Pleitestaaten mit dieser lächerlichen Besteuerung?
In was für einem Verhältnis stehen die Einnahmen oder besser Verluste durch diese Abgabe gegen die Verbrennung hunderter Milliarden? Es kann sich doch nur um eine ganz lächerliche symbolische "Bestrafung der Reichen" handeln, auf daß der dumme Michel denkt, nun habe man "es den Märkten aber gegeben".

Nebenbei wollen wir doch nicht die Versuche mit diesem Quatsch in der Historie vergessen.
Unter anderem: Erste historisch bedeutsame Beispiele für Finanztransaktionssteuern sind die Stempelsteuer des Deutschen Reiches auf Wertpapiere oder Urkunden!

Als weiteres Beispiel für eine derartige Entwicklung gilt die Einführung der 1992 wieder abgeschafften Börsenumsatzsteuer in Schweden 1985, bei der die Steuerpflicht statt erwartet 165 Mill. gerade 9 Mill. erbrachte.

Von was für Summen reden wir eigentlich?

Empfehlen
Peter Herbeck M.A.

Bouffier und Cameron auf einer Linie, was den Finanzplatz Frankfurt bzw. London betrifft.

Kommt mir jedenfalls alles etwas bekannt und zugleich nachvollziehbar vor. Sozialdemokraten sehen das anders, sie sind näher an der Planwirtschaft dran. No further comment.

Empfehlen
Weitersagen

Gestutzte Flügel

Von Günther Nonnenmacher

Bisher ist kein in der Sache triftiger Grund zu sehen, warum die Union de Maizière fallen lassen sollte. Angesichts eigener Mitwirkung am Drohnenprojekt kann ihm auch die SPD keinen Fallstrick drehen. Mehr 7 14