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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Finanzpolitik Spaltpilz Europas

 ·  Nur der Druck der Finanzmärkte kann in verschuldeten Ländern Reformen erzwingen. Ohne die glaubwürdige Drohung mit dem Ausschluss aus der Währungsunion wird es in Griechenland die nötigen Verhaltensänderungen nicht geben.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (51)

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Edda Wiegand
Edda Wiegand (mrs.duck) - 29.01.2012 21:40 Uhr

Spaltpilz Fiskahlpolitik- Geldpolitik

Herr BVI, wir benötigen ein schnellere Transparenzvertrauen von Anlageprodukten und die Erläuterung von Sondervermögen

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Andreas Seidl
Andreas Seidl (ASeidl) - 29.01.2012 20:01 Uhr

Nimmt man aber das Recht weg, was ist dann der Staat noch anderes als eine Räuberbande

Diesen geschichtsträchtigen Satz zitierte Pabst Benedikt XVI vor dem deutschen Bundestag, in einer Rede, die wohl die wichtigste das Jahres 2011 war, denn was geschieht? Um ihr gescheitertes Projekt Euro zu retten brechen unsere Volksvertreter in DDR-Volkskammergleichen Mehrheiten geltende Verträge und die Verfassung.Zudem treten sie das Rechtsempfinden der eigenen Bevölkerung mit Füßen. In Griechenland,wo die Sparmaßnahmen eine Depression auslösen schimpft man auf die Deutschen, die sich einmischen. Das topt man mit Troikas und demnächst mit Sparkomissaren. Brüssel setzt in It und Gr Regierungschefs ein, die das Volk nicht gewählt hat. Herr Steltzer hat vollkommen Recht, das ist der Spaltpilz für Europa. Bald werden Parteien mit entsprechenden Parolen Wahlkampf machen und Mehrheiten erlangen,Wilders und die wahren Finnen sind erst der Anfang. Auch in De stürzt man sich schon auf alles was icht dem parteienblock angehört, wie die Piraten auch wenn die wirtschaftsp.nichts am Radar haben

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Tobias Kluge
Tobias Kluge (T-Kluge) - 29.01.2012 19:44 Uhr

Spaltpilz Europas

Selbst eine Drohung Griechenland aus der Eurozone zu werfen, wird nichts nutzen. Deutschland sollte (auch wenn dies mit den im Bundestag vertretenen Parteien nicht durchführbar ist) aus der Währungunion austreten und "den Schritt zurück nach vorn machen". Zum Wohle seiner Bürger und der Bürger der umliegenden Nationalstaaten. Der ehemalige Präsident des EU Parlamentes Jaques Delors sagte schon in den 90er Jahren, daß "der Euro nicht vereinenen werde, sondern der Spaltpilz Europas sein werde." Dies hängt damit zusammen, daß die Souveränitätsrechte im jeweiligen Nationalstaat verblieben, die Währungsführung aber an die EZB abgegeben wurde. Die EZB kann es mit dem Einheitszinssatz nicht allen unterschiedlich wirtschaftenden Staaten gleichzeitig recht machen. Man orientierte sich bisher immer nur an den schwächsten Mitgliedern (den jetzigen Pleitestaaten) - zum Nachteile Deutschlands.
Die ganze Entwicklung von März 2010 bis heute ist in der Klageschrift gegen die Euro Einführung nachlesbar

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Gerhard Schlegel

Schlußstrich ziehen

ich habe echt endlos geschwankt was das Richtige mit Griechenland ist....
so wie es läuft, kann es kein gutes Ende nehmen und ist total entwürdigend für die Demokratie (in dem Fall die Griechische). Lasst uns einen Schlußstirch ziehen. Keine Rettungschirme für Athen! es ist ein großes Risiko, was dann passiert, aber es wird passieren, früher oder später, desshalb fänd ich s gut, wenn die Politker die Notbremse ziehen. Aber wer will sich schon die dann folgende, momentane, Katastrophe an den Schuh binden?? Ich glaub Frau Merkel nach der nächsten Wahl, so wie es jetzt aussieht nicht mehr Bundeskanzlerin sein... vielleicht schafft sie es diesen krassen Schritt zu gehen... aber ich glaube nicht. von Griechenland ist nichts zu erwarten, leider! Griechenland würde gern nehmen und das bis in alle Ewichkeit.

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Marianne Spring
Marianne Spring (0915) - 29.01.2012 17:53 Uhr

Freie Wähler

Die Freien Wähler suchen nach Lösungen jenseits des politischen Einheitsbrei und der alternativlosen Rettungsorgieen und werden gleich medial angegriffen.

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Rolf Eckmiller

Wir müssen handeln! Wir müssen unsere Politiker-Elite nötigen in Richtung: Liberales Europa

Sowohl die Zustandsanalyse, als auch die Prognosen von Holger Steltzner sind voll zutreffend. Unsere Politiker-Elite, mehrheitlich gekennzeichnet durch: Starrsinn, Macht-Arroganz und Realitäts-Ignoranz wehrt sich vergeblich mit Bann-Urteilen, wie: ‚populistisch’, ‚nationalistisch’, ‚unsolidarisch’ und ‚verantwortungslos’.
Nun wird es Zeit zu handeln: unbeirrt, friedfertig, hartnäckig, leidenschaftlich und parteiübergreifend !
Wir hatten lange genug Zeit, die Fehlkonstruktion der zentralistischen, auf Machtvermehrung konditionierten EU-Administration und die offensichtliche Überforderung unserer Politikspitzen bei der fachlichen Durchdringung, geschweige denn Steuerung des von ihnen initiierten Projektes: 'EU' mit dem Projekt: 'Eurozone' zu beobachten.
Zur 'Grassroots Democracy’ gehört der 'Aufruf für ein Liberales Europa' im Netz bei Liberalburg.de
Die nächste Stufe können 'Montags-Demonstrationen' sein.
Unsere Politiker müssen um ihre Wiederwahl fürchten!

Wir müssen handeln!

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Werner Bläser

Griechenland braucht keine Reformen

Griechenland braucht eine Revolution. Die die angehäuften Beutegelder der Eliten dort dem Staat wieder zuführt. Dann würde sich das griechische "Schuldenproblem" sehr stark relativieren. Warum spricht niemand von den (geschätzt) 200 Milliarden Fluchtgeldern der griechischen "Eliten" auf Schweizer Banken. Die könnte man wenigstens zur Hälfte requirieren und zum griechischen Schuldendienst heranziehen. Meinetwegen gegen Ausgabe von gr. Staatsanleihen. Statt dessen zahlen wir.

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Andreas Hendel
Andreas Hendel (hendela) - 29.01.2012 17:16 Uhr

Modus Operandi Publicae: Die gängige Fiskalpolitik des kleinsten gemeinsamen Nenners führt fast...

... immer zu höheren Schulden oder Steuern und ist dem wirtschaftlichen Bankrott geweiht. Langfristig gesehen werden also die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, weil staatliche Haushaltspolitik häufig nach dem Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners funktioniert - einem mathematischen Unverständnis im Sprachgebrauch entspringend. Ein Beispiel verdeutlicht dies: Vor der Wahl 2005 forderte die CDU eine Mehrwertsteuererhöhung von 2 %, die SPD lehnte jede Erhöhung ab. Geeinigt hat man sich nach der Wahl auf 3 (!) %.
Die Politik der EURO-Zone entschied sich nun für höhere Schulden. Aber würden wir Politiker wählen, die uns die Wahrheit sagen? Mich stimmt es nachdenklich, wenn wir uns über politisches Fehlverhalten und parlamentarisches Versagen eschauffieren, uns immer wieder an "politischen Märchenstunden" erfreuen, aber selbst kaum in der Politik engagieren, um es dann alles besser zu machen! Würde wirklich alles besser, wenn „wir“ an die Macht kämen und wiedergewählt werden möchten?

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Peter Blickensdörfer

Kritischer Artikel - nur zum "Rande"

"Nur am Rande: Ein Forderungsverzicht änderte nichts an der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands."
"Die beschworene Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit ist eine Fata Morgana, Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Korruption blühen weiter."
Damit ist alles gesagt zu den Ursachen "mangelnder Wettbwerbsfähigkeit und dass diese
nur mit "durchgreifenden Reformen . . " (und?) "Strukturanpassungen und Verhaltensänderungen" wieder hergestellt werde?
Seien Sie bitte doch einmal ein "investigativer" Journalist und enthüllen durch Befragung maßgebender Politiker und Wirtschaftsweisen, was diese unter diesen - scheinbar allgemein verständlichen, weil alle sie verwenden - Begriffen konkret verstehen, was also für konkrete Tätigkeiten damit verbunden sind.
Sie werden sehen und hören: "Nur am Rande" lässt sich noch nicht einmal das Verstehen von "mangelnder Wettbewerbsfähigkeit", von "Wettbewerbsfähigkeit" in einem kritischen Artikel darstellen.

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Erich Heini

Epochale Fehlgriffe vermeintlicher Eliten

Dies ist Klartext aus berufener Oekonomen-Feder. Die übrigens auch die Praxis kennt. Aber dies wird all die Juristen und einzelne Naturwissenschafter/Innen nicht davon abhalten, die bei der Vorbereitung und Gründung des Euro-Fehlkonstrukts begangenen Grundlagenfehler zu wiederholen. Die glauben weiterhin, wenn genügend Gläubige, 'grosse Europäer', etwas wollen, müsse es auch gelingen. Und das Ganze geschieht erneut gegen den Volkswillen. Täter als Wohltäter verkleidet.

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Horst Müller

Sie sind ja Alle nett. Also ich sehe das um 180 Grad anders. Nämlich so:

Die EU ist das Vehikel der Hegemonialmacht Frankreich. Sie war es, die die DM zerstörte. Und sie war es, die der Bundesbank im EZB Rat das Stimmgewicht Maltas gab. Es war Frankreich, das uns die Schulden des ClubMed anhängt und es war mit Trichet wieder ein Franzose, der auf die absurde Idee kam, das der Ankauf von Staatsanleihen (über Sekundärmärkte) legal im Rahmen der EZB Mandats ist. Das Alles zerstört Deutschland, das sich heute mit lediglich 8,2 mio Zeitarbeitsverhältnissen und 16 mio Menschen mit Mirgrationshintergrund auf dem Terrain "Keine Kinder, keine Deutschen, keine Bildung, keine Forschung" und so weiter verdutzt wiederfindet in wohliger Eintracht mit "keine Rente". Wer auch nur einen guten Gedanken im Zshg mit der EU hegt, der ist auf den Leim gegangen. Die EU Politiken der Blockparteien sind falsch. Wir tauschten Massenarbeitslosigkeit gegen Leiharbeit. Die Massenarbeitslosigkeit war Folge des Euro. Wer es anders sieht, ging auf den Leim. Wir werden gezielt zerstört.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.01.2012 09:00 Uhr
Thomas Ulherr

Die Verantwortung

für deutsche Politik liegt in Deutschland. Deutsche Politiker haben uns das €uro-Desaster eingebrockt, deutsche Politiker arbeiten kräftig daran die Kosten dieses €xperiments weiter in die Höhe zu treiben.
Anderen Staaten vorzuhalten, daß sie ihre Politik an den eigenen nationalen Interessen ausrichten - das geht ins Leere. Der Fehler liegt bei uns: Wir haben uns Politiker erwählt, die aus Geschichtsbesoffenheit, ideologischer Verblendung, oder einfach völliger Inkompetenz gegen unsere nationalen Interessen handeln. Das vorläufige Ergebnis: Hier in Deutschland zerbröselt die Infrastruktur, fehlt Geld für Rentenkassen und Bildung, verschlingen die Zinszahlungen einen immer größeren Teil der öffentlichen Mittel, drücken und drosseln Steuern und Abgaben die Wirtschaft (und tragen so zum Wachstum der Schwarzarbeit bei) - und die vielen Milliarden fließen auf die Konten großer Finanziers. Wir zerstören uns selbst.
Wir brauchen mehr direkte Demokratie - Freie Wähler, Piraten o.ä.

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Marianne Spring
Marianne Spring (0915) - 29.01.2012 15:51 Uhr

Wir haben leider keine anderen "Volksvertreter"

Herr Dr. Huchthausen - wir haben leider keine anderen Volksvertreter und deshalb meine Aufforderung zum Lesen des Kommentars von Herrn Steltzner.
Wer gegen den'" alternativlosen" Rettungswahn sich im politischen Spektrum positioniert wird von der überwiegenden Zahl der Journalisten (die FAZ ist hier eine der wenigen Ausnahmen) gnadenlos niedergeschrieben. Besonders die "Süddeutsche Zeitung" erfreut ihre Leser mit "Qualitätsjournalismus'" vom Feinsten. Seit dem sich die "Freien Wähler" erlauben eine
eurokrititsche Haltung anzunehmen stehen sie plötzlich medial unter Beschuss. Selbst ein Blondinenwitz vom Vorsitzenden Herrn Aiwanger wird zum politiischen Großereignis hochgeschrieben - gehts noch? Es ist hohe Zeit das über Alternativen zu den Rettungsmilliarden nachgedacht wird, die schneller schmelzen wie Schnee in der Sonne.
Mir sind Kommentare die sich an Fakten orientieren lieber als Journalisten die sich als lHofberichterstatter verstehen. Leider gibt es zu wenige in der Zunft.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2012 18:18 Uhr
Rolf Huchthausen

@ Frau Spring, ich hoffe, wir lernen ...

... uns am 18. Februar 2012 in Berlin zur EURO-Konferenz endlich kennen.

Und: Wenn Politiker nach Sachlage entscheiden müssten, wären Sie ganz einfach überflüssig. Es ist das Privileg der Politik u.a. völlig unhaltbare Zustände zu generieren, um ihre Unverzichtbarkeit einzufordern.

Wie gesagt, Verantwortung übernehmen diese Brüder gerne, haften müssen sie ja nicht. Man kann sich ja über diesen Lebensentwurf recht auskömmlich durchs Leben schlagen.

Bis zum 18. Februar 2012 in Berlin!

Gruß - R.H.

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Joachim Frei
Joachim Frei (j.frei) - 29.01.2012 15:50 Uhr

Wieder mal ein glaenzender Beitrag, Herr Steltzner!

Aber die Dinge sind ja seit Jahren offensichtlich. Das ist alles nicht neu. Es wird nur immer transparenter. Die EU schafft sich eben ihr neues imperiales Reich. Merkels Statthalter in Bellevue hat nicht zufaellig mit Rubikon gegen die Presse gedroht und auch mit Transparenz war hier wohl etwas anderes gemeint, als dass man es in Relation setzte zu den privaten Korruptionsvorwuerfen! Er wird als Unterschriftenautomat fuer weitere Ermaechtigungsgesetze Garant sein, welche zunehmend alle fairen republikanischen Rechtsprinzipien ausser Kraft setzen werden. Das Ziel ist keine Fiskalunion, sondern eine Fiskaldiktatur. 1984 war gestern. Heute sind wir 28 Jahre weiter!

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Stefan Uhlig
Stefan Uhlig (suhlig) - 29.01.2012 15:25 Uhr

Korrekte Analyse. Welche Partei folgt?

Die Analyse erscheint mir vollkommen korrekt. Ich würde gerne eine Partei wählen, die ihre Politik auf dieser Analyse aufbaut. Wenn soll man in Zukunft eigentliche wählen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2012 18:18 Uhr
Joachim Frei
Joachim Frei (j.frei) - 29.01.2012 18:18 Uhr

Wahlomat

Sicher nicht die anderen Sozialisten wie SPD/LINKE/B90! Es handelt sich bei allen Blockparteien um Clubs, die nur ihre eigene Klientel versorgen. Als Waehler kann man dann auf kleinere Parteien ausweichen. Auch hier aber wachsam sein und moeglichst nicht binden und die Stimme sofort wieder entziehen, wenn die Wahlversprechen heisse Luft waren! Nach dieser Taktik entzieht man nicht nur der Kluengel-Klientel Stimmen, man unterstuetzt auch noch eine echte Opposition. Man belohnt die, welche Wahlversprechen einhalten und bestraft jene, welche nicht im Sinne des Demos handeln.

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henning strothjohann

Wer wie besinnungslos € via EZB und target II "druckt" brauch doch nicht mehr sparen

Politiker können nicht sparen, das wissen wir Bürger doch schon immer. Was ich allerdings nie gedacht hätte ist, mit welcher frechen Chuzpe die Politik alle vertraglich (Lissabon) festgesetzten Regeln beiseite schieben, mit welcher Arroganz demokratische Grundregeln beseitigt werden und zwar auf Länderebene (wo ist das Parlament, das über diese Retterei debattiert) als auch auf EU Ebene (wo sind die 17 Regierungschefs, die den Ausweg beraten oder Abstimmten). Sarkozy hat sich anscheinend auch zurückgezogen und allein Merkel stemmt sich noch gegen die Forderungen der Notleidenden. "Vorerst"!

Die Politiker sollten sich mal die Umfragen anschauen, wenn sie als Volksvertreter in gänzlich undemokratischen Verfahren deutsche Vermögen verbrennen, sei es als Geldüberweisungen in irgendwelche Töpfe, oder in Form von Geld drucken.

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henning strothjohann

schon in seinem letzten Artikel hat es stelzner es auf den Punkt gebracht

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Ellen Schreiber

Wenn unsere Regierung so weitermacht

dann werde ich mir Wege suchen, meine (Steuer-)zahlungen an den Staat so niedrig wie möglich zu halten. Ich habe absolut keine Lust mehr, diesen Eurozonensaustall weiter mitzufinanzieren!!!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.01.2012 19:39 Uhr
Ellen Schreiber

Hallo Herr Noll

Sie haben Recht, die Regierung wird alles versuchen, um uns dennoch wie eine Zitrone auszuquetschen. Aber wenn es einmal soweit kommt und die Amtsträger ihr wahres Gesicht zeigen, dann wird es Krieg geben! Ich glaube nicht, daß sich die Deutschen alles gefallen lassen (ich sowieso nicht!!!). Und wir dürfen nicht vergessen, Merkel, Schäuble & Co. sind auch nur Menschen. Und wir (das Volk) sind in der Überzahl.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 30.01.2012 16:04 Uhr

Frau Schreiber, dem kann ich mich nur anschließen.

.... im Moment geht es noch nicht, aber in nicht allzu langer Zeit. Dann werde ich zwar auch meine eigenen Ansprüche zurückfahren müssen, aber dafür höre ich dann auf zu arbeiten wenn ich eine bestimmte Progressionsstufe (z.B. 33 %) bei der Steuer überschritten habe und mache den Rest des Monats Ferien. Wenn mehr Menschen so handeln sollten, werden unsere "demokratischen" Politiker sicher bald über "Zwangsarbeit" oder einer Besteuerung von "mutwillig unterlassenen Erwerbsmöglichkeiten" nachdenken.

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Wilhelm Arnold

Euro = Krise

Die ganze Diskussion um den Euro und die Überschuldung ist so unerträglich wie die Diskussion um Wulff und seine Traumwelten. Alle wissen was eigentlich läuft, nur unsere Politiker weigern sich beharrlich die Wahrheit anzuerkennen.

Diese Krise ist keine Naturkatastrophe. Es ware der Euro und kein Zunami der über Grichenland kam. Diese Krise ist hausgemacht. Und die Ursache für diese Krise ist die Entscheidung unserer Politiker für den Euro.

Scheinbar erfüllt sie inzwischen den Zweck des Krieges aus Orwells "1984". Die Krise erlaubt undemokratische Entscheidungsprozesse weil wir nun keine Wahl und keine Zeit zum Debattieren haben. Willenlos akzeptieren wir Staatsabgaben in beliebiger Höhe nur damit alles nicht schlimmer kommt. Von den 71 Milliarden Steuermehreinnahmen wird deshalb auch nichts bei uns ankommen.

Wenn wir nicht anfangen uns zu wehren werden unsere Politiker den gesamten erwirtschafteten Wohlstand der Nachkriegszeit für ihre Hirngespinste verprassen.

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Ellen Webereit

FAZ auf den Spuren der BBC

Wenn man im WK II die anähernde Wahrheit über den Frontverlauf wissen wollte, musste man die britische BBC hören. Die deutschen öffentlichen und medialen Informanten lieferten entweder keine oder unvollständige geschönte und nicht zutreffende Lageberichte.

Leider, leider, leider fühle ich mich in der heutigen deutschen kartellierten, nebst öffentlich-rechtlichen, Medienlandschaft aufs Fatalste an diese Situation erinnert. Lediglich die FAZ liefert Analysen, die der Sachlage nahekommen. Hoffentlich wird sie nicht noch zum Feindsender erklärt. Dann wäre die Analogie komplett.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2012 19:18 Uhr
Carlos Anton

Treffender Vergleich!

Immerhin gibt es noch Medien wie die FAZ, die zumindest i.d.R. objektiv berichten...

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Rüdiger Müller

Sehr gute Analyse - Leider nächsten Schritt VERGESSEN

Alles perfekt analysiert.

Wenn jetzt alle noch einmal die Taschen öffnen, muß doch VORHER der Fehler in der EZB-Satzung beseitigt werden:

Prof. Sinn hat doch offengelgt, dass sich Griechenland (und andere ) sich bei der EZB so viele 100erte von Mrd Euro zusätzlich holen können, wie sie wollen (durch Hinterlegung von endlos schreibbaren Junk-Schuldscheinen in diesen Ländern).

Wenn nicht jetzt, wann kann dieser EZB fehler sonst beseitigt werden?

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Jahrgang 1962, Herausgeber.

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