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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Eurozone Ein Budget mit unbestimmtem Zweck

 ·  EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy will einen eigenen Haushalt für die Eurozone. Die meisten Mitgliedstaaten sind skeptisch, die Bundesregierung ist dafür.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (19)

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Albert Sommer

Wenn der

nasse Lappen schon eigenen Haushalt für die "Eurozone" wünscht, dann würde mich mal interessieren auf welcher gesetzlichen Grundlage dies erfolgen soll.

Veruntreuung der nationalen Steuern?

Steuern ohne Staat?

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Winfried Weihrauch

Merkel will die politische Union Europas, notfalls mit der Brechstange

Gegner und Befürworter der Gemeinschaftswährung sind sich in einem Punkt einig: die Wirtschafts- und Währungsunion kann ohne politische Union dauerhaft nicht überleben. Der Euro ist das Mittel, um den europäischen Zentralstaat gegen den Willen der Völker zu erzwingen.

Nun, da sich der Euro in einer fundamentalen Krise befindet, erhöhen die Befürworter des europäischen Zentralstaates ihre Bemühungen um die politische Union, bevor die Währung zerbricht. Sie gehen dabei unkalkulierbare Risiken ein und bezeichnen das als "alternativlos".

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Gerhard Dünnhaupt

Gruß aus Absurdistan: Parallel-Existenz von Staaten und Nicht-Staaten

Europas dreifache Existenz a) als Nationalstaaten, b) als Einheiten der Eurozone, und c) als Einheiten der EU verwirrt nicht nur Europäer, sondern die ganze Welt. Europas Nationalstaaten sind auf internationalen Gremien nicht nur durch eigene Delegiertee, sondern nochmals doppelt durch EU-Delegierte vertreten. Wer stimmt da eigentlich für wen? Jeder Bürger zahlt für die Budgets dreier Regierungen: seinen Nationalstaat, die Eurozone und die EU.

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Angelika Steckhan
Angelika Steckhan (eslis) - 09.10.2012 12:24 Uhr

ohne Worte

Die Bundesregierung, so ist zu hören, findet die Idee eines eigenen Haushalts für die Eurozone gut. In Berlin sieht man darin ein potentielles neues Instrument, um sich Reformen in anderen Mitgliedstaaten ZU ERKAUFEN.

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Thomas Wentingmann

Was ? Ein Budget mit unbestimmtem Zweck ? Ist das nicht verfassungswidrig ?

Sollte ein Budget mit unbestimmtem Zweck kommen, dessen Einzelpositionen der Deutsche Bundestag mangels Gesprächsgrundlage nicht beschliessen kann, gibt es Verfassungsbeschwerden in Deutschland.

Die Bundesregierung müsste das im Vorfeld erkennen. Ob sie sich darüber hinweg setzt ? Oder es kommt zu gar keinem Rompuy-Budget, weil die anderen Länder aus gutem Grund keine Lust haben ?

Im übrigen hatte ich den im Artikel zitierten CDU-Abgeordneten Elmar Brok angeschrieben, weil ich ihn in der Tagesschau vom 13.06.2012 20 Uhr so verstehen musste, dass er für einen Schuldentilgungsfonds der 17 Euro-Länder ist. Also so gut wie ein Verstoß gegen das BVerG-Urteil vom 07.09.2011: keine Gemeinschaftschulden !

Dazu damalige WebSeite von Herrn Brok:
"...Dann muss man, glaube ich, auch darüber reden, wie man die Zinsen insgesamt für schwache Länder verbessern kann und hier auch über Möglichkeiten reden, wenn diese Bedingungen erfüllt sind, dass man über einen Schuldentilgungsfonds nachdenkt."

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Rolf Huchthausen

Wer nicht mehr weiter weiß, der bildet einen Arbeitskreis!

Alte Verwaltungsregel - Aktionismus! Aber Van Rompuy denkt nicht gründlich: der €URO-Raum zerfällt ja schon in weitere Partitionen. (i) die dummen Retter wie DE, NL, (ii) die Retter, die im V-Fall gar nicht retten müssen, SLK, EST, (iii) die Retter, die sich Sicherheiten bestellen, FIN, A, (iv) die Mehrheit also die Betrüger und Reformenverweigerer und (v) die Retter, die in den finanziellen Ruin getrieben werden SLK, SLO, etc..

Ich meine, alle Partitionen sollten mit eigenem Parlament und Budget repräsentiert werden. Dann kommt Stimmung in den langweiligen undemokratischen Rettungswahnsinn, vielleicht kann man ja Koalitionskriege anzetteln!

Und ganz wichtig: weitere Parteiengewächse - auch oder gerade ausgesprochene Flaschen, die gerne unter Verzicht auf Vernunft und eigene Meinung die Hand heben - können bestens alimentiert und versorgt werden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 12:48 Uhr
Gerhard Dünnhaupt

Partitionen und Parlamente

Es handelt sich hier um das von den Vätern der EU mit Vorbedacht gewählte Vorbild einer Räterepublik. Im Jahr 1951 konnte ja noch niemand wissen, dass dieses von ihnen bevorzugte Staatsmodell 1991 in der Sowjetunion versagen würde.

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Ulla Nachtmann

...und wer nichts mehr kontrolliert...

diversifiziert!
Nur durch immer mehr, immer neue ,Ideen', können die Vergehen, Rechtsbrüche etc. noch für einige Zeit kaschiert werden.
.
Eine Prognose: Deutsche werden bald mit Griechen, Spaniern etc solidarisch in die Straßen ziehen - gegen die neofeudale EU-Diktatur, deren Raubzügemgegen die Völker und die politische Klasse, die Interessen vertritt, die niemals die unseren sind. Bald werden sie uns auch in einen Krieg hineinziehen, der nicht unserer ist. Es wird mit Geopolitik ,begründet' werden.
Wessen Interesse, außer ihrem eigenen, vertritt diese politische Klasse wirklich?

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Ulla Nachtmann

Korruption institutionalisieren!

Der EU Haushalt mit ca. € 130 Milliarden reicht noch nicht für die Kleptokraten! Übrigens ist dieser ,Haushalt' seit Bestehen noch NIE einer neutralen überprüfung unterworfen worden.
.
,Wozu genau soll es genutzt werden? Van Rompuys Idee lautet, dass aus diesem Topf „begrenzte, vorübergehende, flexible und gezielte finanzielle Anreize“ für Reformen kommen sollen.'
Also einfach noch mehr als ,Hilfe' verpackte Geschenke für reformunwillige Pleiteländer!
Das muss verhindert werden - alternativlos -, denn auch diese Geschenke müssen dann zusätzlich aus den Haushalten dern s.g. noch solventen Ländern bzw. deren Steuerzahlern abgepresst werden!
Schluss mit dem Unsinn und RAUS aus der Kleptokratie - jetzt.

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Elisabeth Dreier

Zu spät H. van Rompuy, das Geld neigt sich langsam dem Ende!

Nun meldet ein van Rompuy für die EU Rechte an, als schon fast sämtliches Geld, sogar das aus ferner Zukunft, in irgendwelchen EU bzw. Eurorettungstöpfen gelandet ist. Tja, wer zu spät kommt den straft das Leben. Nun die Sparer haben noch etwas, aber das brauchen sie für ihre Altersversorge und zum Überstehen der Krise.

Abgesehen davon glaubt doch keiner, dass diese EU ohne kräftiges Zurechtstutzen aus dieser Krise kommt. Also erst sämtliche Subventionen, das Parlament, die Posten für EU-Kommissare kräftig stutzen, die gesamte EU demokratisch aufstellen und den Euro abwickeln. Danach kann man wieder mit irgendwelchen finanziellen Ansprüchen daher kommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 11:53 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 09.10.2012 11:53 Uhr

Liebe Frau Dreier,

van Rompuy handelt nur nach den Vorgaben von Merkel und Schäuble. Auf deren Mist ist diese Idee gewachsen, auf dass wir ein vereintes Europa bekommen. Nachdem wir schon die Schuldenunion haben, braucht es für die beiden die Fiskalunion bzw. Aushebelung des eigenen Parlamentes. Und dazu ist den beiden jedes Mittel recht.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 09.10.2012 11:32 Uhr

Es hat niemand die Absicht

Eine Währung bekommt ein Parlament? Ein weiteres Versorgungswerk, ähnlich dem EU-Parlament für unfähige Politiker?

Was bezwecken unsere Illusionskünstler und van Rompuy & Co. mit einem solchen Konstrukt? Nach dem gestrigen ESM-Freudentag für Schäuble, er sieht sich seinem Ziel eines vereinten Europas immer näher kommen, wäre das nun der nächste Schritt zu einer Fiskalunion, erst mal innerhalb der €-Zone. Eine Aushebelung des Bundestags und Bundesrates auf dem Schleichweg und niemand regt sich dagegen?

Und das alles soll noch vor der BT-Wahl manifestiert werden. Was bilden sich Merkel und Schäuble eigentlich ein, das eigene Volk, das Parlament so zu hintergehen. Demokratie verkommt zur Lachnummer bei uns.

Wann findet der Euro-Wahn endlich ein Ende?

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Bill Tauer

Weniger ist manchmal mehr...

Symptome eines ausufernden Zentralstaates, der immer noch nicht demokratisch legitimiert ist. Schade, aber ich bin aber zuversichtlich, da sich eine kritische Einstellung zur EU bei immer mehr Menschen herausbildet. Die Machenschaften der Zentralmafia müssen beendet werden. Niemand braucht einen zentralen Bürokratiemoloch, der nicht einmal die richtigen Interessen vertritt. Die Griechen stehen zu Recht auf der Straße. Die Politik weiß nicht, wie sie die Probleme beseitigen soll...

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Roland Magiera

Und wenn die letzte Arzpraxis geschlossen und der letzte Ingenieur vertrieben wird,

dann hat die deutsche Bundesregierung immer noch nicht gecheckt, dass sie die Ausbeutung ihres Volkes zugunsten der Eurozone weit übertrieben hat und das auch im 21. Jhd. noch Hochkulturen zugrunde gehen können.
Ganz besonders und vor allem dann, wenn die politische Führung nichts taugt. Je nachdem wie stark das Volk ist, kann das einen jahrzehnte- bis jahrhundertelangen Krampf geben, aber das Ende ist so gut wie besiegelt.

Wie es der Volksmund bereits mit dem Fischgleichnis ausdrückt, meist beginnt der irreversible Verfall an der Spitze, so auch bei uns.
Wenn die sich nach 20 oder 30 Jahren wieder um Deutschland kümmern, dann um Verwesung rückgängig zu machen, frohes Gelingen.

Das mit den Arztpraxen war leider kein Spaß, ich kenne einen hervorragenden Arzt, der auch Fachvorträge hält und forscht, aber dennoch mit dem Gedanken spielt, eine Sauna zu übernehmen, weil er sich nach jahrelanger Praktiziererei nur einen Leasing-Wagen leisten kann, obwohl er sparsam ist und extrem schuftet

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Horst Johnson

Der EU Superstaat wird gottlob scheitern!

Man will den EU Superstaat-Wie in den Beschlüssen von Barcelona gefordert. Es folgt dann gemäß die Auflösung der Nationalstaaten. Was wir davon halten sollen, nichts. Gerade in diesen stürmischen Zeiten hören wir vom vielseits gepriesenen "demokratischen" EU Vehikel wenig, bis gar nichts: Dem europ. Parlament.
Dieses ganze Brüssel mit seiner toten Währung ist ein Kunstprodukt. Ohne echte demokratische Legitimation. Ein Versorgungswerk für abgehalfterte Politexistenzen. Fiskalisch und moralisch komplett am Ende. Wir brauchen dies alles nicht. Europa wirds auch ohne diese Pleitiers weiter geben. Kippen in nächster Zeit die europ.Regierungen kann sich Brüssel schnell selber abwickeln. Hin zur alten EWG mit fairem Außenhandel und sicheren Grenzen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 12:04 Uhr
Wolfhard Dieling

EU Superstaat wird gottlob scheitern

Ihr Wort in Gottes Ohr !!!!!

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 09.10.2012 10:18 Uhr

Genau - mit deutschem Geld erkaufen

Aber auch da werden wir die erkaufte Leistung nie geliefert bekommen. Die Problemstaaten sind strukturell reformunfähig und werden sich daher auch nicht reformieren. Aber unser Geld werden sie ohne Handkuss nehmen. Der Grundgedanke ist ja schon unsinnig. Warum soll ich eine Reform einleiten, wenn ich zusätzliches Geld nicht durch die Reform selbst verdienen muss, sondern für ein Reformversprechen bekomme? Wer gibt seinen Kindern 5 EUR auf das Versprechen im nächsten Schuljahr eine 1 zu schaffen? Wer gibt seinen Mitarbeitern eine Gehaltserhöhung für das Versprechen besser zu arbeiten, statt für die erbrachte bessere Arbeit? Damit stärke ich die Bettelmentalität, sonst nichts.

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Jürgen Heberle
Jürgen Heberle (jojocw) - 09.10.2012 10:03 Uhr

Eigenes Grab schaufeln,

manchmal hat man den Eindruck, dass die deutsche Regierung mit aller Macht den Deutschen ihr eigenes Grab schaufeln will. Die anderen Länder(-Vertreter) scheinen da durchaus ein vernünftiges Maß an Eigennutz an den Tag zu legen. Nur die deutsche Regierung ist zu jedem opfer bereit. Wofür eigentlich?

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Martin Welzer

Der Zweck ist doch vollkommen klar

Jedes Regime braucht eben sein eigenes Budget über das es verfügen kann. Und für den angepeilten europäischen EUdSSR-Zentralstaat braucht es besonders viel Geld, denn es gilt fast 400 Millionen Menschen unter Kontrolle zu halten. Ohne den großangelegten Aufbau effektiver Überwachungssysteme zur Einschüchterung und Unterdrückung der Bevölkerung kann keine Autokratie lange bestehen. Zudem gibt es derzeit in keinem anderen Land einen so gut organisierten Propagandarundfunk wie in Deutschland. Will man einen solchen Propagandaapparat auf gesamteuropäischer Ebene aufbauen, dann kann man bei derzeit 17 beteiligten Ländern wohl mit mindestens 50 Milliarden jährlich rechnen. Diktaturen zu errichten und in Gang zu halten ist hat teuer, aber das sollte es uns wert sein.

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Jahrgang 1969, politischer Korrespondent für die Nato und die EU mit Sitz in Brüssel.

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