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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Europäische Union Die größere Gefahr

 ·  Die hässliche Deutsche, die Europa unterjochen will? Angela Merkel verlangt von den Krisenstaaten nur Reformen, die in deren Eigeninteresse liegen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (64)
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Volker Mueller
Volker Mueller (MrVo) - 15.11.2012 21:26 Uhr

Angeschmiert

Die dt, Politik hat sich zur Feier der WV vor den europ. Ochsenkarren spannen lassen, ergeben, aber auch geschmeichelt und euphorisch. Fr. Merkel übernahm den Karren von Kohl, geschmeichelt und vor allem
planerfüllend. Was sollte sie dem Volk erklären? Für alternativlose
Planerfüllung gab es auch in der DDR nur ein "Weiter so".
Der Plan sah vor, dass D alle Währungsentgleisten zunächst mit dem €-Segen aus dem deutschen Staatssäckel verwöhnte und süchtig machte... Nur die, die mit dem Peitschchen in der Hand auf dem Ochsenkarren saßen und schneller, schneller riefen, wussten, dass der Ochse den Karren nicht ewig ohne Gegenleistung aus dem Schlamm ziehen würde.
So erfanden sie die Troika. Aber von der wollten die enttäuschten Untertanen nichts wissen und skandierten gegen den Ochsen!...

Tja, sagt da der globale Governor zum Ochsen, du hast dich anspannen
lassen, hast alles übereifrig unterschrieben, nun arbeite, kämpfe u.hafte! Ich will mein Großreich u. meinen Profit!

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Jürgen M. Backhaus

Vernunft der Deutschen?

Wünscht zB. Hollande Wissensvermehrung aus DE? Wie gerade zu vernehmen war, beschränkt sich Deutschlands wichtigster Partner darauf hinzuweisen, dass Deutschland "Solidarität" beizutragen hätte. Als Präsident der Nation delegiert er Gespräche in dieser Sache an seinen Ministerpräsidenten, er hat sich schließlich um das Ansehen einer großen Nation zu kümmern und ist nicht gewohnt, sich selbst in Überlegungen zu verlieren. Im Übrigen übersieht der Beitrag ein bisschen, dass die Zeit für Austerität bereits verstrichen ist, die Probleme nicht durch neue finanzielle Überbrückungen und gute Ratschläge gelöst werden. Einfordern lassen sich Anstrengungen auch nicht, sie sind eben nicht so alternativlos wie der Euro in der Vorstellung der Kanzlerin. Vernunft als "Alternativlosigkeit" bleibt kontraproduktiv und damit verzichtbar ebenso wie Vernunft als "Solidarität", wenn sie die Währung absehbar zerstört wird. Die Zeit für "deutsche Vernunft" im Sinne von BK wurde leider bereits vertan .

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Helga Zießler

Leider sagt Herr Kohler das Wichtigste nur in einem Nebensatz ganz am Schluss

"...obschon auch Deutschland in Sachen Verschuldung nicht das beste Vorbild ist". Aber das ist doch der Knackpunkt. Ich möchte wissen, wie die Deutschen reagieren würden, käme Herr Hollande und wollte ihnen vorschreiben, wie sie einen ordentlichen Haushalt zu führen haben!
"...auf Dauer nicht weit mehr auszugeben, als sie erwirtschaften" ist eine sinnvolle Forderung - an ALLE! Das sollte also auch für Deutschland gelten. Aber gerade daran hapert es. Wenn der Vater dauernd flucht, der Sohn aber eine Kopfnuß kriegt, wenn er es dem Vater nachmacht - dann ist irgendetwas falsch mit den Erziehungsmaßnahmen.

Im Staat ist es nicht anders. "Gedanken, wer eines Tages die Rechnung bezahlen soll, machten sich, solange der Partyservice anschrieb, die wenigsten" schreibt Herr Kohler. Richtig. Aber genau so läuft es doch überall, auch jetzt wieder in D. Doch der Krug geht nur so lange zu Wasser, bis er bricht. Das wird bald geschehen, wenn wir nicht schnell etwas ändern. Die Party ist vorbei!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.11.2012 10:38 Uhr
Carlos Saager

Sie haben zwei wichtige Punkte übersehen:

1. Hat Deutschland im Unterschied zu den europäischen Pleitestaaten eine blühende Wirtschaft und ein funktionierendes Steuersystem. Griechenland hat dagegen nicht einmal eine funktionierende Verwaltung, d.h. nur einen in Teilen funktionierenden Staat. Wirtschaftlich sind auch Frankreich, Spanien und Italien angeschlagen, während Deutschlands Motor bisher läuft.

2. Ohne die gigantischen Kosten für die EU und die Eurorettungsmaßnahmen, so wie der Target-2-Salden, über deren System sich die EU-Staaten bei der Deutschen Bundesbank bedienen können, hätte Deutschland den größten Teil seiner Schulden gar nicht erst. D.h., Deutschland für Rettungsmaßnahmen usw. bürgen und zahlen zu lassen, dann aber der Bundesregierung die Schulden vorzuwerfen, ist entweder unüberlegt, oder doppelzüngig, ein Spielchen, das seitens der SPD und den Grünen allerdings gerne getrieben wird.

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Birgitt Ochs

Alles, was Frau Merkel bisher erreicht hat ist,

das aus einem bisher einigermaßen friedlichen Europa ein Kriegsschauplatz -bisher noch ohne Waffen- geworden ist. Sie will auf Biegen und Brechen an der Spitze der "Vereinigten Staaten von Europa" stehen, merkt aber nicht, dass schon alles in Schutt und Asche liegt.
Die unschuldige deutsche Bevölkerung wird auf das Übelste beschimpft, Frau Merkel scheint das egal zu sein. Warum nicht eingestehen, dass man Fehler begangen hat.
Die maroden Eurostaaten wollen doch weiterhin auf Pump in Saus und Braus leben, sollen sie doch. Aber o h n e Deutschland!

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Thomas Frieling

Fast richtig, Herr Köhler

Brüssel verlangt doch von den Menschen in Deutschland, daß sie zahlen. Brüssel verlangt doch von den Menschen in den Südländern, daß sie sparen und sich dabei streng überwachen lassen. Und als Resultat gehen jetzt die Völker aufeinander los, anstatt gemeinsam auf Brüssel. Der Schuldige lacht sich ins Fäustchen über den gelungenen Coup mit dem Zankapfel.

Wenn Deutschland wieder solide mit den Finanzen der eigenen Bevölkerung umgeht und die Südländer wieder zu ihrem Stolz zurückfinden, sich nicht auf oberpeinliche Weise vom Ausland abhängig machen, dann haben alle wieder zu sich zurück gefunden. Und am Ende bleibt noch etwas übrig für eine zielgerichtete Wirtschaftsförderung.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Scheuklappen sind kein geeignetes Hilfsmittel zur Verbesserung des Sehvermoegens

Warum ist D „in astronomischer Hoehe ins Obligo“ gegangen fuer Laender, die die Einfuehrung des Euro dazu benutzten, sich aller Regeln der „good governance“ zu entledigen, stattdessen Schulden machten, um noch mehr Wasser auf ihre schon lange klappernden Korruptionsmuehlen zu leiten? Selbstverstaendlich wissen die Mueller, dass die eigene Muehle desto besser laeuft, wenn auch das Volk den Eindruck bekommt, unter korruptiven Verhaeltnisse gehe es auch ihm am besten. Also wurde es nach dem Motto Brot & Spiele an dem Betrug beteiligt. Das Kalkuel geht jetzt auf, nachdem die Betrugsmasche zu ihrem vorhersehbaren Ende gekommen ist: Massenprotest, Generalstreiks, Anfeindungen gegenueber Mahnern, die die Rueckkehr zur oekonomischen Vernunft fordern. Des Volkes Wut soll jetzt die serioes Wirtschaftenden zu dauerhaften Schutzgeldzahlungen zwingen.

Das No-Bailout-Gebot der Euro-Vertraege sollte genau diese Entwicklung verhindern. Merkel missachtet das Gebot und ist daher ein Teil des Problems.

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Monika Lagoudaki

Die groesste Gefahr

Ja, Ja, das liegt natuerlich im Eigeninteresse der Suedlaender:
Horrende Arbeitslosigkeit
Abrutschen in die Armut
Kriminalitaet
Zusammenbruch des Sozialstaates.
Dafuer sollten sie ja so dankbar sein.
Die groesste Gefahr aber ist das hier ein rein wirtschaftliches Problem "nationalisiert" wird. Dann haben beide einen Suendenbock damit somit praechtig verschleiert wird was eigentlich ablaeuft.
Sicher ist in den Laendern manches schiefgelaufen, aber was wird verkauft? Renten runter, Gehaelter runter, Steuern hoch. Mal von Entlassungen im oeffentlichen Dienst und freier Fahrt den Taxi abgesehen, wurde sonst nicht mehr viel vorgeschlagen. Das Zusammenschlagen der Arbeitenden wird immer als Heilmittel empfohlen. Die Leute sind so bloed und wollen das nicht, gehen sogar auf die Strasse? Sie wollen wieder eine Perspektive und hatten eh nie was von den Staatsschulden. Da sucht aber niemand.
p.s. warum haben wir jetzt fast ueberall in Europa, nach der Bankenkrise, eine Staatskrise.

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Rolf-Dirk Maehler

Einen besseren Kommentar zur Sache habe ich noch nicht gelesen, aber es gibt noch ein paar ...

... Dinge hinzu zufügen: Man sollte nicht übersehen, daß die Kritik an berechtigten Wünschen der Kreditgeber in aller Regel von der "linken" Seite kommt und da kann man die deutschen Linken (incl. Sozialdemokraten) mit einbeziehen. Und daß die unrealistischen Forderungen regelmäßig mit rechtsradikalen Vorwürfen gemischt werden, verwundert auch nicht. Und auch, daß die Schuldenstaaten nicht gerne einen Spiegel ihrer Leistungsversäumnisse verbunden mit Schuldenauswüchsen vorgehalten bekommen möchten, erstaunt nicht. Egal ob französische Autos oder spanische Landwirtschaftsprodukte sind kaum wettbewerbsfähig und auf Dauer am Weltmarkt nicht absetzbar. Auch gerade über die spanische Leistungsschwäche kann auch mit Streiks kaum hinweggetäuscht werden und man darf auch hier drastische Leistungsverbesserungen anmahnen. Der Unterzeichner ist gerade in Neuseeland und dort sollten einige Mittelmeerstaaten mal in die Lehre gehen um weltmarktfähige Produkte zu erzeugen.

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Reinhold  Lichtenwald

Niemand läßt das Volk Bluten

Die Politik , aber auch das Volk haben großzügig und Wohlwollend weg geschaut. Das Volk hat ihre Steuerzahlungen nicht erbracht . Die Politik ist oder war unfähig diese Steuern einzutreiben -
Machenschaften /Vetternwirtschaft und -Maffia regelten den Markt. Stillhaltend nahmen alle Bürger dies für sich in Anspruch - das so eingesparte Geld wurde verbaut- verlebt - verschmiert
um immer eigene Vorteile durchsetzen zu können . Schwarzbauten /Steuerhinterziehung/Schutzgelder /Autos usw. waren die Folge - Der Staat ging Pleite ! Nun garantiert Deutschland mit Millarden-Bürgschaft für den Erhalt der Eurozone. Dafür werden wir von diesen Ländern beschimpft - Welches Recht haben Diese Länder eigentlich hierzu??? Es ist klar: - Diese Länderpolitik hat versagt , einen Schuldigen zu suchen und zu finden ist einfach.
DEUTSCHLAND ! - Diese Länder machen es sich zu einfach. Nach Rettung -ist es nur eine Frage der Zeit -Wann sie wieder Pleite Sind . Lieber Feste feieern-als feste Arbeiten!!!

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Reinhold  Lichtenwald

DerTon macht die Musik und nicht das Aussehen

Das Aussehen des Herrn Kohler ist auch nicht berauschend. Aber zur Sache . Frau Merkel ist Repräsentantin und Vertreterin "unseren" Volkes und Staates. Nichts liegt näher deswegen auch unsere Gedanken und Interessen zu vertreten . Wenn Sie schon mit einem solch fragwürdigen Anfang Ihren Beitrag beginnen - ist wenig Kompetenz zu erkennen . Schon garnicht eine freie +
emotionslose Berichterstattung und Kommentierung . Also im Klartext: Die Südstaaten haben uns alle von Anfang an betrogen und Belogen ! - Jetzt sollen wir die Zeche zahlen, die die Banker alle samt verursacht haben. Schliesslich schwapte das Problem von den USA zu uns herüber !! und nicht von Deutschland auf EUROPA - das gilt es zu vermitteln bei gesundem Journalismus !! Unsere Banken haben wir ohne fremde Hilfe sarniert - ohne EU-Rett-Schirm.
Unsere Kanzlerin verlangt nicht mehr von den Ländern - als das ,was wir schon erbracht und geleistet haben. Zusätzlich bürgen wir noch für Schulden-die nicht von uns sind.!!!!

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Volker Mueller
Volker Mueller (MrVo) - 15.11.2012 01:38 Uhr

Die totale Krise, lange genug ausgesessen,

soll womöglich zum totalen Sieg zu führen.

Nur, für wen? und über wessen Leiche?

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Reinhold  Lichtenwald

Kein Eigeninteresse - sondern mal Aufräumen ...

Von Anfang an wurden wir betrogen und belogen . Selbst der luxemburgische Staatschef hat es
so eingeordnet. Nun gilt es , ein - oder mehrere schiffe wieder ins richtige Fahrwasser zu bringen . Natürlich haben in diesen ländern die Politiker und politischen Mittel versagt , damit so
ein Desaster erst hätte garnicht entstehen und aufkommen können . Es ligt aber mehr als in der
Mentlität dieser Staaaten und Völker - seine Mitmenschen südländisch zu übervorteilen - zu betrügen und hinter s licht zu führen . Sie suchen gern die Schuldigen in der Politik und gans besonders inder Aussenpolitik . Es wird noch lange dauern , Südstaatler von einem Kurs zur
richtigen Konolidierung zu überzeugen .
Auch heute war Generalstreik. Das Volk erkennt nicht die Folgen aus diesen unsinnigen Streiks.
Gestreikt wird an Arbeitstagen - die aber nichts mit der Tarif-und Arbeitspolitk zu tun Haben .
Sie wollen weiterhin ihre Feertage an Dienstagen und Freitagen , um einen freien Arbeitstag zu haben .

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 14.11.2012 23:51 Uhr

Wichtiger ist die Rolle von Goldman Sachs

Denn das ist die Organisation, die Griechenlands betrügerischen Eintritt in die Euro-Zone durch ihre Manipulationen erst eingefädelt hat. Sie platziert inzwischen langjährige Mitarbeiter an strategischen Positionen in Europa: Draghi, Monti, Samaras.
Es geht darum, möglichst viel aus Europa herauszupressen und nach New York zu holen. Die Dummheit unserer Politiker, immer neues Geld in den Süden nachzuschießen, sorgt für steten Geldfluss an die Kreditgeber Griechenlands usw. - verschiedene Banken und dahinter oft: Goldman Sachs.
Während Merkel zur Buhfrau Europas wird und alte Gräben wieder aufgerissen werden, reibt man sich in Manhattan die Hände.
Tja, so kanns gehen, wenn man nicht am Willen des eigenen Volkes interessiert ist.
Es hilft nur die wirkliche Souveränität, die Unabhängigkeit des deutschen Volkes.
Ein friedliches Europa der Partnerländer wird es nur mit D-Mark und Franc geben - und wenn Frankreich eben einmal einsehen muss, dass es nicht die erste Geige spielen kann.

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Bernd Baur

Medien und € Krise

Man kann sich nur wundern über diese Demonstranten und deren Regierungen (da diese
insgeheim sich darüber freuen und hoffen, daß die Deutschen weiter nachgeben).
Kompliment an den Redakteur und insgesamt der FAZ, die als fast einziges Medium
bestimmte objektive Sachverhalte auch so benennen. Danke!!

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Wolfgang Schlage

Autor Kohler glaubt noch an den Euro: ein Fehler

Wenn man an den Euro glaubt oder meint, ein Auseinanderbrechen der Eurozone sei in jedem Fall von Übel, kann man der Meinung von Autor Kohler folgen. Andernfalls nicht.

Denn die "Reformen" bringen eines nicht (oder, und nur vielleicht und nur nach einer langen, schmerzhaften Krise): einen Ausgleich der Leistungsbilanzen. Ein Ende des Euro mit Wechselkurs-Realignment würde diesen Wechsel sofort einleiten und nach einer turbulenten Phase in 1 bis 2 Jahren hinkriegen. Ein Fortdauern der Leistungsbilanzungleichgewichte jedoch bewirkt, dass die Krisenländer sich immer weiter verschulden - egal wieviel Schulden man ihnen erlässt.

Statt einer Auflösung des Euro verspricht sich die Wählerinitiative 2013 abwertungsgleiche Wirkungen durch Doppelwährungsregime. Ich selbst kann das nicht beurteilen; vielleicht sollte man sich das ankucken.

Mit Euro aber ist Merkels Sparpolitik nur: Schmerzen für die Krisenländer, rausgeworfenes Geld für uns.

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Jürgen Hohmann
Jürgen Hohmann (JuHoh) - 14.11.2012 21:56 Uhr

Wow

Allen Respekt Herr Kohler, endlich mal ein richtig guter und offener Artikel.

Ich persönlich sehe das seit Monaten bis großer Besorgnis. Wir werden finanziell schwer von dem europäischen Süden in Mitleidenschaft gezogen und mit jedem Euro Hilfe ein Stück mehr gehasst.
Da ich kein Ende dieses Kreislaufs zwischen Verschuldung und Hilfe sehe, frage ic mich wo das ganze Enden wird?
Der hässliche Deutsche wird im schlimmsten Fall wirklich auf die Bühne treten, alle Hilfen einteilen und sich selbst eine neue Währung geben.

Und dann?

Ich frage mich auch, wer gibt uns das Recht, unseren nachkommenden Generationen diese Last auf zu bürden? Darf eine Regierung soweit gehen und über Zusagen, Verbindlichkeiten und Hilfen über Jahrzehnte hinweg das Volk, die Kinder, die Kindeskinder und und und finanziell zu schädigen?

Gebt den Populisten keine Chance. Warum tut unsere Regierung aer genau das Genteil?

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Christoph Rohde

Gesamteuropa verliert

Wie soll man Länder in ein paar Jahren reformieren, die nie den Weg in die Industriegesellschaft gefunden haben? Ein Witz, Ergebnis einer Sprachphilosophie, die meint, mit Worten die Realität zu verändern. Das ist ein Absurdum. Europa wird immer weniger wettbewerbsfähig.

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Markus Teuber

Werk und Währung des Friedens !

So wie bei der "Religion des Friedens" scheinen auch bei der "währung des Friedens" Anspruch und Wirklichkeit soweit voneinander entfernt zu sein wie die Erde von der Sonne.

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Fabio Buttitta

Partysevice.

"Auch damals gingen natürlich manche leer aus, während andere die Sahnestücke abräumten. Doch Gedanken, wer eines Tages die Rechnung bezahlen soll, machten sich, solange der Partyservice anschrieb, die wenigsten."
Das ist ja wohl etwas sehr verschleiernd formuliert. Eigentlich ging und geht die große Mehrzahl leer aus, während eine eine sehr kleine Minderheit abräumte und abräumt. So weit, so schlecht. Nun darf die Mehrheit den Partyservice der parasitären Minderheit bezahlen, welcher selbst seine Sahnestücke konsumiert hat. Deshalb gehen die Leute auf die Strasse.
Ich hoffe nur, dass Schwarz-Gelb 2013 gewinnt, damit sie hier mal die Suppe auslöffeln dürfen.

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Eric Arnesen

...wie kann der Wähler wieder mehr Einfluß in DE und in der EU gewinnen,...

...damit die Legislative aus der Umklammerung durch die Parteien befreit wird ?
Ein möglicher Ansatz wäre Kumulieren und Panaschieren bei allen Wahlen.
Damit könnte der Wähler eigene Akzente setzen.
Die Politiker könnten sich nicht mehr auf den sicheren Listenplatz verlassen und würden sich mehr um die Anliegen der Wähler kümmern.
Ein konkretes Beispiel für DE:
» aktuell kann man auf Bundesebene keine Partei wählen, die gegen den Weg in die Schuldenunion eintritt.
» mit einer Kumulierung könnte man z.B. die Politiker wählen, die sich auf der Basis unserer rechtsstaatlichen Ordnung gegen den ESM und den Ausverkauf der Wählerinteressen eingesetzt haben - man schaue sich dazu bitte die namentliche Abstimmung zum ESM an.
» gleichzeitig könnte man die Leistung aller Damen und Herren "EURO-Retter" mit 0 Stimmen bewerten.
Muß das wirklich ein Traum bleiben ?

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14.11.2012, 16:36 Uhr

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