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Eurokrise Simitis: Die EU muss sich ändern

 ·  Der frühere griechische Ministerpräsident Simitis hat Griechenland in die Eurozone geführt. In einem Beitrag für die F.A.Z. sieht er den Ursprung des griechischen Finanznotstands nicht in der Athener Politik, sondern in Konstruktionsfehlern der Währungsunion.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (81)
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GEORGIOS KESKINIDIS

Im Land der Goetter

neulich ist das Buch von Anton Papas "Im Land der Goetter" erschienen. Darin ist eine ganz andere Sicht der Erreignisse waehrend der Regierunszeit von Herrn Simitis.
Das Buch nimmt Bezug auch auf die politische Entwicklungen in Deutschland der letzten Jahre. Deswegen wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis es in deutscher Sprache erscheint. In dem Buch werden bis jetzt unbekannte Seiten der Zeit vor und nach dem Beitritt Griechenlands in die Waehrungsunion dargestellt.Das ist ein besonderer Beitrag fuer das Verstaendnis der Entwicklung Griechenlands in seiner neuerlichen Geschichte.

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Michael Wolf

Oh Schreck!

Wie, auf einmal ein Artikel der Gegenseite? Ausgewogene Berichterstattung? Keine reinen Kommentare mehr, kein Bashing? Werden gar auf einmal wertvolle Seiten "vergeudet"? Wo bleibt das selige Wiegen in den eigenen Vorurteilen?
Nun, sieht so aus als habe auch hier die Realität Einzug erhalten! Nach der Bundesregierung sehen auch die Zeitungen, wie ernst es um Europa steht. An sich gut, wenn sich damit nicht zeigen würde, wie schlim die Lage inzwischen ist.

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Reinhold Wuest

Vorsatz und - oder- Arroganz

Hatte Kohl Ahnung von Wirtschaft und Finanzen, oder war er auch so einer, der anderen das Ranschaffen überliess? Wer eine neue Währung einführt und die Nationalbanken bestehen lässt und den Staaten eine von der EZB unabhängige Anleihenfinanzierung über die "Märkte² erlaubt, bei den Erfahrungen

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Wolfgang Höfft

Muß für einen solchen Inhalt eine ganze Seite Zeitung der F.A.Z. vergeudet werden?

Es gibt Richtigeres und Wichtigeres zu berichten als die dreiste, sachlich völlig abwegige Schuldzuweisung eines griechischen Politikers an die EU.

Was für wertwolle Beiträge haben dem Abdruck der Simitis-Ausführungen geopfert werden müssen?

Der "kluge Kopf", der nach der Selbsteinschätzung und Werbung der F.A.Z. hinter jeder aufgeschlagenen Seite dieser Zeitung steckt, erwartet keine ausgewogene Berichterstattung, sondern vorzugsweise qualitätsorientierte Berichte und Kommentare. Das Vermeiden von Unwichtigem, MInderwertigem und Unrichtigem wird der "kluge Kopf" der Zeitung als Zeichen journalistischer Qualität zugutehalten.

Der Beitrag von Simitis ist weder originell noch kompetent sondern zeugt von einer gewissen, für manche griechischen Politiker typische Dreistigkeit. Die Währungsunion bzw. die EU soll gegenüber dem gewissenlos verschuldeten Griechenland zu Kreuze kreichen und ohne Rücksicht auf das Fehlen der Kapitaldienstfähigkeit mehr Kredit geben.

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Wolfgang Richter

Apologie

Nicht der blinde Passagier, sondern der Schaffner und der Busfahrer sind schuld, die ihn reingelassen haben.
Eigentlich eine unverschämte Ausrede. Doch sie stimmt:
Sie hätten ihn damals, als er sich ohne (oder mit gefälschtem) Ticket an ihnen vorbeigeschlichen hat, in hohem Bogen rauswerfen müssen.
Die Lektion: Das Versäumte endlich nachholen und die Griechen jetzt rauswerfen. Sofort, und ohne ihnen weiteres gutes Geld nachzuwerfen.

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Hans henseler

Herr Simitis hat sich den Zugang zur Eurozone durch Faelschungen erschlichen

Er sollte zur Rechenschaft gezogen werden, genauso wie andere Euro-Politiker, die dies
wussten und die Augen zugedrueckt haben.

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Heinz-Günter  Schmidt

Die Demokratie €ropas

Wird durch die Banken zur einer Missgeburt

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Dietmar Blum

So liebe ich sie,

die EU und die sie unterstützenden Politnasen:
Gesetzlosigkeit soll Gesetz werden.
Schamloser hat es noch keiner ausgesprochen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 18:13 Uhr
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 28.12.2012 18:13 Uhr

Levée en masse einer Wohlstandsgesellschaft

endet auch im Fleischwolf, ganz civil, wir werden es sehen.

zum Grusse

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Heinz-Günter  Schmidt

Liebe ?

ist was anderes

Was in EU Land abläuft ist Fleischwolfmässig!

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Jens Frisch
Jens Frisch (frischer) - 28.12.2012 14:08 Uhr

Banken...

"Die Begründer der Währungsunion seien fälschlicherweise der Ansicht gewesen, dass die Banken die Finanzierung der Euro-Staaten der Eurozone von selbst rechtzeitig aussetzen würden, sollten diese sich allzu hoch verschulden wollen."

Warum hätten die Banken denn frühzeitig aufhören sollen, wenn der Steuerzahler hinterher sowie zahlt und man in Merkels "Berater" Dibelius (Goldman-Sachs) ein Trojanisches Pferd an der Schaltstelle der Macht weiß, der der Kanzlerin einflüstert, die Bankenrettung sei "alternativlos"?

Goldman-Sachs hat zusammen mit Simitis den gr. Haushalt mittels SWAPs derart geschönt, dass das Land in den Euro aufgenommen wurde: Warum sitzt der Mann noch nicht wegen Betrugs in zweitstelliger Milliardenhöhe in Haft?
Warum hat Goldman-Sachs immer noch eine Banklinzenz?
Antwort: Weil die die Macht haben und all die Merkels, Schäubles und Konsorten nur deren Marionetten sind - frei nach Tolkien:
"Eine WÄHRUNG sie zu knechten und auf ewig an uns zu binden"

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heike buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 28.12.2012 13:40 Uhr

Angriff ist die beste Verteidigung

man bleibt im Gespräch und das Volk hält ruhe und man kann so weiter machen, wie immer.

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Horst-G. Willweber

Diabolische Leichtigkeit des politischen Seins!

Schäuble schwadroniert über "Bewusstseinswandel in Griechenland" als Erfolg alternativloser Politik der antideutschen Regierung Merkel; derart bestärkt darf Simitis frei von Widerspruch pol. Kreise die durch historische Unfähigkeit selbst verschuldete "GR-Krise" umkehren in eine 'Opferrolle', festgemacht am "Einstimmigkeitszwang im Europäischen Rat"!

Weder hat der auf GR ausgeübte Zwang einen Bewusstseinswandel bewirkt, noch verfolgt Simitis mit der Forderung nach Aufhebung des Einstimmigkeitszwangs eine Konsolidierung der Euro-Länder. Diabolisch fordert er eine dauerhafte Subventionierung GR's ein, nachdem es durch den 'Sündenfall des EU-Vertragsbruchs' kein zurück mehr gibt und D durch eine wirtschaftl. Appeasement-Politik die Rolle der Melkkuh übernommen hat.

Hätte 1950 jemand prophezeit, dass D noch im 21. Jahrh. Tribut für den WK II zu entrichten haben wird, wäre er des Wahnsinns verdächtigt worden.

Jetzt ist er Realität; deutsche Wahnsinnspolitik hat's möglich gemacht!

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henning strothjohann

statt mehr politische Integration sollten sich die Griechen endlich mal steuerlich integrieren

Was für eine Frechheit dieser Typ da rauskrakelt! Die Griechen bräuchten keinerlei Unterstützung, wenn sie denn nur die Steuern auch mal eintrieben.

Und von Marktversagen labern, wo doch diese sehr gut funktionierten. Diese haben Griechenland mit Zinsforderungen auf Staatsanleihen von 20% und mehr die Staatspleite signalisiert! Und deswegen finanziert Griechenland sich über die EZB und über den ESM, was eben doch ein verbotener bail out darstellt. Aber Not kennt kein Gebot, sagen uns die Politiker, die munter alle Regeln brechen.

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Heinz-Günter  Schmidt

Herr Schäuble sagte:

„Ich glaube, wir haben das Schlimmste hinter uns“ !

Herr Simitis sagte: Die EU muss sich ändern !

Welch ein Einklang

Oder: am Ende des Tunnels sehe ich Licht!, oder ist es eine Dampflok

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 06:21 Uhr
Reinhold Wuest

Gelegenheit macht Diebe

Wer die Tür zu seinem Spind nicht abschliesst, macht sich des Kameradendiebstahls schuldig. Das hat Kohl sich vorwerfen zu lassen und alle, die ihn wählten, sollten heute den Mund halten. Wer eine EZB mit den politischen Mehrheitsverhältnissen gründete und den Staaten nach den Erfahrungen aus 20 Jahren Weichwährungspolitik ihre Nationalbanken ließ, braucht sich nicht zu wundern. Politische und wirtschaftliche Eliten sind weitgehend deckungsgleich und handeln unternehmerisch. Wer das nicht kapiert, sollte hart bestraft werden. Was genau der Fall ist, der Fall der MIttelschicht ist selbstverschuldet, weil sie immer auf eine gewisse Solidarität mit den Eliten vertraut hat. Das hat sie jetzt von ihrer Anbiederei.

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Miguel Torres

Berliner Bratwurst vs. Athener Gyros.

Während die Berliner Wurstbude alles verkloppt was nicht Niet und nagelfest ist, TLG, Post usw.
“Solang es wirtschaftlich sinnvoll erscheint“, laut Budenbesitzer Schäuble.
Versucht der Gyrosdreher Simitis sein Tsatsiki in der Grillstube mit Wasser zu panschen.
Beides über dem Verfallsdatum hinaus (7o+), die gehören entsorgt, nicht recycelbar.
Nee dann lieber Fish & Chips heiß und fettig, hausgemacht aus der Fritteuse.

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Thomas Tenette

Schäuble

Das Schlimmste vorbei, laut Bildinterview? Für wen? Für die Politiker? Könnte vielleicht passen. Für die deutsche Mittelschicht? Gar nicht. Für Europa wegen der kritiklosen Haltung der deutschen Bürger und ihres Verfassungsgerichtes? Das eindeutig Ja. Es steht eine Wahl an und das ein griechischer EX Premier die Schuld seiner Verbrechen in der Konstruktion der EU sucht, ist wohl keine Schlagzeile wert. Das er Goldman Sachs ins Boot geholt hat, um die EU zu betrügen, schon eher. Und jetzt kommen die Goldman Sach Leute nach Europa um als Partisanen den Euro von innen heraus den Rest zu geben. Das Schlimmste ist lange noch nicht vorbei. Es fängt erst an. Für die nächste Wahl 2013 wäre es gut, wenn der Wähler so denken würde und der CDU für ihre großén Siege mit einem Kreutz am richtigen Platz danken würde. Aber ........ - Realität: Es fliessen Milliarden Gelder "unkontrolliert" nach Süden ab. Finanzwirtschaft hat "uneingeschränkte" Herrschaft dank ESM über unser Geld. Guten Rutsch..

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Heinz-Günter  Schmidt

diesen verbalen Pfurz

muss jeder EU Bürger bezahlen und ein herr simitis bleibt weiter im gespräch und wird weiter bezahlt !

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Heinz-Günter  Schmidt

auch ein Herr Simitis

mit seinem Pfurtz, wird weiter mit EU Geld finanziert !

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Carlos Anton

Schuld sind immer die anderen und das System

Anstatt sich zu überlegen, was er falsch gemacht hat und sich vielleicht zu entschuldigen, sucht Simitis die Schuld bei anderen und natürlich beim System. Ich stelle mir vor, daß ein Bankräuber, den Bankraub straffrei stellen will und Geld zum freien Gut deklariert. Jedenfalls wäre es ohne Bail-out Verbot nicht zur Währungsunion gekommen und es ist offensichtlich ungesund, das Eingehen von Risiken von der Übernahme der Haftung zu trennen. Das Problem Griechenlands sind wohl seine korrupten und unfähigen Politiker. Leider sind unsere nicht viel besser.

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Stephan Rinnert
Stephan Rinnert (Ri8613) - 28.12.2012 10:08 Uhr

Wenn der Betrüger....

.......die gesellschaftlichen Strukturen,Vereinbarungen und/oder Verträge für den Betrug haftbar machen möchte ,das ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.

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Holger Baade

Das duale System der CDU wie es leibt und lebt:

Schäubles Glaubensbekenntnis, ..."wir haben das Schlimmste hinter uns", passt wie die Faust auf Blüms Augenwischerei, "die Rente ist sicher".

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27.12.2012, 17:24 Uhr

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