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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Eurokrise Auf der EU-Baustelle

 ·  Mit seiner Forderung, den mühsam geschlossenen Fiskalpakt neu zu verhandeln, legt der neue französische Präsident Hollande die gesamte EU lahm. Doch die Bundesregierung hat schon Konsequenzen gezogen, und spricht nun selbst davon, dass Sparen allein die Krise nicht löse.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (52)

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bernd ullrich

Wenn Nonnenmacher alle Wege versperrt, ....

und sagt, das geht nicht, und das geht nicht, weil er Griechenland los werden will...... bleiben für Europa nur Steuererhöhungen für Wohlhabende, Geld um Wachstumsimpulse anstoßen zu können, ohne neue Schulden zu machen. Spielraum dafür ist gegeben (siehe zum Beispiel die Deutschen werden immer reicher). Vermögende sind selbst bereit mehr Steuern zu zahlen. Europas Städte und Gemeinden haben genug Reperaturstau. Jungen Handwerkern, den vielen jungen Arbeitslosen, böte sich damit die Chance in Europa einen Arbeitsplatz im Renovierungsgewerbe zu finden. Gerade das Handwerk bietet viel Substanz, wenn man dem nicht Eigensinniges und kleinkariertes Denken, das geht nicht und das geht auch nicht, nur weil man es nicht will, entgegensetzt. Derartige Initiativen stoßen Wachstum an und setzen weitere Wachstumsimpulse. Es wirkt wie ein Schneeballsystem. Man muss das nur einfach anfangen, sofern man will, Herr Nonnenmacher?

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Klaus Michael Strauss

Ambivalenz "Sparen"

Sparen im Kontext von Subventionen und Transferleistungen bedeutet, daß Wohlleben und Wohlstand reduziert werden. Kein Konsum auf Kredit des Gemeinwesens.

Sparen im Sinn strebsamer und gewerbefleißiger Menschen bedeutet, daß der Verzicht auf sofortigen Konsum mit Werten und Freiheiten in der Zukunft belohnt wird.

Staaten und Organisationen, die zu gigantischen Sozialunternehmen für alle Bereiche mutiert sind, entwickeln übergewichtet Nettotransfer an die einflußreichen Mitglieder der Gesellschaft.

Die soziale Marktwirtschaft war eine großartige Unternehmung, die in schlechte Hände geriet. Nun wird sie zerstört und aufgelöst. (Frei nach Steve Jobs: "Hewlett and Packard created a great Company and believed to have left it in good hands. And now everything is destroyed and dismembered.")

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Rüdiger Kalupner

evolutionäre Strom-Emergenz wird den Augias-Stall/EU-Baustelle ausmisten

Wenn's um's Ganze geht, und nicht um Subsysteme mit deren Teilinterssen zum Machterhalt des Ancien Régime, usf. dann wird alles ganz einfach.

Und die kleine, genial-einfache Änderung, die den Strom der Evolutionsgenialität durch den EURO-/Augias-Stall leiten wird, und ihn von seinen Macht-Aufbauten, seinen Schulden- und den Fehlentwicklungs-Rückständen säubern wird, ist allen Spitzen in Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften usf. schon längst bekannt: es ist die Umkehr/Revolution der Faktorkostenschere zw. Arbeit und Nicht-Arbeit, d.h. die zu Ende gedachte ökosoziale Umfinanzierung der staatlichen und sozialen Leistungen auf den Energie- und Sachkapitaleinsatz. Das ist die Formel für Wachstum u n d Beschäftigung o h n e Investitionen, ohne Schuldenmacherei, usf.

Nach dem Start der Diskussion der emergenten Evolutions-Formel wird 'Wachstum durch Vollbeschäftigung' und 'Schuldenabbau durch Zinspromille' für alle Staaten als nach-revolutionäre, sichere Perspektive alle Menschen einen.

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günther reichert

Die Freiheit des europ.Bürger muss zuerst einmal in ihren jeweils eigenen nationalen Staaten

in Europa verteidigt werden.
Die Finanzkrise wie sie z.B.erstmals(allerdings noch als lokales Ereignis) als Finanz-/ Wirtschaftsblase(als Tulpenzwiebelblase bekannt) im 17. Jht in Holland entstand,darf nie mehr entstehen,erst recht nie auf globalen Ebenen.
Die Finanzkrise in Holland entstand durch 2 scheinbar unwirksame Randbedingungen:
1.Plötzlicher Reichtum von Wenigen,der aus dem Silber etc aus der Neuen Welt(Amerika) stammte u die Preise hochtrieb.3 Tulpenzwiebel entsprachen zuletzt dem Wert einer Eigentumswohung mitten in Amsterdam).2.Die teilweise gleichzeitig verlaufende Epidemie,die viele Menschen hinweggerafft hatte,was auf alle Mitbürger sich so auswirkte,dass plötzlich große Risikobereitschaft(hinsichtlich große Schulden machen) entstand,da man nicht wußte,ob man morgen noch lebte,weil d Pest wütete.
Fazit:Beide Phänomene entsprechend 1.dem Geldregen,Rettungsschirme für Griechenland,Frankreich,Spanien u 2.d.erhöhten Risikobereitschaft der Regierenden FR,GR d.
Geldausgebens

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Gustav Adolf Pourroy

EURO-Bonds: Ja, aber.. sagen

Wir haben in EUROPA im Gegensatz zu anderen Ländern ein DREI-stufiges Bankensystem:
EZB, / Zentral-Banken der EURO-Staaten, / •Geschäfts-Banken.
EZB könnte mit Sicherheiten aus einer Treuhandanstalt annehmen
EURO-Bonds wären ideal, WENN der Staat für Ziehungen aus dem zu schaffenden EURO-Bond-Fond Sicherheiten stellt.. Nicht etwa das schon mehrfach abgetretene Gold (wie Kauder vermutet), sondern z.B. Abtretung der AUTOSTRADAS an eine Treuhandstelle, die der EZB eine Garantie, ein Collateral, ausstellt. So kann der EURO-Bond mit etwas mehr Phantasie möglich werden.
Und natürlich können bei Ausgabe von EURO-Bonds mit solchen Sicherheiten die Zins-Sätze geringer sein.
Das würde auch endlich dazu führen, dass die EURO-Staaten ihre GEBUNKERTEN PRODUKTIVEN AKTIVA aus der Kameralistik herausnehmen.
Bereits der Vorschlag mit "Bonds JA, ABER MIT SICHERHEITEN.." schafft der Bundeskanzlerin ein Jahr Luft, denn so lange dauert die Schaffung der Treuhandanstalt
.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 25.05.2012 13:25 Uhr

"Doch die Bundesregierung hat schon Konsequenzen gezogen,

und spricht nun selbst davon, dass Sparen allein die Krise nicht löse."
Beim Eislaufen nennt man so etwas Pirouetten tanzen, Frau Merkel sollte sich bei der nächsten Olympiade bewerben, ihre Chancen auf eine Medaille ständen nicht schlecht.

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Michel Cremer

Sparen, Einsparen, dann Steuernsenkung statt Füllhorn, denn "tomorrow never dies".

Ob Griechenland, der Süden Italiens, Ostdeutschland, westdeutsche "Problemkommunen", an finanziellen Hilfen hat es niemals gemangelt. Immer wieder wurde ein Füllhorn ausgegossen, in dem Irrglauben, Geld könnte wie Weizensaat gesät und später hundertfach vermehrt geerntet werden. Das Ergebnis ist sehr ernüchternd, oftmals waren es Blütenträume, die erzeugt wurden, aber keine sich selbst tragende Nachhaltigkeit.
Und nun soll dieser Fehler abermals wiederholt werden? Nur weil man das Morgen, den Kater nach der durchzechten Nacht, "ad calendas graecas" verschieben möchte?
Naheliegender wäre es doch, zu sparen, dann die Steuern zu senken und den Bürgern mehr Geld ihres Lohnes übrigzulassen. Das Mehr an Einkommen können diese sodann investieren und damit Nachfrage schaffen. Wie man Geld sinnvoll anwendet, weiß der Bürger in der Regel viel besser als irgendwelche Politikfunktionäre, die mit den "Konjunkturprogrammen vor allem eines, ihre eigene Klientel, versorgen möchten.

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Norbert Dr. Leineweber

Den Spruch: "Ich bin Bond, James Bond .... äähh Hollande Bond", darf es niemals geben.

Es ist vollkommen tragfähig noch`mal unzählige Milliarden für ein unnützes, kontraproduktives, konjunkturelles Strohfeuer auszugeben, um die umtriebigen Politiker zu befriedigen. Dass man aus 40 Jahren sinnloser Ankurbelung der Wirtschaft nichts lernt, ist für diese Politiker völlig normal. Woher sollen Hollande und Gabriel samt Trittin auch wissen, dass das noch nie funktioniert hat? Sie müssten jemanden fragen, der sich damit auskennt, wobei Bofinger durch diese Definitionn ausscheidet.

Dem langftistig wirkenden Wachtumsvernichtungspakt = Konjunkturprogramm, kann ich mich als second best Lösung noch anschließen, weil die Fehlallokation über Eurobonds noch desaströser wäre. Statt das Richtige zu tun, ist es immer nioch besser, wenn das Geld sinnlos für Konjunkturprogramme verprasst wird statt Eurobond einzuführen. Den Zusammenbruch der Eurozone haben wir schon, da wäre die vorschnelle Vergemeinschaftung von Schulden noch viel verheerender

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Andreas Debus
Andreas Debus (Nyarlat) - 25.05.2012 12:13 Uhr

Wahnsinn!

Merkels system "Austerity" hat voll versagt und wird am Ende auch die Wirtschaft Deutschlands in die Depression der anderen Mitgliedsstaaten ziehen.

Was wir brauchen sind massive Investitionen in Bildung, Technik, Energietechnik, Altersversorgung, Erneuerung und Instandhaltung.
Warum investieren wir nicht bei 0% Zinsen und kaufen die Produkte im europäischen Ausland?
LED Lampen aus Frankreich, Ferien in Griechenland, Altersheime in leer stehenden spanischen Villendörfern? Erneuerung der staatlichen Bauwerke zu Null-Energiehäusern, Solar- u. Windenergieparks etc. pp. Es gibt so viel zu tun bevor uns das Öl ausgeht und der Klimawandel zuschlägt. Jetzt ist die Zeit loszulegen. Und was tut Merkel? Nix. Nur das gleiche wie immer: Subventionen für Autos Export und Firmenansiedlung mit Steuerbefreiung. Da wächst nichts, da stirbt's nur langsamer.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 13:21 Uhr
Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 25.05.2012 13:21 Uhr

sie haben vergessen...

...dass die Grundversorgung in der DDR viel besser war (Mieten unter 300 Mark und Brot - solange es welches beim Bäcker gab - quasi umsonst) und auch sonst staatliche Reglementierung traditionell alle Probleme löst.

Man muss nur Geld umverteilen und schon denken Erfinder anders, lernen Schüler fleißiger, arbeiten Hartz IV-Empfänger mehr, rechnen Auzubis fehlerfrei und steigt unser Problemlösungsniveau ins Unermessliche.

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Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 25.05.2012 12:01 Uhr

EU soll ESU werden

Hollande plant nichts anderes als aus der EU eine Europäisch Sozialisitische Union (ESU) zu machen. Besoffen von dieser Ankündigung haben rot und grün vor drei Wochen gleich munter nachgelegt und nicht nur Eurobonds, sondern auch gleich noch ein europäisches Investitionsprogramm und das Ende des "Kapputtsparens" verkündet.

Dumm nur, dass überall dort, wo gespart wird und die Bevölkerung Einschnitte befürwortet, die Krise überwunden wird (siehe Lettland, Ungarn, Polen, Slowakei, Irland und Portugal) bzw. Wachstum wie in D generiert wird. Wo die Genossen am Ruder sind oder waren (Spanien, Griechenland, jetzt FRA), will man lieber weiter Geld ausgeben, das andere verdienen.

Rot und grün wollen weiter umverteilen - nur das Zauberwort EURObonds wollen sie auf einmal nicht mehr sagen, weil es unpopulär ist. Dabei wissen wir in D nur zu gut, wer die Schuldenunion anstrebt: Klein-Hellas ist in NRW, Berlin und Rheinland-Pfalz nämlich schon lange angekommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 14:35 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 25.05.2012 14:35 Uhr

Herr steinhauer Sie haben Recht

Nur unsere regierung, die auf dem linken Auge nur sehr schlet sieht, brauch zuviel Zeit, das zu bemerken.

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michael hergen

Das grausame Ende ist nicht mehr weit

Die "Baustelle" ist ein elementares Problem und betrifft die gesamte heutige Politik. Kein Politiker ist mehr in der Lage, seinem Wahlvolk die ganze Wahrheit zu sagen. Wie es um den Haushalt, seinen Wohlstand oder- im ungünstigeren Fall - um seine Schulden bestellt ist. Heutige Politiker sind halbseidene Märchenprinzen, die ihr Land in den schönsten Zügen malen, den Menschen Wahlversprechungen machen und das Geld zum Fenster herauswerfen. Sarkozy wurde nicht mehr gewählt, weil er mehr Anstrengungen (späteres Renteneintrittalter längere Arbeitszeiten etc.) forderte. Das Ergebnis war seine Abwahl. Hollande, der an den alten Pründen festhält, und den Bestand des süßen Lebens zu seiner "neuen" Agende machte. Deutschland hatte den unschätzbaren Vorteil, dass ein Sozialist, Gerhard Schröder, die nötigen Strukturmaßnahmen einleitete, von denen nun auch Frau Merkel zehrt. Man kann auch sagen: Die EU, die Gemeinschaftwährung, der Euro, hat die Menschen dekadent, ja auch kaputt gemacht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 12:01 Uhr
Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 25.05.2012 12:01 Uhr

Ich stimme Ihnen komplett zu

Der Euro war von Beginn an etwas wie Diktatorisches, etwas Aufgepfropftes, obwohl es gute Gründe für eine europäische Währung gab und gibt. Man sollte den Euro von deutscher Seite beerdigen ehe das Hollande und andere tun.

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Michael Radloff

Sparen UND Entrümpeln

Ohne auf die Extreme wie Griechenland zu blicken, können wir in Europa vieles finden, ws die Wirtschaft hemmt. Übertreibungen beim Umweltschutz könnten, wie damals für Verkehrsprojekte Deutsche Einheit, begrenzt werden. Ob vermutete Feldhamster oder Juchtenkäfer, dies sind politische Spiele auf Kosten der Wirtschaft. Nach Geschlechter getrennte Toiletten für Mitarbeiter vorschreiben, das können die Politiker. Den Baumschulbetrieben vorschreiben, 7% der Betriebsfläche als "Natur" vorzuhalten (GREENING), das wollen sie.
Glühbirnen verbieten und Alkohol aus Zuckern ins Benzin schütten. Das ist deutsche Politik.

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Jürgen Schäfer

nun weiß ich warum die eu flagge einen blauen hintergrund hat

nüchtern ist die eu in der form nicht zu ertragen.
und die sterne bestätigen es - man muss sternhagelvoll sein

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Ronald Gruenebaum

Baustellen

Ich erlaube mir den Hinweis, dass die meiste Arbeit in den EU Staaten zu leisten ist. Griechenland hat immer noch keine echte Kostenerfassung (!) im Gesundheitswesen, kein Kataster und keine funktionierende Steuerverwaltung. Frankreich hat keine Gebietsreform. Italien hat keinen funktionierenden Arbeitsmarkt und keine Liberalisierung der mittelalterlichen Zunftordnung. Usw. usw.

Diese Dinge müssen als erstes gemacht werden, bevor man grosse Pläne auf EU Niveau schmiedet.

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Horst Dettweiler
Horst Dettweiler (dettw) - 25.05.2012 10:45 Uhr

die Definition einer "Baustelle"

versteht sich immer als Zusammenwirken unterschiedlicher Gewerke , um ein vorher bestimmtes Ziel zu erreichen. Wie man das EU-Gemurksel-Gemerkel aber so bezeichnen kann, erschließt sich mir nicht.

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Wolfgang Weinmann

Der Linkspopulist Hollande legt die EU mit seinen populistischen Forderungen lahm

und die Bundesregierung weicht Schritt um Schritt zurück und läßt sich auf das Spiel des Populisten Hollande ein. Was für ein Schmierenstück, bei dem am Ende der Betrogene feststeht: SIE, der diese Zeilen liest.

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Paul Hansen

Pacta sunt servanda - (Vertraege sind einzuhalten)

Wenn Paris findet, dass Vertraege als vorlaeuftige Meinungen zu sehen sind, die man beliebig abaendern kann,was bedeutet das fuer D? Wenn F.Merkel jetzt ein bisschen nachgibt, dann wird nach dem kleinen Finger noch der ganze Arm verlangt?
Was mich seit langen irritiert - spaetestens seit ich den oeffentlichen Teil der G+4 Vertraege gelesen habe - welche - durch nicht oeffentliche Vertraege - Druckmittel Paris oder die EU ueber Berlin (Einschraenkung der Souveraenitaet) hat, das Berlin (Parteienuebergreifend) Deutschland immer weiter in das absehbare Chaos laviert? Und wann erfahren wir endlich, was wirklich los ist? Oder sind die in Berlin wirklich alle so unfaehig? Ich kann (und will) mir das nicht wirklich vorstellen.
Economist (Charlemagne) - hat einen herlichen Satz in der heutigen Ausgabe - "D muss klargemacht werden, dass zusaetzliche Risikoteilung nicht bedeutet, die dt. Kreditkarte an verschwenderische EU Regierungen auszuhaendigen" - Worum geht es sonst? Wie bloed .....

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Carlos Anton

Fehlende Balance in der EU

Die Franzosen waren schon immer sehr radikal, wenn es um die Umsetzung ihrer Interessen in der EU ging. Leider ist der andere wichtige EU-Staat dazu nicht fähig oder willens. Das führt faktisch dazu, dass Frankreich die Richtung in Europa bestimmt. Das ist nicht nur schädlich für Deutschland sondern für die gesamte EU, denn die Rezepte der Franzosen sind offensichtlich nicht erfolgreich.

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Frank Linnhoff
Frank Linnhoff (wulewuu) - 25.05.2012 10:23 Uhr

Erschütternde Blindheit

Vor 4 Jahren stand die Welt vor einem Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems. Was haben die Regierenden in der Eurozone seitdem getan? Sie doktern an Symptomen herum, ohne die Ursache der Krise auch nur zu diskutieren. Diwa gilt ebenso für die meisten Wirtschaftswissenschaftler und die Journalisten der Wirtschaftspresse.

Deutschland gelingt es Staatsanleihen zu 0 % Zinsen unterzubringen, Portugal muß 6 % und mehr zahlen. Schön für uns, mag man sagen. Mit den Augen eines Normalbürgers in einem der ärmeren europäischen Länder gesehen, müssen wir einsehen, dass so der Zusammenhalt Europas nicht gefördert wird, eine gemeinsame Währung keinen Bestand haben kann.

Obwohl das europäische Bankenwesen durch das System der Mindestreserve enorm privilegiert wird, ist sein Zustand besorgniserregend. Warum?

Mervyn King, Chef der Bank of England, hat 2010 öffentlich für eine 100% Reserve Geldordnung plädiert. Wann endlich wachen die Ökonomen in der Bundesbank auf?

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Pantelis Liatos

Matrix

Ich weiss nicht aber langsam fühle ich mich wie im Film MATRIX.
Ich fühle mich wie ein Rädchen in der ganzen komplexen Uhr.
Wie ein Ameise im ganzen Haufen. Die machen was die wollen?
Sind Wahlen im nahen Zeitraum, werde ein paar Sachen gemacht die bei uns als Logisch empfunden werden. Sind keine Wahlen nah, wird eh gemacht was dennen passt.
Ich bin sicher, da es voraussichtlich im Juni in Griechenland gegen die Sparmassnahmen hinausläuft, Frau Merkel auf einmals einräumt das Sie sich vertan hat und Sparen der falsche Weg ist, und alle sind froh. Bloss ist schon der Schaden schon entstanden. Millionen Arbeitslose in der ganzen EU. EU-weite Dumpinglöhne in Asien Niveau.
Wir einfachen Menschen haben keine Kontrolle mehr über unser eigenes Leben. wir werden geführt. Da haben es die Hunde besser.....was für ein Hundeleben.

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Jahrgang 1948, Herausgeber.

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