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Eurobonds Auch SPD und Grüne gehen auf Distanz zu Hollande

 ·  SPD und Grüne sprechen sich gegen Eurobonds aus, wie sie der französische Präsident François Hollande fordert. Der SPD-Vorsitzende Gabriel bezeichnet die Debatte als „skurril“. Die Grünen erwägen einen Sonderparteitag zum Fiskalpakt.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 25.05.2012 21:40 Uhr

Um wen oder was geht es wirklich ?

Oh Mann oh Mann, erst werden alle Länder von Deutschland neoliberal zerfleddert, dann stehen alle da und wundern sich, warum GR nicht auf die Beine kommt, Spanien hinkt und Italien einen Rollstuhl braucht. Und Deutschland befindet sich in allgemeiner Schnappatmung, insbesondere die Sozialgerichte, die durch die Hartz-Gesetze von Betroffenen zu Hauf in Anspruch genommen werden.

Gabriel, Steinbrück als SPD-Ver-treter und Trittin von den Grünen zeigen wer sie wirklich sind.
Beide Parteien haben schmählich ihre Wähler verraten und betrogen - wen wundert es, dass sie Hollande überhaupt nicht verstehen ?
Sie haben einfach keinen Charakter. Keine Meinung, keinen Stil, kein Selbstbewußtsein. Leere Flaschen, die sich von Kanzlerins Meinung abfüllen lassen.

Alles wäre schon seit 2010 in Ordnung, wenn sofort die EZB hätte eingreifen können um die Staaten direkt mit Geld auszustatten, natürlich mit Bedingungen. Dann jedoch hätten D und die Banken nicht so einen Reibach gemacht wie jetzt.

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bernd ullrich

Der Unterschied muss mit Begriffen belegt werden ....

..... obwohl das Ziel das Gleiche ist. Er muss der politischen Richtung der Partei entsprechen, die ihre Absichten auf dem "Markt" kundtut. Ich kann deshalb nicht erkennen, dass sich die SPD und die Grünen wesentlich von Hollande absetzen. Hollande und den Franzosen ist es zu verdanken, dass mögliche Lösungen der Euro-Krise erneut auf dem Tisch liegen, um die Entscheidungen effizienter zu machen. Den Fiskalpakt wollte Merkel schnell durchsetzen. Die Forderung nach Wirtschaftswachstumsimpulsen haben Hollande und Griechenland forciert. Zur Zeit liegen Alternativlösungen, gute Vorschläge von Rot/Grün auf dem Tisch. Die SPD will jedenfalls ihrer Verantwortung gerecht werden. Inwieweit Merkel daraus ein Machtspielchen machen will, zeigt der Fiskalpakt. Die Wirtschaftsdaten sind dank Rot/Grün, Schröder und Fischer, hervorragend. Das waren die Reformer. Die CDU und FDP haben nur "abgestaubt". Brüderles Spruch: Wir habens gemacht, ist eine Lüge.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 21:51 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 25.05.2012 21:51 Uhr

Fiskalpakt frisst Demokratie, Budgetrecht, Volksvertretung und alle Werte und Normen

Sie sollten diese Untat ruhig bei Brüderle lassen.

Eines Tages, denn die Gerechtigkeit siegt immer, werden sie dafür Federn lassen müssen Deutschland in ein Armutsland verwandelt zu haben. Denn die Wirtschaftsdaten liegen nur gut, weil die Kürzungsdaten zum Vergleich nicht herangezogen werden. Die würden noch weit über den Wirtschaftsdaten liegen.

Den Fiskalpakt hat Merkel mit ihren Beratern, alles Bankleute, ausgeklüngelt. Wer von diesen sind denn Demokraten gewesen ? Verkaufen Demokraten ihre eigene Demokratie und Macht an Finanzmärkte ? Das aber passiert mit dem Fiskalpakt und alle stimmen zu. Demokratie war dann gestern.

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Heino Ewerth
Heino Ewerth (Illoinen) - 25.05.2012 09:59 Uhr

Die Länder haben sich zum Spielball der Finanzmärkte gemacht.

Man sollte eigentlich als gewählte Regierung Wissen, und dafür sind die Herrschenden gewählt worden, und dafür werden "Regierungen" und Aufsichtsräte gewählt bzw. berufen oder befördert. Diese Eliten haben dafür zu sorgen, dass Verträge welche geschlossen werden, so gestaltet werden, dass dem Land bzw. Firmen keine Nachteile entstehen.
Weil aber Verträge unterzeichnet wurden, die so schlecht sind, dass man sich fragen muss, wer eigentlich Verursacher dieser Krise ist? Die kleinen Länder in der EU? Jedem einigermaßen gebildeten Menschen musste doch klar sein, dass eine Währungsunion ohne, einer gemeinsamen Sozial, Wirtschaft und Steuer Politik nicht funktionieren konnte. Wenn dann noch Deutschland als größte Volkswirtschaft alles nieder konkurriert, in dem sie den größten Niedriglohnsektor aufbaute, wenn dann noch, die Finanzmärkte dereguliert wurden, mit Steueroasen Amnestien für Steuerstraftäter ausgehandelt werden. Diese Fehlentscheidungen will man nicht korrigieren. Warum wohl?

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 25.05.2012 09:55 Uhr

Es ist beängstigend mit welcher Ahnungslosigkeit Politiker die Debatten über die Eurobonds führen

Ich verstehe nicht, wie man glauben kann, dass über die Eurobonds aufgrund der Mithaftung der nicht ganz so desolaten Länder wie der NL, A, Finn, Lux und Deutschland ein wesentlicher Zinsvorteil zu erzielen wäre. Mit Ausnahme dieser 5 Länder wären die restlichen Teilnehmer einer Eurobondemission alle durchweg potentielle Pleitekandidaten. Dies führt bei einer Bewertung unweigerlich dazu, dass das Gesamtrisiko einer Emission ausschließlich diesen 5 Ländern zugerechnet wird (NL, A, Finn, Lux und D), da bei den PIIGS+F ohnehin nichts zu holen ist. Entsprechend hoch wäre dann der Zins. Noch gravierender aber wäre, dass die Gesamthaftung für die anderen €-Staaten über die Eurobonds das Rating von NL, A, Finn, Lux u. D um mehrere Stufen verschlechtern und damit die eigenen Kreditaufnahmen massiv verteuern würde. Der € ist gescheitert, politisch, ökonomisch und menschlich. Erkennt man dies und zieht schnellstens die Konsequenzen, ist wenigstens unser Europa und die Demokratie noch zu retten!

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Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 25.05.2012 09:51 Uhr

Schwierig.

Der Artikel bietet den Foristen einmal mehr die Gelegenheit, ihre Feindbilder zu beleben. Immer dasselbe. Fast alle tun so, als wüßten sie, was zu tun ist. Zweifel, Überlegungen? Nee. Alle die perfekten Wirtschaftsfachleute! Ich finde, die Situation schwierig, und Frau Merkel, die kann wohl alles? Warum sollte es nicht erlaubt sein, Zweifel zu haben oder neue Ekenntnisse? Französische Sozialisten sind partout nicht identisch mit deutschen. Das war schon immer so. Aber hier gilt immer die Holzhammermethode. Feste druff auf den "Feind". Langweilig.

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Paul Banaschak

Aber SPD ist nach wie vor für das Verbrennen von Geld

eben haben wir im Heutejournal gesehen, wie Steinmeier fordert, die Infrastruktur in Spanien weiter auszubauen - dabei hat Spanien schon viel zu viele Autobahnen, viel zu viele Flughäfen.
Klever hat drei mal nach konkreten Projekten nachgefragt - kein einziges wurde von Steinmeier genannt. Aber die Infrastruktur ist ja nicht schuld an der Verschuldung von Spanien. Nein, solche Flughäfen und Autobahnen benötigen nicht hohe Unterhaltskosten. Nein, die werden einmal gebaut und kosten dann gar nichts mehr.
Wann endlich werden die SPD-Wähler sagen: jetzt ist schluss mit diesem Unsinn.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 22:47 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 25.05.2012 22:47 Uhr

Bedenken Sie immer, dass die Banken das Geld geschenkt bekommen von uns allen.

da muss ich protestieren, wenn Sie schreiben, dass Eigeninitiative oder Hilfe zur Selbsthilfe bei den Linken noch nie gefragt war.

Wir befinden uns in einem Sozialstaat und das bedeutet, dass dieser die Rahmen so bilden muss, dass, wenn Menschen in Not geraten, sie durch den Staat aufgefangen werden, z.B. berufliche Rehamaßnahmen, Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit, alle Arbeitsschutzgesetze, etc.was als Investition in die Wiedereingliederung gesehen werden kann.

Anders sehen es die Neo-Liberalen und die Neo-Konservatieven. Sie lehnen diese helfenden Maßnahmen für die Bevölkerung ab und finden es gut, fremdes Geld zockenden und wettenden Bankmitarbeitern, die ihre Banken in den Ruin getrieben haben, Milliarden Euros zu schenken!!!!

Soviel wie die Bankenrettung bisher gekostet hat, alles geschenktes Geldt! hat D noch NIE für die Unterstützung hilfebedürftiger Menschen ausgegeben.

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Hans-D. Schulz
Hans-D. Schulz (Hans-D.) - 25.05.2012 08:47 Uhr

Wahrscheinlich erst dann,

wenn es beim sogenannten "kleinen Mann" negativ ankommt und er für seinen Lohn nichts mehr bekommt.
Aber die Granden der SPD werden schon rechtzeitig dafür sorgen, das die Fahne richtig im Wind hängt.
Das Problem, dass man von normaler Arbeit seine Familie nicht mehr ernähren kann, liegt doch nicht nur an "niedrigen" Löhnen sondern auch an der immer größer werdenden Differenz Zwischen Brutto- und Nettolohn.
Diese Differenz wird auch deshalb immer größer, weil immer mehr nach dem" Staat" gerufen wird, der es schon richten wird.
Eigeninitiative oder Hilfe zur Selbsthilfe war doch bei den Linken noch nie gefragt.

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ulrich wettmann  dr.

Eurobonds und SPD

Die Tanz der SPD und des Herrn Gabriel mit vielen Drehungen zeigt,
dass ihnen die enge Bindung an den "neuen Führer Europas" Hollande
langsam lästig wird, weil sie ihnen die Deutschland Stimmen kostet.
Das ist die Solidarität unter Genossen.

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Lars Köhler
Lars Köhler (LK670) - 24.05.2012 17:14 Uhr

Dazu meine Lieblingszitate

Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein.

Die öffentlichen Schulden müssen abgebaut, die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden.

Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen verringert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll.

Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben.

Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.

Marcus Tullius Cicero
Römischer Redner, Politiker und Schriftsteller, 106-43 v. Chr.

Würde DAS mal die heutige politische Kaste beherzigen würde kein Mansch mehr über Eurobonds schwafeln.

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Joachim Schroeder

Aufgabe der Souveränität!

Artikel 11 des Fiskalpaktes sagt, daß ein Land, das wirtschaftliche Reformen
durchführen will, diese mit der Kommission in Brüssel abstimmen muß. Auf
gut Deutsch heißt das, das Land darf nicht mehr souverän über seine Re-
formen selbst entscheiden. Das ist der Verlust von Souveränitätsrechten der
Nationalstaaten, mit der Verwirklichung eines Zentralkomitees in Brüssel,
welches sich fast ausschließlich nur noch mit sich selbst beschäf-
tigt und irrtümlich voraussetzt, daß die im Fiskalpakt enthaltenen Regeln
eingehalten werden, obgleich schon vorher die weicheren Regeln des
Maastricht-Vertrags nicht eingehalten wurden, weil man glaubte sich
in einem rechtsfreien Raum bewegen zu können
Das ist die versuchte Perfektionierung der Zentralisierung an welcher
letztendlich die UdSSR und schließlich auch die EUdSSR scheitern
wird. Daran wird auch ein Sonderparteitag der Grünen nichts ändern,
wenn dieses Machwerk nicht in Bausch und Bogen abgelehnt wird.

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roger mafli
roger mafli (mtume) - 24.05.2012 16:59 Uhr

Nein aber auch ...

„Das sind gemeinschaftlich garantierte Schulden, das wird es in der Allgemeinheit garantiert nicht geben.“

Der Herr Gabriel glaubt wohl, beim Rettungsschirm handele es sich um einen kombinierten Fallschirm mit Regenschirmfunktion für Griechenland und dieser werde von den Griechen selber bezahlt. Und bei seinen eigenen Vorschlägen beschleicht mich regelmässig das Gefühl, der Herr wär auch ohne Kopf nicht viel dümmer.

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Lutz Pollakowsky
Lutz Pollakowsky (lupodo) - 24.05.2012 16:58 Uhr

Schuldenabbau sieht anders aus

Eurobonds im 3-4stelligen Mrd. Bereich, Rettungschirme im ??? Mrd.Bereich, ohne Not mind. 3 stelligen Mrd. Betrag verbraten um eine gut funktionierende Energieversorgung ohne Not die Tonne zu kloppen (und nicht zu wissen wie es weitergeht), dazu kleinere Delikatessen wie den Berliner Flughafen...wer soll das bezahlen, mir wird schwindelig. Die Distanz zu Hollande wird schon fast zur Nebensache, ob mit oder ohne die Genossen.

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Lars Köhler
Lars Köhler (LK670) - 24.05.2012 16:56 Uhr

Kleine Rechenhilfe zu Eurobonds

Nehmen wir folgendes stark vereinfachtes Beispiel: 5 Menschen, 4 mit Einkommen 1.000 EUR p.m., einer mit 10.000 EUR p.m.fragen nach Kredit für eine Urlaubsreise, je 50.000 EUR. Klare Antwort: 4 Ablehnungen, 1 Zusage wegen guter Bonität (über den Verwendungszweck lässt sich streiten).

Nun kommen "Eurobonds": diese 5 Menschen fragen, ob sie zusammen 250.000 EUR bekommen. Warum wohl wundert man sich dass alle 5 eine Absage bekommen? Auch derjenige mit der guten Bonität. Die Antwort ist für jeden sofort klar.

Komischerweise setzt der Verstand dann aus, wenn es um ganz große Summen geht. Da denken rot/grün, Hollande, PIIGS und Co auf einmal, nur die gute Bonität eines Mithafters zählt und würde auch am Markt akzeptiert. Wie naiv muss man denn sein, um daran auch noch zu glauben?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 02:53 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 25.05.2012 02:53 Uhr

Ja, so einfach aber nicht ueberzeugend fuer mich

Denn diese Eifachen Zahlen sind ja nur die eine Seite der selben Metallie. Die andere Seite darf nicht gezeigt werden! Dort steht naemlich geschrieben wieviel die einzelnen Leisten und zum Wohlstand beitragen! Leider haben sich die Leistungstraeger Angst einjagen lassen. sowas gab es schon immer, aber jetz lifern die Linken Ideologie als Begruendung fuer diese Forderungen Nach. Die CDU hat eben geschlafen und ist dabei nach links abgerutscht. Und unser Volk, das schwer arbeitet, laesst sich diese Ideologie als Wechselgeld fuer seine Leistung zuraeck geben.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 24.05.2012 17:58 Uhr

Ein sehr anschauliches

Beispiel. So klar und einfach erklärt, dass es sogar Politiker verstehen könnten.

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Horst Ziegler

SPD lässt Steinbrück in Stich.

Steinbrück hatte kürzlich (Sarrazin bei Jauch) gemeint, an Euro-Bonds führe nichts vorbei. Das seien wir unserer Geschichte schuldig. Jetzt wird die SPD wach, weil sie merkt, dass sie mit dieser Position nach 2013 auch weiterhin in die Oppositon muss.

Man darf gespannt sein, wie der Steinbrück die Kurve hinbekommt. Eines ist klar: Der schnelllippige Steinbrück plappert zuviel; ihm kommt es immer darauf an, in jedem Augenblick "eine gute Figur" zu machen. Das ist für die Kanzlerschaft einfach zuwenig.

Aber im Grundsatz: Die Genossen wollen immer noch ein Burden-Sharing bei den Annuitäten, die über den 60%-Anteil der jeweiligen Staatsschulden hinausgehen. Das muss uns der Gabriel noch erklären!

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Hans Böhringer

Herr Trittin

wie alt sind Sie denn in 25 Jahren?

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Ulrich Wahr

Mit Eurobonds Hollandes Rente mit 60 finanzieren

Hollande möchte wohl mit Eurobonds ans billige Geld um sein Wahlversprechen wie die Rente mit 60 finanzieren zu können. Das ist doch wohl ein Witz und äußert durchsichtig. Damit wird er bei Merkel wohl auf Granit beißen.

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Konstantin Schneider

Die Herrschaften sollten sich erst einmal schlau machen

Derzeit heulen doch alle wieder nur durcheinander ohne zu wissen, worum es genau geht. Solange die Menschen denken, bei Eurobonds handele es sich um den weltbekannten James, der mit gezückter Pistole Euros einfordert, herrscht natürlich mal wieder nur Meinungswirrwarr.

Der Spanier z.B. will lieber Soforthilfe, weil ihm die Zeit bis zur Einführung von Eurobonds zu lang wird, der Deutsche sagt, den Briten schenk ich keinen Penny, wo doch alles Unheil aus der City of London kommt, der Holländer sagt, seid ihr verrückt, dann bekommt Wilders 55% etc. etc. Reich werden derzeit nur die Demoskopen, die sich mit ihren Umfragen gegenseitig toppen. Deshalb ist derzeit jeder Umfrage zu misstrauen.

Die Eurobonds werden kommen, wenn die Zeit dafür reif ist.

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K. Peter Luecke

Volksverdummung auf Sozi-Art ! ("Gabriel plädiert für ein Modell ...

... nach dem nur der Teil der Schulden vergemeinschaftet würde, der über 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts BIP liegt, und in 25 Jahren abbezahlt würde."). In Griechenland zum Beispiel lag die Staatsverschuldung 2011 bei 165 Prozent des BIP, aktuell deutlich höher. Italien: 120 %, Portugal und Irland: 108%. Selbst Deutschland liegt mit 81% deutlich über der Marke. Bloß Mini-Länder wie Luxemburg, Slowenien und Finnland liegen unter der ominösen 60-Prozent-Marke. Mit anderen Worten: durch die 60%-Marke ändert sich gar nichts. Praktisch alle neuen Schulden der Euroländer werden vergemeinschaftet! Und mit der "Rückzahlung" innerhalb von 25 Jahren meint Gabriel wohl bloß die technische Laufzeit der Euro-Bonds (die dann natürlich rucki-zucki durch eine Neuaufnahme der Schulden kompensiert wird). Eine echte Rückzahlung, die Gabriel wohl suggerieren möchte, ist angesichts explodierender Staatsschulden bisher weder dagewesen noch in Zukunft absehbar. Also nichts als Nebelkerzen von Gabriel.

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Frank Mueller

Herr Trittin geht ja wieder ab...

Es sollen doch alle ihre Schulden in einen Topf werfen, die über der 60% Marke liegen. Dieser Topf wird dann in 25 Jahren abgezahlt. Weiß Herr Trittin, wie groß der Topf sein muss? Allein Deutschland müsste nach dieser Rechnung ca. 20 Milliarden (ohne Zinsen) im Jahr für die eigenen Schulden abzahlen, um in 25 Jahren fertig zu sein. Wann war der letzte Überschuss im deutschen Haushalt? Diese leeren Phrasen sind wirklich absolut unerträglich und vollkommen realitätsfremd!

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Michael Schreiber

Zwei Möglichkeiten

Meiner Ansicht nach gibt es vor allem zwei Möglichkeiten. Entweder können wir Griechenland im Euro-Raum behalten und müssen dafür sorgen, dass sie eine niedrigere Zinslast haben, weil die derzeitige Zinslast nicht zu tragen sein wird oder Griechenland geht aus dem Euro raus, die Gläubiger schreiben die Schulden ab und die Griechen können durch die Abwertung einer eigenen Währung günstiger das anbieten was sie haben. Der Europäische Binnenmarkt bliebe Ihnen, auch bliebe Ihnen - wie allen EU-Ländern - die EU-Subventionen, welche dann in Euro kämen und die Kraft der Investitionen vervielfachen können.

Es wird leider viel zu oft verkannt, dass Griechenland bereits jetzt sehr harte Einsparungen und echte Strukturreformen durchführt. Das Tempo dieser Maßnahmen ist rasant. Viele vergessen auch die vielen großen Demos, die es bei uns gab gegen die Reformen der Schröder-Regierung (+Abwahl). Das war vom der Grad der Veränderung her eine Kleinigkeit zu dem was jetzt in Griechenland passiert

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 24.05.2012 15:34 Uhr

Jetzt ist die Zeit gekommen zu der man sich ernsthaft überlegen muss, von welchen Ländern man noch

Geldscheine annimmt. Alle €-Scheine haben vor der Nummer einen Buchstaben, der das Herkunftsland angibt. Bedenkenlos kann man natürlich alle Scheine mit dem "X" vor der Seriennummer annehmen, da dies Scheine aus Deutschland sind. Zu Ihrer Kenntnis hier die wichtigsten Länderkennzeichnungen mit Rating nach Target2-Salden: "X" = Deutschland (+++); "L" = Finnland (+++); "P" = Niederlande (+++); "N" = Österreich (++-); "U" = Frankreich (+--); "T" = Irland (---); "M" = Portugal (---); "Z" = Belgien (---); "S" = Italien (---); "V" = Spanien (---); "Y" = Griechenland (---). Für den Fall, dass ein Land aus dem € austritt, dürften dessen Scheine in Deutschland sofort ihre Gültigkeit verlieren und vermutlich nur noch bei der LZB einzutauschen sein (Kurs?). Wird der € insgesamt aufgegeben, dann werden im Inland nur noch die "X"-Scheine Gültigkeit haben. Das wird über Nacht beschlossen - also rechtzeitig vorsorgen! Dies Vorgehen ist zwingend, sonst würden wir mit wertlosem Papiergeld überschwemmt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 16:24 Uhr
Michael Schreiber

Mit Unsinn Bürger verängstigen

Unfassbar was Sie da von sich geben! Das höre/lese ich leider nicht zum ersten mal. Diesen Unsinn dann noch als zwingend zu bezeichnen ist pure Panikmache.

Wie stellen Sie sich das denn vor? An der Kasse gebe ich 3 Geldscheine, die Kassiererin schaut ob ein X davor steht, dann gibt sie mir das Wechselgeld und weil alles voller Panik ist kontrolliere ich das Wechselgeld auch.

Wenn Sie schon etwas horten wollen, dann doch lieber kein Papiergeld, nicht wahr?...

Ich schreibs lieber nochmal: PANIKMACHE!

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Die große Unruhe

Von Klaus-Dieter Frankenberger

In vielen Ländern Europas ist das Tal der Tränen noch nicht durchschritten. Es wird unruhig bleiben, solange die Lasten der Anpassung nicht bewältigt sind. Mehr 5