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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Euro-Schuldenkrise Sündenbock Deutschland

 ·  Im Zuge des Zypern-Debakels wird Deutschland wieder einmal „Hegemoniestreben“ vorgeworfen. Berlin steht am Pranger, weil es auf Reformen besteht. Schönes Europa, in dem die Ressentiments blühen!

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (241)
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Klaus Letis

... denn sie wissen nicht, was sie tun

Die Masse der Menschen ist manipulierbar.

Das zeigen diese Bilder.

Wer sich dem Nazi-Vergleich hingibt, der verlässt in diesem Augenblick die Erinnerung an das was geschehen ist.

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Hans-Joachim Kirchner

es ist eine Frage der konsequenten Entscheidungen...

sich von "einfachen Gemütern" zum A... der Geschichte machen zu lassen, oder auch nicht !
Von der Vorgenannten darf man wohl kaum etwas anderes erwarten - was aber ist mit den "Hosenscheißern" in Brüssel ? Diese haben alle etwas mit den "7 Schwaben" gemein - nämlich, die Courage: "geh´Du voran..."
Aber - wie Muttchen sagt: die EU, der EURO - und jede Dummheit - ist "alternativlos" - oder ?

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Eric Arnesen

…gut gemeint ist leider viel zu oft schlecht getan…

…man (die EUROnauten) hatte gedacht, Staaten einen Gefallen zu tun, indem man sie in die EURO-Zone aufgenommen hat. Die von mahnender Seite vorgebrachten Bedenken haben die EUROnauten zur Seite geschoben, alle Warnzeichen ignoriert und immer weitere Segel an die bereits überlasteten Masten gesetzt.
Die strukturellen Überlastungen des Schiffes EURO werden immer offenkundiger und die Belastungen für die betroffenen Mannschaften werden immer spürbarer - kein Wunder, wenn sich Protest regt und erst recht kein Wunder das er sich gegen Deutschland richtet, da sich alle anderen erfolgreich wegducken.
Und da sich unsere Medien schon seit Jahrzehnten darin gefallen, die zweifelos vorhandenen finsteren Seiten in unserer Vergangenheit bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit breitzuwalzen, brauchen wir uns über die Reaktionen der Nachbarn nicht wundern.

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Werner Steinfeld

Die armen Deutschen...

...tüchtig, hilfsbereit, menschenfreundlich, aber immer und ewig mißverstanden! Ja, man muß sie wirklich "in Schutz nehmen", diese deutschen Klugscheißer, Besserwisser und Gutmenschen mit ihrem ewigen Drang, Europa und den Rest der dummen, unvollkommenen Welt nach ihren Maßstäben "besser" und "gerechter" zu machen - eben mehr deutsch! Warum nur wollen die tumben Südländer das nicht begreifen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.04.2013 22:23 Uhr
Peter Müller

Es ist doch gar kein Problem,...

... niemand ausserhalb Deutschlands muss Dinge so machen wie wir hier. Wenn wir allerdings dann die Party der anderen bezahlen sollen, dann hat das nichts mit Klugscheisserei, Gutmenschentum oder Besserwisserei zu tun, sondern ist ein berechtigtes Interesse. Dafür, dass wir Milliarden und Abermilliarden ins Ausland transferieren, erwarten wir nicht viel, keinen Kotau, keine Dankesarien oder dergleichen, aber eine respektvolle Behandlung ist wohl nicht zu viel verlangt. Und wer das nicht will, bitteschön, soll einfach auf das Geld aus Deutschland verzichten und sich selbst sortieren. Die Balten haben genau das gemacht und geschafft. Dafür sind sie zu bewundern!

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Wolfgang Balzuweit

Herr Fongern, Sie schreiben

"Weil die deutsche Regierung weltweit und nicht nur in Europa auf allen politischen Feldern mitmischen will, aber nicht muß, hat sie auch die Konsequenzen zu tragen."
streiche: "muß"
Setze: "kann"

Übrigens, von wem wissen die Jungpfeifen auf dem Bild denn was von Hitler? Ach so, man hat ihnen erzählt, dass Hitler fast auch Zypern besetzt hätte. Schade, also kein Grund für Reparationen, weder völkerrechtlich, noch moralisch (es sei denn die Claudia mischt sich ein....)

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 29.03.2013 13:25 Uhr

Das ist der Kern

Deutschland zeigt anderen Tüchtigkeit und Lebensfähigkeit. Stimmt, das war damals auch schon so, zumindest bis 1944 als die Amis kamen. Die Rüstungsleistung war Ende 1944 am höchsten, als 60 Großstädte bereits Trümmerfelder waren. D hat die Arbeitsproduktivität (Lohnbegrenzung und Innovation) geschafft, die andere gern hätten. D hat Arbeitsfrieden (Sozialpartnerschaft) gewahrt, die Verluste verringert. Andere sehen ihre Mängel, so dumm sind sie nicht, als hausgemacht. Nur, von dem hohen Sozialniveau herabzusteigen und wieder wettbewerbsfähig zu werden, Außen wie Innen, erscheint als Kraftübung, der man sich nicht gern unterwirft. Die Demos sind ein Ausdruck von Neid und Schwäche sowie Neid und heiml. Bewunderung. Wenn man D mit der Vergangenheit zum eigenen Vorteil erpressen kann (nicht das einzige Beispiel) muss man das wahl tun. Warum auch nicht ? Es bleiben denen nur Reform oder Tricks solange ihre Uhr noch tickt. Eine Staatsreform braucht 15-20 Jahre.

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Dietrich Wollheim

Es geht nicht um Europa!

Alle, die sich auf die Rolle Deutschlands beschränken übersehen, daß es nicht um Deutschland und seine Rolle in der EU geht, sondern um das Überleben Europas in der Welt. Und von daher ist klar, daß in 50 Jahren die VSE bzw USE existieren werden. Inklusiv der Schweiz und Englands. Schottland wird schon früher beitreten.
Wir haben keine Wahl um in dieser globaliserten welt zu überleben! Alles andere ist kleinkarierte Korintenkackerei!
Und warum Merkel sich nicht aufregt: weil Leute sich nur über berechtigte Kritik aufregen :-)! So einfach kann Psychologie sein.
Till

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Otto Kaldrack

Wir müssen doch

mehr als bescheuert sein, solchen Menschen auch noch unser hart erarbei-
tetes Geld nachzuscheißen. Undank ist der Welt Lohn! Warum machen wir
sowas überhaupt? Wiedersehen tun wir ohnehin nie etwas.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2013 14:15 Uhr
Helga Zießler

O je, das ist wirklich ein toller Einfall -

die Reichen haben den Armen ihren Reichtum "weggesaugt", und "Reichtum ist... stets durch Raub und Ausbeutung" entstanden... ;-)

Ehrlich, ich musste lachen, als ich das las, Herr Wollheim. Auch wenn's traurig ist, dass jemand so komische Vorstellungen hat.

p.s. Ich bin nicht etwa reich. Und der einzige, der mir was "weggesaugt" hat, ist tatsächlich der Staat. Aber der umverteilt doch auch. Das sollten Sie anerkennen, ist doch ganz in Ihrem Sinn, nicht wahr?

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Dietrich Wollheim

Der Reichtum einiger reslutiert aus der Armut viele!

Wir sind zum Ausgleich verpflichtet! Genau wie innerhalb eines Staates die Reichen ihre Reichtümer irgendwann wieder abgeben müssen, weil sie sie den jetzt Armen weggesaugt haben, so muß auch international der reiche Staat seine Wegsaugergebnisse wieder zurückgeben. Sonst kippt das System aus der Balance! Reichtum ist nie durch ehrliche Arbeit erworben - stets durch Raub und Ausbeutung! (Wohlstand kann es schon!!)
Till

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Christoph Schwiers

Vorhin habe ich im Radio einen Bericht über die Stimmung in Frankreich gehört. Einige Medien und...

...Politiker äußern dort scharf und laut Kritik an, ja an wem wohl: an Deutschland. Man empört sich über das deutsche Europa und greift die eigene Regierung an, sie solle mehr dagegen halten. Das war z.B. in einer polit. Talksendung. Von nationalem Egoismus in Deutschland war allen Ernstes die Rede, im Gegensatz zu de Franzosen. Wahnsinn !!! Der Euro macht alle verrückt.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2013 13:27 Uhr
Peter Müller

Es ist nicht der Euro,...

der alle verrückt macht, sondern Politiker, die sich zu Lasten anderer politisch positionieren wollen, koste es was es wolle.

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Peter Müller

Tja, so ist es, Herr Lacher

ob mit oder ohne Euro, bei der grenzenlosen Verschuldung wären die anderen Länder auch mit eigener Währung pleite. Da würden wir genauso zahlen. Aber für simple Gemüter ist es natürlich einfach, auf DEN BÖSEN EURO zu schimpfen, statt sich mit Fakten und Zusammenhängen zu beschäftigen.

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Bernd  Domhaus
Bernd Domhaus (R3000) - 29.03.2013 16:44 Uhr

Doch es ist nur die Währung...

sonst hätten wir doch den ganzen Schlamassel nicht!

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 29.03.2013 15:50 Uhr

Die Währung ist es nicht,

sondern der falsche Umgang, die krassierende Verschuldung. Die Verlierer ersetzen mangeln- de Exportkraft durch immer größere Geldleihe im Ausland, damit Import und Soziales bezahlt werden können. Die Schuldenspirale kann mit dieser Methode nie enden. Deutschland zahlt
nicht, sondern bürgt für die fremden Schulden. Bedeutet, das Bezahlen kommt erst noch !

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Otto Kaldrack

Frankreich, der EURO

zerstört auch noch die Freundschaft zwische "D" und France. Also diese
Einheitswährung ist eine einzige Katastrophe. Warum gehen wir da nicht
endlich raus, der Traum von H. Kohl ist eine Seifenblase, die uns irrsinnig
teuer zu stehen kommt.

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Johann Otto

Nach Alternative für Deutschland auch eine für die gesamte EU

Ob Haushaltkonsolidierung, ob Reformen, ob Maastrich-Verträge eingehaltene werden oder nicht, was auch immer noch an Rettung in Betracht gezogen wird, jede Entscheidung ist falsch. Es gibt kein richtiges Leben im Falschen. Es bleibt dabei dabei, leider: Die EU mit dem gemeinsamen Währungsraum ist eine Fehlkonstruktion, durchgesetzt als Intellektuellen-Schnapsidee, gegen jedwede wirtschaftliche Vernunft von Kohl und seinen verantwortungslosen Gesinnungsgenossen mit und nach ihm durchgepeitscht. Und zwar absolut kaltherzig und mitleidlos, wenn man allein die Zahlen der Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, Portugal, Griechenland, Italien und Frankreich betrachtet. Warum so wenig Empathie mit den heranwachsenden Kindern Europas, den zur Zukunftslosigkeit Verdammten? Warum so wenig Mitgefühl? Wir brauchen nach einer Alternative für Deutschland vor allem auch eine für die gesamte EU?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2013 15:57 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 29.03.2013 15:57 Uhr

Kohl und Weigel waren es nicht,

denn es begann mit der Zerstörung des Maastricht-Schulden-Kriteriums, dass auf 3 Prozent
Schulden verpflichte, dem alle zustimmten. Schröder hat es fleissig gebrochen und Eichel,
weil sie Geld für Soziales brauchten ( Arbeitslose 5,5 Mio) Dann haben alle nachgezogen und
nicht mehr auf Rückzahlung geachtet. Das Problem ist wie bei Ihnen und mir: Wer nicht zu-
rückzahlt, wird (normalerweise) gepfändet. Leider ist es bei Staaten kaum möglich. Man kann es wie in Zypern machen: Jeder läßt 1/3 seines Sparvermögens als Pfändungsbetrag. Will sagen, man sah erstmalig eine solche Staats-Pfändung. Sie kann und wird Realität werden.

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Ludwig Beier

Die Arschlöcher, die mit Hakenkreuz- und Hitlerfahnen in den EU-Pleitestaaten auf die Strasse gehen,

sind schon lange keine Minderheit mehr. Wenn die Regierungen dieser EU- Mitgliedsstaaten nicht in der Lage sind, Dies zu unterbinden, sind sie erst recht nicht wert, mit unseren Steuergeldern unterstützt zu werden.
Der Bettler sagt auch nicht: Hey, Blödmann, gib mir nen Euro.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 18:29 Uhr
Bernd Jochens

Ihre Wortwahl..

...ist für einen FAZ-Kommentar "etwas" drastisch, aber sie trifft den Kern der Sache.

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Manolis Bertaniakis

Der Grund dafür ist...

...nicht in der Bevölkerung sondern bei einer unfähigen politischen Kaste zu suchen: die sitzt in den Parlamenten, versteht nur Bahnhof und lässt den Lobbies freie Hand.
Der Grund für den Niedergang Südeuropas liegt in der mangelhaften Architektur der europäischen Union, an der die Finanzlobbies hervorragend im Interesse ihres Klientels mitgearbeitet haben. Das Resultat kennen wir: Gewinne werden privatisiert und Risiken verstaatlicht. Wo es ein gemeinsames Geld gibt MUSS es aber eine gemeinsame Fiskalpolitik geben. Wer das nicht verstanden hat, der muss zurück in das Uni-Seminar "Volkswirtschaftslehre für Dummies".
Es kann doch nicht sein, dass nun die Bevölkerung eines Staates wie Griechenland gegen die Bevölkerung Deutschlands ausgespielt wird. Die wirtschaftlichen und politischen Eliten Europas haben versagt und bringen einen gesamten Kontinent ins Wanken. Eine südeuropäische Erneuerung kann nicht durch Kaputtsparen erreicht werden, sondern durch politischen Mut.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2013 14:35 Uhr
Helga Zießler

Sie haben recht, Herr Bertaniakis,

Das von Merkel und ihrem Hofstaat bevorzugte "Kaputtsparen" ist die falsche Medizin (übrigens müßte der deutsche Staat auch kräftig sparen, statt immer mehr auszugeben!). Denn betroffen ist von diesem Zwangssparen der "kleine Mann", es sind nicht etwa die eigentlich Schuldigen, die Politiker und die Banken, die "gerettet" werden müssen.

Deshalb verkehrt sich nun der schöne Vorsatz, durch die Schaffung einer Europäischen Union die Grundlage für ewigen Frieden auf dem immer wieder von Kriegen heimgesuchten Kontinent zu schaffen, in das krasse Gegenteil: Die Völker Europas werden gegeneinander aufgehetzt, weil die Politik nicht imstande ist, eine Lösung für die Probleme zu finden, die sie selbst in Gang gesetzt hat.
Keine guten Aussichten für die Zukunft.

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Peter Gorski

Die wirtschaftlichen und politischen Eliten Europas haben nicht versagt,

mitnichten!
Sie alle verdienen prächtig daran, egal in welchem Land sie sitzen!

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i. burkart

Schon recht und gut erkannt, aber...

was Herr Frankenberger partout nicht sehen will: es geht beim Thema EUROPA eben nicht um Vernunft, es geht um antagonistische Interessen unter und hinter dem Einheitsbrei, die in solchen Hasstiraden ihren Ausdruck finden.
Deshalb wird das Projekt Europa auch nichts werden.
Leider ist es so einfach. Und wir sollten glücklich über ein Europa sein, in dem die Leute verschieden sein dürfen und jeweils für sich in ihrem Land die Verantwortung dafür auch tragen (müssen).
Dann wird es auch keine Hetze gegen Deutschland mehr geben.

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Hermann Rampf

Leider...

...ist Fr. Merkel ob ihrer Haltung auch bei ihren deutschen Bürgern nicht unumstritten beliebt. Die andere Partei hat man ob derselben Haltung (in der Sache) abgewählt. Selbst Deutscher sind mir meine Landsleute oft unverständlich.
Wichtig wäre, dass die Bürger allgemein eine deutlich selbstbewußtere ggü. dem Ausland zeigen würden. Aber dieses Selbstbewußtsein wurde uns abtrainiert mit täglichen Fingerzeigen auf die Hitler-Zeit.
Mit dieser "Demut" endlich muss Schluss sein (!) ohne natürlich zu vergessen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2013 12:35 Uhr
Peter Müller

So ein Quatsch!

Wie kann man so kleingeistig denken? Was glauben Sie denn, wer den Großteil unserer Exporte kauft? Jeder zweite Arbeitsplatz in D hängt am Export, direkt oder indirekt, davon gehen wiederum rund 50% in Euroländer. Wenn man da dumpfsinnig rumpoltert, kaufen die halt woanders, Hersteller gibt es genügend auf dem Planeten.

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henning strothjohann

das muß man sich mal vorstellen: für diesen hasserfüllten EU Raum gabs den Friedensnobelpreis

Merkel wird uns demnächst versichern, dass der Frieden gewährleistet wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 12:13 Uhr
Andreas Heinz
Andreas Heinz (AHeinz) - 28.03.2013 12:13 Uhr

Den Friedensnobelpreis

gab es dafür, was die europäische Einigung seit 1945 erreicht hat. Und das ist angesichts der Tatsache, dass bis dahin die europäischen Länder sich im Kriegszustand befanden, beachtlich. Wir müssen aufpassen und diesem Hass Einhalt gebieten. Aber nicht dadurch, dass Deutschland jetzt einknickt, sondern auf seine wirtschaftlichen Erfolge verweist, die durch harte Arbeit erzielt wurden. Diese erlauben uns auch, in den südlichen Ländern Urlaub zu machen. Wenn man noch unsere vorbildliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit betrachtet, dann haben wir allen Grund stolz auf Deutschland zu sein.
Qualifizierte Südeuropäer mit deutschen Sprachkenntnissen sind für mich auch gerne willkommen, dem Fachkräftemangel zu begegnen.

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Ralph Isler

Mir kommen fast die Tränen...

... die armen Deutschen fühlen sich ungerecht behandelt, wollen doch nur das Beste für Europa. Gut ab und zu drohen sie mit der Kavallerie, betreiben Industriespionage unter dem Deckmäntelchen von Floskeln wie "Steuergerechtigkeit", verunglimpfen eine ganze Nation als korrupte Verbrecher und Mafiosi und feiern sich selbst als Heilige; aber sonst sind sie doch so lieb und sympathisch...
Schönen Gruss aus der Schweiz

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2013 14:47 Uhr
Helga Zießler

Gorski vs. Isler

Ist doch richtig, was Herr Isler schreibt.

Wenn Sie behaupten, dass der "normalverdienende Bürger" in D "vielleicht"(!) auf 30 % Steuern kommt, dann unterliegen Sie einem gewaltigen Irrtum. Gucken Sie mal auf die Berechnungen des Bundes der Steuerzahler! Die Gesamtbelastung an direkten und indirekten Steuern und sämtlichen sonstigen Zwangsabgaben liegt da bei etwa 75 %. Das heißt, vom seinem Verdienst darf der Facharbeiter gerade mal ein Drittel für sich und seine Familie behalten. Das finden Sie offenbar in Ordnung, ja?

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Peter Gorski

Gern geschehen!

Für meine eidgenössischen Nachbaren scheu ich keine Mühen und bewerte sogar Moral als Doppelmoral!
Dann nämlich, wenn man für seine Nachbaren so viel gutes tut wie ihr Schweizer
und nur ein klitzekleines Fitzelchen von wenig damit verdient.
Das hat natürlich den allerhöchsten moralischen Standart!

Übrigens kommt der normalverdienende Bürger hier im Mittel vielleicht auf 30% und der Spitzensteuersatz liegt bei 42%
Aber ich hätte in der Tat auch lieber eine sanftere Progression und einen Spitzensteuersatz von 50% bei hohen Einkommen .-)

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Ralph Isler

Besten Dank für die Bestätigung

"kleines Schweinchen Schlau" ist neu auf meiner Liste... und ja, Sie haben schon recht... wir sind "argumentationsbefreit" und moralbefreit... was gäben wir darum, so edel wie Sie zu sein... dem normalverdienenden Bürger 50% seines Einkommens "steuergerecht" wegzunehmen ist natürlich das höchste an moralischem Verhalten...

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Peter Gorski

Aha, ein Schweizer!

Da die ganze Nation der Schweizer durch die direkte Demokratie ja durchaus in der Lage erscheint, Politik wesentlich schneller und direkter zu beeinflussen als wir Deutsche, steht ihr dem Vorwurf der Sippenhaft natürlich etwas argumentationsbefreit gegenüber!
Zumindest in Bezug auf euer Bankenwesen und dem Umgang mit Steuervermeidern ist eure Moral ähnlich löchrig wie euer Käse!
Wenn das *kleine Schweinchen Schlau* jetzt noch mit Krokodilstränen daherkommt, entbehrt das nicht einer gewissen Komik!
Aber sonst seid auch ihr lieb und sympathisch!

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Herman Hesse
Herman Hesse (hesco) - 28.03.2013 07:31 Uhr

Wahltag ist Zahltag!

Jaja... so ist das mit der guten EU. Das Wesen der Politischen Ökonomie unserer südeuropäischen "Freunde"besteht nun einmal darin, sich mit politischen Mitteln möglichst ohne Gegenleistung die Arbeitsleitung anderer anzueignen. Ein prima Laden - diese EU! Und am 1.7 wird Kroatien auch Mitglied des "Vereins in dem Milch und Honig fließt" Und Siggi Pop und Genossen sagen ganz unverholen, daß das Steueraufkommen in Deutschland zu niedrig ist - schließlich muß der gesamte Balkan und die Türkei auch noch "durchfinanziert" werden...
Ich habe meine Konsequenzen aus diesem asozialen EU Haufen gezogen! Meine Stimme hat die AfD!

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Klaus Ziemsky
Klaus Ziemsky (Klaziem) - 28.03.2013 07:31 Uhr

Zypern

Leider müssen wir immer für die Schulden gerade stehen. Von den Gewinnen der zypriotischen Banken haben wir in den letzten Jahren nichts bekommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 09:24 Uhr
Kai-Uwe Lensky

Ist das nicht bei allen Banken so?

Die Gewinne behalten die Banken, die Verluste trägt der Steuerzahler.

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Otto Kaldrack

Und solchen Menschen

schmeißen wir unser Geld nach. Es ist einfach unglaublich, was sich unsere
Politiker zu Lasten der Steuerzahler erlauben, ohne diese zu fragen. Wann
hört das endlich auf????????? Ich fürchte nicht bevor die Wähler denen end-
lich einen Denkzettel verpassen und AfD wählen.

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Philipp Laurisch

Achtung: Abzocke durch die Hintertür

Was bei der ganzen Diskussion etwas übersehen wird: Deutschland zahlt fleißig. Die zypriotischen Pleitebanken werden von der EZB versorgt, was via TARGET2 bei der Bundesbank angeschrieben wird. Seit Monaten läuft ein Eurozonen-weites Rettungs- und Stabilisierungsprogramm der EZB, was alles bei der Bundesbank landet (auch in Österreich und den Niederlanden). Das "sieht" man nicht, und es wird deshalb auch nicht öffentlich diskutiert.
Vor allem aber muss der Bundestag nicht darüber abstimmen.
Uns werden gerade Milliarden genommen.
Wenn Sie sich einen Gefallen tun wollen: Wahlkreisabgeordneten mal darauf ansprechen.

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27.03.2013, 17:03 Uhr

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Nackte Macht

Von Reinhard Veser

Russland denkt nicht daran, die Eskalation in der Ostukraine zu beenden. Es droht sogar unverhohlen mit einem Angriff. Dem Kreml geht es nur darum zu verhindern, dass die Ukraine eigene Wege geht. Mehr 11