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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

EU Welches Europa wollen wir?

 ·  Nach fast drei Jahren Krise sind viele Politiker zu der Auffassung gelangt, dass das Herumdoktern an der Wirtschafts- und Währungsunion so wie bisher nicht reicht. Wie soll es mit Europa weitergehen? 

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (230)

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die apodiktischen Verhaltensregeln sollten aufhören

Zitat:"..diejenigen, die meinen, wir könnten ohne Euro und ohne EU so gut leben wie bisher, dem Volk darlegen, wie das eigentlich gehen soll.." Das ist Zersetzung pur und solche Kommentare kann man sich in der Presse ersparen: wir sind weder zur Obrigkeit gezwungen, noch sind wir dümmer als die Schreiberlinge. Es ist nicht Sache der Bürger, die Vernunft zu beweisen, sondern es ist Sache der Politiker, Vernunft walten zu lassen und uns zu verdeutlichen, was und warum der Euro alternativlos sein soll. Bis heute hat Europa und er Euro zu 100% versagt und alles, was von der Politik gesagt wird, ist, dass dies alternativlos sei: das ist die Bankrott-Erklärung! Jetzt Souveränität abgeben heisst : Diktatur des Idioten-Systems Brüssel einsetzen- niemals!

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Viktor Krieger

Bezeichnend bei dieser Diskussion ist,

dass kaum über die NATO gesprochen wird, obwohl gerade diese Organisation in erster Linie - und nicht die ständig ins Spiel bringende EG oder EU oder EURO - ist, dass uns nach 1945 garantiert und verteidungst hat. Ohne EU oder EURO kann man gut in Sicherheit und Frieden leben, ohne NATO wohl kaum.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 00:26 Uhr
Thomas Ulherr

Richtig, die Nato wird ausgeblendet,

und auch die möglichen Konsequenzen einer "vertieften" EU für die Zusammenarbeit in der Nato.

Auch wird gern argumentiert, daß "Europa", bzw. eine "vertiefte Integration" Deutschlands in Europa die einzige Gewähr für Frieden und Stabilität sei, weil ein weniger oder gar nicht integriertes Deutschland zu groß für für normale Nachbarschaft, aber zu klein für eindeutige Führerschaft in Europa wäre. Gilt diese Argumentation denn nicht auch für das Projekt "vertieftes Europa"? Wäre denn eine "vertiefte EU" nicht ebenfalls zu groß für normale Nachbarschaft, und zu klein zum Führen? Welches machtpolitische Konfliktpotential steckt denn in der "vertieften Integration"? Auch darüber wird kaum (wenn überhaupt) gesprochen.

Mir scheint, Ideologen, Fanatiker und Visionäre haben die Macht übernommen und fahren die Sache an die Wand! Der bereits angerichtete Schaden (politisch, wirtschaftlich, sozial)ist immens. Ein Ende noch nicht in Sicht. Deprimierend!

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Dietmar Kober
Dietmar Kober (dikob) - 30.09.2012 01:28 Uhr

Nie möge das geschehen, was Sie hier beschreiben, Herr Busse!

Es entsteht der Eindruck, daß Sie im EU-Volk die Ursache für das weitverbreitete Mißtrauen der EU gegenüber sehen, von dem Sie mit der Zeit Gewöhnung daran erwarten, daß ein Bundesstaat mit Schuldenvergemeinschaftung, Souveränitässeinschränkungen usw. unumgägnglich ist. Das mag für eine EU gelten, in der nicht mit gezinkten Karten gespielt wird. Einer Kommission die Reparatur in Sachen Wirtschafts- und Währungsunion zu überlassen, die trotz fürstlicher Bezahlung bisher statt richtig und gründlich zu arbeiten, in fast allen Punkten totale Unfähigkeit bewiesen hat, wäre glatter Selbstmord, also Untergang! Unfähigkleitspunkte: Aufnahme von Staaten, welche die Voraussetzungen nicht erfüllten. Aufnahme des Zyperntorsos ergab einen Rattenschwnaz von Problemen. Miserable Überwachung , dadurch ungehemmte Verschuldung, z.B. Griechenlands.
Borroso soll gefälligst in seiner Kommssion aufräumen. Dort sitzen die Erzeuger der Europafeinde und Europaskeptiker und nicht dort, wo er sie verortet!

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Thomas Ulherr

Diskussionen im Forum sind nur zielführend, wenn die Teilnehmer wenigstens

ein Mindesmaß an Gründlichkeit, Wissen, Lernbereitschaft und Logik mitbringen, R.J. Siegen. Ihre Einwürfe fallen mir immer wieder durch ärgerliche Oberflächlichkeit und destruktive Provokation auf. Ihre Einlassung bzgl. "Technokratenherrschaft" offenbart fundamentale Wissenslücken. Sehen Sie sich wenigstens den "Wikipedia" Eintrag zu "Technokratie" an. Ein Technokrat ist, wer die Herrschaftsform "Technokratie" erstrebenswert findet (analog Demokrat/Demokratie).
Ihre Vermutung, "... muessten Sie folgerichtig auch gegen andere Ebenen der Herrschaftsausuebung sein: ..." ist ein Kurzschluss (=schwerer Ausnahmefehler)! Gesellschaftliche Organisation auf allen Ebenen, vom Sportverein bis hin zur UNO, vom Obststand bis zum Großkonzern, erfordert kompetente Verwaltung. Das ist etwas anderes als Technokratie! Jedoch läßt sich zeigen, daß überall wo technokratisches Denken ein Übergewicht bekommt, die Organisation leidet. Rückkopplungsschleifen sind nötig! Deshalb: Referenden statt Kommissare!

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 10:14 Uhr
Thomas Ulherr

R.J. Siegen, wieviel Prozent Zustimmung braucht Ihr Europa denn?

Ich schrieb von Referenden und nötigen Volksabstimmungen über jede weitere Vertiefung. Außerdem fragte ich schon mehrfach nach einer inhaltlichen Begründung für "mehr Europa". Wozu soll das "mehr" dienen, wie soll es aussehen, wie wird es kontrolliert? Zu all dem - und sämtlichen anderen unbequemen Fragen (z.B. Konfliktpotential eines "vertieften", "mächtigeren" Europa) höre und lese ich: Nichts!

Ihre €, Rettungs- und EU Begeisterung ist zwar laut und oft provokativ, aber inhaltsleer und oberflächlich.

Wer, wie Sie, Forderungen nach Referenden damit abtun möchte, daß er "hundertprozentige Zustimmung" für unnötig befindet, baut einen Popanz auf, den er dann genüsslich verbal "erledigt". Mit ernsthafter und ernstzunehmender Diskussion hat das nichts zu tun. Es ist ein billiger rhetorischer Trick. Sind Sie pro oder contra Referenden vor jeder weiteren Vertiefung? Klartext bitte!

"hartnäckige Unbelehrbarkeit"; "die Kaeutze und notorisch Verstockten"? Hahaha... R.J., you made my day!

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Closed via SSO

Brüssel ist ein obrigkeitwütiger Beamtensaustall

Brüssel ist keine Verwaltung, Brüssel ist autokratisch, ja sogar diktatorisch. Sie dpnken sich als Herren Europa, sind aber nur Delegierte ohne Auftrag! Nicht gewählt, nicht befugt und nicht kompetent. Seit Europa existiert, sind ALLE Ziele verfehlt: es hat keine Verbesserung der Strukturen gegeben, es hat nur Geld gekostet; es gibt keine Aufsicht und OLAF ist ein Witz; es findet Bereicherung in grossen Zügen statt, autonome und selbstherrliche Herrschaft der Kommissare und ihrer Büttel ( Vetternwirtschaft); Förderung unsinnigster Projekte und Manifestation verschwenderischer Ausgaben ; kein stimmwirkendes Parlament und Ausgaben für Doppel-Standorte: was soll das alles? UNSINN und BÜROKRATIE pur. Herr Ulherr: sie irren!

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Rolf Joachim Siegen

T. Ulherr, Sie sind ein treffliches Beispiel

fuer hartnaeckige Unbelehrbarkeit im demokratischen Prozess.

Deshalb vermag ich der These, man musse der Bevoelkerung Europa noch besser erklaeren, nicht zu folgen. Die Kaeutze und notorisch Verstockten moegen weiterhin schmollen, Selbstgespraeche fuehren, etc., etc.. Die europaeische Idee bedarf keiner hundertprozentigen Zustimmung.

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Thomas Ulherr

Leider wieder etwas vorschnell, Herr Siegen

In der EU werden von Personen an höchster Stelle Wünsche und Ideen vorgetragen, die einer technokratischen Herrschaft das Wort reden. Technokratie bedeutet nicht zwingend Inkompetenz, aber zwangsläufig wenig bzw. im Extrem gar keine Demokratie. Wie Sie wissen befürworte ich Volksabstimmungen über den weiteren Kurs in Sachen EU / €uro. Tatsächlich gehe ich davon aus, daß der EU Apparat drastisch reduziert, ggf. ganz aufgelöst werden könnte - ohne die europäische Zusammenarbeit deswegen zu beenden. Z.B. könnten die Teilnehmerstaaten im Rotationsverfahren die Koordination / Moderation des Kooperationsprozesses übernehmen. Das alleine würde schon eine nette kleine Hürde gegen den derzeit übergroßen Einfluß der Lobbyisten sein. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, daß ich klar für ein friedliches Europa bin, das seine Konflikte demokratisch, rechtsstaatlich, transparent klärt. Ich bin gegen den derzeitigen intransparenten Moloch, der Korruption und Zwist induziert. Welche Macht wofür?

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Rolf Joachim Siegen

Oberlehrer Ulherr, ausgerechnet Sie schulmeistern

ueber Gruendlichkeit?!
SIE belegen die europaeischen Institutionen pauschal mit dem Ausdruck 'Technokraten', um damit deren Kompetenz zu leugnen.

Ferner wollen Sie Europa nur als Freihandelszone (verbunden mit einigen Freiheiten) sehen, womit die politische Union an sich in Frage gestellt wird. Als koenne man dem Kontinent nur trauen, wenn seine Machtlosigkeit sichergestellt ist.

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Closed via SSO

Art. 38 GG

One Man / woman - one vote! Bedenken Sie die Einheitsfront! Ohne Rücksicht auf Bildungsstand oder Reichtum versammeln sich alle unter der Fahne und marschieren! Und Wissen schützt vor Torheit nicht. Es lebe die Revolution - die von 1848!

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Wolfgang Richter

Vereinigte Staaten von Europa: Nie!

Unser Parteienkartell kann es nicht abwarten, Europas Schulden zu vergemeinschaften und Deutschland in einem Brüsseler Zentralstaat "aufgehen" zu lassen.
Also es abzuschaffen und uns und unsere Ersparnissen einer klaren Mehrheit von Pleitestaaten auszuliefern.
Der Wille der Wähler und ihr legitimes Interesse, ihr Eigentum und ihre Freiheit zu behalten, werden einfach ignoriert.
Wenn "Volksvertreter" meinen, einfach gegen ihre Mandatsgeber regieren zu können, wird es gefährlich. Entweder sie werden schnell gestoppt, oder in 5 Jahren werden rechts- oder linksradikale Rattenfänger große Erfolge einfahren.

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Ulrich Hofmann
Ulrich Hofmann (EpocheA) - 27.09.2012 12:24 Uhr

Europäische Union, Ja! Vereinigte Staaten v. Europa, Nein!

Wie soll es mit E. weitergehen? So: Wir drehen das Rad um einige Umdrehenung zurück!
Auf die Vision von de Gaulle! Europa der Vaterländer! Gute Nachbarn, Ja! Schengen, Ja! Joint Ventures, Ja! Unterstützungsfounds, Ja, auch noch! Gemeinsame "Konten", Nein! Gemeinsame Währungen, nur sehr bedingt, und nur unter Kontrolle! EU - Kommision als Euroregierung, ein klares Nein! Also, man wohnt in der selben Straße, man kennt sich und man macht am Samstag die Kehrwoche. Aber man betrachtet des Nachbarns Konto nicht als gemeinsames Vermögen, und man läßt sich nicht vom Spitzenverdiener aushalten, sondern kümmert sich um seinen eigenen Laden. So funktioniert die Zusammenarbeit und das - Leben, aber nicht so, wie sich manche Berufseuropäer die Sache vorstellen. Brauchen wir ein Zentralkommitee in Brüssel und ein Parlament in Straßburg? Nein, es geht ohne besser! Abstimmungen in wirtschaftlichen oder technischen Punkten, ja, keine Frage! Aber nicht mehr!

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Thomas Ulherr

Europa Wunsch und Europa Wirklichkeit

Viele wünschen sich vieles von "Europa". Es wird zur Chiffre des großen Glücks, der Zukunft, in den Augen mancher gar die einzige Hoffnung. Leider sieht die Wirklichkeit ganz anders aus! Das real existierende Europa ist ein Hort der Technokratenherrschaft, seine Institutionen erfreuen das Herz eines jeden Lobbyisten, seine Förderprogramme setzen gigantische Fehlanreize (erinnert sich noch jemand an die Milchseen und Butterberge?), wo es wichtig wäre (Bankenregulierung, Fair Trade, kompatible Infrastruktur / Bahnverkehr, etc.) ist es meist ein zahnloser Tiger.
Herr Busse möchte "die EU mit dem Recht aus(zu)statten, einen extrem unausgeglichenen nationalen Haushalt für ungültig zu erklären." Und dann, Herr Busse? Stellen sich die Menschen im betroffenen Staat dann brav in die Ecke und tun Buße?

Die Vertiefung ist ein Hirngespinst. Wir brauchen nicht mehr als eine Freihandelszone und Jugend-, Kultur-, Wissenschaftsaustausch! Weg mit den Apparatschiks und ihren Freunden im Casino!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.09.2012 09:35 Uhr
Rolf Joachim Siegen

Frau Strinz, Sie irren in puncto Legitimation

Im Europa des 21. Jahrhundert faellt keine oeffentliche Institution mehr als gottgewollt vom Himmel. Das Gegenteil ist bloss einen Legende, die von gewissen Kreisen gepflegt wird.

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Martha Strinz

Chapeau, Herr Siegen, mit dem Unterschied,

dass Bundesregierung und Stadtverwaltungen irgendwo doch noch ein klein wenig durch Wahlen legitimiert werden, was bei man der Herrschaftsausübung Brüsseler Technokraten nicht gerade behaupten kann.

Ich plädiere dafür, analog zur apostolischen Sukzession künftig von der "demokratischen Sukzession" zu sprechen und alles, was irgendwann einmal in Verbindung mit irgendeiner Wahl durch irgendwelche Leute stand, künftig für uneingeschränkt demokratisch legitimiert zu erklären.

MfG Martha Strinz

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Rolf Joachim Siegen

Th. Ulherr, wenn Sie die Herrschaft von Technokraten in Bruessel unertraeglich finden,

muessten Sie folgerichtig auch gegen andere Ebenen der Herrschaftsausuebung sein: von der Bundesregierung runter bis zu Stadtverwaltungen. Denn da sitzen ueberall Technokraten mit ihren Schwaechen (Stichwort: Nuerburgring). Oder meinen Sie, eine Freihandelszone verwaltet sich von selbst?

Auf Ihren albernen Einwand gegen Sanktionsmoeglichkeiten aus Bruessel sei nicht eingegangen.

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 26.09.2012 13:00 Uhr

Staatenbund ja, Bundesstaat nein.

Europa wird als Staatenbund unregierbar. Wir sehen derzeit, das Deutschland mit seinen 3 Hierachien Bund, Land, Kommune kaum regiert werden kann und viele politische Entscheidungen im Kompetenzdurcheinander wirkungslos werden.
Was soll das mit einer 4. Hierachie werden. Das schafft nur unproduktive Politiker-, Lobbyisten- und Verwaltungsstellen.
Wir sehen jetzt, was uns die missratene Währungsunion kosten wird und das beharrliche halten der politischen Lobbyisten an ihre unrealistischen Träume kosten wird.

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Stefan Baumann

50 Jahre Deutsch-Französische Beziehungen

Im Hof des Ludwigsburger Schlosses beschwor vor 50 Jahren Staatspräsident Charles de Gaulle die Solidarität zwischen beiden Völkern. Seine berühmte Rede an die Jugend gilt als wichtiger Schritt auf dem Weg zum Élysée-Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit, der am 22. Januar 1963 geschlossen wurde. Es war ein wichtiger Schritt zum dauerhaften Frieden und zur Einheit Europas. Wer heute wieder zurück zu den Nationalstaaten möchte, wir feststellen das dies nicht mehr ohne schmerzhafte Einschränkungen möglich ist. Gern wird geschrieben, was alles besser wäre, wenn Deutschland nicht „nach Brüssel zahlen müßte.“ Aber hat jemals einer hinterfragt, was ebenfalls die Folgen ohne EU wären? Die werden gern verschwiegen....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.09.2012 08:39 Uhr
Thomas Ulherr

Nationalstaaten, zwischenstaatliche Zusammenarbeit, Freundschaften und EU

Wo ist in dieser Reihung das Fundament, was trägt und was wird getragen? Gäbe es die Freundschaften zwischen Deutschen und Franzosen nicht, ohne die EU? Könnten die Staaten nicht auch ohne EU Verträge schließen, eine Freihandelszone schaffen, Jugend- Kultur-, Wissenschaftsaustausch vereinbaren? Und bitte, nicht wieder der Einwand: Dann müssten ja unglaublich viele Verträge geschlossen werden. Das ist Quatsch, der bürokratisch-administrative Aufwand wäre geringer als heute! All die redundanten, fehlerinduzierenden Zentralbürokratien könnten wegfallen.
"Die Folgen" - mit oder ohne EU - sind immer Folgen konkreter Politik. Wenn die Staaten Europas eine friedliche Zusammenarbeit wollen, hat das positive Folgen. Wenn sie sich gegenseitig betrügen, sich kopflos in aberwitzige Währungsabenteuer ("€uro-Rettung") stürzen, sich der Finanzoligarchie ausliefern, mit Hassparolen von eignen Problemen ablenken - kurz: Wenn der gegenwärtige Kurs beibehalten wird, hat das negative Folgen!

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Bernhard Haagman

Gotspe

Ein politisch und monetair Miskonstrukt als raison "d'etre fur ein" EuroStaat....was ein Gotspe.
Fehler wird auf Fehler gestapelt.

Herr Busse, les gib leider kein EuroVolk um als Souveraiin Staatsgewalt zu legitimieren.
Europaer sind kein Volk, Europa ist kein Land.
Herr von Rompuy kann soviel basteln wie er will, ein Eurostaat wird ein Burokratur sein.

Wer Europa dienen will, soll sich als Motto wahlen : In die Beschrankung zeigt sich der Meister!

Grusse aus Rotterdam.

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Matthias Rimkus

Kommentar zu vielen Lesermeinungen

1. Wir können uns nicht einsiedeln. 2. Unser Wohlstand von heute hat viel mit der Geldverschwendung - egal wo in Europa -, weil sie die Nachfrage unserer Exportprodukte steigerte. Jetzt ist der "Durchschnittsspanier" wieder auf dem Weg weniger Wohlstand zu haben als der Durchschnittsdeutsche. Nur er darf nicht ins Bodenlose stürzen! 3. Deshalb müssen wir bezahlen, auch wenn es weh tut. Damit aber die Transferzahlungen einigermaßen erträglich bleiben, ist eine stärkere Europäische Gemeinschaft gefordert, dies verantwortlich zu regeln. Ansonsten sind wir bald da, wo Europa vor 100 Jahren stand.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 09:59 Uhr
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wir sind schon angekommen

wir sind leider dort wo Europa vor Hundert Jahren stand: im elitären, landesspezifischen Egoismus von Provinzfürsten, die sich heute Politiker nennen. Die ungefragt über ds Volk hinwegregieren und das geld der Leute verprassen, Wenn es eng wird, geht man zum Nachbarn und bedrängt oder raubt ihn aus. Schwache Nachbarfürsten knicken ein, wählen die Alternative des Zusammengehens um Jeden Preis nur um keine Entscheidungen revidieren zu müssen... usw. Das Europa, das alle Politiker an die Wand LEUCHTEN, das wird es nie geben, weil dieselben Armleuchter, die uns das Leuchten zeigen, keinen Schimmer Ahnung haben.

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Eva  Plecita

Transferzahlungen?

Die Opfer des "Eurounfalls" bedürfen nicht nur Pflege sondern auch einiger "Transfusionen" und Aufbaumittel. Da die Nieren nicht beschädigt sind können wir dauerhafte Transfusionen ausschliessen. Ansonsten gebe ich Ihnen recht.

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Eva  Plecita

Aber werter Herr Müller!

Wenn man Fehler macht sollte man dafür gerade stehen. Die Systemfehler des Euro oder der Währungsunion sind offensichtlich geworden, Sie, die Euroländer müssen sich da schon zusammenraufen und eine Lösung finden. Wir, die noch nicht Euroländer können das erwarten, finden Sie nicht?

Dass sich Länder auseinander entwickelt haben seit 1945, oder keine Möglichkeit hatten sich zu entwickeln sollten Sie auch in Betracht ziehen. In den USA sind auch nicht alle Staaten gleich und werden es nie sein. In Puerto Rico, dass in etwa so schwach wie Griechenland ist, wird der Dollar nicht in Frage gestellt.

Im Übrigen sollten Sie stolz auf Europa sein, Europa ist eine grosse Errungenschaft. Versuchen Sie einfach als Europäer zu denken!

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Horst Müller

Kommentar zu Ihrer unethischen Einstellung und Ihrem unfairen Konzepten

(ad 2) Der angesprochene "Wohlstand" steht mit über 750 Mrd € Target2 Schulden als offene Schulden im Buch. Das Eigentum an Waren in diesem Wert wurde von Ausländern erworben. Bezahlt hat Deutschland. Es ist unfair, unethisch und anti-gemeinschaftlich dergleichen nur 7 Staaten zu billigen. Alle dürfen es so machen. Gleiches Recht für alle: solange werden nämlich nur die Afrika Anrainer reich , nur sie dürfen Deutschland plündern. Das geht nicht. Im Übrigen vergleichen Sie Äpfel mit Birnen: wer gestattet eigentlich in Deutschland höhere Lebenshaltungskosten als in Bulgarien, Rumänien? Erforderlich sind die nicht! Gleiche Verhältnisse für Alle! (ad 3) Ein Transferunion muss nach dem Gleichheitsprinzip funktionieren! Also sind die wenig benachteiligten die Deutschen, die stark bevorteilten etwa die Rumänen. Im ersten Schritt (sagen wir jede Person in der EU zu 50% angeglichen) würde Rumänien pro Jahr ca. 125 Mrd erhalten. Das müssen auch die Griechen und Spanier zahlen.

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Michael Moehler
Michael Moehler (Mikejo) - 25.09.2012 20:17 Uhr

Wider die deutschen Elementarinteressen! Die Legende von der "vorteilhaften" Integration

Die von Seiten der priviligierten Berufseuropaer vorgetragenen Wunschvorstellungen sind falsch. Deutschlands politischer Einfluss jedenfalls ist im freien Fall (siehe EZB!). Wir profitieren vom gemeinsamen Markt, sind aber nicht mehr in der Lage diese Vorteile zu konsumieren (s. Target 2-Salden). Die Zentralisierung der Regierungsfunktion bringt KEINERLEI Wohlfahrtsvorteile, wohl aber eine weitere Marginalisierung des deutschen Einflusses. Der Euro selbst ist eine oekonomische Fehlkonstruktion, wie wir wohl mittlerweile alle erkannt haben (ausgenommen die politische Klasse):Diese Loose-loose-Situation ruiniert im Sueden die ganze Oekonomie (s. Massenarbeitlositgkeit etc.) und in Deutschland die Sparer und Steuerzahler. Eine Anpassung auf dem niedrigeren oekonomischen Effizienzniveau der Suedstaaten (Infaltionieren der Preise und Loehne in D)wird die Wettbewerbsfaehigkeit Deutschlands endgueltig ruinieren. Warum das deutsche Volk diesen Wahnsinn passiv mitmacht, ist mir ein Raetsel.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.09.2012 13:02 Uhr
Viktor Krieger

Warum "Der Euro selbst ist eine oekonomische Fehlkonstruktion"?

Das ist doch die Absicht und so Wollen im Spiel, alles durchdacht und man weiss genau, wer das zu verantworten hat.

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Horst Müller

Weil die Politiker in diesem System noch weniger von Wahlen abhängen.

Sie sind quasi eine Vereinsmitglied. Sie durchlaufen Parteikarrieren: einfacher Parteisoldat, Mitglied einer Arbeitsgruppe, stellv. Leiter und Leiter eine Arbeitsgruppe, Fraktionsvorstand verschiedenen Ranges, Fraktionsgeschäftsführer, parlamentarischer Staatssekretär, Minister. All dies, ohne vom tumben Volk zu Verantwortung gezogen werden zu können: keine Abwahl. Die Vorschriften kommen aus Brüssel, also kein Grund zur Beschwerde. Das ist die perfekte Diktatur. Die Presse hat eine Show nach der anderen, so viele Organe bietet die EU ! Ein gefundenes Fressen.

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Eva  Plecita

Der Fusch am Bau....

des europäischen Hauses is offensichtlich, wie so ein Flughafen in Berlin oder noch besser, wie so eine Oper in Hamburg. Wieviel muss da jetzt zugelegt werden? Ist es wert? Oder sagt man da: Augen zu und durch?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.09.2012 15:40 Uhr
Eva  Plecita

Mein Eindruck ist, dass...

Politiker in Berlin und Hamburg haben nicht genug Kontrollmassnahmen eingebaut in ihren Projekten. Mit dem Euro wurden wieder politische Entscheidungen (Kompromisse) getroffen die zur jetzigen Situation geführt haben die das ganze Europäische Haus erschüttern. Den Soviets bin ich in 68 aus Prag entronnen und wurde Jahre später britischer Staatsbürger, kam als Wirtschaftsprüfer 93 zurück. Jetzt pendle ich nur noch zwischen beiden "Heimaten". Der Kampf für Demokratie und Rechtsstaat ist noch lange nicht abgeschlossen, hier in Prag. Ohne EU wäre es ein Desaster, Klaus hatte es bereits in den Neunzigern versucht einige Oststaaten ohne Legitimation zu vereinen, er wurde zurück gepfiffen. Demokratie ist nicht seine Sache. Wir sehen auch in Ungarn wie schnell es gehen kann. Ein starkes Europa ist wichtig für uns, denn ein starkes Deutschland alleine wird immer schnell als Buhmann aufgebaut (siehe Griechenland).

E.P. (Mitglied von pro EU Parteien in London und Prag)

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Peter zur Linde
Peter zur Linde (Immuka) - 26.09.2012 11:59 Uhr

zu "Augen zu und durch"

"Augen zu und durch" mag für miese Architekten gelten. Pfusch am Bau ist nicht handwerklicher Natur. "Hausbau" klappt auch in Griechenland. Die wahren Pfuscher am Bau sind diejenigen, die aus einem europäischen Kultur- und Gebäudemix einen Plattenbau machen wollen.

ECHTE Europäer ziehen nicht ins Reihenhaus der Kulturen. Und wenn Sie die Vielfalt als so unbehaglich empfinden, warum ziehen sie dann nicht in die ehemalige Sowjetunion?

Ein Europa der Nationalstaaten mit FREIEN Völkern und demokratisch legitimierten Regierungen, geeint in den GEMEINSAMEN Interessen wie Frieden und freien Handel, das ist das einzige Europa der Bürger.

Zentralismus, Gleichmacherei und Demokratieabbau können kein Baustil von Demokraten sein und sind es nicht. Wie Lemminge steuern unsere ahnungslosen Politiker und Ex-Kommunisten Europa in die Katastrophe. Und ein paar Mädchen, beeindruckt vom Größenwahn der Bauherren, klatschen Applaus. Daher besser schnell die Augen, wenn Sie Europa helfen möchten.

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Martha Strinz

Politik heisst Einfluss von Interessensgruppen

Im nationalen Rahmen haben sich die wesentlichen Player mehr oder weniger zum Wohl der Wähler arrangiert - ein Machtzuwachs europäischer Institutionen würde die Machtverhältnisse massiv verändern. Dieser Veränderungsprozess irritiert die Wähler nachhaltig, vor allem weil Brüssel als korrupt, undemokratisch und nicht-rechtsstaatlich wahrgenommen wird. Die potentiellen Verlierer wehren sich mit der Nationalismus-Keule.

Ein Machtzuwachs Brüssels ist derzeit mit einem Machtzuwachs Deutschlands ident - Deutschland würde zum europäischen Zentrum, die umgebenden Länder zur Pufferzone, die historische Machtbalance der Nationalstaaten wäre perdu. Es gibt Leute, die in den Deutschen unbestechliche Sachwalter sehen, viele erinnern sich an den Hitlerschen Expansionsdrang.

Die Finanzkrise kommt in dieser Hinsicht erstaunlich gelegen - vor allem da der Systemfehler des Euro absehbar war.

MfG Martha Strinz

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Silja Isberner

Nicht weiter auf diesem Weg!

Eins steht fest: die politische Klasse in Deutschland wird dem Volk diese Frage nicht stellen. Mehr jedoch von dieser EU in ihrer jetzigen Form, als undemokratisches, aber hochbezahltes Abstellgleis der nationalen Politik ohne echte Legitimation ist für die Zukunft der europäischen Demokratie wenig wünschenswert. Eine Hau-Ruck-integration auf Kosten der nationalen Souveränität wird mittelfristig nicht zu mehr, sondern zu weniger Wohlstand und Frieden in Europa führen. Wie will man einen Kontinent unter eine einzige Regierung pferchen, in dem es noch in den einzelnen Staaten Separatistenbewegungen gibt? Die europäische Einigung diente ursprünglich dem Ziel, den Frieden in Europa zu sichern. Behält sie jedoch den jetzigen Weg bei, und werden die Menschen dann die Auswirkungen der verfehlten Politik wirklich zu spüren bekommen, so könnten am Ende des Weges nicht Frieden und Integration, sondern ein europäischer Bürgerkrieg oder eine politische Revolution stehen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 10:06 Uhr
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was ist schlecht daran?

Grenzen, D-Mark und Zölle sind nicht schlecht per se. Die sog. Freiheits-Postulierer sehen ganz einfach nicht, was eine europäische Gemeinschaft heutiger Prägung für Verwerfungen mit sich brachte: Milliarden im Orkus, KEINE Strukturverbesserungen, Zunahme an Kriminalität und Einwanderung aus aller Herren Länder, Zunahme an Arbeitslosigkeit, Lohndumping, Sozialdegraduerung auf breiter Front, Bankenschwemme und Millionärsschwemme einerseits wie Armutszunahme andererseits. Europa als Musterbeispiel kapitalistischer Politik-Ausführung ist ein Flop ersten Ranges. Wer das heute als positiv bewertet ist entweder dumm oder politisch naiv oder selbst Bevorzugter.

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Viktor Krieger

Würden Sie auch Ihren inzwischen britischen Landsleuten dasselbe sagen?

Oder sollen nur Deutsche für Osteuropa gerade stehen und die Briten ihren Rabatt und die Franzosen ihre Landwirtschaftförderung haben. Irgendwie einseitig alles zuungunsten von D., finden Sie nicht?

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Eva  Plecita

etc. würde heissen....

Osteuropa zu vernachlässigen.

Ich habe manchmal den Eindruck dass hier Putin's Leute am Werk sind. Denn wer die EU schwächt, schwächt das labile Osteuropa. Etwas mehr Geschichtsempfinden hätte ich doch von gebildeten Deutschen erwartet.

E.P. Prag

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Rolf Joachim Siegen

faz.net sollte einen Beratungsdienst fuer die (Europa-) Verzagten und Depressiven

einrichten. Diese verdienen unser Mitgefuehl.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.09.2012 14:07 Uhr
Viktor Krieger

Ja Herr Siegen, lieber ein vermeintlicher Nationalist zu sein,

als ein einfältiger Hans_im_Glück, von allen europäischen Nachbarn belächelt und ausgenutzt.

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Wolfgang Rink

Ich denke da sind Sie falsch informiert

Texas steht nicht für Pueto Rico ein in den USA gibt es meines Wissens keinen Länderfinanzausgleich!

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Rolf Joachim Siegen

V. Krieger , die Freihandelszone

ist jetzt die Lieblingsforderung eines gewissen Kreises. Klingt so harmlos und leicht handhabbar. Dabei habt Ihr Nationalisten keinen Schimmer, was sie bedeutet - sie besteht ja laengst. Die politische Union ist jedoch ein Mehr.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 27.09.2012 12:54 Uhr

@ Bernhard Falter „Wollen sie wirklich zurück in ein Europa der Kleinstaaterei mit Zöllen, dauernde

Währungsumtausch,..“

Welch Unsinn, davon ist auch nirgendwo die Rede. Der Euro ist gescheitert, weil der Unterbau zu einer gemeinsamen Währung nicht vorhanden war und ist, zudem ist die Aufblähung der Gemeinschaft zu schnell und unkontrolliert durchgeführt worden. Mit Kleinstaaterei hat das überhaupt nichts zu tun, denn vor dieser „Währung“ und Erweiterung auf 27 Staaten funktionierte die EWG/EG sehr gut. Was den „dauernden Währungstausch“ betrifft, welches Problem haben Sie? Können Sie keinen Geldautomaten bedienen? Zur Bank, wie 1950, brauchen Sie nicht zu gehen.

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Viktor Krieger

Für manche Foristen ist schon der gesunde Menschenverstand eine

Herausforderung. Was ist falsch an einer Europäischen Freihandelszone? Und der ständige Verweis auf Krieg - den hat nämlich bei weitem nicht EG oder EU verhindert oder wird verhindern, sondern die NATO. Diese Organisation muss entschieden bekräftigt werden.

Und mit Hans_im_Glück_Einstellung kommt man in der heutigen Welt nicht besonders weiter.

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Michael Moehler
Michael Moehler (Mikejo) - 25.09.2012 14:53 Uhr

Politische Klasse opfert die Demokratie auf dem Altar ihrer Interessen (Privilegien)

Die (weitgehende!) inhaltliche Unbestimmtheit des konstitutionellen Rahmens ist unabdingbare Voraussetzung der Demokratie. Demokratie ist ein formales Prinzip, das offen sein muss, fuer die jeweiligen politischen Praeferenzen des souveraenen Staatsvolkes. Gibt man diesem aber unabaenderbare politische Ziele vor, dies ist das Markenzeichen aller totalitaeren Staatsgebilde, so wird im Gegenzug die demokratische Selbstbestimmung vernichtet. Die Europaideologen wollen sich aber einem inhaltsoffenen politischen Diskurs nicht stellen, weil sie wissen, das die Voelker die ideologische Europapolitik ablehnen koennten. Das resultierende Demokratiedefizit ignorieren sie oder reden es schoen. Eine "politische Union" wuerde der politischen Klasse helfen, sich immer weiter autonom zu machen und die eigenen Privilegien auszubauen. Dies erklaert ihre Schmerzlosigkeit bei Fragen der Demokratie, aber auch ihre Korrumpiertheit.

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Eva  Plecita

Welches Europa wollen wir? WIR? Und der letzte Satz ended mit.....

.....eine einseitige Debatte ist nie fruchtbar.

Der Moderator, der ja alles lesen muss, wird festgestellt haben, dass das "Wir" sich fast ausschliesslich auf Deutsche bezieht die wiederum in äusserst grosser Mehrzahl eine einseitige Debatte führen.

"Wir" die wir auf der anderen Seite der Debatte uns befinden erreichen wahrscheinlich nicht einmal "die nötigen 5 Prozent" um gehört werden zu können. Obwohl nach Adam Riese, so sagt man doch, oder(?) also rechnerisch sind 80 Millionen etwa 16 Prozent der EU Bürger insgesamt. Also, wir, die Anderen 84 Prozent sind kaum höhrbar. Herr Busse, es tut mir leid, Ihr "wir" müssen Sie neu definieren. Über Europa sollten Sie mit Europäern reden, aber allen, bitte schön. Man kommt sich hier ja fast vor wie in einem Gesangverein, das war doch sicherlich nicht was Sie im Sinn hatten, habe ich recht?

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Michael Moehler
Michael Moehler (Mikejo) - 25.09.2012 14:29 Uhr

Knallharte Interessen der anderen, deutsche Romatik und die Todessehnsucht der deutschen Nation

Wie naiv! Wie unintellektuell!
Der Befund, dass dies alles eine hohe Eigendynamik habe, ist sicher richtig. Die uebliche Verbraehmung mit "Frieden", einem "gemeinsamen Dach" und der herrlichen Zukunft ist unpolitisch und naiv. Nicht die Voelker wachsen zusammen, sondern eine politisch-administrative Klasse. Die anderen Voelker wollen mit uns gar nicht zusammenwachsen. Die Deutschen sind die einzigen, die von dieser raetselhaften Todessehnsucht befallen sind. Ich lebe in London. Alle, aber auch wirklich alle Englaender die ich kenne, wollen Englaender bleiben und ihre Demokratie bewahren. Das geht nur mit der Nation. Nur so werden sie nicht fremdbestimmt. Die Franzosen bleiben ihrer 300 Jahre alten Linie treu, Deutschland klein zu halten. Deshalb haben sie den voellig fehlkonstruierten Euro geschaffen. Fragen Sie einfach: Cui bono? Die Integration schadet den Deutschen, sie nuetzt Frankreich und allen Transferempfaengern.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.09.2012 22:18 Uhr
Martha Strinz

Ich fürchte eine Einigung Europas nach Vorbild der Deutschen Einigung:

Statt blühender Landschaften bereichert sich eine Koalition von Politik und Wirtschaft zu Lasten der Bevölkerung - die nationalen Seilschaften werden abgelöst. Eine griechische, italienische und spanische Treuhand würde die staatlichen Filetstückchen ins private Eigentum jener (kapitalkräftigen deutschen) Freunde legen, welche sich bei den politischen Fädenziehern revanchieren.

Wie bei Abwicklung der DDR wachsen damit die deutschen Unternehmen (doch nicht etwa die spanischen oder italienischen!) und der Einfluss gesponsorter deutscher Politiker in Brüssel.

Deutscher Machtzuwachs heisst Oberschicht nicht Michel, es profitiert eine selbsterklärte Elite, weder Bevölkerung noch Volk. Was daran ein Schöndenken der Politiker sein soll, leuchtet mir nicht ein, schwärzer geht's doch nicht.

MfG Martha Strinz

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Viktor Krieger

Sie denken zu gut über die deutschen Politiker, geehrte Frau Strinz

Ich kann jede Wette eingehen: am Ende wird sich weder ein deutscher Machtzuwachs einstellen (was ist das? ha-ha!) noch treue Diener herauserkoren noch Auflagen eingehalten.

Wie immer Hans_im_Glück_Situation

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Michael Moehler
Michael Moehler (Mikejo) - 25.09.2012 20:14 Uhr

Differenzierte Sicht

Natuerlich muss man genauer differenzieren, wer welche Folgen zu tragen hat. Deutschlands politischer Einfluss jedenfalls ist im freien Fall (siehe EZB!). Wir profitieren vom freien Markt, sind aber nicht mehr in der Lage diese Vorteile zu konsumieren (s. Target 2-Salden). Die Zentralisierung der Regierungsfunktion bringt KEINERLEI Wohlfahrtsvorteile, wohl aber eine weitere Marginalisierung des deutschen Einflusses. Der Euro selbst ist eine oekonomische Fehlkonstruktion, wie wir wohl mittlerweile alle erkannt haben (ausgenommen die politische Klasse):Diese Loose-loose-Situation ruiniert im Sueden die ganze Oekonomie (s. Massenarbeitlositgkeit etc.) und in Deutschland die Sparer und Steuerzahler. Eine Anpassung auf dem niedrigeren oekonomischen Effizienzniveau der Suedstaaten (Infaltionieren der Preise und Loehne in D)wird die Wettbewerbsfaehigkeit Deutschlands endgueltig ruinieren. Warum das deutsche Volk diesen Wahnsinn passiv mitmacht, ist mir ein Raetsel.

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Martha Strinz

Nein.

Deutschland wird die Zahlungen mit Auflagen zur nationalen Kontrolle verbinden und die Kosten inflationieren. Unter dem Strich bedeutet das einen deutschen Machtzuwachs. In Kauf genommen wird das schwindende Vermögen des deutschen Mittelstandes sowie der Ausverkauf des Vermögens der subventionierten Länder nach dem Modell der Treuhand - ein perfektes Mittel, um treue Diener an strategischen Positionen zu installieren.

Hoffen wir, dass die Interessensgruppe, die derzeit so agiert, eine demokratisch rechtsstaatliche ist. Denn sie könnte sich nach Übernahme europäischer Positionen auch gegen Interessen der deutschen Wähler richten.

MfG Martha Strinz

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Oliver Safarowsky

Wird nur in D diskutiert???

Warum habe ich das Gefühl, dass die Europäische Integration nur in D ein vorangetriebenes Thema ist??? Die letzte Rede von Hollande auf Merkels Vorstoß war doch eine klare Abfuhr, auch Rajoy hat lässt sich nicht in die Souveränität spucken.
Bevor hier in D weiter diskutiert und gestritten wird möchte ich erst mal klare Bekenntnisse zur Aufgabe von Souveränität von den Nachbarn hören (z.B. gemeinsame Außenpolitik, Sicherheitsratssitz, Struktur eines Europäischen Parlaments, A-Waffen-Kontrolle, Armee, etc.).

Darüber hinaus haben meiner Meinung nach alle eurpäischen Bürger die berechtigte Kritik an einer grottenschlecht Info-Politik mit zu wenig Transparenz. Wie kann ich mich für eine Idee einsetzen, deren Konzept ich nicht sehe und vermutlich noch nicht mal existiert!!???
Wo ist die konkrete Einbindung des Wählers?

Ein vernünftiger Schritt wäre heute einer zurück um über die Zeit vielleicht wieder zwei nach vorne zu machen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.09.2012 19:47 Uhr
Eva  Plecita

Die Diskussion der Wankelmutigen...

ist sicherlich die Gleiche und die Rattenfänger Euroskeptiker lachen sich ins Fäustchen.

Auf der Autobahn Europa kann man keine Schritte machen, weder forwärts noch zurück. Die Fehlkonstruktionen gilt es zu reparieren. Dann ist da noch die Führungsrolle des grössten Mitglieds zu sichern.

Ich habe heute bereits Kennedy hier zitiert, das sollte auch als Antwort dienen.

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Jahrgang 1969, politischer Korrespondent für die Nato und die EU mit Sitz in Brüssel.

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