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EU-Parlament Kanzlerin: Wir dürfen uns nicht zurücklehnen

 ·  Bundeskanzlerin Merkel rief in ihrer Grundsatzrede vor dem Europaparlament zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion auf. Währenddessen verzögern sich die Auszahlungen weiterer Hilfen für Athen wohl weiter.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (62)
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Hans Jürgen Reisch

Wir dürfen uns nicht zurücklehnen!!!

NEIN...........dass darf der Deutsche Bürger nicht.........ab in die Fabriken, malochen bis zum Umfallen, und nach der Maloche wegen Altersarmut ab in den KOSVO zur Endpflege!!!
Wenn diese Frau wüsste wie der inteligente Teil der deutschen Bevölkerung über sie und und Ihre Politkasper denkt!!!

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 10.11.2012 12:41 Uhr

Fragen an EU-Parlamentspräsident Schulz zu seiner pro-EU-Rede

Erstens. Warum hat die EU 1999 den „Europäischen Haftbefehl“ eingeführt? Um zweierlei Recht zu schaffen. Warum hat ein Deutscher in Deutschland mindere Rechte, wenn er aufgrund eines ausserdeutschen Haftbefehls per deutscher Staatsgewalt in einen ausserdeutschen Knast verbracht wird? Es gibt für diese EU-Willkür keine Begründung. Warum hat die Regierung Schröder den Art 16 GG teilweise aufgehoben, der nach den schrecklichen Erfahrungen der NS-Zeit jeden Deutschen vor Ausweisung schützen sollte? Nein, der „Europäische Haftbefehl“ ist ein direkter Eingriff in den Grundrechtsschutz des deutschen Bürgers. Inakzeptabel. Zweitens. Warum hat sich die EU-Kommission eine eigene Truppe zugelegt, die „Eurogendfor“? Welcher parlamentarisch gewählte Minister setzt sie ein? Es gibt ihn nicht. Drittens. In einem echten EU-Parlament hätten die Deutschen 164 von 1000 Abgeordneten. Das akzeptiert keiner, Also gibt es kein solches Parlament.

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Wolfgang Richter

Sehr richtig

Frau Merkel darf sich nicht gemütlich zurücklehnen und sich in Brüssel gutes Wetter durch immer weitere deutsche Zugeständnisse erkaufen. Sondern sie muß die für uns unverzichtbaren Punkte klarmachen und wirksam durchsetzen.
Was auch glaubwürdige Sanktions- und Austrittsdrohungen einschließt.
So, wie in der letzten Zeit Hollande, Rajoy und Monti mit Deutschland umgesprungen sind, darf es nie wieder geschehen.
Der Haupt-Nettozahler hat es nicht nötig, sich von solchen Figuren ununterbrochen beschimpfen und drangsalieren zu lassen.
Entweder Frau Merkel liefert, oder sie hat 2013 ein Problem.

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Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 08.11.2012 19:05 Uhr

So langsam werden die Griechen,

Spanier u.a. immer sympathischer. Die gehen auf die Straße.
Und ... Deutschland "postet".

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Lisa Gernot

"Haushaltsrechte übertragen"

Gerade erst auf dem letzten europ. (Träumer)Gipfel hat der unfähige Schäuble von "sei-nen" europäischen "Freunden" für seinen Vorstoß, der Währungskommissar sollte Durchgriffsrechte auf nationale Haushalte erhalten, gehörig eins auf die Nase bekommen.
Die Südländer haben doch hinreichend offengelegt das niemand in Ihre Haushalte „reinregieren“ soll, nur unsere Regierung will sich selbst entmachten. Kaum ist das eine Woche vom Tisch, kommt die Merkel wieder mit einer ähnlich glorreichen Idee, Deutsch-lands Haushaltshoheit lieber gleich an das noch inkompetentere Kasperletheater zu über-geben. Wann klärt die Frau eigentlich mal einer auf, das sie überhaupt nicht das Mandat besitzt, Deutschlands Haushaltshoheit abzugeben. Die lebt amtstechnisch offensichtlich noch immer in Ossiland! Rechtsstaat was ist das?

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 08.11.2012 13:30 Uhr

Endlich offenbart Merkel ihre DDR-Schulung

„ … sagte die Kanzlerin, dass in Europa nicht Schuldenstände, Lohnstückkosten und Wachstumsraten entscheidend seien ... "Das eigentlich Wichtige ist vielmehr die Erkenntnis, dass unsere gemeinsame Währung weit mehr ist als eine Währung. Sie ist das Symbol für die gelungene friedliche und demokratische Einigung Europas." Jede dieser Aussagen entspricht Merkels politischer Überzeugung, und jede ist falsch. Erstens entscheiden bei uns Schuldenstände, Lohnstückkosten und Wachstumsraten. Denn eine Währung ist nur dann stabil, wenn sie der ihr zugeordneten Realwirtschaft mit feststellbarem Erfolg dient. Schafft sie das nicht, hilft auch ihre Erhebung zum Symbol nicht. Nein, Währung muss sich täglich neu behaupten, und für die europäische Einigung gilt dasselbe. Frau Merkel aber will die „erreichte europäische Einigung“ festschreiben, indem sie dem Euro Ewigkeitscharakter zuspricht. Das ist marxistische Dialektik, aber nicht das Leben. Das kann nur in der Verarmung Deutschlands enden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.11.2012 22:00 Uhr
Wolfgang Richter

Sie hat recht

Die eigentliche Aufgabe des Euro ist es, eine politische Union Europas zu erzwingen.
Und in diesem bürokratisch-autoritären Brüsseler Monster der "Vereinigten Staaten von Europa" den bösen Staat Deutschland endlich endgültig verschwinden zu lassen - für immer.

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Closed via SSO

Wie auch immer

wenn sie das wirklich glaubt, was sie sagt, dann spielt das den Interessen der "Realwirtschaft" in die Hände. Es kommt denen, die "gerettet" werden nur darauf an, dass das geschieht. Die Motive des Retters sind dabei doch egal. Ist das die Umschreibung für die Bezeichnung "nützlicher Idiot"?

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Joachim Schroeder

Zurücklehnungen!

Frau Bundeskanzlerin!
Dann lassen Sie Ihren Worten auch endlich Taten folgen und beenden
Sie die menschlichen Tragödien in Griechenland mit der Einleitung der
entsprechenden Schritte aus Ihren einschlägigen Erfahrungen mit der
Auflösung der DDR unter Ihrem früheren Chef Kanzler Kohl!!

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Eberhard Knapp
Eberhard Knapp (eknapp) - 08.11.2012 12:27 Uhr

Deutschland gegen den Rest der Welt?

Liebe Blogger,
Euch fällt wohl nichts anderes mehr ein als "Merkel-Bashing"! Es ist doch offensichtlich, dass D innerhalb und außerhalb der EU, bei den USA, Japan und allen anderen Akteuren der Weltwirtschaft mit seiner "relativen Sparpolitik" (an sich ein Witz: bei nie dagewesenen Steuereinnahmen immer noch neue Schulden!) isoliert dasteht! Auch im Bundestag steht die Opposition für noch mehr Vergemeinschaftung der Schulden Anderer!
M. versucht gegen den Rest der Welt die Schuldenpolitiuk einzudämmen, ohne den Anschein "des Genesens der Welt am deutschen Wesen" zu erweckien. D. wird doch schon genug beschimpft, weil es seine Taschen nicht zur Plünderung freigibt!
Hinhaltender Widerstand oder Crash (Deutschland gegen alle!)? Was ist Euch denn lieber?
Die Flucht nach vorn (Vergemeinschaftung nur bei wirkungsvollen Kontroll- und Sanktionsmechanismen!) scheint mir die sinnvollste Lösung - und dabei braucht M. auch im Parlament Unterstützung!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2012 20:51 Uhr
Closed via SSO

Das ist der Zielkonflikt

Die Sie hier ansprechen, dürften auch Lebensversicherungen auf der hohen Kante haben, die in den nächsten 5-10 Jahren zuteilungsreif sind. Ich gehe mal davon aus, dass dieser FAZ-Beitrag von Mit-Kommentatoren auch gelesen wurde. Ein Exit Deutschlands nach den Vorstellungen von G. Soros, zuletzt auf dem Berggruen-Forum mit den EU-Vorturnern vorgetragen, wird die Spekulanten (Derivate) belohnen, die genau auf dieses Ereignis gewettet haben. Wenn Versicherungen nur konservative Papiere, also Anleihen erwerben dürfen, müsste doch allen klar sein, was das heisst. Es wird ohne eine Inflation bis zu 5% nicht gehen! Auch die USA wird ihr Problem auch nur via Druckpresse lösen können. Die Vermögenspreisinflation läuft schon seit 2-3 auf Hochtouren (Immos, Gold....). Und ohne eine Fiskalunion und sofortigen "Finanzrahmen" kommt nie Stabiltität in das Euro-System. Und da setzt die BReg. den Hebel an. Es ist noch komplizierter, aber das ist wohl das Problem in der Aussendarstellung.

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Joachim Schroeder

Treuhandverwaltung!

12.500 Milliarden Euros ''EU'' Gesamtschulden, Stand August 2012,
Target II, ELA, und Goldman-Sachs unkontrolliert mit dem Ankauf
von faulen Staatsanleihen auf Kosten der Deutschen Steuerzahler
beschäftigt, kontrolliert von einer ''Animal Farm'' in Brüssel und
einer Kanzlerin die wirtschaftliche Zusammenhänge nicht er-
kennt und ihre politischen Vorstellungen über jede ökonomische
Vernunft setzt. Diese Firma, lieber Herrn Knapp, ist pleite und
bestenfalls, wenn sich noch jemand als Finanzier finden sollte
zum Sanierungsfall durch eine Treuhand geworden!

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 08.11.2012 11:51 Uhr

was ich nicht glauben kann

was ich nicht glauben kann... wenn man jetzt willkürlich 10000 Menschen in den Städten zwingen würde ihre politische Meinung kundzutun, würde man dann wirklich über 3000 Menschen finden die für CDU/CSU/Merkel stimmen ?? Das kann ich NICHT GLAUBEN !!!

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Jörg Feller

... sondern vorbeugen, um noch schneller in den Abgrund zu plumsen! AUFLEHNEN, das wäre angesagt!

...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2012 11:56 Uhr
bernd stegmann

Herr Feller, können Sie, sich auflehnen. Per Wahlstimme sogar ganz einfach.

Ein Kreuz bei CDUCSUFDPSPDGrüne, Linke, Piraten und FreieWähler ist dabei kein Auflehnen sondern Zustimmung zu einem zentralistischem EUDSSR Orwellscher Prägung mit der großen Frau Merkel an der Spitze. Den Nationalstaat Deutschland (somit Ihre und meine bürgerliche Existenz) wird es dann nicht mehr geben.
Angekündigt hat Frau Merkel dies bereits bei der 60 Jahrfeier der CDU: Deutschland hat keinen Rechtsanspruch auf soziale Marktwirtschaft und Demokratie.

Die Abschaffung ist Ihr Ziel. Vorbild von Frau Merkel ist übrigens Katharina die Große.
Sollte jedem zu Denken geben, was da für eine Frau an die Spitze gewählt! wurde.
Die hat sich nicht dorthin geputscht. Es geschieht aktuell alles mit der demokratischen Legitimation der Wähler. Da fällt mir doch gleich der Spruch von Erdogan ein: Die Demokratie ist der Zug auf den wir aufspringen.....

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Gottfried Scherer

Eurochefin Merkel?

... das heißt ja wohl nichts anderes, als dass das Europäische Parlament eine Zustimmungsmaschine deutscher pseudoparlamentarischer Tradition werden soll. Dazu passt ihr Hinweis darauf, dass eine Europäische Zentrale wohl nicht nur griechischen Arbeitern das Streikrecht nehmen soll, aber auch die Haltung zur britischen Politik gemahnt unangenehm an den Spruch von vor nicht allzu langer Zeit: Dann geh doch nach drüben! Wieso soll eigentlich eine Steuerharmonisierung die bestehenden Unterschiede ausgleichen können, wo doch schon die Einheitswährung eher zu einem Sprengsatz entwickelt hat. Woher hat die Dame eigentlich all dies zentralistische Gequase, wenn sie nicjht Eurochefin werden will? Aber immerhin darf man ja wohl bei einer ehemaligen Pionierin sagen, was gegenüber einer Dame unstatthaft wäre: Sie hat die Katze aus dem Sack gelassen - nur Herr Schulz, der sich gerne auf Fotos mit den Machern wiederfindet, hat's wohl noch nicht gemerkt - oder doch, und bietet die Hand dazu.

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Carsten Zimmermann

@Henry Dietz

Von welchen falschen Behauptungen sprechen Sie? Die meisten sprechen in der Regel von einem nicht demokratisch kontrolliertem Brüssel,welchem Sie noch mehr Macht geben möchten. Die meisten sprechen von den Problemen der Länder,die sie innerhalb des Euro`s weder gelöst bekommen und es zusätzlich die wenigen Geberländer mit in den Strudel zieht. Die meisten präsentieren nachprüfbare Zahlen. Was ist denn der Vorteil des Euro`s für den Bürger? Warum soll Europa scheitern,wenn der Euro scheitert? Es sind doch gerade mal 60 % im Euro vertreten. Warum blenden Sie die offensichtlichen Fakten aus? Wenn ein "Schwergewicht" wie wir,es nicht geschafft hat Griechenland aus dem Schlammassel rauszuziehen,denken Sie es klappt mit Spanien,Italien oder Frankreich? Wahrscheinlich fliegt uns der Euro um die Ohren,bevor wir die Auswirkungen zu spüren bekommen. Aber wir werden sie spüren und dann bin ich zu 100% sicher,dass auch Sie schlagartig ihre Meinung ändern werden!

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walter Schmitt

Merkel nach Brüssel!

Sollte es vielleicht so sein das Frau Bundeskanzlerin ihren Weg nach Brüssel als Königin von Europa vorbereitet! Zumindest als Premier oder Eurokanzlerin wenn sie in Deutschland mit Fliegende Fahne abgewählt wird? Ein EU der Nationen und Völker war mal die Devise! Bald eine EU ohne Nationen und eine Herde von 250 Mio. dummen Schafen. Ist den das überhaupt möglich? Ich jedenfalls habe es icht für möglich gehalten, aber Merkel und Schauble arbeiten schwer dran!

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Kurt Tergast
Kurt Tergast (Kurgast) - 08.11.2012 09:44 Uhr

Was bei Merkel aussieht, als wenn sie sich zurücklehnt...

...ist in Wirklichkeit ihr schon sprichwörtliches Einknicken auf Kniehöhe... ;-)

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Henry Dietz

Es ist traurig was hier für ein Mist geschrieben wird...

Es ist schade zu sehen das selbst bei der FAZ, hinter der man eigentlich immer einen "klugen Kopf" vermutet, das Niveau der Leserkommentare nicht einmal der Bild-Zeitung würdig ist.
Was hier an falschen, unwahren und einfach dämlichen Behauptungen aufgestellt wird ist schon ungeheurlich. Bei jedem Artikel über die Euro-Krise liest man hier das selbe, man könnte glatt vermuten eine Anti-Euro Lobby sponsert hier gezielt professionelle Foren-Krawallmacher.
Ich sehe die Euro-Zone auf einem guten Weg, vieles was beschlossen wurde und angedacht wird ist richtig und die viele Indikatoren entwickeln sich positiv. Das nicht alles von heute auf morgen wieder gut wird und seine Zeit braucht ist ja wohl klar.
Auch die hier behandelte Verlagerung von Haushaltsrechten nach Brüssel ist absolut richtig, dem EU Parlament wird doch hier nicht wie behauptet ermöglicht geld abzuzapfen, es geht doch nur darum zu hohe Haushaltsdefizite einzelner Länder zu verbieten, was bitte ist daran falsch?

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.11.2012 01:42 Uhr
Andreas Wasert
Andreas Wasert (Wasert) - 10.11.2012 01:42 Uhr

Anti-EU hat keine Lobby

"eine Anti-Euro Lobby sponsert hier gezielt professionelle Foren-Krawallmacher"

Der Euro ist doch geradeheraus DER Reibach der internationalen Finanzelite. Theoretisch wären diejenigen, welche so vermögend sind, politische Gegenbewegungen zum Euro finanzieren zu können, doch gerade diejenigen, die momentan aus den Umverteilungsmechanismen profitieren. Indem sie z.B. die ramschbillig gewordenen Infrastrukturen der Krisenländer kaufen.

So ist einerseits die wirtschaftlich abhängige Presse ohne nennbare Kritik, während die auf sich allein gestellten einfachen Leute ohne jede Interessenvertretung auf die Barrikaden gehen. Und ihre Empörung schlägt sich dann auch dementsprechend ungeschönt nieder.

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Wolfgang Richter

An Herrn Dietz:

Was Stil und Wortwahl angeht, haben Sie leider ziemlich recht.
In der Sache aber leider nicht:
Wo können sie die EU ehrlich auf einem "guten Weg" sehen?
Wer vor 10 Jahren heutige Zeitungen hätte lesen können, würde denken, in "1984" oder einer Nervenheilanstalt zu sein.
Schauen Sie einmal ehrlich und vorbehaltlos an, was gerade abläuft. Die Titanic ist dagegen solide.

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Gottfried Scherer

Union monétaire latine

Das kam in Schieders Europäischer Geschichte nicht vor - vielen Dank für den Hinweis, scheint interessant zu sein.

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Gottfried Scherer

Union monétaire latine

Das kam in Schieders Europäischer Geschichte nicht vor - vielen Dank für den Hinweis, scheint interessant zu sein.

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Jörg Feller

äh, Herr Dietz, das mit den zu hohen Defiziten - das war schon mal verboten. Und wenn Sie ...

... die Eurozone auf einem guten Weg sehen, dann finden Sie es offenbar prima, dass mit Ihren Steuern
. zypriotische Geldwaschanlagen gerettet werden (Zypern hat übrigens mit die niedrigsten Steuersätze der EU),
. die griechischen Steuern bezahlt werden, die die selbst zu dumm, zu unfähig und vor Allem nicht Willens sind selbst zu erheben und, und und.

So gesehen, Respekt, so viel Nächstenlieb muss man sich halt leisten können.

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Markus Teuber

"Ich sehe die Euro-Zone auf einem guten Weg"

Nicht nur Sie- Herr Dietz- auch der Herr Schäuble und die Frau Merkel tun dies.
.
Wahrscheinlich werden beide nach der nächsten Wahl als "Kommissare" (welch wudnerbar sozialistischer Begriff) in Brüssel wiederauferstehen !

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Joachim Schroeder

Sanierungsfälle!

Sehr geehrter Herr Dietz,
wenn Sie jemals eine eigene Firma geführt hätten, dann wüßten Sie,
daß eine ''EU'' auf dieser Basis des Eurosystems niemals finanzier-
bar war und es niemals sein wird und dieser Sanierungsfall nur
noch eine Sache für eine Abwicklung, wie die ehemalige DDR, für
eine Treuhand unter der Aufsicht des Konkursgerichtes ist!
Zur Vertiefung können Sie sich mit dem Schicksal der ehemaligen
lat. Münzunion befassen, um den Ablauf des bisherigen Geschehens
mit diesem ''Eurosystem'' besser zu verstehen!

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 08.11.2012 08:53 Uhr

Ist das noch unsere Bundeskanzlerin?

Ich muss leider Asche auf mein Haupt streuen, weil ich an dieser Situation eine Mitschuld habe. Ich habe diese Frau 2009 gewählt. (und war sogar happy)

Vor einem halben Jahr erwähnte sie was von einem "Terminplan". Allmählich wird jedem klar, was da für ein Projekt hintersteht. Statt das jetzt einmal ihren Bürgern öffentlich zu erklären, werkelt sie weiter hinter verschlossenen Türen, lügt ihr Volk an und kommt uns mit solchen diffusen, unspezifizierten Äusserungen: "Wir dürfen uns nicht zurücklehnen"

Haushaltsrechte abgeben an die EU? Da kann ja D schon einmal musterhaft beginnen. Endlich hätten dann die Diebe, Plünderer und Bagaluten der EU freien Zugriff auf Gelder von D!

Ein wunderbares Europa.

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Albert Sommer

Na das Bild passt doch gut

Merkel auf Augenhöhe mit dem gleichermaßen unfähigen wie cholerischen Buchhändler.

So viel Populismus und Demagogie hat kein Parlament mehr seit 1989 erlebt. Die Rein-karnation des Sozialismus.

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Charles Villette

Frechheit

Seit nun 3 Jahren hat das Zögern und innenpolitische Taktieren von Frau Merkel die Euro Krise wesentlich verschärft, und nun fordert sie, dass sich das EU Parlament nicht "zurücklehnen" soll? Nur damit ihre gescheiterte Austeritätspolitik institutionalisiert und damit die Dominanz der Geberländer innerhalb der EU verewigt wird? Nein Danke! Das EU Parlament sollte lieber die Taktiererei von Frau Merkel eine Ende bringen und somit seinen Beitrag zu derer zügigen Abwahl leisten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2012 20:22 Uhr
Closed via SSO

Logisch

ex post gesehen: Gelegenheit macht Diebe!

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Volker Mueller
Volker Mueller (MrVo) - 07.11.2012 23:27 Uhr

...einen „Haushalt auf der Höhe unseres Ehrgeizes“

benötige man, meint der franz. Abgeordnete, und alle stimmen zu.
Und wie setzt man diesen Ehrgeiz um?
Indem Frau Merkel liefert?
Ihre unbeachtete Forderung nach den Haushaltsrechten wird sie wohl noch bis zur Wahl aufrecht erhalten, wenn bis dahin die Eurozone nicht schon in Flammen aufgegangen ist:
200 protestierende Intellektuelle in Portugal, 300 Professoren in Deutschland als Spitze des Protests, Volksaufstand in Griechenland und Spanien, Unabhängigkeitsforderungen in Spanien, Schottland, Belgien und Italien .... reicht das nicht so langsam?
Wer hat denn in dem Chaos noch den Wunsch, seine Haushaltsrechte
an Unbekannt abzugeben?
Oder setzen "die Eliten" auf den Phönix, der aus der Asche
kommt?
Ich fürchte, der "Ehrgeiz" wird erst enden, wenn in D Regierung und Parlament die Stühle geräumt haben und auch die (Nicht)Opposition mit 10% vorliebnehmen muss ...

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Jörg Feller

Unfassbar, immer weiter 'rein in den Sumpf. Und die Alternative ist der Reden-König, unfassbar!

...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2012 23:56 Uhr
Petra Trippel

Ich schrieb es Ihnen schon in einem anderen Beitrag,

die Wahlalternative 2013 ist eins mit den Freien Wählern und die arbeiten mit der CDU zusammen !!!! Bitte googln !!!

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bernd stegmann

Herr Feller, es ist genau dieser Irrglauben, nur eine der etablierten Parteien wählen zu können

(sonst ist meine Stimme verloren z.B.), der uns diesen Politadel mit seinem arroganten Verfügungsanspruch über Volk und Land beschert hat. Durchbrechen Sie ihn und setzen Ihr Wahlkreuz schlicht nicht bei CDUCSUFDPSPDGrüne, Linke, Piraten oder FreieWähler!

Mit dem Kreuz bei einer dieser Parteien ist Ihre Stimme nicht nur verloren, sondern wendet sich gegen Sie!

In einer Demokratie hat der Wähler die Aufgabe, die Richtung der Politik zu bestimmen.
Um in der Mitte zu bleiben, ist es daher äußerst hilfreich links und rechts zu benutzen, ansonsten ist die Mitte unerreichbar.

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bernd stegmann

Sehr geehrter Herr Sommer, die Wahlalternative 2013 unterstützt die FreienWähler. Diese

wiederrum wollen mit Stephan Werhan an der Spitze in den Wajhlkampf ziehen. Dieses langjährige CDU-Mitglied läßt sich noch vom Juni 2012 folgendermassen zitieren:
"Keine der im Bundestag vertretenen bürgerlichen Parteien sei derzeit auf dem richtigen Weg, die Europäische Union zu erhalten und weiterzuentwickeln. In einem Thesenpapier spricht sich der Wirtschaftsfachmann für eine europäische Bundesregierung und einen direkt vom Volk gewählten europäischen Präsidenten aus."

FreieWähler haben nicht anders als die Piraten, den Zweck unzufriedene Wähler wirkungslos ins Leere laufen zu lassen. Sie kennen den Schuß in den Ofen?

Eine Wahlstimme für CDUCSUFDPSPDGrüne, Linke, Piraten oder FreieWähler (ausgenommen FreieWählerFrankfurt) münden in den Zentralstaat Europa Orwellscher Prägung und in die Auflösung Deutschlands als Nationalstaat. Wenn Sie das wollen?

Und, noch eines, die FreienWähler in Bayern haben sich durch ihren H.Aiwanger bereits auf eine Koalition mit RotGrün festgelegt!

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07.11.2012, 19:27 Uhr

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