Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, hat seinen Anspruch auf einen Platz am Tisch der europäischen Staats- und Regierungschefs bekräftigt. Wenn es künftig um den Fiskalpakt gehe, werde er einfach sitzen bleiben, sagte Schulz in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Brüssel.
Der SPD-Politiker, der seit 1994 Europa-Abgeordneter ist und im Januar in sein Amt gewählt worden war, gestand ein, dass das Europäische Parlament ein „schwerwiegendes Legitimationsdefizit“ habe, weil dessen öffentliche Wahrnehmung in keinem Verhältnis zu seiner Macht stehe.
Schulz beklagte die Schaffung „parlamentsfreier Zonen“ durch die jüngste Krise und gab zu bedenken, dass die europäische Einigung reversibel sei. „Europa kann auch scheitern“, sagte er und fügte hinzu: „Heute sind wir in einer Situation, wo das ein realistisches Szenario ist.“
Er warnte davor, den Euro scheitern zu lassen. Der Austritt eines Landes aus der Währungsunion könnte eine Kettenreaktion in Gang setzen, „die wir alle nicht überstehen würden“.
Der Schulz ist ein Traumtänzer
Siegfried Park (Sigip)
- 14.04.2012, 18:24 Uhr
Sehr geehrter Herr Schulz
George Rauscher (misterpocket)
- 14.04.2012, 09:21 Uhr
Großinitiative gegen die kriminelle ESM-Bank, das Instrument der
Ausbeutung der Bürger Deutschlands
Bryan Hayes (bhayes)
- 14.04.2012, 07:40 Uhr
Martin Schulz fordert ...
Herbert Kern (pleiades)
- 13.04.2012, 17:36 Uhr
Er schwadroniert um seine Position
Heider Heydrich (Betriebsrentner)
- 13.04.2012, 12:32 Uhr