Home
http://www.faz.net/-gq4-73pn9
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

EU-Gipfel Handfester Streit zwischen Deutschland und Frankreich

 ·  Schon zu Beginn des EU-Gipfels streiten Deutschland und Frankreich über die Weiterentwicklung der Währungsunion. Jetzt haben sich beide Länder offenbar auf einen Kompromiss verständigt. Die gemeinsame europäische Bankenaufsicht soll demnach im Laufe des nächsten Jahres in Gang kommen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (60)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 21.10.2012 17:17 Uhr

Butter bei die Fische,

sagte man wohl, um eine Mahlzeit aus Fisch und Kartoffeln aufzuwerten. Für jede Milliarde Euro, und das ist heute eher ein Kleinbetrag, müssen deutsche, normale Arbeitnehmer rund 20 Mio. Arbeitsstunden leisten. Das ist die Arbeitszeit von rund rund 15.000 Personen in einem Jahr. Für 30 Milliarden an Griechenland wären 450.000 Personen nötig, die diese Sum- me erwirtschaften. Der Unterschied zwischen D und GRE ist, dass der deutsche Arbeitnehmer seinem Staat überwiegend den Obolus entrichtet, der Grieche nicht. Während deutsche Rei- che rund die Hälfte aller Einnahmen als Einkommenssteuer zahlen, sind es in GRE viel weni- ger Zahler. So ist eine Vorstellung illusionslos möglich, warum GRE nicht wachsen kann,
und was nötig ist, um es zum Wachsen zu bringen. Bloße Geldtransfers schaden da nur.

Empfehlen
Armin Quentmeier

Merkel und Steinbrück verkaufen und verraten das deutsche Volk

Beide wollen unbedingt, daß Griechenland in der Eurozone bleibt, obwohl dieses Land nur durch Lug und Trug in die Währungsunion gekommen ist. Alle Finanzprobleme in Griechenland sind hausgemacht, durch Korruption, Vetternwirtschaft, Steuerhinterziehung, Günstlingswirtschaft und einem unglaublich aufgeblähten Beamtenapparat und der damit einhergehenden Bürokratie. Zwei Hilfsprogramme wurden gestartet, um die griechische Schuldenkrise zu beenden – der Erfolg ist gleich Null, aber Deutschland bürgt für mindestens 80 Milliarden Euro – dieses Geld ist verloren! Und da wagen es Merkel und Steinbrück noch, für Griechenland einzutreten, um immer weitere Milliarden Euro deutscher Steuergelder in diesem Faß ohne Boden zu versenken? Diese Zahlungen werden „ ad Calendas Graecas“ weitergehen müssen, also bis zum Sankt Nimmerleinstag – oder bis Deutschland selbst pleite ist. Daran arbeiten Merkel und Steinbrück leider zielstrebig, unser Land in den Bankrott zu treiben!

Empfehlen
Wolfgang Richter

Hartz IV in Europa?

Zwischen den Zeilen im Artikel steht das Wesentliche:
Es geht nicht nur um Bankenaufsicht, sondern um den Zugriff auf Rettungsfonds-Mittel, den die Pleitestaaten (Spanien an der Spitze) möglichst bald erreichen wollen.
Hollande scheint Frankreichs Zukunft nicht als wirtschaftlich starkes Geberland zu sehen (was es normalerweise wäre), sondern sein Land zu den mediterranen Empfängern zu rechnen.
Das hätte Frankreich mit seinem Potential nicht nötig, würde es seine Hausaufgaben machen,
aber mit Hollandes Politik kann es tatsächlich dort landen.
Hier soll das linke Sozialstaatsdenken auf eine neue Ebene gebracht werden:
Über die Hälfte der Staaten begibt sich in Hartz IV, und die wenigen anderen rackern fleißig, um diese Kostgänger zu bezahlen.
Fragt sich nur, welches Geberland (bzw. dessen Wähler und Steuerzahler) so dumm ist, sich das gefallen zu lassen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.10.2012 22:02 Uhr
Volker Stramm

Ihre Frage, Herr Richter

"Fragt sich nur, welches Geberland (bzw. dessen Wähler und Steuerzahler) so dumm ist, sich das gefallen zu lassen."
möchte ich beantworten: DEUTSCHLAND

Empfehlen
Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 19.10.2012 19:27 Uhr

"Der frühere Finanzminister (Steinbrück) forderte Merkel auf,

die Bürger darauf vorzubereiten, dass sie mehr für die europäische Integration zahlen müssten."
Wer befielt eigentlich den Bürgern, mehr zahlen zu MÜSSEN? Sind die Bürger darüber eigentlich schon mal befragt worden? Wenn Steinbrück meint, wir MÜSSEN, dann möge er bei der kommenden Bundestagswahl dies als Parteitagsbeschluß der SPD bitte auf dem Wahlzettel vermerken und zwar so, daß jeder SPD-Wähler das auch richtig zur Kenntnis nehmen kann, bevor er sein Kreuz macht.
Ungefähr so:
"Lieber SPD-Wähler, Sie sind mit ihrem Kreuz für die SPD damit einverstanden, daß Sie mit ihren Steuermitteln korrupte griechische, italienische und spanische Banker und Politiker unterstützen werden und dies in unbeschränkter Höhe."

Empfehlen
Elfriede Schreiber
Elfriede Schreiber (CvdD) - 19.10.2012 15:11 Uhr

Vorsicht vor den Sozis!

Man kann es gar nicht laut genug in die Welt hinaus schreien: Vorsicht vor den Sozis ( Grüne inbegriffen) Sie werden sich mit Hollande ins Benehmen setzen ( Sozialistische Internationale) und die deutschen Interessen verraten, sprich Bankenunion, Eurobons, Steuererhöhungen für den deut. Arbeitnehmer!- Oder warum war die SPD-Troika bei Hollande?- Nur um ihm den Nacken zu kraulen?

Empfehlen
Frank Hachmeier

Kriegsdrohungen der Franzosen

Mitterands damaliger Berater Jaques Attali hat es
in seinem Buch beschrieben wie Kohl/Deutschland mit einer unverhohlenen Kriegsdrohung erpresste wurde.
Das schreibt der damalige französische Präsidentenberater Jacques Attali in seiner Mitterand-Biographie "Es war Mitterand".
Genscher hätte damals, am 30.11.1989, gewagt, die deutsche Wiedervereinigung zu erwähnen ohne sofort der Abschaffung der D-Mark zuzustimmen. Christine Bierre, Chefredakteurin des französischen Magazins "Nouvelle Solidarité", schrieb dazu in einem Aufsatz,
Attali zufolge hätte Mitterand folgendes zu Genscher gesagt:
"Wenn die Einheit Deutschlands vor der Schaffung einer europäischen Einheit realisiert wird, werden Sie sich einer Tripelallianz (Frankreich, Großbritannien und UdSSR) gegenübersehen, genau wie in den Jahren 1913 und 1939. Sie werden, ohne Zweifel, 80 Millionen Bürger zählen, aber wenn die UdSSR sich gegen Sie stellt, sind Sie eingekreist, und das wird in einem Krieg enden, ...

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.10.2012 18:58 Uhr
Kobech Franz

D'accord, Herr Eckmann!

schließe mich Ihrer Kritik an und teile voll und ganz Ihre Schlussfolgerung.

Dass "Drohungen" zum politischen Alltagsgeschäft gehören, dürfte zweifelsfrei sein. Das ist aber ein andere Qualität als eine 'Kriegsdrohung'! Allein' darum ging es bei meiner Replik.

Empfehlen
Leo Eckmann
Leo Eckmann (Eckig) - 19.10.2012 17:29 Uhr

Drohungen

FAkt bleibt, dass Frankreich noch während West-Deutschland schon die Wiedervereinigung vor Augen hatte, not Diplomaten in die DDR geschickt hat, um die KOexistsnz von Deutschland und der DDR eruieren. Der Preis der Wiedervereinigung war die DM, was Frankreich getan hätte, wenn Deutschland dem eine Absage eretult hätte, darüber kannman viel spekulieren oder es lassen.
Auf jeden Fall brauchen wir nicht noch mehr franz. Protektionismus auf unsere Kosten.

Empfehlen
Kobech Franz

Was wollen Sie denn damit insinuieren?

Bei aller verständlichen Kritik an den heutigen "EU-Krisenmanagern" dürfte ein Vergleich des Jahres 1989 mit heute völlig unangebracht und Ihr Hinweis für das häufig streitige Verhältnis der dtsch.-frz. Beziehung mehr als zwieträchtig, im Zweifel sogar feindselig sein!

Sie unterstellen den Franzosen einen Hang zu "Kriegsdrohungen" und leiten diesen aus einem damaligen Aufsatz in der 'Nouvelle Solidaritè' ab als eine bis heute fortwährende Drohung im Rahmen der aktuellen Verhandlungen um die weitaus weniger dramatische Weiterentwicklung der Währungsunion(?). Dieser "Kurzschluß" ist ungeheuerlich!

Den damaligen (Original-)Artikel habe ich in Erinnerung; seine sinnlogische Kernaussage bestand in der Annahme eines 'massiven Streites', falls DE die DM nicht aufgeben würde. Diesen 'Streit' hatte Kohl mit der Anti-Europäerin Thatcher bereits allein in der Grundsatzfrage der Wiedervereinigung, allerdings ohne jedwede Kriegsdrohung!

Versöhnen statt Spalten dürfte unverändert angebracht sein!

Empfehlen
Günter K. Hesse
Günter K. Hesse (v6yz) - 19.10.2012 08:52 Uhr

Leider kein Kasper

Kasper ist ein ruppiger, aber guter Geselle. In Schulz sehe ich den Menschentyp ( charakterlos, machtgierig, opportunistisch, unaufrichtig), der in totalitären Systemen nach oben gespült wird.

Empfehlen
Dr. Oliver Strebel

Die Euro-Psychotiker mobben die Anständigen, unterstützen die Gauner und spalten Europa

Was das europäische Parlament ist, wurde in Verträgen festgelegt. Es ist daher nicht das Parlament des Euro. Um Europa weiter unter dem Joch des Euros zu halten, der die Reichen immer reicher macht und die Armen ins Verderben stürzt, werden jetzt vernünftig und solide agierende Staaten aus Europa gemobbt. Das alles nur um unser Geld über gemeinhin bekannte korrupte Kanäle unbeobachtet von der Öffentlichkeit ins Weltfinanzsystem zu pumpen.

Ich denke, grosse Teile der Verantwortlichen leiden an einer Euro-Psychose und blicken nicht mehr durch.

Es ist Zeit, daß die Bürger per direkter Demokratie nach Schweizer Vorbild den korrupten, selbsternannten Eliten die Macht entziehen. WIR SIND DAS VOLK, WIR SIND DER SOUVERÄN!

Empfehlen
Claudia Otlo

Regeln nach Belieben

Hollande: „Es ist das Beste, die Entscheidungen zu respektieren, die wir gemeinsam getroffen haben.“
Wenn ich mich recht erinnere, kam dieser unselige Bankenbeschluß zustande, weil Frankreich, Italien und Deutschland einen "Wachstumspakt" vereinbart hatten, es sich danach die Südländer aber anders überlegten und den schon vereinbarten Wachstumspakt nur in Kombination mit weiteren "Geschenken" (Rekapitaliserung der Banken durch ESM) akzeptieren wollten.

Es ist schon sehr peinlich, wenn dann dieselben Politiker sagen, gemeinsame getroffen Entscheidungen sollten respektiert werden - gleiches gilt natürlich nicht für Frankreich, daß immer das Recht hat, seine Meinung zu ändern. Und so schiebt sich Frankreich - wie immer - die Regeln nach Belieben zu Recht.

In diesem Europa sind Absprachen nichts wert, Gipfeltreffen eine Verschwendung von Steuergeldern, und Verträge sollte man sich am besten gleich sparen.

Empfehlen
tobias  hans

macht uns schweizer nicht lächerlich, armee an die grenzen der schweiz und ueli maurer

vorweg, als schweizer bin ich ein sehr skeptischer euro befürworter. ich suche darin verzweifelt die demokratie. belächelt doch unseren armeeminister ueli maurer und seine uebertriebenen sicherheitsüberlegungen für die grenze. nur zu. ich lache mit. aber so lustig ist es doch nicht. erscheinungen wie unser verteitidigungsminiseer, schnell all ewig gestrige abgetan, haben leider die eu problematik teilweise vorausgesehen. das ist traurigereweis so. und: noch eine lektion in direkter demokratie und schweizer armee. der neue kampfjet ist in der pipline. es scheint zu einer volksabstimmung zu kommen. es wird spannend. gut möglich, dass ueli maurers pläne abgestraft werden. vieles spricht dafür, dass aus ganz verschiedenen gründenden der jet nach schweden zurückgesandt wird. ich glaube an vernünftige entscheide durch den souverän. auch an die verantwortung in solchen fragen. aber da nach steinbrück u co. die ch nur aus banken besteht, wird unser system noch lächerlicher gemacht.

Empfehlen
Art Bleiglass

Der Kompromisszwang wird zum Problem

Kein Politiker sagt je "NEIN, basta", jede auch noch so abstruse Idee wird eingeführt, nachdem in langen Sitzungen ein Kompromiss gefunden wird. Ein Kompromiss ist jedoch nie das Gelbe vom Ei, und unsere Politiker haben es in den letzten Jahren geschafft Europa auf eine Basis von faulen Kompromissen zu stellen, nur um ihr Lieblingsprojekt "Euro" nicht als gescheitert erklären zu müssen. Dieser Kompromisszwang wird uns noch teuer zu stehen kommen.

Empfehlen
Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 19.10.2012 07:27 Uhr

Wer lügt?

Mit Interesse verfolge ich heute morgen abwechselnd die Berichterstattung im italienischen und deutschen Fernsehen und stelle mit Verwunderung fest, dass die Deutschen eine siegreiche deutsche Kanzlerin vermelden und die Italiener einen Sieg von Monti gemeinsam mit Hollande über Merkel!
Es erscheint besser, nun in die Bar zu gehen, einen Café zu nehmen; der schmeckt wenigstens (ehrlich) gut!

Empfehlen
Leo Eckmann
Leo Eckmann (Eckig) - 19.10.2012 07:06 Uhr

Gruselige Aussichten

Ein Land, in dem eine Tasse Kaffee mal eben 10 Euro kosten kann, und das nicht nur in Paris, sollte doch seine Geldprobleme selbst den Griff kriegen.
Aber mal im Klartext: Frankreich ist immer genau da "Pro-EU", wo es seinen nationalen Interessen nützt. Ansonsten wir nach wie vor von Frankreich -egal unter welcher Regierung- Protektionismus in Reinform betrieben, man denke z.B. an Airbus/EADS. Sobald man Frankreci /ein franz. Unternehmen mit "ins Boot" holt, wird mit allen Mitztekn von dort versucht, die Kontrolle und den "Löwenanteil" nach Frankreich zu ziehen, egal mit welchen Mitteln. Das hat Tradition.
Warum wir uns das nach wie vor gefallen lassen, ist für mich nicht verständlich.
Merkel Gartenschlauch ist inzwischen ein C-Rohr, aber in D ist so langsam der Geldtank leer und die Nasen der Bürger voll.
Wir aber werden wohl erst dann protestieren, wenn es uns wirklich schlecht geht. Das wird zwar noch ein Bisschen dauern, ist aber absehbar.
Es lebe der Euro!!! ;-)

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.10.2012 09:39 Uhr
Frank Hachmeier

BAE System

Genau aus den von Ihnen genannten Gründen ist die Fusion EADS/BAE gescheitert.
Man wollte den Franzosen nicht einen weitere Möglichkeit bieten, über deutsche Steuertöpfe
in Frankreich Produktionsstandorte zu erweitern.

Empfehlen
Volker Mueller
Volker Mueller (MrVo) - 19.10.2012 05:27 Uhr

Real Madrid lässt Ablösesumme für Özil und Khedira (zus.29 Mio €) über Target2 zahlen

Wie der Bund der Steuerzahler e.V. (Bayern) berichtet, hat die Spanische Nationalbank der Bundesbank den Auftrag erteilt, diese Summe gegen EZB-Schuldscheine an die Vereine in Bremen und Stuttgart zu überweisen.
Auf diese simple Weise sei die Bundesbank inzwischen um rund 700 Milliarden Euro von Spanien, Griechenland und Italien gerupft worden.

Sind wir noch zu retten?

Empfehlen
Volker Mueller
Volker Mueller (MrVo) - 19.10.2012 01:01 Uhr

Unsere Politik, Europas Lakai?

... der unterwürfige, korrekte Diener, der der Herrschaft jeden Wunsch von den Lippen abliest, sich für keine Verbiegung zu schade ist und
zu Hause von seinen selbstbewussten und zu Wohlstand gekommenen Angehörigen die gleiche Unterwürfigkeit verlangt, indem sie für seine Dienste an der inzwischen verarmten Herrschaft aufkommen sollen? Angesichts seiner begüterten Familie wurde der Lakai nämlich zum "Freund" erhoben, der seine verarmten Freunde bedingungslos am Wohlstand seiner Familie teilhaben lässt. Als er jedoch übermütig wird und Rechte in der feinen Gesellschaft einfordert, wird er schnell wieder an seine Biographie erinnert und dass er sich mit seinem Geld nicht mehr als Freundschaft erkaufen könne und auch müsse, denn schließlich habe man sich auf seine Schuldenhaftung verlassen ...
Von allen guten Geistern verlassen, hat ihm nun endlich auch seine Familie den Krieg erklärt!
Was nun, Frau Merkel, Herr Schäuble, Herr Steinbrück? - erstmal die Bilderberger fragen?

Empfehlen
Gerhard Rohlfs

@Herr Rosenberg-Hausen: Experiment gescheitert - aber wie kommt die Eurorettungs-Cashkuh da raus?

Mit dem transatlantisch orientierten Politpersonal jedenfalls nicht. Auch nicht mit der Linken, die statt ESM eben Eurobonds will; was auch nicht verwundert, denn eine internationalistische Linke hat einer globalistischen Finanzelite ideologisch nicht viel entgegenzusetzen.
Also müsste man erst einmal anders wählen:
Die neue Regierung muss dann mit der Rettungspleite fertig werden.
Und wenn sie aussteigen will aus Euro, ESM und EU, wird sie sich dem massiven Druck aus USA, GB und Frankreich, die die Eurorettungs-Cashkuh natürlich nicht freilassen wollen, gegenübersehen. Die offene Konfrontation wird sehr viel Kraft erfordern.
Also was tun?
Bis auf weiteres Wu Wei, Handeln durch Nichthandeln, den Rettern die Mittel entziehen, viele werden schon aus Eigennutz in Sachwerte gehen, ab einem bestimmten logischen Punkt ist dann keine Stabilisierung mehr möglich und das EU-System fällt auseinander.
So wäre wenigstens das Minimalziel erreicht, Saatgut für den Neuanfang beiseitezuschaffen.

Empfehlen
Carsten Zimmermann

Wer seine Waffen abgibt

darf sich nicht wundern, wenn er danach wehrlos ist! Man kann nun mit Recht behaupten,dass AM wohl der tollpatschigste Bär auf dem Europa- Parkett ist. Alle haben AM sich als Heldin Europas feiern lassen,während man sie immer weiter aufs Eis hinausführte. Mit ihren alternativlosen Reden und Zusagen,hat sie Deutschland zielsicher in die Ecke manövriert,in dieser stehen wir nun schutzlos. Wenn jetzt Deutschland einen Rückzieher macht,haben wir die dritte Kollektivschuld innerhalb von 100 Jahren im Geschichtsblatt. Und wieder einmal ist es unserer glorreichen politischen Führung zu verdanken. Selbst Artikel 20 können wir vergessen,außer wir sind erpicht darauf in die Mündungen unserer Bundeswehr-Gewehre zu sehen. Wie ich vor ein paar Tagen schon schrieb,im Herbst gibt es nichts mehr zu entscheiden...wir werden gerade eben zum Schlachten frei gegeben!

Empfehlen
Konstantin Schneider

Entgegen der landläufigen Meinung wird ein starker Hollande Merkel den Wahlsieg schenken

Das solidarische Europa kommt sowieso. Und je stärker Hollande dabei erscheint, desto eher wird Merkel die Wahl 2013 nochmal für sich entscheiden können. Denn ein starker Hollande sichert die Wahrnehmung ab, die Journalisten befähigt, Merkel immer und immer wieder zu loben für ihre Konsensfähigkeit und den Umstand dennoch das Schlimmste verhindert zu haben.

All die, die es wirklich besser könnten, als unsere Angie, werden das Nachsehen haben. Der Wähler aber wird für seine Liebe zur Kanzlerin hart bestraft, denn die Verhinderung des Schlimmsten ist sehr viel kostspieliger, als die Erneuerung des Ganzen.

Empfehlen
Thorben  Meier

Der hart arbeitende deutsche Michel ist das einzige, was diesen Laden noch über Wasser hält..

Was mir bei der ganzen Diskussion viel zu kurz kommt und was unsere Bundeskanzlerin den dreisten und unverschämten Forderungen von Hollande, van Rompuy, Monti, Samaras und Co. endlich mal entgegenhalten sollte: Das einzige, was diese gesamte Fehlkonstruktion von EU und Euro derzeit noch über Wasser hält, ist der hart arbeitende deutsche Michel, der zum Dank auf EU- Ebene auch noch tagtäglich verarscht wird! Das muss man mal so klar sagen! Wenn diese Millionen hart arbeitenden Menschen in unserem Land von heute auf morgen auch für sich "la dolce vita", d.h. Geld ohne Gegenleistung (französisch: "Solidarität") verlangten und auch mit 60 in Rente gehen wollten, wie die Franzosen, dann ist im ganzen EU- Zirkus in einer Minute das Licht aus! Vielleicht sollten das Leute wie Hollande, Monti und Co in ihrer unerträglichen Arroganz einmal vergegenwärtigen und dann ihren Ton und ihre Forderungen mäßigen! Schön wäre es eine Regierung zu haben, die dies dem Rest der EU mal ganz deutlich sagt...

Empfehlen
Jan Ströher
Jan Ströher (Hurzel) - 18.10.2012 23:14 Uhr

Wie immer...

Man kann getrost schlafen gehen. Morgen früh werden wir dann darüber informiert, dass der Bundeshosenanzug zu fortgeschrittener Stunde wieder jeglichen Widerstand aufgegeben und einen für Südeuropa wundervollen "Kompromiss" gefunden hat. Der wird uns dann von vollkommen unbekannten und untalentierten Unionspolitikern als großer Sieg für Deutschland verkauft, obwohl nur weitere Hände zukünftig in unsere Taschen greifen können.

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1961, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

Jüngste Beiträge

Jahrgang 1969, politischer Korrespondent für die Nato und die EU mit Sitz in Brüssel.

Jüngste Beiträge

Jahrgang 1966, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

Jüngste Beiträge

Antiterrorkampf 2.0

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Obama möchte das Kapitel, das am 11. September 2001 begann, schließen. Mit dieser Absicht aber steht seine Verantwortung als Präsident und Oberbefehlshaber in einem Spannungsverhältnis, das schwer aufzulösen ist. Mehr 16 3