Die EU beweist in diesen Tagen ihren Kritikern wieder, dass sie weit mehr kann, als nur Wohlstand und Risiko in kontinentalem Maßstab umzuverteilen. Sie hat die Völker Europas endgültig von der Schreckensherrschaft der Glühlampe befreit, jenem Heizkörper in Birnenform, an dem man sich so leicht die Finger verbrannte.
Dafür war zwar auch das Licht, das er spendete, viel wärmer als der Leichenhallenschimmer, den die Energiesparleuchte verströmt. Wer aber konnte sich reinen Herzens über den schönen Schein freuen, solange noch Atomstrom durch den Wolframfaden floss? Warum die Deutschen dennoch nicht von ihrer Birne lassen wollten und zu ihrem Stromsparerglück gezwungen werden müssen, ist ein Rätsel, das an die Mysterien langer Kanzlerschaften heranreicht. Jetzt jedenfalls ist Schluss mit dieser Leuchtkörper-Romantik.
Für die geistig-moralische Energiewende müssen Opfer gebracht werden. Das kann man nicht dem Markt überlassen, weil es dann immer die Falschen erwischt. Überreife Entscheidungen gehören nach Brüssel. Als Nächstes werden dann wohl die Glühwürmchen dran sein.
"Das heist nicht Glühbirne, sondern Glühlampe"
Klaus Letis (odysseus_8)
- 03.09.2012, 17:47 Uhr
Die Mehrheit der Foristen..
Ludwig Kirschstein (Bleyfuss)
- 01.09.2012, 13:34 Uhr
Wie kann man nur das Brüsseler Personal so verulken!
Karin Jürgens (Bashi49)
- 01.09.2012, 12:36 Uhr
ggf ist das Glühwürmchen die Rettung wenn man seine
Technologie nachahmt
klaus keller (klkeller)
- 01.09.2012, 12:16 Uhr
Wenn ich mal zusammenfasse
Herbert Sax (H.Sax)
- 01.09.2012, 11:04 Uhr