04.02.2012 · Die Griechen sind auf Deutschland gerade nicht gut zu sprechen, zumindest in Wirtschaftsfragen. Bundeskanzlerin Merkel ist für viele Medien eine Hassfigur. Doch es existiert in der Bevölkerung auch noch ein anderes Deutschlandbild.
Von Michael Martens, AthenRichtlinien für Lesermeinungen
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'Letzte Hoffnung': rettendes 'EPIKUR-Projekt für Griechenland' und die Welt
Hölderlin und weniger Goethe hat die Logik der 'Letzten Hoffnung'
formuliert: 'Nah ist, /Und schwer zu fassen der Gott./Wo aber Gefahr
ist, wächst das Rettende auch.' Man muß den Begriff 'GOTT'
nur evolutionsprozess-logisch interpretieren - als
Evolutionsprozess-Logik und -Macht der KREATIVEN Evolutionspfad-Ordnung.
Das Rettende für Europa und Griechenland ist die Diskussion der
EU-Krise als Epochenwechsel
-Krise - und der Inhalte des EPIKUR-Projekts in die folgende Weltordnung
des KREATIVEN.
Wenn das Epochenwechselwissen die Medienmauer des Ancien Régime
des 2%Wachstumszwang-Regimes überwunden haben wird, dann werden die
Griechen wie einst Alex Sorbas nach dem Zusammenbruch seines
Stollenprojekts Freudentänze tanzen ...
Erfahrungen eines Deutschen in Griechenland
Meine Erfahrungen beschreibe ich so: Im September des Jahres 1943 nahmen
deutsche Soldaten in einer griechischen Stadt junge Männer als
Geiseln und erschossen sie. Die Schwester einer dieser Männer ist
heute meine Schwiegermutter. Als ich zum ersten Mal ihr Haus betrat,
wurde ich empfangen wie ein Sohn. --- Ähnliche Erfahrungen habe ich
in Frankreich gemacht.
E. Stegentritt
Wenn in Griechenland geglaubt wird, dass das Wirtschaften seiner letzten
zwei Jahrzehnte in der weiteren Folge ohne Konsequenzen für sein
eigenes Handeln bleiben soll, dann sollte Frau Merkel das Volk
"einfach gehen lassen".
Ich glaube, es scheint der Zeitpunkt gekommen, dass Greichenand so zu
sagen "austherapiert" ist.
Es gibt Junkys, da hilft nur der totale Entzug ansonsten Ende diese
durch eine zu starke Überdosis.
Da hilft auch, bei aller Wertschätzung, kein Goethe-Institut mehr.
S.
auch die italienische rechte presse,("il giornale","libero" usw.), befeuert regelmaessig den anti-
D-populismus. damit aber nicht genug. jeden abend nach dem telegiornale auf rai1,(1.programm,"oeffentlich rechtliches"), vergleichbar der deutschen tagessschau, darf sich der meinungsmacher giuliano ferrara in "radio londra" 5 minuten zur lage der nation auessern. warnungen,mahnungen vor deutschen anmassungen; auch einmal eine anti-deutsche hasstirade.) allerdings immer unterhaltsam bis lustig, durchaus auf gutem niveau. ein journalistisches niveau, das in D schon lange nicht mehr durchgaengig nachweisbar ist.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.02.2012 11:06 Uhrwo ist die 2. haelfte meines kommentares geblieben? so wie es jetzt dasteht, kann man nur
glauben, dass ich die tendenzioese italienische
presse anprangern wolle. weit gefehlt.
tatsaechlich hatte ich, mit dem hier nicht wiedergegeben 2. teil meines kommentares,
ein gewisses verstaendnis fuer griechische u. italienische meinungen
durchschimmern lassen.
verstaendnis insofern, als dass sich die deutschen durch einen kommunikationsGAU,
totales politikversagen, eine mitschuld vorwerfen lassen muessen.
um es kurz zu machen:
nur wenn man mit sich selbst ehrlich ist, kann man auch seinen partnern gegenueber
ehrlich auftreten.
wenn aber, in D, jede (meinungs-)auesserung unter vorbehalt steht und
erst auf
korrekt heit geprueft werden muss, dann verleitet das zu feigheit und unaufrichtigkeit.
und wenn man nicht die wahrheit sagen kann, muss man zu
programmatischen verlautbarungen,( wir sind alle eine familie,
scheitert der euro...),seine zuflucht nehmen.
gr+I moechte aber keine mantras.
GR+I moechten offenen diskurs: wenn+aber, sowohl als auch, zwar, ursache+wirkung
die (deutsche) Rettungsploitik wird also als Erpressung gesehen? Die Griechen mögen die Deutschen nicht? Schön - ich mag die Griechen mittlerweile auch nicht mehr, und trotzdem tragen unsere Politiker munter meine sauer verdienten Steuergelder nach Griechenland. Ich bin dafür, den Griechen den Geldhahn zuzudrehen. Sofort. Ich glaube nicht an die Horrorszenarien, die immer gemalt werden, die das zur Folge hätte. Vielmehr denke ich, dass sich andere Staaten mehr zusammenreißen würden, wenn sie merken, dass der Geldfluß aus Brüssel (Berlin) kein Selbstläufer mehr ist. In meinen Augen ist es eine Ungeheuerlichkeit, uns zu beschimpfen und dann aber zu erwarten, dass wir weiter brav den Zahlemann mimen. Merkel lässt sich hier im Namen der Deutschen viel zu viel gefallen. Angeblich haben wir uns an dem Export nach Griechenland bereichert. Wo bitte ist die Bereicherung denn? Mittlerweile haben wir das mit Steuergeldern alles wieder selbst bezahlt - aber die Waren, die behält man gerne ...
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.02.2012 12:05 Uhrzu michael weiss "ich mag die Griechen mittlerweile auch nicht mehr"
"ich mag die Griechen mittlerweile auch nicht mehr." so, so!
bezieht sich das jetzt nur auf griechen in griechenland?
oder sind hier auch griechische migranten in D gemeint?
und, wenn ja?
moegen Sie vielleicht auch keine tuerkischen migranten mehr?
und, moegen Sie vielleicht ueberhaupt keine migranten?
ab jetzt stehen Sie bei mir unter "generalverdacht"!
"ich mag die griechen mittlerweile auch nicht mehr="unanstaendig"
Michael Martens Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.
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