22.09.2012 · In einem Festakt zur Erinnerung an die Rede von Charles de Gaulle an die deutsche Jugend vor 50 Jahren haben Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande für ein weiteres Zusammenwachsen Europas geworben. Deutschland und Frankreich tragen eine besondere Verantwortung, sagte die Kanzlerin in Ludwigsburg.
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Madame Merkel, Monsieur Hollande
ohne IHRE Politkaste, ob in feudalen oder bürgerlichen Zeiten,
hätte es NIE eine deutsch-französische FEINDSCHAFT gegeben!
Die Menschen wollten sie sicherlich nicht.
Hollande träumt weiter von Eurobonds mit dem Spitzenrating von D, zum Nachteil von D!
Mit seinen Träumen von einer Banken- und Wirtschaftsunion wie auch
einer sozialen und politischen Union geht es Hollande weiter nur darum,
endlich die hohe Bonität von D für seine
schuldenerleichternden Eurobond-Träume aktivieren zu können.
Er verschweigt, dass ein solches Ansinnen für D nur Sinn macht,
wenn F durch fleißiges u. erfolgreiches Arbeiten F auf
ähnlich hohe Bonitätseinstufung wie D gebracht hat.
Lt. Kretschmann brauche es "Solidarität u. Solidität auf
dem Weg zu einem wieder erstarkenden Europa. Ziel müsse ein Europa
sein, das das Vertrauen nicht nur der Kapitalmärkte, sondern auch
und vor allem der Bürgerinnen und Bürger
zurückgewinne."
Kretschmann mutet mit o.a. Äußerungen den Deutschen zu, ihren
wirtschaftlichen Erfolg mit den Sorglosländern zu teilen.
Nach 10 J. fleißiger u. erfolgreicher Arbeit verspüren die
Deutschen aber nach wie vor keine Lust, sich von tagträumenden dt.
u. französischen Politikern die Früchte ihrer Arbeit wegnehmen
zu lassen!
(nationalistische) Mitforisten
Ihr habt keinen Respekt vor der Wuerde eines historischen Augenblicks in der deutsch - franzoesischen Geschichte. Man kann sich nur schaemen wegen dieser Ignoranz und Selbstbezogenheit.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.09.2012 10:12 UhrJa, für manche Foristen ist die Benennung der Realität schon eine
Pöbelei.
B. Tauer, Gegenstand des Artikels ist ein Festakt
Ihr Nationalisten deutet diesen jedoch zu Euren Zwecken um. Ihr poebelt gegen die Franzosen und gegen Frankreich. Respektlos!
Das übliche Argument...
Die Kritik an der europäischen Politik als nationalistisch zu bezeichnen ist ein wenig naiv und schon eine Frechheit.
Deutsch-Französische Aussöhnung vor 50 Jahren war etwas ganz anderes!
Es war Blockbildung in einem in Blöcke auseinanderfallenden Europa, mit einem Teil Deutschlands, nachdem Deutschland geteilt war. Die strikte Westbindungspolitik der BRD brachte mit „Souveränität der BRD“ die „Souveränität der DDR“: Die deutschen Kommunisten konnten sich ihren Teilstaat glauben. Und so konnte es mit souveräner DDR auch überhaupt erst zur Blockbildung in Europa kommen! - Denn BEREITS 1952, als noch keiner in Deutschland die Teilung der Nation für möglich hielt, „wurden die in ihrem Wert schwer abschätzbaren Angebote Stalins, ein wiedervereinigtes, neutralisiertes Deutschland, das aus den Machtblöcken ausgeklammert sein sollte, von der Bundesrepublik nicht auf ihre Substanz hin geprüft und NICHT ALS ALTERNATIVE ZUM WESTKURS in Erwägung gezogen“ (Brockh.Enzy., Deutsche G., 1968)!?? - Ganz anders IN WIEN unter Renner und Figl, für die die Unteilbarkeit der Nation Vorrang hatte, die mit Kommunisten in der Regierung die demokratische Verfassung in sämtlichen Zonen einführten
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.09.2012 10:20 UhrN. Neugrodda , wenn es der deutschen Volkswirtschaft
schlecht ginge, koennten die Deutschen an die Franzosen nicht zahlen.
Merken Sie Ihre logischen Purzelbaeume nicht?
Was wird da eigentlich gefeiert?
""Ziel müsse ein Europa sein, das das Vertrauen nicht nur der Kapitalmärkte, sondern auch und vor allem der Bürgerinnen und Bürger zurückgewinne.""
kann ich mich mittlerweile nur noch angewiedert und angeekelt umdrehen.
Diese EU ist nicht mehr mein Europa!
@: Heinrich Seneca: "Nur noch Revanchisten..."
Wenn Sie, geehrter Herr Seneca, vom französischen Revanchismus
reden, dann haben Sie zweifelsohne recht. Und was die ständige
Alimentierung Frankreichs durch Deutschland seit mehr als 40 Jahren, die
französischen Versuche, die Wiedervereinigung zu torpedieren und
dazu noch die dreiste Nötigung von Fransua Mitterand, der im Jahre
1992 Helmuth Kohl zur Aufgabe der DM erpresste, dass wird in Zukunft
nicht nur den Historikern den Stoff für ihre Werke geben.
So nennt man eine Freundschaft, ständig den anderen Partner zu schwächen?
Bei Merkel genauso wie in der DDR? Das hat sie nicht verdient
- die DDR.
Das gesamte Volksvermögen haben die DDR-Oberen zumindest nicht ins
Ausland verschenkt, soweit ich weiss.
...die derzeitigen "EU Protagonisten"...
…schaffen es, dass den EU Bürgern die ehemals gute Idee von
Schuman, Adenauer u.a. für ein gemeinsames Europa, für ein
Europa der Vaterländer nur noch anwidert und zornig macht. Es ist
doch nicht möglich ein europäisches Haus bauen zu wollen, ohne
zu wissen wie es konkret aussehen soll… bisher sieht es doch nur
nach einer Transfergemeinschaft, einer Schuldenunion aus??? Das kann
doch nicht das Ziel sein…… wie will man so ein komplexes
Gebilde mit sehr unterschiedlichen Partnern, die nicht einmal eine
gemeinsame Sprache sprechen, demokratisch regieren???
…auch Politiker sollten Fehlentwicklungen eingestehen können
und dann korrigieren...
…Quintessenz für D: Schuldenschnitt und keine weitere
Insolvenzverschleppung durch weitere Transferzahlungen/Haftungen…
…Quintessenz für uns Wähler: 2013 nach Alternativen
schauen, Merkel & Co abwählen..
...das hier in Ludwigsburg aufgeführt wurde, fern jeder praktischen Realität. Statt die europäischen Ungleichgewichte erstmal zu beseitigen, von denen es nur so strotzt, schwelgen die beiden Nichtsnutze in Phantasien an die keiner mehr glauben will. Was kann man schon erwarten wenn beide Protagonisten von Europa genauso viel Ahnung haben, als wenn eine schweizer Milchkuh daran ginge die Eigernordwand zu durchsteigen. Sie reden von einem Europa und meinen den Euro. Das Europa das Merkel & Hollande hier uns vorgaukeln wird es jedenfalls so nicht geben, ein Blick in die Geschichte genügt. Millionen Menschen haben genug von diesem Budenzaber. Ein abschreckendes Bespiel und ein verlogener Zirkus, der eher peinlich wirkt.
Merkel verkauft uns weiter für dumm
Der Liebesschwur Merkel's mit Hollande hat einen eigentümlichen
Klang. Denn die Mittelmeerunion kann sie unmöglich gutheissen.
Leider geht die Sonne dort ja auch gerade unter, weil dort tausend
Milliarden EURO verschwunden sind. Und unsere Merkel war die
unverantwortliche Kreditgeberin. Sie hat uns Deutschen Wasser gepredigt,
während zwischen Athen und Alicante Rotwein getrunken wurde.
Hätte Merkel uns Bockbier statt Wasser gestattet, so hätten
wir wenigstens gelebt zwischen Flensburg und Füssen und was gehabt
von den irdischen Genüssen. Aber so wird das Theater, das uns
Merkel vorspielt, langsam zur Farce.
Die Kanzlerin ist keine gute Kassenwartin. Das Volk jedenfalls kommt
dabei immer zu kurz. Genauso wie im Osten, also der DDR. Wir
eingefleischten Europäer in Deutschland müssen uns wohl oder
übel eine neue Führungskraft suchen. Es ist absolut
unverantwortlich, Merkel in dem Glauben zu belassen, sie sei die Beste.
K. Schneider - Bockbier statt Wasser?
An Eurem digitalen Stammtisch wird jedes Getraenk sofort schal.
ist gut. Ein bisschen Hirn wuerde aber auch nicht schaden.
"Länder haben keine Freundschaften, Länder haben Interessen" ...(de Gaulle)
... und die deutschen Interessen werden von unserer Politkamarilla
jämmerlich vertreten.
Solche Sonntagsreden können nicht darüber hinwegtäuschen,
dass diese sog. "Freundschaft" immer ein Instrument zur
Eindämmung/Einbindung Deutschlands war (wie Verheugen mal ganz
treuherzig zugab). Politisch/international gesehen war Deutschland hier
immer der Juniorpartner - wirtschaftlich ein (zahlungskräftiger)
Riese, politisch ein Zwerg. Trotz aller warmen Worte wünscht auch
M. Hollande keinesfalls eine Änderung dieser Rollenverteilung, mag
Frankreich sich auch noch sehr nach jahrzehntelang versäumten
Reformen auf dem Pfad der politischen Erosion befinden.
Wenn man realistisches Bild über die europäische
Stoßrichtung des frz. Präsidenten gewinnen will, sollte man
sich die Allianzen ansehen, die er gegenwärtig mit Italien und
Spanien eingeht. Die "dt.-frz. Achse" jedenfalls befindet sich
in ihrer Endzeit, da helfen auch keine Jubiläen.
Ganz ihrer Ansicht...
...bin auch ich bei der Beurteilung dieser "deutsch-französischen Freundschaft". Es geht um wirtschaftliche und politsche Interessen, versteckt hinter der Maske dieser angeblichen Freundschaft. Sie liegt in den Endzügen, das sah und hörte man bei der Rede von A.Merkel. Keine Vision, kein Pathos, die Rede mehr oder weniger heruntergeleiert. Die Achse Paris-Berlin ist tot. Es gibt schon neue Allianzen: Rom-Madrid-Paris-(Athen). Deutschland oder die eben genannten werden sich beim Euro trennen müssen. Es führt kein Weg dran vorbei. Die Eurozone ist gescheitert.
Charly Brown und der Bundeshosenanzug...
...liegen voll auf Kurs. Auf kurz oder lang wird der sozialistische Europäische Einheitsstaat realisiert werden. Die Zeit wird knapp. Man kann nur hoffen, dass sich der faule Deutsche zumindest überwinden kann, bei der nächsten Wahl zum deutschen Bundesstaat zum Beispiel die freien Wähler anzukreuzen, damit die die 5% Hürde irgendwie nehmen können und es wieder eine Opposition gibt.
Nur einen demokratischen, europäischen Staatenbund mit Zustimmung der Menschen
Die Deutschen sollten sich bezüglich der derzeitigen
„Euro-Rettungspolitik“ keine Illusionen mehr machen. Der
ESM-Vertrag (frei nach Baron Rothschild: „Man gebe mir die Macht
über das Geld, dann ist es mir egal, wer die Gesetze macht!“)
ist schlicht das Ermächtigungsgesetz zur Errichtung eines
undemokratischen, vom Finanzkapital beherrschten, europäischen
Zwangsstaates, ähnlich dem der Volksrepublik China mit
Einheitspartei und alternativloser Politik ohne Mitwirkung des Volkes.
Noch wäre es möglich, durch ein gemeinsames, entschlossenes
Handeln aller verantwortlichen Politiker den derzeitigen
Entwicklungsprozess zu einem europäischen Zwangsstaat (Bundesstaat)
durch Aufgabe des Euros zu stoppen und in Richtung eines demokratischen
Europas (Staatenbund) zu verändern. Mehr nicht! Diese Lösung
wäre zum Wohle aller europäischen Länder, auch der
Länder, die heute der Euro-Zone nicht angehören.
Die Deutsch/Franzoesiche Freundschaft ...
ist eine Erfolgsgeschichte, daraus aber zu folgern, dass man mehr Europa haben muesste und dies im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen rund um den Euro, wird der grossen historischen Leistung die mit Adenauer und de Gaulle begann nicht gerecht. Das sind zwei Dinge die nichts miteinander zu tun haben. Ich habe als kleiner Junge Ende der 50 ahre bei einer Reise nach Verdun mit meinen Eltern erlebt, wie uns offene Feindschaft entgegenschlug. Ich habe diese Reise mit meinen Soehnen 2003 wiederholt und die Stimmung uns gegenueber war mehr als freundschaftlich, wir fuehlten uns hoechst willkommen. Genau dies setzt man aber jetzt aufs Spiel. Europa hat sich von seiner historischen Aufgabe entfernt (sie vielleicht sogar erfuellt) und wird jetzt auf reine monetaristische Grundlagen zurueckgefuehrt, frei nach dem Motto wer zahlt am wenigsten, erhaelt aber moeglichst viel vom Kuchen. Genau dies wird am Ende auch das Deutsch/Franzoesiche Verhaeltnis belasten.
Die Begeisterung für die deutsch/französische Freundschaft ist
fest mit den 68ern verknüpft, die zwar großen Einfluss auf
Politik und Medien haben, aber keinen Bezug zu unserer Jugend. Diese
Jugend lernt inzwischen oft Chinesisch statt Französisch und
träumt eher von Australien als vom sozial und kulturell
zerfallenden Frankreich.
Merkel und die anderen großen Europäer beachten dies nicht.
Anstatt sich von Frankreich zu lösen, möchte sich die deutsche
Politik den Krückstock mit Frankreich teilen.
Herz Europas ist schon vergeben
Eine unglückliche Wortwahl, denn dafür hält sich ja schon bereits die Nachbarstadt von Ludwigsburg, die Landeshauptstadt Stuttgart, oder vielmehr ihr Bahnprojekt Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm. Der Werbeagentur Scholz & Friends wurde für den Spruch "Das neue Herz Europas" viel Geld bezahlt und die gleichnamige WWW-Adresse führt zu den Seiten des Bahnprojekts.
Auf diese Art von deutsch-französischer Freundschaft ist gepfiffen.
Diese deutsch-französische Freundschaft ist nichts anderes als die
Unterwerfung Deutschlands - und die Franzosen sind insgeheim froh, dass
sie uns so klein bekommen haben.
Die offizielle politische Linie Deutschlands unterwirft sich Frankreich
und bittet um Verzeihung. Genau so, wie sie das mit Polen tut und mit
einfach jedem Staat.
Erst wenn Deutschland damit aufhört überall um Verzeihung zu
bitten und stattdessen beginnt seine europäischen Nachbarn zu
führen und ihnen damit gleichzeitig zeigt, dass es sie respektiert,
hat dieser Kontinent eine Zukunft.
Vive l`amitié entre la France et l`Allemagne...
Wir deutschen Bürger hoffen, dass Sie in Zukunft, da - so wie Sie
sagen - "Deutschland und Frankreich das Herz Europas bilden" -
, den Standpunkt Deutschlands in der Eurokrise verstärkt
unterstützen werden.
Die gepante Bankenunion darf keine Transfer + Haftungsgemeinschaft sein!
Wir deutschen Bürger wehren uns dagegen, dass die soliden deutschen
Einlagenssicherungssysteme unserer Banken per Haftungsgemeinschaft
für Pleite Banken im Euroraum herangezogen werden. Wir fordern
unser Parlament auf, diese Absichten zu unterbinden.
Sie wissen, Monsieur le Président, dass "Brüssel"
(EU- Kommissionspräsident Barroso, EU- Kommissar Barnier und auch
EU- Parlamentspräsident Schulz) folgende Bankenunion - so schnell
wie möglich - einrichten wollen:
Bankenunion als Haftungsgemeinschaft nationaler Haushalts- Transfers
incl. europäischer Einlagensicherung. Bisher vertraten Sie
ebenfalls exakt diesen Standpunkt.
Und nun?