Home
http://www.faz.net/-gq4-78zp2
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Datenaustausch Barroso fordert schärferes Vorgehen gegen Steuerflucht

 ·  Im Kampf gegen die grenzüberschreitende Steuerflucht pocht die EU-Kommission auf einen verbesserten Datenaustausch, um Steueroasen trockenzulegen. Bald werden sich auch die EU-Staats- und Regierungschefs des Themas annehmen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (32)
1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Caspar Mendrzyk

Auf dem sozialistischen Wege der Herrschaft über das gesamte Bruttosozialprodukt

Herr Baroso, Bürokrat aller europäischen Bürokraten, aber Herr ohne Steuerquellen, macht
nun seinen Kratzfuß in Richtung nationale Steuerhäscher in der Hoffnung, daß er mit eigenen Finanzqeullen belohnt wird. Gleichzeitig melden die Nachrichtenagenturen, daß die deutschen Parteien mehr Geld denn je bekommen. Das paßt alles zusammen. Die nationalen und europäischen " Politikeliten " ruinieren vereint in ungezügelter Gier den europäischen Mittelstand und damit alle Steuerquellen.

Empfehlen
Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 13.05.2013 08:52 Uhr

"Haltet den Dieb," ruft Herr Barroso, um seine politische Beute zu behalten

Denn seine politische Beute ist Macht, immer mehr Macht, und um diese zu sichern, muss er davon ablenken, dass er sie hat. Das eigentliche Problem der EU27 und der Eurozone hingegen ist die Arbeitslosigkeit, und gegen diese tut Herr Barroso nichts. Im Gegenteil. Weil sein tatsächliches Verhalten die Entstehung neuer Arbeitsplätze verhindert, also den täglichen Anstieg der Arbeitslosigkeit fördert, sind er selbst und seine Kommission die eigentliche Quelle täglich neuer Spannungen und ständig neuer Demonstration. Für meine Begriffe ist es nur eine Frage der Zeit, dass Demonstrationen in Eruptionen ausschlagen, siehe Spanien, wo die Jugendarbeitslosigkeit inzwischen über 50 % liegt. Diese Jungen finden nur Arbeit, wenn Unternehmer zusätzliche Aufträge hereinholen können, und das können sie nur, wenn ihre Währung abwertet. Just dieses aber wäre das Ende des Euro und des Herrn Barroso. Also immer mehr Ablenkung vom Thema, siehe oben.

Empfehlen
Norbert Regin

Wenn man Steuerflucht bekämpfen will, fängt man am besten bei der

Bekämpfung von Korruption, Amtsmissbrauch und Steuergeldverschwendung an.
Als nächstes sollte man den Staatsapparat verkleinern und die Effizienz in den Behörden erhöhen. Dann löst sich das Problem der Steuerflucht von alleine.

Empfehlen
Peter Nicol
Peter Nicol (pnicol) - 11.05.2013 07:51 Uhr

Es ist eine Schande wie in der EU die Gelder versenkt werden

Die derzeitigen Belastungen für Deutschland sieht Sinn bei 545 Mrd. Euro. Verteilt auf alle Bürger könnte jede 4-köpfige Familie damit die Anzahlung für ein Reihenhaus leisten. Dieses Geld ist unwiederbringlich verloren wenn man bedenkt, daß bei 10 Mio Griechen eine Familie dort ca 300.000 Euro zur Tilgung aufbringen müßte.

Im Vergleich dazu sind die hinterzogenen Steuern ein einziges Promille.

Aber auch wo Schäuble statt 25% bereits heute 35% von den Beträgen als pauschale Abgeltung bekommt, reicht ihm das nicht. Er möchte Namen und Konto haben, damit er irgendwann mit einer nationale Abgabe abkassieren kann.

Bereits jetzt wird die Bildung gekürzt, damit die Jugend ein Jahr früher Sozialabgaben leisten kann. Wir sind so klamm, daß der Staat für 5 bis 10 Mio Mehrabgaben die Ausbildung der Jugend opfert.

Empfehlen
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 09.05.2013 10:49 Uhr

Immer mal wieder einen Laut ?

der Mann lebt vom Schwung seines einprägsamen Namens und dem längst verblichenen Ruhm als Ministerpräs. der "bedeutenden" Portugal. Auch so ein europ. Fußkranker. Kann man den direkt abwählen? Oder haben sie ihm einen Schutzwall gebaut, nach dem Muster der Wahlen in demokr. Blöcken a la SED?

Empfehlen
henning strothjohann

und diese Canaille bezahle ich auch noch mit meinen Steuern

genauso wie alle anderen Politiker und Beamte. Dafür arbeite ich ein halbes Jahr für umsonst. Das muß nicht sein

Empfehlen
Fred Ost
Fred Ost (onkelfredi) - 09.05.2013 08:50 Uhr

Baroso, wovon versteht er was?

Bitte Herr Hardtke,
falls Ihnen bekannt ist, wovon Barroso etwas versteht (außer Stalinismus) teilen Sie es mir doch mit.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 12:59 Uhr
Dietmar Blum

Herr Ost,

kleine Korrektur:
Er ist MAOIST.

Empfehlen
Erwin Stahlberg

Keine Banken-Rettungen mehr!

Wie der Arzt aus einem GIFT eine GEGEN-GIFT gewinnt,
so müßte wohl auch aus dem

GIFT „BANKEN-RETTUNGEN“
eine Art
BANKEN-ZERSTÖRUNGEN
gewonnen werden können.

Banken, die nicht mit Geld umgehen können,
sollen dies gefälligst auch ausbaden müssen
und pleite gehen k ö n n e n(!).

Empfehlen
Nils Büngener

@M. Dumke: "Massenmord"

Wenn man zuerst die Kommentare liest, kommt man nicht auf die Idee, dass es in dem Artikel um simple Verbrechensbekämpfung geht. Beim Thema Steuern brennen ähnlich vielen Lesern die Sicherungen durch wie wenn es um Tempolimits oder Kampfhunde geht.

Empfehlen
Kay Schmelzer

verschärftes reduzieren von VER Waltung und Ausgaben

Reglungswut und Autokratismus gepaart mit Pseudodemokratie Lobbyhuldigung ersticken den der dafür arbeitet und was schafft damit 3 oder 4 in Amtssuben einen Sessel beglücken.
Bis der Gemeine Bürger seine Vorschriftenwerke der Staatsverwaltungen durchhat ist er reif für Rente auch wenn das auf 100 j. erhöht wird.

Empfehlen
Michael Bergmann
Michael Bergmann (Nouri) - 09.05.2013 06:34 Uhr

Mal was Sinnvolles tun !

Herr Barroso sollte sich zuerst um seinen Stall kümmern. Dort gibt es noch sehr viel zu tun. Zum Beispiel? Kontrollen der Verwendung von EU geleisteten Zahlungen und Subventionen an Empfängerländer, Installieren von realistischen Gehältern die nicht überzogen sind, Abbau der Bürokratie in Brüssel, Einführung von Wahlen der EU-Führung, damit man auch hier von Demokratie reden kann. Sich mit Themen schmücken die andere bereits lange vorher publik gemacht haben ist keine Kunst. Dafür brauchen wir Herrn Barroso nicht. Wie kommt dieser Mann überhaupt zu so einer Position?

Empfehlen
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 09.05.2013 01:57 Uhr

Und ich fordere ...

... ein schärferes Vorgehen gegen Herrn Barroso.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 15:29 Uhr
Bea Meister

... ein schärferes Vorgehen gegen Herrn Barroso -

aber nicht nur gegen ihn.

Empfehlen
Bernhard Schumacher

Das glauben wir gerne:

„Seit Jahren ist der Grundsatz des automatischen Informationsaustauschs Dreh- und Angelpunkt der EU-Politik. Dieser muss auf alle Einkommenbestandteile ausgeweitet werden.“

Ich nehme an, zu diesem Komplott gehört auch der jüngste Vorstoß der deutschen Politik, der vorsieht, dass die Exekutive alle möglichen Passwörter, PIN-Nummern und dergleichen von Telekommunikations-Unternehmen ausgehändigt bekommt - ohne Richterbeschluss.

Für wie vertrottelt hält man uns eigentlich?

Der Tag des Artikel 20 GG rückt unaufhörlich näher!

Empfehlen
Rolf Huchthausen

Ich fordere schärferes Vorgehen gegen Beamten- und Politikerkorruption und Lobbykorruption!

Sehr verachteter Herr Barroso, was machen Sie auf Segelyachten, der vom Bankenkonkurs geretteten Bankiers?

Sie sind der lebende Ausdruck der Lobbykorruption in Brüssel und der entscheiderischen Nähe von Interessensvertretern zu Politikern zu Ihrem eigenen Vorteil.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 10:07 Uhr
Closed via SSO
Klaus Wege (covenants) - 09.05.2013 10:07 Uhr

@Huchthausen: Latsis 122 Meter-Yacht "Alexander" mit Hubschrauberlandeplatz und Diskothek ...

... ist mit dem Begriff "Segelyacht" recht zurückhaltend beschrieben.
Von dieser Yacht ist die Rede, wenn es um das Thema "Gratisurlaub" des Barroso bei Griechenlands reichstem Reeder ( und Banker) Spiros Latsis geht.

Empfehlen
Peter Thiesen

Barroso lügt wie gedruckt...

...denn er weiß seit Jahren, was in den Ganovensystemen wie Griechenland und Zypern los ist. Er kennt die Verhältnisse in Spanien und in Italien wie kein zweiter EU-Politiker. Die Länder, in denen die Reichen und Superreichen keine Steuern zahlen, werden weiterhin mit Milliarden von Arbeitnehmern aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedsländern am Leben gehalten.
Unsere Politiker, die das weiterhin unterstützen, verhalten sich der eigenen Bevölkerung gegenüber korrupt, wenn sie z.B. mit unseren Steuergeldern russisches Schwarzgeld auf zyprischen Konten retten. Das weiß Barroso, das wissen Schäuble, St€inbrück und selbst Ex-Kommunist Trittin im grünen Mäntelchen.

Empfehlen
mathias dumke

Zuerst flieht das Geld und dann die Menschen.

Funktionierte bisher noch Agitation und Manipulation, um den Menschen die "Vorteile" dieser Tyrannei ungewählter, vollkommen korrupter und unfähiger Apparatschiks und ihrer heimischen Claqueure einzureden, so wird jetzt im Untergang des Regimes mit brachialer Gewalt der Aufstand der Völker niedergeschlagen werden.
Diese EU-Phantasten werden auch nicht vor Massenmord halt machen, da nur die wenigsten hoffen können, mit neuer Identität und neuen Gesicht irgendwo ein neues Leben beginnen zu können.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 10:06 Uhr
mathias dumke

Wie alle untergehenden Despotien in der Vergangenheit sich mit Händen und Füßen...

gegen ihren Untergang gewehrt haben, so bleibt auch dieser Tyrannei nichts anderes übrig, als mit zunehmender Gewalt den Untergang zu verzögern.
Das Paradebeispiel ist die Bankenrettung, in der ganze Völker ins tiefste Elend gestoßen werden; das ist ein Akt von Terror, dessen Auswüchse sich noch massiv steigern werden.
Hätte das EU-Regime allerdings nicht so gehandelt, wäre es sofort kollabiert; um auch nur kurzzeitig zu überleben, ist es diesen Banden vollkommen egal, was aus den Menschen wird.

Zur Zeit sehen wir erst den Beginn des heraufziehenden Elends eines ganzen Kontinents und die Täter werden sich mit allen Mitteln wehren, damit sie nicht von ihren Völkern zur Rechenschaft gezogen werden.

Die EU wird den Untergang des Euro nicht überleben; alleine schon deshalb, weil sie über keinerlei Rückhalt bei den Völkern hat und in ihrer Allmachts-Phantasie richtigerweise als Tätergemeinschaft wahrgenommen wird.
Die EU ist das Grauen einer wieder auferstandenen UdSSR.

Empfehlen
Kasper Raber

USA usw

Andere Völker haben ebenso Steuerflucht, selbst die USA oder Rußland.
Und bedenken sie, dass ihre Aussagen hier justitiabel sind, wenn sie anderen "Massenmord" unterstellen.

Empfehlen
Peter Hardtke

Baroso denken Sie.....

an ihre Hausaufgaben......und die Dinge, von denen Sie etwas verstehen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 01:58 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 09.05.2013 01:58 Uhr

"...und die Dinge, von denen Sie etwas verstehen."

Als da wären?

Empfehlen
Closed via SSO

Geschwätz von gestern, heiße Luft von heute, Durcheinander von morgen

Kommunist Barroso sollte nach Portugal verschwinden oder besser noch vor Gericht gestellt werden, denn sein Geschwätz interessiert niemanden. Es wird Zeit mit diesem Budenzauber endlich einmal aufzuräumen, am besten gleich im Oktober, damit in Brüssel Tacheles geredet werden kann!

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 15:27 Uhr
Bea Meister

.... überaus mangelhaft gebildet -

dafür aber mit sehr viel Arroganz „gesegnet“.

Empfehlen
Fred Ost
Fred Ost (onkelfredi) - 09.05.2013 08:53 Uhr

Barrosos Geschwurbel

Eines fällt mir jedesmal auf, sobald Fotos von den "Handelnden" der Brüsseler Camarilla erscheinen, diese Figuren (fem. und mask.) sind überaus gut genährt und überaus gut gekleidet. Im Gegensatz dazu sind aber alle diese ..... überaus mangelhaft gebildet.

Empfehlen
Martin Schmidt

Barroso hat hier nichts zu sagen,

Steuerangelegenheiten sind Hoheitsgebiete der Nationalstaaten. Außerdem sollte er sich mal zur Wahl stellen, wenn er die Menschen zu vertreten legitimiert sein will.

Empfehlen
Paul Banaschak

Barroso sollte besser mal das Verbrennen deutscher Steuergelder einstellen

dann hätte er zum ersten mal in seinem Leben was sinnvolles getan. Die Deutschen würden es ihm danken.

Empfehlen

08.05.2013, 14:39 Uhr

Weitersagen
 

Algerischer Verdruss

Von Christoph Ehrhardt

Nach Reformen sieht es nach dem abermaligen Wahlsieg Bouteflikas in Algerien nicht aus. Schon bald aber dürften wieder Machtkämpfe in der Führung ausbrechen, weil ein Nachfolger für den gebrechlichen Präsidenten noch nicht bestimmt ist. Mehr 2