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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Camerons Europa-Rede Zimmer ohne Aussicht

 ·  Camerons Europa-Rede war in In- und Ausland längst gründlich kommentiert worden, bevor er sie endlich hielt. Nach dem größtmöglichen Spannungsaufbau beginnt jetzt die Politik. Es gilt das Prinzip Zuversicht.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (83)

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Klaus v.Geiso

Listen to me, my dear Kraut...

Bei privaten Gesprächen mit Engländern werde ich immer wieder darauf hingewiesen, dass sie es schließlich mit Hilfe der Amerikaner und Russen gewesen sind, die die Kontinentaleuropärer im letzten Jahrhundert von ihren größenwahnsinnigen und verbrecherischen Herrschern befreiten, wobei sie Millionen ihrer jungen Landsleute opfern mussten.- Ob gerade wir Deutschen es nicht verstehen könnten, dass nun großer Unmut unter den Briten herrsche, wenn sie bei Fragen zur EU auf eine Randposition geschoben werden. Sich nun sehr ärgerte, dass sie immer mehr von einer nur fadenscheinig demokratisch legitimierten Brüsseler Bürokratie unter der Federführung von D/F bevormundet werden, und somit die britische Souveränität ernstlich bedroht sehen. Über dieses €uro-Abenteuer können sie nur fassungslos den Kopf schütteln („You must be crazy!“).

Ich werde bei dieser Argumentation immer ganz kleinlaut und habe daher volles Verständnis für Camerons Vorgehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.01.2013 02:07 Uhr
jürgen jürgen

My dear Kraut

So würde ich ein Gespräch unter Betrunkenen oder Rivalen beginnen.Niemand schiebt die Briten auf eine Randposition.Jeder aufgeweckte EU-Bürger begrüsst doch das britische Vorgehen gegen diesen brüsseler Zentralisierungsmechanismus.Es sollten doch Fragen nach Kosten und Wirkung in diesem Subventions - und Selbsbereicherungsjungel erlaubt sein ? !! Ich würde mir ein kritisches ,an Europa orientiertes GB wünschen,jedenfalls würde uns ein nordeuropäisches Übergewicht in Wirtschafts-und Finanzfragen weiter bringen.

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Reinhold -Helmut Becker

Ich halte mich an Joschka Fischer im ZDF.

Es währe zwar nicht schön,

aber es geht auch ohne.

mdf

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Closed via SSO

Das Verschwiegene war das Gesagte...

Uk ist der Vasall der USA. Diese drängen die Briten un-bedingt in der EU zu verbleiben. Wo finden die Weltfinanzen ihren Resonnanzboden? In LONDON. Also: die Fnanzwirtscft ist dringend auf Europa angewiesen; sind die €uro-Dummerchen doch die Zahlschweine! Nur darum geht es. Cameron hat keine Alternative. Uk hat keine Wirtschaft- nur die Finanzen leben in UK. Deswegen muss Uk in Europa als Mitglied die erste Geige spielen! Mit weiteren Boni, weiteren Nachlässen, weiteren Sonderregeln, weiteren Un-Verpflichtungen!
Eine Kanzlerin mit Weitsicht würde Cameron ermutigen aus der EU auszutreten und selbst neue Regeln zu fordern: Der Eu-Haushalt als Schuldentilgung, keine Subventionen mehr an die Bauern, keine Forschungsförderung mehr, keine neuen Gesetze bis 2020, keine neuen Aufnahmen, um zu konsolidieren. Aber: wir haben das Pech, eine Kanzlerin zu haben, die von hinten denkt: der zentrale autokratische Europa-Staat ( ihr Ziel).

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Michael Emmerich

Verräterisch ist...

...wie in Deutschland und andernorts auf Camerons Ankündigung eines Referendums reagiert wird. Das zeigt, wie denaturiert demokratische Werte in dieser EU längst sind. Was bitte schön ist aus demokratischer Perspektive legitimer, als das Volk über Fragen wie diese entscheiden zu lassen? Wer hier im "Zimmer ohne Aussicht" sitzt, das sind wir, das sind die Bürger Deutschlands, denen ihr Staat jegliches Mitspracherecht verweigert, deren Medien fast unisono nur eine Richtung kennen, und die bei der Wahl maximal über Nuancen der Politik, nicht aber über Grundsatzfragen entscheiden dürfen. Nicht das Referendum der Briten ist beschämend, sondern die Art und Weise, wie hierzulande die Menschen im 21. Jhdt bevormundet werden. Dabei zwängt man sie in eine EU, die so intransparent ist wie ein Betonklotz. Man nehme nur mal den Lissabon-Vertrag. Die US-Verfassung kann jedermann verstehen, damit kann man sich identifizieren. In der EU blicken selbst Anwälte nicht mehr durch, welches Recht hier gilt.

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Albert Sommer

Man kann über die EU denken wie man will.

Die negativen Reaktionen der europäischen Politiker auf die durchaus berechtigte Kritik Camerons, verbunden mit einem Referendum der Briten macht jedoch unmissverständlich deutlich was die EU definitiv nicht sein will -Eine Demokratie!

Ansonsten -Beneide die Briten um die Möglichkeit NEIN zum Zentralismus sagen zu dürfen.

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Closed via SSO

sagt doch einer " Maulhelden"

also die offizielle Linie der Einheitspartei. Nur ist das der heutige Stand, der Maulheld wird sehr schnell verschwinden und der Liebe zu GB Platz machen, denn die EU kann ohne GB nichts mehr werden, sie zerfaellt ganz einfach. GB hat dann nur noch die Mitgliedschaft in der EFTA und ist raus aus dem Gaengelband der Gluehlampenpolitik. Noch ein gewaltiges Problem wird auf D zukommen, es ist bald einziger Nettozahler, denn Oe, NL ist auch schon am abstegenden Ast, FRA pfeifft auf dem letzten Loch, so dass D seine Buergschaften, die ja nur Kredite sind bald buchen darf.

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Henk Wilbert

Von Cameron lernen heißt Demokratie lernen

Cameron geht den richtigen Weg. Auch viele junge Leute wollen eine bürgernahe Regierung und sind daher zunehmend skeptisch gegenüber der EU in ihrer jetzigen Form. In Brüssel denkt man noch, dass die EU automatisch Fortschritt und Weltoffenheit bedeutet. Doch gerade die Globalität macht die EU schon wieder provinziell und in ihren staatsähnlichen Strukturen zu einem altmodischen Gebilde.
Ein nationales Bewusstsein ist zudem kein Defizit, sondern gehört, wenn man es nicht übertreibt, zu einer gesunden Kultur. Die EU als lockeres Gegengewicht zum Nationalismus und als Binnenmarkt kann ja förderlich sein.
Doch eine EU, welche neoliberale und sozialistische Züge in einer demokratiefernen Art paradoxerweise in sich vereint, wird zu Recht kritisch hinterfragt.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 24.01.2013 11:30 Uhr

Schwierige Machtbalance im europäischen Haus

England ist seit Jahrhunderten Akteur, aber auch interessierter Zuschauer in den "kontinentalen Angelgenheiten" wie auch die Skandinavier, wie Italien und Spanien.
Die Hauptakteure in Europa sind Deutschland und Frankreich. Da gibts die Freundschaft, aber auch Fingerhakeln. Das ist auch gut so. Aber die vertiefte Integration ist nicht allein eine französisch-deutsche Angelgenheit, sondern betrifft ja alle. Wahrscheinlich will Cameron darauf aufmerksam machen. Also daß die Interessen bspw. Englands in Erwägung gezogen werden müssen.

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Cornelius Schwarz

Der neue Churchill

Sowjet Europa ist wegen der totalitären Strukturen wie damals die Sowjet Union korrekturunfähig. Das Recht der souveränen Staaten, die Bindung an Demokratie und Selbstbestimmung, wird ignoriert und verletzt zugunsten der vielen Exekutivapparate, die keine Legitimität haben aber eine totalitäre Vision.

Durch die Apparate der Euro Kaste wird Widerspruchswahrnehmung und die offene Meinungsbildung unterdrückt. Parteigänger der Euroideologie werden mit Pfründen ausgestattet. Die feudale Euro Kaste wuchert.

Das Scheitern des Euro führt zu einem Katastrophenmanagment, daß sich immer brutaler über sämtliche Rechte hinwegsetzt.

Wir brauchen leadership. Cameron soll kontrolliern, die Fehler vorlegen und einen rechtlichen Minimalstand anmahnen.

Für die Sowjetunion war der freie Westen der Vergleichmaßstab, der zum Zusammenbruch führte. Jetzt sollten die Briten mit ihren demokratischen Institutionen den souveränden Euro Staaten helfen, das Joch der Euro Bolschewismus abzuschütteln.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 14:37 Uhr
Heinrich Seneca

Sind Sie ein Schaeffler- oder Linken-Freund?

Ich kann Ihrer Argumentation und Analyse folgen, aber:
Der Rest der Parteien: CDU/CSU-SPD-GRÜNE-FDP lehnt ihre Auffassung monolith. geschlossen ab.
Schauen Sie sich nochmals die Ergebnisse der NS-Wahl an und dann wissen Sie, wie Ihre Sache in Brüssel steht: Marginal gegen Null, oder?
Da Schaeffler in der FDP bleiben will, müßten sie Die Linke wählen, um ihre Auffassung am ehesten umsetzen zu können, aber dazu fehlt Ihnen verständlicherweise die Konsequenz.

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Edda Wiegand
Edda Wiegand (mrs.duck) - 24.01.2013 10:49 Uhr

Zimmer ohne Wahlrecht

Nach Artikel 223AEU-Vertrag ist das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union beauftragt das Wahlsytem europaweit zu vereinheitlichen. Allerdings sieht der Vertrag hierzu keinen festen Zeitplan vor...
Können deutsche Bürger 2014 einen transnationalen EU-Abgeordneten wählen, oder sind sie gezwungen asusschließlich für deutsche EU-Abgeornete zu votieren?

Friedlich georneete Bankrottreorganisation bei gleichzeitiger Senkung des Lebensstandards in ganz Kontinentaleuropa setzt Transparenz und integrierte Freiheit voraus

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 19:24 Uhr
Edda Wiegand
Edda Wiegand (mrs.duck) - 24.01.2013 19:24 Uhr

Sehr geehrter Herr Seneca,

Dank für Ihre durchaus süffisante Antwort

Dann werde ich ausnahmswiese bemüht sein zu ermittelm welches vorzugweise buntes Theater die Landeslisten haben.

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Heinrich Seneca

SgFrau Wiegand,

"Wen können Deutsche Bürger 2014 wählen....?"
Weder noch!
Sie können weder transnat. EU-Abgeordnete noch deutsche EU-Abgeordnete wählen.

Sie können aber Parteilisten wählen, d.h. Parteien, die ihre selektierten Mitglieder nach Straßburg/Brüssel delegieren.
Damit ist die Demokratie z.Z. in der EU ausgeschöpft; denn wir leben in keiner kantonen Schweiz, oder?

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 24.01.2013 10:42 Uhr

Warum die Aufregung?

Da will jemand dem Volk zur Abstimmung vorlegen, ob es zu den verhandelten Bedingungen in der EU bleiben will. Das Volk, daß von diesen Verhandlungen dann maßgeblich betroffen ist.
Was ist jetzt so falsch daran? Nennt man so etwas nicht Demokratie?
Ein Wahnsinn, wieviele Politiker, gerade aus der EU, nun massiv dagegen votieren. Was sind das für Demokraten? Wer vertritt uns da in Europa?

Und das nun angeprangert wird, daß die Briten bei diesen Verhandlungen mit massiven Druck nur für sich das Beste rausholen wollen und den Gemeinschaftsgedanken der EU nicht beachten ist wohl nur für deutsche Politiker verwunderlich. Außer Deutschland macht das jedes Land, der Eine poltert dabei mehr, der Andere weniger.
Am Ende bleibt, die Politik will die EU, der Bürger hat sich diesem Willen ungefragt anzuschließen - ähnelt einer Diktatur, wo steuern wir da hin mit der EU?

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 24.01.2013 10:37 Uhr

Die englische Kritik kann die EU verändern. Das ist eine Chance. Man sollte auf sie hören.

Den Verwaltungsgiganten EU - wie ihn blinde Ideologen à la Schulz oder Baroso sich in ihren Träumen ausmalen - wäre in der Tat eine Diktatur. Schon heute ist die EU mit ihren Eingriffen in die Kompetenz der Nationalstaaten eine Bedrohung für die Demokratie. Die Bürger Europas wollen ihre Nationalstaaten behalten. Sie wissen, dass ihre Interessen ansonsten von den undurchschaubaren Klüngeln in Brüssel vernichtet werden- so wie es ja jetzt schon aus Sicht der deutschen Steuerzahler ist. Die Engländer formulieren hier eine nachvollziehbare Angst und sind historisch - wieder einmal - die Verteidiger der Demokratie und der Indiviudalität. Brüssel mit seinem gigantischen, korrupten Beamtenstaat will einen links-ideologischen Bevormundungsapparat aufbauen, in dem der einzelne Bürger vor die Hunde gehen würde. Hier droht ein Szenario Orwellscher Dimensionen. Das wittert die britische Bevölkerung. Sie will das nicht - die Deutschen wollen das auch nicht. Aber wir dürfen darüber nicht abstimmen.

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heide schweizer
heide schweizer (HHJL) - 24.01.2013 10:27 Uhr

Rede

Was soll die Aufregung? Cameron hat eine Wahlrede gehalten, "waehlt mich, und ich verspreche ein Referendum". Wahlversprechen. Ob meine Meinung veroeffentlicht wird??

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Ronald Gruenebaum

Unfug

Ich erspare mir Kommentare zur muffigen Weltsicht etlicher Foristen, da ist vieles vielleicht bereits altersbedingt.

Aber man sollte doch zur Kenntnis nehmen, dass Cameron mit der Logik auf Kriegsfuss steht. Wir müssen also auf globale Herausforderungen besser reagieren. Und dass, indem wir die Entscheidungen wieder national treffen? Die mittelalterlichen Rituale des britischen Parlaments als Antwort auf die Globalisierung? Das passt überhaupt nicht zusammen und schon deshalb gibt es mit den Briten nichts zu verhandeln.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.01.2013 02:31 Uhr
jürgen jürgen

Altersbedingt

Verehrter Herr Gruenebaum . Warum wohl hat Lessing seinen Nathan genannt " der Weise " und nicht schlau,klug oder besonnen ? Haben Sie´s .Wegen des Alters. Nun zum Rest: jeder Kriegseinsatz wird von den nationalen Parlamenten genehmigt .Denn , was hat z.B. Deutschland
mit den Problemen der ehemaligen britischen oder franz.Kolonien zu tun.Unsere Einmischung haben wir in zwei verlorenen Weltkriegen quittiert bekommen.Europa wird in Zukunft durch seine Vielfalt interessant sein und nicht durch die Brüssel -Euro- Geier.

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heide schweizer
heide schweizer (HHJL) - 24.01.2013 11:18 Uhr

Europa

@Eberhard Berger - ich bin alt, nicht wie man sagt "aelter, kenne die Nachkriegs-/Besatzungszeit. Sind sie alle tatsaechlich so naiv oder do.... zu glauben, dass man in weniger als 50 Jahren, in Europa ein "Paradies", wie Sie es sich zusammenphantasieren, schaffen kann. Immerhin wollte Deutschland dies waehrend eines Tausendjaehriges (12 Jahre) Reiches tun! Zurueck also??

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Michael Scheffler

Sehr geehrter Herr Grünenbaum

Sie haben aber schon bemerkt, dass die Antwort auf die "Globalisierung" in vielen Staaten eine Nationalisierung bewirkt. Zudem scheint uns von den Südländern in der EU offednsichtlich mehr zu trennen, als Sie es wahrhaben wollen. Ich will nicht ein Leben lang daddeln wie ein Kaputter, damit ich mit 67 als Wrack in Rente gehen darf, damit einige ihre linksfeuchten interationalistischen Träume umsetzen können. Wir sehen ja jetzt schon, dass es nicht funktioniert.

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Rolf Huchthausen

@ Herr Gruenebaum, wem nützt ein Kontinent im Pulverdampf?

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß ein übersättigter und über die EU-/€URO-Mitgliedschaft hemmungsloser Korruption und Mißwirtschaft ausgelieferter Kontinent ebenfalls keine Krisenreaktionskraft mehr übrig hat, um mit den BRIC's oder Next 11 mithalten zu können.

Unsere Kapitalkraft, die sich ja aus der werteschaffenden Stabilität unserer Währung definiert, geht gerade den Bach herunter. Durch? Korruption und Mißwirtschaft.

DE wird gefeiert wg. seiner 'hidden champions'. Das Verhältnis aus der F&E-Werkstatt heraus in die Produktion ist in DE im Absturz. Ein Vergleich mit der Schweiz, da müßten deutsche Politiker rot anlaufen. Die EU-Deppen sowieso. Das ist Korruption, Mißwirtschaft und Ineffizienz, weil die EU überdehnt und gegen Grundprinzipien des Wettbewerbs verstößt: Eigenverantwortungs-, Freiheits-, Vorsorge- und Verursacherprinzip! Der Weltmarkt regelt dies besser als es die EU versucht!

EU: Gewinn = EU-Subventionen! Das ist im Weltmaßstab eine Schlaftablette diese EU!

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Eberhard Berger

Sehr zuvorkommend,

wieviel Verständnis Sie für alte Menschen haben!

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass es viele (auch ältere) Menschen gibt, die die Idee der europäischen Einigung für ausgesprochen gut halten, aber die konkrete Umsetzung für hundsmiserabel?

Ich wünsche Cameron viel Glück und Durchhaltevermögen.

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Andreas Bihr
Andreas Bihr (SOSCOP) - 24.01.2013 09:54 Uhr

Einer muss damit anfangen...

...damit andere "aufwachen".

Wenn das Prinzip "ein EUROPA" funktionieren würde, dann wäre ich mit Begeisterung dabei.
Aber Tag für Tag, Woche für Woche sieht man, dass es "ein EUROPA" niemals geben wird.

Es spricht viel zu viel dagegen.

Es gab eine vergleichbare Situation bereits in Amerika - und endete im Bürgerkrieg.
Da wurden auch, wie heute in Brüssel, Beschlüsse gefasst - und den einzelnen Staaten aufgezwungen.... (kommt dem einen oder anderen das bekannt vor...?)

Für einen "sogenannten" demokratischen Staat wie Deutschland würde sich, wie in der Schweiz praktiziert und beim Stuttgarter Bahnhof angewandt, eine Volksabstimmung anbieten.

Und diese mit einer ganz einfachen, leicht verständlichen Frage.
Soll Deutschland in der EU bleiben => JA oder NEIN ??

Ergebnis würde mich persönlich interessieren.

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Rolf Huchthausen

Die Abstimmung über EU-Europa ist auch in DE längst überfällig! DE muß neutral werden, das CH-Modell

Warum das nie passieren wird, ist klar: Politiker verlieren ein Spielzeug. Sie können mit Brüssel prima über Bande spielen und müssen sich dafür nicht einmal in DE rechtfertigen. Politik ohne Rechtfertigung, Haftung, Verantwortung bei stets hohen Bezügen. Schlaraffenland.

Es ist ein Brüsseler Unding zu glauben, man könne EINE Entwicklung betreiben für so unterschiedliche Staaten wie DE ./. GRE. Dafür gab es einmal das Subsidaritätsprinzip und dagegen gibt es EU-Subventionen. Das ist als geringste gemeinsame Basis zu dürftig!

€URO mit seinen kriminellen Verwerfungen setzt dem EU-Betrug die Krone auf. EU züchtet Korruption und Mißwirtschaft, €URO versenkt ganze Volkswirtschaften!

EU sitzt überall am Katzentisch, gegen BRIC's antreten heißt, abspecken. EU muß auf die EWG zurückgefahren, das EU-Parlament als Farce abgeschafft und Subventionen endlich strukturiert werden. Ein freier, wirtschaftlich verbundener Komplex ist effektiver als ein über Schmiergeld zusammengezwungener!

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Bülent Alper
Bülent Alper (Suffyx) - 24.01.2013 09:41 Uhr

In ultima ratio muß das Plebiszit so schnell wie möglich erfolgen.

Damit würde Cameron den Kritikern, die Wahlkampftaktik vermuten, den Wind aus den Segeln nehmen. Denn wenn seine Analyse bezüglich des status quo der EU und des Empfindens seiner Bürger richtig ist, läßt er sich selber keine Wahl, als das Referendum schnellstmöglich durchzuführen,Zeitverlust hieße doch Geldverlust,die Entwicklung ist absehbar,sagte er ,nicht wahr?
€ oder £ . EU oder USA/Skandinavien. Oder beides ?
Jede weitere Verzögerung führt seine Worte ad absurdum.
Das Dilemma kann nur gelöst werden, wenn der NATO-Bereich mit dem Mittelmeer und dem nahen Osten zusammengeht,aber bitte diesmal wahrhaftig und fair.Die Welt braucht die Tugenden der USA und EU,nicht die dreckigen Spiele um Macht und Gewalt :dieser Block ist autonom und stark genug, um alles zu überstehen. Das Schachspiel mit den Islamisten zB konnte nur schiefgehen, wer hat denn tatsächlich geglaubt, Rußland würde nicht mit den Wölfen heulen, nur lauter? Divide et impera ist vorbei,
es gilt cohaerescite et commerciate

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Erwin Stahlberg

Cameron sorgt für erfrischenden Luftzug

Das Waterloo der EU wurde eingeläutet als sie es unternahm,
der „FINANZ-INDUSTRIE“ unbegrenzte Hilfsmittel
in Aussicht zu stellen.

Ein Wahnsinn der Seinesgleichen sucht!

Ihr dürft ruhig „verrückt“ spielen --- w i r bezahlen alles
--- rufen die „EURO-Finanzminister“ und beschwören dabei
einen UNIONS-Geist, den man nur von Schwachsinnigen
erwarten darf.

W i r aber wollen vernünftige Bürger und --- DEMOKRATIE!

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Wolfgang Kreuter

maulhelden

cameron weiss sehr gut, dass die briten nicht ohne die eu können. aber die eu kann sehr wohl ohne die briten. auch das weiss cameron. warum also treibt er diese PR-show? er reitet einen gaul, der ihn in die zweite amtszeit tragen soll. wenn auch nur eine handvoll pfund aus dem maulheldischen scharmützel für die briten rausspringt, hat sichs für ihn gelohnt. und vlcht lässt man ihn auch ein paar fischrechte repatriieren. aber die insel ist ja längst abhängig von wirklich dynamischen industrien, die aber allesamt nicht aus dem land der gleichnamigen revolution kommen. und da können die hunde noch so laut bellen, deren karawane zieht weiter. und mit ihr die eu.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 10:31 Uhr
peter myer

.....

ohne die briten wird die EU zerfallen, weitere länder werden dann folgen.
sie unterschätzen die dynamik die das freisetzen wird.

cameron legt die finger in die wunde und das gebelle der hunde um in ihrem bild zu bleiben, kommt doch eindeutig von den ertappten eu-kraten

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Emanuel Schwabe

"Zimmer ohne Aussicht" oder Gesellschaftsvertrag mit Perspektive?

"Wettbewerbsorientierter, flexibler, subsidiärer, demokratischer und fairer" will Cameron die Union. Tatsache ist, daß die Union die Wettbewerbsfähigkeit aus dem Lissabon-Vertrag gestrichen hat. Wer sie will, muß das gültige Grundlagendokument neu verhandeln. Desweiteren ist die EUdSSR und ihre machthabenden Kommissare nicht demokratisch legitimiert. Wer Demokratie will, muß wählen lassen und zwar die eigentlichen Machthaber, die Kommissare. Aber das schlimmste an der EUdSSR ist die Schuldenmacherei der EZB, die ebenfalls nicht wie die Bundesbank unabhängig ist, sondern von den Partystaaten geführt und für diese Tag für Tag geld druckt. Was will der Deutsche? Staatsverschuldung und -bankrott oder eine stabile Währung? RUNTER von Schulden, RAUS aus dem EURO wäre für alle Beteiligten am Besten. Eine Freihandelstzone Europa wäre ein Gesellschaftsvertrag mit Perspektive. Vielen Dank Herr Cameron für Ihre Initiative.

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Jahrgang 1965, politischer Korrespondent in London.

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