Es mag objektive Gründe dafür geben, dass die „Troika“, die das griechische Reformprogramm und seine Verwirklichung evaluiert, nun doch erheblich später als erwartet einen Bericht abgeben wird, der entscheidend für die Zukunft des Landes sein dürfte. Aber einen guten Eindruck macht die angebliche oder wirkliche Verschiebung des Abgabetermins nicht: Nachdem zunächst im August, dann Mitte September mit dem Ergebnis gerechnet worden war, ist jetzt von Ende September oder gar von Oktober die Rede.
Da dies nicht die erste „Prüfung“ ist, der sich Griechenland zu unterziehen hat, die Prüfer also eingearbeitet sein müssten, fragt man sich, ob die neugewählte Regierung in Athen die Herausgabe der einschlägigen Zahlen verzögert, um Zeit (wofür?) zu gewinnen. Oder spielen politische Gründe eine Rolle? Auch das ist wenig plausibel: IWF-Chefin Lagarde steht unter Druck, die EZB gleichfalls. Höchstens die EU-Kommission könnte ein Interesse daran haben, eine Entscheidung hinauszuzögern. Inzwischen schießen die politischen Spekulationen ins Kraut, was nichts besser macht.
Der Praktiker ist dem Theoretiker immer eine Nase voraus!
Rolf Huchthausen (huchthausen)
- 29.08.2012, 10:31 Uhr
Ich darf daran erinnern, dass......
Amal Younis (amalyounis)
- 28.08.2012, 20:02 Uhr
Die Notenpresse muss noch geölt werden
Franz Gerstheimer (gerstheimer)
- 28.08.2012, 19:00 Uhr
Drachme kommt
Karl-Heinz Drux (khd54)
- 28.08.2012, 19:00 Uhr
wir werden......
Baumann Josef (Insaben)
- 28.08.2012, 18:53 Uhr