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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Angela Merkel Europäerin aus Vernunft

 ·  Angela Merkel kommen keine Tränen, wenn sie über Europa spricht. Sie hat auch keine Visionen, nur ein klares Ziel: Sie will eine Union, die ihren Wohlstand in der globalen Welt bewahren kann.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (88)

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Volker Mueller
Volker Mueller (MrVo) - 16.10.2012 22:16 Uhr

Die EU war sicherlich nicht Frau Merkels Traum und Werk

Sie nutzte lediglich die Gunst der Stunde zum geschickten Sprung
auf die Karriereleiter, die sie als Ostdeutsche und Kohls Mädchen
zielstrebig und schon bald ohne Rücksicht auf Verluste erklomm. Auf dem Plan stand der Aufbau der Eurozone, und sie machte sich daran, diesen auftragsgemäß zu erfüllen.
Dass es mehr werden sollte als ein Währungsverbund der Vaterländer,
war ihr zu Beginn wohl nicht bewusst., doch sie schwengte flexibel um auf
das 'höhere' Ziel. Es war angenehm, ohne Volksbefragung und
mit dem Reichtum der Nation im Rücken gewisse Forderungen zu stellen und Gunst zu erweisen. Dass die Begönstigten bald selbst das Gunsterweisen in die Hand nahmen, nahm sie als höhere Gewalt hin, solange der Euro (ihr Auftrag!) nicht in Gefahr war, denn dem fühlt sie sich nach wie vor alternativlos verpflichtet. Scheitert der Euro, scheitert SIE.
Immerhin war sie ehrlich genug, das Volk nicht um ihres persönlichen Aufstiegs Willen zu begeistern. Sie hüllte sich in Schweigen.

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Thomas Rusterholz

Willige Vollstrecker?

Was wollen uns die beiden Autoren eigentlich genau sagen?

Sie zeichnen das Bild einer AM mit edlen und gute Motiven, als eine Frau, die weiss, was sie tut und die gelegentlichem Euroskeptizismus als raffinierte Taktik einsetzt, zur Erreichung des summum EU-bonum für die Unionsbürger.

Man fragt sich: Halten die beiden ihren Text für objektiv richtig, für eine besonders clevere Auslegung oder einfach nur für politisch opportun?
Arbeiten sie an ihrem Nobelpreis in Literatur oder was läuft hier genau?

Unwillkürlich fragt man sich: Machen sie sich zu willigen Propaganda-Vollstreckern der derzeitigen politischen Klasse?

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Hans Schmidt

"Danke!"

an die beiden Autoren für diesen klarstellenden Artikel über Angela Merkel und ihre nichts weniger als großartige Europapolitik. Wer die Klugheit dieser Frau nicht versteht, der ist selber schuld. Deutschland kann wirklich stolz auf diese Kanzlerin sein, um die uns jede andere Nation in Europa beneidet.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 19:04 Uhr
Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 14.10.2012 19:04 Uhr

Die Winkelemente und Transparent bitte!!!

dann fühle ich mich in meine Jugend zurück versetzt, wo ich der "DDR 1.0" huldigen dirfte.

Auch damals "Alternativlos" uns zun "Besten" aller....

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Hans-Jörg Rechtsteiner

WIR SIND MERKEL

Ich danke Ihnen, verehrter Herr Schmidt, für diese prächtige Würdigung der größten Kanzlerin aller Zeiten. Denn so oft ich auch um die passenden Worte gerungen habe, ist es mir doch nie gelungen, meiner Begeisterung für MPWW, the most powerful woman of the world, den rechten rhetorischen Weg zu weisen. Erlauben Sie daher einem stotternden Stümper, daß er sein Fähnchen ohne weitere Umschweife im Brausen Ihrer Worte mitflattern läßt!

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Gaby Abbey
Gaby Abbey (amy10000) - 14.10.2012 17:25 Uhr

Völlig daneben !

Unseres Erachtens ist der Tenor des Artikels komplett daneben: Merkel will nur aus Machterhalt eine Union, letztlich sind ihr die europäischen Untertanen egal.
Sie hat ein klares Ziel: Ohne Visionen – und das ist ihr eigener Machterhalt.
Warum wird das von Herren Gutschker und Lohse nicht freimütig erklärt ?
2014 wird die Europäische Union neu gewählt und dieses Timing ist für den Start der neuen Karriere Merkels ideal.
Die Königin Europas : Merkel -kann doch ihre Ambitionen vor lauter Ehrgeiz gar nicht mehr verbergen.
Das dürfte wohl inzwischen so Manchem in Europa klar sein – aber anscheinend nicht den Verfassern.
Ihre Hinterzimmer-Politik macht Merkel weiter, sie verkauft Deutschland und deutsches Kapital für ihre eigene Karriere.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 17:38 Uhr
Rupert K. Vosil

"Unseres Erachtens" ist allerdings Ihr Beitrag daneben.

Umso schlimmer, da Sie ihn offenbar sogar schon zu mehreren verfasst haben. Ihre Vermutungen bezüglich der Motive von Frau Merkel gründen sich auf keinerlei Beweise, außerdem ist der Kommentar bestenfalls polemisch. Wieso sollten die Herren Gutschker und Lohse etwas erklären, was inhaltlich in hohem Grade an der Sache vorbeiginge? Da Sie allerdings darauf verzichten, in Ihrem Kommentar inhaltlich zu argumentieren, muss man sich zum Glück auch nicht die Mühe machen, in Substanz zu erwidern.

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Closed via SSO

Kein Wunder

dass Merkel so gute Umfrageergebnisse vorweisen kann, wenn der Wähler solche oder ähnliche Artikel zu lesen bzw. im Fernsehen zu sehen bekommt. Irgendwie müssen die Medien in den Niederlanden anders ticken.

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Thomas Gerth

Sachverhalte - die 2.

Ach so, ich habe noch etwas wichtiges vergessen:

Bislang hat der deutsche Steuerzahler keinen einzigen Cent für die Rettung der europäischen Problemländer ausgegeben.

Dies sei denjenigen gesagt, die hier blödsinniger Weise behaupten, wir hätten bereits "Hunderte Milliarden" gezahlt!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 23:43 Uhr
Frank Burgdörfer

Stephan Achner

Was Sie hier schreiben ist 5 mal: FALSCH.

Der Steuerzahler haben ESM und EFSF keinen Cent gekostet. Auch den Bareinlagen stehen Anteile gegenüber. Gäbe es jedoch Ausfälle (wie ein Herausbrechen Griechenlands), würde das kosten.

3. und 4. wirken sich auf die Gesamtheit der Steuerzahler wenn überhaupt dann positiv aus. Wegen geringerer Refinanzierungskosten des Staates und Entwertung der Staatsschuld.
(Natürlich kann man diskutieren, wer von Zins und Inflation als Sparer / Anleger / Investor / Bausparer positiv und wer negativ betroffen ist. Das wird dann aber weniger schlicht sein sein als es Ihnen beliebt).

5. Ist eine einigermaßen abenteuerliche Argumentation.

Vor allem aber scheint Ihnen als Idealbild ein Untergang unserer Währung vorzuschweben. Die Annahme, dies könne mit positiven Effekten vorbunden sein ist einigermaßen weltfremd und hanebüchen.

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Thomas Gerth

Richtigstellung

Sorry, dies ist nonsens, der EFSF hat Deutschland exakt 0,00 Cent gekostet, da er nur Garantien abgegeben hat.

Der ESM hat bislang noch garnichts getan!

Wie wäre es, wenn Sie sich besser informieren?

Zu den Zinsen ist zu sagen, daß eiegentlich immer alle froh waren, wenn diese niedrig sind, fragen Sie mal die Häuslebauer!

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Stephan Achner

Bitte keine Volksverdummung betreiben!

Das ist einfach falsch, was Sie hier behaupten:
1. Der EFSF hat Deutschland eine Menge Steuergelder gekostet.
2. Der ESM kostet ebenfalls Milliarden Euro deutscher Steuergelder.
3. Die EZB mit ihrem extrem niedrigen Leitzins hat erhebliche Auswirkungen auf die Sparzinsen, d.h. der deutsche Sparer verliert jeden Tag Geld, weil die hoehere Inflation täglich Spargeld vernichtet.
4. Durch die Geldflut der EZB liegt die offiziell zugegebene Inflationsrate des Euro bei 2,7%. Auch dies trägt zur taeglichen Geldvernichtung zu Lasten des deutschen Sparers bei.
5. Im Ergebnis betreibt die EZB durch ihre sog. Geldpolitik einen gigantischen Finanztransfer vor allem in Richtung Suedlaender.

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Thomas Gerth

Sachverhalt

Vorab, ich schätze Merkels Politik sehr, aber darüber kann man geteilter Meinung sein.

Was mich mehr erschreckt, ist die grottenmäßig schlechte Sachkenntnis mancher Kommentatoren. Hier einige Fakten, die eigentliche jedem Sonderschüler bekannt sein sollten:

1. Wir haben keine Eurokrise, sondern eine Schuldenkrise

2. Der Euro ist eine sehr stabile und erfolgreiche Währung, von der wir als Deutsche massiv profitieren

3. Die Rettungsschirme oder die Institutionen wie der ESM oder auch die geplanten Käufe der EZB, sollen Ländern helfen und nicht dem Euro. Primär sollen sie aber verhindern, daß europäische Finanzinsitute insolvent werden, was uns allen schaden würde.

4. Die Sparpolitik die Merkel in Europa verfolgt, ist solange notwendig, wie Staaten 2stellige Defizite haben

5. Nur eine weitere europäische Integration, dazu zähle ich die Bankenunion und den Fiskalpakt, kann verhindern, daß solche Problem wieder auftauchen

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 17:30 Uhr
Wolfgang Schlage

Die Euro-Krise ist eine Zahlungsbilanzkrise, keine Staatsschuldenkrise

Ja, die ganze Kaste der Euro-Politiker tut so, als ob die Staatsschuldenkrise der Kern der Euro-Krise ist. Das ist nicht der Fall, es handelt sich um eine Zahlungsbilanzkrise (bitte googeln: Elbers: Das Euro-Desaster, oder für Keynesianer: Heiner Flassbeck, z.B. sein Youtube-Video). Weil die Krise aber als Staatsschuldenkrise behandelt wird, deshalb ist sie seit 5 Jahren (fünf!) ungelöst, nein: wird immer schlimmer.
Nach wieviel Jahren Fehlbehandlung werden die Politiker und Wähler endlich einsehen, dass sie hier einer Fehldiagnose aufgesessen sind?

(Nein, ich leugne nicht, dass es problematische Staatsschulden gibt, die müssen natürlich ebenfalls angegangen werden, was aber nicht die Euro-Krise löst.)

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Joachim Schroeder

Betrieb und Unternehmen!

Bedauerlicherweise verwechseln sie die Funktion eines Betriebs und eines
Unternehmens, denn Gelder die für irgendwechle Zwecke verwendet wer-
den, müssen erwirtschaftet werden, was im Falle der PIIGS Staaten be-
dauerlicherweise schief gelaufen ist, wie man an den Stützen sehen kann.
Auf die Dauer endet das in der nach dem Konkursrecht, in Deutschland
geregelten nach HGB, in einem Konkurs- oder Insolvenzverfahren was
in der EU durch die Handelsrechtsbeugungen aus politischen Motiven ver-
hindert werden soll, was in der Generalpleite der gesamten EU enden
wird! Anschauliches Material dazu liefert der Ablauf der lat. Münzunion,
dem Vorläufer des Eurosystems!

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Thomas Gerth

Stimmt, aber.......

Ich stimme Ihnen hinsichtlich der wünschenswerten Eigenhaftung der Finanzinstitute durchaus zu, leider hat man es in den letzten Jahren aber zugelassen, daß private Unternehmen so wichtig wurden, daß ihr Untergang erheblichen Schaden anrichten würde, er viele größer wäre, als die Hilfsmaßnahmen

Erinnern Sie sich an den nationalen Schirm, dieser hat uns bislang ca. 8-10 Mrd. gekostet, eine Pleite der HRE wäre viel teuerer gewesen.

Die Fehler sind in der Vergangenheit gemacht worden, wir zahlen heute die Rechnungen dafür.

Sie haben recht, die Banken müssen reguliert werden, etliche Gesetze der letzten Jahre gehen in diese Richtung.

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Peter Sikorski

@ Herr Gerth - Punkt 3 + 4 + 5

Herr Gerth, Sie haben in zwei Punkten absolut Recht. Bei den anderen scheitern Sie an einer eigenwilligen Logik:
Pkt3: Sie sprechen hier von europäischen Finanzinstituten, als wären es staatliche Institutionen. In Wahrheit handelt es sich um Privatunternehmen (!), deren Haftung für selbst (!) eingeganene Risiken, durch Stützung der EU/Staaten, aufgehoben wurde. Stellen Sie sich so etwas in einem Produktionsbetrieb vor? "Pleite " heisst "Pleite" und wird abgewickelt und nicht gerettet. So werden Steuergelder aller in Gewinne von Banken umgewandelt! Es ist ein Kardinalfehler aus absurden Gründen eine "systemische" Relevanz und "Alternativlosigkeit" auszurufen, gleichzeitig das kaufmännische Risiko ins Absurdum laufen zu lassen.
Pkt4: Frau Merkel verfolgt keine Sparpolitik, nicht in DE und nicht in der EU. Bringen Sie bitte Gegenargumente.
Pkt5: Falsch! Die Bankenwirtschaft muss auf das Ihr zustehende Mass gestutzt werden: Dienstleister für Industrie und Gesellschaft und nicht mehr!

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Faustino Gallina

Ich bin auch Europäer aus Vernunft...

Dennoch vergebe ich das Portemonnaie meiner Kinder nicht an meinen Nachbarn.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 23:48 Uhr
Frank Burgdörfer

das passiert auch über den ESM nicht

wir haben bei der Hausbank der Nachbarn eine Bürgschaft hinterlegt. Wobei die Nachbarn seither bei uns vorbeikommen und sich rechtfertigen müssen, wenn sie Bankgeschäfte tätigen.

(Am dramatischsten ist die Lage bei den Griechen, aber auch deren Neuverschuldung ist mittlerweile kaum noch höher als ihre Zinslast. Das heißt in der Praxis: Die leihen sich mit unserer Zustimmung inzwischen das Geld, um uns dann die uns zustehenden Zinsen zu überweisen.)

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Stephan Achner

Noch eine Werbetour

Frau Merkel soll also eine EU wollen, die ihren Wohlstand in der globalen Welt bewahren kann. Dafür wird der Europaabgeordnete Elmar Brok zum Zeitzeugen erklärt, der im Sinne eines persönlichen Referenten die erforderlichen Stichwoerter liefert, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Das Problem dabei ist nur, dass das Ergebnis so nicht stimmt, weil die gesamte EU- und Euro-Politik von Grundsätzen geprägt ist, die das Gegenteil bewirkt:
- Grundlegende Entscheidungen werden voellig undemokratisch nur noch in von den europäischen Völkern abgeschirmten Räumen vor allem der Executive getroffen (so hat soziale Marktwirtschaft keine Chance) und
- alle Entscheidungen zum Euro, ob es die EZB-Anleihekaeufe, den ESM oder die gigantischen EU-Rettereien betrifft, sind im Ergebnis vom Grundsatz getragen, dass die wirtschaftsstarken Völker bestraft und die wirtschaftsschwachen Völker fuer ihre Reformunwilligkeit belohnt werden.

So bewahrt man keinen Wohlstand.Das ist doch Selbstbetrug.

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Max Schmid
Max Schmid (CH-Gast) - 14.10.2012 15:31 Uhr

Reflexe: Gross = gut, klein (sprich ein Nationalstaat) = schlecht.

EU soll gemeinsam "Stärke" entwickeln- fordert Fr. Merkel.
Man sieht, die alten Reflexe vom weltweiten Sozialismus oder gar vom künftigen grossen "Lebensraum" sind nicht auszumerzen.
Wir sind so arm daran, wir kleine Hinterwäldler in der Schweiz.

NB als Denksport: In der kleinen Schweiz, gibt es unter den 100 grössten globalen Unternehmen auf der Welt gleich viele in der CH wie im 10x grösseren D. Man muss nicht gross sein, um zufrieden und im Wohlstand leben zu können. Das Leben ist zu kurz um es für böse Utopien (EU&€ z.B.) zu verplempern.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 23:54 Uhr
Frank Burgdörfer

vor allem aber

...ist die Schweiz über die bilateralen Verträge eng an den Europäischen Wirtschaftsraum gekoppelt und ist damit nicht nur verpflichtet, alle von Brüssel gesetzten binnenmarktrelevanten Regeln (ohne Einfluss auf deren Ausgestaltung) zu übernehmen. Sie wird in Welthandelsfragen faktisch von der EU vertreten. Über Schengen (und die Öffnung ihrer Grenzen) nimmt sie ebenfalls (als Nichtmitglied weitgehend Einflusslos) an der polizeilichen Zusammenarbeit, gemeinsamen Grenzkontrolle und Koordination der Migration teil in dem Sinne, dass sie an alle europäischen Regelungen gebunden ist. Noch dazu leistet sie Zahlungen an den EU-Haushalt ohne über dessen Verwendung mit zu entscheiden.

Die Schweiz will das so - und es ist ihr gutes Recht, diese Position für sich so zu wählen. Darin ein leuchtendes Beispiel für Autonomie und Unabhängigkeit zu sehen, fällt allerdings schwer.

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Thomas Gerth

Schweiz als Vorbild??????

Erstens mal tut die Schweiz aufgrund ihrer Lage und Verletzlichkeit mehr oder minder immer das was die EU oder auch die USA von ihr fordern.

Man ist Spielball der Interessen der globalen Entscheider.

Zweitens lebt die Schweiz bisher noch von dem Geschäftsmodell, Fluchtburg aller Steuerhinterzieher und der blutrünstigen afrikanischer Diktatoren mit ihrer Altersvsorgung zu sein.

Insgesamt finde ich die Position der Schweiz nicht als ein Muster für Deutschland.

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Britta Litterscheidt

Wenn man die Sache vom Ende her denkt...

... braucht man nicht Öttingers Sicht, ggfl. plane Fr. Dr. Merkel mittelfr. ihre Karriere a.EU- Ebene. Nichts dagegen... Allerdings stellt sich bei dieser Hypothese d. Frage -, ob/ in wie weit Merkels "Zugeständnisse a.d. Krisenstaaten" ggfl. v. eigenen Plänen "überlappt" werden könnten...
Beispiel EU- Gipfel Juni: Rajoy + Monti erringen e. "historischen Sieg": Banken (Rajoy geht´s um d. span. Banken!) bekommen direkt Geldspritzen aus ESM. Und: EFSF u. ESM können "in flexibler + effizienter Weise" besser genutzt werden, so dass Finanzierungstore aufgestoßen wurden, die D´s Transfer- +Haftungsrisiken nochmals erhöhen. Merkel wurde überrumpelt - hieß es.
Ja? - Oder hat sie ggfl. nicht "no" gesagt, um sich auf EU- Ebene u. bei zunehmender Deutungshoheit d. Krisenländer alle Optionen offenzuhalten? Beim nächsten EU-Gipfel kann Merkel dtsche Interessen verteidigen: ESM Gelder f. Banken nur unter funktionierender Aufsicht - nicht bereits i.d. Übergangsphase wie v. Rampuy es erzwingen will.

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Carsten Zimmermann

Europäer aus Vernunft?

Das ist einfach nur lächerlich. Ein Europa der Vernunft wäre gewesen,wenn man den Staaten die Eigenverantwortung gelassen hätte. Man hätte kein Zwangskorsett benötigt um die Völker einander näher zu bringen.Man hätte keine Währung benötigt um Gemeinsamkeit zu demonstrieren. Wo also soll da jetzt die Vernunft zu suchen sein?Europa bedeutet Vielfalt,ein Begriff mit dem wir uns im eigenen Land schon schwer tun und die Vernunft beinhaltet dann diesen Begriff zu erweitern? Die Realität ist doch,dass sich die Bürger Europas nichts vom Nachbarland vorschreiben lassen möchte,da Konzepte einfach nicht zu übertragen sind. Frau Merkel lässt jegliche Vernunft vermissen,ob jetzt aus Kalkül oder Unfähigkeit ist mir völlig egal,denn nicht sie ist es die den Preis zu bezahlen hat,sondern die Bürger Europas! In den Krisenländern dämmert es den Menschen langsam,auch bei uns wird der Punkt kommen,an dem unsere Politiker bloßgestellt werden. Nur wird es zu spät sein!

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Benjamin Strube

Lügnerin

Ich empfinde Merkel als Lügnerin. Das schlimme daran ist, die anderen Parteien sind genauso schrecklich. Alle sind sie gleichgeschaltet. Kennt ihr eigentlich schon das Video von "Angela Merkels angebliche Beliebtheit" ? Vom 12.10 auf einer Wahlkampfrede in Stuttgart. Schaut einfach bei Youtube.. Dennoch zieht sie ihr Programm eiskalt durch. Nur gute Schauspieler wissen, wann sie die Bühne lieber verlassen sollten. Schaut euch das Video an.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 15:26 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 14.10.2012 15:26 Uhr

Der Stuttgarter Protest ist hoffentlich erst der Anfang

Man gewinnt den Eindruck, das ZK steht auf der Bühne.

Allerdings wird mit Demos bei Merkel nichts erreicht werden. Sie sagte zu den Protesten in GR ja, sie sei froh(?), sie käme ja aus einem Land, in dem so etwas nicht möglich war...

Es muss wie in F gehen, dort haben Selbständige und Mittelstand im Internet, ich meine bei Twitter, einen Proteststurm gegen Hollandes Politik losgetreten und der ist sofort eingeknickt.

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Wolfgang Schlage

Frau Merkel versteht die Euro-Krise nicht

Wenn Frau Merkel Europa so liebt und sie generell auch geschickt mit Europa umgehen kann, dann muss ihre verfehlte Europolitik auf völligem Unverständnis der wirtschaftlichen Grundlage der Euro-Krise beruhen - nicht nur auf Unverständnis von ihr selbst, sondern auch auf der ihres Apparates: entweder sitzen dort nur außenwirtschaftliche Laien, oder die kenntnisreichen Leute in ihrer Umgebung können und dürfen nichts sagen.

Die Tatsache, dass Frau Merkel "Europäerin aus Vernunft" sei, kann mich da nicht beruhigen. Im Gegenteil: eine Politik, die ebenso ohne Verständnis der Zusammenhänge, aber vom engen nationalen deutsche Interesse geleiten wäre, wäre paradoxerweise für ganz Europa erheblich besser.

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Hans Jürgen Reisch

Merkelesche Politik

ist das Gegenteil von Vernunft und Verstand!
Diese Frau hat wie kein anderer Staatsmann Deutschlands vor Ihr, das eigene Volk verraten, verkauft und verarmt..............auf Generationen hinaus!!!
Die Geschichte wird über Sie urteilen!!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 15:15 Uhr
Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 14.10.2012 15:15 Uhr

Die Geschichte wird urteilen...

evtl. auch anständige Gerichte in der Nach-Merkel-Zeit. Dass diese Person nicht mehr froh wird ob dem Leid, dass sie über die Menschen in Europa bringt.

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Rupert K. Vosil

Jaha, aber hallo!

Immer raus mit dem Ärger, aber Vorsicht vor dem Herzkasper. Übrigens wäre Ihr Beitrag noch wuchtiger und vernichtender, wenn Sie ihn mit einem belastbaren Argument versehen hätten.

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Jörg Faber

Diese widerliche Lobhudelei

ist lächerlich und peinlich. Dieser Dame geht es um ihren Machterhalt und ihren Ruf. Ihre Methoden sind: Versprechen zu geben, dann aber einzuknicken, immer auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. Sie hat nicht nur den Euro rettungslos vergeigt, auch den guten Ruf der EU und das Vertrauen in die Parlamentarische Demokratie ist dahin. Man vergleiche die Zeit vor ihrer Regierung mit heute. Diese unfähige Intrigantin mit einem Staatsmann zu vergleichen ist eine Frechheit. Wo ist Europa vorangekommen? Es zerfällt. Wo hat sie deutsche Interessen gewahrt? Man frage Weismann. Was hat sie für unsere Zukunft geleistet? Man schaue sich die Haftungen und Bürgschaften an. Grausam.

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Ingrid Hoyer

Europäerin aus Vernunft???? Vernünftig wäre raus aus diesem EUro Sumpf und zwar schnell!!

Dieser Frau kommen keine Tränen, weil sie gar nicht weiß was Gefühle sind. Natürlich hat sie Visionen: Nämlich die EU größer und mächtiger zu gestalten, damit sie an die unbegrenzte Macht gelangen kann. Wohlstand für die Völker kommt bei ihren Interessen ganz bestimmt nicht vor. Allerdings werde ich immer skeptischer, was die Wahlen angeht. Die Preisverleihung ist kein Zufallstreffer, sondern ein klares Kalkül, die Wähler zu beeinflussen. Solange es keine ausführliche Berichterstattung über die Machenschaften der EUro gibt und zwar nicht geschönte Berichte, wird das Volk wie gehabt wählen.

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Friedrich Wilhelm Preuß

Wider Recht und Gesetz handelt Doktor Angela Merkel

Zitat: "Im März 2010 verkündete sie im Bundestag, notfalls müsse man ein „Land aus dem Euroraum ausschließen, wenn es die Bedingungen langfristig immer wieder nicht erfüllt“. Sechs Wochen später legten die Staats- und Regierungschefs - mit Merkels Einverständnis - ein riesiges Kreditprogramm für Griechenland auf und spannten den ersten Rettungsschirm über die Eurozone."

Lob der FAZ für eine Bundeskanzlerin, die BEWUßT geltendes Recht - den Artikel 125 AEUV - mißachtet? Lob für eine Regierungschefin, die WILLENTLICH die Enkel- und Urenkelgeneration der Deutschen haften läßt für fremde Schulden?

Welche Institition in Deutschland hat die Befugnis, ein förmliches Ermittlungsverfahren zu beginnen, in welchem geprüft wird, daß die Bundeskanzlerin A. Merkel ihren Amtseid gebrochen hat?

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 12:50 Uhr
Frank Burgdörfer

nochmal Herr Preuss

1. ESFS und ESM stehen nicht im Widerspruch zu Artikel 125 AEUV. Letzterer bestimmt einen Haftungsauschluss. Dass es eine automatische Haftung nicht gibt bedeutet aber nicht, dass sich die Partner in der EU nicht helfen dürften, wenn dies sinnvoll erscheint.

2. Ich finde es immer wieder interessant, wenn gerade Leute wie sie sich wünschen, europäisches Recht möge nationale Politiker an die Kette legen. Das gut es eben gerade nicht. Und auch das Grundgesetz setzt lediglich einen Rahmen, innerhalb dessen dann - kontrolliert vom Souverän über das von ihm gewählte Parlament (sowie die Ländervertretung) - die Regierung politische Entscheidungen trifft.

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Friedrich Wilhelm Preuß

Primat der Politik = Herrschaft der Willkür

@ Herrn Burgdörfer:
Begreife ich Sie richtig? Deutsche Politiker stehen über dem Gesetz?

Wenn der Artikel 125 AEUV auch in der BRD gültiges Recht ist, hat ein deutscher Politiker dieses Gesetz zu respektieren. Tut er dies nicht, mißachtet er das Recht. Einem Beamten brächte dies sofort ein Disziplinarverfahren, eventuell auch ein Strafverfahren ein. Einem Politiker ist es erlaubt, sich über eine rechtsgültige Norm folgen- und straflos hinwegzusetzen? Primat der Politik?? Herrschaft der WILKÜR!!

„Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“, hat der heilige Augustinus einmal gesagt (nach Papst Benedikt XVI im Deutschen Bundestag).

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Closed via SSO

Der Sinn

Kein Land haftet für die Schulden eines anderen Landes. Klarer geht es doch gar nicht. Ist doch schon automatisch klar. Es brauchte eines EU-Gipfels um Maßnahmen zu beschließen, die Eurozone zu einer Haftungsgemeinschaft und Transferunion umzukrempeln. Warum wohl? Kein Mensch hindert doch die EU Partner weiterhin freiwillige Hilfe zu leisten.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Bitte keine Journalisten-Schelte!

Sie machen auch nur ihren Job. Hätte ich den Artikel geschrieben, würde ich mich über die Flut der Lesermeinungen freuen und daraus den Schluß ziehen, alles richtig gemacht zu haben.

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Frank Burgdörfer

Herr Preuss

streng justisch betrachtet könnte es jemand, der ihre Auffassung teilt, dies wohl auf dem Weg der Organklage vor dem Verfassungsgericht versuchen; Kläger könnten Bundestag oder Bundesrat sein.

Rechtlich würde das aber nicht funktionieren. Verstöße gegen den AEUV wären über die europäische Judikative zu klären, und dann wäre der zu Beklagende der Europäische Rat.

Dies zu versuchen wäre aber absolut haltlos, weil Art 125 AEUV einen Haftungsausschluss festschreibt (also klarstellt, dass mit dem Eintritt in die Währungsunion keine gewissermaßen automatische Haftung besteht) - aber selbstverständlich die Partner in der EU nicht daran hindern, einander zu helfen aus freiem Willen und der Einschätzung heraus, dies sei ihm gemeinsamen Interesse. Letzteres war nie verboten, ein solches Vorbot war auch nie intendiert - auch wenn es in Deutschland (und nur in Deutschland) eine merkwürdige Sonderdiskussion an diesem Punkt gibt.

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Michael  Laschewski

Merkel: Viel Getue, keine Erfolge

Es gibt genügend geschichtliche Beispiele, in denen Völker an ihren dekadenten Schwächen zugrunde gegangen sind. Die EU wälzt nur noch Schulden hin- und her und ist so der nächste Kandidat dafür. Die asiatischen Völker haben in den letzten 40 Jahren eine Erfolgsstory hingelegt, wie keine andere Region der Erde. Alle Völker, die deren Erfolgs-Parameter missachten, weil die Politiker Feigheit als Toleranz, Entscheidungsangst als Alternativlosigkeit, Unterwürfigkeit als Solidarität und Dummheit als Segen für das Volk verkaufen, werden in kürzester Zeit von Stärkeren, Schnelleren, Selbstbewussteren hinweggeblasen. Überleben werden nur leistungswillige und straff geführte Staaten. In der EU gibt es inzwischen nur noch Völker, die es gern warm und wohlig haben, ohne jeden Arbeitswillen, ohne jede Innovationskraft. Merkel verschleudert für alle diese Völker das deutsche Volksvermögen, ohne irgendeinen Erfolg vorweisen zu können. Merkel ist der letzte Sargnagel Deutschlands.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 12:57 Uhr
Frank Burgdörfer

Herr Faber

Beim letzten Absatz handelt es sich ausdrücklich um kein Argument, er verdeutlicht lediglich die Unsicherheit der Lage. Wir wissen heute nicht, wie das aktuelle Geschehen rückblickend bewertet werden wird.

Politik agiert immer in Unkenntnis der Zukunft. In Bezug auf all jenes, was unzweifelhaft so oder so eintreten wird, kann jede Verwaltung eine optimale Strategie entwickeln und umsetzen. Politik aber muss in Unkenntnis, unter Risiko, in Abwägung möglicher Szenarien entscheiden. Dafür ist sie da.

Das tut Frau Merkel. Während Herr Laschewski für sich in Anspruch nimmit, die Zukunft exakt zu kennen und sich persönlich Frau Merkel, dem Bundestag und den übrigen europäischen Parlamenten und Regierungen sowie dem gros der veröffentlichten Meinung überlegen fühlt. Und dabei schon in wenigen Sätzen höchst Fragwürdiges zum Besten gibt. Ganz davon abgesehen, dass diese Art von Sozialdarwinismus ohnehin je zu verantwortlichem Verhalten geführt hat.

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Jörg Faber

Treffende Polemik

enthält immer Substanz. Es gibt jedoch Sätze, die enthalten keinerlei Argument, z.B. Ihr letzter Satz, ein reiner Konditionalsatz, eine Annahme, die in Zukunft eintreffen kann oder auch nicht. Gute Diskutanten benützen solche Unsinnigkeiten nicht. Also bitte: wer im Glashaus sitzt.....

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Alex Grendelmeier

Überlebenskriterien?

Auf Grund Ihrer Kriterien wäre die Zukunfts-Prognose für die muslimischen Staaten wohl ziemlich katastrophal. Denn punkto Stärke, Schnelligkeit, Selbstbewusstsein (Mohammed Karikaturen), Arbeitswillen und Innovationskraft stehen diese doch kaum irgendwo an der Spitze. Trotzdem sind deren Überlebenschancen zweifellos intakt. Der wohl wichtigste Parameter diesbezüglich dürfte nämlich etwas völlig anderes sein: die Reproduktionsrate der Völker.

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Frank Burgdörfer

Laschewski

Viel Polemik, wenig Substanz.

Die asiatische Schuldenkrise haben Sie komplett verschlafen? Die finanzielle Situation der USA ist Ihnen unbekannt?

Frau Merkel versucht, die in der Krise unvermeidlichen Verluste zu minimieren und dabei so zu helfen, dass ein maximum an politischem Druck in die von ihr gewünschte Richtung (Reformen in den Krisenstaaten, Gewinn an Wettbewerbsfähigkeit der Gesamt-EU) entsteht.

Wir wissen noch nicht, wie weit sie damit kommen wird. Aber wenn das gutgeht, steht sie als eine der ganz Großen da.

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Rüdiger Kalupner

Europäerin aus Vernunft (= Wissen über die Macht und Logik der KREATIVEN Evolutionspfad-Ordnung)

Was hier 'Vernunft' bezeichnet, verweist auf ein politikprojektfähiges Wissen über die Macht und Logik der Evolutionspfad-Ordnung. Dieser muß sich das Europaprojekt unterwerfen.

Was heißt das für die aktuelle Europa-Politik? Sie darf vor der Umsteuerung auf die KREATIVEN Pfadordnung von Wirtschaftswachstum und Fortschritts - via ökosoziale Umfinanzierung - nicht zurückschrecken. Der Exodus aus dem derzeit vorherrschenden und zugleich selbstzerstörerischen Machtsystem des 2%achstumszwang-Regime der KAPITALSTOCK-Maximierer, das ganz Europa unter seiner Tyrannei leiden und evtl. abstürzen läßt, muß gewollt und gewagt werden.

Hier sehe ich Angela Merkel am Werke. Sie wird auch hier erfolgreich sein. Sie kann sich auf die hegelsche, evolutionsprozess-geniale List der Geschichte verlassen. In diesem revolutionären Sinne sind wir alle 'Europäer aus Vernunft' - oder werden es, wenn wir uns durch das Wissen über die Logik der KREATIVEN Evolutionspfadordnung angeeignet haben werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 13:53 Uhr
Hans-Jörg Rechtsteiner

Merkel als Göttin der Vernunft?

Robespierre hat 1793 die Pariser Kathedrale Notre-Dame in einen „Tempel der Vernunft und der Freiheit“ umgewidmet und dort Kultveranstaltungen abhalten lassen. Jetzt scheinen Sie diese Religion wiederbeleben zu wollen und ersetzen die damals allzu blasse allegorische Figur durch MPWW, the most powerful woman of the world. Konkurrenz für die Weltreligionen oder ein Fall für den Sektenbeauftragten?

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Jahrgang 1971, Redakteur im Ressort Politik in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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