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Entscheidung im dritten Wahlgang Wulff zum Bundespräsidenten gewählt

 ·  Christian Wulff hat sich im dritten Wahlgang gegen Joachim Gauck durchgesetzt und ist zum Bundespräsidenten gewählt worden. Er erhielt 625 Stimmen, für Gauck votierten 494 Wahlleute. Die Opposition sprach von einer schweren Niederlage für die Koalition.

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thomas ackermann

@PaulFranklin: Diktatur ist immer emotional belastend

Lieber Paul, Ihr Vergleich mit Obame und McCain hinkt. Obama wurde von der Merheit aller US-Amerikaner gewählt, Wulff hingegen nur von Wahlmännern, die zudem zum größten Teil durch getreue Parteisoldaten ersetzt waren. Wo bitte ist da irgendetwas Demokratisches? Mit Demos ist das Volk gemeint und nicht das Parteivölkchen von Merkels Gnaden.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 01.07.2010 17:13 Uhr

@Herr Mirbach, was schreiben Sie denn da???

Schon bei den ersten Wahlen haben 80% der Bevölkerung der Westdeuitschen für demokratischen Parteien!!! Es gibt Schreiber, die jede Gelegenheit benutzen, die Mernschen irrezuführen. Was wollen die mit dieser Schreiberei erreichen?

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 01.07.2010 14:22 Uhr

Demokratie ist nur wenn die anderern so denken und handel, wie ich?

Wenn man deutsche Kommentare zu dieser Bundespräsidenten-Wahl liest, koennte man wirklich so denken.
Die einzige wirklich demokratische Währe ein freie Wahl des Präsidenten durch das Volk. Denn seine Aufgaben und Pfluichten - in unserer Zeit spricht man nicht gerne von Pflichten - muessen ohnehin von dem GG bestimmt werden. Aber das wuerde jede Spielerei ausschliessen.

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 01.07.2010 11:38 Uhr

Demokratie

In den Nachkriegsjahren erhielt Deutschland eine (wie sich rausstellte) funktionierende Demokratie, obgleich eine Minderheit der Deutschen die Demokratie befürworteten. Heute hat Deutschland eine Bevölkerung die Demokratie befürwortet, die aber nicht funktioniert.

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Alex Roehnisch
Alex Roehnisch (apeiron) - 01.07.2010 11:05 Uhr

Politik bleibt Politik

Wulff, ehemaliger Ministerpräsident von Niedersachsen, ist Bundespräsident.
Die ersten Stimmen der CDU nach Köhlers Rücktritt gaben die Richtung an. "Wir werden einen Kandidaten aus dem politischen Lager suchen". Das höchste Staatsamt soll wieder in der Hand der politischen Kaste sein, nachdem gerade ein Mann der Wirtschaft es innehatte.
Dies scheint die Überschrift dieser Wahl zu sein. "Lasst politisch, was Politik ist". Gauck war in seinem Leben hauptsächlich Pfarrer. Wulff (51) hat eine politische Laufbahn hinter sich. Er ist mit 16 in die Union eingetretet und war seitdem hauptberuflich Politiker.
Wulff als Vertreter des 20%-Aktienanteils des Landes Niedersachsens an Volkswagen hatte großen Einfluss auf den Machtkampf zwischen VW und Porsche. In dieser Hinsicht wurde die Wirtschaft von der Politik nicht wirtschaftlich gelassen.

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Roger Hein
Roger Hein (heinr) - 01.07.2010 10:57 Uhr

Marionettenpräsident

Diese Wahl hat es wieder mal gezeigt, dass das Wahlverfahren geändert werden muss. Das Volk darf für den Nichtraucherschutz zur Wahl gehen aber der Präsident wird von Parteien gewählt. Warum können die Parteien nicht einen Vorschlag machen und das Volk wählt aus diesen Vorschlägen ihren Repräsentanten?
Warum haben die Parteien Angst vor mehr Demokratie und der Direktwahl durch das Volk?
Ein Bundespräsident, der in Hinterzimmern der Parteien festgelegt wird, ist nicht der Präsident des Volkes, sondern der Parteien! Er ist eine Marionette der Regierungspartei.

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Peter Keul
Peter Keul (hildennet) - 01.07.2010 10:53 Uhr

Wäre das der SPD passiert...

...dann hätten die gesagt: "Mehrheit ist Mehrheit. " Was ist den passiert? Die deutsche Linke ist zerstritten, nicht mehrheitsfähig, nicht einigungsfähig. (Gott schütze unser Land vor diesen Leuten!) Gauck war ein Zählkandidat, nicht mehr. Er wäre niemals aufgestellt worden, hätte die SPD eine Siegeschance gesehen. Das war ein Fehler, sie hätte Jauch oder Gottschalk aufstellen sollen. Den hätten auch die SED-Nachfolger wählen können. Dass es in so einem diffusen Gremium in dieser Konstellation "Abweichler" in der Einsamkeit der Wahlkabine gegeben hat, ist nach der Medien-Kampagne für Gauck wenig verwunderlich. 44 Delegierte haben das getan, was die Medien sich wünschten. Also: bei den Bürgerlichen gibt es mehr demokratische Gesinnung und Wahlfreiheit als bei den Linken. Und Gysi hat ja recht: Wenn es der SPD tatsächlich um das höchste Staatsamt zu tun gewesen wäre, hätte man vorher mit ihnen verhandeln müssen. Wir werden es erleben: Merkel macht "Busines as usual" -

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kmeier01 (kmeier01) - 01.07.2010 10:14 Uhr

gisbert heimes (gisbert4)

es hätte nur dann funktionieren können, wenn die Linke ihre Kandidatin aufstellt, viele CDUler Gauck wählen aber die Linke auch. Das wäre ein Überraschungsschlag geworden aller links antäuschen, rechts eintüten. Ich finde das System nur komisch in der das Staatsoberhaupt mit Veto Recht von der Regierung gewählt wird....Im Prinzip ist es ja so das die gerade an der Macht stehende Reg. die Mehrheit in der Bundesversammlung hat. Sie wählt ihren eigenen Chef. Nur wenige dürften wie Köhler mal die Unterschrift verweigern. Schade das er zurückgetreten ist, er hat sein veto mal genutzt auch gegen die eigene Partei.
DAS WAR SEIN JOB!!! Wie man schon in der FAZ geschrieben hat, Wulff möchte nirgends anecken also wird er wohl nie seinen Job erledigen da zu diesem Job nunmal Kontroversen gehören! Schade D hat eine Chance verpasst. Wobei ich hoffe das die Koalition noch ein wenig hält, zur Zeit sehe ich in der Opposition keine Verbesserung, sie benötigt anscheinend noch Zeit.

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Closed via SSO
Wolfgang Hebold (hebold) - 01.07.2010 09:41 Uhr

Selbstverblendung

Zunächst: Herr Wulff ist gewählt worden und damit der Präsident aller Deutschen. Die Politiker sollten also einig zu ihm stehen. Die Freiheit und das Recht, einen anderen zu wählen, hatten sie zuvor. Jetzt ist nach der Wahl. Doch statt dessen wird - typisch deutsch - nach der Wahl so getan, als sei die Wahl noch nicht vorbei. Also wird weiter gedroschen und Uneinigkeit demonstriert. Ja, SPD und Grüne bilden sich in einer Art tumber Selbstverblendung ein, sie hätten der Union eins ausgewischt. Dabei ist es ihnen doch nur gelungen, mit einem bürgerlichen Kandidaten im bürgerlichen Lager zu punkten. Und genau wegen dieses Kandidaten gingen ihnen die Stimmen der Ex-SEDler verloren. Eine Mehrheit links von der Union? Was für ein Unsinn! Die SPD hat immer nur mit Kandidaten rechts von der SPD-Linken punkten können: Brandt der Nationalist, Schmidt der Ökonom, Schröder der Reformer. Dass nun Gauck von einigen der Union mitgetragen wurde, sollte daher keinen überraschen. Gauck hätte ebensogut von der Union aufgestellt werden können.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Leserbefragung - bitte stimmen Sie ab:

Grün = die Wahl des Bundespräsidenten ist für mich persönlich und für das Land ein wichtiges und zukunftsweisendes Ereignis, von dem ich mir wichtige politisch-wirtschaftliche Weichenstellungen für unser Land erwarte.
.
Rot = die Wahl des Bundespräsidenten ist einer von vielen Theatercoups der mit sich selbst und ihrer Klientel beschäftigten Politkaste, bei dem es um Pöstchenschieben, Intrigen und Wichtigtuerei geht. Für mich hat das ebensowenig Bedeutung wie für das ganze Land.

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Michael Scheffler

Wullf sagte sinngemäß, dass er die Erwartungen auch derer erfüllen wollte,

die ihn nicht gewählt haben. Soll das eine Drohung sein?

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uschi bayern

ich hoffe das es noch lange nachwirkt

die letzten wochen habe ich damit
verbracht herrn gauck zu unterstützen,
weil er eine charismatische person ist mit format und intelligenz.
-- mehr zu herr gauck brauche ich jetzt nicht schreiben, er ist wie er ist --
wulff´s wahlsieg verhalf der koalition zum machterhalt, merkel
bildet sich ein sie könne sich somit festigen, die quittung wird aber kommen.
ich bin froh das ich ein teil dieser gauck-unterstützer gruppe bin,
wir werden weiter machen, die demokratie die irgendwie keine
mehr zu sein scheint sollte überdenkt und überarbeitet werden.
wie lange will sich das volk sich noch gefallen lassen das es immer wieder
übergangen wird. sparkurse kommen auf den tisch die alles andere wie sozial sind.
es gibt viel zu sparen -- werte politikter fangt bitte erstmal bei euch selber an.
und das amt des bundespräsidenten sollte man in zukunft als einen
zu hoch bezahlten beamten-status ansehen, nicht mehr und nicht weniger
- wulff, der bei mir den eindruck hinterläßt - öde fade einfältig inhaltslos farblos zu sein, ist das amt nicht mehr das
was es mal war -- und wir hatten gute bundespräsidenten, mit ausstrahlung.
und herr gauck hätte diesem amt einen besonderen glanz verliehen.
gott schütze unser land vor merkel und wulff

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Michael Fichtner

Beweis für Regierungsunfähigkeit der Linkspartei...

das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl ist ein deutlicher Beweis für die Regierungsunfähigkeit der Linkspartei. Politik heisst immer auch Kompromisse und nicht, mit dem Kopf allein gegen die Wand, wie es die Linke macht. Der Linkspartei geht es nur um ein Ziel, die eigenen Interessen durchzusetzen und dies ohne Kompromisse. Wenn die Linke, die "böse" Schwarz-Gelbe Koalition hätte Schaden wollen, hätten Sie mit der Zustimmung für Gauck dies tun können, aber sie sind mehr mit sich selber beschäftigt. Hätte die Linke komplett für Gauck gestimmt, hätte man Merkel und Co. einen heftigen Stich verpassen können, aber dies wollte die Linke auch nicht! Was will die Linke, keine Politik und nur Stänkern...., aber nicht mal stänkern können sie richtig

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Frank Schumacher

“Politschleimi” vs “integere Persönlichkeit“

Der Präsident des korrupten Parteienkartells muss zeigen, was er ist.
Aktuell ist es ein „Politschleimi“ und kein Präsident und Vertreter des Volkes.

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Ulrich Hofmann
Ulrich Hofmann (EpocheA) - 01.07.2010 06:54 Uhr

Wir haben einen neuen BP, und was nun?

Tja, es wurde gewählt und gestöhnt und am Ende das Ziel erreicht, und nun?
Was bringt uns die ganze Prozedur? Einen Präsidenten, den keiner so richtig will! Er erinnert irgendwie an eine Teflonpfanne, nichts bleibt haften. Steht dieser Präsident für irgendetwas? Ja, für den glatten und schmerzlosen Weg zur Macht, oder was man dafür halten mag! Keine Kanten, keine Ecken, keine Emotionen keine herausragenden Reden, keine Positionen für die es sich lohnt zu streiten. Einzig seine (negative) Rolle im Streit um das VW- Gesetz hat mal irgendwie auf ihn aufmerksam gemacht. Und sonst? Nichts! Hätte man doch Franz Beckenbauer genommen! Der hätte sicher ja gesagt und er versteht zumindest von einer Sache etwas! Und im Ausland hätte jeder sofort gewußt, wen und was er repräsentiert und für gute Stimmung wäre sowieso gesorgt! Aber ein BP Wulff? Er mag ja gut in den Berliner Politzirkus passen, aber ich fühle mich durch ihn nicht vertreten, genau so wenig, wie ich mich durch die derzeitige BK regiert sehe! Da ich bei dem Gedanken an einen möglichen BK Gabriel eher Schlafstörungen bekomme, frage ich mich, was eigentlich in diesem Land mit dem Politpersonal falsch gelaufen ist und daher stellt sich die Frage: was nun? Tja, keine Ahnung!

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Micha Wallburger
Micha Wallburger (disko) - 01.07.2010 03:54 Uhr

@Michael Psellos (Kulturpessimist)

Woran hat die Linke Mitschuld? Das ein Kandidat nicht gewählt wurde, den sie nicht wählen wollte? Ein Kandidat der sich immer wieder sehr kritisch gegnüber der Linken geäußert hat? Die Linke bzw ihre Wahlberechtigten in der Bundesversammlung haben das gemacht, was man von allen Wahlberechtigten in der Bundesversammlung erwartet: Sie haben gewählt und das nach besten Wissen und Gewissen. Joachim Gauck war nicht ihr Kandidat und sie konnten bzw. wollten ihn nicht wählen und sind keinen strategischen Interessen gefolgt (schwarz-gelb zu schaden) bei der Wahl, so wie offensichtlich viele Wahlberechtigte der Regierungskoalition, die den ersten und zweiten Wahlgang benutzt haben um ein Statement gegen die Koalition zu machen und dann im dritten Wahlgang dann doch hörige Parteisoldaten zu spielen.
Ob man die Linke nun schätzt oder nicht, Gauck war ein Kandidat der Mitte und erklärter Kritiker der Linken, diesen nun vorzuwerfen, dass sie ihn nicht gewählt hat ist einfach lächerlich.

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Peter Slater

Bundesprasidentwahlklatsche, Gewinner & Verlierer, Bundestagsauflosung

Also, die Wahl zum Bundesprasidenten ist zur grossten politischen Klatsche geworden, seit Frau Merkel Bundeskanzlerin ist. Schaffen diese beiden Regierungsparteien nicht, diese unuberschaubaren Grabenkampfe zu beenden, sollte der neugewahlte Bundesprasident das Parlament auflosen und Neuwahlen ausrufen, damit ein politischer Neuanfang gemacht wird, denn das, was wir da erleben mussten, war eine Horrorshow nach der anderen und das darf keine zukunftstrachige Politik sein. Der Burger hat ein Anrecht darauf, verlasslich und zukunftsorientiert regiert zu werden. Naturlich ist Herr Gauck der grosse Gewinner an diesem Wahlabend gewesen, mit samt der Sozialdemokraten und den Grunen und wurdige diese als eine taktische Meisterleistung. Das sich die unberechbaren Lafrontainekommunisten sich der Abstimmung verweigert haben, zeigt nur, wie undemokratisch und unnahbar sie sind und reihen sich mit den nichtssagenden Nationaldemokraten ein. Christian Wulff gratuliere ich zum Posten des neuen Bundesprasidenten und wunsche Ihm ein gutes Gelingen.

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Max Meyer
Max Meyer (Tommasch) - 01.07.2010 03:08 Uhr

Bravo, und da wundert sich noch überhaupt einer der Politiker

über zunehmende Politikverdrossenheit??? Diese "Wahl" hat gerade garantiert wieder 5% Wählerbeteiligung gekostet,wenn man betrachtet,wie der Wille des Volkes mit Füßen getreten wird.Wer bitte will diese blasse,konturlose,uncharismatische Parteimarionette ohne eigene Meinung? Es sollte grundsätzlich verboten sein,solche Parteifuzzis und Abnickonkels da hin zu stellen.Der holt doch keinen hinter dem Ofen hervor.Ein (partei)unabhängiger Präsident,der Fehlentwicklungen anmahnen und ein machtloses,aber zumindest nicht stimmloses Korrektiv zur verquasten,unsozialen Lobbyclique der Vorstandssöldner (CDU/FDP), das wäre nötig gewesen.Gauck wäre nicht links gewesen,hätte sogar liberale Ansätze,aber zumindest eine eigene Meinung,die auf der Basis von Vernunft ruht und nicht auf der nächsten Vorstandtantieme bzw. Parteispende.Ein trauriges Bild lieferte die Linke,die nichtmal jetzt in der Lage war,sich von unsinnigen Vorstellungen zu lösen und in der Realität anzukommen. Diese Realitätsferne,mit der sie Deutschland nun durch einen solchen Abnickonkel repräsentieren lassen,hat sie einmal mehr disqualifiziert und zeigt,das sie sich nicht im geringsten von CDU/FDP unterscheiden,denen es nicht um sinnvolle Politik geht,sondern nur um Kindergarten

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Michael Posthoff

Der Super Gau(ck) ist ein Super Gabriel.

Beeindruckend agiert hat für mich vor allem SPD-Gabriel: mit einer geschickt gezogenen Figur hat er maximale Konfusion auf dem politischen Parkett bei geringem Risiko für die SPD geschaffen:
1.Mit Gauck hat er einen Kandidaten präsentiert, der klar dem C-Lager zuzurechnen ist, für den sich aber auch Teile der verbürgerlichten Grünen begeistern können - ein Kuckucksei für Merkel
2.Da er fast sicher sein konnte, das die Linke Gauck nicht wählen würde können, vermied er jedes Risiko, wieder in die rot/rot Diskussion wie mit Frau Schwan zu geraten und brachte die Linke in Erklärungszwang.
3.Gabriel konnte sich und die SPD als auf der Höhe der Zeit befindlich und dem überparteilichen Charakter des Amtes verpflichtet präsentieren. Ob die Masse der Genossen hinter Gauck gestanden hätte, bleibt fraglich. Das Risiko seiner Wahl blieb aber ohnehin gering.
4.Geschickt hat er dabei Gauck bei seiner Eitelkeit gepackt und zur Kandidatur verleitet.
5.Gespielt wurde dabei sehr clever mit den ehrlichen Emotionen des Volkes, die sich für Gauck gerade als Denkzettel für Merkel begeistern konnten.
Wirklich brilliant, Herr Gabriel.

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Jos Tax
Jos Tax (JosTax) - 01.07.2010 01:55 Uhr

Wahl des Bundespraesidenten heute

Betreff : Wahl des Bundespraesidenten heute
Es geht in Deutschland wie in Holland.
Wie betraubar ist die Politik noch ?
Wenn die Politik jemand nicht in ihrem System haben will, dann schliesst man den einfach aus.
Alles Moegliche wird dann versucht.
Sogar alle Parteien zusammen versuchen dann alles im Extremen um den groessten Favorit der
Bevoelkerung zu exorzieren !!
Das alles ist aber doch kein Demokratie mehr, oder ? Das ist Volksverdummung.
Direkte Stimmung durch das Volk ist die Loesung, denke ich.

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Die große Unruhe

Von Klaus-Dieter Frankenberger

In vielen Ländern Europas ist das Tal der Tränen noch nicht durchschritten. Es wird unruhig bleiben, solange die Lasten der Anpassung nicht bewältigt sind. Mehr 5