Home
http://www.faz.net/-hep-71nns
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Leiter des Fraunhofer-Instituts „Gesamtplan für Energiewende notwendig“

 ·  Das Ziel sei zu erreichen, aber nur wenn die Energiewende richtig gestaltet werde: Jürgen Schmid, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik, verlangt im Gespräch mit der F.A.Z. ein Ende der „Chaosphase“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (42)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Andreas Pätzold

Und weil die Herstellung von Strom aus konventionellen Kraftwerken so billig ist

...wird sie mit einem Durchschnittspreis von 26,7 ct an den Verbraucher geliefert, den teuren Ökostrom hingegen verschleudert man hingegen zu durchschnittlich 24,3 ct.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.07.2012 16:14 Uhr
Andreas Pätzold

Kaufmännisches Grundgesetz: 26,7 ct. is more expensive than 24,3 ct

Entscheidend ist immer noch was hinten bei rauskommt. Bis zum Beweis des Gegenteils gilt: Ökostromtarife sind meist preiswerter als Nicht-Ökostrom-Tarife. Lässt sich jederzeit auf der Webseite eines bekannten Vergleichsportals nachvollziehen. Mein Beitrag war auch als Antwort auf den Beitrag von H. Symietz weiter unten gedacht, hab mich halt verdaddelt.

BTW.: Die Hauptsterne des Orion befinden sich in einer Entfernung von ca. 1.300 Lichtjahren, alles bis so um die Entfernung von 5.000 Lichtjahren gilt astronomisch als unmittelbare Nachbarschaft. M.a.W: Vorsicht bei der Verwendung astronomischer Maßstäbe. (Sorry, aber das musste einfach sein, Astronomie ist mein Hoby ;-))

Empfehlen
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 30.07.2012 11:11 Uhr

Naturwissenschaftliche Gesetze, --

The laws of thermodynamics eliminated all possibility of...

1. Dazzling them with your brilliance
2. Confusing them with your lies
3. Getting something for nothing.

In einer Leserzuschrift des Daily Telegraph gefunden, gilt von hier bis zum Orion.

Abweichungen davon dienen nur der Macht oder der Projektion sonstiger Interessen.
Es wäre daher sinnreich, Erzeuger und Verbraucher der Energie, als Deckung der Entropie, in Augenschein zu nehmen.

zum Grusse

Empfehlen
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 29.07.2012 10:12 Uhr

Alter Wein in uralten Schläuchen -- vom Regen in die Traufe

Der Author schreibt:
Die Kraft-Wärme-Kopplung, die kombinierte Erzeugung von Strom und Wärme durch ein Gerät, sei heute überwiegend „wärmegeführt“.
dann:
"Wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stamme, gehe es vor allem um eine rein ökonomische Optimierung, die zum Schluss führen könne, dass eine geringere Wärmedämmung zum gesamtökonomischen Optimum führe."
Also muss die Angelegenheit "Stromgeführt" werden, einsichtig!
Folglich wird ein statisches Element (Wärmewiderstand) durch ein dynamisches ersetzt.

Dass bedeutet der Verbraucher (Privat) ist der Diktatur der "Dynamiker" ausgesetzt. ein neuer "Energiemob" entsteht, der noch als Wende verkauft wird.

Damit ist die Katze aus dem Sack, besser wäre es, im SINNE eines Individuums, eine Wende herbeizuführen, die zumindest privat eine höhere Versorgungssicherheit, durch Entkoppelung vom Grid zu erreichen.
Von den Gasturbinen und GUD, die gebraucht werden, ganz zu schweigen, ein ziemlich innovationsrestriktiver Vorschlag.

zum Grusse

Empfehlen
Andreas Pätzold

Das Wort zum Sonntag

"Die erneuerbaren Energien sind die Wachstumsbranche Nummer eins. Wer jetzt immer noch auf erneuerbare Energien eindrischt, hat nicht alle Tassen im Schrank."
Ex-Deutsche Bank-Chefoekonom Norbert Walter, Passauer Neue Presse, 08.11.2006
quelle: Webseite dbresearch

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.07.2012 16:32 Uhr
Andreas Pätzold

Wessen Lied wird denn Ihrer Meinung denn gesungen?

Passte in meinen letzten Beitrag nicht mehr hinein: "Die Studie zeigt gleichwohl die enormen langfristigen volkswirtschaftlichen Chancen der Investitionen in die erneuerbaren Energien und in Effizienztechnologien", betonen Dr.-Ing. Thomas Pregger, Wissenschaftler im DLR-Institut für Technische Thermodynamik und Projektleiter dieser Studie, sowie Dr. Joachim Nitsch, früherer Leiter der DLR-Systemanalyseabteilung."
Ansonsten: bitte Fakten, keine Verschwörungstheorien.
Kennen sie etwa schon den Stand der Technik im Jahr 2040? Insbesondere Speichertechnologien?
Wenns Probleme in Ihrem Umfeld mit Quartalsplanungen gibt, bedauerlich. Langfristige strategische Planungen hingegen werden in jeder gut geführten Organisation vorgenommen.

Empfehlen
Thomas Wolfgang

Kennen sie den Ausspruch:"Wessen Wein ich trink dessen Lied ich sing"?

Waren das etwa die Mitarbeiter von Herr Schmid, der hier etwas von Chaosphase erzählt? Dann spricht ja nichts dagegen, dass es die nächsten 13-27 Jahre besser läuft...
Übrigens wird auch im Jahr 2040 weder die Sonne- noch der Windkraft Grundlast liefern können, daher verstehe ich nicht was ein Preisvergleich mit Grundlastkraftwerken soll...
Da vergleicht wohl jemand Äpfel mit Birnen, oder etwa nicht?
Zitat:"Etwa im Jahr 2040 kann bereits so viel an den teurer werdenden fossilen Energieträgern eingespart sein, dass sämtliche Vorleistungen für die Investitionen getilgt wurden." finde ich gut! Wer schon mal eine Quartalsprognose gemacht hat und sich mit Monitoring auskennt, der kann über solche Vorraussagen nur lachen!

Empfehlen
Andreas Pätzold

Nochn Update

Energiewende hat positive Auswirkungen auf Volkswirtschaft
Ab dem Jahr 2025, so schätzen die Wissenschaftler, werden die positiven volkswirtschaftlichen Wirkungen des Ausbaus der erneuerbaren Energien zum Tragen kommen. Die Bereitstellung von Energie aus erneuerbaren Quellen hat zu diesem Zeitpunkt etwa im Mittel den gleichen Preis, wie der Einsatz von Steinkohle, Öl und Erdgas. Etwa im Jahr 2040 kann bereits so viel an den teurer werdenden fossilen Energieträgern eingespart sein, dass sämtliche Vorleistungen für die Investitionen getilgt wurden. Zur Jahrhundertmitte hat die Versorgung mit erneuerbaren Energien dann bereits rund 570 Milliarden Euro gegenüber der Weiterführung einer fossilen Energieversorgung eingespart....
Quelle: Webseite Deutsche Gesellschaft für Luft und Raumfahrt, Gesamte Studie erstellt von DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Sie wurde erstellt unter der Mitarbeit des Fraunhofer IWES in Kassel und IfnE Kassel

Empfehlen
Thomas Wolfgang

Update gefällig?

"Inzwischen, und besonders nach der jüngsten Kappung, ist die Stimmung gekippt. „Es könnten Zehntausende Arbeitsplätze wegfallen“, sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig der FR. Derzeit gibt es bei den Installationsfirmen rund 36.000 Arbeitsplätze; diese Zahl würde mehr als halbiert, wenn der Anlagen-Zubau, wie von der Regierung geplant, von 7500 auf rund 3000 Megawatt fällt. In der Industrie drohen Stellenstreichungen wegen der chinesischen Billig-Konkurrenz, die auf den deutschen und europäischen Markt drängt.

Die Chancen für die hiesigen Solarhersteller auf den sich abzeichnenden Zukunftsmärkten in Asien und USA sieht Körnig als wenig rosig an. Von Europa komme man „da schlecht hinein.“
Frankfurter Rundschau vom 24.02.2012 - noch vor der Q-Cells-Pleite ;-)

Empfehlen
Hanna Thiele

"Böser Strom" - wo gibt es denn sowas?

Ist das deutsche Energiewende-Schilda noch steigerbar?
Seit wann gibt es bösen Strom? Doch erst seitdem die Politiker dazwischenpfuschen.

Was will man denn noch alles ruinieren an der Qualitätsmarke "Made in Germany"?

Ist unsere sichere, bezahlbare Stromversorgung, die sicherlich umweltfreundlicher war als der heimatverwüstende Windstrom, dann erfolgreich ruiniert, kommt das "böse" Auto dran.
Ist auch da der Ruf der deutschen Marken dereinst im Eimer, werden sich die Politiker ganz bestimmt Neues einfallen lassen, mit dem sie unserem Land und seinen Bürgern schaden können.

Von den zwangsgedämmten Schimmelbuden, in denen wir gebeutelten Opfer leben dürfen, will ich erst gar nicht abfangen.

Empfehlen
Udo Terjung

Guter Vorschlag

Die Energiewende wird nur bezahlbar bleiben, wenn die Vertreter der EE einen (technischen) Masterplan aufstellen, wann, wo, welche Anlagen, mit welchen Leistungen gebaut werden sollen. Erst dann kann man den Umbau der Netze planen.

Neue Kohle-KW sollten nicht gebaut werden. Trotz besserer Wirkungsgrade erzeugen sie in 50 Betriebsjahren mehr CO2 als alte KW mit 20-30 Jahren Restlaufzeit. Man sollte mit Erdgas betriebene GUD-KW bauen.

Wenn man 25/12,5% der derzeitigen Stromerzeugung von 600 TWh mit Windkraft/Photovoltaik erzeugen will, braucht man Leistungen von etwa 85/105 GW. Die stehen einer Netzlast von knapp 40 bis gut 80 GW gegenüber. Die dafür erforderlichen Langzeitspeicher in "Power to Gas"-Technik werden möglicherweise erst in 20 Jahren zur Verfügung stehen. Dieser Zeitraum muss überbrückt werden.

Die Energiepreise werden wir nur kontrollieren können, wenn wir weitgehend unabhängig vom Ausland bleiben. Mehr Biomasse-KW sind umweltschädlich.

Udo Terjung, Rickenbach

Empfehlen
klaus keller
klaus keller (klkeller) - 28.07.2012 19:29 Uhr

Es nervt langsam. Intelligente Netzte schreien gerade zu nach einem Hackerangriff.

Jetzt hat man mir jahrelang erzählt das Standbyschaltungen Strom vergeuden. Jetzt erzählt man mir: Alles Unsinn ich soll doch bitte alles auf Standybetrieb umstellen und nur noch zwischen 23.30 und 05.30 Kaffee kochen, mein Mittagessenzubereiten und TV glotzen, oder am Samstagnachmittag für die darauffolgende Woche meinen Kaffee zubereiten.

Ich sehe nicht ein warum man gut funktionierende Netze umbauen muß.

Wenn die Welt CO2 sparen muß warum versucht man es nicht mit den Aufbau der so modernen nicht Netze in Ländern die ganz andere Probleme haben. Die griechischen Inseln dezentral zu versorgen ist naheliegender.
Was soll daran falsch sein mit einem Kohlekraftwerk Fernwärme und Strom zu produzieren anstatt die Kohle in heißen gefilden nur in Strom zu verwandeln um Klimaanlagen zu betreiben.
Die ökonomisch verwertbare Kohle bleibt doch nicht in der Erde! Die Frage nach längeren Kernkraftwerkslaufzeiten hat sich in einem Land in dem so viele Kernkraftphobiker leben ohnehin erledigt.

Empfehlen
gerolf kurowski
gerolf kurowski (gkur) - 28.07.2012 18:12 Uhr

Energiewende: niemals

„Energiewende“
Schon das Wort „Energiewende“ ist täuschungslastig. Es geht doch wohl nur um Wandel bei der Stromproduktion. Der Stromanteil beim deutschen Gesamtenergieverbrauch ist ca.10 % (52,3 Mio. t SKE). Und davon sind vielleicht 16% tel Kernenergie (Rest sind heute schon Gas-, Kohle- und Ölkraftwerke). Die Kernenergie am Gesamtenergieverbrauch in Deutschland liegt also bei vielleicht ca. 6 % (2011) .
Um ein Kernkraftwerk zu ersetzen braucht es ca. 6000 Windkrafträder (je nach Leistung). Für die 8 schon abgeschalteten Atommeiler kaufen wir zur Zeit Atomstrom in Frankreich und Tschechien (Toller Fortschritt!!). Soll der gesamte Strom (25 AKW´s) von Wind erzeugte werden benötigen wir also ca. 150 000 Windräder. Im Jahr 2011 hat Deutschland den Bau von knapp 800 Windräder geschafft. Wir benötigen wir also ca. 187 Jahre, um mit Windkraft nur die Kernenergie zu ersetzten. Für die gleiche Strommenge benötigen wir dann Fotovoltaikanlagen, wenn kein Wind weht. Ist dann die Sonne au

Empfehlen
Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 28.07.2012 17:45 Uhr

@G.Wegner:Das zu verstehen erfordert allerdings ein Minimum an Intelligenz.

Jedes MEHR, am Ende gar noch physikalische Kenntnisse oder die Grundrechenarten (3Ct/kWh Stromerzeugung mit Kernkraft oder Kohle sind dann am Ende noch weniger als >20Ct/kWh mit PV) sind für das "Verstehen" wirklich äusserst hinderlich. Sie haben ja so recht, weniger ist einfach mehr!

Empfehlen
Georg Wegner
Georg Wegner (georgwg) - 28.07.2012 15:13 Uhr

Siegt die Vernunft doch noch?

Immerhin melden sich allmählich vernünftigere Stimmen zu Wort, anstatt der allgemeinen Anti-EE-Hysterikern, die ihre Legenden von den teuren umweltfreundlichen Energien verbreiten und damit die großen Strommonopole unterstützen.
Sobald endlich einmal ernstzunehmende wirtschaftliche Argumente ins Spiel kommen, sind die konventionellen Energieformen vom Tisch.
Noch werden z.B. die mehrstelligen Milliardenbeträge ignoriert, mit denen wir Jahr für Jahr Öl, Erdgas, Kohle usw. im AUsland einkaufen und damit Putin oder diktatorische Ölscheichs zu sponsorn
Oder daß EON und RWE vor 2 Monaten ihre Pläne aufgegeben haben, im atomfreundlichen England neue Atomkraftwerke zu bauen: sie stellten fest, die Stromerzeugung damit ist zu teuer, rentiert sich nicht.
Wind, Sonne und Biomasse hingegen sind, wie selbst Seehofer erkannte, Wege, die Wertschöpfung der Energieerzeugung ins eigene Land zu holen, anstatt auswärts zu kaufen. Das zu verstehen erfordert allerdings ein Minimum an Intelligenz.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.07.2012 08:04 Uhr
Thomas Wolfgang

Bitte was?

"Sobald endlich einmal ernstzunehmende wirtschaftliche Argumente ins Spiel kommen, sind die konventionellen Energieformen vom Tisch.
Noch werden z.B. die mehrstelligen Milliardenbeträge ignoriert, mit denen wir Jahr für Jahr Öl, Erdgas, Kohle usw. im AUsland einkaufen und damit Putin oder diktatorische Ölscheichs zu sponsorn"
Haben Sie de Artikel überhaupt gelesen?
Die Energiewende wird uns weder vom Öl unabhängig machen, dafür aber abhängiger von Putins Gas. Kohle gibt es bei uns genug da sind und waren wir nie abhängig und wenn man "ernstzunehmende wirtschaftliche Argumente ins Spiel" bringt, sind wohl eher die "Erneuerbaren" vom Tisch...
Ihre "vernünftige" Stimme hat uns übrigens erzählt wir hätten ein funktionierendes Gasnetz, googeln sie interessehalber doch mal nach:"Gasnetz BW Februar 2012"!

Empfehlen
Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 28.07.2012 15:03 Uhr

Planwirtschaft ohne Plan

Nach Professor Hohmeyer stellt hier ein weiterer Verfechter der sogenannten Erneuerbaren und der Energiewende fest, daß die Bundesregierung planlos handelt.Sie hat weder einen Plan für das Detail noch für das Ganze.

Statt nun energisch auf die Bremse zu treten, damit endlich Zeit zum Nachdenken gewonnen würde, wird überall ein bißchen gebastelt und gefummelt und repariert.

Ausnahmslos sind alle Maßnahmen von Netzausbau über Smart Grid bis Lastmanagement verzweifelte, teure und letztlich ungeeignete Versuche, Probleme zu lösen, die es ohne den Erneuerbaren Unfug gar nicht gäbe.

Empfehlen
Ludwig Kirschstein

Sinngemäß hat das auch

Klaus Töpfer verlangt, der mit dem Fortgang der Energiewende unzufrieden ist. Sie nur zu beschließen, genügt nicht.

Statt dessen wird sie zwischen 2 Ministerien, die unterschiedliche Ansätze verfolgen zerschlissen.

Empfehlen
Thomas Weber

Echt? Krass!

Ich hätte echt nie gedacht das man für größere Projekte als einen Einkauf im Supermarkt einen Plan benötigt. Mhh, ich finde diese Erkenntnis sollte mit dem Nobelpreis geehrt werden. ^^

Mal im ernst, die Atomlobby macht eine sehr geschickte Arbeit und läßt die entscheidenden Politiker nur als Deppen darstellen, damit am Ende doch wieder Atomkraft alternativlos ist. Ich habe dagegen nicht viel, da ich ungerne an Lungenkrebs sterben möchte (siehe Kohle- u. Gaskraftwerke), aber es ist eine solche unglaubliche Geldverschwendung. Dafür hätte man für alle Steuern senken können, damit man diese dann wieder für die Euro-Rettung erhöhen könnte. ^^

Empfehlen
Stefan Lessing

Es ist schon zu viel Zeit und Geld verschwendet worden!

Nachdem das Land letzten Winter mehrfach an einem"Blackout"
vorbeigeschrammt war, kommt es bei der dezentralen Energiewende
auf mehr Absprache zwischen Bund, Land und den Kommunen an.
Es muss mehr miteinander gesprochen, geplant und gebaut werden.
Die Lösung ist nicht nur die Addition von vielen Einzelinteressen
sondern es muss das Ganze im Auge behalten werden. Deshalb
ist unbedingt ein „Gesamtplan für die Energiewende notwendig“ Die
Konkurrenzfähigkeit der heimischen Industrie auf dem Weltmarkt
darf dabei nicht angekratzt werden. Notfalls brauchen wir ein
kompetentes und effektives Energieministerium das die
unterschiedlichen Interessen des Jahrhundertprojekts bündelt und
koordiniert. Es ist schon zu viel Zeit und Geld verschwendet worden.

Empfehlen
Karl Hammer

Gesundung

Ich denke, es wäre ganz heilsam für das deutsche Volk, wenn es mal ein paar Monate kollektiv im dunkeln sitzen und frieren und hungern würde.
Vielleicht ist es ja auch dieser Geheimplan, der unser Regierungspersonal antreibt. Es ist alles nur zu unserem Besten.

Empfehlen
Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 28.07.2012 12:38 Uhr

Zur Zeit diskutieren das Wirtschafts- und das Umweltministerium

über die temporäre Abschaltung von Großverbrauchern, um Netzinstabilität zu verhindern und deren Entschädigung pro MWh. Diese Diskussion halte ich für absolut überflüssig und gefährlich, denn sie könnte zu weiterer Abwanderung enegieintensiver Betriebe führen. Die Lösung wäre, die Verursacher der Netzinstabilität abzuschalten und zwar nachhaltig, denn ohne sie gäbe es dieses Problem nicht. Ein Netzausbau in der bisher „angedachten“ Weise wäre ebenfalls überflüssig.

Die Bildunterschrift könnte auch lauten: Die Nutznießer der Energiewende und ihre unwirtschaftlichen und unökologischen Anlagen.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.07.2012 07:48 Uhr
Thomas Wolfgang

Nulltarif?

Herr Kirschstein, bitte lesen Sie zunächst das EEG bevor sie was von "Strom zum Nulltarif" erzählen - wir sind hier schließlich nicht auf einer Kaffeefahrt!

Empfehlen
Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 28.07.2012 19:32 Uhr

@ Ludwig Kirschstein „...zu denen Strom zum Nulltarif zu haben ist,...“

Die Bundesminister haben der Industrie kein Angebot unterbreitet, deren Strom zu bezahlen, da haben Sie etwas falsch verstanden. Es geht um Zahlungen an sie, wenn deren Werke auf Grund zu erwartender Engpässe abgeschaltet werden müssen. Das werden die sich eine Weile mit ansehen, dann rechnen und sollte die Rechnung für diese Firmen negativ ausgehen, werden die ihre Standorte dorthin verlegen, wo es ein verläßliches und stabiles Stromnetz.

Empfehlen
Ludwig Kirschstein

@ME 110 Die Legende lebt..

"Diese Diskussion halte ich für absolut überflüssig und gefährlich, denn sie könnte zu weiterer Abwanderung enegieintensiver Betriebe führen."

Wieso denn? In Zeiten, zu denen Strom zum Nulltarif zu haben ist, kann sich die Industrie bedienen. Es erschließt sich mir nicht, warum sie deshalb abwandern sollte.

Empfehlen
Sabine Mersmann

Je mehr vertane Jahre ...

desto besser. Wenn auch für Trottel absehbar ist, dass wir den Umbau nicht schaffen können, ohne Industrie und Wohlstand aus Deutschland zu vertreiben, dann gibt es vielleicht noch ein zurück. Jedenfalls wären die Kosten für neue Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken Peanuts im Vergleich zur Rettung der schmarotzenden Lebensweise großer Bevölkerungsteile im Club Med bzw. dem Korumpieren zahlloser Priatleute hierzulande, die auf Kosten der anderen Renditen von über 7 Prozent einfahren, ohne dass es dafür eine verwertbare Gegenleistung gibt. Denn dieser über Wind und Sonne produzierte Zufallsstrom ist an sich wertlos, wenn er nicht zu immensen Kosten gespeichert werden kann.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.07.2012 14:11 Uhr
Ludwig Kirschstein

re..

"..Peanuts im Vergleich zur Rettung der schmarotzenden Lebensweise großer Bevölkerungsteile im Club Med bzw. dem Korumpieren zahlloser Priatleute hierzulande, die auf Kosten der anderen Renditen von über 7 Prozent einfahren, .."

Wie meinen? Man könnte meinen, sie müssten Ihr Geld hart schuftend als Putzfrau o.ä. verdienen.

Empfehlen
Gerhard Katz

Es wäre schön,

die Politik würde einmal das machen, was vom Volk gewünscht wird. Dann sähe Deutschland ganz anders aus.

Das Energiechaos entstand nicht weil "Volkes Wille" erfüllt werden sollte, sondern mit Blick auf Wahltermine, sprich Vergabe von Futtertrögen.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.07.2012 13:39 Uhr
Martin Hofmann-Apitius

@Christian Wolff

Die Energiewende dürfte in etwa so demokratisch und so mehrheitlich legitimiert sein, wie die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke drei Monate vor der "Energiewende".

In Deutschland war es schon immer so, dass man den Menschen nur hinreichend Angst machen muss .... damit lässt sich alles mögliche "legitimieren". Dass diese "Energiewende" nur ein weiteres Beispiel für das erratische Verhalten dieser Bundesregierung und ihrer Vorläufer-Regierungen ist, zeigt sich am aktuellen Chaos.

Abschließend vielleicht noch eins: auch die "intelligenten Netze" sind nur eine weitere Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Was adaptive Verfahren mit geringer Dämpfung anrichten können, sehen wir regelmäßig im Bereich der Finanztransaktionen, bei denen Computer im Millisekunden-Bereich Milliarden hin- und herschieben. Regelkatastrophen explizit eingeschlossen.

Ich bin gespannt, wann es auch der letzte Grüne kapiert, dass die "Energiewende" schon allein an ihrem Regulierungsbedarf scheitern wird.

Empfehlen
Christian Wolff

Mehrheiten

aber über die Futtertröge bekommen Sie keine Mehrheiten, sondern bedienen Minderheiten. Die Energiewende ist mehrheitlich legitimiert, oder nicht ?

Empfehlen
Karl Dietrich Naumann

Wem nützt es ?

Die Meinung eines einseitigen Lobbyisten ist sehr durchsichtig. Das Gefasel von der
Elektrolyse (Strom, Wasserstoff,Strom) mit einem Wirkungsgrad von weniger als 30%
bedeutet natürlich für ihn mehr Windrädeln ! An die Stromkosten der Verbraucher denkt
wieder keiner .

Empfehlen
Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 28.07.2012 11:46 Uhr

Jürgen Schmid - Ein Realist mit leicht idealistischen Ausrutschern

Auch Herr Schmid scheint mir da in einigen Punkten nicht ganz realistisch zu sein. Sein Hinweis dass sich unsere Industrie in ihrem Verbrauch an die Erzeugung anpassen muss, ist ein Freischein zur Republikflucht unserer Unternehmen mit sozialistischem Ansatz. Lasst uns morgen zur Oma fahren weil es derzeit Benzin gibt. Strom in Methangas zu verwandeln ist extrem unwirtschaftlich und wird auch in 50 Jahren noch zu teuer sein denn die bekannten Erdgasreserven reichen über 200 Jahre. Dezentrale Blockheizkraftwerke strom- anstelle von wärmegeführt zu fahren könnte zwar bei Strommangel helfen aber was wollen wir im Sommer mit der teuren Abwärme anfangen? Im Winter hingegen brauchen wir Wärme aber nicht permanent. Wärme zu speichern ist teuer und gelingt aber in Kleinanlagen nur 2 bis 3 Tage mit vertretbaren Verlusten. Insgesamt hat Herr Schmid die Probleme erkannt. Management by Chaos ist nicht die Lösung. Seinen wir realistisch, das jetzige Modell können wir nicht ins Ausland verkaufen.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.07.2012 07:37 Uhr
Thomas Wolfgang

Leider auch falsch Herr Kirschstein!

Eigentlich müsste es heißen:“Im Moment können wir leider nicht zu Oma fahren, aber vielleicht klappt es ja morgen…“
So kann und wird auch keine Industrienation funktionieren! Die Frage ist nur ändern wir unser Energieversorgung solange es noch geht, oder warten wir ab bis auch die letzten Produktionsstätten abgewandert sind?
Im Übrigen: Versuchen sie mal reine Wind- oder PV-(Strom)produkte auf dem Spotmarkt zu kaufen und hinterfragen sie anschließend ihren Beitrag!

Empfehlen
Ludwig Kirschstein

Die Oma..

Verstehen Sie nicht oder wollen Sie nicht?

"ist ein Freischein zur Republikflucht unserer Unternehmen mit sozialistischem Ansatz."
........

Verbal nehmen Sie Anleihen an der Diktion der sozialistischen Hardliner ("Republikflucht").

Sie haben ferner den Denkansatz entstellt. Er müsste lauten "morgen sollten wir nicht zur Oma fahren, denn dann kostet der Liter Sprit 2 €". Verschieben wir den Besuch um einen Tag, da sparen wir 20 €. Das ist Normalität am Spotmarkt der Strombörse und recht unsozialistisch.

Empfehlen
Gerhard Katz

„Gesamtplan für Energiewende notwendig“

Eigentlich erstellt man einen solchen Plan, BEVOR man solche tiefgreifenden Umwälzungen einleitet.

Aber das ist von unseren unfähigen Politdarstellern und ihren "Experten" zuviel verlangt, wie man auch an der seit Jahren chaotisch arbeitenden Gesetzgebung sehen kann.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.07.2012 13:44 Uhr
Martin Hofmann-Apitius

Einspruch ...

Lieber Herr Hohmann,

ich möchte bestreiten, dass wirklich seit Jahren von der Bevölkerung gefordert wird, erst die Laufzeit von Atomkraftwerken zu verlängern, um die Verlängerung dann drei Monate später zu kassieren und sich vollkommen auf die kaum planbaren, angeblich "alternativen" Energieerzeugungsverfahren zu stützen. Sie haben zwar Recht, dass viele Entscheidungen der Regierung Merkel einzig und allein populistischen Motiven geschuldet sind, aber Sie müssen eben auch die Mechanismen im Blick behalten, die zu den "Gutachten", der "bevölkerungsweiten Forderung" und dem "close to panic" - Verhalten in der Bevölkerung führt.

Mich erinnern die Weltuntergangsszenarien vieler Grüner an die Erwartung des Endes der Welt im Mittelalter. In ganz ähnlicher Art und Weise (eben mittelalterlich) üben die Priester der neuen Weltuntergangsreligion auch ihre Macht über die leicht zu verängstigende Bevölkerung aus. Dies nun schon seit mehr als 30 Jahren - die Folgen bekommen wir jetzt zu spüren

Empfehlen
Bernd Hohmann

Vox populi vox dei

Die Politiker haben nur das gemacht, was seit Jahren lautstark von der Bevölkerung gefordert wird. Und zahlreiche Gutachten der verschiedenen Verbände haben Gebetsmühlenartig verkündet, dass man problemlos zB. sämtliche AKWs abschalten kann ohne dass es zu Engpässen kommt.

Wenn sie also über "unfähige Politdarsteller" schimpfen, dann bitte über die Sippe von Claudia Roth et al.

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1960, politischer Korrespondent für Nordhessen und Thüringen mit Sitz in Kassel.

Jüngste Beiträge

Antiterrorkampf 2.0

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Obama möchte das Kapitel, das am 11. September 2001 begann, schließen. Mit dieser Absicht aber steht seine Verantwortung als Präsident und Oberbefehlshaber in einem Spannungsverhältnis, das schwer aufzulösen ist. Mehr 16 3