27.07.2012 · Das Ziel sei zu erreichen, aber nur wenn die Energiewende richtig gestaltet werde: Jürgen Schmid, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik, verlangt im Gespräch mit der F.A.Z. ein Ende der „Chaosphase“.
Von Claus Peter Müller, KasselRichtlinien für Lesermeinungen
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Und weil die Herstellung von Strom aus konventionellen Kraftwerken so billig ist
...wird sie mit einem Durchschnittspreis von 26,7 ct an den Verbraucher geliefert, den teuren Ökostrom hingegen verschleudert man hingegen zu durchschnittlich 24,3 ct.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.07.2012 16:14 UhrKaufmännisches Grundgesetz: 26,7 ct. is more expensive than 24,3 ct
Entscheidend ist immer noch was hinten bei rauskommt. Bis zum Beweis des
Gegenteils gilt: Ökostromtarife sind meist preiswerter als
Nicht-Ökostrom-Tarife. Lässt sich jederzeit auf der Webseite
eines bekannten Vergleichsportals nachvollziehen. Mein Beitrag war auch
als Antwort auf den Beitrag von H. Symietz weiter unten gedacht, hab
mich halt verdaddelt.
BTW.: Die Hauptsterne des Orion befinden sich in einer Entfernung von
ca. 1.300 Lichtjahren, alles bis so um die Entfernung von 5.000
Lichtjahren gilt astronomisch als unmittelbare Nachbarschaft. M.a.W:
Vorsicht bei der Verwendung astronomischer Maßstäbe. (Sorry,
aber das musste einfach sein, Astronomie ist mein Hoby ;-))
Naturwissenschaftliche Gesetze, --
The laws of thermodynamics eliminated all possibility of...
1. Dazzling them with your brilliance
2. Confusing them with your lies
3. Getting something for nothing.
In einer Leserzuschrift des Daily Telegraph gefunden, gilt von hier bis
zum Orion.
Abweichungen davon dienen nur der Macht oder der Projektion sonstiger Interessen.
Es wäre daher sinnreich, Erzeuger und Verbraucher der Energie, als
Deckung der Entropie, in Augenschein zu nehmen.
zum Grusse
Alter Wein in uralten Schläuchen -- vom Regen in die Traufe
Der Author schreibt:
Die Kraft-Wärme-Kopplung, die kombinierte Erzeugung von Strom und
Wärme durch ein Gerät, sei heute überwiegend „wärmegeführt“.
dann:
"Wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stamme, gehe es vor allem
um eine rein ökonomische Optimierung, die zum Schluss führen
könne, dass eine geringere Wärmedämmung zum
gesamtökonomischen Optimum führe."
Also muss die Angelegenheit "Stromgeführt" werden, einsichtig!
Folglich wird ein statisches Element (Wärmewiderstand) durch ein
dynamisches ersetzt.
Dass bedeutet der Verbraucher (Privat) ist der Diktatur der
"Dynamiker" ausgesetzt. ein neuer "Energiemob"
entsteht, der noch als Wende verkauft wird.
Damit ist die Katze aus dem Sack, besser wäre es, im SINNE eines
Individuums, eine Wende herbeizuführen, die zumindest privat eine
höhere Versorgungssicherheit, durch Entkoppelung vom Grid zu erreichen.
Von den Gasturbinen und GUD, die gebraucht werden, ganz zu schweigen,
ein ziemlich innovationsrestriktiver Vorschlag.
zum Grusse
"Die erneuerbaren Energien sind die Wachstumsbranche Nummer eins.
Wer jetzt immer noch auf erneuerbare Energien eindrischt, hat nicht alle
Tassen im Schrank."
Ex-Deutsche Bank-Chefoekonom Norbert Walter, Passauer Neue Presse,
08.11.2006
quelle: Webseite dbresearch
Wessen Lied wird denn Ihrer Meinung denn gesungen?
Passte in meinen letzten Beitrag nicht mehr hinein: "Die Studie
zeigt gleichwohl die enormen langfristigen volkswirtschaftlichen Chancen
der Investitionen in die erneuerbaren Energien und in
Effizienztechnologien", betonen Dr.-Ing. Thomas Pregger,
Wissenschaftler im DLR-Institut für Technische Thermodynamik und
Projektleiter dieser Studie, sowie Dr. Joachim Nitsch, früherer
Leiter der DLR-Systemanalyseabteilung."
Ansonsten: bitte Fakten, keine Verschwörungstheorien.
Kennen sie etwa schon den Stand der Technik im Jahr 2040? Insbesondere Speichertechnologien?
Wenns Probleme in Ihrem Umfeld mit Quartalsplanungen gibt, bedauerlich.
Langfristige strategische Planungen hingegen werden in jeder gut
geführten Organisation vorgenommen.
Kennen sie den Ausspruch:"Wessen Wein ich trink dessen Lied ich sing"?
Waren das etwa die Mitarbeiter von Herr Schmid, der hier etwas von
Chaosphase erzählt? Dann spricht ja nichts dagegen, dass es die
nächsten 13-27 Jahre besser läuft...
Übrigens wird auch im Jahr 2040 weder die Sonne- noch der Windkraft
Grundlast liefern können, daher verstehe ich nicht was ein
Preisvergleich mit Grundlastkraftwerken soll...
Da vergleicht wohl jemand Äpfel mit Birnen, oder etwa nicht?
Zitat:"Etwa im Jahr 2040 kann bereits so viel an den teurer
werdenden fossilen Energieträgern eingespart sein, dass
sämtliche Vorleistungen für die Investitionen getilgt
wurden." finde ich gut! Wer schon mal eine Quartalsprognose gemacht
hat und sich mit Monitoring auskennt, der kann über solche
Vorraussagen nur lachen!
Nochn Update
Energiewende hat positive Auswirkungen auf Volkswirtschaft
Ab dem Jahr 2025, so schätzen die Wissenschaftler, werden die
positiven volkswirtschaftlichen Wirkungen des Ausbaus der erneuerbaren
Energien zum Tragen kommen. Die Bereitstellung von Energie aus
erneuerbaren Quellen hat zu diesem Zeitpunkt etwa im Mittel den gleichen
Preis, wie der Einsatz von Steinkohle, Öl und Erdgas. Etwa im Jahr
2040 kann bereits so viel an den teurer werdenden fossilen
Energieträgern eingespart sein, dass sämtliche Vorleistungen
für die Investitionen getilgt wurden. Zur Jahrhundertmitte hat die
Versorgung mit erneuerbaren Energien dann bereits rund 570 Milliarden
Euro gegenüber der Weiterführung einer fossilen
Energieversorgung eingespart....
Quelle: Webseite Deutsche Gesellschaft für Luft und Raumfahrt,
Gesamte Studie erstellt von DLR im Auftrag des Bundesministeriums
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Sie wurde
erstellt unter der Mitarbeit des Fraunhofer IWES in Kassel und IfnE Kassel
Update gefällig?
"Inzwischen, und besonders nach der jüngsten Kappung, ist die
Stimmung gekippt. „Es könnten Zehntausende Arbeitsplätze
wegfallen“, sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten
Körnig der FR. Derzeit gibt es bei den Installationsfirmen rund
36.000 Arbeitsplätze; diese Zahl würde mehr als halbiert, wenn
der Anlagen-Zubau, wie von der Regierung geplant, von 7500 auf rund 3000
Megawatt fällt. In der Industrie drohen Stellenstreichungen wegen
der chinesischen Billig-Konkurrenz, die auf den deutschen und
europäischen Markt drängt.
Die Chancen für die hiesigen Solarhersteller auf den sich
abzeichnenden Zukunftsmärkten in Asien und USA sieht Körnig
als wenig rosig an. Von Europa komme man „da schlecht hinein.“
Frankfurter Rundschau vom 24.02.2012 - noch vor der Q-Cells-Pleite ;-)
"Böser Strom" - wo gibt es denn sowas?
Ist das deutsche Energiewende-Schilda noch steigerbar?
Seit wann gibt es bösen Strom? Doch erst seitdem die Politiker
dazwischenpfuschen.
Was will man denn noch alles ruinieren an der Qualitätsmarke
"Made in Germany"?
Ist unsere sichere, bezahlbare Stromversorgung, die sicherlich
umweltfreundlicher war als der heimatverwüstende Windstrom, dann
erfolgreich ruiniert, kommt das "böse" Auto dran.
Ist auch da der Ruf der deutschen Marken dereinst im Eimer, werden sich
die Politiker ganz bestimmt Neues einfallen lassen, mit dem sie unserem
Land und seinen Bürgern schaden können.
Von den zwangsgedämmten Schimmelbuden, in denen wir gebeutelten
Opfer leben dürfen, will ich erst gar nicht abfangen.
Die Energiewende wird nur bezahlbar bleiben, wenn die Vertreter der EE
einen (technischen) Masterplan aufstellen, wann, wo, welche Anlagen, mit
welchen Leistungen gebaut werden sollen. Erst dann kann man den Umbau
der Netze planen.
Neue Kohle-KW sollten nicht gebaut werden. Trotz besserer Wirkungsgrade
erzeugen sie in 50 Betriebsjahren mehr CO2 als alte KW mit 20-30 Jahren
Restlaufzeit. Man sollte mit Erdgas betriebene GUD-KW bauen.
Wenn man 25/12,5% der derzeitigen Stromerzeugung von 600 TWh mit
Windkraft/Photovoltaik erzeugen will, braucht man Leistungen von etwa
85/105 GW. Die stehen einer Netzlast von knapp 40 bis gut 80 GW
gegenüber. Die dafür erforderlichen Langzeitspeicher in
"Power to Gas"-Technik werden möglicherweise erst in 20
Jahren zur Verfügung stehen. Dieser Zeitraum muss
überbrückt werden.
Die Energiepreise werden wir nur kontrollieren können, wenn wir
weitgehend unabhängig vom Ausland bleiben. Mehr Biomasse-KW sind umweltschädlich.
Udo Terjung, Rickenbach
Es nervt langsam. Intelligente Netzte schreien gerade zu nach einem Hackerangriff.
Jetzt hat man mir jahrelang erzählt das Standbyschaltungen Strom
vergeuden. Jetzt erzählt man mir: Alles Unsinn ich soll doch bitte
alles auf Standybetrieb umstellen und nur noch zwischen 23.30 und 05.30
Kaffee kochen, mein Mittagessenzubereiten und TV glotzen, oder am
Samstagnachmittag für die darauffolgende Woche meinen Kaffee zubereiten.
Ich sehe nicht ein warum man gut funktionierende Netze umbauen muß.
Wenn die Welt CO2 sparen muß warum versucht man es nicht mit den
Aufbau der so modernen nicht Netze in Ländern die ganz andere
Probleme haben. Die griechischen Inseln dezentral zu versorgen ist
naheliegender.
Was soll daran falsch sein mit einem Kohlekraftwerk Fernwärme und
Strom zu produzieren anstatt die Kohle in heißen gefilden nur in
Strom zu verwandeln um Klimaanlagen zu betreiben.
Die ökonomisch verwertbare Kohle bleibt doch nicht in der Erde! Die
Frage nach längeren Kernkraftwerkslaufzeiten hat sich in einem Land
in dem so viele Kernkraftphobiker leben ohnehin erledigt.
„Energiewende“
Schon das Wort „Energiewende“ ist täuschungslastig. Es
geht doch wohl nur um Wandel bei der Stromproduktion. Der Stromanteil
beim deutschen Gesamtenergieverbrauch ist ca.10 % (52,3 Mio. t SKE). Und
davon sind vielleicht 16% tel Kernenergie (Rest sind heute schon Gas-,
Kohle- und Ölkraftwerke). Die Kernenergie am
Gesamtenergieverbrauch in Deutschland liegt also bei vielleicht ca. 6 %
(2011) .
Um ein Kernkraftwerk zu ersetzen braucht es ca. 6000
Windkrafträder (je nach Leistung). Für die 8 schon
abgeschalteten Atommeiler kaufen wir zur Zeit Atomstrom in Frankreich
und Tschechien (Toller Fortschritt!!). Soll der gesamte Strom (25
AKW´s) von Wind erzeugte werden benötigen wir also ca. 150
000 Windräder. Im Jahr 2011 hat Deutschland den Bau von knapp 800
Windräder geschafft. Wir benötigen wir also ca. 187 Jahre, um
mit Windkraft nur die Kernenergie zu ersetzten. Für die gleiche
Strommenge benötigen wir dann Fotovoltaikanlagen, wenn kein Wind
weht. Ist dann die Sonne au
@G.Wegner:Das zu verstehen erfordert allerdings ein Minimum an Intelligenz.
Jedes MEHR, am Ende gar noch physikalische Kenntnisse oder die Grundrechenarten (3Ct/kWh Stromerzeugung mit Kernkraft oder Kohle sind dann am Ende noch weniger als >20Ct/kWh mit PV) sind für das "Verstehen" wirklich äusserst hinderlich. Sie haben ja so recht, weniger ist einfach mehr!
Immerhin melden sich allmählich vernünftigere Stimmen zu Wort,
anstatt der allgemeinen Anti-EE-Hysterikern, die ihre Legenden von den
teuren umweltfreundlichen Energien verbreiten und damit die großen
Strommonopole unterstützen.
Sobald endlich einmal ernstzunehmende wirtschaftliche Argumente ins
Spiel kommen, sind die konventionellen Energieformen vom Tisch.
Noch werden z.B. die mehrstelligen Milliardenbeträge ignoriert, mit
denen wir Jahr für Jahr Öl, Erdgas, Kohle usw. im AUsland
einkaufen und damit Putin oder diktatorische Ölscheichs zu sponsorn
Oder daß EON und RWE vor 2 Monaten ihre Pläne aufgegeben
haben, im atomfreundlichen England neue Atomkraftwerke zu bauen: sie
stellten fest, die Stromerzeugung damit ist zu teuer, rentiert sich nicht.
Wind, Sonne und Biomasse hingegen sind, wie selbst Seehofer erkannte,
Wege, die Wertschöpfung der Energieerzeugung ins eigene Land zu
holen, anstatt auswärts zu kaufen. Das zu verstehen erfordert
allerdings ein Minimum an Intelligenz.
Bitte was?
"Sobald endlich einmal ernstzunehmende wirtschaftliche Argumente
ins Spiel kommen, sind die konventionellen Energieformen vom Tisch.
Noch werden z.B. die mehrstelligen Milliardenbeträge ignoriert, mit
denen wir Jahr für Jahr Öl, Erdgas, Kohle usw. im AUsland
einkaufen und damit Putin oder diktatorische Ölscheichs zu sponsorn"
Haben Sie de Artikel überhaupt gelesen?
Die Energiewende wird uns weder vom Öl unabhängig machen,
dafür aber abhängiger von Putins Gas. Kohle gibt es bei uns
genug da sind und waren wir nie abhängig und wenn man
"ernstzunehmende wirtschaftliche Argumente ins Spiel" bringt,
sind wohl eher die "Erneuerbaren" vom Tisch...
Ihre "vernünftige" Stimme hat uns übrigens
erzählt wir hätten ein funktionierendes Gasnetz, googeln sie
interessehalber doch mal nach:"Gasnetz BW Februar 2012"!
Nach Professor Hohmeyer stellt hier ein weiterer Verfechter der
sogenannten Erneuerbaren und der Energiewende fest, daß die
Bundesregierung planlos handelt.Sie hat weder einen Plan für das
Detail noch für das Ganze.
Statt nun energisch auf die Bremse zu treten, damit endlich Zeit zum
Nachdenken gewonnen würde, wird überall ein bißchen
gebastelt und gefummelt und repariert.
Ausnahmslos sind alle Maßnahmen von Netzausbau über Smart
Grid bis Lastmanagement verzweifelte, teure und letztlich ungeeignete
Versuche, Probleme zu lösen, die es ohne den Erneuerbaren Unfug gar
nicht gäbe.
Klaus Töpfer verlangt, der mit dem Fortgang der Energiewende
unzufrieden ist. Sie nur zu beschließen, genügt nicht.
Statt dessen wird sie zwischen 2 Ministerien, die unterschiedliche
Ansätze verfolgen zerschlissen.
Ich hätte echt nie gedacht das man für größere
Projekte als einen Einkauf im Supermarkt einen Plan benötigt. Mhh,
ich finde diese Erkenntnis sollte mit dem Nobelpreis geehrt werden. ^^
Mal im ernst, die Atomlobby macht eine sehr geschickte Arbeit und
läßt die entscheidenden Politiker nur als Deppen darstellen,
damit am Ende doch wieder Atomkraft alternativlos ist. Ich habe dagegen
nicht viel, da ich ungerne an Lungenkrebs sterben möchte (siehe
Kohle- u. Gaskraftwerke), aber es ist eine solche unglaubliche
Geldverschwendung. Dafür hätte man für alle Steuern
senken können, damit man diese dann wieder für die
Euro-Rettung erhöhen könnte. ^^
Es ist schon zu viel Zeit und Geld verschwendet worden!
Nachdem das Land letzten Winter mehrfach an einem"Blackout"
vorbeigeschrammt war, kommt es bei der dezentralen Energiewende
auf mehr Absprache zwischen Bund, Land und den Kommunen an.
Es muss mehr miteinander gesprochen, geplant und gebaut werden.
Die Lösung ist nicht nur die Addition von vielen Einzelinteressen
sondern es muss das Ganze im Auge behalten werden. Deshalb
ist unbedingt ein „Gesamtplan für die Energiewende
notwendig“ Die
Konkurrenzfähigkeit der heimischen Industrie auf dem Weltmarkt
darf dabei nicht angekratzt werden. Notfalls brauchen wir ein
kompetentes und effektives Energieministerium das die
unterschiedlichen Interessen des Jahrhundertprojekts bündelt und
koordiniert. Es ist schon zu viel Zeit und Geld verschwendet worden.
Ich denke, es wäre ganz heilsam für das deutsche Volk, wenn es
mal ein paar Monate kollektiv im dunkeln sitzen und frieren und hungern würde.
Vielleicht ist es ja auch dieser Geheimplan, der unser
Regierungspersonal antreibt. Es ist alles nur zu unserem Besten.
Zur Zeit diskutieren das Wirtschafts- und das Umweltministerium
über die temporäre Abschaltung von Großverbrauchern, um
Netzinstabilität zu verhindern und deren Entschädigung pro
MWh. Diese Diskussion halte ich für absolut überflüssig
und gefährlich, denn sie könnte zu weiterer Abwanderung
enegieintensiver Betriebe führen. Die Lösung wäre, die
Verursacher der Netzinstabilität abzuschalten und zwar nachhaltig,
denn ohne sie gäbe es dieses Problem nicht. Ein Netzausbau in der
bisher „angedachten“ Weise wäre ebenfalls überflüssig.
Die Bildunterschrift könnte auch lauten: Die Nutznießer der
Energiewende und ihre unwirtschaftlichen und unökologischen Anlagen.
Nulltarif?
Herr Kirschstein, bitte lesen Sie zunächst das EEG bevor sie was von "Strom zum Nulltarif" erzählen - wir sind hier schließlich nicht auf einer Kaffeefahrt!
@ Ludwig Kirschstein „...zu denen Strom zum Nulltarif zu haben ist,...“
Die Bundesminister haben der Industrie kein Angebot unterbreitet, deren Strom zu bezahlen, da haben Sie etwas falsch verstanden. Es geht um Zahlungen an sie, wenn deren Werke auf Grund zu erwartender Engpässe abgeschaltet werden müssen. Das werden die sich eine Weile mit ansehen, dann rechnen und sollte die Rechnung für diese Firmen negativ ausgehen, werden die ihre Standorte dorthin verlegen, wo es ein verläßliches und stabiles Stromnetz.
@ME 110 Die Legende lebt..
"Diese Diskussion halte ich für absolut überflüssig
und gefährlich, denn sie könnte zu weiterer Abwanderung
enegieintensiver Betriebe führen."
Wieso denn? In Zeiten, zu denen Strom zum Nulltarif zu haben ist, kann
sich die Industrie bedienen. Es erschließt sich mir nicht, warum
sie deshalb abwandern sollte.
desto besser. Wenn auch für Trottel absehbar ist, dass wir den Umbau nicht schaffen können, ohne Industrie und Wohlstand aus Deutschland zu vertreiben, dann gibt es vielleicht noch ein zurück. Jedenfalls wären die Kosten für neue Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken Peanuts im Vergleich zur Rettung der schmarotzenden Lebensweise großer Bevölkerungsteile im Club Med bzw. dem Korumpieren zahlloser Priatleute hierzulande, die auf Kosten der anderen Renditen von über 7 Prozent einfahren, ohne dass es dafür eine verwertbare Gegenleistung gibt. Denn dieser über Wind und Sonne produzierte Zufallsstrom ist an sich wertlos, wenn er nicht zu immensen Kosten gespeichert werden kann.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.07.2012 14:11 Uhrre..
"..Peanuts im Vergleich zur Rettung der schmarotzenden Lebensweise
großer Bevölkerungsteile im Club Med bzw. dem Korumpieren
zahlloser Priatleute hierzulande, die auf Kosten der anderen Renditen
von über 7 Prozent einfahren, .."
Wie meinen? Man könnte meinen, sie müssten Ihr Geld hart
schuftend als Putzfrau o.ä. verdienen.
die Politik würde einmal das machen, was vom Volk gewünscht
wird. Dann sähe Deutschland ganz anders aus.
Das Energiechaos entstand nicht weil "Volkes Wille"
erfüllt werden sollte, sondern mit Blick auf Wahltermine, sprich
Vergabe von Futtertrögen.
@Christian Wolff
Die Energiewende dürfte in etwa so demokratisch und so mehrheitlich
legitimiert sein, wie die Laufzeitverlängerung für
Atomkraftwerke drei Monate vor der "Energiewende".
In Deutschland war es schon immer so, dass man den Menschen nur
hinreichend Angst machen muss .... damit lässt sich alles
mögliche "legitimieren". Dass diese
"Energiewende" nur ein weiteres Beispiel für das
erratische Verhalten dieser Bundesregierung und ihrer
Vorläufer-Regierungen ist, zeigt sich am aktuellen Chaos.
Abschließend vielleicht noch eins: auch die "intelligenten
Netze" sind nur eine weitere Sau, die durchs Dorf getrieben wird.
Was adaptive Verfahren mit geringer Dämpfung anrichten können,
sehen wir regelmäßig im Bereich der Finanztransaktionen, bei
denen Computer im Millisekunden-Bereich Milliarden hin- und herschieben.
Regelkatastrophen explizit eingeschlossen.
Ich bin gespannt, wann es auch der letzte Grüne kapiert, dass die
"Energiewende" schon allein an ihrem Regulierungsbedarf
scheitern wird.
Mehrheiten
aber über die Futtertröge bekommen Sie keine Mehrheiten, sondern bedienen Minderheiten. Die Energiewende ist mehrheitlich legitimiert, oder nicht ?
Die Meinung eines einseitigen Lobbyisten ist sehr durchsichtig. Das
Gefasel von der
Elektrolyse (Strom, Wasserstoff,Strom) mit einem Wirkungsgrad von
weniger als 30%
bedeutet natürlich für ihn mehr Windrädeln ! An die
Stromkosten der Verbraucher denkt
wieder keiner .
Jürgen Schmid - Ein Realist mit leicht idealistischen Ausrutschern
Auch Herr Schmid scheint mir da in einigen Punkten nicht ganz realistisch zu sein. Sein Hinweis dass sich unsere Industrie in ihrem Verbrauch an die Erzeugung anpassen muss, ist ein Freischein zur Republikflucht unserer Unternehmen mit sozialistischem Ansatz. Lasst uns morgen zur Oma fahren weil es derzeit Benzin gibt. Strom in Methangas zu verwandeln ist extrem unwirtschaftlich und wird auch in 50 Jahren noch zu teuer sein denn die bekannten Erdgasreserven reichen über 200 Jahre. Dezentrale Blockheizkraftwerke strom- anstelle von wärmegeführt zu fahren könnte zwar bei Strommangel helfen aber was wollen wir im Sommer mit der teuren Abwärme anfangen? Im Winter hingegen brauchen wir Wärme aber nicht permanent. Wärme zu speichern ist teuer und gelingt aber in Kleinanlagen nur 2 bis 3 Tage mit vertretbaren Verlusten. Insgesamt hat Herr Schmid die Probleme erkannt. Management by Chaos ist nicht die Lösung. Seinen wir realistisch, das jetzige Modell können wir nicht ins Ausland verkaufen.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.07.2012 07:37 UhrLeider auch falsch Herr Kirschstein!
Eigentlich müsste es heißen:“Im Moment können wir
leider nicht zu Oma fahren, aber vielleicht klappt es ja morgen…“
So kann und wird auch keine Industrienation funktionieren! Die Frage ist
nur ändern wir unser Energieversorgung solange es noch geht, oder
warten wir ab bis auch die letzten Produktionsstätten abgewandert sind?
Im Übrigen: Versuchen sie mal reine Wind- oder PV-(Strom)produkte
auf dem Spotmarkt zu kaufen und hinterfragen sie anschließend
ihren Beitrag!
Die Oma..
Verstehen Sie nicht oder wollen Sie nicht?
"ist ein Freischein zur Republikflucht unserer Unternehmen mit
sozialistischem Ansatz."
........
Verbal nehmen Sie Anleihen an der Diktion der sozialistischen Hardliner
("Republikflucht").
Sie haben ferner den Denkansatz entstellt. Er müsste lauten
"morgen sollten wir nicht zur Oma fahren, denn dann kostet der
Liter Sprit 2 €". Verschieben wir den Besuch um einen Tag, da
sparen wir 20 €. Das ist Normalität am Spotmarkt der
Strombörse und recht unsozialistisch.
„Gesamtplan für Energiewende notwendig“
Eigentlich erstellt man einen solchen Plan, BEVOR man solche
tiefgreifenden Umwälzungen einleitet.
Aber das ist von unseren unfähigen Politdarstellern und ihren
"Experten" zuviel verlangt, wie man auch an der seit Jahren
chaotisch arbeitenden Gesetzgebung sehen kann.
Einspruch ...
Lieber Herr Hohmann,
ich möchte bestreiten, dass wirklich seit Jahren von der
Bevölkerung gefordert wird, erst die Laufzeit von Atomkraftwerken
zu verlängern, um die Verlängerung dann drei Monate
später zu kassieren und sich vollkommen auf die kaum planbaren,
angeblich "alternativen" Energieerzeugungsverfahren zu
stützen. Sie haben zwar Recht, dass viele Entscheidungen der
Regierung Merkel einzig und allein populistischen Motiven geschuldet
sind, aber Sie müssen eben auch die Mechanismen im Blick behalten,
die zu den "Gutachten", der "bevölkerungsweiten
Forderung" und dem "close to panic" - Verhalten in der
Bevölkerung führt.
Mich erinnern die Weltuntergangsszenarien vieler Grüner an die
Erwartung des Endes der Welt im Mittelalter. In ganz ähnlicher Art
und Weise (eben mittelalterlich) üben die Priester der neuen
Weltuntergangsreligion auch ihre Macht über die leicht zu
verängstigende Bevölkerung aus. Dies nun schon seit mehr als
30 Jahren - die Folgen bekommen wir jetzt zu spüren
Vox populi vox dei
Die Politiker haben nur das gemacht, was seit Jahren lautstark von der
Bevölkerung gefordert wird. Und zahlreiche Gutachten der
verschiedenen Verbände haben Gebetsmühlenartig verkündet,
dass man problemlos zB. sämtliche AKWs abschalten kann ohne dass es
zu Engpässen kommt.
Wenn sie also über "unfähige Politdarsteller"
schimpfen, dann bitte über die Sippe von Claudia Roth et al.
Claus Peter Müller Jahrgang 1960, politischer Korrespondent für Nordhessen und Thüringen mit Sitz in Kassel.
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