02.02.2013 · Auf den Vorschlag von Umweltminister Altmaier, eine „Preisbremse“ für die Ökostromumlage einzuführen, reagieren Politiker von SPD und Grünen unterschiedlich - und nervös. Rot-Grüne Koalitionen stehen vor einer Belastungsprobe.
Von Eckart Lohse, Berlin und Thomas Gutschker, FrankfurtRichtlinien für Lesermeinungen
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Aus der Wettervorhersage sollen die Oko-Stromer genau vorhersagen,
wieviel Strom sie liefern werden. Das Zuviel müssen sie an der
Stombörse verkaufen oder die Mühlen abschalten, das Zuwenig an
der Strombörse kaufen oder jemanden finden, der gegen Entgeld einer
Abschaltung zustimmt. Stimmt die Prognose, bleibt es beim hohen
Ökostromentgeld. Zum Puffern kleinerer Schwankungen gibt es
Pumpspeicher, Kondensatorbatterien, chemische Batterien.
Wer "Ökostrom" haben will, muss sich mit Zuschlag an der
Ökostromumlage beteiligen. Altbau-Wasserkraftwerke umzuettiketieren
ist Ettikettenchwindel.
Wer Strom kauft, aus dem die Ökokraftwerke rausgerechnet wurden,
muss es "Braunstrom" nennen.
Wer Strom aus Atom und Braukohle zu "Öko-Aufbaustrom"
machen will, soll einen saftigen Investitionszuschuss für
Pumpspeicher und Batterien zahlen
Die ahnungslosen Gutmenschen-Grünen an den Pranger gestellt und
für steigende Energiepreise
(zu Recht) verantwortlich gemacht.Die Sozialdemokraten werden in eine
(neben Steinbrück) erneute Zerreissprobe getrieben.Solange unsere
unsinnige EEG- förderung in der heutigen Form weiterbetrieben wird,
wird der Strompreis steigen. Das weiss auch Herr Altmaier, da kann er
deckeln soviel er will.Dann machen eben die Anlagenbetreiber Verluste,
mit der Folge nachlassender Investitionstätigkeit.Diese Folgen
treten erst nach der Bundestagswahl ein. Die Äusserungen von Herrn
Kretschmann zeigen doch, dass die Grünen mit ökonomischer
Blindheit geschlagen sind die letztendlich das anvisierte Ziel der
Energiewende verhindern wird.Denen im sog.aufgeklärten
Bildungsbürgertum mittlerweile angekommenen Freizeitrevoluzzern von
den Grünen ist der Strompreis in der Tat egal.Die SPD wird es
infolge ihres Klientels zerreissen.Und Herr Altmaier/Frau Merkel stehen
als Retter dar. Irgendwie clever gemacht.
Was bitte ist clever daran,
die Energieversorgung des Landes, für das man "freudig"
Verantwortung trägt, an die Wand zu fahren? Was ist clever daran,
die Dummheiten der politischen Gegner noch zu toppen? Diese
"Cleverness" kann ja wohl nur bei ideologisch-politisch
verblendeten Freuden der Frau "Alternativlos" verfangen.
Und, nur zur Gedächtnisauffrischung: Die 4. Regierung Kohl
(Umweltminister Töpfer) hat das "Stromeinspeisungsgesetz"
(v. 7.12.1990) verabschiedet, folgende Regierungen Kohl (BMU Merkel)
hielten daran fest, unter Schröder hieß das Ding dann EEG,
das seither etliche Novellierungen erlebte. Die letzten dieser
Novellierungen unter den div. Regierungen Merkel.
(An dieser Stelle danke ich Herrn Florian Adler, der am 2.2.2013 in
einem Leserbeitrag hier auf FAZ.NET die "kleine Geschichte des
Monsters" aufschrieb.)
PS: Zu den größeren Profiteuren des EEG gehört auch die
Klientel von CD/SU, FDP (Landwirte, Immobilienbesitzer) - ein Ende des
EEG verursacht Risse auch innerhalb der "bürgerlichen".
...wie die rot-grüne Bande die Industriegesellschaft hintertreibt. Es ist verantwortungslos und undemokratisch, wie sie die "Energiewende" und den Ausbau regenerativer Energieumwandlungstechniken als nichtdiskutable Selbstverständlichkeiten deklariert. All ihre Bekenntnisse zur Kosteneffizienz sind nur Hohn. Am Ende werden die staatlichen Eingriffe immer absurder, um den Preis einigermaßen zu halten. Wettbewerb im Energiemarkt ist dann ganz abgeschafft. Aber es gibt ja höhere Ziele, oder? Hilfehilfe....
Werden die Förderanreize zurück genommen , wars das.
Wird nur anders verteilt gibt es eine winzige Pause aber danach wird
das Problem eher größer.
Die Strangulierung der Bürger und die Belastung der Wirtschaft
führt zum selben Endergebnis.
Noch mehr überflüssiger , unzuverlässiger Strom als
Deckel auf dem Stromtopf
der mit Grundlast gefüllt und Überdruck von Windstrom bekommt
treibt die Gaskraftwerke in die Insolvenz.
Vandale, Vandale, geh`auf FAZ- Kanale. Erkenntnis macht frei! Jedoch
Kapital, Arbeit und Technologie können selbst wachsen. Nur dann
gibt es nachhaltiges Wachstum.
Da das EEG vermaledeit ist, sage , welche Lenkungsabgaben schlägst
Du vor, damit der exponentielle Zeitfaktor herausgenommen und die
Generalisierung und ungerechte Umverteilung in Deutschland in allen
Politikfeldern gestoppt wird
Wie Frau Gruber schon richtig sagt...
...nicht der Strompreis ist gestiegen, sondern der kWh-Preis. Dies vor allem durch staatlichen Einfluss. Hier sind die Stromsteuer, die EEG-Abgabe, MWSt usw.. Perfide finde ich, dass die Stromsteuer noch durch die Mehrwertsteuer besteuert wird. Auch wenn die Abgaben steigen wird dies zusätzlich besteuert. Inzwischen ist das wie beim Kraftstoffpreis, der größte Gauner ist der Staat.
Wenn zukünftig etwas weniger Gewinn für Wind und Sonnen Stromgeneratoren oder auch nur
die Zeit dieser Überförderung begrenzt wird. Baut ja
finanziert kein Bürger und keine Bank neue dringend
zusätzliche Anlagen.
Mit einer Kürzung der zukünftigen
Einspeisungsvergütungen ist die Wende gestorben.
Aus die Maus.
Mit einer weiteren Belastung der Verbraucher aber auch der Industrie
ist Deutschlands Wettbewerb und das Leben der Bürger in Gefahr.
Aus die Maus.
Altmaiers richtige Fragen aber unzureichende Antworten
Herr Altmaier stellt richtige Fragen, denn die Energiewende wird bislang aus Verbrauchersicht weder kosteneffizient noch gerecht umgesetzt. Die Antworten, die er liefert, sind aber nicht nur teils falsch, sondern v.a. auch unzureichend und zeugen mal wieder von Flickschusterei statt eines tragfähigen Konzeptes. Selbst wenn der Energie-Soli nur eine Streichoption für das politische Gemetzel sein soll, ist allein die Ankündigung ein erhebliches Risiko für den Vertrauensschutz bei Investitionen in erneuerbare Energien - ein fatales Signal. Gleiches gilt für die Investitionsunsicherheit bei der Flexibilisierung der Vergütung. Die Begrenzung der Industriebefreiungen ist hingegen durchaus sinnvoll und überfällig. Spannend wird die von Herrn Altmaier forcierte Diskussion um die sog. "Entsolidarisierung" - ein schreckliches Wort. Aber dass im Streben nach Autarkie einzelner die Frage aufgeworfen wird, wer die Fixkosten des Energiesystems finanzieren soll, ist richtig.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 13:51 UhrEs gibt keine Antwort für das Problem. Nein niemand keine Partei hat einen Antwort.
Heute steht ein sehr guter Aufsatz in der FAS von 2 Grünen
Robert Habeck und Ingrid Nestle.
Von Anfang an bis zum Ende steht es müsste.
Nur alle diese in dem Aufsatz erwähnten Forderung können
nicht annähernd das Problem der Extremen zukünftigen
Kostensteigerung durch die erneuerbaren lösen.
Eine andere Verteilung auch auf die Industrie oder die Photovoltaik
Hausbesitzer ist wenn überhaupt eine bessere Verteilung aber
löst nicht ansatzweise die Probleme der zukünftig noch sehr
viel höher anfallenden Einspeisungsvergütung.
Das Problem ist jede Maßnahme die den Neubau von Wind u
Sonnenstromkraftwerken weniger attraktiv macht bedeutet Ende der Wende.
Noch immer glauben die Bürger die Strompreise würden durch überhöhte Gewinne der Konzerne
bestimmt.
Bitte versucht doch ein einziges mal das Thema Stromversorgung zu verstehen.
Und bitte versucht das Thema Preis Bildung zu verstehen.
Unabhängig von der Physik will ich versuchen zu erklären.
Strom der konventionell produziert wird hat einen Preis für Kohle u
Braunkohle ~ 3,6 -3,8 Cent. Da immer auch die Übertragung mit
Verlust verbunden ist kann der produzierte Strom nicht unter 4,5 - 5
Cent an der Börse gehandelt werden.
Kein Konzern macht einen höheren Preis als diese 5 Cent.
Alles was darüber ist, bestimmt der Staat die Bundesnetzagentur u
die Händler - Spitzname Versorger = Stadtwerke = Gemeindewerke =
Mainova oder wie man sie überall auch nennen mag.
Dass heute die EEG Umlage u die KWK Umlage inklusive der MWSt mehr also
6,5 Cent ausmachen u dass inklusive der Stromsteuer das ~ 10 Cent kWh
sind, das wird wohl jeder verstehen. Netzkosten, Konzesionsabgabe
für die Gemeinde + MWSt zusammen 5,5 Cent.
Staat bestimmt ~ 16 Cent jeder kWh.
Die Konzerne ~ 5 Cent.
Nachdem man die Schafe zum Metzger geführt hat,muß man ihnen jetzt nur noch erklären: Es tut gar nicht weh !
Die Strompreise steigen. Gleichzeitig freuen sich die jeweils ihre
Region (noch) marktbeherrschenden, somit preismitbestimmenen
Energieriesen (bzw. deren Aktionäre) über riesige Gewinne.
Dass dieser Umstand in der offiziellen Debatte kaum Erwähnung
findet und als nötige Hinterfragung unterbleibt, sollte aufmerken lassen.
Ökostrom mit der Möglichkeit, hier kleinteilig, gleichsam
selbstbestimmend basisdemokratisch Unabhängigkeit zu erreichen, ist
auch durch diese Gegebenheit auf neuer Ebene gleichsam
revolutionär. Vielleicht wird dies von der global-feudalen
Geldmacht mehr als allgemein zugegeben gefürchtet
Einfach Quatsch die Energieriesen setzen keine höheren Preise durch.
Nein Boris Palmer der OB von Tübingen sicher unverdächtig ein
Freund der Energieriesen zu sein klagt wie Christian Ude OB
München neue Gaskraftwerke können nicht gebaut werden oder in
Betrieb bleiben weil die Produktion von Gasstrom etwa 5,6 Cent kostet
und dieser Preis nicht erzielt werden kann.
Wenn Gaskraftwerke teurer produzieren als am Markt zu erzielen, dann
ist die Insolvenz nicht fern.
Der Strom kostet für alle überall ~ 5 Cent. Alles was mehr
ist hat nichts mit dem Preis für die kWh zu tun.
Wind- statt Butterbergen und Strom- statt Milchseen!
Dirigistische Eingriffe in die Marktwirtschaft führen
regelmäßig zu Verzerrungen der Produktionsverhältnisse
und zur Verschwendung von Volksvermögen. Aber die Politiker
können es ja nicht lassen und versuchen sich immer wieder als die
besseren "Wirtschaftslenker" und "Staatsbaumeister".
Und sie beweisen durch die inzwischen nicht mehr zu zählenden
Ergebnisse ihrer von jeglicher Sachkunde befreiten Gesetzgebungen und
ideologielastigen Fehlplanungen, daß sie oft hochmütige
Nichtskönner sind, die sich und ihre Fähigkeiten zu tieferer
Einsicht, umsichtiger Vorausschau und sachgerechter Beurteilung der Lage
völlig überschätzen.
In den letzten Tagen wurde an die "Machtergreifung" Hitlers
vor 70 Jahren erinnert. Alle schimpfen auf den armen Hindenburg, der nur
seines Amtes waltete, aber keiner auf den Reichstag, der mit
großer Mehrheit die Ermächtigungsgesetze beschlossen hat.
Merke: Mehrheit ist nicht Wahrheit und Demokratie schützt nicht vor
der kollektiven Dummheit der Parlamentarier!
Nachdem die politische Kaste mit dem EEG Gesetz eine ideologisch
motivierte Fehlsteuerung geschaffen hat, die wegen Ressourcenvernichtung
die Menschheit bedroht, sieht jeder:
Es funktioniert nicht.
Da das Ziel erreicht wurde, eine feudale Klientel von Nutznießern
zu schaffen, kann man diesen ihre Privilegien nicht entziehen.
Jetzt kommt die nächste Fehlsteuerung.
Die ökobolschewistische Einheitsblockpartei ist darauf
gezüchtet, keine Widersprüche wahrzunehmen.
Marktwirtschaftliches Verständnis fehlt völlig oder stört
die Machtpolitik.
Ein solches System kann nur kollabieren.
Natürlich hat die repräsentative Demokratie ihre Nachteile, wenn Volksvertreter nicht dem Willen des Volkes nachkommen, aber mehr direkte Demokratie sehe ich nicht als Allheilmittel: Wie viele Bürger sind denn heute noch in der Lage Probleme wie die Finanzkrise geistig zu durchdringen, um in Folge kompetente Entscheidungen treffen zu können? Repräsentative und direkte Demokratie müssen sicherlich abgewogen werden, aber die Gefahr, dass ein zum großen Teil mediengesteuerter Bevölkerungsanteil populistischer Stimmungsmache (siehe Ausstieg aus dem Euro) folgt, ist einfach zu groß.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.02.2013 19:01 UhrIn diesem Sinne war es gemeint...
Ich habe den Begriff Volksbefragung salopp für den von Ihnen
gebrauchten Begriff des Plebiszit verwendet, aber danke für den Hinweis.
Ich glaube nicht, dass die Vorbereitungszeit für ein Plebiszit in
der Frage des Atomkraftausstieges auch nur die geringste Auswirkung auf
die Meinung der Bevölkerung gehabt hätte. Die Ressentiments
gegenüber der Atomenergie wurden der Bevölkerung über
Jahrzehnte medial anerzogen, da würden wenige Monate nicht zu einer
Versachlichung der Debatte führen (Bitte nicht falsch verstehen,
ich würde mich über saubere Energie freuen, wenn sie die
gleiche Kapazität zum gleichen Preis liefern würde).
Ob Lobbyismus gut oder schlecht ist, ist immer eine Frage der Dosierung.
Zu viel Lobbyismus bedeutet, dass die Interessen des Volkes aus den
Augen geraten können, durch zu wenig Lobbyarbeit können aber
auch wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten nicht genutzt werden.
Plebiszite sind etwas anderes als Meinungsumfragen
Meinungsumfragen erfolgen oft aus der Hüfte und liefern
"Belege" für eine Politik, die von den gewählten
Politikern zu verantworten wäre! Ein Plebiszit zur Frage
"Atomausstieg" hätte:
Erstens Zeit in Anspruch genommen - der überhastete Schnellausstieg
wg. bevorstehender Landtagswahl wäre nicht möglich gewesen.
Zweitens die Chance zu einer Versachlichung der Meinungsbildung geboten
- freie Presse und Staatsfunk hätten ja zur Abwechslung mal
ausgewogen (Sendezeit, Textlänge) berichten können. Das
alleine übrigens, ein Gebot die jeweils andere Meinung im ÖR
genau so ausführlich darzustellen, würde schon viel bringen.
Drittens bieten Plebiszite zu wichtigen Fragen einen nicht zu
unterschätzenden Vorteil: Sie erschweren der Arbeit der Lobbyisten.
Derzeit kann mittels "guter Kontakte" und
großzügiger "Unterstützung" sehr vieles
beeinflußt werden (siehe u.a. Mappus/EnBw). Wenn solche Dinge per
Plebiszit entschieden würden - ist der Ausgang ungewiss, die
schnelle Lobby-Rendite fraglich.
Überforderung
Sicherlich haben Sie Recht, dass nicht alle Parlamentarier wissen,
worüber bzw. über welche Beträge sie beispielsweise beim
Eurorettungsschirm abstimmen. Auch hierzu habe ich schon
aussagekräftige Interviews einiger Politiker gesehen. Hätte
aber eine direkte Volksbefragung hinsichtlich der Frage des Ausstiegs
aus der Atomkraft zu einem anderen Ergebnis geführt? Die Regierung
hat genau Volkes durch die Medien gepushten Willen umgesetzt. Nach dem
dramatischen Atomunglück von Fukushima kannte die Hysterie keine
Grenzen mehr - große Teile der Bevölkerung waren für
rationale Argumente überhaupt nicht mehr zu erreichen.
Zu Ihrer beispielhaften Fragestellung für eine Volksbefragung: Ich
bin mir absolut sicher, dass ein großer Anteil der
Bevölkerung schon beim Lesen der Frage Probleme bekommen wird - und
dabei spreche ich noch nicht einmal von sinnentnehmendem Lesen.
Direkte Demokratie - Wer zeigt uns wie es gehen kann? Die Schweizer!
Der Einwand "alles zu komplex, der Bürger versteht das
nicht" trifft bekanntlich auch die Parlamentarier: Wie durch
vielerlei Umfragen, Interviews etc. belegt, wissen diese gut bezahlten
Damen und Herren bisweilen nicht einmal, worüber sie abstimmen. Sie
schauen einfach auf ihren "Fähnleinführer" und
stimmen entsprechend ab.
Stellen Sie sich ein Plebiszit vor, mit der Frage:
Sind Sie für eine öffentliche, durch das Finanzminsiterium
bzw. das Aufsichtsamt für das Versicherungswesen betriebene
Versicherungs-Tarifsuchmaschine, die alle Tarife erfasst und dem
Bürger hilft, informierte Entscheidungen zu treffen? Die
Überwachung der sachlichen Korrektheit erfolgt auch durch den
Bundesrechnungshof. Ja oder Nein. Glauben Sie wirklich, die Bürger
wären damit überfordert?
Oder ein Plebiszit: Soll die Einführung neuer Kraftwerksarten
(PV,Wind) durch Subventionen gefördert werden? Oder soll die
Förderung durch Steuererleichterungen erfolgen?
Merke: Gute Fragen bringen gute Plebiszite!
Ich bau auf Frau Merkels Zukunftsdialog!
Diese Diskussion kann man ja auch schon bald nicht mehr hören. Man lebt als kleiner Bürger in der ständigen Angst die Rechnungen nicht mehr bezahlen zu können. Ständig wird einem mit Erhöhungen gedroht, bei den grundsätzlichsten Dingen des Lebens. Strom gehört zu den Infrastrukturprodukten eines Landes, wie das tägliche Brot und es sollte selbstverständlich sein - für eine führende Industrienation - dass dieser für alle bezahlbar bleibt, ohne dass da einer groß absahnt. Für was sind denn die ganzen Steuergelder, wenn nicht für Grundsätzliches? Man kann nur hoffen, dass es bald mehr Weltverbesserer gibt als 'Duckmäuser', denn mit diesen 'Duck-Mäuschen' kommt man nicht weiter. Die belächeln zwar Weltverbesserer u ihre Ideen, machen selbst aber nichts, sind zu feige u. denken es regelt sich alles von alleine. Wie gut, dass unsere Frau Merkel neue Zeichen setzt u. mit ihrem Zukunftsdialog Offenheit für Verbesserungsvorschläge demonstriert und dass einige von uns mitgearbeitet haben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 13:27 UhrDie einzigen die hier wirklich Absahnen sind die Sonnen - Wind - Biogas Erzeuger
Und der gierige Finanzminister der 19% auf alles und zuvor
Stromsteuer kassiert.
Die Sonnen und Windbauern kassierten 2012 3 Milliarden für den
gelieferten Strom und 17 Milliarden als Prämie dafür dass sie
auf ihrem Dach etwas montieren ließen.
Der Finanzminister aber kassiert Stromsteuer auf alles. Und wenn dann
alle ihre Kosten und die Stromsteuer in Sack haben dann will der
Finanzminister noch einmal fast 20 % auf alles.
Nicht als Rabat versteht sich, nein als Aufschlag.
Hier aber geht es nicht um die sehr geringen Strompreise von heute.
Nein es geht um die sicher 3 mal höheren Kosten von morgen.
Es geht nur um das was da an Lawine ja mehrfach größer auf
uns zukommt.
Professioneller Dilettantismus der Politik
geht vollkommen am Ziel, nämlich der Energiewende, vorbei. Alles Für und Wider der Preisdiskussionen wäre weniger ausschlaggebend, stünde ein wirkliches Konzept hinter der Energiewende. Ansatt über komplizierte Spar-, Ausnahme- und Deckelmechanismen zu philospphieren, sollte man doch zunächst ein Konzept vorlegen, das die Energiewende möglich macht. Und das gibt es einfach nicht. Der Strom aus Erneuerbaren ist nicht speicherfähig, wie man es braucht. Solange diese Frage nicht beantwortet wird, ist der weitere Ausbau der Erneuerbaren eine Farce und nurmehr Arbeitsbeschaffung. Der Bürgermeister von Hamburg sollte sich erstmal kundig machen. Die Speicherkosten sind ebenso unkalkulierbar, wenn überhaupt möglich -power-to-gas - wie die Atommüllfässer, die überall der Durchrostung harren. Wann ist die nächste Wahl?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 12:04 UhrEnergie(W)ende
Hinter der Energie(W)ende steht ein konkretes Ziel : Morgenthauplan 2.0.
Alle Parteien arbeiten mit Volldampf daran.Deshalb sind sie für die
gesamte Bevölkerung NICHT wählbar.
Menschheitsbeglücker und Weltverbesserer forderten schon immer Ihren gnadenlos ihren Tribut
Und diese total von einer hirnrissigen Ideologie gesteuerte Meute,
überwiegend aus Staatsangestellten und Paukern bestehend, schafft
doch tatsächlich über 10 % zu kommen und dem Rest der
Menschheit ihren Willen aufzuzwingen und der "doofe Rest"
wehrt sich noch nicht einmal.
Gerade lese ich "Histoire d'un Allemand : Souvenirs 1914-1933, von
Sebastian Haffner", das derzeit nach einer Information aus einem
Forumsbeitrag Ihrer Zeitung auf Deutsch gar nicht angeboten wird ! Wenn
man an die gegenwärtige Zeit denkt, ergeben sich da ständige
déjà vu Erlebnisse, mutatis mutandis versteht sich.
Der Prozentsatz in eines soziologischen Gruppe in der Lage ist, der
Mehrheit Ihre Vorstellung aufzupressen ist, q.e.d., nicht sonderlich groß.
Eine Wende nach der Energiewende ist von der Kanzlerin nur zu erwarten,
wenn sie noch in hinreichendem zeitlichen Abstand von der Wahl um ihren
Machterhalt fürchtet. Diese Woche war auch bei uns morgens, in
einem kritischen Zeitfenster, totaler Stromausfall.
Sorry Herr Esser,
"wie eine radikale Gruppe von kaum 5% der Bevölkerung (denn
mehr machen die Hardcoregrünen nicht aus) die anderen dazu bringt,
ihr gegen die eigene Überzeugung zuzustimmen." Gerade das ist
für mich eine unbewiesene Verschwörungstheorie. Das Thema
Wahlfälschung tauchte hier in anderen Foren nach der
Niedersachsenwahl auf von Leuten denen das Wahlergebnis nicht genehm war.
Guten Start in die Woche
A. Pätzold
Hallo Herr Esser,
ich persönlich habe in den mehr als 30 Jahren,in denen ich mein
Wahlrecht ausübe, nie an Verschwörungstheorien oder
Wahlfälschung geglaubt. Insbesondere dann wenn mir das Wahlergebnis
nicht passte. Die Welt ging halt trotzdm nicht unter.
Ihnen ebenfalls noch einen schönen Sonntag
Welche der gerade in den niedersächsischen Landtag gewählten Parteien spricht sich
gegen die Energiewende aus? Keine. Welche der im Bundestag vertretenen
Parteien? Keine.
Wie sind die dort reingekommen? Richtig. Durch freie und geheime Wahlen.
BTW Haffners "Geschichte eines Deutschen. Die Erinnerungen 1914 -
1933" können Sie bei einem Internetbuchhändler bestellen.
Der Name erinnert an einen Strom im nördlichen Südamerika.
"Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”
(Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen in der Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung vom 02.01.2005). Seine Jünger tun nur
das, was sie sollen, sie demontieren dieses Land in den Amtstuben und in
der Freizeit. Da werden die Lebensadern einer Industrienation, die
Infrastruktur wie Straßen, Flughäfen und Bahnhöfe,
auf´s Korn genommen und die Energieversorgung zerstört. Dazu
kommt natürlich noch die Landschaftsverschandelung durch
Strommasten, Windräder und Solarpaneele. Was würde "Karl
der Käfer" heute dazu sagen?
Es ist nicht nur das Geld, das diese Lobby dadurch massenhaft
regeneriert, sondern auch ein tiefer Hass auf Menschen, die frei leben
wollen. Wenn diese Menschen wirklich einen Beitrag zur Zukunft der
Menschen leisten wollen, da sollten sie dafür sorgen, dass sie
nicht mehr da sind.
Stimmt, Herr Esser, viele Aussagen der Grünen reichen vollkommen.
Und mir ist es ein Rätsel, dass Sieglinde Frieß, die ihren
Wunsch nach der Abschaffung Deutschlands im Bundestag kundgetan hat
("Frankreich-Polen"), eine leitende Funktion bei deutschen
Behörden innehat. Das gibt's nur hier.
Nicht hinreichend gesichert scheint mir Özdemirs
"Islam-Aussage". Hier scheint mir Susanne Zeller-Hirzels
Aussage als Beleg nicht hinreichend.
Morgenthauplan 2.0
Kein Zweifel.Das Ziel der Grünen ist oft offen erklärt
worden.Es ist die Zerstörung germanys.
Ohne die Mitarbeit der anderen Parteien und ohne die Wähler
wäre das Ziel aber nicht erreichbar.
Bei der Frage ,ob tatsächlich ein so hoher Prozentsatz der
Bevölkerung so vollständig von allen guten Geistern verlassen
ist ,oder ob die Wahlergebnisse anders gedeutet werden müssen
,beschleichen mich leise Zweifel.Schließlich sind wir im Jahre 29
n.Orwell,die Wahrheit kommt aus dem Wahrheitsministerium und hat mit den
Fakten nichts zu tun.
Lars Werner - Deutschland verschwindet
Einige Ergänzungen:
- „Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen
direkt an Frankreich grenzt.“
Sieglinde Frieß, Bündnis90/Die Grünen vor dem Parlament
im Bundestag, Quelle: FAZ vom
6.9.1989;
-Sieglinde Frieß, Bündnis90/Die Grünen vor dem Parlament
im Bundestag, Quelle: FAZ vom
6.9.1989
„Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht
passt, müssen Sie woanders
hinziehen.“ (Antwort auf die Beschwerde zu Integrationsproblemen
von 50 Anwohnern)
Nargess Eskandari-Grünberg, Bündnis90/Die Grünen, in der
Frankfurter Rundschau vom 13.
November 2007. Augenzeugen sagen, es hieß wörtlich
"...dann wandern Sie aus!"
-„Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch
Zustrom heterogenisiert, quasi
verdünnt werden.”
Joschka Fischer Bündnis90/Die Grünen in seinem Buch
"Risiko Deutschland"
- "Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird"
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen auf Behauptung von
Susanne Zeller-Hirzel (letzte
Überlebende der Weißen Rose; Widerstandsgrupp
Und über den obigen Hinweis hätte ich beinahe das Wichtigere vergessen:
Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar.
(Übrigens: Ich selbst habe den von Ihnen angeführten Satz
schon in einem Kommentar zitiert. Er würde ja so schön passen.)
Leider, Herr Werner, scheint Herr Trittin das nicht gesagt zu haben.
Ich bin zwar sicher, dass dieser Satz Trittins Überzeugung entspricht. In der FAS findet er sich aber nicht.
Wahlkampf pur. Wo sind die Themen, aus dem Euro auszusteigen oder die Rundfunkgebühr abzuschaffen?
Kurz vor der Wahl, verspricht man die Preise für Strom deckeln zu wollen, die Stromsteuer zu senken,… Letztlich nur Geschenke, die man sich an anderer Stelle wieder holt. Die Angleichung der Mehrwertsteuer wurde ja schon angedeutet, dann sprudeln die Einnahmen wieder. Und 20,50€ je Stromkunde kann sich S. Gabriel sparen, da wurde schon mal schnell das 5 fache genommen. Da kommen die Grünen glaubwürdiger daher, sie bleiben bei ihrer Linie. Und genau daher hat diese Partei weit über 10 %, die handeln nach ihren Versprechen, rücksichtslos die deutsche Wirtschaft kaputtmachen, Vermögen enteignen, aber nahezu weltweit als einziges Land Ökologisch wirtschaften. Es müsste ein Verbotsverfahren gegen sämtliche Parteien des Bundestages angestrengt werden, die einen lügen und betrügen, die anderen wollen nur zerstören. Es muss einfach mehr direkte Demokratie geben. Die Bürger müssen über relevante Fragen, wie Energie, Haushalt, Subventionen, Bankenrettungen,.. direkt entscheiden können.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 14:22 UhrFAS
Sie sind in der FAS zu lesen. Jedoch bekommen wir keinen Artikel über das, das Steinbrück fordert ( Spiegel-Online) und keinen Artikel über den EU- Haushalt. Unsere Volkszerteta wollen erst am Donnerstag darüber schreiben. Aber dann ist es zu spät
Bundesländer-Gewinner und -Verlierer im EEG-Umlage-Spiel
Absoluter Gewinner ist Bayern: Seine Bürger müssen 2,2 Mrd.
€ p.a. für die EEG-Umlage zahlen, dafür strömen den
geförderten Grünstromproduzenten Bayerns 3,3 Mrd. € zu,
die zu ca. 1/3 von den Verbrauchern in den anderen Ländern kommen.
Gewinner auch alle nördlichen Ost-Bundesländer sowie NS mit
ihrem exzessiven Windräder-Bestand.
Verlierer: NRW-Bürger zahlen 5,34 Mrd. € an EEG-Umlage, die
EEG-Profiteure aus NRW nehmen aber nur 1,29 Mrd. € ein. Auch die 3
Stadtstaaten gehören zu den Verlierern, ebenso BW und Hessen. Es
handelt sich bei dem großen EEG-Umverteilungsprojekt nicht nur um
eine besonders extreme unsoziale Umverteilung von unten nach oben,
sondern auch um eine regionale Umlenkung von Geldströmen.
Weiterer Umlenkungsplan: Den Ostländern mit riesenhaft ausgebauter
Windkraft (42% der ges. WK-Leistung = gut das Doppelte, was sie selbst
verbrauchen können) gefällt nicht, dass sie für den
Transport dieses Stroms nach W und S den dazu nötigen Netzausbau
selbst bezahlen sollen.
Eckart Lohse Jahrgang 1963, Leiter des Büros der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
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Thomas Gutschker Jahrgang 1971, Redakteur im Ressort Politik in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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