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Energiewende in Baden-Württemberg „Landesregierung macht sich lächerlich“

 ·  Nach Ansicht des SPD-Fraktionsvorsitzenden Schmiedel droht die Energiewende im Südwesten zu scheitern. Mit dem Bau von „acht bis zehn“ Windrädern mache sich die Landesregierung lächerlich, schreibt er an Ministerpräsident Kretschmann.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (81)
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Ekke Hoffmann

Aus der überstürtzten Energiewende nichts gelernt

Es ist doch eigenartig, dass es Ideologen nicht schnell und damit schädlich genug mit der Umsetzung ihrer Ziele gehen kann. Anstatt aus den gemachten Fehlern (zuviele Anlagen, deren Strom wegen fehlender Trassen nicht ins Netz eingespeist werden kann u. v. m.) muss man jetzt alles rasch und ohne nachdenken ändern. Doch den Ideologen sei gesagt: Naturzerstörung hat weitreichende Folgen und in Baden-Württemberg lebt von seiner Natur und seiner Landschaft ebenso wie von seiner mittelständischen Struktur. Deshalb sollen die Windparks in der Nordsee bleiben und die Norddeutschen in ihrem Urlaub in BW die Schönheit der Landschaft und die unzerstörte Natur genießen. Herr Schmiedel kann ja in seinem Urlaub an die Nordsee fahren und dort seine Windräder genießen.

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Edda Kuhlmann

Natur-, Wald- und Landschaftsschutz stehen dem gruenen Fortschritt im Wege ...

Wie ironisch.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 18:35 Uhr
Bernhard Vorndran

Eigentlich nicht

Eigentlich ist das nicht ironisch. Die Grünen als Partei sind immer eine Großstadtpartei gewesen, in der klassische Naturschutzthemen nur eine Randerscheinung waren. Im Kern ging es um Gender-, Einwanderungs-, Homo- und jetzt Energielobbyismus und klassische Linksthemen wie die Einheitsschule.

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Oliver Langen
Oliver Langen (Acer99) - 26.02.2013 17:31 Uhr

Grüne Realität

Sowas passiert eben, wenn man angeblich "grüne Ideen" in die Tat umsetzen will. Das Dilemma der Grünen dabei: Ihre Wähler sind ebenso für "Ökostrom" wie für naturbelassene Landstriche oder anders ausgedrückt: Derjenige, der für Windenergie ist, ist auch gleichzeitig gegen das Aufstellen der Windräder. Tjaa, dumm gelaufen, und nun?

Nach Meinung einiger Politiker ist das Szenario eines nachhaltigen Blackouts nur Angstmacherei der bösen Strommafia. Wird's dann wirklich dunkel, war es natürlich keiner mehr oder man bekommt zu hören, dass das ja nun wirklich nicht vorhersehbar war.

Bleibt nur die Frage: Wer ist dümmer? Die Politiker, die den Karren sehenden Auges in den Dreck fahren oder die Bürger, die solche Politiker wählen?

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Hans Fleckenstein

Da hat er wohl recht und

das kommt davon, wenn man einen derart bräsigen und völlig überschätzen Herrn Kr. zum MP macht......

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 19:49 Uhr
Andreas Meyer

Andere finden sein Arbeit gut

Herr Fleckenstein, da hilft nur Mehrheiten suchen und dann gemeinsam wählen. Sonst bleibt es wie es ist.

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Ludwig Kirschstein

Schwierigkeiten bei der Umsetzung

der Energiewende werden von dieser Zeitung immer bereitwillig und gerne aufgenommen. Liest man sie regelmäßig, könnte man meinen, das Vorhaben als solches wäre ganz & gar undurchführbar ..

Windräder lassen sich nicht über Nacht aufstellen. Das Genehmigungsverfahren einschließlich der notwendigen Gutachten nimmt mehr als ein Jahr in Anspruch. Das ist kein Spaziergang und daran ändert auch eine grüne Landesregierung nichts.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 18:19 Uhr
Helmut Hoff

Genau das ist ja der Irrsinn in dieser Republik

12 Jahre Planung für S21
15 Jahre Planung für BER
über ein Jahr für 1 Windrad

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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 26.02.2013 16:59 Uhr

Das wird noch nicht reichen...

um den Irrsinn zu beenden!
Die Politik, der Kompromisslosigkeit wird weiter geführt.

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Cornelia  Holtmann

Nennen wir das Kind doch beim Namen:

Die "Gesetzesänderungen im Naturschutzrecht, im Landesplanungsgesetz sowie im Waldgesetz", die Herr Schmiedel einfordert, bedeuten nichts anderes als die Abschaffung von Natur- und Landschaftsschutz.

Wie immer lehnen unsere Politiker es konsequent ab, uns die schöne neue Welt nach der Energiewende vor Augen zu führen. Aus welchem Grund sehen wir auf Wahlplakaten nie eine "Landschaft" voller Windräder, Hochspannungsleitungen ..."?

Nach dem Motto "Wenn Könige bauen, haben die Kärrner zu tun" überlassen die Politiker die Schmutzarbeit der Energiewende den Kommunen. Sie selbst werden von der unerfreulichen Realität ihrer politischen Entscheidungen gern verschont.

Das gilt nicht nur für die "Energiewende", sondern für unzählige Unsinnsideen unserer Politiker (Schulpolitik, Einwanderungs- und Asylpolitik ...). Vollkommen egal! Hauptsache es gilt: Verschont uns mit Realitäten. (Der real existierende Sozialismus war ja auch weniger erfreulich als die sozialistische Idee.)

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Heiko Fröhlich

Mindestens so viele wie in Brandenburg

Also wenn sich ein Bundesland schon eine grüne Landeregierung gibt, dann wird es auch Zeit echte grüne Politik zu erleben. Das heist Windräder auf jeden Acker und am besten auf jede Bergkuppe, natürlich auch im Schwarzwald. Es kann ja nicht sein das da im Süden nur grün getan wird.... Vielleicht sind auch noch mehr Flächen für Photovoltaik frei?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 19:15 Uhr
Dietmar Blum

Das geht aber nur,

wenn der Anteil der Grünwähler möglichst niedrig ist!

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Andreas Schweizer

Wenn 600 WKA´s 0 MW Strom erzeugen, wiewiel erzeugen dann 6000 WKA´s Herr Schmiedel?

Außer einem Auflackern um die Monatswende Januar/Februar so gut wie keine Einspeisung
von Windstrom im bisherigen Jahresverlauf in BaWü. Leicht auf der TransnetBW Seite zu
ersehen.
Aus welchen Quellen kommt der Strom der Energiewende? Leicht zu erraten aus welchen Quellen der Geldstrom auf das Konto von Herrn Schmiedel kommt oder kommen soll.

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Closed via SSO

Energiewende

War denn nicht eigentlich die Stromtrasse Wilster-Goldshöfe dazu gedacht, den Windstrom von der Nordsee ins Schwäbische zu bringen? Wozu den Höhenzug des Schwarzwalds mit Windrädern verschönern? Ist den Schwaben gar der norddeutsche Strom zu teuer? Oder fürchtet man den Widerstand, wenn auf den Höhen der Schwäbischen Alb die ersten Staubecken gegraben werden? Fragen über Fragen, die die Energiewende in Baden-Württemberg auslöst.

Aber Kretschmann will schließlich wiedergewählt werden. Da stellt er eben 6 Alibi-Windräder in irgendeine Senke, wo sie niemanden stören, und kauft den Öko-Strom aus Frankreich. Sicher ist sicher.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 19:25 Uhr
Dietmar Blum

Mal Kugeln

wieviele sind seiner direkten Heimat stehen! Ganz interessant.

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Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 26.02.2013 16:46 Uhr

Kretschmann verhält sich korrekt......

....wenn er in BW keine Windräder sehen will. Schon die "Strom-Autobahnen" aus dem Norden verunstalten die schöne Landschaft in BW.
BW zahlt schließlich genügend an Ausgleichszahlungen und jetzt noch Windräder?
Solar auf den Dächern reicht - so lange "gezahlt" wird, denn eine schwäbische Hausfrau ist "sparsam" und die Häuser stehen so-wie-so.....

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 21:39 Uhr
Andreas Pätzold

Frau Holtmann,

politisch Andersdenkende sind für mich, als treuem Wechselwähler, grundsätzlich keine Schwachköpfe. Allerdings kann ich mich mit dem von der FDP propagiertem Quotenmodell nicht anfreunden da es sich in ähnlicher Form bei den Briten als suboptimal herausgestellt hat und diese in Richtung EEG umschwenken. Wissentschaftlich von einer MIT-Studie untermauert. Im kommenden Bundestag sind hoffentlich wieder 5 statt 3 Parteien vertreten. Wird ja sonst langweilig.

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Cornelia  Holtmann

Sollte ich Sie falsch verstanden haben, Herr Pätzold,

bitte ich um Entschuldigung. Ich habe Ihren Kommentar nicht richtig einordnen können. Ein wenig klang es für mich wie: "Wer nimmt die (Schwachköpfe) denn noch ernst?"

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Andreas Pätzold

Habe ich mich beschwert Frau Holtmann?

Die FDP lag im Januar bei gut 2%. Haben sie aktuellere Zahlen?
" Als kurzfristige Maßnahme schlagen wir vor, die Stromsteuer in Höhe der Mehreinnahmen des Bundes durch die höheren Stromkosten zu senken." Quelle Webseite FDP. Damit rennen die bei mir offene Türen ein.

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Cornelia  Holtmann

Was hat das mit dem Thema zu tun, Herr Pätzold?

Das zeigt doch nur, dass die überwältigende Mehrheit der BWer (Deutschen) genau das bekommt, was sie gewählt hat: Windräder und Hochspannungsleitungen. Sie haben also gar keinen Grund, sich zu beschweren. You can't have the cake and eat it.

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Andreas Pätzold

Wie lauten bitte die aktuellen Umfragewerte der FDP?

kwt

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Cornelia  Holtmann

Die Baden-Württemberger, die Rot-Grün gewählt haben,

müssen die Windräder schon in Kauf nehmen. Für sie gilt:"They asked for it." - Die FDP-Wähler sind eigentlich die einzigen, die ein Recht hätten, sich zu beschweren. Die FDP war die einzige Partei, die den EEG-Unsinn deutlich erkannt und benannt hat.

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Lars Werner

Ein AKW benötigt außer viel Wind ca. 4.400 Windräder (ARD). Das macht bei zwei Kernkraftwerken

ca. 8.800 Windräder in BaWü. Dann sieht der Schwarzwald aber ganz anders aus, neben der permanenten Lärmbelästigung, die einem Tinitus gleichkommt und der Vogelfalle. Das ist die erklärte Zukunft von Herrn Kretschmann, wer was anderes denkt, denkt leider falsch.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.02.2013 11:22 Uhr
Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 27.02.2013 11:22 Uhr

Eins und Eins ist bei Windräder nicht zwei lieber Herr Meyer

Wenn ein Windrad 2 Megawatt Spitzenleistung hat, dann gilt das auf See für nur 25% des Jahres und an Land sind es nur etwa 10% des Jahres. Eine 2 Megawatt-Windanlage bringt also im Jahreschnitt nicht mehr als eine Durchschnittsleistung von 200 Kilowatt. Wenn sie damit ein AKW mit 1,3 Gigawatt Leistung bei einer Verfügbarkeit von 90% eines Jahre ersetzten wollen, brauchen sie 1,3 GW x 0,9 = 1,17 GW geteilt durch 0,2 Megawatt = 5850 Windräder. Herr Werners Abschätzung ist leider etwas zu optimistisch denn die Windverfügbarkeit im Ländle ist leider deutlich unter 20%. Die Speicherverluste von 20% des zu speichernden Stromes bei Windarmut ist hier noch nicht mitgerechnet.

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Closed via SSO

Erklärung

Hallo Herr Meyer,

der Unterschied ergibt sich ganz zwanglos daraus, daß ein KKW pro installiertem MW wegen der Verfügbarkeit von gut 90% knapp 8 Millionen kWh/Jahr erzeugt, ein Windrad jedoch, wegen der geringeren Verfügbarkeit von unter 20%, nur etwa 1,6 Millionen kWh/Jahr.
Und da ist der nötige Speicher samt seinen Verlusten noch nicht eingerechnet.
Bei Speicherung der Hälfte des Stroms per Kunstmethan und 2/3 Verlust brauchen sie ca. doppelt so viele Räder.
Also ca. 500.000 der 2 MW-Klasse mit Nabenhöhen von über 100 Meter.

Das(!) ist die grüne Zukunft.

Gute Nacht,

M. Esser

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Andreas Meyer

Interessante Zahlen

Herr Werner,

es ist etwas unscharf, wie sie auf die Zahl 4400 Windräder pro Atomkraftwerk kommen.

Grohnde hat eine Leistung von 1300 MW. Ein Windrad hat heute eine Leistung von 2 MW oder mehr. 4400 mal 2 MW ergeben 8800 MW. Der Unterschied ist doch recht groß. Können sie das erklären?

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Horst lauterbach
Horst lauterbach (ash26e) - 26.02.2013 18:43 Uhr

"Aber die Kathetralen des Fortschritts!"

Originalspruch Kretschmar.

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Closed via SSO

Zukunft

Hallo Herr Wenrer,

da uns ja unentwegt gesagt wird, daß Kohle, Gas und Öl bald zu Neige geht, und wir die Kohlekraftwerke natürlich nicht durch Kernkraftwerke ersetzen wollen, bräuchten wir nach dieser Rechnung, ausgehend von ca. 60 zu ersetzenden Großkraftwerken der 1000 MW-Klasse, dann also 60*4400 = 264000 Windräder in Deutschland.
Da brauchen wir keinen GAU mehr, dann ist das Land auch so unbewohnbar.

Schönen Abend,

M. Esser

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 26.02.2013 16:41 Uhr

"Not in my backyard" gilt auch im grünen Ländle

Das Gute daran ist dass der Schaden den man anrichten könnte nicht so hoch ist. Was aber eindeutig ist, dass sich die SPD am grünen Virus infiziert hat, was natürlich logisch ist wenn man miteinander ins Bett geht. Was Herr Schmiedel jedoch immer noch nicht begreift ist dass wir bei Windstrom längst eine Überkapazität haben aber der Speicher Atdorf im Schwarzwald wohl nie gebaut wird. Mit Windrädern kann man auch kein AKW ersetzen. Wie es geht, könnte man ja mal die landeseigene ENBW fragen. Die haben die Energieexperten im eigenen Hause. Aber man ist ja Beratungsresistent in der SPD. Irgenwie drängt sich einem der Eindruck auf dass Kretschmann schon eine Beratungssession bei ENBW hatte, denn er ist verdächtig still und Emotionslos was den Windspargelanbau auf den Schwarzwaldhöhen angeht. Vielleicht hat er dort eine Datscha und dann würde auch für ihn gelten: "Not in my backyard".

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 18:39 Uhr
Andreas Pätzold

EnBW

"Windkraft spielt eine wesentliche Rolle für den Energiemix der Zukunft – auf dem Land und auf hoher See. Die EnBW ist auf beiden Feldern aktiv." Quelle Webseite EnBW
Speicher Atdorf: "Das Projekt Atdorf genieße sowohl bei RWE als auch bei EnBW, den beiden Müttern der Schluchseewerk AG, ein "sehr, sehr hohes Ansehen...
Hauptproblem sei der hohe Anteil von Photovoltaikstrom im Netz, der den Pumpspeicherwerken den Preis verderbe. Die leben davon, dass sie den Strom, mit dem das Wasser von Unter- ins Oberbecken gepumpt wird, billig einkaufen, ihren erzeugten Strom aber relativ teuer verkaufen – vor allem in den Mittagsstunden, wenn Bedarf und Preis hoch sind. Genau in diese bisher lukrativen Mittagsstunden drängen die Photovoltaikanlagen, denen gesetzlich eine Einspeisegarantie gewährt wird. " Quelle Webseite Badische Zeitung

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Christoph Rohde

Präzedenzloser Irrtum

Ja, wenn grüne Politik mit Wirklichkeit konfrontiert wird, sieht es meist schlimm aus...

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Christoph Rohde

Ideologischer Irrsinn

Das Schlimme ist, dass nicht nur die Grünen diese ideologischen Irrsinn dieser "Energiewende" mitmachen. Da hätte auch gleich die Bundeswehr auflösen und eine "Welt ohne Waffen" und ohne Polizei einführen können.

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26.02.2013, 15:28 Uhr

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