26.02.2013 · Nach Ansicht des SPD-Fraktionsvorsitzenden Schmiedel droht die Energiewende im Südwesten zu scheitern. Mit dem Bau von „acht bis zehn“ Windrädern mache sich die Landesregierung lächerlich, schreibt er an Ministerpräsident Kretschmann.
Von Rüdiger Soldt, StuttgartRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Die Nachricht heute in dieser Zeitung, dass Siemens wegen der Schlammschicht im Meer
nun mindestens 1 Jahr später die Übertragungsplattform im
Meer in Betrieb nehmen kann zeigt, das ganze wahnwitzige Konzept das da
einige Politiker lauthals verkünden.
Angeblich hat eines der führenden Unternehmen die
Bodenbeschaffenheit nicht richtig bewertet.
Nun muss man statt 60 Meter Plattform als Fundament 100 Meter bauen
und finanzieren.
Gut dass die Offshore Windkraftbetreiber auf jeden Fall auch den Strom
bezahlt bekommen der nie über ein Kabel ins Netz eingespeist wird.
Endlich setzt sich der Sachverstand durch !
Ihre linken antikapitalistischen Phrasen sind bei diesem komplexen Thema
völlig unangebracht .
Das Ziel von 80% Verteuerbaren Energien ist vom Tisch, solange die
dafür erforderliche Speichertechnik fehlt. Die
Versorgungssicherheit und Stabilität des Stromnetzes kann nur
mit Großkraftwerken im Hochspannungsnetz garantiert werden. Wer
von einer dezentralen
Energieversorgung ohne Großerzeuger schwärmt ist ein
Traumtänzer, ......... der das selbst nicht merkt !
In Baden-Württemberg kann es nie zu einer auch nur 40% Versorgung kommen.
Das gibt das Land von der Geografie nicht her.
Der eigentliche Hammer aber kommt wenn auch NRW keine Kohle und
Braunkohle mehr zur Stromproduktion verfeuern darf.
Gestern stand in der FAZ , in 2012 sei durch die stärkere
Kohleverstromung 2% mehr CO2 frei gesetzt worden.
Insgesamt aber kann man den offenen Brief von
SPD-Fraktionsvorsitzenden Schmiedel als Wahlkampf auftritt ablegen.
Wenn die Politik auf die Realität trifft... und die Lobby im Hintergrund mauschelt...
Energiebedarf läßt sich eben nicht mit (fiktivem) Geld
decken. Keine Kraftwerke - keine Strom.
Der (hauptsächlich emotional motivierte) Ausstieg aus der
Kernenergie ist richtig, wenn man die Gesamtkosten des Atomstroms
betrachtet. Aber die Umsetzung ist überhastet, schlecht bis gar
nicht geplant und geht an der Realität einfach vorbei.
Das wird uns aber erst dann stören, wenn der Strompreis so hoch
ist, dass die Wirtschaft noch mehr ins Ausland abwandert...und die
privaten Haushalte unter der finanziellen Gesamtbelastung kollabieren...
Wirklcih tragfähige, dezentrale Konzepte werden von der
Energielobby konsequent sabotiert. Solange das so bleibt, werden wir
auch keine echte "Energiewende" kriegen.
Speicherentwicklung
Die Speicherentwicklung ist derzeit so, dass es sich in 3-5 Jahren
rechnen wird, seine Solaranlage zuhause damit auszustatten. Die
Energieversorger arbeiten mit Hochdruck an eben solchen Anlagen und wenn
Sie ein paar Euro mehr ausgeben, könne Sie das jetzt schon haben.
Von Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten ist da keine Rede.
Aber wenn Sie natürlich bei "konventionellen" Kraftwerken
bleiben wollen...
ich für meinen Teil finde eine Fotovoltaik-Anlage mit der Option
auf Speichernachrüstung eine durchaus sinnvolle Sache. Von
Fotovoltaik über Solarthermie bis hin zum Mini-Blockheizkraftwerk
betrifft, alles dezentrale Ansätze, die richtig eingesetzt sehr
sinnvoll und effizient sind.
Es ist eben der Mix, der Glauben an die "großen"
Lösungen allein ist eben in meiner Sicht ein Irrglaube.
Da die Physik und die Technik sicher noch Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte braucht
um Speicher zu entwickeln, helfen uns kein Windräder die eben
nur manchmal mit der richtigen Windgeschwindigkeit betrieben werden und
eben nie als dezentrale Stromgeneratoren eine sichere
Netz-Qualtität exakt 50 Hertz 400/231 Volt bieten.
Strom ist nur da zu nutzen wo er exakt die Qualitätskriterien
erfüllt.
Deshalb ist ihr Einwurf zu wenig. 50 Hertz Plus minus maximal 1
Hertz also 51 oder 49 Hertz sind nur durch konventionelle
Kraftwerke im Verbund sicherzustellen.
Es ist schlicht unsinnig von dezentral zu reden, wenn man weiß,
wie exakt schon deshalb die Frequenz zu sichern ist , weil bei
Zuschalten jedes Notstromaggregat oder auch Gaskraftwerk das
einspringen muss im Falle eines Frequenzeinbruchs "gleichsam eine
asynchrone Zuschaltung" zur Zerstörung führt.
Ahnungsloser Quark? Wie respektvoll....
Also, weil wir "zentrale Verbraucher" haben, brauchen wir auch
zentrale Erzeugung?
Das bedingt aber eben unter anderem wei Dinge:
1. Kraftwerke mit hoher Leistung
2. Lange Verteilungsstrecken
Ersteres ist eben nur schlecht mit alternativen Energien darstellbar,
auch die vielgerühmten "Offshore-Windparks" sind da keine Ausnahme
Zweitens kostet nach wie vor reichlich Verlustleistung (von
Wartungskosten und ähnlichem mal ganz abgesehen). Ihre3
Übergabestation ist ein gutes Beispiel.
Die Erzeugung ist ein Thema, die Verteilung ein anderes, auch wenn sie
zusammen hängen. Nur durch Offshore-Windparks werden wir den
Strombedarf nicht decken können.
Und solange die Speicherung noch nicht hinreichend ausgereift ist,
bleiben dezentrale Erzeugungskonzepte eben ein wesentlicher Aspekt, wenn
wir uns wirklich von AKWs, Kohlekraftwerken... verabschieden wollen.
In Kurzform: Wir sollten anfangen, die Energie da zu nutzen, wo wir sie
(einfacher) erzeugen können anstatt sie durch halb Europa zu karren..
Ach wissen Sie so einen Quark von dezentral kann nur ein wirklich ahnungsloser
erzählen.
Die Verbraucher sitzen ganz zentral in Städte wie München ,
Köln, Hamburg , Stuttgart, Mannheim, sind zentrale Stromverbraucher.
BASF oder Aluschmelzen aber auch die großen Industrien sind
Zentrale Stromverbraucher.
Die Bankentürme in Ffm auch die EZB aber noch viel mehr die
Rechenzentren sind Zentrale Stromverbraucher. Selbst die deutsche
Bahn AG hat nur wenige Einspeisungspunkte.
Und sollten die Windparks offshore mal fertig sein, dann werden alle
zusammengeführt und nur so lässt sich dann über HGÜ
der Strom gebündelt Zentral in den Süden transportieren.
Dazu gehört dann eine Übergabestation wie unlängst in der
FAZ berichtet die etwa 8 Fußballfelder groß und 20 Meter
hoch ist.
Überall werden Gigawatt zentral verbraucht.
Man kann nicht überall in BW Windräder aufstellen
und anschließend erwarten, dass die Touristen in Massen kommen und die Landschaft so schön finden. Dieser Herr Schmiedel hat bis heute nichts begriffen. Weder mit S21 noch mit Windräder macht man das Land interessant für Wanderer.
Die SPD in massiv inkompetenter Form
Was sollen Windräder im Schwarzwald?
Die gehören (wenn überhaupt) an die See, wo der Wind weht.
Man sollte nicht den Fehler begehen und die Grünen...
... mit den nostalgischen Greenpeace der Anfangszeit vergleichen oder
gar in einem Atemzug nennen. Die Grünen sind eine Lobbypartei wie
die anderen "Großkopferten" auch.
Die meisten Parteien, auch die die die 5% Hürde in 100Jahren nicht
erreichen sind Lobbyparteien. Irgendeine Gruppe vertreten sie ja alle.
Aber die Grünen haben unter Umständen erkannt, daß die
Windmühlen letztendlich die Landschaft verschandeln, also auch die
Natur, welche sie sich auf die Brust geschrieben haben zu verteidigen.
Das WICHTIGE war doch an den Machhebel zu kommen, was ihnen gelungen
ist, denn in BW sind viele Menschen am Naturschutz interessiert, weil
sie davon profitieren → Tourismusbranche. Aber auch die
Industriearbeiter lieben ihre Natur. Leider wurden die Menschen hinters
Licht geführt. Die Natur bereits verschandelt, keine gelungene
Energieversorgung, Arbeitsplätze gehen verloren, BW wird langsam
zum BettelBundesland, keine gute Bildungsvoraussetzungen mehr usw. Eher
traurig als lächerlich!
Lächerlich, mit der Atom-Keule können Sie die Kritik an der dilettantischen Energiewende nicht
entkräften. Die ist nicht durchgeplant und zeigt Lücken und
Fehler , wo man nur hinschaut !
Juristen, Ärzte und halbgebildete Gutmenschen können zu einem
hochkomplexen technischen
System, wie es die deutsche Stromversorgung nun einmal ist , nur Unsinn
beitragen. In der
Vergangenheit hatte Deutschland und Zentraleuropa eine im
Weltmaßstab vorbildliche Stromversorgung. Zuerst kam Trittins
Vorrang für verteuerbare Energien und dann Merkels
Energiewende, beides ohne Wählervotum ! Seitdem ist das
Strom-System zunächst in unmerklicher,aber zunehmend in merklicher
Auflösung. Es ist zu hoffen, dass der Wähler
noch in diesem Jahr aufwacht und die entsprechenden Fragen und
Forderungen an die
Parteien stellt. Mit der schwindenden Versorgungssicherheit ist der Industriestandort
und die Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet. Die ersten die
jetzt aufwachen, ist die
IG BCE (Industrie Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie) , die 9
Prinzipien für den Strommarkt formuliert hat.
sind max. 50 % für einen AKW-Ausstieg
Bitte Quellenangabe, ansonsten sind solche Aussagen wertlos.
Wenn Sie die Grünwähler
genauer unter die Lupe nehmen, sind max. 50 % für einen AKW-Ausstieg, die meisten hängen Naturschutz ala Wandervogel an.
Gezielt-prophylaktisches Versagen der Strom-Oligarchen
Der Wählerwunsch nach einem Ausbau der erneuerbaren Energien und
dem Ausstieg aus der verantwortungslosen Nutzung der Atomenergie mit all
ihren bekannten und unbekannten Risiken (s. Fukoshima, Three Miles
Island, Tschernobyl,...) und unbeantworteten Fragen (Endlagerung) hat in
der Vergangenheit dafür gesorgt, daß diese Fragen in den
Programmen aller Parteien Eingang fand. Dies ist einer der Verdienste
der Grünen, die gezeigt haben, daß mit diesen Themen
Wählerstimmen zu holen und zu halten sind.
Dass Deutschlands Übergang zur atomenergiefreien Gesellschaft
ruckelig und ungeplant über die Bühne zu gehen scheint ist -
neben der hohen Komplexität der Thematik - hauptsächlich einem
Faktor geschuldet: er muß gegen die ökonomischen Interessen
der großen Energiekonzerne durchgesetzt werden, die sich mit allen
Mitteln dagegen zur Wehr setzen. Die wichtigste Strategie dieser Lobby
neben Meinungsmache ist die Weigerung zum Wechsel, den gerade sie am
besten begleiten könnte (Thema Experten).
Ausnahmsweise haben die Grünen recht
Wenn die Grünen in BW die Verspargelung mit
potthäßlichen und ineffizienten Windmühlen verhindern
sollten, dann haben sie erstmals in ihrem Leben etwas Sinnvolles getan.
Diese Symbole der "Alternativen" sind eine Beleidigung
für die Augen wie für den Verstand.
Schön für die grüne Bagage BaWüs..
dafür dürfen andere Regionen, Landstriche bluten.
Baden -Württemberg wird wenn es darauf ankommt alle Grundsätze
über den Haufen werfen.
Warum hat denn die Bundesregierung Reservekraftwerke verpflichtet ?
Weil in B-W sonst alle Bänder still stehen.
Kein Land ist so abhängig vom Europäischen Verbundnetz wie Baden-Württemberg.
Und Strom aus Gaskraftwerken mit Preisen von mehr als 6 Cent plus wird
die Industrie im Ländle nicht bezahlen wollen.
Wenn nur einer der ganz großen Daimler oder Porsche dem
Winfried Kretschmann den Finger hebt dann kennt Kretschmann die
Farbe Grün als Fehlfarbe.
Ein poltisches Spektakel besonders in Baden- Württemberg.
Die SPD weiß dass sie in Baden- Württemberg auch die
Bundestagswahl verliert.
Wir werden uns daran gewöhnen dass in Baden-Württemberg bis
zur Bundestagswahl richtig die Unterschiede zwischen SPD und
Grüne herausgestellt werden.
In B - W hat die SPD nichts zu verlieren.
Nur dass in B-W Windräder wirklich viel Strom liefern wenn
kein Wind weht oder nur mit Geschwindigkeiten unter 5 m/sec liegt an
der Topographie.
Das Ballungszentrum Neckartal Stuttgart Daimler, Porsche oder auch
Mannheim , Karlsruhe, Freiburg, Ulm braucht mehr als 500
Windräder und mehr als Zufallsstrom.
Ob die Wende tatsächlich möglich werden kann, entscheidet
sich nur in Bayern u Baden-Württemberg.
Naturschutz als Investitionshindernis?
Man stelle sich auch nur eine Sekunde vor, Wirtschaftsminister
Rösler oder irgendein anderer Minister der Berliner Koalition
würde jemals auf den Gedanken kommen, Wirtschaftsinteressen
über die des Naturschutzes stellen zu wollen und zugunsten eines,
sagen wir, Kraftwerksprojektes oder einer Chemie-Anlage eine
Änderung bestehender Naturschutzregeln verlangen.
Spätestens zwei Tage später müsste er nach einem Sturm
der entrüstung seinen Hut nehmen.
Aber in BW geht sowas - und das mit bestem Gewissen: Es müssen nur
"grüne" Industrien sein, die gefördert werden; dann
spielt auch der Natur- und Landschaftsschutz keine Rolle mehr!
Was für eine bodenlose Heuchelei!
1 Billion für nichts wird jetzt erstmal rausgehauen (zum Verbrennen)
Herr Esser,
legen wir mal die Bibel beiseite und schauen ins Strafgesetzbuch,
insbesondere §266 STGB.,
denn Ihrer Meinung nach veruntreuen RWE, EON, EnBW...das Geld Ihrer
Aktionäre vorsätzlich.
In besonders schweren Fällen, so wie hier, drohen den
Verantwortlichen 10 Jahre Haft.
Und da in China ein mehrfaches rausgehauen wird endet das dort meist
nicht in der Haftanstalt, eher vor einem Erschießungskommando.
Öffentliche Gelder werden investiert
weil die Wahlergebnisse das hergeben.
P.S. In Deutschland werden gar keine Kernkraftwerke mehr gebaut weil sie
keiner mehr haben will, weder in der Politik noch in der Ökonomie.
25.000 Tsunami-Toten
Hören Sie doch auf die Opfer der Tsunami-Katastrophe für sich zu vereinnahmen. Was soll denn dass? Hier geht es um Landschaftszerstörung durch radioaktive Kontaminierung!
Herr Stender...
das widerliche ist, dass die 25.000 Tsunami-Toten mit nicht einem Wort dieser menschenverachtenden Weltverbesserer erwähnt werden. Spucken möchte ich.
Opfer
Hallo Herr Pätzold,
ich fürchte ja, der Schaden wird noch viel größer werden
als nur 3000 Tote.
Deutschland geht so einen Weg gerne bis zum bitteren Ende. Fragen Sie
mal Luthers Gefolgsleute :-)
1 Billion für nichts wird jetzt erstmal rausgehauen, und niemand
sagt etwas.
Weitere Billionen werden folgen, und mit jeder verbrannten Billion
sterben tausende, weil die allgemeine Wohlfahrt sinkt und die
medizinische Versorgung leidet.
Aber was macht das schon, wenn dafür dem wahren Gott an seinen
Kathedralen ( (tm) Bärbel Höhn) gehuldigt ewird.
Gute Nacht,
M. Esser
P.S. Normalerweise lernt man aus Fehlern.
Wir sollten also in Deutschland auf Gebieten, auf denen Erdbeben der
Stärke 9 drohen, nur besonders massive Kernkraftwerke bauen.
Realitäten
Hallo Herr de Vries,
"verseucht" ist in dem Zusammenhang kein Fachterminus, und das
Sperrgebiet rund um Tschernobyl hat einen Radius von 30km, also knapp 3000qkm.
Mit 500.000 Windrädern ist(!) Deutschland unbewohnbar. Dann
müssen Sie 80 Millionen umsiedeln.
Solange die Dinger laufen. Ob man sie zwischendurch abreißt und
Neue baut spielt keine Rolle.
Schönen Abend,
M. Esser
Reaktorsicherheit fängt schon mit der Frage an ob sie in geologisch aktive Gebiete wie Japan
gehören und setzt sich bis zur Endlagerung fort Herr Stender. Schon
die Nachrichten über das US-Lager Hanford gelesen?
Sehr schöne Methapher das mit dem Hohepriester, Herr Esser
Sie kennen die Geschichte von denen die vom wahren Glauben abfielen und anfingen ein Goldenes Kalb anzubeten? 3000 Tote hats gegeben bevor man wieder zum wahren Glauben zurückfand. Quelle – Exodus 32,25–28.
Das ist ja schon fahrlässig abstrus argumentiert
Herr Esser! Was reden Sie denn da?
Sie vergleichen nukleare Verseuchung von 218.000 Quadratkilometern und
geschätzte Tausende von zusätzlichen Krebstoten (ich bin mir
der Schätzungsproblematik durchaus bewußt) sowie den Einsatz
von 800.000 sogenannter Liquidatoren und die Umsiedlung von über
200.000 Menschen mit Windrädern??? Soll das ein schlechter Witz
sein oder ist bei Ihnen im Rahmen der antigrünen Indoktrination der
gesunde Menschenverstand komplett abhanden gekommen?
Wollen Sie ernsthaft erklären, daß Sie lieber in Prypjat
wohnen als in Sichtweite zu einem Windrad - bitte befragen Sie vor der
Beantwortung auch Ihre Kinder und Ihre Ehefrau (so Sie überhaupt
welche haben).
Um Ihre Sorgen zu mildern: die durchschn. Anlagenlebensdauer wird in
Investitionskalkulationen auf 20-25 Jahre geschätzt. Selbst mit 50
J. wären Sie da noch sehr positiv unterwegs. Schon Ihre Enkelkinder
könnten also wieder in ihre alte Heimat zurückkehren - im
Gegensatz zu denen aus Prypjat (in 300 Jahren)
Ach nee, Herr Pätzold
"Eine Landschaftszerstörung deren Beseitigung in Japan jetzt
Milliarden verschlingen wird. "
Die Landschaft haben das Beben und der Tsunamie zerstört! Schon vergessen?
Kein Mensch wurde und wird von dem übergekochten Reaktor verletzt bzw.
getötet, trotz erheblicher Fehlplanung der Betreiber.
Die Region wird nach und nach wieder besiedelt.
Dagegen gab es allerdings schon Tote bei der Errichtung der Offshore-Mühlen.
Das scheint niemanden aufzuregen.
Höllendrohuing
Hallo Herr Pätzold,
das Schöne und leise Hoffnung spendende ist ja, daß die
Drohung mit der Hölle, die die grünen Priester
gewohnheitsmäßig vortragen um ihre Schäfchen zu
beherrschen, immer weniger wirkt, je offenbarer wird, daß der
grüne Himmel noch viel schlimmer ist.
Diesmal aber real!
500000 Windräder in Deutschland verteilt machen das Land
unbewohnbar. Und das nicht nur auf begrenztem Gebiet für vielleicht
100-200 Jahre, wie Tschernobyl, sondern das ganze Land, solange sie existieren.
Schönen Tag,
M. Esser
Frau Holtmann, auch wegen der Landschaftszerstörung wurde der Atomausstieg beschlossen
einer Form von Landschaftszerstörung die man nur mit dem Geigerzähler messen kann, wo wir 1986 nach Tschernobyl eine Ahnung davon bekamen. Kinder sollten nicht mehr im Freien spielen und bestimmte Lebensmittel sollten nicht mehr gegessen werden sollten. Eine Landschaftszerstörung deren Beseitigung in Japan jetzt Milliarden verschlingen wird. Von gesundheitlichen Schäden ganz zu schweigen.
Aber das ist doch gerade der Punkt, Herr Schneidereit.
Es ist den Grünen gelungen, den Ausstieg aus der Atomkraft als
Naturschutz zu verkaufen. Das ist in den Köpfen vieler Deutscher
jetzt fest verankert. - De facto leitet aber der Ausstieg eine Natur-
und Landschaftszerstörung ein, deren Ausmaß noch gar nicht
abzusehen ist.
Herr Rösler sollte den Bürgern nur Bilder der 'schönen
neuen Welt' mit ihren Hochspannungsleitungen und verspargelten
Landschaften zeigen.
Deutschland will keine Atomkraft mehr. Keine Partei kann es sich leisten
Atomkraft auf ihre Fahnen zu schreiben.
Es scheint extrem schwer zu sein, diese Wahrheit zu erkennen und zu
akzeptieren. Egal, wie hier getobt wird, es ist vorbei.
Komische Einstellung
Es gibt keine Atomenergie mehr. Aber was wir stattdessen machen, dazu
schweigen all die selbsternannten Heilsapostel.
Nach einer politisch moralischen Diskussion geht es jetzt um Fakten.
Vermutlich kennne sich Gutmenschen nicht so gut damit aus.
Leisten können
Hallo Herr Meyer,
das stimmt wohl, daß - trotz anderslautendem Wahlversprechen -
keine Partei sich mehr getraut hat, gegen die Steinewerfer, Schotterer
und Blockierer anzutreten und sie sich dem medialen Terror der
rotgrünen Journaille gebeugt haben.
Und es ist natürlich ein Skandal, daß die Befürworter
der Kernkraft keinerlei parlamentarische Vertretung haben.
Aber Mehrheiten ändern sich auch wieder.
Und zwar spätestens dann, wenn der grüne Irrsinn offenbar
wird.
Nur wird bis dahin unfassbar viel Geld - und damit Zukunft - verbrannt
und Landschaft zerstört worden sein.
Gute Nacht,
M. esser
Von was reden Sie ?
Hier geht es um zu wenig Windräder die aber selbst wenn sie
massenhaft in Baden - Württemberg gebaut werden nur sehr selten
Strom liefern.
Sie reden über die Energie die Deutschland doch von Frankreich
und Tschechien bezieht.
Natürlich will Deutschland den Strom aus Frankreich u Tschechien.
Und was in einigen Jahren ab 2020 sein wird. Wie oft sich da alle
Parteien noch wenden darauf empfehle ich nicht zu wetten.
Grundsätzlich für den Ausstieg waren im Jahre 2012
nur 55 Prozent der Deutschen.
Soweit eine Umfrage von Emnid vom Februar 2012.
Das ist viel, aber nicht so viel, wie Sie insinuieren, dass es wären.
Wenn die Parteien ihrer Aufklärungspflicht nachgekommen wären, Herr Meyer,
hätten die Wahlplakate der Grünen nicht an ein hübsches
Kinderbilderbuch erinnern sollen, hätte die CDU nicht einen
´lächelnden Herrn Mappus gezeigt. Sie hätten
Landschaften gezeigt, die durch Windräder und
Hochspannungsleitungen zerstört sind.
Stimmt, Herr Meyer, "Deutschland will keine Atomkraft mehr".
Das hängt aber damit zusammen, dass die Politiker ihnen die Folgen
des Ausstiegs bewusst verschweigen bzw. nicht vor Augen führen.
und was ist, wenn der Wind mal nicht weht....bleibt die Bahn dann stehen...???
oder übernehmen dann wieder die bösen Kohlekraftwerke...
Dann haben wir ja
besonders nachts und wenn die Sonne, wie so oft, nicht scheint, den
mehr als sinnvoll hoch subventionierten Strom von den Solardächern.
Und wenn das noch immer nicht reicht, den Atomstrom aus dem nahen
Frankreich.
Es ist mehr ein zuviel an Windkraft was momentan Kopfschmerzen bereitet als zuwenig plus
die hinkende Vernetzung. Moderne Kohlekraftwerke bezeichne ich nicht als böse, weil noch unverzichtbar.
Dann kommt der Strom wieder aus
den alten bereits abgemeldeten Dreckschleudern in Datteln, die mit Ausnahmegenehmigung weiter laufen ;-), weil sie momentan "alternativlos" sind
Herr Schmiedel, kommen Sie runter von Ihrem abgehobenen Wolkenkuckucksheim!
dann werden Sie den starken Gegenwind in den Kommunen spühren. Das Schwachwindgebiet
BW ist ungeeignet für die Windkraft, die Erträge liegen weit
unter denen in den Küstenländern.
Das hat nichts mit Lokalpatriotismus , sondern mit Naturgegebenheiten zu
tun. Noch etwas,
ich bin absolut kein Sympathisant der GRÜNEN, das sind aber die
Einzigen, die sich vor Ort den
Diskussionen mit den starken Bürgerinitiativen stellen, politischen
Maulhelden wie Sie ,
bei SPD und CDU , die für den Ausbau sind verkriechen sich in den
Mauslöchern. Unverschämt
ist, das Sie der breiten Bürgerbewegung jetzt mit zusätzlichen
Gesetzen drohen. Sie ver-
gessen wohl, dass wir im September wählen. Machen Sie weiter so,
das wird ein sehr gutes
Wahlthema !
Alle reden vom Wind, die Bahn auch
"Windräder an der Nordsee bringen ICE-Züge in Schwung
EMDEN Windräder an der Nordsee bringen künftig ICE und
Güterzüge der Deutschen Bahn in Fahrt. Die DB habe zwei
Windparks bei Emden unter Vertrag genommen, die jährlich die
Strommenge für 9400 ICE-Fahrten zwischen Hamburg und Berlin
liefern, teilte die Bahn mit. 24 Prozent des Bahnstroms kommen damit
künftig aus erneuerbaren Energien. (dpa)"
JA ja, Herr Pätzold,
aber nur, wenn der Wind weht! und sonst?
Das ist nachvollziehbar
Damit hat die Bahn eine nachvollziehbare Entschuldigung für
Verspätungen :
tut uns leid, aber es war Flaute ;-)
Entschädigungen entfallen da Wind = höhere Gewalt ist
Wer vorher wissen möchte, wie es nachher ausschaut, wenn der
Grüne Unfug sich breitmacht, wirft einen Blick nach Schleswig-Holstein.
Nach „abgeriegelte Westküste“ suchen.
Sie werden es nicht aushalten.
Dem Michel kann keiner mehr helfen,
36% der Bevölkerung trauen nur den Grünen eine erfolgreiche Energiepolitik zu. Wie dumm muss man sein, wenn man aus 20 Jahren grüner Politik nichts gelernt hat? Schlauch bei ENBW, Fischer beim Gas. Strompreise zum Abwinken. Die Biolandwirte können keine Anbauflächen mehr pachten, weil die wegen des lukrativen Maisanbaus zu teuer sind. Vieles führen die Grünen ad absurdum, dass es sie noch nicht selbst getroffen hat, ist dem Michel nicht nachzusehen!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 20:01 UhrTeilen sie uns doch noch bitte mit welcher Gruppe Sie sich zugehörig fühlen
Lassen sie mich raten: Der interlektuellen Avantgarde?
Schon mit der Genehmigung e i n e r WKA Anlage oder einer anderen Anlage zur Unterstützung dieses physikalischen Unsinns der Ökostromerzeugung macht sich jede Regierung mittlerweile in Deutschland lächerlich.
Die Ausnutzung aller Windktaftanlagen in Deutschland betrun 2011 18,4%. Installierte Geamtleistung
29 GW.
Die installierte Leistung zu Ende des Jahres 2012 beträgt bei den
Windanlagen 30.127 MW und bei den Photovoltaikanlagen 32.400 MW. In den
Sommermonaten ist tagsüber die Photovoltaikleistung in der Regel
dominierend, aber in den Wintermonaten meist bedeutungslos.
Der Maximalwert der Einspeiseleistung beider fluktuativer Quellen
überschritt nur am 15.9.2012 die 30 GW - Grenze.
Da für eine mehrtägige Leistungsbereitstellung kein
Stromspeicher mit einer Leistung von 30 GW verfügbar ist, muss der
gesamte Maximalwert der zu erwartenden Leistung dieser Anlagen durch
noch zu bauende Gaskraftwerke als back-up abgesichert werden.
Andererseits wird es immer häufiger der Fall sein, dass die noch
vorhandenen thermischen Kraftwerke die untere Mindestlastgrenze
erreichen, bzw. das Wind- oder Photovoltaikleistung abgeschaltet werden muss.
In BW nach den EEG-Report
im Jahre 2010 sogar nur 12%, das ist unter der Mindestanforderung des EEG's !!