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Energiewende in Baden-Württemberg „Landesregierung macht sich lächerlich“

 ·  Nach Ansicht des SPD-Fraktionsvorsitzenden Schmiedel droht die Energiewende im Südwesten zu scheitern. Mit dem Bau von „acht bis zehn“ Windrädern mache sich die Landesregierung lächerlich, schreibt er an Ministerpräsident Kretschmann.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (81)
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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 28.02.2013 18:25 Uhr

Die Nachricht heute in dieser Zeitung, dass Siemens wegen der Schlammschicht im Meer

nun mindestens 1 Jahr später die Übertragungsplattform im Meer in Betrieb nehmen kann zeigt, das ganze wahnwitzige Konzept das da einige Politiker lauthals verkünden.

Angeblich hat eines der führenden Unternehmen die Bodenbeschaffenheit nicht richtig bewertet.

Nun muss man statt 60 Meter Plattform als Fundament 100 Meter bauen und finanzieren.

Gut dass die Offshore Windkraftbetreiber auf jeden Fall auch den Strom bezahlt bekommen der nie über ein Kabel ins Netz eingespeist wird.

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Karl Dietrich Naumann

Endlich setzt sich der Sachverstand durch !

Ihre linken antikapitalistischen Phrasen sind bei diesem komplexen Thema völlig unangebracht .
Das Ziel von 80% Verteuerbaren Energien ist vom Tisch, solange die dafür erforderliche Speichertechnik fehlt. Die Versorgungssicherheit und Stabilität des Stromnetzes kann nur
mit Großkraftwerken im Hochspannungsnetz garantiert werden. Wer von einer dezentralen
Energieversorgung ohne Großerzeuger schwärmt ist ein Traumtänzer, ......... der das selbst nicht merkt !

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 27.02.2013 16:56 Uhr

In Baden-Württemberg kann es nie zu einer auch nur 40% Versorgung kommen.

Das gibt das Land von der Geografie nicht her.

Der eigentliche Hammer aber kommt wenn auch NRW keine Kohle und Braunkohle mehr zur Stromproduktion verfeuern darf.

Gestern stand in der FAZ , in 2012 sei durch die stärkere Kohleverstromung 2% mehr CO2 frei gesetzt worden.

Insgesamt aber kann man den offenen Brief von SPD-Fraktionsvorsitzenden Schmiedel als Wahlkampf auftritt ablegen.

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Leo Eckmann
Leo Eckmann (Eckig) - 27.02.2013 10:50 Uhr

Wenn die Politik auf die Realität trifft... und die Lobby im Hintergrund mauschelt...

Energiebedarf läßt sich eben nicht mit (fiktivem) Geld decken. Keine Kraftwerke - keine Strom.
Der (hauptsächlich emotional motivierte) Ausstieg aus der Kernenergie ist richtig, wenn man die Gesamtkosten des Atomstroms betrachtet. Aber die Umsetzung ist überhastet, schlecht bis gar nicht geplant und geht an der Realität einfach vorbei.
Das wird uns aber erst dann stören, wenn der Strompreis so hoch ist, dass die Wirtschaft noch mehr ins Ausland abwandert...und die privaten Haushalte unter der finanziellen Gesamtbelastung kollabieren...
Wirklcih tragfähige, dezentrale Konzepte werden von der Energielobby konsequent sabotiert. Solange das so bleibt, werden wir auch keine echte "Energiewende" kriegen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.03.2013 18:06 Uhr
Leo Eckmann
Leo Eckmann (Eckig) - 01.03.2013 18:06 Uhr

Speicherentwicklung

Die Speicherentwicklung ist derzeit so, dass es sich in 3-5 Jahren rechnen wird, seine Solaranlage zuhause damit auszustatten. Die Energieversorger arbeiten mit Hochdruck an eben solchen Anlagen und wenn Sie ein paar Euro mehr ausgeben, könne Sie das jetzt schon haben. Von Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten ist da keine Rede.
Aber wenn Sie natürlich bei "konventionellen" Kraftwerken bleiben wollen...
ich für meinen Teil finde eine Fotovoltaik-Anlage mit der Option auf Speichernachrüstung eine durchaus sinnvolle Sache. Von Fotovoltaik über Solarthermie bis hin zum Mini-Blockheizkraftwerk betrifft, alles dezentrale Ansätze, die richtig eingesetzt sehr sinnvoll und effizient sind.
Es ist eben der Mix, der Glauben an die "großen" Lösungen allein ist eben in meiner Sicht ein Irrglaube.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 28.02.2013 18:12 Uhr

Da die Physik und die Technik sicher noch Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte braucht

um Speicher zu entwickeln, helfen uns kein Windräder die eben nur manchmal mit der richtigen Windgeschwindigkeit betrieben werden und eben nie als dezentrale Stromgeneratoren eine sichere Netz-Qualtität exakt 50 Hertz 400/231 Volt bieten.

Strom ist nur da zu nutzen wo er exakt die Qualitätskriterien erfüllt.

Deshalb ist ihr Einwurf zu wenig. 50 Hertz Plus minus maximal 1 Hertz also 51 oder 49 Hertz sind nur durch konventionelle Kraftwerke im Verbund sicherzustellen.

Es ist schlicht unsinnig von dezentral zu reden, wenn man weiß, wie exakt schon deshalb die Frequenz zu sichern ist , weil bei Zuschalten jedes Notstromaggregat oder auch Gaskraftwerk das einspringen muss im Falle eines Frequenzeinbruchs "gleichsam eine asynchrone Zuschaltung" zur Zerstörung führt.

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Leo Eckmann
Leo Eckmann (Eckig) - 28.02.2013 09:42 Uhr

Ahnungsloser Quark? Wie respektvoll....

Also, weil wir "zentrale Verbraucher" haben, brauchen wir auch zentrale Erzeugung?
Das bedingt aber eben unter anderem wei Dinge:
1. Kraftwerke mit hoher Leistung
2. Lange Verteilungsstrecken
Ersteres ist eben nur schlecht mit alternativen Energien darstellbar, auch die vielgerühmten "Offshore-Windparks" sind da keine Ausnahme
Zweitens kostet nach wie vor reichlich Verlustleistung (von Wartungskosten und ähnlichem mal ganz abgesehen). Ihre3 Übergabestation ist ein gutes Beispiel.
Die Erzeugung ist ein Thema, die Verteilung ein anderes, auch wenn sie zusammen hängen. Nur durch Offshore-Windparks werden wir den Strombedarf nicht decken können.
Und solange die Speicherung noch nicht hinreichend ausgereift ist, bleiben dezentrale Erzeugungskonzepte eben ein wesentlicher Aspekt, wenn wir uns wirklich von AKWs, Kohlekraftwerken... verabschieden wollen.
In Kurzform: Wir sollten anfangen, die Energie da zu nutzen, wo wir sie (einfacher) erzeugen können anstatt sie durch halb Europa zu karren..

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 27.02.2013 16:48 Uhr

Ach wissen Sie so einen Quark von dezentral kann nur ein wirklich ahnungsloser

erzählen.

Die Verbraucher sitzen ganz zentral in Städte wie München , Köln, Hamburg , Stuttgart, Mannheim, sind zentrale Stromverbraucher.

BASF oder Aluschmelzen aber auch die großen Industrien sind Zentrale Stromverbraucher.

Die Bankentürme in Ffm auch die EZB aber noch viel mehr die Rechenzentren sind Zentrale Stromverbraucher. Selbst die deutsche Bahn AG hat nur wenige Einspeisungspunkte.

Und sollten die Windparks offshore mal fertig sein, dann werden alle zusammengeführt und nur so lässt sich dann über HGÜ der Strom gebündelt Zentral in den Süden transportieren.

Dazu gehört dann eine Übergabestation wie unlängst in der FAZ berichtet die etwa 8 Fußballfelder groß und 20 Meter hoch ist.

Überall werden Gigawatt zentral verbraucht.

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Peter Koch
Peter Koch (Belziger) - 27.02.2013 10:35 Uhr

Man kann nicht überall in BW Windräder aufstellen

und anschließend erwarten, dass die Touristen in Massen kommen und die Landschaft so schön finden. Dieser Herr Schmiedel hat bis heute nichts begriffen. Weder mit S21 noch mit Windräder macht man das Land interessant für Wanderer.

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Klaus Letis

Die SPD in massiv inkompetenter Form

Was sollen Windräder im Schwarzwald?

Die gehören (wenn überhaupt) an die See, wo der Wind weht.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 27.02.2013 09:25 Uhr

Man sollte nicht den Fehler begehen und die Grünen...

... mit den nostalgischen Greenpeace der Anfangszeit vergleichen oder gar in einem Atemzug nennen. Die Grünen sind eine Lobbypartei wie die anderen "Großkopferten" auch.
Die meisten Parteien, auch die die die 5% Hürde in 100Jahren nicht erreichen sind Lobbyparteien. Irgendeine Gruppe vertreten sie ja alle.
Aber die Grünen haben unter Umständen erkannt, daß die Windmühlen letztendlich die Landschaft verschandeln, also auch die Natur, welche sie sich auf die Brust geschrieben haben zu verteidigen. Das WICHTIGE war doch an den Machhebel zu kommen, was ihnen gelungen ist, denn in BW sind viele Menschen am Naturschutz interessiert, weil sie davon profitieren → Tourismusbranche. Aber auch die Industriearbeiter lieben ihre Natur. Leider wurden die Menschen hinters Licht geführt. Die Natur bereits verschandelt, keine gelungene Energieversorgung, Arbeitsplätze gehen verloren, BW wird langsam zum BettelBundesland, keine gute Bildungsvoraussetzungen mehr usw. Eher traurig als lächerlich!

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Karl Dietrich Naumann

Lächerlich, mit der Atom-Keule können Sie die Kritik an der dilettantischen Energiewende nicht

entkräften. Die ist nicht durchgeplant und zeigt Lücken und Fehler , wo man nur hinschaut !
Juristen, Ärzte und halbgebildete Gutmenschen können zu einem hochkomplexen technischen
System, wie es die deutsche Stromversorgung nun einmal ist , nur Unsinn beitragen. In der
Vergangenheit hatte Deutschland und Zentraleuropa eine im Weltmaßstab vorbildliche Stromversorgung. Zuerst kam Trittins Vorrang für verteuerbare Energien und dann Merkels
Energiewende, beides ohne Wählervotum ! Seitdem ist das Strom-System zunächst in unmerklicher,aber zunehmend in merklicher Auflösung. Es ist zu hoffen, dass der Wähler
noch in diesem Jahr aufwacht und die entsprechenden Fragen und Forderungen an die
Parteien stellt. Mit der schwindenden Versorgungssicherheit ist der Industriestandort
und die Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet. Die ersten die jetzt aufwachen, ist die
IG BCE (Industrie Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie) , die 9 Prinzipien für den Strommarkt formuliert hat.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.02.2013 07:59 Uhr
Dietmar Blum

Wenn Sie die Grünwähler

genauer unter die Lupe nehmen, sind max. 50 % für einen AKW-Ausstieg, die meisten hängen Naturschutz ala Wandervogel an.

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Samuel de Vries

Gezielt-prophylaktisches Versagen der Strom-Oligarchen

Der Wählerwunsch nach einem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Ausstieg aus der verantwortungslosen Nutzung der Atomenergie mit all ihren bekannten und unbekannten Risiken (s. Fukoshima, Three Miles Island, Tschernobyl,...) und unbeantworteten Fragen (Endlagerung) hat in der Vergangenheit dafür gesorgt, daß diese Fragen in den Programmen aller Parteien Eingang fand. Dies ist einer der Verdienste der Grünen, die gezeigt haben, daß mit diesen Themen Wählerstimmen zu holen und zu halten sind.
Dass Deutschlands Übergang zur atomenergiefreien Gesellschaft ruckelig und ungeplant über die Bühne zu gehen scheint ist - neben der hohen Komplexität der Thematik - hauptsächlich einem Faktor geschuldet: er muß gegen die ökonomischen Interessen der großen Energiekonzerne durchgesetzt werden, die sich mit allen Mitteln dagegen zur Wehr setzen. Die wichtigste Strategie dieser Lobby neben Meinungsmache ist die Weigerung zum Wechsel, den gerade sie am besten begleiten könnte (Thema Experten).

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Wolfgang Richter

Ausnahmsweise haben die Grünen recht

Wenn die Grünen in BW die Verspargelung mit potthäßlichen und ineffizienten Windmühlen verhindern sollten, dann haben sie erstmals in ihrem Leben etwas Sinnvolles getan.
Diese Symbole der "Alternativen" sind eine Beleidigung für die Augen wie für den Verstand.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.02.2013 08:01 Uhr
Dietmar Blum

Schön für die grüne Bagage BaWüs..

dafür dürfen andere Regionen, Landstriche bluten.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.02.2013 21:18 Uhr

Baden -Württemberg wird wenn es darauf ankommt alle Grundsätze

über den Haufen werfen.

Warum hat denn die Bundesregierung Reservekraftwerke verpflichtet ?

Weil in B-W sonst alle Bänder still stehen.

Kein Land ist so abhängig vom Europäischen Verbundnetz wie Baden-Württemberg.

Und Strom aus Gaskraftwerken mit Preisen von mehr als 6 Cent plus wird die Industrie im Ländle nicht bezahlen wollen.

Wenn nur einer der ganz großen Daimler oder Porsche dem Winfried Kretschmann den Finger hebt dann kennt Kretschmann die Farbe Grün als Fehlfarbe.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.02.2013 20:59 Uhr

Ein poltisches Spektakel besonders in Baden- Württemberg.

Die SPD weiß dass sie in Baden- Württemberg auch die Bundestagswahl verliert.

Wir werden uns daran gewöhnen dass in Baden-Württemberg bis zur Bundestagswahl richtig die Unterschiede zwischen SPD und Grüne herausgestellt werden.

In B - W hat die SPD nichts zu verlieren.

Nur dass in B-W Windräder wirklich viel Strom liefern wenn kein Wind weht oder nur mit Geschwindigkeiten unter 5 m/sec liegt an der Topographie.

Das Ballungszentrum Neckartal Stuttgart Daimler, Porsche oder auch Mannheim , Karlsruhe, Freiburg, Ulm braucht mehr als 500 Windräder und mehr als Zufallsstrom.

Ob die Wende tatsächlich möglich werden kann, entscheidet sich nur in Bayern u Baden-Württemberg.

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Jan Schneidereit

Naturschutz als Investitionshindernis?

Man stelle sich auch nur eine Sekunde vor, Wirtschaftsminister Rösler oder irgendein anderer Minister der Berliner Koalition würde jemals auf den Gedanken kommen, Wirtschaftsinteressen über die des Naturschutzes stellen zu wollen und zugunsten eines, sagen wir, Kraftwerksprojektes oder einer Chemie-Anlage eine Änderung bestehender Naturschutzregeln verlangen.

Spätestens zwei Tage später müsste er nach einem Sturm der entrüstung seinen Hut nehmen.

Aber in BW geht sowas - und das mit bestem Gewissen: Es müssen nur "grüne" Industrien sein, die gefördert werden; dann spielt auch der Natur- und Landschaftsschutz keine Rolle mehr!

Was für eine bodenlose Heuchelei!

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.02.2013 18:08 Uhr
Andreas Pätzold

1 Billion für nichts wird jetzt erstmal rausgehauen (zum Verbrennen)

Herr Esser,

legen wir mal die Bibel beiseite und schauen ins Strafgesetzbuch, insbesondere §266 STGB.,
denn Ihrer Meinung nach veruntreuen RWE, EON, EnBW...das Geld Ihrer Aktionäre vorsätzlich.
In besonders schweren Fällen, so wie hier, drohen den Verantwortlichen 10 Jahre Haft.
Und da in China ein mehrfaches rausgehauen wird endet das dort meist nicht in der Haftanstalt, eher vor einem Erschießungskommando. Öffentliche Gelder werden investiert
weil die Wahlergebnisse das hergeben.

P.S. In Deutschland werden gar keine Kernkraftwerke mehr gebaut weil sie keiner mehr haben will, weder in der Politik noch in der Ökonomie.

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Dietmar Blum

Herr Stender...

das widerliche ist, dass die 25.000 Tsunami-Toten mit nicht einem Wort dieser menschenverachtenden Weltverbesserer erwähnt werden. Spucken möchte ich.

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Dietmar Blum

Für diese Behauptungen

wäre ein Beweis hilfreich.

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Opfer

Hallo Herr Pätzold,

ich fürchte ja, der Schaden wird noch viel größer werden als nur 3000 Tote.
Deutschland geht so einen Weg gerne bis zum bitteren Ende. Fragen Sie mal Luthers Gefolgsleute :-)
1 Billion für nichts wird jetzt erstmal rausgehauen, und niemand sagt etwas.
Weitere Billionen werden folgen, und mit jeder verbrannten Billion sterben tausende, weil die allgemeine Wohlfahrt sinkt und die medizinische Versorgung leidet.

Aber was macht das schon, wenn dafür dem wahren Gott an seinen Kathedralen ( (tm) Bärbel Höhn) gehuldigt ewird.

Gute Nacht,

M. Esser

P.S. Normalerweise lernt man aus Fehlern.
Wir sollten also in Deutschland auf Gebieten, auf denen Erdbeben der Stärke 9 drohen, nur besonders massive Kernkraftwerke bauen.

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Realitäten

Hallo Herr de Vries,

"verseucht" ist in dem Zusammenhang kein Fachterminus, und das Sperrgebiet rund um Tschernobyl hat einen Radius von 30km, also knapp 3000qkm.

Mit 500.000 Windrädern ist(!) Deutschland unbewohnbar. Dann müssen Sie 80 Millionen umsiedeln.
Solange die Dinger laufen. Ob man sie zwischendurch abreißt und Neue baut spielt keine Rolle.

Schönen Abend,

M. Esser

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Weitere Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Samuel de Vries

Das ist ja schon fahrlässig abstrus argumentiert

Herr Esser! Was reden Sie denn da?
Sie vergleichen nukleare Verseuchung von 218.000 Quadratkilometern und geschätzte Tausende von zusätzlichen Krebstoten (ich bin mir der Schätzungsproblematik durchaus bewußt) sowie den Einsatz von 800.000 sogenannter Liquidatoren und die Umsiedlung von über 200.000 Menschen mit Windrädern??? Soll das ein schlechter Witz sein oder ist bei Ihnen im Rahmen der antigrünen Indoktrination der gesunde Menschenverstand komplett abhanden gekommen?
Wollen Sie ernsthaft erklären, daß Sie lieber in Prypjat wohnen als in Sichtweite zu einem Windrad - bitte befragen Sie vor der Beantwortung auch Ihre Kinder und Ihre Ehefrau (so Sie überhaupt welche haben).
Um Ihre Sorgen zu mildern: die durchschn. Anlagenlebensdauer wird in Investitionskalkulationen auf 20-25 Jahre geschätzt. Selbst mit 50 J. wären Sie da noch sehr positiv unterwegs. Schon Ihre Enkelkinder könnten also wieder in ihre alte Heimat zurückkehren - im Gegensatz zu denen aus Prypjat (in 300 Jahren)

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Gerd Stender
Gerd Stender (roeoa1) - 27.02.2013 10:02 Uhr

Ach nee, Herr Pätzold

"Eine Landschaftszerstörung deren Beseitigung in Japan jetzt Milliarden verschlingen wird. "
Die Landschaft haben das Beben und der Tsunamie zerstört! Schon vergessen?
Kein Mensch wurde und wird von dem übergekochten Reaktor verletzt bzw.
getötet, trotz erheblicher Fehlplanung der Betreiber.
Die Region wird nach und nach wieder besiedelt.
Dagegen gab es allerdings schon Tote bei der Errichtung der Offshore-Mühlen.
Das scheint niemanden aufzuregen.

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Höllendrohuing

Hallo Herr Pätzold,

das Schöne und leise Hoffnung spendende ist ja, daß die Drohung mit der Hölle, die die grünen Priester gewohnheitsmäßig vortragen um ihre Schäfchen zu beherrschen, immer weniger wirkt, je offenbarer wird, daß der grüne Himmel noch viel schlimmer ist.
Diesmal aber real!
500000 Windräder in Deutschland verteilt machen das Land unbewohnbar. Und das nicht nur auf begrenztem Gebiet für vielleicht 100-200 Jahre, wie Tschernobyl, sondern das ganze Land, solange sie existieren.

Schönen Tag,

M. Esser

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Andreas Pätzold

Frau Holtmann, auch wegen der Landschaftszerstörung wurde der Atomausstieg beschlossen

einer Form von Landschaftszerstörung die man nur mit dem Geigerzähler messen kann, wo wir 1986 nach Tschernobyl eine Ahnung davon bekamen. Kinder sollten nicht mehr im Freien spielen und bestimmte Lebensmittel sollten nicht mehr gegessen werden sollten. Eine Landschaftszerstörung deren Beseitigung in Japan jetzt Milliarden verschlingen wird. Von gesundheitlichen Schäden ganz zu schweigen.

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Cornelia  Holtmann

Aber das ist doch gerade der Punkt, Herr Schneidereit.

Es ist den Grünen gelungen, den Ausstieg aus der Atomkraft als Naturschutz zu verkaufen. Das ist in den Köpfen vieler Deutscher jetzt fest verankert. - De facto leitet aber der Ausstieg eine Natur- und Landschaftszerstörung ein, deren Ausmaß noch gar nicht abzusehen ist.

Herr Rösler sollte den Bürgern nur Bilder der 'schönen neuen Welt' mit ihren Hochspannungsleitungen und verspargelten Landschaften zeigen.

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Andreas Meyer

Komische Wahrnehmung

Deutschland will keine Atomkraft mehr. Keine Partei kann es sich leisten Atomkraft auf ihre Fahnen zu schreiben.

Es scheint extrem schwer zu sein, diese Wahrheit zu erkennen und zu akzeptieren. Egal, wie hier getobt wird, es ist vorbei.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 23:47 Uhr
Albrecht Schuette

Komische Einstellung

Es gibt keine Atomenergie mehr. Aber was wir stattdessen machen, dazu schweigen all die selbsternannten Heilsapostel.
Nach einer politisch moralischen Diskussion geht es jetzt um Fakten. Vermutlich kennne sich Gutmenschen nicht so gut damit aus.

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Leisten können

Hallo Herr Meyer,

das stimmt wohl, daß - trotz anderslautendem Wahlversprechen - keine Partei sich mehr getraut hat, gegen die Steinewerfer, Schotterer und Blockierer anzutreten und sie sich dem medialen Terror der rotgrünen Journaille gebeugt haben.
Und es ist natürlich ein Skandal, daß die Befürworter der Kernkraft keinerlei parlamentarische Vertretung haben.

Aber Mehrheiten ändern sich auch wieder.

Und zwar spätestens dann, wenn der grüne Irrsinn offenbar wird.
Nur wird bis dahin unfassbar viel Geld - und damit Zukunft - verbrannt und Landschaft zerstört worden sein.

Gute Nacht,

M. esser

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.02.2013 20:44 Uhr

Von was reden Sie ?

Hier geht es um zu wenig Windräder die aber selbst wenn sie massenhaft in Baden - Württemberg gebaut werden nur sehr selten Strom liefern.

Sie reden über die Energie die Deutschland doch von Frankreich und Tschechien bezieht.

Natürlich will Deutschland den Strom aus Frankreich u Tschechien.

Und was in einigen Jahren ab 2020 sein wird. Wie oft sich da alle Parteien noch wenden darauf empfehle ich nicht zu wetten.

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Jan Schneidereit

Grundsätzlich für den Ausstieg waren im Jahre 2012

nur 55 Prozent der Deutschen.

Soweit eine Umfrage von Emnid vom Februar 2012.

Das ist viel, aber nicht so viel, wie Sie insinuieren, dass es wären.

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Cornelia  Holtmann

Wenn die Parteien ihrer Aufklärungspflicht nachgekommen wären, Herr Meyer,

hätten die Wahlplakate der Grünen nicht an ein hübsches Kinderbilderbuch erinnern sollen, hätte die CDU nicht einen ´lächelnden Herrn Mappus gezeigt. Sie hätten Landschaften gezeigt, die durch Windräder und Hochspannungsleitungen zerstört sind.

Stimmt, Herr Meyer, "Deutschland will keine Atomkraft mehr". Das hängt aber damit zusammen, dass die Politiker ihnen die Folgen des Ausstiegs bewusst verschweigen bzw. nicht vor Augen führen.

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Lothar Klapproth

die Bahn auch

und was ist, wenn der Wind mal nicht weht....bleibt die Bahn dann stehen...???
oder übernehmen dann wieder die bösen Kohlekraftwerke...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.02.2013 04:18 Uhr
Otto Kaldrack

Dann haben wir ja

besonders nachts und wenn die Sonne, wie so oft, nicht scheint, den
mehr als sinnvoll hoch subventionierten Strom von den Solardächern.
Und wenn das noch immer nicht reicht, den Atomstrom aus dem nahen
Frankreich.

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Andreas Pätzold

Es ist mehr ein zuviel an Windkraft was momentan Kopfschmerzen bereitet als zuwenig plus

die hinkende Vernetzung. Moderne Kohlekraftwerke bezeichne ich nicht als böse, weil noch unverzichtbar.

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Ulrich Dust

Dann kommt der Strom wieder aus

den alten bereits abgemeldeten Dreckschleudern in Datteln, die mit Ausnahmegenehmigung weiter laufen ;-), weil sie momentan "alternativlos" sind

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Karl Dietrich Naumann

Herr Schmiedel, kommen Sie runter von Ihrem abgehobenen Wolkenkuckucksheim!

dann werden Sie den starken Gegenwind in den Kommunen spühren. Das Schwachwindgebiet
BW ist ungeeignet für die Windkraft, die Erträge liegen weit unter denen in den Küstenländern.
Das hat nichts mit Lokalpatriotismus , sondern mit Naturgegebenheiten zu tun. Noch etwas,
ich bin absolut kein Sympathisant der GRÜNEN, das sind aber die Einzigen, die sich vor Ort den
Diskussionen mit den starken Bürgerinitiativen stellen, politischen Maulhelden wie Sie ,
bei SPD und CDU , die für den Ausbau sind verkriechen sich in den Mauslöchern. Unverschämt
ist, das Sie der breiten Bürgerbewegung jetzt mit zusätzlichen Gesetzen drohen. Sie ver-
gessen wohl, dass wir im September wählen. Machen Sie weiter so, das wird ein sehr gutes
Wahlthema !

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Andreas Pätzold

Alle reden vom Wind, die Bahn auch

"Windräder an der Nordsee bringen ICE-Züge in Schwung
EMDEN Windräder an der Nordsee bringen künftig ICE und Güterzüge der Deutschen Bahn in Fahrt. Die DB habe zwei Windparks bei Emden unter Vertrag genommen, die jährlich die Strommenge für 9400 ICE-Fahrten zwischen Hamburg und Berlin liefern, teilte die Bahn mit. 24 Prozent des Bahnstroms kommen damit künftig aus erneuerbaren Energien. (dpa)"

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.02.2013 08:34 Uhr
Gerd Stender
Gerd Stender (roeoa1) - 27.02.2013 08:34 Uhr

JA ja, Herr Pätzold,

aber nur, wenn der Wind weht! und sonst?

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Ulrich Dust

Das ist nachvollziehbar

Damit hat die Bahn eine nachvollziehbare Entschuldigung für Verspätungen :

tut uns leid, aber es war Flaute ;-)

Entschädigungen entfallen da Wind = höhere Gewalt ist

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Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 26.02.2013 19:11 Uhr

Ruinierte Landschaften

Wer vorher wissen möchte, wie es nachher ausschaut, wenn der Grüne Unfug sich breitmacht, wirft einen Blick nach Schleswig-Holstein.
Nach „abgeriegelte Westküste“ suchen.
Sie werden es nicht aushalten.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 26.02.2013 18:41 Uhr

Dem Michel kann keiner mehr helfen,

36% der Bevölkerung trauen nur den Grünen eine erfolgreiche Energiepolitik zu. Wie dumm muss man sein, wenn man aus 20 Jahren grüner Politik nichts gelernt hat? Schlauch bei ENBW, Fischer beim Gas. Strompreise zum Abwinken. Die Biolandwirte können keine Anbauflächen mehr pachten, weil die wegen des lukrativen Maisanbaus zu teuer sind. Vieles führen die Grünen ad absurdum, dass es sie noch nicht selbst getroffen hat, ist dem Michel nicht nachzusehen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 20:01 Uhr
Andreas Pätzold

Teilen sie uns doch noch bitte mit welcher Gruppe Sie sich zugehörig fühlen

Lassen sie mich raten: Der interlektuellen Avantgarde?

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Horst lauterbach
Horst lauterbach (ash26e) - 26.02.2013 18:39 Uhr

Herr Schmiedel

Schon mit der Genehmigung e i n e r WKA Anlage oder einer anderen Anlage zur Unterstützung dieses physikalischen Unsinns der Ökostromerzeugung macht sich jede Regierung mittlerweile in Deutschland lächerlich.

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Hans-Ulrich Pietz

Die Ausnutzung aller Windktaftanlagen in Deutschland betrun 2011 18,4%. Installierte Geamtleistung

29 GW.
Die installierte Leistung zu Ende des Jahres 2012 beträgt bei den Windanlagen 30.127 MW und bei den Photovoltaikanlagen 32.400 MW. In den Sommermonaten ist tagsüber die Photovoltaikleistung in der Regel dominierend, aber in den Wintermonaten meist bedeutungslos.

Der Maximalwert der Einspeiseleistung beider fluktuativer Quellen überschritt nur am 15.9.2012 die 30 GW - Grenze.

Da für eine mehrtägige Leistungsbereitstellung kein Stromspeicher mit einer Leistung von 30 GW verfügbar ist, muss der gesamte Maximalwert der zu erwartenden Leistung dieser Anlagen durch noch zu bauende Gaskraftwerke als back-up abgesichert werden.

Andererseits wird es immer häufiger der Fall sein, dass die noch vorhandenen thermischen Kraftwerke die untere Mindestlastgrenze erreichen, bzw. das Wind- oder Photovoltaikleistung abgeschaltet werden muss.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 19:50 Uhr
Karl Dietrich Naumann

In BW nach den EEG-Report

im Jahre 2010 sogar nur 12%, das ist unter der Mindestanforderung des EEG's !!

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26.02.2013, 15:28 Uhr

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