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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiegipfel Sorgen um Kraftwerksbau wachsen

 ·  Begleitet von Forderungen nach Hilfen für Gaskraftwerke hat sich Bundeskanzlerin Merkel mit Spitzenvertretern der Energiewirtschaft getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Gestaltung des Strommarkts.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (58)

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Detlef Zelinski

Erdverkabelung statt Freileitung - wann werden Taten folgen?

Wir müssen in Zukunft verstärkter darauf hinweisen, dass bewusst Falschaussagen, wie in Fernsehsendungen und anderen Medien geschehen, von den verschiedensten Stellen getätigt werden, um den BI's den Wind aus den Segeln zu nehmen, wie:
- höhere Folgekosten bei Erdverkabelung,
- längere Bauzeiten,
- höhere Störanfälligkeit,
- Technologien sind Neuland,
- Trassen durch Privatland,
- exorbitante Kosten,
- die Bürger müssen bedeutend höhere Stromkosten hinnehmen, uvm.

Verschwiegen wird aber dabei so manche Wahrheit, wie:
- 30% weniger Energieverluste,
- keine Beeinflussung duch verstärkt auftretende Unwetter,
- geringere Umweltbelastung durch Wegfall des kontaminierten Bodens unter den Masten,
- keine Verschandelung der Landschaften,
- kein erhöhtes Sterben von Vögeln,
- geringere Belastungen der Menschen im Umkreis,
- geringerer Aufwand durch Verringerung der Trassenbreite auf 30%,
- Verringerung des Kahlschlags von Wäldern,
- Erhaltung des Landschaftsbildes uvm.

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Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 03.05.2012 13:40 Uhr

Raten und Stoppen

Die Vergütung für Offshore-Strom wurde innerhalb von drei Jahren von neun über 15 auf nun 19 Cent/kWh angehoben. Als Zwangsabgabe zu zahlen von allen Stromkunden.

Wenn die Bundeskanzlerin weitere Hilfen für Offshore-Turbinenfelder fordert, darf jedermann mitraten, wer das wohl bezahlen wird.

Sehr zielführend ist der Vorschlag, den Netzausbau stärker mit dem Ausbau der regenerativen Energien zu synchronisieren. Das bedeutet nämlich einen sofortigen Baustopp für sämtliche Stromerzeuger der sogenannten Erneuerbaren. Fortsetzung frühestens, wenn Netzausbau und Speicherbau nachgezogen haben.

Warum die menschenfeindliche Windenergie gestoppt werden muß, kann man in Schleswig-Holstein besichtigen, wenn man nach windwahn slideshow sucht.

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Rolf Kreutzmann

Bitte Denke bevor weiter Subventionieren

Es wird überlegt den Bau von neuen Gaskraftwerken zu subventionieren, da sie ja nur laufen sollen, wenn Windenergie nicht zur Verfügung steht. Sie seien deswegen wirtschaftlich nicht ausgelastet. Denken heißt in diesem Fall zu simulieren, was an der Strombörse passieren wird. Wenn kein Wind bläst ist Strom knapp und der Preis hoch. Dann werfe ich mein Gaskraftwerk an und verkaufe zu hohem Preis. Die Wirtschaftlichkeit wird dann über den Preis und nicht über die Menge erreicht. Als Investor hätte ich natürlich die Subvention gerne noch oben drauf.

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Christian Wrobel

Nicht eine (zu) niedrige Auslastung ist das Hauptproblem bei der Wirtschaftlichkeit

von neuen Gaskraftwerken, sondern der Konflikt zwischen (zu) niedrigen Strompreis auf der einen Seite und (zu) hohem Gaspreis auf der anderen Seite! Gaskraftwerke hatten schon immer eine relativ niedrige Auslastung (s. Statistiken des BDEW). Das war aber aufgrund der niedrigen Investitionskosten von Gaskraftwerken kein Problem, solange zumindest temporär Gaskraftwerke in der Merit-Order preisbestimmend waren. Mittlerweile reicht der Strompreis aber nicht mehr aus, um auch nur die Brennstoffkosten von Gaskraftwerken zu decken. In diesem Jahr lag nur an ca. 20 Tagen im Februar der Strompreis über den Grenzkosten eines Gaskraftwerks von ca. 6 cent/ kWh. Das in dieser Situation niemand neue Gaskraftwerke bauen will, ist klar. Auch andere neue thermische Kraftwerke lohnen sich beim aktuellen Strompreis nicht. Ein klassisches Marktversagen.

Ob die Bundesregierung will oder nicht, sie wird irgendwann reagieren müssen, wenn sich die Situation nicht ändern sollte!

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Thomas Heinzow

Die Folgen und Ziele der Planwirtschaft und Lügen der Frau Dr. Merkel & Co werden nun sichtbar

Daß man mit fluktuierenden Stromerzeugern, wie den Windmühlen, kein Kraftwerk ersetzen kann, wußte die Physikerin. Daß man für die Ausregelung der heißgeliebten Windmühlen entweder schnell regelbare Gaskraftwerke plus Putins Erdgas oder KKW - die mit bis zu 10% der Nennleistung pro Minute geregelt werden können! - braucht, auch. Nach der Abschaltung der KKW müssen nun also Gaskraftwerke, die noch einmal eine komplette Ostseepipeline benötigen - G. Schröder freut sich schon - gebaut werden und natürlich auch die Leitungen von der Nordsee gen Süden.
Ach ja, die Windmühlenbauer haben sich verkalkuliert und brauchen eine weitere Erhöhung der Einspeisevergütung. Siemens, Tennet, ABB brauchen Subventionen um die Steckdosen im Meer errichten zu können.
Derweil liegen Massen von Fundamenten in BHV und CUX auf Halde, angeblich weil die Steckdosen fehlen, aber man kann Windmühlen nur bis Wndstärke drei errichten und hat nicht genug Hubinseln, 1000t-Kräne und Kredite.

Lügen haben kurze Beine

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günther reichert

Eine Spekulation/und kluge Forscher wissen,dass Manager u Politiker keine" Entscheidungsträger" sind

Der Chemiker Straßmann bewies Ende 1938 die Kernspaltung durch die Identifizierung eines der Spaltprodukte, nämlich eines in der Natur nicht vorkommenden radioaktiven Bariumisotops.
Wäre dieser Beweis nicht erfolgt oder negativ ausgegangen,wäre es wahrscheinlich nie zur Nutzung der Atomkaft,wie sie heute gemacht wird,so gekommen.
Wahrscheinlich hätte der Druck Energie zu erzeugen,dazu geführt,dass die Forschung die Nutzung der Wärme der thermoplastischen Ströme im Erdinnern sich vorgenommen hätte.Die Vulkane zeigen bei ihren Ausbrüchen,welche Wärmeinhalte in den thermoplastischen Strömen stecken.Bohrungen vor Ort hätten zu dezentralen Energiekraftwerken geführt.Das ganze Problem des Neubaus von Stromleitungen wäre ggf einem erspart geblieben.
Fazit:Der Nutzen eines momentan gefundenden Forschungsergebnisses wird nicht immer eine zukunftsträchtige Technolgie auf lange Sicht.Na ja,viele Wege führen nach Rom,Umwege sind als Lehrjahre zu sehen.


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Jean Claude

heiliges Gas

Sind Gaskraftwerke die Lösung? Die Kraftwerke regeln schnell alle Netzschwankungen aus und erzeugen kaum CO2.
Die Frage muss erlaubt sein: Warum haben wir dann nicht nur Gaskraftwerke?
Weil das eben nur die halbe Wahrheit ist. Wer ein Gaskraftwerk bau, der zahlt druchweg für die Bereitstellung des Gasanschluses. Auch wenn er kein Gas herausholt. Reserverkraftwerke in der Kraft-Wärme-Kupplung werden daher als Ölbrenner ausgelegt. Der Öltank verursacht keine laufenden Kosten.
Und schließlich ist der Strom mit der teuerste. Kraftwerke werde je nach Stromabsatz nach der Merit-Order-Kurve zugeschaltet. Gaskraftwerke werden erst bei Netzspitzenlasten im rentablen Bereich gefahren.

Die Energiewende sollte vor allem als ein Projekt der geostrategischen Unabhängigkeit begriffen werden. Grüne Ideologen können auf dieser Welle mitreiten, haben sie aber nicht ausgelöst.

Und grade da wird Gas wieder problematisch, da sich die Lieferanten in Zukunft auf nur wenige Länder beschränken werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 13:06 Uhr
Thomas Heinzow

Merkel begibt Deutschland in ausländische Abhängigkeiten

Sie haben völlig Recht. Der Strom wird noch teurer und die Abhängigkeit vom lupenreinen Demokraten im Osten steigt.

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 03.05.2012 10:53 Uhr

Lügen haben kurze Beine

Wurde nicht vor nicht allzu langer Zeit suggeriert, der "Atomstrom" könne durch "erneuerbaren" ersetzt werden? In die Welt gesetzt wurde diese Lüge zuerst von den Grünen, bis die CDU sie dann aufgenommen und weiterverbreitet hat. Klar war von Anfang an, daß die Lücke nur durch Kohle und Gas gefüllt werden konnte, wobei Gas den Vorzug bekommt, weil damit die Schwankungen bei den zu subventionierenden Energien besser ausgeglichen werden können. Genauso kommt es jetzt, und die Abhängigkeit von Rußland steigt weiter.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 14:23 Uhr
Helmut Wessner

Die Lücke wurde aber hauptsächlich durch Braunkohlekraftwerke gefüllt

Nach den Daten des Bundesamtes für Statistik wurde letztes Jahr um 10TWh mehr Strom aus BraunkohleKW produziert wie dem vorigem Jahr. Um 12TWh weniger (Atom)Strom wurde exportiert die dann irgendwo in Europa fehlten und vorwiegend in fossilen Kraftwerken erzeugt werden mussten.
Eine TWh Strom erzeugt aus einem Kohlekraftwerk ist statistisch gesehen wegen der verursachten Umwelt/Luftverschmutzung für 32 frühzeitige Todesfälle und für 355 schwere Erkrankungen verantwortlich. Ohne genauer auf die Auswirkungen des aus fossilen Quellen erzeugten Stromes im Ausland genauer einzugehen kann man konservatiev behaupten dass der beschleinigte Atomausstieg letztes Jahr hunderte von Todesopfer und tausende von schweren Erkrankungen gefordert hat. Man kann daraus schliessen dass dieser frrühzeitige und überhastete Atomausstieg mehr Todesopfer fordern wird als Tschernobyl. Und das zu jährlichen Kosten von über €20 Mrd mit Tendenz steigend.
Das kann man wohl als eine kriminelle Handlung bezeichnen.

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Gerd Stender
Gerd Stender (roeoa1) - 03.05.2012 10:29 Uhr

Herr Rabe

der "Atommüll" macht Ihnen Sorge? Die bisher angefallene Menge dieses Rohstoffs passt in einen
Würfel mit der Kantenlänge von ca 14 Metern. Davor fürchten Sie sich? Die Giftmengen, die bei
der Prokuktion von Sonnpaddel (Kadmium, Tellur) oder Windmühlen ( Thorium) anfallen sollten Ihnen mehr Sorge bereiten!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 13:49 Uhr
Paul Rabe

dann lagern wir den Müll demnächst unter ihrem Garten ?

...bin mal gespannt was ihre Nachbarn davon halten würden...

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Michael Zimmer
Michael Zimmer (mickz) - 03.05.2012 13:18 Uhr

Herr Stender,

all unseren Atommüll in einen Würfel mit Kantenlänge 14 Meter?

Abgesehen, dass Ihre Äusserung nicht stimmt.
Sie als AKW Befürworter zeigen uns deutlich, wie weit (oder besser kurz) es mit Ihren physikalischen Kenntnissen steht. Packen Sie den Würfel doch einfach einmal - aber dann laufen Sie ganz schnell, bevor Sie verstrahlt sind.

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Hans Quednau
Hans Quednau (HQuednau) - 03.05.2012 09:48 Uhr

Hidden Agenda der Energiewende

Selbst Politiker können nicht so begriffstutzig sein, um nicht zu begreifen, daß mit Windräder, Photozellen und Güllekraftweren keine hochentwickelte Industrie wie die deutsche zu betreiben ist. Die erregte Besornis kann man als Theaterdonner verbuchen.

Stellt man in Rechnung, daß die politische Union in Europas unter allen Umständen verwirklicht werden soll, dann sind die ökonomischen Ungleichgewichte deren größtes Hindernis. Die täglichen Tatarenmeldungen bezeugen, daß sie die Union zerreißen können (...und auch werden).

Es gibt zwei Wege um die Ungleichgewichte zu beseitigen: die schwachen Länder auf das Niveau der hochentwickelten zu heben, oder umgekehrt die starken Ökonomien auf das Niveau der schwachen zu bringen. Die erste Variante scheitert seit 100 Jahren. Bleibt nur die Möglichkeit, Deutschlands Produktion durch hohe Energiekosten derart zu verteuert, das sich die gewünschte Ähnlichkeit einstellt. Damit kann der europäische Einheitstaat auf niederem Niveau entstehen.

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Christoph Rohde

Das Zittern der Politik beginnt

Großspurige Weltökologie-Konzepte taugen für Konferenzen, auf denen Röttgen den Öko-Intellektuellen spielen kann. In der Realität sind Dauerlasten auf mittlere Sicht mit Solar und Wind zu erreichen. Und dass private Investoren nicht in Gaskraftwerke investieren, deren Auslastung unklar ist, ist auch normal. Man hat den Subventionswettlauf begonnen und wird ihn nicht mehr beenden können. Das Opfer: die Wettbewerbsfähigkeit und der Wohlstand des Landes

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Paul Rabe

Atomkraftwerke schneller abschalten und dafür mehr Atomstrom importieren

Deutschland wird von den Nachbarn wegen seiner hohen Handelsüberschüsse kritisiert. Die Energiepolitik wäre eine Möglichkeit diesen Konflikt etwas zu entschärfen.
Man sollte noch schneller die restlichen Kernkraftwerke abschalten und den benötigten Strom, falls notwendig, aus Nachbarländern importieren.
Dafür sind natürlich stärkere Netze notwendig, aber die sind ja im Bau.
Da Deutschland immernoch Netto-Stromexpoteur ist, wäre solch ein Import nur zu Spitzenlastzeiten notwendig.
Das Ergebnis wäre weniger Atommüll in Deutschland und eine ausgeglichenere Handelsbilanz, und damit auch weniger zweifelhafte Target II Forderungen, von denen niemand weis ob diese mal beglichen werden.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.05.2012 16:25 Uhr
Paul Rabe

@Karl Dietrich Naumann die Redundance sind die KKWs im Ausland

wie Sie meinem Eingangsbeitrag entnehmen können, plädiere ich dafür mehr Atomstrom zu importieren, die notwendigen Reserven also jenseits deutscher Grenzen vorzuhalten.
Das löst unser Energie UND unser Entsorgungsproblem.

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Karl Dietrich Naumann

Volle Redundance erforderlich !

Herr Rabe mit Ihrem Ansatz benötigen Sie genauso die gescholtenen,"alten" Energiequellen.
Das erste Quartal 2012 hat gezeigt, daß bei hoher installierter Leistung aus Solar- und Wind-
energie die "richtig alten" Quellen wieder angeworfen werden mußten, z.B. das sonst schon
verschrottete alte Kohlekraftwerk in Mannheim. Mittlerweile haben Sie sicher auch die Pleiten
der Solarfirmen in Deutschland mitbekommen. Sie werden's nicht mehr erleben, aber die
nachwachsende Generation wird sich an das Vermächtnis von Albert Einstein erinnern, daß
die Menschheit den zukünftigen Energie-Notstand nur durch Nutzung der Kernenergie lösen kann, sowohl der Spaltung als auch der Fusion. Der größte Teil der Nationen hat das erkannt !

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Paul Rabe

Die Sonne wird noch lange scheinen

Die Sonne wird noch ein paar Jahre scheinen und damit Wind- und Sonnenkraftwerke auf der Erde antreiben, da bin ich mir relativ sicher.
Was die Versorgung mit Öl, Gas oder Uran angeht muss man sich nur die Entwicklung der Weltmarktpreise anschauen um zu verstehen, daß es damit nicht so lange weitergeht wie mit der Energie aus der Sonne

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Wolfgang Gruber

ökonomische Perpetuum Mobile

Herr Rabe, mal abgesehen davon, dass sich die "Nachhaltigkeit" der von Ihnen angesprochenen Arbeitsplätze noch erweisen muss, siehe Solarsektor; Sie übersehen, dass hier ein ökononisches Perpetuum Mobile aufgeblasen wird, das aus Steuergeldern und immer weiter wachsenden Gebühren gespeist wird.
Übrigens, der Energieerhaltungssatz wurde bisher auch ideologisch noch nicht widerlegt!

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Paul Rabe

@Herr Ermecke Windkraft ist eine Zukunftstechnologie

Herr Ermecke die deutsche Wirtschaft ist auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien heute Weltspitze.
Das wären wir nicht, wenn man an der Atomkraft festgehalten hätte.
Schauen Sie doch nach Frankreich, dort setzt man auf die Atomkraft. Wieviel neue Arbeitsplätze hat denn die französische Atombranche letztes Jahr geschaffen, verglichen mit der Ökoenergie-branche in Deutschland ?

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Klaus Ermecke

Die Lust an der Zerstörung der deutschen Wirtschaft

Herr Rabe, dies ist nicht der erste Beitrag von Ihnen, in dem Sie zynisch der Zerstörung des Wohlstands in Deutschland das Wort reden.

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Wolfgang Gruber

keep the Germans down

Wir kommen offenbar selbst auf das Motto Baron Ismays, des ersten NATO-Generalsekretärs zurück:
„to keep the Americans in, keep the Russians out and keep the Germans down"

Soweit zum Amtseid, der da lautet: Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden..."

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 13:31 Uhr
Helga Zießler

Es könnte aber auch sein

...dass diese Regierung unter der Großen Vorsitzenden es schafft, nun, nach fast siebzig Jahren, endlich dem Morgenthau-Plan zum Durchbruch zu verhelfen - das träfe sich dann mit dem Ismay-Wunsch "to keep the Germans down".

Man kann nur noch sagen: Rette sich wer kann!

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Kurt Tergast
Kurt Tergast (Kurgast) - 03.05.2012 08:48 Uhr

Deutschland rettet also das Weltklima...

...indem 29 neue Gaskraftwerke gebaut werden. Ich bin begeistert. ;-)

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Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 03.05.2012 08:44 Uhr

Unbequeme Tatsachen

Ich bin immer wieder überrascht, wie ignorant diese Diskussion hier geführt wird. Für alle, die es nicht wahrhaben wollen: Fossile Energieträger UND AUCH Uran sind begrenzt. Man geht z.T. von Reichweiten unter 100 Jahren aus.

Für Deutschland bedeutet das: nutzen wir weiterhin fossile Energieträger und Uran, so können wir davon ausgehen, dass die Energiepreise STEIGEN, weil sich die Rohstoffe verknappen und die Versorgungssicherheit SINKT.

Wer also MITTELFRISTIG besorgt um Industrie und Strompreise ist, kommt um erneuerbare Energie nicht drum herum.

Man nehme sich ein Bsp an der Biosphäre, da werden pro Jahr 100 Mrd. t Biomasse produziert bei einem (photosynthetischen) Wirkungsgrad von 1-2%.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 16:05 Uhr
Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 03.05.2012 16:05 Uhr

Beleidigend....

....ist es vor allem, wenn man es ohne inhaltliches Argument tut.

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Helga Zießler

Pardon, Herr Braun -

Sie fühlen sich beleidigt, weil jemand solche Ansichten wie Ihre als "naiv" bezeichnet.

Wie würden Sie es denn nennen, dass Sie alle, die nicht Ihrer Meinung sind, "ignorant" nennen?

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Hans-Ulrich Pietz

@Andreas Braun- Unbequeme Tatsachen?

In der Tat:
-Nutzung von Plutonium aus der Aufarbeitung in La Hague und Sellafield:
PU-Verwertung: 40 Jahre MOX-Einsatz (MOX = Mischoxid aus Uran und Plutonium) in deutschen KKW. Die aus MOX-Brennelementen gewonnene Energie entspricht einer Strommenge von 250 TWh bzw. 1,5 Betriebsjahren aller deutschen KKW.
Die weitere Aufarbeitung zur Nutzung des PU wurde durch das Atom-Ausstiegsgesetz der Rot-Grünen Bundesregierung von 2001 verboten. Außerdem wird dadurch verfahrensmäßig der radioaktive Abfall ohne Plutonium in Glas eingeschmolzen und damit die erforderliche Endlagerzeit der radioaktiven Rückstände erheblich verkürzt - auf weniger als 11000 Jahre, bis die Radiotoxität von Natururan erreicht ist.

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Hans-Ulrich Pietz

@Andreas Braun

Die weltweite Verfügbarkeit des Urans beträgt auch unter Berücksichti-gung des weltweiten Kernenergieausbaues und den jetzigen Uranpreisen mehr als 100 Jahre.
Mit höheren zulässigen Kosten für die Gewinnung des Urans reicht es für mehr als 1000 Jahre.
Der Strom aus Kernenergie bleibt auch bei deutlichem Anstieg des Uranpreises immer noch wirtschaftlich weil der Uranpreis nur 5-10 % der Stromgestehungskosten ausmacht. Die Versorgungssicherheit mit Uran ist gut, die Uranerzvorräte liegen überwiegend in politisch stabilen Gebieten. Die Vorratshaltung des Urans ist leicht über viele Jahre machbar:
Uranbedarf Deutschlands ca. 4000 t Uran/Jahr.

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Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 03.05.2012 11:00 Uhr

Dann stellen Sie mich richtig richtig.

...dann sollten Sie sie falsifizieren. Ein Verweis auf ein Buch reicht hier nicht aus. Wie Sie sicher wissen, schwanken die Vorhersagen, da wir z.B. die Bedarfsentwicklung nicht unbedingt genau kennen. Deswegen schreibe ich ja "z.T. geht man davon aus". Manche Quellen gehen von mehr aus, andere aber auch von weniger. Wenn Sie in der Tat schlauer sind, und die Zahl genau kennen, dann nennen Sie sie!

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Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 03.05.2012 10:55 Uhr

doch, offensichtlich schon!

Dann erklären Sie doch mal. Wie sieht denn die Erde in 100 Jahren aus? Wie stellen wir dann unsere Energie bereit, wenn nicht aus regenerativen Energien? Naiv finde ich, blauäugig daran zu glauben, dass eine Wissensverdopplung automatisch Ressourcenprobleme löst.

Feige hingegen finde ich, nur schwammige, inhaltslose Statements ohne eigene Meinung zu posten und andere dafür als naiv zu beleidigen.

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 03.05.2012 10:44 Uhr

Nicht korrekt

Ihre Behauptung bzgl. der Uranvorräte ist falsch.
Quelle z.B.: Sustainable Energy - Without the Hot Air von David MacKay.
Gibt es auch online.

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Hans-Ulrich Pietz

Die Energiewende widerspricht den Interessen eines Industriestaates, und wenn man Naturgesetze

und physikaöische Grundgesetze glaubt überlisten zu können, dann wird uns die Gigantische energiepolitische Fehlentwicklungen zurück zur Naturführen a`la Morgenthau-Plan.

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Gerd Stender
Gerd Stender (roeoa1) - 03.05.2012 07:51 Uhr

Sehr geehrter Herr Tamago,

Sie fragten aus verständlichen Gründen: "Wie komme ich direkt an französischen Atomstrom? "Dazu können Sie sich bei NAEB.de oder bei EIKE.de erkundígen. Die Nachfrage nach umweltfrreundlichen
und nachhaltigen Atomstrom steigt rasant.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 13:57 Uhr
Helga Zießler

Vielen Dank

für diesen Tip! Werde es gleich mal versuchen.

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Closed via SSO

Liebe Frau Merkel...

"Jedermanns Liebling, ist aller Welt Idiot" lautet ein frei übsersetztes amerikanisches Sprichwort.
Sie als Naturwissenschaftlerin hätten wissen sollen, daß sich die Physik nicht überlisten lässt. Oder auch als Pfarrerstochter kennen Sie vielleicht den Spruch: "Gott lässt seiner nicht spotten."
Wenn man so hochmütig ist eine Technologie. derern Versuchsanlage ("Growian") im Jahre 1987 wegen mangelnder Zukunftsfähigkeit wieder abgebaut wurde, als Möglichkeit anzusehen eine zukünftige Welt mit ausreichend Energie zu versorgen, dann spottet man über Gott. Und der lässt das bekanntlich nicht zu.
Daß die Windmüller und Solarpäpste ihren Markt verteidigen wollten, sei Ihnen zugestanden. Aber ein realistisch denkender Naturwissenschaftler kann nicht das Heil in einer Landschaftsverbauung sehen. Bei Ihrem kopflosen Entscheid zum Ausstieg aus der Atomkraft habe ich Ihr baldiges Ende prognostiziert. Bis zur Wahl 2013 ist es noch ein gutes Jahr. We will see!!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 20:45 Uhr
Helga Zießler

Ich danke Ihnen, meine Herren Schnappe und Müller

für Ihre freundlichen Antworten.

Nichtwählen kommt nicht infrage. Und so hatte ich mir auch schon überlegt, einen ungültig gemachten Stimmzettel abzugeben oder es so zu machen, wie Sie es beide empfehlen.
Sie haben mich bestärkt! Nur mit den "Piraten" kann ich mich garnicht anfreunden (auch wenn das in diesem Fall keine Rolle spielt). Aber wahrscheinlich bin ich doch nicht mehr jung genug, um an solchem Kinderkram noch den kleinsten Reiz zu entdecken :- (

Einen guten Abend wünsche ich!
HZ

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Closed via SSO

Liebe Frau Ziessler...

ich schließe mich Herrn Mueller an. Unbedingt zur Wahl gehen und dann eine Splitterpartei wählen. Die Volksparteien müssen spüren, daß sie nicht mit dem Bürger JoJo spielen können.
Selbst FDP, ÖDP oder die grauen Panther (Oder verwechsel ich da was?) wären akzeptabel.
Wenn nur nicht SPD, CDU oder Grüne die Stimme kriegen. Alles dieselbe Bagage.

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Helga Zießler

Darf ich mich bitte anschließen beim Unterschreiben?

Eine Frage hätte ich da allerdings noch an die Herren Schnappe und Müller.

Merkel & Co müssen weg, das ist klar. Aber ob baldige Neuwahlen oder Wahl erst im kommenden Jahr - welche akzeptable Alternative sehen Sie denn da? Ich bin doch schon ratlos, wo ich am Sonntag bei den Schleswig-Holstein-Wahlen mein Kreuzchen machen soll... :- (

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Bertram von Steuben

Sorgen?

Warum wachsen nur die Sorgen derer, die in diese Kathedralen der neuen Religion viel Geld investiert haben, welches sie gefälligst von und Stromkunden vermehrt haben möchten?? Und von den Angestellten der Firmen, die sich dieser mittelalterlichen Technik verschrieben haben?
Ich Stromkunde sehe das mit großer Genugtuung!
Fragt das Volk und baut dann neue KKWs! (das wir die Abstimmung nämlich bringen...)
Das Volllastfahren der Kohlekraftwerke in Deutschland, die die heutige Flaute kompensieren müssen, verursacht nachweislich(!) mehrere Tausend Tote im Jahr, aber die verrecken an ihren Lungenkrankheiten ja wenigstens ökologisch korrekt...

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Klaus Dieter

Treppenwitz

Die Energiewende hat feine "Nebeneffkte". Wer sich z.B. ein Haus baut, wird schnell feststellen, dass es eine Reihe toller Maßnahmen gitb, um den Energieaufwand zu reduzieren. Wärmetauscher, Wärmepumpen, Solaranlagen haben etwas gemeinsam. Letztlich wandeln Sie Strom in Heizleistung um. Das tun sie sehr effizient. Der Gewinnungsfaktor liergt bei 3 und besser. Also aus 1 kWh Strom werden z.B. 3,1 kWh Heizleistung. Das wäre eigentlich eine tolle Sache für unser Klima. Wenn die Strompreise dem nicht einen Strich duch die Rechnung machen würden. Durch die hohen Umlagen auf Strom lohnt sich das alles nämlich gar nicht. Da die Stromkosten viel schneller wachsen, als die Gaspreise wird es nur noch schlimmer. Das führt im Ergebnis zu mehr CO2. Aber dafür gibt es betsimmt bald eine bürokratische Lösung. Die Energiewende ist eine reine Showveranstaltung und dient einzig der Beruhigung unserer Gewissen und soll für gute Wahlergebnisse sorgen.

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Antiterrorkampf 2.0

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Obama möchte das Kapitel, das am 11. September 2001 begann, schließen. Mit dieser Absicht aber steht seine Verantwortung als Präsident und Oberbefehlshaber in einem Spannungsverhältnis, das schwer aufzulösen ist. Mehr 1