02.05.2012 · Begleitet von Forderungen nach Hilfen für Gaskraftwerke hat sich Bundeskanzlerin Merkel mit Spitzenvertretern der Energiewirtschaft getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Gestaltung des Strommarkts.
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Erdverkabelung statt Freileitung - wann werden Taten folgen?
Wir müssen in Zukunft verstärkter darauf hinweisen, dass
bewusst Falschaussagen, wie in Fernsehsendungen und anderen Medien
geschehen, von den verschiedensten Stellen getätigt werden, um den
BI's den Wind aus den Segeln zu nehmen, wie:
- höhere Folgekosten bei Erdverkabelung,
- längere Bauzeiten,
- höhere Störanfälligkeit,
- Technologien sind Neuland,
- Trassen durch Privatland,
- exorbitante Kosten,
- die Bürger müssen bedeutend höhere Stromkosten
hinnehmen, uvm.
Verschwiegen wird aber dabei so manche Wahrheit, wie:
- 30% weniger Energieverluste,
- keine Beeinflussung duch verstärkt auftretende Unwetter,
- geringere Umweltbelastung durch Wegfall des kontaminierten Bodens
unter den Masten,
- keine Verschandelung der Landschaften,
- kein erhöhtes Sterben von Vögeln,
- geringere Belastungen der Menschen im Umkreis,
- geringerer Aufwand durch Verringerung der Trassenbreite auf 30%,
- Verringerung des Kahlschlags von Wäldern,
- Erhaltung des Landschaftsbildes uvm.
Die Vergütung für Offshore-Strom wurde innerhalb von drei
Jahren von neun über 15 auf nun 19 Cent/kWh angehoben. Als
Zwangsabgabe zu zahlen von allen Stromkunden.
Wenn die Bundeskanzlerin weitere Hilfen für Offshore-Turbinenfelder
fordert, darf jedermann mitraten, wer das wohl bezahlen wird.
Sehr zielführend ist der Vorschlag, den Netzausbau stärker mit
dem Ausbau der regenerativen Energien zu synchronisieren. Das bedeutet
nämlich einen sofortigen Baustopp für sämtliche
Stromerzeuger der sogenannten Erneuerbaren. Fortsetzung frühestens,
wenn Netzausbau und Speicherbau nachgezogen haben.
Warum die menschenfeindliche Windenergie gestoppt werden muß, kann
man in Schleswig-Holstein besichtigen, wenn man nach windwahn slideshow sucht.
Bitte Denke bevor weiter Subventionieren
Es wird überlegt den Bau von neuen Gaskraftwerken zu subventionieren, da sie ja nur laufen sollen, wenn Windenergie nicht zur Verfügung steht. Sie seien deswegen wirtschaftlich nicht ausgelastet. Denken heißt in diesem Fall zu simulieren, was an der Strombörse passieren wird. Wenn kein Wind bläst ist Strom knapp und der Preis hoch. Dann werfe ich mein Gaskraftwerk an und verkaufe zu hohem Preis. Die Wirtschaftlichkeit wird dann über den Preis und nicht über die Menge erreicht. Als Investor hätte ich natürlich die Subvention gerne noch oben drauf.
Nicht eine (zu) niedrige Auslastung ist das Hauptproblem bei der Wirtschaftlichkeit
von neuen Gaskraftwerken, sondern der Konflikt zwischen (zu) niedrigen
Strompreis auf der einen Seite und (zu) hohem Gaspreis auf der anderen
Seite! Gaskraftwerke hatten schon immer eine relativ niedrige Auslastung
(s. Statistiken des BDEW). Das war aber aufgrund der niedrigen
Investitionskosten von Gaskraftwerken kein Problem, solange zumindest
temporär Gaskraftwerke in der Merit-Order preisbestimmend waren.
Mittlerweile reicht der Strompreis aber nicht mehr aus, um auch nur die
Brennstoffkosten von Gaskraftwerken zu decken. In diesem Jahr lag nur an
ca. 20 Tagen im Februar der Strompreis über den Grenzkosten eines
Gaskraftwerks von ca. 6 cent/ kWh. Das in dieser Situation niemand neue
Gaskraftwerke bauen will, ist klar. Auch andere neue thermische
Kraftwerke lohnen sich beim aktuellen Strompreis nicht. Ein klassisches Marktversagen.
Ob die Bundesregierung will oder nicht, sie wird irgendwann reagieren
müssen, wenn sich die Situation nicht ändern sollte!
Die Folgen und Ziele der Planwirtschaft und Lügen der Frau Dr. Merkel & Co werden nun sichtbar
Daß man mit fluktuierenden Stromerzeugern, wie den
Windmühlen, kein Kraftwerk ersetzen kann, wußte die
Physikerin. Daß man für die Ausregelung der
heißgeliebten Windmühlen entweder schnell regelbare
Gaskraftwerke plus Putins Erdgas oder KKW - die mit bis zu 10% der
Nennleistung pro Minute geregelt werden können! - braucht, auch.
Nach der Abschaltung der KKW müssen nun also Gaskraftwerke, die
noch einmal eine komplette Ostseepipeline benötigen - G.
Schröder freut sich schon - gebaut werden und natürlich auch
die Leitungen von der Nordsee gen Süden.
Ach ja, die Windmühlenbauer haben sich verkalkuliert und brauchen
eine weitere Erhöhung der Einspeisevergütung. Siemens, Tennet,
ABB brauchen Subventionen um die Steckdosen im Meer errichten zu können.
Derweil liegen Massen von Fundamenten in BHV und CUX auf Halde,
angeblich weil die Steckdosen fehlen, aber man kann Windmühlen nur
bis Wndstärke drei errichten und hat nicht genug Hubinseln,
1000t-Kräne und Kredite.
Lügen haben kurze Beine
Eine Spekulation/und kluge Forscher wissen,dass Manager u Politiker keine" Entscheidungsträger" sind
Der Chemiker Straßmann bewies Ende 1938 die Kernspaltung durch die
Identifizierung eines der Spaltprodukte, nämlich eines in der Natur
nicht vorkommenden radioaktiven Bariumisotops.
Wäre dieser Beweis nicht erfolgt oder negativ ausgegangen,wäre
es wahrscheinlich nie zur Nutzung der Atomkaft,wie sie heute gemacht
wird,so gekommen.
Wahrscheinlich hätte der Druck Energie zu erzeugen,dazu
geführt,dass die Forschung die Nutzung der Wärme der
thermoplastischen Ströme im Erdinnern sich vorgenommen
hätte.Die Vulkane zeigen bei ihren Ausbrüchen,welche
Wärmeinhalte in den thermoplastischen Strömen
stecken.Bohrungen vor Ort hätten zu dezentralen Energiekraftwerken
geführt.Das ganze Problem des Neubaus von Stromleitungen wäre
ggf einem erspart geblieben.
Fazit:Der Nutzen eines momentan gefundenden Forschungsergebnisses wird
nicht immer eine zukunftsträchtige Technolgie auf lange Sicht.Na
ja,viele Wege führen nach Rom,Umwege sind als Lehrjahre zu sehen.
Sind Gaskraftwerke die Lösung? Die Kraftwerke regeln schnell alle
Netzschwankungen aus und erzeugen kaum CO2.
Die Frage muss erlaubt sein: Warum haben wir dann nicht nur Gaskraftwerke?
Weil das eben nur die halbe Wahrheit ist. Wer ein Gaskraftwerk bau, der
zahlt druchweg für die Bereitstellung des Gasanschluses. Auch wenn
er kein Gas herausholt. Reserverkraftwerke in der
Kraft-Wärme-Kupplung werden daher als Ölbrenner ausgelegt. Der
Öltank verursacht keine laufenden Kosten.
Und schließlich ist der Strom mit der teuerste. Kraftwerke werde
je nach Stromabsatz nach der Merit-Order-Kurve zugeschaltet.
Gaskraftwerke werden erst bei Netzspitzenlasten im rentablen Bereich gefahren.
Die Energiewende sollte vor allem als ein Projekt der geostrategischen
Unabhängigkeit begriffen werden. Grüne Ideologen können
auf dieser Welle mitreiten, haben sie aber nicht ausgelöst.
Und grade da wird Gas wieder problematisch, da sich die Lieferanten in
Zukunft auf nur wenige Länder beschränken werden.
Merkel begibt Deutschland in ausländische Abhängigkeiten
Sie haben völlig Recht. Der Strom wird noch teurer und die
Abhängigkeit vom lupenreinen Demokraten im Osten steigt.
Wurde nicht vor nicht allzu langer Zeit suggeriert, der
"Atomstrom" könne durch "erneuerbaren" ersetzt
werden? In die Welt gesetzt wurde diese Lüge zuerst von den
Grünen, bis die CDU sie dann aufgenommen und weiterverbreitet hat.
Klar war von Anfang an, daß die Lücke nur durch Kohle und Gas
gefüllt werden konnte, wobei Gas den Vorzug bekommt, weil damit die
Schwankungen bei den zu subventionierenden Energien besser ausgeglichen
werden können. Genauso kommt es jetzt, und die Abhängigkeit
von Rußland steigt weiter.
Die Lücke wurde aber hauptsächlich durch Braunkohlekraftwerke gefüllt
Nach den Daten des Bundesamtes für Statistik wurde letztes Jahr um
10TWh mehr Strom aus BraunkohleKW produziert wie dem vorigem Jahr. Um
12TWh weniger (Atom)Strom wurde exportiert die dann irgendwo in Europa
fehlten und vorwiegend in fossilen Kraftwerken erzeugt werden mussten.
Eine TWh Strom erzeugt aus einem Kohlekraftwerk ist statistisch gesehen
wegen der verursachten Umwelt/Luftverschmutzung für 32
frühzeitige Todesfälle und für 355 schwere Erkrankungen
verantwortlich. Ohne genauer auf die Auswirkungen des aus fossilen
Quellen erzeugten Stromes im Ausland genauer einzugehen kann man
konservatiev behaupten dass der beschleinigte Atomausstieg letztes Jahr
hunderte von Todesopfer und tausende von schweren Erkrankungen gefordert
hat. Man kann daraus schliessen dass dieser frrühzeitige und
überhastete Atomausstieg mehr Todesopfer fordern wird als
Tschernobyl. Und das zu jährlichen Kosten von über €20
Mrd mit Tendenz steigend.
Das kann man wohl als eine kriminelle Handlung bezeichnen.
der "Atommüll" macht Ihnen Sorge? Die bisher angefallene
Menge dieses Rohstoffs passt in einen
Würfel mit der Kantenlänge von ca 14 Metern. Davor
fürchten Sie sich? Die Giftmengen, die bei
der Prokuktion von Sonnpaddel (Kadmium, Tellur) oder Windmühlen (
Thorium) anfallen sollten Ihnen mehr Sorge bereiten!
dann lagern wir den Müll demnächst unter ihrem Garten ?
...bin mal gespannt was ihre Nachbarn davon halten würden...
Herr Stender,
all unseren Atommüll in einen Würfel mit Kantenlänge 14 Meter?
Abgesehen, dass Ihre Äusserung nicht stimmt.
Sie als AKW Befürworter zeigen uns deutlich, wie weit (oder besser
kurz) es mit Ihren physikalischen Kenntnissen steht. Packen Sie den
Würfel doch einfach einmal - aber dann laufen Sie ganz schnell,
bevor Sie verstrahlt sind.
Hidden Agenda der Energiewende
Selbst Politiker können nicht so begriffstutzig sein, um nicht zu
begreifen, daß mit Windräder, Photozellen und
Güllekraftweren keine hochentwickelte Industrie wie die deutsche zu
betreiben ist. Die erregte Besornis kann man als Theaterdonner verbuchen.
Stellt man in Rechnung, daß die politische Union in Europas unter
allen Umständen verwirklicht werden soll, dann sind die
ökonomischen Ungleichgewichte deren größtes Hindernis.
Die täglichen Tatarenmeldungen bezeugen, daß sie die Union
zerreißen können (...und auch werden).
Es gibt zwei Wege um die Ungleichgewichte zu beseitigen: die schwachen
Länder auf das Niveau der hochentwickelten zu heben, oder umgekehrt
die starken Ökonomien auf das Niveau der schwachen zu bringen. Die
erste Variante scheitert seit 100 Jahren. Bleibt nur die
Möglichkeit, Deutschlands Produktion durch hohe Energiekosten
derart zu verteuert, das sich die gewünschte Ähnlichkeit
einstellt. Damit kann der europäische Einheitstaat auf niederem
Niveau entstehen.
Das Zittern der Politik beginnt
Großspurige Weltökologie-Konzepte taugen für Konferenzen, auf denen Röttgen den Öko-Intellektuellen spielen kann. In der Realität sind Dauerlasten auf mittlere Sicht mit Solar und Wind zu erreichen. Und dass private Investoren nicht in Gaskraftwerke investieren, deren Auslastung unklar ist, ist auch normal. Man hat den Subventionswettlauf begonnen und wird ihn nicht mehr beenden können. Das Opfer: die Wettbewerbsfähigkeit und der Wohlstand des Landes
Atomkraftwerke schneller abschalten und dafür mehr Atomstrom importieren
Deutschland wird von den Nachbarn wegen seiner hohen
Handelsüberschüsse kritisiert. Die Energiepolitik wäre
eine Möglichkeit diesen Konflikt etwas zu entschärfen.
Man sollte noch schneller die restlichen Kernkraftwerke abschalten und
den benötigten Strom, falls notwendig, aus Nachbarländern importieren.
Dafür sind natürlich stärkere Netze notwendig, aber die
sind ja im Bau.
Da Deutschland immernoch Netto-Stromexpoteur ist, wäre solch ein
Import nur zu Spitzenlastzeiten notwendig.
Das Ergebnis wäre weniger Atommüll in Deutschland und eine
ausgeglichenere Handelsbilanz, und damit auch weniger zweifelhafte
Target II Forderungen, von denen niemand weis ob diese mal beglichen werden.
@Karl Dietrich Naumann die Redundance sind die KKWs im Ausland
wie Sie meinem Eingangsbeitrag entnehmen können, plädiere ich
dafür mehr Atomstrom zu importieren, die notwendigen Reserven also
jenseits deutscher Grenzen vorzuhalten.
Das löst unser Energie UND unser Entsorgungsproblem.
Volle Redundance erforderlich !
Herr Rabe mit Ihrem Ansatz benötigen Sie genauso die
gescholtenen,"alten" Energiequellen.
Das erste Quartal 2012 hat gezeigt, daß bei hoher installierter
Leistung aus Solar- und Wind-
energie die "richtig alten" Quellen wieder angeworfen werden
mußten, z.B. das sonst schon
verschrottete alte Kohlekraftwerk in Mannheim. Mittlerweile haben Sie
sicher auch die Pleiten
der Solarfirmen in Deutschland mitbekommen. Sie werden's nicht mehr
erleben, aber die
nachwachsende Generation wird sich an das Vermächtnis von Albert
Einstein erinnern, daß
die Menschheit den zukünftigen Energie-Notstand nur durch Nutzung
der Kernenergie lösen kann, sowohl der Spaltung als auch der
Fusion. Der größte Teil der Nationen hat das erkannt !
Die Sonne wird noch lange scheinen
Die Sonne wird noch ein paar Jahre scheinen und damit Wind- und
Sonnenkraftwerke auf der Erde antreiben, da bin ich mir relativ sicher.
Was die Versorgung mit Öl, Gas oder Uran angeht muss man sich nur
die Entwicklung der Weltmarktpreise anschauen um zu verstehen, daß
es damit nicht so lange weitergeht wie mit der Energie aus der Sonne
ökonomische Perpetuum Mobile
Herr Rabe, mal abgesehen davon, dass sich die "Nachhaltigkeit"
der von Ihnen angesprochenen Arbeitsplätze noch erweisen muss,
siehe Solarsektor; Sie übersehen, dass hier ein ökononisches
Perpetuum Mobile aufgeblasen wird, das aus Steuergeldern und immer
weiter wachsenden Gebühren gespeist wird.
Übrigens, der Energieerhaltungssatz wurde bisher auch ideologisch
noch nicht widerlegt!
@Herr Ermecke Windkraft ist eine Zukunftstechnologie
Herr Ermecke die deutsche Wirtschaft ist auf dem Gebiet der erneuerbaren
Energien heute Weltspitze.
Das wären wir nicht, wenn man an der Atomkraft festgehalten hätte.
Schauen Sie doch nach Frankreich, dort setzt man auf die Atomkraft.
Wieviel neue Arbeitsplätze hat denn die französische
Atombranche letztes Jahr geschaffen, verglichen mit der
Ökoenergie-branche in Deutschland ?
Die Lust an der Zerstörung der deutschen Wirtschaft
Herr Rabe, dies ist nicht der erste Beitrag von Ihnen, in dem Sie
zynisch der Zerstörung des Wohlstands in Deutschland das Wort reden.
Wir kommen offenbar selbst auf das Motto Baron Ismays, des ersten
NATO-Generalsekretärs zurück:
„to keep the Americans in, keep the Russians out and keep the
Germans down"
Soweit zum Amtseid, der da lautet: Ich schwöre, dass ich meine
Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren,
Schaden von ihm wenden..."
Es könnte aber auch sein
...dass diese Regierung unter der Großen Vorsitzenden es schafft,
nun, nach fast siebzig Jahren, endlich dem Morgenthau-Plan zum
Durchbruch zu verhelfen - das träfe sich dann mit dem Ismay-Wunsch
"to keep the Germans down".
Man kann nur noch sagen: Rette sich wer kann!
Deutschland rettet also das Weltklima...
...indem 29 neue Gaskraftwerke gebaut werden. Ich bin begeistert. ;-)
Ich bin immer wieder überrascht, wie ignorant diese Diskussion hier
geführt wird. Für alle, die es nicht wahrhaben wollen: Fossile
Energieträger UND AUCH Uran sind begrenzt. Man geht z.T. von
Reichweiten unter 100 Jahren aus.
Für Deutschland bedeutet das: nutzen wir weiterhin fossile
Energieträger und Uran, so können wir davon ausgehen, dass die
Energiepreise STEIGEN, weil sich die Rohstoffe verknappen und die
Versorgungssicherheit SINKT.
Wer also MITTELFRISTIG besorgt um Industrie und Strompreise ist, kommt
um erneuerbare Energie nicht drum herum.
Man nehme sich ein Bsp an der Biosphäre, da werden pro Jahr 100
Mrd. t Biomasse produziert bei einem (photosynthetischen) Wirkungsgrad
von 1-2%.
Beleidigend....
....ist es vor allem, wenn man es ohne inhaltliches Argument tut.
Pardon, Herr Braun -
Sie fühlen sich beleidigt, weil jemand solche Ansichten wie Ihre
als "naiv" bezeichnet.
Wie würden Sie es denn nennen, dass Sie alle, die nicht Ihrer
Meinung sind, "ignorant" nennen?
@Andreas Braun- Unbequeme Tatsachen?
In der Tat:
-Nutzung von Plutonium aus der Aufarbeitung in La Hague und Sellafield:
PU-Verwertung: 40 Jahre MOX-Einsatz (MOX = Mischoxid aus Uran und
Plutonium) in deutschen KKW. Die aus MOX-Brennelementen gewonnene
Energie entspricht einer Strommenge von 250 TWh bzw. 1,5 Betriebsjahren
aller deutschen KKW.
Die weitere Aufarbeitung zur Nutzung des PU wurde durch das
Atom-Ausstiegsgesetz der Rot-Grünen Bundesregierung von 2001
verboten. Außerdem wird dadurch verfahrensmäßig der
radioaktive Abfall ohne Plutonium in Glas eingeschmolzen und damit die
erforderliche Endlagerzeit der radioaktiven Rückstände
erheblich verkürzt - auf weniger als 11000 Jahre, bis die
Radiotoxität von Natururan erreicht ist.
@Andreas Braun
Die weltweite Verfügbarkeit des Urans beträgt auch unter
Berücksichti-gung des weltweiten Kernenergieausbaues und den
jetzigen Uranpreisen mehr als 100 Jahre.
Mit höheren zulässigen Kosten für die Gewinnung des Urans
reicht es für mehr als 1000 Jahre.
Der Strom aus Kernenergie bleibt auch bei deutlichem Anstieg des
Uranpreises immer noch wirtschaftlich weil der Uranpreis nur 5-10 % der
Stromgestehungskosten ausmacht. Die Versorgungssicherheit mit Uran ist
gut, die Uranerzvorräte liegen überwiegend in politisch
stabilen Gebieten. Die Vorratshaltung des Urans ist leicht über
viele Jahre machbar:
Uranbedarf Deutschlands ca. 4000 t Uran/Jahr.
Dann stellen Sie mich richtig richtig.
...dann sollten Sie sie falsifizieren. Ein Verweis auf ein Buch reicht hier nicht aus. Wie Sie sicher wissen, schwanken die Vorhersagen, da wir z.B. die Bedarfsentwicklung nicht unbedingt genau kennen. Deswegen schreibe ich ja "z.T. geht man davon aus". Manche Quellen gehen von mehr aus, andere aber auch von weniger. Wenn Sie in der Tat schlauer sind, und die Zahl genau kennen, dann nennen Sie sie!
doch, offensichtlich schon!
Dann erklären Sie doch mal. Wie sieht denn die Erde in 100 Jahren
aus? Wie stellen wir dann unsere Energie bereit, wenn nicht aus
regenerativen Energien? Naiv finde ich, blauäugig daran zu glauben,
dass eine Wissensverdopplung automatisch Ressourcenprobleme löst.
Feige hingegen finde ich, nur schwammige, inhaltslose Statements ohne
eigene Meinung zu posten und andere dafür als naiv zu beleidigen.
Nicht korrekt
Ihre Behauptung bzgl. der Uranvorräte ist falsch.
Quelle z.B.: Sustainable Energy - Without the Hot Air von David MacKay.
Gibt es auch online.
Die Energiewende widerspricht den Interessen eines Industriestaates, und wenn man Naturgesetze
und physikaöische Grundgesetze glaubt überlisten zu können, dann wird uns die Gigantische energiepolitische Fehlentwicklungen zurück zur Naturführen a`la Morgenthau-Plan.
Sie fragten aus verständlichen Gründen: "Wie komme ich
direkt an französischen Atomstrom? "Dazu können Sie sich
bei NAEB.de oder bei EIKE.de erkundígen. Die Nachfrage nach
umweltfrreundlichen
und nachhaltigen Atomstrom steigt rasant.
Vielen Dank
für diesen Tip! Werde es gleich mal versuchen.
"Jedermanns Liebling, ist aller Welt Idiot" lautet ein frei
übsersetztes amerikanisches Sprichwort.
Sie als Naturwissenschaftlerin hätten wissen sollen, daß sich
die Physik nicht überlisten lässt. Oder auch als
Pfarrerstochter kennen Sie vielleicht den Spruch: "Gott lässt
seiner nicht spotten."
Wenn man so hochmütig ist eine Technologie. derern Versuchsanlage
("Growian") im Jahre 1987 wegen mangelnder
Zukunftsfähigkeit wieder abgebaut wurde, als Möglichkeit
anzusehen eine zukünftige Welt mit ausreichend Energie zu
versorgen, dann spottet man über Gott. Und der lässt das
bekanntlich nicht zu.
Daß die Windmüller und Solarpäpste ihren Markt
verteidigen wollten, sei Ihnen zugestanden. Aber ein realistisch
denkender Naturwissenschaftler kann nicht das Heil in einer
Landschaftsverbauung sehen. Bei Ihrem kopflosen Entscheid zum Ausstieg
aus der Atomkraft habe ich Ihr baldiges Ende prognostiziert. Bis zur
Wahl 2013 ist es noch ein gutes Jahr. We will see!!
Ich danke Ihnen, meine Herren Schnappe und Müller
für Ihre freundlichen Antworten.
Nichtwählen kommt nicht infrage. Und so hatte ich mir auch schon
überlegt, einen ungültig gemachten Stimmzettel abzugeben oder
es so zu machen, wie Sie es beide empfehlen.
Sie haben mich bestärkt! Nur mit den "Piraten" kann ich
mich garnicht anfreunden (auch wenn das in diesem Fall keine Rolle
spielt). Aber wahrscheinlich bin ich doch nicht mehr jung genug, um an
solchem Kinderkram noch den kleinsten Reiz zu entdecken :- (
Einen guten Abend wünsche ich!
HZ
Liebe Frau Ziessler...
ich schließe mich Herrn Mueller an. Unbedingt zur Wahl gehen und
dann eine Splitterpartei wählen. Die Volksparteien müssen
spüren, daß sie nicht mit dem Bürger JoJo spielen können.
Selbst FDP, ÖDP oder die grauen Panther (Oder verwechsel ich da
was?) wären akzeptabel.
Wenn nur nicht SPD, CDU oder Grüne die Stimme kriegen. Alles
dieselbe Bagage.
Darf ich mich bitte anschließen beim Unterschreiben?
Eine Frage hätte ich da allerdings noch an die Herren Schnappe und Müller.
Merkel & Co müssen weg, das ist klar. Aber ob baldige Neuwahlen
oder Wahl erst im kommenden Jahr - welche akzeptable Alternative sehen
Sie denn da? Ich bin doch schon ratlos, wo ich am Sonntag bei den
Schleswig-Holstein-Wahlen mein Kreuzchen machen soll... :- (
Warum wachsen nur die Sorgen derer, die in diese Kathedralen der neuen
Religion viel Geld investiert haben, welches sie gefälligst von und
Stromkunden vermehrt haben möchten?? Und von den Angestellten der
Firmen, die sich dieser mittelalterlichen Technik verschrieben haben?
Ich Stromkunde sehe das mit großer Genugtuung!
Fragt das Volk und baut dann neue KKWs! (das wir die Abstimmung
nämlich bringen...)
Das Volllastfahren der Kohlekraftwerke in Deutschland, die die heutige
Flaute kompensieren müssen, verursacht nachweislich(!) mehrere
Tausend Tote im Jahr, aber die verrecken an ihren Lungenkrankheiten ja
wenigstens ökologisch korrekt...
Die Energiewende hat feine "Nebeneffkte". Wer sich z.B. ein Haus baut, wird schnell feststellen, dass es eine Reihe toller Maßnahmen gitb, um den Energieaufwand zu reduzieren. Wärmetauscher, Wärmepumpen, Solaranlagen haben etwas gemeinsam. Letztlich wandeln Sie Strom in Heizleistung um. Das tun sie sehr effizient. Der Gewinnungsfaktor liergt bei 3 und besser. Also aus 1 kWh Strom werden z.B. 3,1 kWh Heizleistung. Das wäre eigentlich eine tolle Sache für unser Klima. Wenn die Strompreise dem nicht einen Strich duch die Rechnung machen würden. Durch die hohen Umlagen auf Strom lohnt sich das alles nämlich gar nicht. Da die Stromkosten viel schneller wachsen, als die Gaspreise wird es nur noch schlimmer. Das führt im Ergebnis zu mehr CO2. Aber dafür gibt es betsimmt bald eine bürokratische Lösung. Die Energiewende ist eine reine Showveranstaltung und dient einzig der Beruhigung unserer Gewissen und soll für gute Wahlergebnisse sorgen.