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Folgen der Energiewende SPD plant Entlastung der Stromkunden

 ·  Mit Kürzungen und Umschichtungen von mehr als 3 Milliarden Euro will die SPD den Anstieg der EEG-Umlage verhindern. Sie positioniert sich damit zwischen Koalition und Grünen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (24)
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Kai Fischer

Die ersten 2000 kwh die nächsten 5 Jahre für 24 cent deckeln

Hi Leute,

was haltet Ihr von dem Vorschlag ? Einen Grundsockel an Strom, zum Beispiel 2000 kwH für 24 cent einfach mal die nächsten 5 Jahre deckeln. Die anderen Ideen sind ja auch gut aber das fände ich als Verbraucher ne klasse Nachricht.

Und man kann das über die BILD Zeitung politisch extrem gut verkaufen !

Wäre auch ein Anreiz zum Stromsparen usw.

Gruß

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 26.02.2013 10:05 Uhr

Die ganze Energiepoltik ist ein Trauerspiel,

Immer dann, wenn der Staat "steuernd" eingreift, jenes verteuert, anderes subventioniert, gibt es immer welche, die auf Kosten der anderen den Reibach machen. Warum sieht man in den Ländern, in welchen tagtäglich die Sonne von morgends bis abends scheint so wenig Photovoltaikanlagen? Nicht nur wegen der fehlenden Subventionen, vielleicht auch weil man dort die Gesetzmäßigkeiten der Physik anerkennt.
Was soll man aber von einem Volk halten, welches denen die Lösung der Probleme am ehesten zutraut, die diese Probleme erst verursacht haben (Letztes Politbarometer)?

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Michael Scheffler

Entlastung heißt bei Roten IMMER Umverteilung

Ich rate mal, dass es eine Entlastung nur für das Prekariat - also die Wähler der SPD - geben wird. Bezahlt wird das Ganze dann von Industrie und Mittelstand.

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Gert Müller

Kurpfuscherei

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich köstlich amüsieren, wie inkompetente
politische Geistheiler den Krebspatienten Energiewende mit Beschwörungsformeln
heilen wollen.

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Klaus Letis

Welche Firmen sollen denn jetzt Entlassungen einplanen?

...

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Peter Schmidt-Fanderl

Klar - die Industrie muss endlich auch zahlen * und bald sind sie aus dem Markt!

Das hat sich die SPD wieder gut ausgedacht: die Unternehmen, die ja mit Geld nur so um sich werfen, sollen nicht länger begünstigt werden.
Erst wenn dann so eine ALUMINIUM-Hütte nicht mehr konkurrenzfähig ist - weil zu TEUER - werden die Genossen wach und winseln wegen der vorlorenen Arbeitsplätze!
Aber Ersartzmutti Hannelore wird's dann schon wieder richten!

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Heinrich Franzen

A Wunder,

so scheint's mir. Fuhr heute weit von Nord nach Süd durch die Republik. Triste Winterstimmung, gar Novemberwetter, wie ich es mag. Kein Windrad drehte, kein Sonnenstrahl blinzelte, nirgendwo. Woher kam der Strom, woher die Energie, die mich reisen ließ? Dank meiner wohligen Stimmung war mir das so was von egal! Fatal?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.02.2013 21:53 Uhr

Mit Kürzungen will die SPD den Anstieg der Umlage verhindern.

Nur darum geht es der Anstieg .

Ja der Anstieg, das was aus dem EEG in der Zukunft auf uns zu rollt.

Die Billion Lawine die längst rollt. Alle sind längst in Not wegen der Zwangsläufigkeit dieses verrückten unüberlegten übertriebenen ideologischen Gesetzes ohne Augenmaß und vorgesehenen wichtigen Stellschrauben praktisch längst gegen die Wand zu rennen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.02.2013 21:23 Uhr

Es ist längst schon zuspät.

Dass EEG ist der wirtschaftliche Gau.

Eine Glaubenslehre die nun auf Fakten trifft.

Dass es von Altmaier deutlich gemacht wurde und mit einer Billion € beziffert wurde ist gut.

Altmaier muss nun nicht mehr mit einer Lüge leben.

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Edda Kuhlmann

Bin mal gespannt

was nach der Wahl von diesen ganzen Vorschlaegen tatsaechlich umgesetzt wird.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 21:18 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.02.2013 21:18 Uhr

Es geht doch darum, dass man schon nicht mehr bis zur Wahl Zeit hat.

Nein es brennt längst das Haus.

Die Feuerwehr ist das was da jetzt schon von der SPD wie den Grünen im März mit auf den Weg bringen wollen, weil die Bude brennt.

Das EEG im Zusammenhang mit der Diskussion, wird in 2013 alle zuvor bekannten Zahlen wegen der durch diese Diskussion ausgelöste Torschlusspanik in den Schatten stellen.

Wenn zuletzt 7500 Milliarden kW neu installiert wurden so wird 2013 das übertroffen.

Das aber heißt 20 Jahre jährlich zusätzlich 4 Milliarden € mehr Kosten, also mindestens 7,5 Cent/kWh EEG Umlage plus Netzkosten ~ 10 Cent

Bis zur Bundestagswahl kann man nicht mehr warten.

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Martin Ebendorff

Nichts, so wie immer...

Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten!
- Kurt Tucholsky

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.02.2013 20:13 Uhr

Eigentlich egal. Wichtig ist dass alle, wirklich alle erkannt haben, dass es so nicht weiter geht.

Dass SPD u Grüne auf jeden Fall noch vor der Wahl kräftig kürzen wollen unterstreicht, dass alle wissen, durchmogeln ist nicht.

Spannend aber ist der Teil, wie Stromsteuer oder die ungerechtfertigten Entlastungen für die "Stromintensiven" Betriebe nun zurückgenommen werden soll.

Zunächst sind das fast ausschließlich einmalig wirkende Maßnahmen.

Einmal die Stromsteuer reduziert löst das weit größere Problem das durch dauerhaft Neue Windräder u Photovoltaik Anlagen an DYNAMISCHEM Wachstum der Einspeisungsvergütung morgen sehr viel heftiger ins Geld geht.

Wenn die SPD 6,5 statt 9 Cent für neue Windräder an Land vorschlägt, dann kann das nur eine Folge haben. Neue Anlagen an Land werden unattraktiv. Das Aus der Windräder an Land?

Offshore können nicht kurzzeitig auf andere Bedingungen umgestellt werden, sind aber die Treibsätze mit 17 Cent/kWh u den nötigen Netzen. Die mit 4000 km Mrd € verschlingen.

Das EEG ist reif, bald fällt es wie faules Obst. Es ist nicht zu renovieren.

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Lars Werner

An der Rückkehr zur Kernenergie führt kein Weg vorbei, wenn man Industrieland bleiben will.

Die Japaner haben das nach einem Jahr verstanden und setzen auf eine prosperierende Wirtschaft. Deutschland hat das nach zehn Jahren noch nicht kapiert und sperrt jegliche Hochtechnologie, wie Gentechnik, Biotechnologie und Kerntechnik aus. Noch lebt diese Gesellschaft sehr gut von dem Fortschritt und technischen Leistungen der vergangenen Generation. Das wird sich aber ändern, wenn der Wirtschaft die Grundlagen wie Infrastruktur und Energieversorgung entzogen wird. Leider erleben die Initiatoren, meist überalterte grüne Gesellen die Auswirkungen nicht mehr, nur die Kindern, deren Zukunft sie gerade verderben.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 09:51 Uhr
Michael Scheffler

Herr Ebendorff

Falschinformationen werden auch durch perpertuierende Anwendung nicht richtig. Wo sind die nachgewiesenen "erhöhten Krebsraten" im Umkreis von Kernkraftwerken? Und kommen Sie bitte nicht mit Krümmel Nachgewiesen würde erhöhte Radioaktivität jedoch im Umkreis von konventionellen Bergwerken. Der "ganze Müll" kann wieder aufegarbeitet werden es bleibt ein kleiner Würfel übrig. Und selbst dafür gibt es neue Technologien - natürlich nicht in Deutzschland. Halten Sie die Verspargelung und Versiegelung der Landschaft für Umweltschutz. Und: sagt Ihnen Neodym etwas? Gogglen Sie mal, da werden Sie geholfen.

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Kurt Albrecht Köhler

Ach ja

Der sog. "Müll" ist natürlich Wertstoff, dessen Verwertung (Transmutationsmaschinen) auch in Deutschland umso wahrscheinlicher wird, je länger die sog. "Endlagerung" hinausgezögert wird. Spätestens dann sind wir wieder bei der Nutzung der Kernenergie dabei. Und was die erhöhten Krebsraten in der Umgebung von KKW betrifft: Ist jemals geprüft worden, wie das in der Umgebung von Steinkohlekraftwerken aussieht ? Die emittieren (Thorium) jedenfalls ein Vielfaches der Radioaktivität eines KKW; die emittierten radioaktiven Stoffe würden sogar ausreichen, die durch Verbrennung erzeugte Leistung nochmals durch Kernspaltung zu gewinnen.

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Lars Werner

Das ist die altbekannten Schauermärchen der EEG-Kassierer

Alle Welt baut AKW´s, die sind weder dümmer noch selbstmörderischer.

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Ulla Nachtmann

Um so mehr als es schon massive Warnungen gibt

Aus dem HB:
.
"Dow Chemical"Strompreise bedrohen unsere deutschen Standorte"
.
- Die Wirtschaft stöhnt unter steigenden Strompreisen. Einige warnen vor Gefahren für den Standort. Der US-Chemiekonzern Dow zum Beispiel sieht die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Töchter gefährdet. -
"Die von Umweltminister Peter Altmaier geplanten zusätzlichen Belastungen bei der EEG-Umlage für energieintensive Unternehmen sei eine Existenzbedrohung. Für diese Firmen seien Eingriffe in bestehende Regelungen eine Gefährdung der Existenz."
.
Natürlich müssen wir die KKWs reaktivieren, wenn wir nicht als Industrieland in die Versenkung fallen wollen. Man denke an all die Arbeitsplätze die wir in den kommenden Jahren verlieren werden - ans viel Strom günstigere Ausland.
Was hier abläuft, ist ein Kapitalverbrechen!

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Martin Ebendorff

Ach ja?

Kernkraft wird uns am Ende mehr kosten als regnerative Energiequellen - auch ohne GAU!

Schließlich muss der ganze Müll endgelagert werden, und sowas kostet Milliarden, dagegen ist S21 noch harmlos!
Was ist mit den erhöhten Krebsraten im Umkreis der ach so sicheren deutschen Kernkraftwerke?
Was ist mit den vor Glück nur so strahlenden Bergmännern in Afrika (dank Frankreich und der NATO gehts in Mali auch bald mit dem Abbau los)?
Und dann sehen wir ja dass in regelmäßigen wenn auch (noch?) großen Zeitabständen verheerede ''Störfälle'' passieren...

Was muss denn noch alles passieren bis der Wohlstandmensch seine zerstörerische Lebensweise freiwillig ändert? Weil früher oder später wird es es MÜSSEN, um seines überlebens wegen...

Aber damit müssen sich dann unsere Kindeskinder rumschlagen, also wozu die Panik!

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Norbert Regin

Bei über 90 Prozent Blindleistung sollten die Verbraucher darüber nachdenken, ob es

nicht kostengünstiger wäre, den Strom selbst oder in kleinen Gemeinschaften zu produzieren, als
sich von diesen Wegelagerern abzocken zu lassen. Kleine Blockheizkraftwerke, Windräder, Solarzellen oder Generatoren sind auf jeden Fall billiger als der Strom aus dem Netz. Sollen die Betreiber doch ihren Strom mit EEG-Umlage selbst verbrauchen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 06:54 Uhr
Gert Müller

Traumtänzer

Unsere Großindustrie braucht ganz ganz kleine Kraftwerkschen, je kleiner desto besser.
Und bei Windstille und Bewölkung gehen wir alle schlafen. Deutschland kann seinen
Lebensstandart leicht durch den Export von Bio-Ziegenkäse halten.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.02.2013 21:34 Uhr

Ahnungslosigkeit gehts noch dümmer ?

Nein da Sie nicht einmal wissen was Scheinleistung, Wirkleistung , Blindleistung ist, sollten sie nicht so wirklich unsinniges posten.

Ein BHKW ist im Sommer unsinnig und auch im Winter nicht wirklich wirtschaftlich.

Und wenn weder Gas im Haus dann ist es keine Alternative.

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Rolf-Dirk Maehler

Egal was wer da auch immer vorschlägt: Es gehört in den humoristischen Teil der Medien

Alle Parteien denken zu allererst an mögliche und/oder wünschenswerte Koalitionen. Und was sollte uns das sagen: Unser Wahlrecht und das was wir Demokratie nennen ist unfähig erkannte Fehler und Schwächen abzustellen. Alle Parteien wollen eine unsinnige Energiewende wie auch immer fortsetzen und sowohl die Bürger als auch die Unternehmen nachhaltig schädigen. Würde man nicht maßlos subventionieren, gäbe es auch kein Strompreisproblem. Aber die Unehrlichkeit finden wir im gleichen Umfang bei den Stromkunden: Der Begriff "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" beschreibt genau was wir da erleben. Unrealistische Ängste vor der Kernenergie sind die Triebfeder für unsere Politiker. Die Tatsache, dass Deutschland verzichtet, aber der Rest der Welt nicht, sagt vielen leider überhaupt nichts. Würde man nicht einen panikartigen Ausstieg aus der Kernenergie fordern, sondern einen maßvollen und verantwortungsvollen Umgang damit, dann könnte man Sicherheit und bezahlbare Energie zusammen haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 21:20 Uhr
Martin Ebendorff

Wie ist sicherer Umgang mit Atomkraft möglich..

..wenn bei den Betreibern Profit vor Sicherheit gilt?
Wenn Staaten als Betreiber wie Frankreich Störfälle vertuschen was das Zeug hält, um weiter als Monopolist an den Bürgern Geld verdienen zu können?

Das AKW Biblis ist nicht mal gegen den Absturz eines Kleinflugzeuges ausreichend abgesichert und sie erzählen mir von unrealistischen Ängsten?

Und wenn man die Folgekosten der Atomkraft zu den Stromkosten zurechnen würde (Endlagerung, Umweltschäden durch Uranabbau und Entschädigung der Opfer von Störfällen, Bergbau sowie erhöhten Krebsraten im Umkreis auch von deutschen AKW's), dann wäre es mehr als fraglich welche Energiegewinnung die bessere ist...

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25.02.2013, 17:46 Uhr

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