Home
http://www.faz.net/-h00-7gtyy
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiewende Die Ökostrom-Lobbyisten

 ·  Die Ökostrom-Förderung hat eine große Koalition von Profiteuren geschaffen. Das Geld machte aus einem Projekt der Ökos eines der Besitzstandswahrer - und aus Investoren Überzeugte.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (67)
1 2 3  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Märtens Bernd

Anti-Alternative-Energien-Ku-Kux-Klan?

Schein fast so, als haben die meisten Kommentatoren keinen Schimmer von der Relation von Investition und wirklicher „Rendite“ von Fotovoltaikanlagen. Durch das Einspeisen von Strom hat man die Investitionskosten nach etwa 12-15 Jahren wieder raus. Das dauert so lange, weil der Staat von den Einnahmen 25 % Steuer haben möchte. Dazu kommt, dass der Wechselrichter nach ein paar Jahren Erfahrungsgemäß den Geist aufgibt und man wieder ein paar Tausender investieren muss. Zudem sinkt die Effektivität der Panels und die Einnahmen verringern sich auf 70-80 %. Man kann also froh sein, wenn man hier am Ende wenigstens seine Investition decken kann. So viel zur hier propagierten „Gier“ der Ökolobbyisten.
Manche der Kommentatoren hören sich an, wie Mitglieder eines Anti-Alternative-Energien Ku-Kux-Klans, die den Grünen oder Rot-Grünen alle Schuld an den Problemen der Energiewende in die Schuhe schieben. Das ist ziemlich einseitig und fast schon einfältig. Hätte Schwarz-Gelb in ihrer Regierungsze

Empfehlen
Markus Sommer
Markus Sommer (marcxl) - 27.08.2013 21:34 Uhr

Energiewende spart kein CO2 ein

Dank der Energiewende hat Deutschland im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr 16 Millionen Tonnen CO2 mehr erzeugt. Dies musste das grün-drehende Bundesumweltministerium einräumen. Übrigens, 2012 war das Land der Sonnenrekorde, mit Schlagzeilen wie Solar erzeugt soviel Strom wie 20 Atomkraftwerke usw. Es war halt nur ein Strohfeuer.

Empfehlen
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.08.2013 13:21 Uhr

Heute in der FAZ Rhein- Mainzeitung ein Leserbrief mit dem Stichwort "Sinnlos" von Horst Steinmetz

trifft das Thema CO2 Reduzierung auf den Punkt.

Zusammengefasst Wind und Sonnenstrom die immer nur mit Unterbrechungen zur Verfügung stehen können praktisch keinen Beitrag zur Vermeidung von CO2 leisten, weil die Reservekraftwerke im Stand-by-Modus oder Teillast alles neutralisieren.

Es hilft auch nicht die ertragreichere Windenergie ins Feld zu führen weil auch da immer die Reserve vorzuhalten und damit CO2 Emissionen im Stand-by-Modus verbunden sind

Empfehlen
Volker Kraft

Den Klimawandel eingrenzen?!

Es ist eine Dreistigkeit, so überhaupt zu reden. Seit der "Energiewende" steigt der CO2-Ausstoß in D wieder kontinuierlich an. Glückwunsch an die "Klimakanzlerin" für ihre famose Entscheidung, sich aus einer Erdbeben- und Tsunamibedrohten Energieversorgung zu verabschieden! Aber sie hat doch Recht: wer will schon wirklich ausschließen, daß mal ein Tsunami den Rhein bis nach Schaffhausen hochrollt. Und dann haben wir den Salat.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2013 13:38 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.08.2013 13:38 Uhr

Volker Kraft warum verdrehen Sie denn alles ? Dass wir nun 2013 kaum einen Unterschied

Bei den CO2 Emissionen also keine Reduzierung feststellen was hat das wirklich mit der Entscheidung der Kanzlerin zu tun ?

Dass heute rund 25 % Von erneuerbaren also emissonsarmen Wind und Sonnenkraftwerken einspeisen die wenn man so will die Differenz der Stromproduktion AKW in etwa ausgleichen, ist eine Sache.

Was aber ist der Grund dass CO2 weiter klimaschädlich freigesetzt wird ?

Der Preisverfall ist es.

Mit weiter höherer Einspeisung von Atomstrom wäre dieser Preisverfall für die MWh Strom noch sehr viel früher eingetreten.

Gaskraftwerke produzieren zu teuer und es spielt keine Rolle woher die " billige " Stromproduktion kommt. Immer versuchen alle " alten abgeschriebenen Drecksschleudern in NRW oder sonst wo, noch soviel Strom zu verkaufen wie irgend geht.

Das alleine verhindert noch Jahre eine bessere CO2 Bilanz.

Empfehlen
Klaus Müller

Wen wählen?

Eine Frage in die Runde: Sollte man als bekennender Kritiker der überstürzten (!) Energiewende nicht gerade die Grünen wählen, um vielleicht dazu beizutragen, dass diese Herrschaften den Schlamassel selbst wegräumen müssen oder/und dann etwas später für lange vom Volk hinweggefegt werden?

Oder ist das Risisko zu groß?

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.08.2013 02:30 Uhr
Hans-Joachim Kirchner

Sie haben ein Problem berührt...

von den Grünen (gebilligt von der Muttikoalition, weil diese glaubte, es sei die Forderung der Bürger) stammt das ökonomisch geradezu schwachsinnige "Modell", den Verbraucher für die Differenz zwischen Marktpreis und den Produzenten versprochenem KW-Preis zu beteiligen.
Nun sinkt aber seit Jahren an der Börse der Strompreis - folglich zahlen nun die Verbraucher
erhöhte Strompreise (was auch Ihnen nicht entgangen sein dürfte) !!!
Fragen Sie mich (Ökonomen) bitte nicht nach der Motivation der Schwachköpfe, da dies jedoch kein Einzelfall ist (z.B. "Energie-"Sparlampe", die die Umwelt hundertfach mehr schädigt, als der dadurch ersparte Strom - oder der "Bio-Sprit", der ganze Völker in letzter Konsequenz dem Hungertode näherbringt - und.. und) - eines jedoch vermute ich, dass nicht alles nur der Blödheit dieser Klapskallis, sondern verschwiegenen Interessen zuzuschreiben ist.
Aber wählen Sie, was Sie wollen - Idioten haben Sie in jedem Falle gewählt !

Empfehlen
Markus Sommer
Markus Sommer (marcxl) - 27.08.2013 21:35 Uhr

AFD ist die Lösung

Die AfD will das EEG abschaffen, dies wäre also der erste Schritt in die richtige Richtung.

Empfehlen
Klaus Müller

Nur die SPD konnte die Agenda2010 in Deutschland durchsetzen

und so wäre ein Gedanke: Nur wenn die Grünen unter dem Druck der Realitäten die Energiewende abbremsen, wird es wirklich funktionieren (das Berichtigen)

Empfehlen
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.08.2013 13:50 Uhr

Nein das ist bei dieser eher gewissenlosen Truppe sicher das schlimmste.

Was muss nach der Wahl entschieden werden. Diese Frage können die Grünen nicht ehrlich beantworten.

Es geht eben nicht um grün oder biologisch oder nachhaltig.

Es geht nun zuerst was wirtschaftlich von unserem Volk unserer Wirtschaft dauerhaft ohne zu großen Schaden zu verkraften ist.

Das heißt die Förderung muss extrem zurückgenommen werden, was mit dem Risiko verbunden ist dass kaum noch in erneuerbare investiert wird.

Diese von uns allen kaum verstandene 180° Entscheidung wie sie Frau Merkel vollzog und die fast bei jedem dazu führte dass man sich die Augen rieb.

Diese wirkliche extreme nun anstehende nötige Wende das werden die Grünen nicht schaffen.

Nein wenn überhaupt geht es nur wenn die Union u SPD gemeinsam auch gegen Grüne klare Entscheidung fällen.

Es geht nur noch um unsere wirtschaftlich Zukunft nicht um ideologische Träume von glücklichen Tieren.

Empfehlen
Marco Bernardi

Lobbyisten in der Politik

Auf der Seite "Erneuerbare Energiewende jetzt" gibt es eine Liste mit über 600 Kandidaten zur Bundestagswahl, die die Forderungen der v"Erneuerbaren"-Lobby unterstützen. Sie setzen sich ein für
1. die "Erneuerbare" zum Kern der Energieversorgung machen
2. den Ausbau zügig fortzusetzen
3. die Investitionssicherheit zu erhalten
Also den "Erneuerbaren"-Profiteuren die Taschen zu füllen.
Deshalb gibt es auf Windwahn (einfach als Suchbegriff in die Suchmaschine Ihrer Wahl eingeben) eine E-Card Aktion, die diesen Politikern die Rote Karte zeigt. Mitmachen lohnt sich, die ersten Politiker haben ihre Unterstützung schon zurückzogen.

Empfehlen
Cornelius Schwarz

Eine neue Feudalklasse

Als guter Stalinkenner wußte Trittin worauf es ankommt:

Die Machtfrage.

So wurde durch das EEG Gesetz eine neue Klasse geschaffen, die etwas produziert, was die Verbraucher nicht kaufen wollen:

Ideologie.

Die Energie ist wirtschaftlich nicht sinnvoll verfügbar und richtet ökologisch Schaden an. Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung kann nicht durchgeführt werden, weil kein marktwirtschaftliches Preissystem, sondern ein totalitäres gilt.

Die mit Pfründen gemästete Feudalkaste hängt an ihren Privilegien und ist den Schöpfern der grünen Ideologie auf Gedeih und Verderb verbunden.

Ein solches System ist ökölogisch nicht lebensfähig. Es werden Ressourcen unwirtschaftlich verbraucht, die für den Erhalt der Art Mensch unersetzbar sind.

Die Pfründen stärken die Feudalkaste politisch.

Ein solches System kann nur kollabieren, weil keine demokratische Selbststeuerung möglich ist.

Auch das glänzende Regime von Versailles endete auf der Guillotine.

Empfehlen
Alfred Schaller

EEG Sündenfall der Grünen

Das EEG markierte den Sündenfall der Grünen:
Vor dem EEG wollten sie die Belastung der Umwelt und den Verbrauch von Ressourcen durch Steuern oder Emissionszertifikate verteuern, so dass Unternehmen Anreize haben, die entsprechende Umweltbelastung zu vermindern. Obwohl damit Umweltschutz sehr effizient (also kostengünstig) erreichbar wäre, ist dieser Ansatz in der Politik schwer durchsetzbar, da es keine Gewinner gibt (außer dem Staat, der Steuern oder Erlöse von Zertifikaten einnimmt). Mit dem EEG werden dagegen diejenigen Industrien subventioniert, deren Lobbyisten für ihre Technologien eine positive "Umweltbilanz" glaubhaft machen können. Dies führt zwar zu einer sehr ineffizienten Verschwendung von Ressourcen und neuen Umweltbelastungen, aber dieser Ansatz ist politisch leicht durchsetzbar, da es viele Gewinner mit mächtigen Lobbyverbänden gibt. Diese verbinden den Abbau der Subvention, auch wenn die Kosten der ineffizienten Steuerung höher und deutlicher werden.

Empfehlen
KARL GÖNNER
KARL GÖNNER (KGRIED) - 25.08.2013 08:46 Uhr

Warum nicht?

Warum soll ein Kapitalist (= einer, der das benötigte Kapital zur Verfügung stellt) nicht in Öko-Energieerzeugung investieren dürfen, nur weil er vorher die Atomkraft verteidigt hat? Es zeichnet den Markt aus (von unethischen Ausnahmen abgesehen), dass er ohne ideologische Scheuklappen funktioniert. Oder sollen die üppigen Öko-Subventionen in der grünen Familie gehalten werden?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.08.2013 02:45 Uhr
Hans-Joachim Kirchner

grundsätzlich halte ich (Ökonom) Ihre Einstellung für richtig. Aber:

das ganze "Geschmuse" um die eneuerbare Energien hat so fürchterlich wenig mit Marktwirtschaft zu tun wie nur irgendetwas.
Was ist die für eine Marktwirtschaft, in der - obwohl der Strompreis an der Börse sinkt - der Verbraucher genau diese Differenz ausgleichen muss ?
Was ist es für ein marktwirtschaftliches System, wenn nicht-wettbewerbsfähige Unternehmen vordem auch noch nach dem "Gießkannen-Prinzip" subventiioniert werden ?
(übrigens: ein Kapitalist ist "geringfügig" etwas anderes, als Ihre Definition hergibt - dies umsoweniger, wenn er das Geld, das ihrm die Gemeinschaft der Steuerzahler" lieferte" ---- "zur Verfügung stellt"...)
Aber ich denke, es ist sinnlos zu diskutieren - "Mutti" hat kapiert, wie sie Ihre Wähler verschaukeln kann.

Empfehlen
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.08.2013 13:01 Uhr

Natürlich kann u soll jeder investieren und es besteht schließlich zwische Strom kein Gegensatz

Dass EEG Strom zur Ankurbelung rund 50 mal höher als Atomstrom vergütet wird ist das Problem.

Eine 20 Jahre fest vereinbarte Vergütung von 57 Cent / kWh und ein Produktionspreis von 1,1 Cent / kWh Atomstrom ist das Problem.

Oder auch der Unterschied zum Kohlestrom der ~ 3,6 Cent / kWh kostet.

Da Strom = Strom ist gibt es keinen Gegensatz.

Der Gegensatz besteht nur darin dass EEG Strom nie gehandelt oder bezahlt wird.

Alle anderen Stromproduzenten aber exakt ihr Produkt " Strom " zu fairen Preisen verkaufen.

Empfehlen
Alina Alanka
Alina Alanka (AA-FAZ) - 24.08.2013 23:38 Uhr

Erneuerbare-Energien-Gesetz

Das EEG ist die neuzeitliche Version des alttestamentarischen "Tanz um das Goldene Kalb" - die Gier nach Geld und Reichtum.

Empfehlen
Michael Scheffler

Liebe Leute, auch wenn es Euch unangenehm ist

Ihr im Westen habt mit Euren sozialromantischen Idealen die Grünen erst hoffähig gemacht. Ungebildete Leute, die im Strickpulli mit offener Brust krude Parteitage abhelten. Eines muss man ihnen nämlich lassen. Sie haben immer gesagt, dass sie eine Ökodikatur wollen. Für mich war das befremdlich, denn ich kam aus dem Teil Deutschlands, der gerade eine linke Diktatur zum Teufel gejagt hatte und frei sein wollte. Nun haben wir den Salat: teure Energie ist ja nur ein Symptom. Jetzt wollen sie uns schon ans Essen!

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.08.2013 02:59 Uhr
Hans-Joachim Kirchner

zumindest mir ist Ihre Einsicht nicht unangenehm,

sondern nur die Wirkung der Massenverdummung von "Heilsbringern" (der sich der Einzelne in einer Demokratie leider nicht entziehen kann).
Ja, noch mehr: Ihre (und alle anderen) sozialistischen !Monarchen! hatten genausowenig eine Ahnung von Wirtschaft, wie unsere "Heilsbringer".
Nur berufen sich die einen auf K. Marx (den sie - genausowenig wie Lenin - nicht wirklich verstanden haben) - die anderen (unsere Schwachköpfe) auf die "Glückseligkeit!, die jedem zustünde.

Empfehlen
Hans-Joachim Kirchner

was hat ökonomischer Schwachsinn mit "Naturgesetzen" zu tun ???

(es sei denn, dass Dummheit ein Nuturgesetz ist).

Empfehlen
Nils Büngener

"Sie haben immer gesagt, dass sie eine Ökodikatur wollen."

Die braucht man nicht zu wollen. Die Menschheit kann sich den Naturgesetzen nur unterordnen oder untergehen.

Empfehlen
Hartmud Ose
Hartmud Ose (hwarang) - 24.08.2013 21:30 Uhr

Idioten gesucht

Kittelmann investiert kein eigenes Geld, sondern das von Versicherungen, aha! Er wird wissen warum. Das Ganze ist doch ein Idiotenkreislauf: Der Versicherungskunde finanziert über die Zwangsabgaben ein System, in dem am Ende nur noch ein Bruchteil in Form von Ausschüttungen auf seinen LV- oder RV-Vertrag entfällt, aber Kittelman und Konsorten fette Gewinne einstreichen. Das passt prima zu den geistigen Armut der Gruppen, die die Kaderparteien aus Gewohnheit und wegen supranasaler Oligosynapsie wählen.

Empfehlen
Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 24.08.2013 20:46 Uhr

Windräder sind ästhetisch...

… findet der Freiherr. Wer daran zweifelt oder diese Erkenntnis einfach noch nicht gewinnen konnte, wirft einen Blick nach Schleswig-Holstein. An der Westküste sind rund 1,5 Prozent der Landfläche mit Windrädern besetzt.

Nach „abgeriegelte Westküste“ suchen.

Empfehlen
Daniel J Hahn
Daniel J Hahn (137) - 24.08.2013 20:44 Uhr

Die Horrorvision: Roland Bergers Prognose.

Roland Berger sagt der EEG-Branche die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung wie sie der Automobilindustrie heute in Deutschland hat voraus: eine Horrovision! Die Automobilindustrie setzt pro Jahr gut 300 Mrd € um, die EEG-Branche nur rund 30 Mrd (davon 20 Mrd € erzwungene Umlage). Wenn die EEG-Branche auf das gleiche Niveau wie die Automobilindustrie kommen soll, dann müßte sie ihren Umsatz verzehnfachen. Bedeutet für den Stromkunden entsprechend höhere Zwangsumlage (0.50€/kWh). Oder die hohen Energiepreise ruinieren das industrielle Rückgrat dieses Landes und der Umsatz der Automobilindustrie bricht auf das derzeitige Niveau der EEG-Branche zusammen. Die Folgen sind aber ähnlich. Energieverarmte, höchste Arbeitslosigkeit, der Staat hat kein Geld für Sozialleistungen mehr. Aber rostende Windräder und gammelnde Solarpanelen überall, weil ohne Arbeit kein Geld und keine Stromkunden. Und das nur, weil Ideologen sich ein Gelddruckermächtigungsgesetz geschrieben haben. Bekannt!

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.08.2013 03:09 Uhr
Hans-Joachim Kirchner

es ist zwar vermutlich aussichtslos, gegen herrschende Meinungen "anzustinken"

aber - vielleicht hilft´s ja doch...
Also.
1. kaum irgendwo in Europa wird Strom günstiger produziert, als in dieser Bananenrepublik.
2. aber kaum irgendwo haben ökonomische Neandertaler die Marktwirtschaft so grundlegend pervertiert, wie in dieser Bananenrepublik.
(wir liefern Strom in unglaublicher Menge in´s Ausland - eben weil günstig produziert. Wenn nun jemand glaubt, dann müsste dieser günstige Preis doch auch beim dt. Verbraucher "ankommen", dann hat er nichts von der durch die Grünen "auf den Kopf gestellte" Marktwirtschaft verstanden. Schon gehört; niedriger Börsenpreis = hoher dt. Verbrauchspreis ???).

Empfehlen
Klaus Letis

Tja. Dann wird es keine Autoindustrie mehr geben

Denn die werden dort produzieren, wo es günstigen STrom gibt und die Arbeiter nicht alles Geld für den Strom ausgeben müssen.

Empfehlen
Daniel J Hahn
Daniel J Hahn (137) - 24.08.2013 20:31 Uhr

Der ökoligisch-politische Komplex hat uns im Würgegriff.

Wie zu lesen war, haben vier befangene Abgeordnete - Scheer hat von seinem gesetzt profitiert und die Kumpels von den Grünen siehe Asbeck (Solarwolrd) auch. Sie haben sich eine Gelddruckmaschine auf Kosten der übrigen privaten und gewerblichen Stromkunden geschaffen. Klar daß die Grünen beim Thema IKernkraft immer laut haltet den Dieb rufen - sie wollen von sich ablenken! Die EEG-Branche erwirtschaftet kein Geld, sie bekommt es geschenkt. Mit 20Mrd €/Jahr Zwangsumlag kann ich mir auch Schlösser kaufen. Es steht fest, haben die Macher des EEG nicht gewußt, was sie anrichten mit der Förderung, dann sind sie Dilettanten, haben sie es gewußt, Kriminelle. Es riecht doch schon sehr nach Bananenrepublik beim EEG. Klar, daß sich jetzt alle etablierten Parteien scheuen das EEG abzuschaffen, aber ein sittenwidriges Gesetz gehört abgeschafft! Wenn sich jemand von den Profiteuren, man könnte auch Schmarotzer sagen, aufregt, soll er froh sein, nicht noch Strafe und Schedenersatz zahlen zu müssen!

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.08.2013 03:14 Uhr
Hans-Joachim Kirchner

Richtig !

Aber ob solche Erkenntnis jemals bei der Masse "ankommen" wird ?
(die glauben ja noch immer, "Mutti" hätte ihnen einen Gefallen getan, oder zumindest ihre "soziale Ader" entdeckt - - - und so werden sie wieder einmal als Wähler entscheiden).

Empfehlen
Klaus Letis

Das Schlimmste

Die Staatsmedien, Gewerkschaften und Parlamentarier machen mit

Empfehlen
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.08.2013 20:04 Uhr

Das EEG gilt verbindlich für die nächsten 20 Jahre und alles muss mindesten 20 Jahre lang

in voller Höhe weiter vergütet werden.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.08.2013 03:18 Uhr
Hans-Joachim Kirchner

ja ! und vermutlich genauso lange werden wir

"Mutti" - die vermutlich tatsächlich irgendwie Physikerin geworden ist, aber weitaus mehr von Gauklerei versteht - ertragen "dürfen", denn die Liebe der Unbelehrbaren hält genau sooo lange....

Empfehlen
thomas schulz

Sind Sie wirklich so naiv ?

Wenn die Politik sich mit großer Mehrheit auf eine Neutralisierung des EEG einigen würde, wird es mit Sicherheit einen gerichtsfesten Weg finden.

Empfehlen
Georg Schuster
Georg Schuster (amwald) - 24.08.2013 22:09 Uhr

@Frau Gruber

müssen tut auf Erden nur jeder eines, eines Tages abtreten.

Genauso konsequent, wie die von Ihnen ach so hoch verehrte Fehlbesetzung an der Schaltstelle DE's die Maastricht- bzw. die Lissabonverträge aushebelte, genau so konsequent hätte sie es mit dem EEG machen können/sollen.

Ihre Beliebtheitswerte hätten natürlich einen tiefen Absturz erlebt, die verbliebenen Zujubler wären dann wohl der echte Kern gewesen.

Empfehlen
Hans Krampf
Hans Krampf (Hkrampf) - 24.08.2013 19:53 Uhr

Ökostrom Expandierte sich zu tote

Das Ökostrom Wachstum wurde einfach mit Staatlichen Mittel zu sehr angeheizt, und Produktionskapazitäten geschaffen, die keiner braucht. Jetzt wird eine PV Produktionsanlage in Ostdeutschland nach der anderen dicht gemacht. Bei er Windkraft kämpfen einige Hersteller auch mit der Pleite.

Die Stromnetze werden wohl sehr bald den Zufluss von Ökostrom nicht mehr aufnehmen können. Wenn es dann irgendwo einen Stromüberschuss gibt, der nicht abtransportiert werden kann, wird zwangsläufig der Ökostrom vom Netz genommen. Andere Optionen bleiben nicht mehr. Wenn das mit den Strompreis so weiter geht, wird es auch keine Entschädigung geben.

Da könnte es teure Überraschungen für die Investoren geben.

Empfehlen
Jürgen Gneveckow

Zeit, dass nach der BT-Wahl etwas geschieht, sonst fährt der Karren voll vor die Wand!

Der Artikel enthält drei Schlüsselzitate: 1. "Heute können Sie da nicht mehr ohne Anzug hingehen", sagt Fondsmanager Manfred Kittelmann, und bezeichnet 2. "dem Klima Gutes" tun, als "angenehmen Nebeneffekt". 3. Den Begriff "Besitzstandswahrung" wirft Politikberater Johannes Lackmann ein, bei dem wenigstens gewisse Skrupel herauszuhören sind. Zum "Windmüller in spe" und Ästheten Freiherr Grote braucht man nichts zu sagen, das erledigt er selbst.

Also aus dem ganzen Klimawandel-Gedöns ist ein knallhartes Geschäft geworden, bei dem es einzig und allein um Besitzstandswahrung geht. Das Problem sind nur die Stromkunden, die über den Strompreis geschröpft werden. Das Problem sind die Arbeitsplätze, die unweigerlich verloren gehen, wenn im internationalen Vergleich unsere Energiekosten durch die Decke schießen. Und für den, der noch glaubt, wir Deutschen könnten das Klima retten, kommt hinzu, dass trotz der vielen über das unsinnige EEG verteilten Milliarden € der CO2-Ausstoß wieder steigt.

Empfehlen
Lutz Wendorff

Wissen Sie, wieviel Energie in der Kohle stecken?

Ein 1 GW-Kraftwerk braucht im Jahr etwa 3 Millionen Tonnen Kohle.

Darin enthalten sind typischerweise 5 ppm Uran, also 15 Tonnen reines Uran. Meist mit der Asche in alten Bergwerken entsorgt.

Ein modernes Kernkraftwerk, etwa das Konzept des Dual Fluid Reaktors aus Berlin, braucht fuer die gleiche Menge Energie nur etwa eine einzige Tonne Uran. Wenn man also das Uran herausfiltert, und es gibt bereits entsprechende Verfahren, dann koennen zusaetzlich noch 15 DFR damit betrieben werden, also Kohle fuer nur 1 Grosskraftwerk mit 1 GW Stromleistung und 16 GW ins Netz einspeisen, unabhaengig vom Wetter bei 0,6 Cent/kWh.

Empfehlen

24.08.2013, 14:22 Uhr

Weitersagen
 

Algerischer Verdruss

Von Christoph Ehrhardt

Die Hoffnung auf Reformen in Algerien ist nach dem abermaligen Wahlsieg Bouteflikas zerronnen. Bald dürften wieder Machtkämpfe in der Führung ausbrechen, um einen Nachfolger für den gebrechlichen Präsidenten zu bestimmen. Mehr 3 4

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden